Sebastian Sebulonsen fühlt sich mit seiner neuen Rolle beim 1. FC Köln wohl und hofft auf die WM

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert
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Sebastian Sebulonsen fühlt sich mit seiner neuen Rolle beim 1. FC Köln wohl und hofft auf die WM

In den vergangenen Wochen wurde Sebastian Sebulonsen beim FC vom Wingback zum Innenverteidiger umfunktioniert. Eine Position, die der Norweger erstaunlich gut ausfüllt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen spricht über seine neue Rolle beim FC und die WM-Hoffnung.

Er ist einer der konstant aufspielenden Neuverpflichtungen beim 1. FC Köln und das zuletzt auf ungewohnter Position: Das sagt Sebastian Sebulonsen zur neuen Rolle bei den Geißböcken und seine Chancen an der WM im kommenden Sommer teilzunehmen.

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Erwartungsgemäß fehlte bei der Einheit am Mittwoch Jahmai Simpson-Pusey noch. Der Abwehrspieler hatte sich am Dienstag am Oberschenkel verletzt, das Training am Folgetag kam offenbar noch zu früh. Und so besteht die realistische Möglichkeit, dass der Engländer am Sonntag im Auswärtsspiel beim SC Freiburg erstmals seit seiner Verpflichtung nicht in der Anfangsformation der Geißböcke stehen wird. Lukas Kwasniok wird möglicherweise also erneut umbauen müssen und trainierte das am Mittwoch mit Sebastian Sebulonsen in einer Viererkette – allerdings als Innenverteidiger. Eine Rolle, die man von dem „Wingback“ so vor der Saison nicht unbedingt erwartet hätte. „Ich habe schon das Gefühl, dass ich mich besser und besser zurechtfinde“, sagte der Norweger am Mittwoch am Rande des Trainings.

„Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl“

Erst in der vergangenen Woche erklärte Lukas Kwasniok, dass seine ersten Eindrücke von Sebulonsen auf jener Position im Testspiel gegen Arnheim nicht die besten gewesen seien. Das habe sich mittlerweile grundlegend verändert. Der Trainer sprach davon, dass Sebulonsen fast schon lieber als Innenverteidiger aufliefe. „Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl“, sagte der 25-Jährige mit einem Lächeln und erklärte dann, dass er grundsätzlich „glücklich sei“, wenn er denn spiele. Die neue Position ist ein wenig aus der Not geboren. Sebulonsen ist einer jener Spieler, die aufgrund der Verletzungsmisere in der Defensive umfunktioniert wurden. Nun spielt Sebulonsen auch Innenverteidiger. Eine Aufgabe, die ein „defensiveres Mindset“ erfordere, die Offensivarbeit fällt da schon hinten runter.

Vor allem aber könnte sich der eigentliche Schienenspieler mit dieser Polyvalenz auch für die Nationalmannschaft noch interessanter machen. Im vergangenen Jahr war Sebulonsen das erste Mal bei der A-Auswahl Norwegens, den Traum einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und in Mexiko hat der 25-Jährige noch nicht aufgegeben. „Natürlich ist es ein Ziel von mir in die Nationalmannschaft zu kommen. Um dahin zu kommen, muss ich fokussiert bleiben, jeden Tag hart arbeiten und versuchen zu performen“, sagte Sebulonsen. Seit seiner Berufung habe es aber keinen Austausch mehr mit Nationaltrainer Ståle Solbakken gegeben.

Performen will der aktuelle Abwehrspieler dann auch im kommenden Spiel. Der 2:1-Erfolg über Mainz habe sich nach so einer langen Serie schon sehr gut angefühlt, „der Fokus liegt aber schon wieder auf der Freiburg-Partie“. Besonderen Druck habe Sebulonsen vor der Begegnung gegen die Rheinhessen nicht gespürt. „Wir gehen in jedes Spiel mit einem Matchplan, dem wir auch folgen wollen. Wir geben immer unser Bestes und versuchen, unsere Aufgaben umzusetzen.“ Das soll nun auch gegen Freiburg zum Erfolg führen.


Rekord gebrochen: 41.000 Zuschauen wollen U19 des 1. FC Köln in der Youth League sehen – mindestens

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Rekord gebrochen: 41.000 Zuschauen wollen U19 des 1. FC Köln in der Youth League sehen – mindestens

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angekündigt nun ist er amtlich der Zuschauerrekord: Die U19 des 1. FC Köln spielt vor mindestens 41.100 Zuschauern in der Youth League.

Nun ist es amtlich: Der Kölner Nachwuchs bekommt die größte Kulisse der Königsklassen-Historie – Zuschauerrekord: Die U19 des 1. FC Köln spielt vor mindestens 41.100 Zuschauern gegen Inter Mailand.

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Für Fynn Schenten hat sich das überwältigende Gefühl vor zig Tausend Zuschauern im eigenen Stadion zu spielen bereits erfüllt, seine Mannschaftskameraden können nun nachziehen. Seit Dienstagabend ist es amtlich: Das kommende Spiel in der Youth League wird für die U19 des 1. FC Köln ein Rekordspiel. Noch nie haben mehr Zuschauer eine Begegnung in dem europäischen Wettbewerb verfolgt. 41.000 Tickets hat der FC stand Dienstagabend für die Partie am 4. Februar verkauft. „Dieser Zuschauerrekord in der Youth League erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Er zeigt eindrucksvoll, wie positiv verrückt unsere Fans sind und mit welcher Wucht sie hinter dem Verein stehen.“

„Das ist der verdiente Lohn“

Die U19 hatte sich nach einem 1:1 im Hinspiel in Köln und einem 4:1-Erfolg in Midtjylland für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Das wird in einem Spiel und das wiederum in Köln ausgetragen. Der Gegner ist Inter Mailand – ein Wunschlos für FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. Schon nach der Auslosung wurde darüber diskutiert, ob das Spiel im Stadion ausgetragen werden könne. Nachdem die DFL den Rahmenplan der Profis festgezurrt hat, stand fest, das wird möglich sein. Und das eben vor der Rekordkulisse von mehr als 41.000 Zuschauern – zumal es noch gut zwei Wochen bis zum Spiel sind.

„Diese Kulisse ist der verdiente Lohn für den Einsatz und die Leidenschaft unserer jungen Spieler sowie für die hervorragende Arbeit der Trainer, Betreuer und aller Mitarbeitenden“, sagte Sobeck. „Gemeinsam mit der Geschäftsführung freuen wir uns besonders darüber, wenn ausgewählte Spieler ihren Weg beim 1. FC Köln weitergehen können. Wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit unseren Fans einen einmaligen Abend im RheinEnergieSTADION erleben zu dürfen.“ Bislang lag der Rekord ebenfalls bei einem Spiel mit Inter-Beteiligung. 40.368 Fans verfolgten die Partie zwischen Trabzonspor und Inter Mailand im April 2025. Nun soll es in Köln ein Fußballfest geben.


Tom Krauß bewirbt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln – was bedeutet das für Eric Martel?

Tom Krauß überzeugt zunehmend
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Tom Krauß bewirbt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln – was bedeutet das für Eric Martel?

In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz war er einer der besten Kölner, hatte am Erfolg gegen die Rheinhessen einen großen Einfluss. Damit gibt der Sechser eine Bewerbung ab. Tom Krauß erhöht beim 1. FC Köln den Konkurrenzkampf.

Lukas Kwasniok bezeichnete ihn später als Gamechanger. Tatsächlich veränderte sich die Spieldynamik nach seiner Einwechslung. Tom Krauß erhöht beim 1. FC Köln den Konkurrenzkampf. Und das offensichtlich auch auf bisherige Stammspieler wie Eric Martel.

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Im Fokus standen mit Doppeltorschütze Ragnar Ache oder Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey nach den aufreibenden 90 Minuten gegen Mainz andere. Den Unterschied machte beim 2:1-Erfolg aber auch ein zentraler Mittelfeldspieler: Tom Krauß kam zur zweiten Halbzeit für Eric Martel und der 24-Jährige veränderte die Spieldynamik. Schon gegen die Bayern war der Sechser einer der absoluten Lichtblicke und hatte sich eigentlich einen Einsatz von Beginn an verdient. Doch zum einen hatte Lukas Kwasniok Sorge vor einer Verschlechterung der leicht lädierten Hüfte des Spielers, zum anderen kehrte mit Martel einer der absoluten Leistungsträger der aktuellen Saison nach abgesessener Sperre zurück.

Krauß für Kwasniok der Gamechanger

„Bis gestern Mittag war er noch in der Startelf“, sagte Lukas Kwasniok über Neuzugang Krauß nach dem Mainz-Spiel. „Ich habe mich dann aber entschlossen, mehr Körpergröße auf das Feld zu bringen und wollte ihn lieber am Ende des Spiels auf dem Platz haben.“ So kam mit Martel ein Spieler, auf den man wohl nur ungerne verzichtet. Doch der 23-Jährige war gegen Mainz nicht so recht bei der Sache, fand nicht ins Spiel und ließ sich beim 0:1 ungewöhnlich leicht vernaschen. Martels Auftritt wirkte insgesamt fahrig und auch deswegen war die Begegnung für den Mittelfeldspieler nach 45 Minuten beendet. So kam eben Krauß und wurde für den Kölner Coach zum „Gamechanger“. Kwasniok lobte vor allem die Energie, die der 24-Jährige in die Begegnung brachte.

Und so stellt sich natürlich durchaus die Frage, ob Krauß nicht auch gegen den SC Freiburg einen Startelf-Platz verdient hat. Nach den vergangenen beiden Spielen eigentlich schon. Eigentlich, weil Krauß den Kölner Trainer wohl in eine gewisse Not bringt. Denn auch in der Innenverteidigung hat Kwasniok keinen großen Grund, die Mannschaft umzustellen. Was würde also mit Eric Martel passieren, wenn Krauß in der Startelf steht? Eine Frage, die angesichts der aktuellen Vertragssituation des Kölner Sechsers durchaus interessant sein könnte. Immerhin läuft Martels Kontrakt im kommenden Sommer aus und zumindest nach außen ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, wie es dann für den gebürtigen Bayer in der kommenden Spielzeit weitergeht. Zuletzt hieß es, dass diese erst nach der Schließung des Winter-Transferfenster fallen werde.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Martel hatte im Trainingslager in Bad Waltersdorf im Sommer angekündigt, dass er die Entwicklung in der Hinrunde abwarten wolle. Abwarten, wohin die Reise der Geißböcke, aber auch seine eigene Reise beim FC geht. Bislang war der 23-Jährige unumstrittener Stammspieler, stand immer in der Startelf (abgesehen von der Gelb-Sperre gegen die Bayern). Die Rolle von Martel in der Anfangsformation scheint plötzlich gar nicht mehr so sicher zu sein. Und die sportliche Entwicklung? Die Kölner stehen nach dem 2:1-Erfolg über Mainz mit 20 Zählern und Rang zehn nach dem 18. Spieltag ordentlich da. Allerdings werden die stürmischen Wochen vor Weihnachten und um den Jahreswechsel sicherlich auch an dem Sechser nicht einfach vorbei gegangen sein. Aktuell scheint noch alles möglich.

Krauß kratzt zumindest an der zentralen Position in der Formation der Geißböcke. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag berichtet hat, braucht der 24-Jährige nur noch einen Einsatz, damit die Kaufpflicht des FC greift – wenn die Kölner denn die Klasse halten. Daran wird der FC natürlich alles setzen und ein Tom Krauß in dieser Form wohl in der Anfangsformation.


Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner spät im Sommer eine Neuverpflichtung präsentiert, die erst jetzt gefühlt zu einer wird. Der Schienenspieler scheint endlich angekommen zu sein. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln neue Möglichkeiten.

Im Herbst vergangenen Jahres spekulierten die ersten bereits über einen schnellen Abschied, auch vom Transfer-Flop war die Rede. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln ganz neue Möglichkeiten.

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So wirklich war mit dieser Leistungsexplosion wohl nicht zu rechnen. Alessio Castro-Montes ist beim FC wohl der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. In Spanien setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok in den Einheiten den Fokus hauptsächlich auf Spielformen, ließ immer wieder Abläufe einstudieren. Der Belgier wusste offenbar um seine Chance, gab alles. Dass Castro-Montes aber besonders hervorstach, war vom Seitenrand nicht zwingend auszumachen. Als Kwasniok nach dem Testspiel gegen Lugano davon sprach, dass er eine Formation starten ließ, die so ebenfalls im ersten Pflichtspiel des Jahres auflaufen könne, schwangen noch immer Zweifel mit, dass damit auch die letzte Neuverpflichtung des Sommers gemeint sein könne.

Schwieriger Start

Denn der Belgier ist in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen. Für rund zwei Millionen Euro war der Spieler vom belgischen Meister Union Saint-Gilloise nach Köln gewechselt. Kwasniok hatte die Latte selbst hochgelegt, als er in dem Spieler im Training eine Mischung aus Messi und Neymar ausgemacht haben wollte. Zwei Wochen und drei Pflichtspiele später sieht die Welt aber ein wenig anders aus. Castro-Montes stand gegen Heidenheim und nun gegen Mainz in der Startelf und der 28-Jährige hat geliefert: Drei Assists in den beiden Spielen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte Castro-Montes. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“

Das werden die Kölner Verantwortlichen auch hoffen. „Alessio hatte sicherlich keinen ganz so einfachen Start bei uns und nicht so die Einsatzzeiten, wie er sich das selbst auch erhofft hat. Manchmal braucht der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um irgendwo anzukommen“, sagte Thomas Kessler. Castro-Montes eröffnet den Geißböcken ganz neue Türen. Bis zur Winterpause hatte der FC genau einen Treffer nach einer Flanke erzielt, gehörte damit erwartungsgemäß zu den schlechtesten Teams der Liga. Im Jahr 2026 sind vier Flanken-Tore dazugekommen. Besser sind nur Augsburg (10), Dortmund (10), Hoffenheim (7), Stuttgart (7) und die Bayern (6). Castro-Montes steuerte zwei Hereingaben zu Toren bei. Dabei gehören die Kölner durchaus zu den Mannschaften, die viel und oft flanken, nur ließen die Treffer eben auf sich warten. „Ich weiß, dass ich gute Flanken schlagen kann“, betonte der Belgier nach dem Spiel gegen Mainz, obwohl er die zum Ausgleich mit seinem vermeintlich schwächeren Fuß brachte.

„Seine Flanken sind überragend“

Die Leistungssteigerung nimmt den FC-Bossen aber auch Druck vom Kessel. Denn der FC hatte sich eigentlich nach einem weiteren Schienenspieler umgeschaut. Ein „Wingback“ als Backup für Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund. Nun aber scheint Castro-Montes gerade dem zwischenzeitlich kriselnden Lund ein wenig den Rang abzulaufen. „Dass er ein guter Fußballer ist, wussten wir bereits, als wir ihn verpflichtet haben“, sagte Kessler und betonte, dass er Qualitäten habe, die dem FC weiterhelfen. Das fand auch Ragnar Ache, der eine der Flanken eben zum 1:1 gegen Mainz verwertete. „Seine Flanken sind einfach überragend. Wenn er den Ball hat, versuche ich immer, im Strafraum in eine gute Position zu kommen“, erklärte der Stürmer.


Ausnahme oder Entwicklungsschritt? Der 1. FC Köln gewinnt erstmals ein Spiel mit mehr Ballbesitz

Ragnar Ache im Spiel gegen den FSV Mainz 05
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Ausnahme oder Entwicklungsschritt? Der 1. FC Köln gewinnt erstmals ein Spiel mit mehr Ballbesitz

Gegen Mainz 05 kam es beim FC zu einer Premiere in dieser Saison: Trotz mehr Ballbesitz gewannen die Geißböcke das Spiel. Und das sogar mit einigen schön herausgespielten Chancen in der zweiten Halbzeit: Der 1. FC Köln überzeugt erstmals auch mit viel Ballbesitz.

Bisher in der Saison taten sich die Geißböcke immer schwer, wenn der Gegner ihnen den Ball überließ. Gegen Mainz war das in der zweiten Hälfte erstmals anders: Der 1. FC Köln überzeugt erstmals auch mit viel Ballbesitz. Ist die zweite Halbzeit ein Zeichen für einen Entwicklungsschritt oder wird sie doch eher die Ausnahme bleiben?

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Die Erleichterung am vergangenen Samstag war groß bei allen im FC-Umfeld. Nach acht sieglosen Partien konnte der FC gegen Mainz endlich wieder mal drei Punkte einfahren. Aber nicht nur deswegen war der Sieg gegen die 05er ein besonderer: Zum ersten Mal in dieser Spielzeit gewannen die Geißböcke, obwohl sie mehr Ballbesitz als der Gegner hatten. 59 zu 41 Prozent zeigte die Statistik am Ende für die Kölner an. Und gerade in der zweiten Hälfte wussten die Domstädter auch etwas mit dem Ballbesitz anzufangen. Bei allen anderen vier Siegen zuvor in dieser Saison hatte dagegen der Gegner noch mehr Spielanteile gehabt.

Häufig Probleme gegen tief stehende Gegner

Wenn sich die anderen Mannschaften jedoch mehr zurückzogen und dem FC das Spiel überließen, taten sich die Kölner immer schwer. Sie kamen nur zu wenigen Chancen, weil ihnen die Kreativität im Spiel mit dem Ball fehlte. So fanden sie gegen gut gestaffelte Defensiven kaum Lücken. Häufig waren die Geißböcke in diesen Spielen davon abhängig, dass vor allem Said El Mala einen genialen Moment hatte. Dann knackte zumindest der Youngster mal mit einem Dribbling die gegnerische Abwehr. Passierte dies nicht, blieben die Domstädter weitestgehend harmlos. Gleichzeitig hatten sie häufiger Schwierigkeiten, wenn der Gegner dann schnell umschaltete. Diese Probleme im eigenen Ballbesitz und in der Absicherung waren ein Grund für die lange Zeit ohne Sieg.

Und auch in der ersten Halbzeit gegen die Mainzer zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Geißböcke konnten sich kaum nennenswerte Möglichkeiten herausspielen. Sie kamen nur vereinzelt zu Abschlüssen, die etwas Gefahr ausstrahlten. In der zweiten Hälfte änderte sich das jedoch. Plötzlich drückten die Kölner und hatten viele gute Situationen. Schon vor dem Ausgleich kam zum Beispiel Marius Bülter zu gleich zwei guten Möglichkeiten. Und auch Ragnar Ache hätte sogar schon früher den Doppelpack schnüren können. Bei einem Schuss aus elf Metern in der 65. Minute zielte der 27-Jährige aber hauchzart am Tor vorbei. So fanden die Kölner im zweiten Durchgang die Lösungen gegen die Mainzer Defensive, nach denen sie zuvor noch so erfolglos gesucht hatten.

Umstellung auf Viererkette ein Erfolgsfaktor

Ein Grund für die starke zweite Hälfte waren die Umstellungen von Lukas Kwasniok in der Pause. So brachte der Trainer zum einen mit Tom Krauß, Kristoffer Lund und eben Ache gleich drei neue Leute, von denen vor allem der Stürmer überragte. Durch ihn veränderte sich die Statik im Kölner Spiel. Sowohl in der Luft als auch am Boden machte der 27-Jährige viele Bälle fest und gab dem Angriff der Geißböcke so mehr Durchschlagskraft. Dabei bestritt der Doppelpacker in nur einer Hälfte 22 Zweikämpfe am Boden, von denen er 55 Prozent gewann, und 13 Luftzweikämpfe mit einer starken Erfolgsquote von 69 Prozent. Zum anderen stellte sein Trainer mit den Wechseln von einer Fünfer- auf eine Viererkette um. Eine Maßnahme, die sich bezahlt machte. In der neuen Formation lief der Ball flüssiger durch die eigenen Reihen und der FC konnte Mainz noch häufiger und mehr in die Defensive drängen.

Dadurch erhöhten die Kölner den Druck auf die 05er. Durch den zusätzlichen Mann in der Offensive, der durch das Auflösen der Fünferkette frei wurde, fanden die Domstädter aber auch in diesen Momenten Lösungen. Gerade über Flanken entstand häufig Gefahr, da sie mit Ache und Bülter gleich zwei physisch starke Angreifer in der Offensive hatten. Außerdem waren die Geißböcke nach der Umstellung deutlich präsenter bei zweiten Bällen und im Gegenpressing. Zum Beispiel beim Ausgleich war der Ausgangspunkt eine gute Balleroberung durch Innenverteidiger Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite, bei der der Norweger stark nach vorne verteidigte. Weil die Geißböcke, wie sich an der Szene zeigt, auch gegen den Ball aufmerksam waren, schafften sie es, die meisten Mainzer Umschaltmomente zu unterbinden.

Mehr Kreativität im Passspiel

Neben den Einwechslungen und Umstellungen gibt es noch einen weiteren Faktor für die gute spielerische Leistung. So hatte der FC vor allem zwei Spieler auf dem Feld, die in der Hinrunde noch keinen Einfluss genommen hatten beziehungsweise nehmen konnten. Zum einen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der wie schon in seinen Einsätzen zuvor überzeugte. Der 20-Jährige dirigierte die Kölner Abwehr und war mit seinem starken Stellungsspiel und gutem Zweikampfverhalten entscheidend daran beteiligt, dass Mainz in der zweiten Hälfte kaum Chancen hatte. Darüber hinaus war der Engländer mit seinen Qualitäten am Ball wichtig für das Aufbauspiel. So kommt der Innenverteidiger mit 58 auf die meisten Pässe im Spiel. Von denen kamen starke 91 Prozent an. Daher lobte auch Sportdirektor Thomas Kessler den Abwehrspieler: „Das ist schön, dass er zeigt, dass er fußballerisch sehr gut ist, das wussten wir vorher, aber es ist auch schon ein Stück weit beeindruckend, dass er es auch schafft, hier in so einem Stadion.“

Ebenso viele Pässe wie Simpson-Pusey spielte Alessio Castro-Montes. Der Sommerneuzugang scheint nach einem halben Jahr in Köln angekommen zu sein. Der Belgier bringt den Geißböcken nochmal mehr Kreativität. Diese Qualität lobte Kwasniok bereits vor dem ersten Spiel nach der Winterpause gegen Heidenheim: „Er bringt einfach ein anderes Attribut mit. Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position.“ Dass er diese Stärke inzwischen einbringen kann, unterstrich der Außenspieler gegen Mainz. Mit einer schönen Flanke legte der 28-Jährige Ragnar Ache den Ausgleich auf. Zusätzlich zu seinen starken Hereingaben kann Castro-Montes aber genauso mit guten Pässen Chancen einleiten. Zu sehen etwa in der 50. Minute, als der Belgier Bülter mit einem schönen Steckpass schickte. Der Winkel für den Angreifer wurde aber etwas zu spitz. Trotzdem ein starker Pass, bei dem der Schienenspieler seine Übersicht zeigte.

Ausnahme oder Entwicklungsschritt?

Die entscheidende Frage nach der Partie ist aber, ob der FC eine Leistung wie in der zweiten Hälfte in Zukunft öfter abrufen kann gegen tiefer stehende Gegner. Dafür spricht, dass die Kölner mit der Viererkette anscheinend ein System gefunden haben, dass in solche Situationen besser funktionieren kann. So können die Geißböcke in Partien mit viel Ballbesitz mehr offensiven Druck aufbauen, als es ihnen bisher meistens mit der Fünferkette gelungen ist. Darauf kann Kwasniok mit seiner Mannschaft aufbauen. Wichtig ist jedoch auch, dass die gegen Mainz wichtigen Spieler wie Simpson-Pusey, Castro-Montes und Ache ihre Leistungen bestätigen. Ob sie das schaffen, bleibt natürlich abzuwarten. Aber zumindest zeigen ihre vergangenen Einsätze in eine gute Richtung. Wenn ihnen das gelingt, ist die Chance hoch, dass der Sieg gegen Mainz nicht der einzige bleibt, bei dem der FC mehr Ballbesitz hatte.


Der 1. FC Köln offenbart seine Probleme im eigenen Spielaufbau

Wie lange spielt Eric Martel noch für den 1. FC Köln?
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Der 1. FC Köln offenbart seine Probleme im eigenen Spielaufbau

Kontrolle, Ruhe und Klarheit im Spielaufbau – all das fehlte dem FC in den vergangenen Begegnungen zu häufig. Auch am Samstagabend in Leverkusen. Vor allem in der eigenen Spielhälfte gerieten die Kölner immer wieder schnell unter Druck. Der 1. FC Köln offenbart Probleme im Spielaufbau.

Der Samstagabend hat gleich mehrere Probleme bei den Geißböcken offenbart. Gerade auf dem Weg nach vorne will einfach nicht viel zusammenpassen. Auch die Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers tut ihr Übriges und verstärkt die strukturellen Probleme auf dem Weg zum gegnerischen Tor. Der 1. FC Köln offenbart Probleme im Spielaufbau.

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Der 1. FC Köln konnte durch die 0:2-Niederlage gegen Rhein-Rivalen Bayer 04 Leverkusen auch das fünfte Bundesligaspiel in Folge nicht gewinnen und muss langsam aber sicher den Blick nach unten richten. Trotz Tabellenplatz zehn und einer weiterhin für einen Aufsteiger mehr als beachtlichen Ausgangslage vor dem letzten Ligaspiel des Jahres gegen den 1. FC Union Berlin sorgen zuletzt vermehrt Probleme im eigenen Aufbauspiel für Kopfschmerzen bei den FC-Anhängern. Spätestens seit der schweren Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers wirkt die Defensive der Kölner mitunter nervös und leistet sich immer wieder auch individuelle Fehler, die den Gegner zu guten Gelegenheiten einladen.

Martel als Hübers-Vertreter

Lukas Kwasniok hatte am Freitag angekündigt, dass es in Leverkusen nur etwas zu holen gebe, wenn seine Mannschaft mutig nach vorne spielte. Die Aufstellung deutete auch daraufhin, nur sah es auf dem Platz ganz anders aus. Im Gegenteil, Kwasniok erklärte später, die Kölner hätten gegen Leverkusen von Beginn an kaum eine Chance gehabt. Das wirkte tatsächlich so, nur nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit. Tatsächlich setzen viele Gegner den FC früh unter Druck und versuchen, den Spielaufbau der Geißböcke schon früh in deren Spielhälfte zu stören. Jenen Mannschaften gelingt es mit aggressivem Pressing häufig, Ballverluste in gefährlichen Zonen zu erzwingen. Die FC-Innenverteidiger leisteten sich in den vergangenen Partien schon den ein oder anderen Fehler und brachten so auch Keeper Marvin Schwäbe mehrfach unnötig in Bedrängnis. So auch gegen Leverkusen als Sebastian Sebulonsen Malik Tillman einlud, der aber den FC noch verschonte.

Ohne Timo Hübers fehlt Coach Lukas Kwasniok augenscheinlich der zentrale Aufbauspieler aus der Abwehr. Durch den Ausfall des Innenverteidigers, der in dieser Saison wohl nicht zurückkehren wird, musste zuletzt immer wieder Leistungsträger Eric Martel als Innenverteidiger ran. Zwar hat der FC durch die Umbesetzung einen starken Passgeber in der letzten Kette, dennoch ist der 23-Jährige kein gelernter Innenverteidiger und fehlt vor allem als Bindeglied zwischen der Abwehr und der eigenen Offensivabteilung. Unter Coach Kwasniok ist Köln taktisch höchst flexibel unterwegs, die wechselnden Positionen der Spieler können aber auch für für Unstetigkeit und Abstimmungsprobleme im Spielaufbau sorgen – gerade dann, wenn sich die Rolle und Aufgabe einzelner Spieler von Spiel zu Spiel verändert und die Profis nicht wissen, wer in Pressing-Situationen die primären Aufgaben im Ballbesitz von hinten heraus übernimmt.

Kernkompetenz Aufbauspiel

Neben Martel durften in den vergangenen Spielen sowohl Dominique Heintz, Cenk Özkacar als auch Rav van den Berg in der Innenverteidigung ran. Auch wenn vor allem der junge Niederländer van den Berg vielversprechende Ansätze in Sachen Spielverständnis und Passspiel zeigt, bleibt festzustellen: Das Hübers-Aus ist eine deutlich merkbare Schwäche für das FC-Spiel. Der ehemalige Hannoveraner war bis zu seiner schweren Verletzung der wichtigste Ballverteiler aus der eigenen Abwehr heraus, verfügt über eine hohe Passsicherheit auch unter Gegnerdruck. Dazu agierte er immer wieder auch mutig im Andribbeln und half so maßgeblich dabei, frühe gegnerische Pressinglinien zu überspielen und sich so etwas Platz im Mittelfeld und auf dem Weg zum gegnerischen Tor zu verschaffen. Gemeinsam mit Leistungsträger Martel war er – wenn man so will – der erste Taktgeber und Tempobestimmer, ehe es in das Umschaltspiel und die Offensivbewegung geht.

Durch das monatelange Fehlen von Hübers fehlt dem 1. FC Köln nun ein Innenverteidiger im Kader, der das Aufbauspiel als seine Kernaufgabe sieht. Allerdings ist das natürlich nur ein Teil des Problems. Der FC verließ sich in der jüngeren Vergangenheit gefühlt zu oft zu sehr auf die Personalie Said El Mala. Der Offensivspieler wurde oft gesucht, nicht immer gefunden. Und nicht immer war der 19-Jährige in seinen Dribblings erfolgreich. Das muss er in diesem Alter wohl auch noch nicht, nur fehlen den Geißböcken aktuell die kreativen Ideen, Chancen zu kreieren. Spieler wie Isak Johannesson finden aktuell nicht ihre Form, die Wingbacks strahlen bislang noch keine, mindestens zu wenig Gefahr aus. Aktuell fehlt dem FC die spielerische Idee.