Jonas Hector: „In der Phase sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“

Jonas Hector
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Jonas Hector: „In der Phase sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ spricht der Ex-FC-Kapitän auch wieder über die Geißböcke. Noch vor wenigen Wochen hatte Hector vorausgesagt, der FC könne auch ganz schnell wieder ober dabei sein. Das hat sich bewahrheitet. Das sagt Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC.

Gemeinsam mit Fabian Köster spricht Jonas Hector in einer weiteren Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ über seinen Ex-Club und die erfolgreichen Spiele des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC.

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Mit dem vierten Pflichtspielsieg in Serie haben sich die Geißböcke von der Minikrise im Oktober sichtbar erholt. Sehr zur Freude von Ex-Kapitän Jonas Hector, der genau diese Entwicklung bekanntlich schon vor ein paar Wochen vorausgesagt hatte. Damals hatte der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „schlag und fertig“ die Situation der Geißböcke noch nicht als besonders bedrohlich angesehen und erklärt, dass man mit einer kleinen Serie ja auch wieder ganz schnell oben dran sei. Nun sieht sich Hector in seinen Aussagen bestätigt. „Wir haben darüber vor drei, vier Wochen gesprochen. Nun ist es ja wirklich so: Drei Spiele in Folge gewonnen und Zack bis zu da oben im Geschäft mit dabei“, sagt Hector in der aktuellen Folge. „Weil die anderen sich alle die Punkte gegenseitig wegnehmen. Jeder verliert seine seine Punkte an den andern oder die teilen sich die ganz fair, wie man das so macht.“

Hector: „Wenn jetzt noch mal ein bisschen mehr Attraktivität reinkommt, wäre es auch nicht schlecht“

So sind die Geißböcke tatsächlich auf Rang fünf gesprungen und können am Samstag den zweiten Platz übernehmen. „Ich hab mir auch eben noch mal die Tabelle angeguckt das ist ja so geil eng da oben. Wenn du dich für die zweite Liga interessierst und bist relativ neutral, dann macht das schon Spaß da im Aufstiegsrennen aktuell“, sagt der Ex-Kapitän. Dabei ist die Spielweise der Kölner bislang weniger unterhaltend. Und so stellt sich für den Zuschauer die Frage, lieber Ergebnisse einfahren, egal wie oder doch auf schönen Fußball setzen. „Was ist mir lieber? Aus Ex-Spielersicht ist es ganz klar das Ergebnis. Gerade in der Phase, in der der FC steckt sind Ergebnisse das wichtigste überhaupt“, sagt Hector. „Münster, in Berlin wenn du die Dinger 1:0 ziehst, dann ist das schon sehr sehr viel wert. Es ist schon unangenehm Freitagabend in Münster bei einem Grad und Regen gegen eine kämpferisch gut eingestellte Truppe zu spielen. Die musst du irgendwie ziehen.“

Und der FC hat die Spiele gezogen und ist nun wieder oben dran. „Gut, wenn jetzt noch mal ein bisschen mehr Attraktivität mit reinkommt, wäre es auch nicht schlecht also vor allem bei den Heimspielen wäre das wünschenswert“, sagt Hector. Doch unterm Strich steht nun Tabellenplatz fünf und die Chance auf einen Aufstiegsplatz. Der Weg dahin, wird den Kölner Verantwortlichen egal sein. „Vor allem bis zur Winterpause irgendwie jetzt Ergebnisse einfahren und dann hast du eh wieder ein bisschen Zeit, dich ein bisschen aufzustellen“, sagt der Ex-Kapitän. „Man muss gucken, wo kannst du Stellschrauben drehen.“ Auch die Kölner Verantwortlichen stellen das Ergebnis aktuell in den Vordergrund. Und der Erfolg gibt dem FC recht. Auch Hector kann sich damit arrangieren: „Man findet sich schon damit ab“, sagt der Ex-Kapitän mit einem Lachen. 

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Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Kampf um die rechte Seite: Thielmann oder Ljubicic? Oder vielleicht doch Obuz?

Jan Thielmann und Dejan Ljubicic
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Kampf um die rechte Seite: Thielmann oder Ljubicic? Oder vielleicht doch Obuz?

Gegen Preußen Münster saß Jan Thielmann am vergangenen Freitag 90 Minuten auf der Bank. Für das Eigengewächs spielte Dejan Ljubicic auf der rechten Seite, konnte aber ebenfalls nicht überzeugen im Spiel des 1. FC Köln: Wer bekommt gegen Hannover die Chance?

Zwar hat der FC zuletzt den dritten Sieg in der Liga in Serie eingefahren, doch gerade das Offensivspiel will nicht so recht in Schwung kommen. Gerade auf der rechten Seite tun sich die Kölner schwer. Vielleicht eine Möglichkeit für Marvin Obuz beim 1. FC Köln: Wer bekommt gegen Hannover die Chance?

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Die vergangenen Wochen liefen für Jan Thielmann alles andere als erfolgreich. Das Kölner Eigengewächs verlor zunächst den Stammplatz in der deutschen U21-Nationalmannschaft und angesichts der starken Leistungen von Frankfurts Nnamdi Collins, der sich auch bei der Eintracht in den absoluten Fokus gespielt hat, wird eine Rückkehr in die Startelf bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr kein leichtes Unterfangen. Der nominelle Offensivspieler hatte auch bei der DFB-Auswahl zuletzt die Position des Rechtsverteidigers bekleidet. Die Begegnung gegen Polen, als Thielmann an allen drei Gegentreffern nicht unbeteiligt war, könnte Bundestrainer Antonio Di Salvo aber ins Grübeln gebracht haben. Nun kam der 22-Jährige zu zwei Kurzeinsätzen, beide auf einer offensiveren Position.

Auch Ljubicic blieb auf der rechten Seite blass

Die spielt das Kölner Eigengewächs aktuell auch bei den Kölnern. Der Versuch als Rechtsverteidiger einer Viererkette scheint jedenfalls Geschichte, durch die Absicherung in der Dreierkette war die rechte Seite zuletzt nicht mehr so anfällig. Die Umstellung hat dem 22-Jährigen in die Karten gespielt. Sollte man meinen. Denn am vergangenen Freitag kam Thielmann gegen Münster nicht zum Einsatz. Auch nicht als Joker. Der Föhrener saß wie gegen Ulm 90 Minuten auf der Bank. Für Thielmann lief etwas überraschend Dejan Ljubicic auf der rechten Seite auf. „Er bringt eine gewisse Erfahrung und Variabilität mit, verschiedene Positionen spielen zu können. Er kann die Position auf interessante Art und Weise interpretieren, ist mit seinem Tempo unberechenbar“, hatte Gerhard Struber die Maßnahme erklärt.

Einen großen Effekt hatte der Mittelfeldspieler aber nur in einem, wenn auch entscheidenden Moment. Ljubicic brachte die Flanke, die Tim Lemperle zur Kölner Führung nutzte. Ansonsten fiel dem Österreicher gerade in der Vorwärtsbewegung recht wenig ein. Überhaupt ist Ljubicic nach seiner Mandel-OP auf der Suche nach der Form. Der Mittelfeldspieler wirkt mitunter fahrig, ideenlos. Ljubicic unterlaufen ungewohnte Fehlpässe, die wenigen Abschlüsse strahlen keine Gefahr aus. Tatsächlich strahlen die Kölner in dieser Saison recht wenig Gefahr über die rechte Seite aus. 40 Prozent aller Kölner Angriffe gehen über links, 30 über rechts. Leart Pacarada schlug in dieser Saison schon fast 50 Flanken, Jan Thielmann auf der anderen Seite 32 – kein schlechter Wert, nur kam nicht mal ein Drittel der Hereingaben beim Mitspieler an und die Scorerausbeute ist mit einem Treffer und einer Vorlage auch überschaubar.

Wird Obuz zur Alternative?

Die rechte Seite der Geißböcke lahmt gerade im Vorwärtsgang mächtig. Und so stellt sich die Frage, wie nah Marvin Obuz tatsächlich auf dem Sprung in die Mannschaft ist. Immerhin hatte Struber dem gebürtigen Kölner einige Attribute nachgesagt, die dem FC-Spiel vielleicht gut tun würden. „Er kommt über den Flügel, hat die Absicherung nach hinten und den Raum, den er für sein Spiel mit seiner Dynamik braucht“, hatte der Trainer nach dem Test gegen Groningen gesagt. „Eine sehr interessante Position.“ Eine Position, die der Offensivspieler in der vergangenen Saison bei Essen immerhin zu sieben Toren und 14 Vorlagen nutzte – natürlich in der 3. Liga. Dennoch dürfte Struber nach Alternativen auf der rechten Seite suchen. Denn gerade nach dem eher schwachen Auftritt von Luca Waldschmidt gegen Münster könnte Ljubicic auch wieder Richtung Zentrum rotieren.


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Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Im Spitzenspiel lieber mit Kampf punkten, als in Schönheit zu sterben

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Im Spitzenspiel lieber mit Kampf punkten, als in Schönheit zu sterben

Für den FC steht am Wochenende das Heimspiel gegen Hannover 96 auf dem Spielplan. Gerhard Struber erwartet eine schwere Aufgabe im Spitzenspiel des 1. FC Köln: So will der FC gegen Hannover 96 punkten.

Zu gerne wollen die Kölner ihre Erfolgsbilanz am Samstag ausbauen. Doch die Aufgabe wird keine leichte. Denn mit den Niedersachsen kommt ein Top-Gegner an den Rhein zum 1. FC Köln: So will der FC gegen Hannover 96 punkten.

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Vor vier Wochen noch undenkbar, aber der 1. FC Köln kommt pünktlich zum ersten Advent in den Genuss eines Spitzenspiels. Und das nicht nur, weil mit dem FC und Hannover 96 zwei Teams aufeinandertreffen, die für sich beanspruchen, eigentlich in der Bundesliga spielen zu wollen, wenn nicht müssen. Vielmehr, weil sich die Tabelle der 2. Bundesliga in den vergangenen Wochen so zusammengeschoben hat, wie noch nie zuvor am 13. Spieltag. So trennen den Tabellenzwölften nur vier Punkte vom Relegationsplatz – wohlgemerkt dem in Richtung Bundesliga. Und weil die Formkurve des FC absolut nach oben zeigt, ist für die Rheinländer am Wochenende sogar Platz zwei drin. Die Spitzenposition kann der FC trotz einem Rückstand zum Primus von drei Zählern nicht übernehmen, weil Paderborn in einem weiteren Spitzenspiel auf Elversberg trifft und beide Teams vor dem FC liegen.

Es wartet eine schwere Aufgabe auf den FC

Diese Entwicklung hätte man dem FC vor vier Wochen so nicht zugetraut. Und in diesem Tempo sicher noch nicht einmal in den Büros am Geißbockheim. „Wir sind happy, dass die letzten Spiele so gelaufen sind, gleichzeitig ist das aber alles schon wieder Vergangenheit und wir wissen, was für eine Aufgabe am Samstag auf uns zukommt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. Tatsächlich kommt da eine recht schwere Aufgabe auf die Kölner zu. Denn die 96er standen seit Saisonbeginn bis auf eine Ausnahme immer im oberen Tabellendrittel. Und so fällt die Einschätzung des Kölner Trainers auch recht eindeutig aus: „Stark! Ein richtig starker Gegner. Schon vom Einzelspielerpotenzial und von der Erfahrung in der Liga und auch von dem Setting, wie sie die Spielphasen angehen“, sagte Struber.

„Ich finde die Mannschaft hoch interessant und es wird für uns entscheidend sein, an unsere Grenzen marschieren und ein riesengroßes Kämpferherz an den Tag legen, gepaart mit einer großen Leidenschaft.“ Der Kölner Coach erwartet also ein Kampfspiel und deutet an, dass sein Team verstanden hat, worum es in der Liga geht. „Auf der Prioritätenliste sind Kampf und Leidenschaft ganz oben und der Doppelpass und die feine Positionierung würde ich hinten anreihen“, sagt Struber. Soll heißen: Lieber im Kampf punkten, als in Schönheit sterben. Und da scheint Hannover ein ernst zu nehmender Gegner. Kein Team aus der 2. Bundesliga spielte mehr Fouls als der Tabellenvierte. Und die jüngere Bilanz spricht nicht unbedingt für den FC. Von den vergangenen sieben Spielen gegen die Niedersachsen konnte Köln genau eins gewinnen. Der letzte Heimsieg gegen 96 liegt sogar mittlerweile 13 Jahre zurück.

Letzte Heimsieg liegt 13 Jahre zurück

Damals schnürte Lukas Podolski für die Geißböcke einen Doppelpack, Köln gewann verdient 2:0 – allerdings noch in der ersten Liga. Damit es da auch wieder hingeht, würde der FC gerne die Serie von vier Pflichtspiel-Siegen in Folge weiter ausbauen. Und die Chancen stehen auch nicht schlecht. Während die Formkurve der Kölner eindeutig nach oben zeigt, neben dem FC kommt nur Darmstadt auf die gleiche Bilanz in der vergangenen vier Begegnungen, kassierte Hannover zuletzt zwei Pleiten in Serie. Zudem zeigen die Niedersachsen im bisherigen Saisonverlauf zwei komplett unterschiedliche Gesichter. Im eigenen Stadion sind die 96er eine wahre Macht, in der Fremde kommt Hannover bislang nicht über vier Punkte hinaus. Und doch mahnt Struber und fordert sein Team auf, an die Leistungsgrenze zu gehen.

Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der FC trotz der jüngsten Erfolge nicht wirklich glänzte. Die Begegnungen gegen Fürth und Münster waren schon besonders zäh. Gerade in der Offensive ging für die Kölner zuletzt wenig. „Wir ordnen die Sachen sehr kritisch ein. Es war einiges gut, aber auch einiges verbesserungswürdig. Am Ende geht es ums Ergebnis. Da haben wir viel richtig gemacht. Es muss aber noch einiges eingeschliffen werden“, sagt der Coach, der nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Jacob Christensen steht den Kölnern als einziger Profi nicht zur Verfügung. Mark Uth wird wieder in den Kader rutschen, aber sicher nicht von Beginn an auflaufen. Luca Kilian „wäre in der Theorie auch bereit“, doch der Innenverteidiger wird wohl noch geschont. Timo Hübers ist dagegen wieder „voll fit“.

Ob das vermeintliche Spitzenspiel aber seinem Namen auch alle Ehre macht, ist angesichts des ankündigten Kampfs eher fraglich. Ein Offensiv-Feuerwerk der Kölner ist jedenfalls nicht zu erwarten. Genauso wenig wie ein Tor-Festival. In den Begegnungen keiner anderen Mannschaft der 2. Liga fallen so wenig Tore wie bei Hannover 96.


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Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Uth drängt aufs Comeback zurück ins Team – Struber will „ihn nicht auf halber Strecke verlieren“

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Uth drängt aufs Comeback zurück ins Team – Struber will „ihn nicht auf halber Strecke verlieren“

In den Testspielen gegen Groningen und Aachen war Mark Uth jeweils einer der auffälligsten Spieler. FC-Trainer Gerhard Struber will mit seinem Angreifer aber nichts überstürzen beim 1. FC Köln: So ist der Plan mit Mark Uth.

Nach guten Auftritten in den Testspielen drängt er zurück in die Mannschaft, doch Trainer Gerhard Struber tritt auf die Euphorie-Bremsen. Dabei könnte der Offensivspieler so wichtig werden für den 1. FC Köln: So ist der Plan mit Mark Uth.

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Als Mark Uth am Mittwoch seine Trainingseinheit im individuellen Bereich absolvierte, ließen die Kommentare in den Sozialen Medien nicht lange auf sich waren. Unter eine gewisse Häme mischte sich vielleicht auch ein Anflug von Sorge, der Einsatz im Testspiel gegen Alemannia Aachen könne zum nächsten Ausfall führen. „Mark Uth hat bisher keine Reaktion gezeigt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. „Er verträgt die Intensität ganz gut. Es steht uns der ganze Kader – so wie es im Moment ausschaut – zur Verfügung.“ Abgesehen natürlich von Jacob Christensen, der sich nach wie vor von seinem im Sommer erlittenen Kreuzbandriss erholt. Uth dürfte somit am Samstag wieder in den Kader rücken. So wie am vergangenen Freitag, als der Stürmer nach drei Monaten erstmals wieder im Aufgebot der Profis stand.

Struber: „Es ist wichtig, ihn in dem Prozess drin zulassen und ihn nicht auf halber Strecke verlieren“

Zum Einsatz kam der Offensivspieler nicht. Zwar hatte sich Uth schon vorbereitet, die Trainingsjacke ausgezogen, stand am Spielfeldrand, zum Einsatz kam der Stürmer aber nicht. Uth wäre wohl nur für den angeschlagenen Florian Kainz eingewechselt worden, doch für den Ex-Kapitän ging es weiter, für Uth nicht. Dabei scheint der 33-Jährige so langsam auf Touren zu kommen. Gegen Groningen erzielte der Angreifer einen sehenswerten direkten Freistoß – wenn auch mit tatkräftiger Unterstützung des gegnerischen Torhüters. Auch gegen Aachen zeigte sich der Routinier in Spiellaune, hatte gleich mehrere gute Momente. Insofern blickt man auch mit einer gewissen Hoffnung auf die Genesung des Offensivspielers. Zumal gerade Luca Waldschmidt noch nicht so wirklich die Erwartungen der Kölner Verantwortlichen erfüllt.

Wie nah Uth am Comeback ist, scheint momentan noch offen. In die Startelf wird der 33-Jährige vorerst noch nicht rotieren. „Wir dürfen alle nicht vergessen, wie lange der Mark aus dem Wettkampf Fußball raus war“, bremste Struber daher auch die Euphorie. „Wir reden von einem halben Jahr, wo es für ihn so gut wie kein Spitzenfußball gegeben hat, weil er immer Rückschläge hat erleiden müssen.“ Man ist noch immer vorsichtig am Geißbockheim, will nichts überstürzen. Eine Verletzung aus falschem Ehrgeiz soll unbedingt verhindert werden. „Hier gilt es schon die nächsten Wochen, ihn smart zurückzubringen. Es ist wichtig, ihn in dem Prozess drin zu lassen und ihn nicht auf halber Strecke verlieren“, sagte der Trainer. „Es wird schon eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bevor der Mark Uth auch wieder kontinuierlich über 90 Minuten Spiele bestreiten kann.“ 

Ein Einsatz gegen Hannover ist dennoch nach den jüngsten Leistungen nicht unwahrscheinlich. Und Hannover liegt dem Angreifer auch einigermaßen. Von fünf Duellen gegen die 96er gewann Uth drei. Allerdings nie mit dem FC. In der Spielzeit 2011/12 stand der gebürtige Kölner beim FC unter Vertrag, gegen Hannover kam der Angreifer nicht zum Einsatz. Uth war verletzt.


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Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

„Am Ende muss der Spieler wissen, was er möchte“ – Das sagt Kessler zu möglichen Abgängen

Thomas Kessler bei der PK des 1. FC Köln
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„Am Ende muss der Spieler wissen, was er möchte“ – Das sagt Kessler zu möglichen Abgängen

Ein möglicher Abgang von Offensiv-Talent Tim Lemperle hatte vor einigen Tagen für mächtig Wirbel gesorgt. Auf der einen Seite wurde von einer Einigung berichtet, auf der anderen von weiteren Gesprächen mit dem FC. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag äußerte sich Thomas Kessler zu Tim Lemperle und möglichen Abgängen.

Ist eine Einigung erzielt worden oder bleibt der Kölner Top-Torjäger doch noch beim FC? Und wie geht es weiter mit möglichen Streichkandidaten? Auf der Pressekonferenz am Donnerstag äußerte sich Thomas Kessler zu Tim Lemperle und möglichen Abgängen.

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Sieben Tore und vier Vorlagen, zuletzt gleich zwei Mal der entscheidende Treffer – Tim Lemperle ist beim FC aktuell so etwas wie eine kleine Lebensversicherung. Kein Wunder also, dass die Geißböcke gerne den Kontrakt mit dem Angreifer verlängern würden. „Tim ist für uns ein wichtiger Spieler. Wir sind froh, dass wir ihn haben, gerade in der Verfassung, in der er jetzt ist und hoffen, dass die Entwicklung auch so weitergeht“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag. Ob es für den 22-Jährigen aber in Köln so weitergeht, scheint aktuell offen. Anfang der Woche wurde jedenfalls bereits eine Einigung mit der TSG Hoffenheim von einem Online-Portal vermeldet. Noch am gleichen Abend dementierte die Spielerseite bei der „Kölnischen Rundschau“. Dort kündigte der Berater des Spielers auch Gespräche mit dem FC an.

Kessler: „Was Tim möchte, kann er dann auch in die Öffentlichkeit geben“

„Natürlich führen wir Gespräche und es sind auch schon Gespräche geführt worden. Am Ende des Tages muss der Spieler wissen, was er möchte“, sagte Kessler. Und das scheint alles andere als klar. Als sicher gilt, dass Lemperle gerne Bundesliga spielen will. Ein Wunsch, den die Kölner nicht mit Sicherheit erfüllen können. Angebote aus der Bundesliga sollen mehrere vorliegen. Für den FC wird es sicherlich keine leichte Aufgabe, das Eigengewächs beim FC zu halten. „Es ist klar, dass wir ihm das Setting bieten, dass er sich hier bei uns weiterentwickeln kann. Seit dem Sommer macht er eine sehr gute Entwicklung. Ich glaube, die ist lange nicht vorbei“, sagte Kessler. „Ich glaube schon, dass wir ihm hier beim FC einen Rahmen bieten können, seine Entwicklung fortzuführen. Dass er hier seine Tore machen kann und eine hohe Wertschätzung bekommt.“

Soll wohl heißen, dass der FC dem Spieler die Spielzeit in Aussicht stellt, die Lemperle möglicherweise in der höchsten deutschen Spielklasse so nicht bekommt. So wie beispielsweise Justin Diehl, der beim VfB Stuttgart nicht für den Kader der Champions League nominiert wurde und auch in der Liga erst auf wenige Kurzeinsätze kommt. Allerdings auch, weil der Angreifer lange verletzt ausgefallen war. Lemperle würde beim FC sicherlich auch weiterhin zum Stammpersonal gehören. Wie weit die Gespräche sind und auf mögliche Forderungen des Spielers wollte Kessler indes nicht eingehen: „Wir müssen jetzt keinen Tanz daraus machen. Wir haben ein wichtiges Spiel. Tim ist ein wichtiger Spieler für uns und was Tim möchte, kann er dann auch in die Öffentlichkeit geben“, sagte Kessler.

Wie geht es weiter mit Adamyan und Dietz?

Deutlich offener zeigte sich der ehemalige Kölner Keeper dann doch zu anderen Personalien. So hatten Sargis Adamyan und Florian Dietz im Testspiel gegen Aachen gar keine Spielzeit bekommen, Steffen Tigges nur wenig. Und das, obwohl Gerhard Struber angekündigt hatte, gerade den Spielern aus der zweiten Reihe ein wenig mehr Spielpraxis zu schenken. „Ich glaube, dass der Trainer da einfach auch sportliche Entscheidungen trifft. Wenn wir unter der Woche ein Testspiel haben, bei dem es darum geht, den Spielern aus der zweiten Reihe Spielzeit zu geben und die Spieler aktuell diese Spielzeit auch in diesen Spielen nicht bekommen, dann ist das aus dem Trainerteam ein klares Zeichen“, so Kessler. „Jeder kann sich in den Trainingseinheiten und auch in der Spielzeit, die er bekommt unter Beweis stellen. Klar ist auch, dass wir gesagt haben, dass wir den Kader ein bisschen verändern wollen und auch dürfen.“

Schon vor einigen Wochen hatte Kessler harte Kader-Entscheidungen angekündigt. „Da wird es auch die ein oder andere Personalie geben, die dann nicht mehr Teil dieser Mannschaft oder Gruppe sein wird“, so der Lizenzspielleiter weiter. „Die Spieler haben laufende Verträge und wir setzen keinen vor die Tür. Wir sind im offenen Dialog und geben ein ehrliches Feedback, wie es sportlich aussieht.“   


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Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Struber: „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Struber: „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war“

Am Donnerstag fand die Pressekonferenz des FC vor der Begegnung gegen Greuther Fürth statt. Trainer Gerhard Struber äußerte sich zur Begegnung des 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und der weiteren Ausrichtung.

Am Samstag steht für den FC das Heimspiel gegen Greuther Fürth auf dem Programm (13 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). Am Donnerstag gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und der weiteren Ausrichtung.

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Gefühlt liegen zwischen dem 1:0-Erfolg über Hertha BSC und der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn beim 1. FC Köln Welten. Noch vor 14 Tagen türmten sich dunkle Wolken rund ums Geißbockheim auf, nach dem Duell im Olympiastadion sieht die Welt wieder besser aus. „Siege tun immer gut, speziell die letzten zwei haben uns wieder Selbstvertrauen und Hoffnung, aber auch den Glauben in unsere Abläufe, Inhalte und Prinzipien“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Presskonferenz vor dem Heimspiel gegen Fürth. Und weil die vergangenen Wochen ein wenig einer Achterbahnfahrt glichen, wollte der Coach auch nicht über eine mögliche Serie sprechen. „Wir tun gut daran, von Woche zu Woche zu schauen. Vor einer Woche waren noch alle zu Tode betrübt und jetzt wieder von einer Serie zu sprechen, ist auch schon wieder zu weit gedacht“, sagt Struber. „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war.“

Struber: „Wir müssen die Aufgabe ernst nehmen“

Thema waren personelle Veränderungen – zumindest bei vielen Fans und die wünschten sich zum Teil auch einen Abschied des 47-Jährigen. Jetzt sieht die Welt wieder freundlicher aus. Auch, wenn Struber nicht von einer Serie sprechen will. Diese würde den Kölnern vor der Länderspielpause extrem gut tun. Der FC könnte den Anschluss an das obere Tabellendrittel wieder herstellen. Und auf den ersten Blick wirken die strauchelnden Fürther wie der richtige Gegner. „Es ist eine Mannschaft, die eine turbulente Phase erlebt hat und gleichzeitig auch sehr viel Erfahrung aufweist und Spieler hat mit viel Qualitäten“, sagt Struber. „Sie treffen gute Entscheidungen und sind in den vergangenen Wochen unter Wert geschlagen worden. Sie sind sehr konstant. Wir müssen die Aufgabe extrem ernst nehmen. Wenn wir alle unsere Sinne geschärft haben, dann bin ich überzeugt, dass es für Greuther Fürth nichts zu holen gibt.“

Personell stehen dem Trainer wieder zahlreiche Spieler zur Verfügung. Sargis Adamyan und Steffen Tigges befinden sich wieder im Mannschaftstraining. Beide haben noch ein „Stück weit Rückstand“, könnten aber zu einer Option werden. Im Gegensatz zu Mark Uth, bei dem einmal mehr ein Spiel bei der U21 vorgesehen ist. Ob die Kölner bei der aktuellen taktischen Ausrichtung bleiben, wollte der Coach nicht bestätigen. „Diese Dreierkette ist ja nicht in Stein gemeißelt. Wir wollen schon einen fluiden Übergang haben zwischen Dreier- und Viererkette“, sagt Struber. Aber: „An den Prinzipien hat sich erst einmal nichts verändert. Wir nutzen jetzt einfach nur ein anderes Modell. Wir haben einen Defensivspieler mehr, der auch mehr als 100 Bundesliga-Spiele Erfahrung hat.“

Klingt so, als würde der Coach bei der Dreierformation in der Defensivkette bleiben. Dominique Heintz und Co. lieferten auch wenig Grund für personelle Veränderungen. „Ich vertraue meinem Kader. Wir haben die letzten Wochen Ab- und jetzt auch wieder Aufwärtstendenzen gehabt. Viele Spieler trainieren sehr gut und verdienen es sich, zur Spielzeit zu kommen“, sagte der Coach.


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Weitere Spiele terminiert

Ausgerechnet Schwäbe als Retter? – Es stellt sich die Frage nach dem „warum jetzt?“

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Ausgerechnet Schwäbe als Retter? – Es stellt sich die Frage nach dem „warum jetzt?“

Am Dienstagabend steht für den FC das Pokalspiel gegen Holstein Kiel auf dem Programm. Gerhard Struber ließ sich am Montag in Sachen Ausrichtung und Aufstellung nicht in die Karten gucken. Nur eine Personalie verkündete der Trainer des 1. FC Köln: Der FC setzt auf Schwäbe, die Frage ist warum.

Personaländerung vor dem Pokalspiel gegen Kiel beim 1. FC Köln: Der FC setzt am Dienstag auf Marvin Schwäbe, die Frage ist allerdings, warum ausgerechnet jetzt.

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Marvin Schwäbe war der Frust am Ende der vergangenen Saison deutlich anzusehen. Der Keeper des 1. FC Köln stand nach dem 1:4 gegen Heidenheim vor der Kamera und musste das letzte Kapitel einer unsäglichen Saison kommentieren. Ganz nebenbei war zwischen den Zeilen schon damals herauszuhören, dass sich da hinter den Kulissen etwas anbahnen könne. “Ob ein offener Konkurrenzkampf ausgerufen wurde oder nicht, sei mal dahingestellt, mir wurde es anders gesagt”, sagte der Keeper ins Mikrofon. Zu diesem Zeitpunkt deutete sich bereits an, dass es im Sommer möglicherweise eine Wachablösung im Kölner Tor geben könnte. Denn Jonas Urbig stand bekanntlich in den Startlöchern. Fünf Monate später kommt Schwäbe am Dienstagabend zu einem Comeback in einem Pflichtspiel. Ein bemerkenswerter Schritt beim FC und ein kurioser noch dazu.

Wird Marvin Schwäbe der nächste Rettungsversuch?

Denn Schwäbe ist gefühlt eine Art Strohhalm, an die sich die Kölner Verantwortlichen jetzt klammern. Vielleicht klammern müssen. Nachdem der FC aus den vergangenen sechs Spielen nur einen Sieg holte und zuletzt auch schlecht spielte, steht Trainer Gerhard Struber massiv in der Kritik, ist angezählt. Und da der Coach als Wunschlösung und eben auch als letzte Patrone von Christian Keller dargestellt wird, dürfte die Luft auch für den Sportdirektor dünn werden, sollten die Geißböcke in den kommenden Spielen sportlich nicht die Kurve bekommen. Nachdem der Kölner Trainer gegen Paderborn auf den Kniff „defensive Ausrichtung“ zurückgriff und dafür seinen eigentlichen Matchplan aufgegeben hat, scheint nun Marvin Schwäbe der nächste Rettungsversuch zu werden.

Ausgerechnet Schwäbe, ist man geneigt zu sagen. Denn der Keeper wurde wie berichtet, offenbar schon in der vergangenen Saison zur Nummer zwei degradiert. Nach der offiziellen Erzählweise des Vereins sei Schwäbe, die bis dahin unumstrittene Nummer eins, an den Verein herangetreten, mit dem Wunsch, den FC im Abstiegsfall zu verlassen. Daraufhin habe man Jonas Urbig zur Nummer eins ernannt. Schwäbe hatte später einen anderen zeitlichen Ablauf wiedergegeben, der die Aussage der FC-Bosse zumindest fraglich erscheinen lässt. „Vor dieser Saison habe ich von verschiedenen Seiten erfahren, dass ich ins zweite Glied rücken soll und Jonas Urbig die Nummer eins wird. Das war für mich natürlich extrem bitter, gerade wenn man ans Leistungsprinzip glaubt“, sagte Schwäbe damals. „Nachdem klar war, wie die Situation ist, habe ich verständlicherweise Alternativen eruiert. Ich will ja spielen.“

Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

Dass sich die Kölner Verantwortlichen früh für Urbig entschieden, ist allerdings verständlich. Schließlich gilt der junge Keeper als eins der größten Torwarttalente des Landes, genauso aber auch als besonders ehrgeizig. Ein Platz auf der Bank hätte wohl eine mögliche Vertragsverlängerung beim FC extrem gefährdet. Wie auch immer der zeitliche Ablauf war: Urbig wurde die Nummer eins, Schwäbe suchte einen neuen Club, fand diesen aber nicht und sitzt seitdem beim FC auf der Bank. Und somit liest sich der jüngere Karriereverlauf des 29-Jährigen eher bescheiden. Vom Stammtorhüter eines Bundesligisten stieg der Hesse innerhalb von wenigen Monaten zum Ersatztorhüter eines Zweitligisten ab. Und das eigentlich ohne Chance auf Einsatzzeit. Der Marktwert sank bei der Online-Bewertungsplattform transfermarkt.de von sieben Millionen Euro im Dezember 2023 auf derzeit 1,5 Millionen Euro.

Nun aber macht es den Anschein, als würde das Leistungsprinzip Schwäbe zumindest im Pokal wieder ins Tor spülen. „Weil er so professionell unterwegs ist und uns im Training zeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist, wird Marvin Schwäbe von Beginn an starten“, sagte Struber am Montag, hatte aber kurz zuvor bereits die Chance genutzt, Urbig über den grünen Klee zu loben. Und das in höchsten Tönen und sicher nicht ohne Grund. Denn der FC will es sich mit dem jungen Keeper nicht verscherzen. Der Vertrag von Urbig ist noch immer nicht verlängert, es soll zahlreiche Interessenten geben, unter anderem sollen Bayern München und Bayer Leverkusen die bekanntlich verlockenden Fühler ausgestreckt haben. Urbigs Vertrag läuft 2026 aus, wollen die Kölner Geld an dem großen Talent verdienen, bietet sich Stand jetzt wohl nur der kommende Sommer als Wechseloption an.

Warum wird diese Baustelle jetzt eröffnet?

Da aber gleichzeitig auch die Verträge der weiteren Keeper wie Jonas Nickisch, Philipp Pentke und auch Matthias Köbbing auslaufen, hat der FC ein Problem, zumindest wenn Marvin Schwäbe den Verein weiterhin verlassen will. In dem Fall würde der FC im kommenden Sommer zumindest Stand jetzt nur mit einem Torwart dastehen. Einem Torwart, der die Chance auf höhere Sphären hat, gleichzeitig aber auch nur dann noch Geld bringen würde. Welche Rolle das Comeback-Angebot in diesem Zusammenhang spielt, ist rein spekulativ. Zumal der FC im Winter ja auch Torhüter verpflichten könnte. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, warum Struber gerade jetzt diese Baustelle aufmacht. In einer Phase, in der es wohl um die Zukunft des Trainers und möglicherweise auch des Sportdirektors geht.

Das Vertrauen in Urbig wird man sicher nicht verloren haben. Denn abgesehen von Toren gegen den HSV und den KSC machte der Keeper wenig Fehler. Sollten die Kölner den Youngster jetzt absägen, wäre die Zukunft beim FC wohl endgültig Geschichte. So oder so: Der FC hat sich selbst eine neue Baustelle aufgemacht. Macht Schwäbe ein überragendes Spiel und verhilft dem FC so zum einem Sieg über den Bundesligisten, geht nicht nur der FC in die dritte Runde – die Torwartdiskussion würde ebenfalls erneut aufflammen.


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Schicksalsspiel?

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC köln

Pressekonferenz vor Kiel

Kessler zu möglichen Struber-Endspielen: „Da werden Sie von mir keine Deadline hören“

Gerhard Struber und Thomas Kessler beim 1. FC Köln
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Kessler zu möglichen Struber-Endspielen: „Da werden Sie von mir keine Deadline hören“

Gerhard Struber wird am kommenden Dienstag beim Spiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel an der Seitenlinie der Geißböcke stehen. Wie lange der Österreicher Trainer bleibt, scheint nach wie vor offen beim 1. FC Köln: Auch Thomas Kessler vermeidet nun ein Treuebekenntnis.

Gerhard Struber geht weiterhin mit einer gehörigen Portion Optimismus in die kommenden Spiele des 1. FC Köln. Dabei ist seine Zukunft nicht geklärt beim 1. FC Köln: Auch Thomas Kessler vermeidet Treuebekenntnis.

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FC-Coach Gerhard Struber gibt sich auch nach dem Wochenende, an dem extrem viel über seine Person gesprochen, diskutiert und spekuliert wurde weiterhin sehr kämpferisch. „Wenn du hier in der Welt des FCs ins Verlieren kommst, dass da diskutiert wird, das ist normal“, sagte Struber, dem aber eine gewisse Anspannung verständlicher Weise anzusehen waren. Die vergangenen Tage und auch Spiele hätten Spuren hinterlassen, sagte der Coach, blickte aber direkt wieder nach vorne. „Es war zwei Mal eine Leistung, die wir uns so nicht vorstellen. Aber im Wissen, was wir zu tun haben und auch schnell verändern können, um den nächsten Schritt zu machen“, erklärte der 47-Jährige. Den nächsten Schritt will er gegen Holstein Kiel machen, im Pokal. Wie viele weitere Schritte dann für den 1. FC Köln noch folgen sollen, ist komplett offen.

Struber: „Ich werde nicht groß etwas verändern“

Denn die Maschinerie läuft natürlich bereits. Der FC liegt weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Sehr weit. Auch, wenn sowohl Trainer als auch Thomas Kessler am Montag sehr rational und emotionslos an die aktuelle Situation herangehen wollten, ist sie alles andere als das. „Für mich gilt, weiterhin einen guten Fokus mit Mannschaft zu haben und klar in den Inhalten zu bleiben und die Mannschaft eng bei mir zu halten. Ich werde nicht groß etwas verändern, sondern versuche, die Mannschaft professionell auf das Spiel vorzubereiten“, sagte Struber. „„Es wäre falsch, jetzt Tabula rasa zu machen und alles von links nach rechts zu drehen, wir müssen sachlich in den Dingen bleiben“, so der Coach weiter, der damit wohl seine Arbeit, die Mannschaft und die Ausrichtung meinte.

Am liebsten hätte der Trainer wohl damit auch seine Position, seinen Job gemeint. Denn auch wenn sich Keller und Struber bei der Ausrichtung für die Begegnung gegen Kiel und den kommenden Tagen weitestgehend einig zeigten, dürfte es hinter den Kulissen nach wie vor Zweifel an dem Kölner Trainer geben. Die Bilanz der ersten zehn Spieltage ist einfach aus Kölner Sicht zu verheerend. Zwölf Punkte aus zehn Spielen sind für eine Mannschaft, die zwar nur schnellstmöglich, dann aber doch irgendwie auch gerne direkt aufsteigen will, einfach zu wenig. Zumal die vergangenen beiden Spiele auch nicht wirklich viel Mut auf mehr gemacht haben. Auch Kessler sprach Dinge aus, die man gerne doppeldeutig verstehen konnte. “Morgen müssen wir einfach ein anderes Gesicht zeigen. Morgen gibt es keine andere Möglichkeit. Entweder du kommst weiter oder du fliegst raus”, erklärte er eben rational.

Kessler: „Wir konzentrieren uns nur auf das Spiel morgen“

Seine Rolle beim FC definierte der Leiter der Lizenzspielabteilung klar: “Ich sehe mich als Teamspieler. Wir sitzen intern zusammen, diskutieren und versuchen an den richtigen Stellschrauben zu drehen”, sagte Kessler. “Da sehe ich es als meine Aufgabe, meine Expertise und Erfahrung einzubringen, weil ich in diesem Club schon viel erlebt habe.” Welche Stellschrauben genau gemeint sind, ließ er offen. Ob Struber nach einer Niederlage rausfliegt, ließ Kessler nämlich unbeantwortet. „Sie werden von mir heute keine Deadline hören oder ein ‘Was passiert, wenn…’. Wir konzentrieren uns nur auf das Spiel morgen”, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung. “Am Ende helfen uns Erfolge. Wir müssen über nichts anderes reden.” Somit vermied auch Kessler einmal mehr ein Treuebekenntnis. Das hatte es schon am Samstag nicht von Seiten des Vorstands gegeben. Einzig Christian Keller hatte sich zuletzt hinter den Coach gestellt. Dabei dürfte es bei weiteren Niederlagen auch eng für den Sportdirektor werden.


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Schicksalsspiel?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber zum Personal und vergangenen Tagen

Struber: „Es wäre falsch, jetzt Tabula rasa zu machen und alles von links nach rechts zu drehen“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Struber: „Es wäre falsch, jetzt Tabula rasa zu machen und alles von links nach rechts zu drehen“

Am Montag fand die Pressekonferenz des FC vor der Begegnung gegen Holstein Kiel statt. Trainer Gerhard Struber äußerte sich zu den Plänen mit dem 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und den vergangenen Tagen.

Am Dienstagabend steht für den FC das Pokalspiel gegen Holstein Kiel auf dem Programm (20.45 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). Zuvor gab es die Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und den vergangenen Tagen.

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Nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn war die Stimmung in der vergangenen Tagen mehr als nur aufgeheizt. Auch dazu äußerte sich der Coach am Montag. Das sagt Struber…

zu der aktuellen Situation: Die letzten Tage und zwei Spiele sind nicht spurlos an uns vorübergegangen. Wir hatten einiges zu besprechen, um auch gewisse Dinge, die uns stark gemacht haben, in den Vordergrund zu bringen. Es war zwei Mal eine Leistung, die wir uns so nicht vorstellen. Aber in dem Wissen, was wir zu tun haben und auch schnell verändern können, um den nächsten Schritt zu machen.

zu der Diskussion um seine Person: Wir sind ja grundsätzlich nicht naiv. Wenn du hier in der Welt des FCs ins Verlieren kommst, dass da diskutiert wird, das ist normal. Das ist in der Welt des Fußballs normal, dass man über die Position des Trainers ins Diskutieren kommt. Gleichzeitig aber ist es die Normalität und für mich nichts Besonderes. Für mich geht es darum, einen guten Fokus mit der Mannschaft zu haben. Wir sind in einem ganz engen Austausch mit der Mannschaft, um uns auf die Spiele vorbereiten.

Struber: „Da sind wir nicht mit zufrieden“

zum Personal: Der Einsatz von Max Finkgräfe und Damion Downs ist fraglich. Beide sind krankheitsbedingt angeschlagen. Sargis Adamyan fällt aufgrund eines Faszienrisses aus.

zum Spiel gegen Kiel Wir haben zuletzt ein Spiel gesehen, dass nicht unser typisches Gesicht gezeigt hat. Wir wollen kompakt sein. Wir wissen, es kommt ein Bundesliga-Verein auf uns zu, der Favorit ist. Wenn wir aber kompakt sind, uns was zutrauen und als Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute sehr wachsam sind, dann denke ich, dass wir überraschen können.

Zur Aufstellung: Es werden viele aktuelle Spieler das Vertrauen bekommen. Gleichzeitig wird es aber auch das ein oder andere frische Gesicht geben. Aufgrund der Matchbelastung schauen wir uns das heute noch mal an. Am Ende wird es ein guter Mix sein.

zu den Äußerungen eines Entwicklungsprozesses: Eine gewisse Schwankungsfreudigkeit begleitet uns in den letzten Monaten. Aber ich sehe, dass wir von den Inhalten auf einem sehr guten Weg sind. Das hat vom Ergebnis gemangelt. Wir hatten aber immer das Gefühl, da entwickelt sich was. Da ist gerade Vieles auf dem Weg. Wir haben jetzt zwei Spiele hinter uns gebracht, die nicht dem gerecht werden, was wir alle wollen und vorstellen. Da sind wir nicht mit zufrieden. Es wäre aber der total falsche Schluss, wenn man jetzt alles von links auf rechts dreht. Dass es diese Delle gibt, da müssen wir eine gute Politur finden. Da habe ich mit der Mannschaft ein gutes Setting und ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Mit der Art und Weise waren wir unzufrieden, jetzt befinden wir uns in der Gegenwart.

Struber: „Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin“

zum Gegner: Es gibt diese Spiele wie gegen Leverkusen, wo sie unter Beweis gestellt haben, dass sie Qualität haben und in der Bundesliga Punkte erspielen können. Diese Mannschaft bringt viele Facetten mit, die dieser Bundesliga gerecht werden können. Es ist ein Klassenunterschied, der auf uns zukommt. Es ist nicht vom Himmel gefallen, dass sie aufgestiegen sind. Sie haben ordentliche Verstärkungen dazu bekommen. Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin.

Zu Jonas Urbig: Der Jonas ist ein ganz großes Talent. Ich habe mit sehr sehr guten Torhütern zusammenarbeiten dürfen. Aber der Jonas bringt ein Profil mit, dass ich so noch nicht gesehen habe. Er ist aber gleichzeitig ein ganz junger Mensch. Er unterliegt natürlich auch Bewegungen. Natürlich nimmt er das auch mit, dass wir nicht auf dem Level sind, wo wir hinwollen. Da braucht auch ein Jonas um sich herum eine stabile Abwehr, eine stabile Mannschaft. Er bringt wahnsinnig viel mit und strahlt eine besondere Reife aus.


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Schicksalsspiel

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe kehrt zurück

Struber nennt es „Bonusspiel“ – Kiel wird aber wohl eher erneut zum ersten Schicksalsspiel

Gerhard Struber beim Spiel des 1. FC Köln
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Struber nennt es „Bonusspiel“ – Kiel wird aber wohl eher erneut zum ersten Schicksalsspiel

Nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn bereitet sich der 1. FC Köln auf das Pokalspiel gegen Holstein Kiel vor. Der Trainer sprach vor der Saison von einer großen Vorfreude auf den Pokal. Diese Vorfreude bekommt einen Beigeschmack für den Coach und den 1. FC Köln: Wird das Bonusspiel für Gerhard Struber zum ersten Schicksalsspiel?

Vor gut drei Jahren spielte der FC gegen Holstein Kiel in der Relegation um den Klassenerhalt. Der FC setzte sich durch. Nun steht möglicherweise erneut ein entscheidendes Duell gegen die Störche an. Allerdings nicht für den 1. FC Köln: Wird das Bonusspiel für Gerhard Steuber zum Schicksalsspiel?

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Als Gerhard Struber den 1. FC Köln übernommen hat, wusste er genau, auf was er sich da eingelassen hat. Zumindest erklärte der Kölner Trainer genau das am Freitagabend nach der 1:2-Pleite gegen Paderborn. „Ich persönlich habe im Sommer gewusst, als ich hier reingesprungen bin, dass diese Aufgabe eine Herausforderung darstellt. Weil die Mannschaft etwas mitgenommen hat und hier ein großer Anspruch herrscht“, sagte der Coach. „Dass man Realität und Anspruch zusammenbringt, das braucht einfach seine Zeit.“ Nur wird Struber diese Zeit wohl eher nicht mehr bekommen. Der Kölner Trainer geht massiv angezählt in die neue Woche und damit in die Vorbereitung auf die zweite Runde des DFB-Pokals, die Begegnung gegen Holstein Kiel. Angesichts der aktuellen Tabellensituation scheint es geradezu grotesk, dass der Österreicher im Sommer vor dem Pokalauftakt gegen Sandhausen vom schnellsten Weg in den internationalen Wettbewerb sprach.

Die Vorzeichen für das Pokalspiel haben sich geändert

Der FC ist aktuell soweit entfernt von Europa wie Struber von einer frühzeitigen Vertragsverlängerung. Im Gegenteil, aktuell deutet eher viel daraufhin, dass die Tage des Trainers beim FC so langsam gezählt sein können. Nach den Begegnungen am Sonntag belegen die Geißböcke den zwölften Tabellenplatz, das mit zwölf von 30 Punkten und vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. In der neuen FC-Doku „Geliebter Fußball“ sprach Struber noch davon, dass er mit seinem Team alles für den Aufstieg tun wolle. So groß ist also die Kluft zwischen Anspruch und Realität. Und so dick ist auch das Brett, dass der Trainer wohl bohren muss, um die Kölner Verantwortlichen von einer möglichen Wende noch zu überzeugen. Mit ein wenig „Ärmel hochkrempeln“ und „einfach dranbleiben“ ist es nicht getan.

Struber spricht gerne von einem Entwicklungsprozess und hat bei den jungen Spielern wohl auch recht. Nur haben die Kölner und allen voran der 47-Jährige keine Zeit mehr für eine großartige Entwicklung. Die Geißböcke müssen liefern. Dabei ist längst nicht gesagt, dass ein Weiterkommen im Pokal, selbst ein Erfolg über Kiel mit attraktivem Offensivfußball, jener Wucht aus den ersten Spielen der Saison, Struber noch zu weiteren Begegnungen verhelfen wird. Der Österreicher sieht die Begegnung gegen den bislang sieglosen Bundesligaaufsteiger als „Bonusspiel“ an. Also eine Begegnung, die über den Alltag hinausgeht. Tatsächlich wäre es das auch unter den vor der Saison erwarteten Vorstellungen. Ein Weiterkommen wäre schon ziemlich gut, vor allem aus finanzieller Sicht, ein Scheitern gegen einen Bundesligisten aber alles andere als ein Beinbruch.

Wird Kiel erneut zum Schicksalsspiel?

Nun wäre ein Scheitern in der aktuellen Situation wohl ein weiterer Schritt in eine Richtung, die nur noch schwer aufzuhalten ist. Die Gerüchteküche brodelt bereits, Namen werden gehandelt, Trainer sogar bereits diskutiert. Es soll einen Plan B geben. Selbst wenn nicht, dem Standing des Kölner Trainers werden die Spekulationen nicht geholfen haben. Und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Begegnung gegen Kiel, gegen den Relegationsgegner von 2021, wieder ein Schicksalsspiel wird, nur eben nicht für den Club, sondern für Struber und möglicherweise auch für Christian Keller. Vielleicht bekommt der Trainer auch zwei, sogar drei Begegnungen, um sich noch einmal vor einer vorzeitigen Trennung zu retten. Vielmehr Spielraum wird es für den 47-Jährigen bei den Geißböcken wohl nicht geben.

Wenn überhaupt. Denn genauso ist es möglich, dass die Verantwortlichen der Geißböcke einen möglichen Plan-B nicht in der Schublade, sondern bereits auf dem Tisch liegen haben. Beispielsweise, wenn man den Gedanken verfolgt hat, dass zwei Trainingseinheiten vor einem aus finanzieller Sicht nicht ganz unwichtigen Pokalspiel für einen neuen Coach vielleicht einfach zu wenig gewesen sind. Wie der Stand wirklich ist, werden nur die handelnden Personen wissen. Fakt ist: Strubers Vorfreude auf die Begegnung im Pokal wird wohl einen bitteren Beigeschmack haben. Das Bonusspiel kann für den Coach genauso gut ein Schicksals-, vielleicht sogar sein letztes Spiel werden.

 


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