Harter Arbeiter und „Strafraumräuber“ Thijs Dallinga – Die Marktmöglichkeit, die der FC nutzen musste

Thijs Dallinga soll beim FC auf der Liste stehen
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Harter Arbeiter und „Strafraumräuber“ Thijs Dallinga – Die Marktmöglichkeit, die der FC nutzen musste

Mit Thijs Dallinga hat sich dem FC nun eine Marktgelegenheit geboten, die sich als absoluter Transfercoup herausstellen könnte. Denn der 26-Jährige hat in seiner Karriere schon einige Eigenschaften gezeigt, die ihn sehr spannend machen für den 1. FC Köln: Das ist Thijs Dallinga.

Vor einer Woche ploppten die Gerüchte das erste Mal auf, schon kurz darauf verdichteten sich die Anzeichen und nun ist es offiziell. Thijs Dallinga verstärkt den FC. Damit bekommen die Geißböcke einen Stürmer, der sich in seiner Karriere schon einiges erarbeitet hat.

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Neben vielen Talenten, die heutzutage bereits in jungen Jahren auf den größten Bühnen des Weltfußballs auftauchen, gibt es auch diejenigen, die sich durch harte Arbeit Schritt für Schritt ihre Sporen verdienen. Thijs Dallinga galt laut niederländischen Medien in seinen ersten Jahren nicht gerade als absoluter Ausnahmekönner, doch der junge Niederländer machte das durch seinen Arbeitseifer wett. Dadurch gelang ihm der Durchbruch in der zweithöchsten niederländischen Spielklasse, bei Excelsior. Dallinga erzielte 36 Tore und legte neun weitere vor, womit er maßgeblich zum Aufstieg in die Eredevise beitrug. Danach ging es für ihn in die Ligue 1 zum FC Toulouse, wo er seinen Torriecher unter Beweis stellen konnte und 37 Tore sowie acht Vorlagen in zwei Spielzeiten verbuchte. Dabei halfen ihm einige Eigenschaften, die sein ehemaliger Jugendtrainer Be de Jonge 2024 im Interview mit „Tutto Bologna Web“ besonders betonte. Dallinga sei sehr lernbegierig sowie bescheiden und bodenständig.

„Strafraumräuber“ Dallinga

Werte, die auf all seinen Stationen angepriesen wurden. Sobald ein Spieler zu einem neuen Club wechselt, liest man oft positive Worte seitens des aufnehmenden Vereins. Viel aussagekräftiger sind jedoch die Worte des abgebenden Vereins. Dallingas Ex-Verein Toulouse spricht in den höchsten Tönen vom Mittelstürmer, lobt insbesondere dessen Engagement und Professionalität. Und auch Riccardo Orsolini, Mitspieler bei Bologna, hob gegenüber „Bologna Sport News“ vor allem den Lern- und Arbeitswillen des Niederländers hervor. Gleichzeitig bezeichnet er ihn als „rapace d’area“, einen „Strafraumräuber“.

Spannenderweise wurde der Angreifer in seiner Zeit bei Toulouse in einem Interview mit dem Medienteam der Ligue 1 nach seiner Vorstellung eines perfekten Stürmers gefragt. Laut Dallinga müsse er sich mit Ball am Fuß wohlfühlen und in der Lage sein, am Spiel seiner Mannschaft teilzunehmen. Des Weiteren sollte er auch in der Lage sein, hinter der gegnerischen Abwehr in die Tiefe zu gelangen. Ständig müsse er die Aufmerksamkeit der Verteidiger beanspruchen. Kurz gesagt: Ein Angreifer, der ein bisschen alles kann. Sein Vorbild sei diesbezüglich Erling Haaland. Auf die Rückfrage, was ihm selbst noch zu diesem Spielertyp fehle, zeigte sich der 26-Jährige selbstkritisch. Er wolle noch besser in der Luft werden, zudem aggressiver in den direkten Duellen.

Kein Erfolg bei Bologna

Diesen Spielertyp, der alles ein bisschen kann, hat man sich in Bologna von ihm erhofft. Im Sommer 2024 hinterließ Joshua Zirkzee dort mit seinem Wechsel zu Manchester United eine klaffende Lücke. Der Landsmann von Dallinga schaltete sich unter Thiago Motta extrem häufig in den Spielaufbau ein, eine große Stärke von ihm. Diese hoffte man mit dem Transfer von Dallinga aufzufangen. Hier zeigt sich jedoch, dass die Bezeichnung als „Strafraumräuber“ durch seinen Teamkollegen Orsolini auch ein Problem mit sich bringt.

Denn es stellte sich nach kurzer Zeit in Bologna heraus, dass der Stürmer den mitspielenden Part des abgewanderten Zirkzee nicht auf einem ähnlichen Niveau ausfüllen konnte. In der anspruchsvollen Spielweise von Thiago Motta sowie später Vincenzo Italiano konnte der Stürmer nicht wie erhofft glänzen. Zudem spielte im Verein ein weiterer vielversprechender Mittelstürmer. Es dauerte nicht lange, bis Konkurrent Santiago Castro den Stammplatz für sich gewinnen konnte. Der junge Argentinier entwickelte sich bemerkenswert gut. So gut, dass in diesem Sommer der teure Wechsel zur AS Roma folgte. Im Gegenzug sicherten sich die Italiener leihweise die Dienste von Rom-Stürmer Artem Dovbyk – folglich ist erneut kein Platz für Dallinga.

Beim FC zurück zur alten Stärke?

Es ist jedoch keine Schande, nicht die Spielmacher-Fähigkeiten eines Joshua Zirkzee zu besitzen. Dagegen verfügt „Strafraumräuber“ Dallinga über die Fähigkeit, Tore mit dem ersten Kontakt zu erzielen. Im Interview mit Ligue 1 äußerte er sich, übersetzt ins Deutsche, so dazu: „Es ist nicht etwas, das ich explizit suche, aber es ist der schnellste Weg, eine Aktion zu beenden. Es lässt den Verteidigern oder dem Torhüter wenig Zeit, um zu antizipieren. Es ist schwieriger für sie.“

Unter dem Strich ergibt sich das Bild eines vielversprechenden Torjägers, der seine Treffsicherheit schon vermehrt unter Beweis gestellt hat. Bei Bologna scheiterte Dallinga an den hohen Anforderungen bezüglich der Einbindung ins Kombinationsspiel und sah sich gleichzeitig mit einem hochveranlagten Konkurrenten konfrontiert. Beim 1. FC Köln hingegen wird wohl nicht zu erwarten sein, dass der Mittelstürmer allzu viele Aufgaben im Aufbau übernehmen muss. Substrahiert man diesen Punkt von den Anforderungen an Dallinga, so könnte sich der Niederländer als potente Option für den Sturm erweisen, zumal Ragnar Ache in der Vergangenheit öfter mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Das Modell einer Leihe mit Kaufoption minimiert außerdem das Risiko des Transfers, was Dallinga zu einer Marktmöglichkeit macht, die der FC kaum ausschlagen kann. Und sollte es Dallinga gelingen, an seine erfolgreichen Saisons anzuschließen, so könnten sich bald viele Vereine fragen: Warum haben wir den eigentlich nicht geholt?

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Gibt es aktuell realistische Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,


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1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

Der 1. FC Köln ist vergangene Woche in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet. Während auf dem Trainingsplatz die ersten Einheiten absolviert werden, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah hat Sportdirektor Thomas Kessler die Defensive bereits verstärkt. Im Angriff besteht dagegen trotz der Verpflichtung von Reigan Heskey weiterhin Handlungsbedarf. Vor allem hinter Ragnar Ache fehlt den Kölnern noch eine echte Alternative. Bei den vorgestellten Spielern handelt es sich nicht um aktuelle Gerüchte.

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Wie wichtig ein weiterer Mittelstürmer wäre, zeigte bereits die vergangene Saison. Nach einer schwierigen Hinrunde steigerte sich Ache deutlich und entwickelte sich in der Rückserie zu einem wichtigen Leistungsträger. Eine Verletzung im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli setzte den 27-Jährigen jedoch außer Gefecht, sodass er die letzten Saisonspiele verpasste. Spätestens in dieser Phase wurde deutlich, dass dem FC im Sturmzentrum die nötige Tiefe fehlt. Diese Baustelle dürfte Thomas Kessler bis zum Ende der Transferperiode noch schließen wollen.

Hoher Marktwert

Lucas Stassin

Lucas Stassin wäre ein absoluter Transferknaller für den 1. FC Köln. Der 21-Jährige zählt zu den spannendsten Sturmtalenten Belgiens. Für die AS Saint-Étienne kam er in der vergangenen Saison auf 35 Pflichtspiele, elf Tore und neun Vorlagen. Der Belgier überzeugt primär mit seiner hohen Intensität im Pressing, cleveren Tiefenläufen und einem ausgeprägten Torinstinkt. Dank seiner Beweglichkeit und seines Gespürs für freie Räume würde er gut zum Spielstil des 1. FC Köln passen. Entwicklungspotenzial besitzt Stassin hauptsächlich im körperlichen Bereich.

Gegen robuste Innenverteidiger und in Luftduellen hat der Rechtsfuß noch Verbesserungspotenzial. Ein Transfer dürfte allerdings teuer werden: Sein Vertrag in Saint-Étienne läuft noch bis 2028, sein Marktwert liegt bei rund 15 Millionen Euro. Für den FC wäre Stassin daher wohl nur bei entsprechenden Transfererlösen eine realistische Option – oder eben als Leihe.

Ablösefrei zu haben

Tobias Lauritsen

Tobias Lauritsen kann als echtes Sturmkante bezeichnet werden. Der 1,96-Meter große Norweger war bis zum Sommer für Sparta Rotterdam aktiv und kam in der vergangenen Saison auf 37 Pflichtspiele, 14 Tore und sechs Vorlagen. Der 28-Jährige besitzt seine Stärken insbesondere in der körperlichen Präsenz, der Kopfballstärke und der Fähigkeit, lange Bälle festzumachen. Zudem arbeitet Lauritsen intensiv gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft. Gerade gegen tief stehende Gegner kann der Norweger mit seiner Strafraumpräsenz und seinem guten Stellungsspiel für Gefahr sorgen. Seine größte Schwäche ist das Tempo.

Lauritsen lebt weniger von Tiefenläufen als von seiner Physis, cleveren Laufwegen und seiner Stärke in direkten Duellen. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Norweger würde Köln ablösefrei eine klassische Sturmkante hinzugewinnen, die als Wandspieler agieren, Flanken verwerten und dem Offensivspiel eine zusätzliche Komponente verleihen könnte.

Eine weitere Option

Frank Magri

Mit Frank Magri könnte der 1. FC Köln einen laufstarken und vielseitigen Mittelstürmer verpflichten. Der 26-jährige Kameruner kam in der vergangenen Saison auf 17 Pflichtspiele, erzielte fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Dabei gehörte der Angreifer in Toulouse allerdings nicht zum Stammpersonal und musste sich häufig mit der Jokerrolle zufriedengeben. Magris Stärken liegen in seiner Dynamik, seiner hohen Einsatzbereitschaft und seinem intensiven Pressing. Er sucht konsequent die Tiefe, arbeitet viel gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.

Zudem verfügt er über einen guten Torinstinkt und kann mit seiner Athletik sowohl im Umschaltspiel als auch im Strafraum Akzente setzen. Verbesserungspotenzial besitzt er hauptsächlich in der Chancenverwertung und im Kombinationsspiel. Zudem wäre Magri genau wie Lauritsen ablösefrei zu haben.

Erinnerungen an Ache-Transfer

Benjamin Källman

Benjamin Källman wäre ein Transfer, der an die Verpflichtung von Ragnar Ache im vergangenen Sommer erinnern würde. Der finnische Nationalspieler steht seit 2025 bei Hannover 96 unter Vertrag und erzielte in seiner ersten Saison für die Niedersachsen 14 Tore und zwei Vorlagen in 34 Pflichtspielen. Bereits zuvor hatte Källman bei Cracovia Krakau mit 18 Toren und neun Assists in 35 Partien seine Offensivqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Källman zeichnet sich vorrangig durch seinen ausgeprägten Torinstinkt, clevere Laufwege und seine hohe Effizienz im Abschluss aus.

Er bewegt sich geschickt zwischen den gegnerischen Verteidigern, findet immer wieder freie Räume und arbeitet engagiert gegen den Ball. Zudem bindet er seine Mitspieler gut ins Offensivspiel ein und ist nicht nur als Vollstrecker wertvoll. Verbesserungspotenzial besitzt der Finne hauptsächlich in seiner Endgeschwindigkeit. Aufgrund seines bis 2028 laufenden Vertrags bei Hannover 96 dürfte ein Transfer allerdings mit einer entsprechenden Ablösesumme verbunden sein.

Zusätzliche Torgefahr

Koki Ogawa

Koki Ogawa gehört zu den treffsichersten Mittelstürmern der Eredivisie. Der japanische Nationalspieler steht noch bis 2027 bei NEC Nijmegen unter Vertrag und dürfte daher für eine überschaubare Ablösesumme zu haben sein. In den vergangenen drei Spielzeiten kam der 28-Jährige auf 92 Pflichtspiele, erzielte 33 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Ogawa überzeugt mit seinem ausgeprägten Torinstinkt, intelligenten Laufwegen und seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Er bewegt sich geschickt zwischen den Innenverteidigern, erkennt freie Räume früh und ist sowohl mit dem Fuß als auch per Kopf gefährlich.

Zudem arbeitet der Japaner diszipliniert gegen den Ball und bringt eine hohe Laufbereitschaft mit. Seine größte Schwäche liegt im Eins-gegen-Eins und in der Explosivität auf den ersten Metern. Ogawa lebt weniger von spektakulären Dribblings als von seinem hervorragenden Stellungsspiel und seiner Effizienz im Strafraum. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Japaner würde Köln einen zuverlässigen Strafraumstürmer hinzugewinnen, der seine Chancen konsequent nutzt und dem Offensivspiel zusätzliche Torgefahr verleihen könnte.


Beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, Bedenken beim Preis – Warum sich ein Blick auf Mateusz Zukowski lohnt

Mateusz Zukowski blüht bei Magdeburg auf
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Beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, Bedenken beim Preis – Warum sich ein Blick auf Mateusz Zukowski lohnt

17 Tore in nur 22 Spielen, eine xGoals-Bilanz wie kaum ein anderer Stürmer der 2. Liga – und trotzdem gibt es dicke Fragezeichen hinter dem Profil von Mateusz Zukowski: Lohnt sich ein Transfer des Stürmers für den 1. FC Köln?

Die Werte sind mehr als beeindruckend, doch die Fragezeichen groß. Der FC soll sich für Mareusz Zukowski interessieren. Die Bilanz ist eine der besten der 2. Liga. Doch Fragezeichen stehen nicht nur hinter dem Marktwert von sechs Millionen Euro.

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Gewisse Parallelen lassen sich bei Jakub Kaminski und Mateusz Zukowski nicht von der Hand weisen. Und damit sind weder das Alter (beide 24) noch der gleiche Berater gemeint. In der Saison 2024/25 sammelte Zukowski Positionen wie die Menschheit gerade Panini-Bilder. Polyvalent ist der Fachausdruck, der auch bei der Positions-Variabilität bei Kaminski immer wieder herhalten muss. Nur gibt es einen kleinen und feinen Unterschied. Der Angreifer hatte damals bei Slask Wroclaw seine Schwierigkeiten, sich als Stürmer durchzusetzen. Und so wurde der polnische Nationalspieler ein wenig herumgereicht. Zukowski spielte meist rechter Verteidiger, aber auf beiden Schienen in der Offensive, mal als Stürmer, mal im Mittelfeld. Immerhin bedeuteten die Einsätze, dass der heute 24-Jährige auf den Positionen meist erste Wahl war – wenn auch nicht auf seiner etatmäßigen. Das änderte sich in der vergangenen Spielzeit, als der Pole das Vertrauen des Trainers spürte, sich entfalten konnte – womit eine weitere Parallele zu Kaminski gefunden wäre.

17 Tore in 22 Spielen

Die Bilanz des vergangenen Jahres beim 1. FC Magdeburg ist wirklich beeindruckend. 17 Tore erzielte der Angreifer, genauso viele wie Isac Lidberg, der kommende Saison bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag steht. Einzig Noel Futkeu war zwei Mal mehr erfolgreich. Doch das Bild entspricht nicht der ganzen Wahrheit. Zukowski wurde zu Beginn der Spielzeit noch am Fuß operiert, fiel Monate lang aus und kam so auf gerade einmal 22 Spiele. Mit einem Torschnitt von 0,72 pro 90 Minuten steht der Pole sogar deutlich besser da, als die beiden Kontrahenten (Futkeu 0,57 und Lidberg 0,51). Und: Die Bilanz wird noch einmal beeindruckender, wenn man den xGoals-Wert betrachtet. Dann hat der Pole nämlich vier Treffer mehr erzielt, als es die Qualität der Chancen erwarten ließ. Das ist kein Ausreißer einer einzelnen Glanzleistung, sondern über eine ganze Saison hinweg stabil: Auch beim reinen xG-Wert und bei den Nicht-Elfmeter-Toren (14) gehört der Stürmer zur absoluten Spitzengruppe der Liga. Mit 3,21 Schüssen in 90 Minuten ist Zukowski besonders abschlussfreudig.

Dicke Fragezeichen hinter dem Profil

Tatsächlich bringt der Pole ziemlich viel mit, was der FC in der Spitze gebrauchen kann. Ein Torjäger, der besonders kaltschnäuzig ist, nicht viele Chancen braucht. Nicht umsonst war auch schon Eintracht Frankfurt interessiert. Ein Eins-zu-Einsatz für Ache als Backup ist der Pole aber nicht. Zumindest ist Zukowski kein Stürmer, der mit langen, hohen Bällen gefüttert wird. Kopfballduelle gehören nicht zur Kernkompetenz des Angreifers. Nur 32 Prozent der Luftduelle entschied der Offensivspieler für sich, gehört damit zu den schlechteren Angreifern der 2. Bundesliga. Das fällt auch bei den Toren des 24-Jährigen auf. Nicht einen Saisontreffer erzielte Zukowski mit dem Kopf, oft waren es flache Direktabnahmen ins lange Eck. Und auch in Sachen Geschwindigkeit ist der Stürmer alles andere als Spitze. Die größte Unbekannte lässt sich mit Daten aber nicht beantworten. Es ist der mögliche Sprung in die Bundesliga. Kann Zukowski auch im deutschen Oberhaus mithalten?

Und genau diese Frage werden sich die FC-Verantwortlichen stellen. Mit 24 Jahren ist das Entwicklungspotenzial vielleicht nicht mehr so groß, wie nötig. Insofern werden die Kölner wohl auch über den Marktwert von sechs Millionen Euro und einer möglichen Ablöse in dieser Größenordnung stolpern. Die Unbekannte Bundesliga und das nicht wirklich zu einhundert Prozent passende Profil könnten bei diesem Preis am Ende den Ausschlag geben.


Wer unterstützt Ragnar Ache? Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Ragnar Ache jubelt nach dem Treffer im Rheinderby
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Wer unterstützt Ragnar Ache? Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Im Saisonfinale mussten die Geißböcke ohne echten Zielstürmer auskommen. Dort hatte zuvor Ragnar Ache eine gute Figur gemacht, doch der Angreifer hatte sich bekanntlich verletzt. Es fehlten die Alternativen. Für die kommende Saison soll wohl Unterstützung her: Könnten diese Stürmer für den 1. FC Köln interessant werden?

Es war eine Schrecksekunde als Ragnar Ache zu Beginn der zweiten Hälfte beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli nach einem Zweikampf verletzt auf dem Boden liegen blieb. Der Angreifer konnte nicht weitermachen und wurde in der 51. Minute ausgewechselt. Ache fiel für die restlichen vier Spiele aus und offenbarte damit ein Problem. Dem FC fehlt es im Sturm an Alternativen. Daher suchen die Domstädter wohl nach Verstärkungen in der Sturmspitze. Und es gibt einige Kandidaten, die passen könnten. Es handelt sich hierbei nicht um konkrete Gerüchte.

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Mit 49 geschossenen Toren beendete der FC die Saison als beste Offensive des unteren Tabellendrittels. Dennoch sucht man nach Ergänzungen für das Sturmzentrum. Möglicherweise könnten zwei bundesligaerfahrene Spieler dabei interessant werden. Mit Myron Boadu und Jonas Wind kommen gleich zwei Torjäger, die ihr Können im deutschen Oberhaus bereits bewiesen haben, ablösefrei auf den Markt. Boadu wechselte im Sommer 2024 leihweise zum VfL Bochum. Auch wenn die Bochumer am Ende der Saison abstiegen, gelangen dem Niederländer in 19 Einsätzen neun Tore und eine Vorlage. Eine starke Quote für einen Absteiger. Im vergangenen Sommer wechselte er zur PSV Eindhoven. Dort kam er nur selten zum Zug und kommt in der Liga auf gerade einmal 323 Minuten, in denen er immerhin drei Tore erzielen konnte. Sein Vertrag beim niederländischen Meister wurde nicht verlängert, sodass er ablösefrei auf den Markt kommt.

Rückkehr ans Geißbockheim?

Dasselbe gilt für Jonas Wind. Nach einer Saison zum Vergessen läuft sein Vertrag in Wolfsburg aus und der Däne sucht eine neue Herausforderung. Nur fünf Mal stand der 27-Jährige in der Startelf und erzielte in insgesamt zwölf Einsätzen nur ein Tor. Eine Quote, die definitiv nicht die Fähigkeiten des Angreifers beschreibt. Das zeigt seine Torausbeute aus den Vorsaisons. In den übrigen 103 Bundesligaspielen für die Wölfe gelangen ihm 31 Tore und elf Assists. Qualität die dem FC definitiv helfen würde.

Sollte der FC bereit sein Ablösesummen zu bezahlen, gibt es im In- und Ausland eine Menge spannender Optionen. Da wäre zum einen Mateusz Zukowski vom 1. FC Magdeburg. 20 Torbeteiligungen in 21 Spielen stehen für den Polen zu Buche. Das dürfte einige Erstligisten auf den Plan rufen. Zukowskis Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Eine mittlere einstellige Millionensumme scheint realistisch.

Zu viele Mitbewerber?

Auch Elmin Rastoder ist bereit für den nächsten Schritt. Dem mazedonischen Nationalspieler gelang mit dem FC Thun die Sensation. Als Aufsteiger gewannen die Thuner die schweizer Meisterschaft. Rastoder trug mit 21 Torbeteiligungen einen maßgeblichen Anteil zu diesem Erfolg bei. Trotz der damit einhergehenden Champions League-Qualifikation, scheint ein Wechsel im Sommer das realistischste Szenario zu sein. Der HSV und Borussia Mönchengladbach wurden bereits mit dem 24-Jährigen in Verbindung gebracht. Aufgrund seines 2027 auslaufenden Vertrags und einem Marktwert von vier Millionen Euro, dürfte der Mazedonier etwas billiger als Zukowski werden.

Bamba Dieng ist der wertvollste Spieler dieser Liste. Mit einem Marktwert von 15 Millionen Euro käme der Senegalese vom FC Lorient normalerweise wohl nicht für den 1. FC Köln in Frage. Wäre da nicht sein auslaufender Vertrag diesen Sommer. In der Ligue 1 kommt der 26-Jährige auf elf Scorer in 22 Spielen. Das ruft natürlich auch stärkere Teams als den FC auf den Plan. Unter anderem Betis Sevilla und Lazio Rom wurde Interesse nachgesagt. Vermutlich wären die Geißböcke durch den Klassenerhalt aber zumindest nicht chancenlos. Im Verlauf der Saison haben wohl auch Werder Bremen und St. Pauli sich mit einer Verpflichtung des Senegalesen beschäftigt. Ob die Domstadt aber die erste Wahl des Angreifers wäre, darf aufgrund der vielen Mitbewerber zumindest hinterfragt werden.

Wird ein bestehendes Gerücht konkret?

Elias Havel soll wohl bereits auf dem Zettel des 1. FC Köln stehen. Ende April berichteten mehrere Medien über ein Kölner Interesse an dem 23-Jährigen Österreicher. Nach einer überzeugenden Saison ziehen die Hartberger die Kaufoption in Höhe von rund 300.000 Euro. Über den Sommer hinaus wird der 13 Tore-Mann jedoch wohl nicht bleiben. Der Wechsel in eine Topliga scheint das nächste logische Ziel. Erich Korherr, der Obmann (Präsident/Vereinsvorsitzender), forderte zuletzt öffentlich eine hohe siebenstellige Millionsumme im Interview bei „Sky“ für seinen Torjäger.

Ob der FC bereit ist, zum jetzigen Stand solche Summen zu bezahlen, darf angezweifelt werden. Zumal man mit Ragnar Ache bereits einen guten Bundesligastürmer in den eigenen Reihen hat. In der abgelaufenen Saison kam er in der Bundesliga auf zwölf Torbeteiligungen, doch seine Verletzungsanfälligkeit sorgt dafür, dass man sich eben nicht auf ihn als Option beschränken kann. Eine Verstärkung ist somit zwingend nötig, um den 27-Jährigen zu entlasten.


Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Spieler des 1. FC Köln nach einem Treffer
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Baustelle Mittelsturm: Dem 1. FC Köln fehlt 2026 die Kaltschnäuzigkeit, um den Ache-Ausfall zu kompensieren

Gleich mehrere gute Möglichkeiten ließ die Kölner Offensive am Wochenende ungenutzt. Unabhängig vom umstrittenen Elfmeter wäre so mehr möglich gewesen. Denn 2026 fällt eine große Baustelle besonders ins Gewicht beim 1. FC Köln: Dem FC fehlt die Kaltschnäuzigkeit.

Der Frust über die Niederlage gegen Bayer Leverkusen war groß. Vor allem eine Entscheidung des Schiedsrichters sorgte für Enttäuschung. Dabei waren die Kölner selbst nicht unschuldig an der Pleite. Viel zu viele gute Chancen ließen die FC-Profis aus. Kein neues Problem.

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Es ist noch gar nicht so lange her, da machten die ersten Optimisten eine Rechnung auf, wie Köln noch ins europäische Geschäft rutschen könnten – Ginge es alleine um die selbst erzielten Tore, der FC dürfte sich tatsächlich noch Hoffnungen auf internationale Abende machen. Die Geißböcke waren bereits 45 Mal in der Liga erfolgreich, nur sieben Teams öfter und mindestens die ersten sieben Teams der Tabelle werden in der kommenden Saison in Europa auflaufen. Nur geht es eben nicht nur um die erzielten Tore. Und ironischerweise befinden sich die Kölner noch im Abstiegskampf, weil sie eben nicht genug davon erzielten. Gegen Leverkusen kamen die Geißböcke am Samstag auf einen xGoals-Wert nahe an der 3. Heißt: Die Qualität der Kölner Chancen hätte drei Treffer erwarten lassen. Es wurde bekanntlich einer. Auch, weil ausgerechnet zwei der gefährlichsten FC-Spieler der Saison beste Möglichkeiten liegen ließen.

Den Kölnern fehlt aktuell die Kaltschnäuzigkeit

Said El Mala traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten, Jakub Kaminski zielte genauer, allerdings irgendwie auch zu genau, als er Janis Blaswich im Leverkusener Gehäuse aus kurzer Distanz abschoss. Im direkten Anschluss fiel das 0:2, der FC befand sich wieder einmal unter Zugzwang. Nochmal, 45 Tore sind für einen Abstiegskandidaten viel, allerdings verrät der xGoals-Wert eben auch, dass die Kölner in dieser Saison rund fünf Tore mehr hätten erzielen können. Der liegt nämlich bei 50, die sogenannte Effizienz, also die Differenz zwischen erzielten Treffern und dem xGoals-Wert liegt beim FC also bei -5 und die Kölner in dieser Bilanz auf Rang 14. Zum Vergleich, die Bayern erzielten 28 Tore mehr als es die Statistik prognostiziert, Frankfurt immerhin 13. Und das ist tatsächlich ein Problem der Rückrunde. Die Kölner xGoals-Effizienz liegt in der zweiten Saisonhälfte bislang bei -4,2, die Kaltschnäuzigkeit ist demnach ein wenig verloren gegangen.

Erstaunlich: Ausgerechnet in diesem Jahr lief Ragnar Ache mit sechs seiner sieben Treffer zur Torjäger-Topform auf. Und spätestens da stellt sich dann doch wieder die Frage nach dem richtigen Ersatz für den Mittelstürmer. Dass ein klassischer Wandspieler als Alternative in der Mannschaft fehlt, steht wohl außer Frage. Kein anderer Akteur des Kaders könnte Ache Eins-zu-eins ersetzen. Und so könnte man durchaus kritisch anmerken, dass die Kölner im Sommer auf einen zweiten klassischen Strafraumstürmer verzichtet haben. Das scheint sich jetzt ein wenig zu rächen. Denn die Torausbeute von Ache deutet schon daraufhin, dass der FC das Spiel auf seinen Angreifer zugeschnitten hat. Und das eben nicht nur als Wandspieler, der mit langen Bällen gefüttert wird. Auf der anderen Seite zeigte sich am Wochenende im Nachbarschafts-Duell eben auch, dass der FC durchaus in der Lage ist, sich Chancen zu erspielen.

Vor allem Said El Mala trieb den xGoals-Wert in die Höhe. Nur hätte der 19-Jährige eben das Tor auch treffen müssen. So oder so werden die Kölner im kommenden Sommer sicherlich an dieser Baustelle arbeiten. Thomas Kessler und Co. sollen sich bereits nach weiteren Strafraumstürmern umsehen.


Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Lukas Kwasniok versammelt seine Mannschaft um sich
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Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Fünf Spieler durften in den vergangenen Tagen in La Nucia vorspielen, die Routiniers „kitzeln“. In den Vordergrund haben sich nicht viele Youngster des 1. FC Köln gespielt: Einige Talente treten frühzeitig die Heimreise an.

Zu Beginn des Trainingslagers sprach Lukas Kwasniok von fünf Jungdachsen, die sich zeigen könnten beim 1. FC Köln: Einige Talente treten nun aber wohl frühzeitig die Heimreise an.

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Angesichts seiner Einsatzzeiten bei den Profis und des nicht verlängerten Vertrags im Sommer konnte die Nachricht am Dienstag nicht mehr so richtig überraschen. Der FC und Neo Telle gehen getrennte Wege. Damit verlässt ein weiteres vielversprechendes Talent den Verein. Die Geißböcke hätten gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängert, um Telle Spielzeit zu ermöglichen. Doch dazu kam es nicht.

Dafür werden allerdings bereits die nächsten Talente auf mehr beim FC vorbereitet. Gleich fünf junge Spieler hat Lukas Kwasniok mit ins Trainingslager nach La Nucia mitgenommen. „Fünf Jungdachse“, wie der Coach sagte, die die arrivierten Spieler nun erst einmal „kitzeln“ sollen, so der 44-Jährige am Freitag. Für einige Talente ist das Casting allerdings schon wieder beendet.

„Da ist noch keine Entscheidung gefallen“

Zumindest deutete der Trainer an, dass nicht alle Youngster in Spanien bleiben würden. Mit Yannick Mausehund, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Bernie Lennemann und Mikolaj Marutzki. „Wir müssen das einzeln betrachten und müssen überlegen, was Sinn macht. Ob wir ein paar dabehalten oder alle heimschicken. Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Kwasniok am Montag. Tatsächlich kamen im Testspiel gegen den FC Lugano „nur“ Yannick Mausehund und Fynn Schenten zum Einsatz.

Dementsprechend könnte es gut sein, dass die weiteren Talente noch vor Freitag die Heimreise antreten. Das gilt möglicherweise auch für Youssoupha Niang, der ebenfalls nicht vorspielen durfte. Durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey könnte auch Mausehund betroffen sein. Zwar schien Kwasniok im Training mit den Leistungen der Nachwuchshoffnungen durchaus zufrieden, aufgedrängt hat sich aber nur ein Talent: Fynn Schenten.

„Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“

Dementsprechend wird der „gute Junge“ – wie Kwasniok das Talent adelte – wohl auch gemeinsam mit dem Team nach Memmingen und anschließend nach Heidenheim reisen. Dort steht das erste Pflichtspiel des Jahres an. Kein unwichtiges. An der Ostalb soll die Wende eingeleitet werden. Die Entscheidung, welcher Youngster dann dabei ist, wird wohl im Trainerteam am Dienstagabend getroffen.

Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Neo Telle
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Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Ein weiteres Kölner Talent verlässt den FC: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung Fortuna Köln an. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Es hatte sich wohl schon angedeutet, nun ist es auch offiziell: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln. Der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profi-Debüt, war aber in dieser Spielzeit nur für die reserve vorgesehen.

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Gegen den FC Schalke 04 feierte Neo Telle in der vergangenen Spielzeit noch sein Profidebüt, nun wechselt das vielversprechende Talent zum Stadtrivalen Fortuna Köln. „Bereits im letzten Sommer haben wir mit Neo intensiv über seine nächsten Entwicklungsschritte und seine Perspektive beim FC gesprochen. Da eine von allen Seiten angestrebte Leihe als nächster Entwicklungsschritt nicht realisiert werden konnte, haben wir die Situation nun gemeinsam nochmal neu bewertet“, sagt nun der Technische Direktor Lukas Berg. „Dass sich Neo jetzt für eine Veränderung entschieden hat, um in einem neuen Umfeld die nächsten Schritte zu gehen, ist für uns nachvollziehbar. Wir wünschen Neo in der Südstadt alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Karriereweg.“

Nur acht Einsätze für die U21

Der FC hatte im Sommer eine Lösung für Telle gesucht. Wie andere Youngster sollte auch der Innenverteidiger eine Leihe eingehen, um Spielpraxis zu sammeln. Dafür hätte Telle aber auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern müssen. Dazu kam es nun nicht. In dieser Saison war der Abwehrspieler trotz des Verletzungspechs bei den Profis keine Option. Im Gegenteil, Spieler wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski durften im Gegensatz zu Telle regelmäßig bei den Profis vorspielen. Mausehund reiste mit dem FC nun auch ins Trainingslager nach Spanien. Doch auch in der U21 spielte der Innenverteidiger nicht die erhoffte Rolle, kam nur acht Mal für die Mannschaft von Evangelos Sbonias zum Einsatz.

„Die Fortuna ist für mich ein sehr interessanter und attraktiver Verein mit klaren sportlichen Zielen und Plänen. Ein Teil dieses Projekts zu sein und aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist für mich äußerst spannend und motivierend. Gleichzeitig entschied ich mich für diesen Weg, da mir die Perspektive gefällt. Ich kann mich hier sportlich weiterentwickeln“, wird Telle auf der Homepage von Fortuna Köln zitiert. „Ich will meine Qualitäten auf den Platz bringen und damit der Mannschaft weiterhelfen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.“

Youngster des 1. FC Köln: Fynn Schenten nutzt seine Chance bei den Profis

Fynn Schenten im Testspiel des 1. FC Köln gegen den FC Lugano
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Youngster des 1. FC Köln: Fynn Schenten nutzt seine Chance bei den Profis

Nach der Hälfte des Trainingslagers in La Nucia ist es schwer, die großen Gewinner auszumachen. Einer ist erst 18 und darf sich Hoffnung auf mehr machen beim 1. FC Köln: Fynn Schenten sammelt Argumente für die Profis.

Etwas überraschend stand er in der Anfangsformation, am Wochenende könnte die nächste Kader-Nominierung anstehen beim 1. FC Köln: Fynn Schenten sammelt Argumente bei den Profis.

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Es hatte schon ein wenig von Said El Mala. Fynn Schenten wurde auf der linken Seite angespielt. Der Stürmer zog mit einer Körpertäuschung am Gegenspieler vorbei und nach innen und suchte dort den Abschluss. Die Kugel flog deutlich über die Kiste, doch die Aktion war der erste Abschluss im Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Lugano. Keine 60 Sekunden später probierte es der Angreifer ein weiteres Mal.

Dieses Mal aus zentraler Position, dieses Mal aufs Tor, nur dieses Mal ohne die nötige Präzision und Power um einen gestandenen Profitorhüter wie Amir Saipi zu überlisten – immerhin auch Nationalspieler des Kosovo. Dennoch war der Auftritt des 18-Jährigen mehr als nur ordentlich. „Er hatte gleich zwei, drei gute Torschuss-Aktionen gehabt und seine Sache gut gemacht“, sagte Lukas Kwasniok.

„Wir haben da einen guten Jungen“

Gerade in der ersten halben Stunde war der Youngster der auffälligste Kölner Offensivspieler. Zwar wollte sicher nicht alles gelingen, dennoch konnte das Kölner Eigengewächs offensichtlich Pluspunkte sammeln. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“ Chance genutzt, könnte das zwischen den Zeilen wohl bedeuten. Denn noch zu Beginn des Trainingslagers hatte Kwasniok den „fünf Jungdachsen“ die Chance auch öffentlich ermöglicht, sich für mehr zu empfehlen.

Im Testspiel gegen den FC Lugano kamen aber mit Yannick Mausehund und eben Schenten nur zwei der fünf Youngster zum Einsatz. Der Mittelstürmer weiß durchaus, wo das Tor steht. In sämtlichen Wettbewerben im Nachwuchs hat der Angreifer in dieser Saison schon getroffen. Auch in allen Spielen der Youth League. In jedem Duell war das Eigengewächs erfolgreich.

„Wir haben da einen guten Jungen in der Nachwuchsabteilung“, so Kwasniok. Ob der gute Junge dann aber tatsächlich eine Option für Samstag und das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim ist, wird sich zeigen. „Wenn ich das Gefühl habe, wir können da einen reinwerfen, dann sollten wir das tun“, sagte der Coach. „Ob das der Fall sein wird, wag ich jetzt nicht zu beantworten.“

Fakt ist, dass nicht alle Youngster die restliche Woche noch bei den Profis bleiben werden, für einige steht schon bald die Heimreise an. Schenten dürfte seine Chance genutzt haben, erst am Freitag abzureisen. Dann mit der gesamten Mannschaft und Richtung Memmingen. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zur nächsten Kader-Nominierung für das Auswärtsspiel am Samstag.

Vor- und Nachteile: Wird Said El Mala zur Dauerlösung als Mittelstürmer beim 1. FC Köln?

Said El Mala erzielt gegen St. Pauli das 1:0
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Vor- und Nachteile: Wird Said El Mala zur Dauerlösung als Mittelstürmer beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln sah sich gegen den FC St. Pauli am vergangenen Samstag lange als Sieger, ehe es doch noch den späten Ausgleich gab. Einen guten Eindruck hinterließ dabei Jungstar Said El Mala, der gegen die Hamburger als Mittelstürmer auflief. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Ist Said El Mala eine gute Dauerlösung als Mittelstürmer?

Lange sahen die Kölner am Samstag wie der sichere Sieger aus. Nur ein Ausrutscher von Marvin Schwäbe verhinderte letztlich den Sieg der Geißböcke. Ein Spieler stach einmal mehr heraus und das auf ungewohnter Position für den 1. FC Köln: Ist Said El Mala vielleicht sogar eine gute Dauerlösung als Mittelstürmer?

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Auch wenn der 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli am Samstag lange wie der sichere und verdiente Sieger aussah, mussten sich die Kölner nach dem 1:1-Ausgleich in den letzten Spielsekunden am Ende doch noch mit einem Unentschieden begnügen. Trotz des bitteren doppelten Punkteverlustes machte auch gegen die Hamburger wieder einmal Youngster Said El Mala auf sich aufmerksam und erzielte das einzige Tor seiner Mannschaft zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Ungewöhnlich dabei: Der 19-Jährige lief gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt erstmals als Mittelstürmer auf und hinterließ dabei einen sehr ordentlichen Eindruck. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok scheint sich nach dem Auftritt seines Top-Talents nun die berechtigte Frage zu stellen, ob El Mala nicht auch als eine Dauerlösung für die Problemzone Sturmspitze fungieren kann.

Effizientester Spieler der Liga nach Kane

Mit dem Treffer gegen St. Pauli ist El Mala nun mit sechs Toren und drei Vorlagen alleiniger Top-Scorer der Kölner. Der gebürtige Krefelder kam bis zuletzt fast ausschließlich über den linken Flügel zum Zug, brachte sich selbst aber immer wieder durch starke Tempodribblings in gute Abschlusspositionen am oder im gegnerischen Strafraum. Mit nur 4,7 Versuchen pro Tor ist er nach Bayern-Star Harry Kane sogar der effizienteste Spieler der Bundesliga. Neben seinem Torinstinkt und eben jener Effizienz bringt El Mala zumindest theoretisch auch körperlich einiges mit, ist mit 1,87 Meter groß gewachsen und dürfte das Potenzial haben, in Luftduellen oder beim Ballabschirmen noch deutlich mehr mitzuhelfen.

Als vorderster Angreifer ist der Weg zum Tor für ihn zudem deutlich kürzer als über den Flügel, er könnte sich zwischen den gegnerischen Innenverteidigern mit seinem Tempo in die Tiefe direkt zum Tor bewegen und müsste nicht erst über die Außenbahn einen Gegenspieler ausspielen, um dann nach innen in die gefährlichen Räume zu ziehen. Ohnehin ist der 19-Jährige auf dem Flügel eher der Typ Flügelspieler, der im Robben-Style nach innen geht und den Abschluss sucht. Die Außenposition könnte Lukas Kwasniok so beispielsweise mit einem flankenstarken Spieler wie Kaminski besetzen. Abgesehen von seinen offensiven Talenten könnte El Mala in der Sturmmitte vielleicht auch eher seine defensiven „Schwächen“ kaschieren und er könnte sich mehr auf seine Rolle als offensiver Gefahrenherd konzentrieren.

El Mala wirklich als Mittelstürmer-Dauerlösung?

Allerdings mangelt es El Mala zurzeit noch an der Erfahrung in zentraler Sturmposition sowie an einer massiv robusten Spielweise. Der 19-Jährige ist zwar pfeilschnell, setzt seinen Körper trotz seiner Größe aber noch zu wenig ein. Auch das Kopfballspiel gehört Stand jetzt (noch) nicht zu den bislang nachgewiesenen Stärken des jungen Top-Talents. Darüber hinaus kommt mit dem kürzeren Weg zum Tor in der Sturmspitze auch seine hohe Endgeschwindigkeit deutlich weniger zum Tragen, da auf dieser Position eher explosive kurze bis mittellange Sprints relevant sind. Lange Läufe auf höchstem Tempo über das Spielfeld wie beim Tor gegen den FC St. Pauli sind als Mittelstürmer wohl eher selten möglich.

Insgesamt verfügt der Youngster zwar über ein hochinteressantes Skillset, hat aber nicht die klassische Ausbildung als Mittelstürmer genossen. Der Überraschungsfaktor könnte innerhalb eines Spiels womöglich interessant werden, um El Mala je nach Spielstand vom Flügel in die Mitte zu beordern – ob diese Rolle allerdings als Dauerlösung Früchte tragen kann, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedenfalls eins: FC-Coach Kwasniok hat mit seinem Top-Talent mehrere Optionen und auch der 19-Jährige wird von Training zu Training und Spiel zu Spiel reifer und besser werden. Aus der Startelf ist der Topscorer jedenfalls zurzeit nicht mehr wegzudenken.

Engagiert, aber blass: Luca Waldschmidt kann sich beim 1. FC Köln erneut nicht empfehlen

Luca Waldschmidt fällt gegen den VfB Stuttgart aus
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Engagiert, aber blass: Luca Waldschmidt kann sich beim 1. FC Köln erneut nicht empfehlen

Gegen den FC Augsburg bekam er mal wieder eine Chance in der Startelf, blieb aber blass für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt kann sich nicht empfehlen. Mit der Rückkehr von Marius Bülter droht ihm nun erneut die Bank.

Gegen Hoffenheim hatte Luca Waldschmidt noch 90 Minuten auf der Bank gesessen. Gegen Augsburg bekam der Angreifer dann mal wieder die Chance, sich von Beginn an zu zeigen. Nutzen konnte er sie jedoch nicht beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt kann sich nicht empfehlen.

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Bis jetzt hat Luca Waldschmidt diese Saison sehr viel gependelt. Von der Jokerrolle zu 90 Minuten auf der Bank zur Startformation und von da kurz darauf wieder zurück zur Bank. Gegen den FC Augsburg durfte der Stürmer dann mal wieder in der Startelf ran, nachdem er vor der Länderspielpause gegen Hoffenheim noch ohne Minute geblieben war. Wirklich Argumente dafür sammeln, dass er seinen Status als Pendler gegen den eines Stammspielers eintauschen kann, konnte der Angreifer dabei aber erneut nicht. Bis zu seiner Auswechslung in der 59. Minute blieb der frühere deutsche Nationalspieler größtenteils blass, war nicht groß am Kölner Spiel beteiligt.

Lauffreudig, aber ohne großen Ertrag

Dabei kann man ihm den Einsatz definitiv nicht absprechen. So lief Waldschmidt in der Partie starke 7,47 Kilometer, bis zu seiner Auswechslung wieder einmal der Topwert, und der ehemalige Nationalspieler hatte auch in seinen vorherigen Einsätzen gute Laufwerte. So ist der Stürmer sehr beweglich, lässt sich häufig aus dem Sturmzentrum nach hinten oder auf die Außen fallen. Einen sonderlich großen Einfluss auf das Spiel hatte der Offensivspieler gegen Augsburg dabei aber nicht. So wurde der FC-Angriff erst nach der Auswechslung des 29-Jährigen gefährlicher. Unter anderem durch Said El Mala, der mit mehr Zug zum gegnerischen Tor agierte.

Waldschmidt kommt dagegen häufig nicht über Momente hinaus. Ein solchen hatte der Offensivspieler auch gegen Augsburg. Dort war er mit einer guten Übersicht und einem präzisen Pass an der Entstehung der besten Kölner Chance in der ersten Hälfte beteiligt, als Jakub Kaminski am Ende nur den Pfosten traf. Und auch beim Saisonstart gegen Mainz hatte der Angreifer einen genialen Moment, als er mit einer wunderschönen Flanke den Kölner Siegtreffer vorlegte. In diesen Augenblicken zeigt der 29-Jährige sein Potential. Dieses kann der Stürmer aber nicht konstant abrufen, weder in einem Spiel, noch über eine gesamte Saison hinweg. Großen Einfluss nimmt Waldschmidt wohl zu selten.

Gegen Dortmund droht erneut die Bank

Und so droht dem siebenmaligen Nationalspieler nun wohl erneut die Bank. Mit Marius Bülter ist einer seiner Konkurrenten wieder fit, der sich bis jetzt in dieser Saison in starker Form zeigte und den den 29-Jährigen verdrängen könnte. Bis sich Waldschmidt vielleicht wieder mit einem genialen Moment als Joker oder in einem Testspiel, wie in der ersten Länderspielpause der Spielzeit, für mehr empfiehlt. Um aber kurz darauf nicht wieder außen vor zu sein, muss der Stürmer auch abseits von einzelnen Momenten dem Kölner Team einen Mehrwert liefern. Ansonsten bleibt der Angreifer in dieser Saison ein Pendler zwischen Bank und Startelf.