Der siebte Neuzugang steht fest: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln

Marius Bülter spielt künftig beim 1. FC Köln
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Der siebte Neuzugang steht fest: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln. Der Angreifer kommt von der TSG 1899 Hoffenheim und verstärkt den Kölner Angriff nach den Abgängen von Damion Downs und Tim Lemperle.

Dass die Kölner die Augen nach einer weiteren Verstärkung für die Offensive offen halten, hatte FC-Sportdirektor Thomas Kessler schon angekündigt. Nun sind die Geißböcke beim Liga-Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim fündig geworden: Marius Bülter wechselt zum 1. FC Köln.

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Bereits sechs Mal hatte der 1. FC Köln in diesem Sommer mit Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler und Sebastian Sebulonsen auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Heute folgte dann der siebte Streich von FC-Sportdirektor Thomas Kessler: Die Kölner verpflichten Marius Bülter. Der variabel einsetzbare Offensivspieler kommt für eine Ablöse von knapp unter einer Millionen Euro in die Domstadt und hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Gesuchte Verstärkung für die Offensive

„Marius bringt nicht nur Variabilität und Bundesliga-Erfahrung mit, sondern hat in den Gesprächen mit uns auch sehr deutlich gemacht, dass er für die Aufgabe beim 1. FC Köln brennt“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir sind überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zu uns passt. Mit seiner Qualität und Mentalität wird er den Konkurrenzkampf in unserer Offensive noch einmal erhöhen. Wir freuen uns, dass er ab sofort Teil unserer Mannschaft ist.“ Bülter soll beim FC die nach den Abgängen von Tim Lemperle und Damion Downs, den beiden besten Kölner Torjägern der vergangenen Saison, offene Planstelle in der Offensive einnehmen. Der 32-Jährige ist dabei variabel im Angriff einsetzbar, kann sowohl im Sturmzentrum als auch außen spielen. Damit macht er die Geißböcke taktisch noch unberechenbarer. Zusätzlich zu seiner Variabilität ist der Angreifer ein Spieler, der immer großen Einsatz und eine gute Mentalität zeigt.

Dieser Einsatzwille gefällt auch Trainer Lukas Kwasniok. „Dass der Spieler für uns interessant ist trotz seiner 32 Jahre, hängt einfach damit zusammen, dass er hungrig ist. Der kleinste gemeinsame Nenner bei uns ist der Hunger. Und Marius ist erst fünf Jahre Erstliga-Profi, für den ist es was Besonderes für den FC dann nochmal vor 50.000 spielen zu dürfen“, sagte der Coach bereits nach dem Testspiel gegen den Siegburger SV über Bülter. Und weiter: „Er hat einfach eine körperliche Präsenz, einen Tiefgang, kann vorne alle Positionen spielen. Den kannst du sogar als Wingback hinstellen, ohne dass das der Plan ist. Er kann in die Halbräume gehen, kann aus der breiten Position spielen, ob rechts, ob links, ob auf der Neun. Das ist das, was wir uns gewünscht haben.“

Ungewöhnlicher Karriereweg

Ausgebildet wurde Bülter in der Jugend bei Preußen Münster und dem FC Eintracht Rheine. Von dort ging es für ihn in die Oberliga zu SuS Neuenkirchen, wo er 2013/14 mit 13 Toren und 13 Vorlagen in 32 Einsätzen überzeugt. Daher zog es den Angreifer schon nach einem Jahr weiter zum SV Rödinghausen. In vier Spielzeiten in der Regionalliga West kam er auf 114 Einsätze mit insgesamt 57 Scorerpunkten. Die Belohnung: Der Wechsel in den Profi-Bereich zum 1. FC Magdeburg und im Anschluss eine gute Saison in der zweiten Liga. Daher wurde Union Berlin auf den variablen Offensivspieler aufmerksam und holte ihn zur Saison 2019/20. Mit 26 Jahren gelang Bülter so der Sprung in die Bundesliga. In zwei Jahren erzielte der Rechtsfuß in 64 Pflichtspielen acht Tore und fünf Vorlagen.

„Die Gespräche waren sehr gut“

Darauf folgte aber erstmal ein Schritt zurück in die zweite Liga zu Schalke. Im Ruhrpott blühte der Angreifer wieder auf, schoss Schalke im ersten Jahr mit zehn Toren und 13 Vorlagen zurück ins deutsche Oberhaus und spielte auch 2022/23 eine gute Runde in der Bundesliga mit zwölf Scorerpunkten in 33 Einsätzen. Damit empfahl er sich trotz des Schalker Abstiegs für einen Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse und ging zur TSG 1899 Hoffenheim. Bei der TSG kam der Offensivspieler zwar immer auf seine Einsatzzeiten, war aber nie unumstritten. Nun folgt der Schritt zum 1. FC Köln, bei dem Bülter dann weiter in der Bundesliga angreifen kann.

„Direkt bei der ersten Anfrage habe ich mir gedacht, das könnte passen. Die Gespräche waren sehr gut – und natürlich habe ich schon das ein oder andere Mal hier gespielt, der FC und das Stadion mit seiner Stimmung sind top. Damit hat das Gesamtpaket für mich gestimmt. Als ich am Mittwochabend über die Rheinbrücke gefahren bin, war das schon besonders – ich habe sehr große Lust, nach Köln zu kommen“, sagt Marius Bülter. 

Medizincheck steht wohl bevor: Marius Bülter unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Köln

Michael Bülter soll beim 1. FC Köln auf der Liste stehen
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Medizincheck steht wohl bevor: Marius Bülter unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Köln

Nach Informationen des Sky-Experten Florian Plettenberg: TSG Hoffenheim und der 1. FC Köln haben sich über einen Wechsel zum 1. FC Köln geeinigt: Marius Bülter steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC.

Es hat sich in den letzten Tagen abgezeichnet, jetzt nimmt der Transfer laut Sky-Informationen wohl konkrete Form an: Marius Bülter steht unmittelbar vor einem Wechsel zum FC.

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In Hoffenheim arbeitet man aktuell mit Hochdruck daran, den besonders in der Offensive aufgeblähten Kader auszudünnen. Bülter scheint dafür bei den Verantwortlichen in Sinsheim ganz oben auf der Liste der Streichkandidaten zu stehen. Dem 32-jährigen wurde stand heute noch keine Vertragsverlängerung angeboten, obwohl sein Arbeitspapier nach der aktuellen Spielzeit ausläuft. In den vergangenen Tagen sickerte das konkrete Interesse aller beteiligter Parteien durch, den Deal in absehbarer Zeit über die Bühne zu bringen. Nur die finanziellen Fragen des Deals schienen noch ungeklärt.

Hoffenheim und Köln treffen Ablösevereinbarung

Laut Transferexperten Plettenberg liegt die Ablösesumme jetzt bei 1-1,5 Millionen Euro. Durch Boni kann sie noch höher werden. Laut Plettenberg hat Bülter einen Vertrag bis 2027 beim FC. „Transfermarkt.de“ schätzt seinen Marktwert auf 2,5 Millionen Euro. In der letzten Bundesligasaison spielte er 25 Mal und schoss 7 Tore. Außerdem bereitete er 4 weitere Tore vor. Er kann im Sturmzentrum und auf den Außenpositionen spielen und wird dem Vernehmen nach Ergänzungsspieler im Sturmzentrum des FC. Mit seiner Erfahrung in der Bundesliga und seiner Einstellung bringt er Schwung in den Wettbewerb um einen Platz in Kwasnioks erster Elf.

Neuzugang beim 1. FC Köln steht bevor: Wäre Marius Bülter wirklich die benötigte Verstärkung für den Angriff?

Bundesliga Stürmer Marius Bülter (Photo by Maja Hitij/Getty Images)
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Neuzugang beim 1. FC Köln steht bevor: Wäre Marius Bülter wirklich die benötigte Verstärkung für den Angriff?

Marius Bülter von der TSG 1899 Hoffenheim steht kurz davor, sich dem FC anzuschließen.  Er könnte nach den Abgängen von Damion Downs und Tim Lemperle die Kölner Offensive verstärken. Aber wie gut passt Bülter zum 1. FC Köln?

Laut übereinstimmenden Medienberichten steht dem Wechsel von Marius Bülter nur die finanzielle Einigung der Clubs entgegen. Der 32-Jährige soll nach Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Said El Mala und Isak Johannesson die nächste Verstärkung für den FC-Angriff werden. Aber wie gut passt Bülter zum 1. FC Köln?

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Nach dem Abgang der beiden besten Torschützen der abgelaufenen Saison, Tim Lemperle und Damion Downs, ist der 1. FC Köln trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache weiter auf der Suche nach Offensivverstärkungen. Der FC soll an Marius Bülter von der TSG 1899 Hoffenheim dran sein und laut übereinstimmenden Medienberichten kurz vor Vollzug des Transfers stehen. Der 32-Jährige spielt seit zwei Jahren bei den Kraichgauern, war aber nie unumstritten. So stehen bis heute wettbewerbsübergreifend 63 Pflichtspiele für die TSG zu Buche, in denen er zehn Tore und neun Assists beisteuerte. Da der Vertrag des Angreifers 2026 ausläuft, ist es diesen Sommer die letzte Chance für die Hoffenheimer, mit Bülter noch einmal richtig Geld zu verdienen. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 2,5 Millionen Euro, die Kraichgauer sollen aber schon bei einer Ablöse zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro gesprächsbereit sein. Ein Betrag, den sich die Kölner durchaus leisten könnte.

Verschiedene Stärken und Schwächen

Damit das Geld aber sinnvoll investiert ist, muss der Spieler natürlich auch gut in das Anforderungsprofil der Kölner passen. Der Hoffenheimer zeichnet sich insbesondere durch seine Flexibilität aus. So wurde der 32-Jährige in seiner bisherigen Karriere bereits als Links- und Rechtsaußen, als Mittelstürmer, als hängende Spitze oder als inverser Offensivspieler eingesetzt. Dadurch bietet er für seine Mannschaft eine gewisse taktische Unberechenbarkeit. Und Bülter hat mit 34,45 km/h eine gute Geschwindigkeit und Dynamik. Außerdem strahlt der Offensivspieler eine gewisse Torgefahr aus. So gelangen dem Rechtsfuß in drei der vier vergangenen Spielzeiten mindestens zehn Scorerpunkte. Eine weitere Stärke des Angreifers liegt in seiner Mentalität. Er gilt als echter Kämpfer, der sich nie zu schade ist, auch weite Wege zu gehen und gegen den Ball zu arbeiten. Er hilft seiner Mannschaft mit seinem Einsatz somit auch in der Defensive.

Allerdings bringt Bülter auch einige Schwächen mit. Zwar erzielte der 32-Jährige in seiner Bundesliga-Zeit schon einige Tore, jedoch lässt er auch immer wieder große Torchancen liegen. Ebenso zeigt Bülter im Passspiel einiges an Verbesserungspotenzial. Seine Passquote liegt mit knapp 72 Prozent unter dem Durchschnitt für einen offensiven Flügelspieler. Außerdem benötigt der schnelle Offensivspieler in seinem Spiel genügend Platz. Gegen enge und tief stehende Gegner tut sich er immer wieder schwer. Dabei wird auch deutlich, dass der Hoffenheimer technisch eher limitiert ist.

(K)eine echte Verstärkung?

Unterm Strich würde Bülter den FC wohl hauptsächlich in der Breite verstärken. So kann er sowohl auf der linken Schienenposition, auf der linken Außenbahn oder aber als hängende Spitze neben Ragnar Ache agieren. Allerdings hat der FC mit etwa Linton Maina, Jakub Kaminski und Said El Mala schon einige Spieler im Kader, die diese Profile bereits ausfüllen. Im Vergleich zu ihnen wäre Bülter aktuell qualitativ kein wirkliches Upgrade. Daher wäre ein Transfer in dieser Hinsicht eher nicht notwendig und würde den Geißböcken keinen Mehrwert bieten.

Der wahre Wert des Transfers liegt wohl in Bülters Rolle als Ergänzungsspieler in der Sturmspitze. Aktuell findet sich mit Ragnar Ache nur ein gesetzter Stürmer im Kader der Kölner. Abgesehen von Imad Rondic, der seit seiner Ankunft in Köln noch nicht überzeugen konnte, und Youngster Youssoupha Niang, der aufgrund einer Schulterverletzung auf unbestimmte Zeit ausfällt, hat Kwasniok derzeit keine Optionen für die Spitze. Zudem gilt der Routinier als echter Leader. Unter diesen Voraussetzungen macht ein Wechsel für alle beteiligten Parteien durchaus Sinn und folgerichtig erscheinen nun die fortgeschrittenen Gespräche mit dem erfahrenen Stürmer.

Gerüchte um FC-Interesse: Würde Michael Gregoritsch überhaupt zum 1. FC Köln passen?

OF Michael Gregoritsch vom SC Freiburg
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Gerüchte um FC-Interesse: Würde Michael Gregoritsch überhaupt zum 1. FC Köln passen?

Neben Verstärkungen für die Abwehr möchte der FC nach dem Abgang von Damion Downs und der Verpflichtung von Ragnar Ache noch einen weiteren Stürmer unter Vertrag nehmen. Neben Marius Bülter wurde zuletzt ein Bundesliga-Stürmer gehandelt. Würde Michael Gregoritsch zum 1. FC Köln passen?

Der FC rund um Sportdirektor Thomas Kessler hat schon einige Veränderungen am Kader für die kommende Bundesligaspielzeit vorgenommen. Allerdings sind die Planungen weiterhin nicht abgeschlossen. So könnte unter anderem noch ein neuer Stürmer kommen. Trotz des Interesses an Marius Bülter soll ein Spieler des SC Freiburg eine Option sein: Würde Michael Gregoritsch zum 1. FC Köln passen?

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Nach dem Abgang von Damion Downs sucht der FC momentan nach einer Verstärkung für den Sturm. Ein Kandidat, der dem Verein nach come-on-fc-Informationen angeboten wurde, ist Michael Gregoritsch vom SC Freiburg. Der 31-Jährige, der beim Europa-League-Teilnehmer noch einen Vertrag bis Sommer 2026 besitzt, soll die Breisgauer bei einem passenden Angebot in dieser Transferperiode verlassen dürfen. Unter Trainer Julian Schuster war der Angreifer in der abgelaufenen Saison nur Ergänzungsspieler. So bekam er auch beim Testspiel der Freiburger gegen Dynamo Dresden vergangenen Freitag keine einzige Minute. „Es gibt für alle Anfragen, bei denen es klar ist, dass es schwierig werden könnte, aber es gibt noch keine Einigung“, sagte der Freiburger Sportdirektor Klemens Hartenbach am Rande der Begegnung laut der Badische Neueste Nachrichten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Gregoritsch zu diesen Kandidaten gehört. Ob die Kölner aber wirklich eine Anfrage abgegeben haben, ist nicht genauer bekannt. Neben dem FC soll sich laut Medienberichten auch Rivale Borussia Mönchengladbach um die Dienste des Österreichers bemühen.

Würde Gregoritsch überhaupt zum FC passen?

Verfügbar und wahrscheinlich auch finanzierbar wäre Gregoritsch bei noch einem Jahr Vertrag und einem geschätzten Marktwert von drei Millionen Euro also. Ob er aber auch zum FC und zum Spielsystem von Trainer Lukas Kwasniok passen würde, ist eine andere Frage. Der 1,93 m große Österreicher zeichnet sich insbesondere durch sein gutes Kopfballspiel und Timing in der Luft aus. Ebenso verfügt der 31-Jährige über einen guten Abschluss und kann sowohl innerhalb als auch außerhalb des Strafraums für Gefahr sorgen. Auch agiert Gregoritsch nicht nur als Zielspieler, der die Bälle hält oder verwertet, sondern bindet sich zusätzlich ins Kombinationsspiel ein. Außerdem ist sich der Stürmer nicht zu schade, die Wege nach hinten mitzugehen. Durch seine knapp über 450 Profispiele besitzt der österreichische Nationalspieler außerdem viel Erfahrung, kann in schwierigen Phasen vorangehen und die jungen Spieler unterstützen.

Doch genau wie jeder andere Spieler besitzt auch der Freiburger einige Schwächen. So war der 31-Jährige in der vergangenen Spielzeit mit 29,19 km/h der langsamste Freiburger Feldspieler. Dabei hat er auch nicht die Explosivität, um seinen Gegenspielern im Eins-gegen-eins zu entkommen oder schnelle Gegenstöße zu starten. Ein weiteres Problem bei Gregoritsch sind technische Unsauberkeiten. Diese kommen besonders zum Vorschein, wenn der Angreifer von seinen Gegenspielern unter Druck gesetzt wird. Des Weiteren fehlt es dem Österreicher an Konstanz. Immer wieder wird er durch kleinere Verletzungen ausgebremst oder hat Phasen, in denen er mit Formschwankungen zu kämpfen hat. Ein Blick auf die Stärken und Schwächen zeigt somit, dass der Linksfuß in einer Mannschaft, die auf Tempo und Pressing setzt, wie es eher bei Kwasnioks System der Fall ist, nicht die erste Wahl ist. In Systemen aber, die viel auf Flanken oder Standards setzen, kann er wertvoll sein.

Ähnliches Profil wie Ache und Co.

Wenn man sich das Profil anschaut, kann die Frage aufkommen, ob der FC solch einen Spielertyp überhaupt gebrauchen kann. Mit Ragnar Ache, Florian Dietz, Steffen Tigges und Imad Rondic haben die Kölner aktuell vier Stürmer unter Vertrag, die alle ähnliche Stärken und Schwächen wie der Österreicher aufweisen. Bei Florian Dietz und Steffen Tigges gab es zuletzt immer wieder Gerüchte um einen möglichen Abgang, letzterer wurde zudem zuletzt von Kwasniok als Linksverteidiger getestet. Sollte beide den Verein verlassen oder nicht im Sturm eingeplant sein, hätte der FC immer noch zwei Akteure, die die Rolle des Zielstürmers einnehmen. Durch den Abgang von Downs benötigen die Kölner eher einen Angreifer, der um einen klassischen Neuner agiert und seine Stärken auch im Konterspiel sowie beim Spiel in die Tiefe besitzt. Das bringt Gregoritsch definitiv nicht mit. Daher scheint ein Transfer aus dieser Sicht aktuell nicht sinnvoll.

Bisher nur ein Neuzugang im Sturm: Wie abhängig wird der 1. FC Köln von Ragnar Ache?

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Bisher nur ein Neuzugang im Sturm: Wie abhängig wird der 1. FC Köln von Ragnar Ache?

Gleich die beiden besten Torschützen der abgelaufenen Saison hat der FC mit Damion Downs und Tim Lemperle verloren. Gekommen ist dafür Ragnar Ache, der sich bislang noch nicht in der Bundesliga bewiesen hat. Dabei wird der Angreifer eine große Rollen spielen müssen. Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Ragnar Ache?

Besonders erfolgreich war der 1. FC Köln in den vergangenen Jahren, wenn er treffsichere Stürmer hatte. Unter anderem schoss Anthony Modeste den Verein zweimal nach Europa. Im Moment ist der FC aber qualitativ noch dünn besetzt im Sturm. Ragnar Ache ist der Hoffnungsträger, hat aber in der Bundesliga seine Qualitäten vorher noch nicht unter Beweis stellen können. Wenn kein weiterer Stürmer kommt: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Ragnar Ache?

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18 Tore und eine Vorlage in 30 Liga-Einsätzen schaffte Ragnar Ache in der abgelaufenen Saison beim 1. FC Kaiserlautern. Eine starke Quote. Jetzt wagt er beim 1. FC Köln einen neuen Anlauf in der Bundesliga. Denn bei Eintracht Frankfurt hatte der Stürmer vor etwas über drei Jahren schon einmal versucht, sich in der höchsten deutschen Spielklasse durchzusetzen. Den Durchbruch schaffte Ache jedoch nicht. „In Frankfurt habe ich schon sehr viel Selbstvertrauen verloren wegen der Verletzungen und weil ich nicht gespielt habe“, sagt der Stürmer. Er nahm den Umweg über die zweite Liga und probiert es jetzt bei Köln erneut. Dort ist er Stand jetzt Stürmer Nummer eins, spätestens seit dem Abgang von Damion Downs. Aber das birgt für den FC auch ein Risiko.

Großer Schritt in die Bundesliga

Denn es ist nicht sicher, ob Ache im zweiten Versuch in der Bundesliga gut funktioniert. So ist es logischerweise ein großer Sprung von der zweiten in die erste Liga. Die Gegner und damit natürlich auch die Verteidiger sind qualitativ ein gutes Stück besser. So gab es in den vergangenen Jahren sowohl positive als auch negative Beispiele. Tim Kleindienst etwa kam auch nach dem Heidenheimer Bundesliga-Aufstieg auf gute zwölf Tore und fünf Vorlagen, entwickelte sich nach seinem Wechsel zu Gladbach sogar zum Nationalspieler. Andererseits zeigen Spieler wie der Rekordtorschütze der zweiten Liga Simon Terodde, dass eine gute Quote im Unterhaus nicht automatisch auf die höchste deutsche Spielklasse übertragbar ist.

Dabei ist es für den 1. FC Köln sehr wichtig, einen konstant treffenden Stürmer für die Bundesliga-Saison zu haben. Das zeigen die vergangenen Jahre. Am besten war der FC immer, wenn er einen starken Torjäger hatte. Paradebeispiel dafür sind die beiden Male, als Anthony Modeste den Verein nach Europa schoss. Und auch in der abgelaufenen Saison waren die jeweils zehn Tore von Downs und Lemperle enorm wichtig für den Aufstieg, obwohl es nicht Mal die überragenden Quoten sind. Ache hat das Potenzial, dieser wichtige Stürmer in Liga Eins zu sein, eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Wenig qualitative Breite im Sturm

Falls der Neuzugang deshalb Anlaufprobleme, eine Schwächephase oder eine Verletzung haben sollte, braucht es eine gute Alternative bei den Kölnern. Dort liegt aber momentan direkt das nächste Risiko: Hinter Ache sind die Geißböcke qualitativ nur dünn aufgestellt. Sargis Adamyan spielt in den Planungen von Trainer Lukas Kwasniok keine Rolle mehr, darf nicht einmal mit ins Trainingslager fahren. Auch das Duo Steffen Tigges und Florian Dietz soll abgegeben werden. Bleibt als Nummer zwei im Sturm Imad Rondic. Der 26-Jährige hat aber bereits in der Rückrunde in der zweiten Liga nicht überzeugen können. Natürlich ist es möglich, dass er in einem fremden Land bei einem neuen Club noch Eingewöhnungszeit gebraucht hat. Trotzdem darf bezweifelt werden, dass er die Qualität für die Bundesliga mitbringt. Darum ist der FC im Moment sehr von Ache abhängig. Es bleibt aber ein Risiko.


Nach schwachem ersten Halbjahr: Imad Rondic muss jetzt liefern

Imad Rondic im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Nach schwachem ersten Halbjahr: Imad Rondic muss jetzt liefern

Lange hatten die FC-Verantwortlichen im Winter angekündigt, noch einen Stürmer holen zu wollen. Gekommen ist dann kurz vor Ende des Transferfensters Imad Rondic. Bislang konnte der Angreifer aber nicht überzeugen. Für die kommende Saison nimmt er einen neuen Anlauf beim 1. FC Köln: Imad Rondic muss jetzt liefern.

Neue Saison, neuer Trainer, neue Chance? Das wird zumindest Imad Rondic hoffen. Denn seit seinem Wechsel nach Köln im Winter konnte der Stürmer noch nicht abliefern. Jetzt geht es in der Sommervorbereitung schon um viel für ihn beim 1. FC Köln: Imad Rondic muss jetzt liefern.

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Am Ende wurde es noch mal knapp. Erst kurz vor Transferschluss kam Imad Rondic für kolportierte 1,5 Millionen Euro inklusive Vertrag bis 2029 von Widzew Lodz zum 1. FC Köln. Für die Polen hatte er zuvor in der ersten Liga in 18 Einsätzen neun Tore und zwei Vorlagen geliefert. In Köln sollte er den Verein dann mit seinen Toren zum Aufstieg schießen. Der Aufstieg gelang bekanntermaßen, das mit den Toren von Rondic jedoch nicht – wie erhofft. Ein Einziges wurde es bei neun insgesamt doch enttäuschenden Einsätzen. Jetzt möchte der Stürmer in der kommenden Saison zeigen, was er wirklich drauf hat. Und zumindest sein Berater hat vor ein paar Wochen in der „Bild“ schonmal eine deutliche Ansage gemacht: „Fußball-Deutschland wird schon noch sehen, zu was Imad in der Lage ist. Er arbeitet hart, ist intelligent, fühlt sich im Verein und der Mannschaft total wohl und wird mit Leistung überzeugen.“

Unauffällig im ersten Testspiel

Vergangenen Samstag gegen Bergisch Gladbach bekam der Stürmer die erste Chance dazu. Trainer Lukas Kwasniok stellte ihn in der Startelf als Sturmspitze auf. Nutzen konnte der 26-Jährige diese Möglichkeit jedoch nicht. Der Bosnier erzielte beim 7:1-Erfolg der Geißböcke kein Tor, blieb bei seinem Einsatz weitestgehend unter dem Radar, unauffällig. Nach einer halben Stunde war sein Arbeitstag dann auch schon wieder beendet, als erster Spieler wurde der Bosnier ausgewechselt. Für ihn kam Youngster Youssoupha Niang. Es war ein Auftritt, der eher zu Rondics bisherige Leistungen im FC-Trikot passte als zu dem von ihm erhofften Neuanfang.

Dabei wäre es gerade jetzt für den Stürmer besonders wichtig, sich zu empfehlen. Durch die Abgänge von Tim Lemperle zur TSG 1899 Hoffenheim und Damion Downs zum FC Southampton könnte trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache ein Platz für Rondic frei werden. Denn Sargis Adamyan spielt beim FC keine Rolle mehr, nachdem er nicht Mal im Testspiel zu einem Einsatz kam und auch nicht mit ins Trainingslager reisen wird. Florian Dietz und Steffen Tigges sollen auch abgeben werden, wobei Tigges gegen Bergisch Gladbach sogar als Linksverteidiger aushelfen musste. Neuzugang Ache dürfte erstmal gesetzt sein und zeigte sich auch schon in guter Frühform. Direkt dahinter dürfte im Moment aber schon Rondic kommen. Jetzt wäre für den Stürmer der Zeitpunkt, den Kölner Verantwortlichen mit guten Leistungen zu zeigen, dass sie keinen Druck haben, noch einen weiteren Stürmer verpflichten zu müssen.

Schlechte Chancen, wenn noch ein Neuer kommt

Denn bis jetzt haben sich die Kölner noch zurückhaltend zu einem möglichen Neuzugang im Angriff geäußert. So sieht Sportdirektor Thomas Kessler keinen akuten Zugzwang, da der Verein bereits Ache verpflichtet hat. Das ist auch ein gutes Zeichen für Rondic. Denn als zweiter Stürmer hinter Ache könnte er auch auf einiges an Spielzeit kommen, während der er sich zeigen kann. Trotzdem könnte „vielleicht noch was passieren auf der Position“, sagte Kessler vergangene Woche. Und weiter: „Wir schauen uns da auf dem Markt um.“ Ob dann wirklich noch ein Transfer passiert, hängt vielleicht dann auch von Rondic ab. Wenn aber tatsächlich ein neuer Stürmer kommt, würde dieser in der Rangfolge bestimmt noch vor dem 26-Jährigen stehen. Für den Bosnier könnte es trotz noch vier Jahren Vertrags dann schon eng werden bei den Geißböcken. Aber noch hat Rondic Zeit, sich zu beweisen. Und vielleicht kann er ja schon im nächsten Test am Freitag gegen Fortuna Köln (18 Uhr) ein Erfolgserlebnis feiern und seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok seine Stärken zeigen.


Könnten auch vertragslose Spieler für den 1. FC Köln interessant werden?

Rick Karsdorp könnte auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger interessant werden
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Könnten auch vertragslose Spieler für den 1. FC Köln interessant werden?

Die Gerüchte um mögliche Transfers kochen beim FC gerade wieder hoch. Dabei lohnt sich vielleicht auch ein ganz anderer Blick. Diese vertragslosen Spieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

In der jüngeren Vergangenheit betonten die Kölner Verantwortlichen an verschiedenen Stellen, dass für den FC vertragslose Spieler nicht in Frage kämen. Allerdings war die Saison zu diesen Spielzeiten auch schon immer ein Stückchen weiter. Ein allgemein oft verwendetes Argument: Es gibt wohl einen Grund, warum die Spieler vertragslos seien. Dabei lohnt sich ein Blick auf genau diese Spieler vielleicht dann doch. Diese vertragslosen Spieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

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Rechtsverteidiger

Rick Karsdorp: Der 30-Jährige durchlief sämtliche Jugendmannschaften von Feyenoord Rotterdam, bevor er zur Saison 2014/2015 ein fester Bestandteil in der ersten Mannschaft des niederländischen Erstligisten wurde. In seiner Premierensaison kam er eher als Ersatzspieler zum Einsatz und verbuchte am Ende 19 Ligaspiele für Rotterdam. In den beiden folgenden Spielzeiten entwickelte sich Karsdrop zum unumstrittenen Stammspieler und kam in dieser Zeit auf insgesamt 76 Pflichtspiele für die Niederländer. Nach drei Jahren beschloss der Defensivspieler dann, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen, und wechselte zum italienischen Traditionsklub AS Rom. Dieser Wechsel erwies sich allerdings als nicht erfolgreich. Zwar durfte Karsdrop in der Champions League debütieren, allerdings verbuchte der Rechtsverteidiger in zwei Spielzeiten wettbewerbsübergreifend lediglich 15 Einsätze und kehrte zur Spielzeit 19/20 zu Feyenoord zurück.

Schließlich ging es weiter zur AS Rom. In den Spielzeit 20/21 und 21/22 gehörte der Niederländer zum absoluten Stammpersonal der Römer und absolvierte wettbewerbsübergreifend 96 Einsätze. Es folgten zwei Saisons als Rotationsspieler. Da Rom den Vertrag mit Karsdrop nicht verlängern wollte, zog es den Niederländer im Sommer 2024 zurück in sein Heimatland. Dieses Mal jedoch nicht zu Feyenoord, sondern zum Ligakonkurrenten, der PSV Eindhoven. Aber auch hier setzte sich der Rechtsverteidiger nicht durch und kam in der Saison auf insgesamt 20 Einsätze, darunter sieben in der Königsklasse. Der Vertrag wurde nach der vergangenen Saison nicht verlängert, womit der Rechtsfuß ablösefrei zu haben wäre.

Linksverteidiger

Godfried Frimpong: Anders als Karsdrop verbrachte Frimpong die Großteile seiner Jugend nicht bei Feyenoord, sondern bei dessen Rivalen Sparta Rotterdam. Im Sommer 2015 wechselte der gebürtige Niederländer dann in die Jugend von Benfica Lissabon. Bei den Portugiesen durchlief er diverse U-Mannschaften. Zur Saison 2019/2020 rückte der Linksverteidiger in die zweite Mannschaft der Lissaboner vor und sammelte hier seine ersten Erfahrungen im Profibereich. Nach zwei Spielzeiten bei der Reserve von Benfica wechselte Frimpong zum portugiesischen Zweitligisten Moreirense FC. Nachdem er in seiner ersten Saison nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, änderte sich dies zur Spielzeit 22/23. Hier gehörte Frimpong mit 30 Ligaspielen zum Stammpersonal und hatte somit großen Anteil an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die erste Liga.

Auch in dieser kam der Linksfuß als Stammspieler zum Einsatz. In zwei Spielzeiten verbuchte der 26-Jährige 61 Erstligaspiele auf seinem Konto und feierte mit seinem Team zweimal hintereinander den Klassenerhalt. Nach der vergangenen Spielzeit beschloss Frimpong, seinen Vertrag nicht zu verlängern und die nächste Herausforderung zu suchen. Bislang hat ihn jedoch noch kein neuer Verein unter Vertrag genommen. Frimpong zeichnen primär seine Geschwindigkeit, sein gutes Passspiel und sein gutes Flankenspiel aus.

Innenverteidiger

Scott McKenna: Der Schotte, der aus der Jugend des FC Aberdeen stammt, wurde zu Beginn seiner Karriere immer wieder verliehen. Nach drei Kurzeinsätzen in der ersten schottischen Liga für Aberdeen und den Stationen Ayr United und Alloa Athletic entwickelte sich der Innenverteidiger in der Saison 17/18 zum Stammspieler bei seinem Heimatclub. Diesen Status hielt McKenna auch in den beiden darauffolgenden Spielzeiten und absolvierte insgesamt 118 Pflichtspiele für seinen Jugendverein. Diese Entwicklung blieb auch anderen Vereinen nicht vorenthalten. So wechselte der Schotte 2020 zum englischen Zweitligisten Nottingham Forrest, bei dem er sich sofort zu einem Leistungsträger entwickelte. Nach 24 Ligaspielen in seiner ersten Saison für Forrest folgten im Jahr darauf ganze 45 Championship-Spiele. Dadurch hatte der 42-fache schottische Nationalspieler einen großen Anteil am Aufstieg in die Premier League.

In dieser gehörte McKenna weiter zu einem wichtigen Teil der Mannschaft und kam in 20 Spielen zum Einsatz. Nach drei Jahren in England zog es den Verteidiger dann zum FC Kopenhagen weiter, den er im Sommer 2024 jedoch bereits nach einem Jahr und wettbewerbsübergreifend 15 Spielen in Richtung Spanien zum Erstligisten UD Las Palmas verließ. Bei den Spaniern fand sich McKenna schnell zurecht und absolvierte in der vergangenen Spielzeit 31 Pflichtspiele. Da er nur einen Vertrag für eine Spielzeit unterzeichnet hatte und diesen auch nicht verlängern wollte, ist der Abwehrmann nun ablösefrei auf dem Markt. Durch seine ganzen Stationen bringt McKenna einiges an Erfahrung mit. Seine Stärken liegen im Spielaufbau, im Kopfballspiel sowie im Zweikampf. Außerdem ist er Linksfuß und kann neben der Innenverteidigung auch auf der Linksverteidigerposition eingesetzt werden.

Mittelfeldspieler

Josh Dasilva: Der aus der Arsenal-Jugend stammende Mittelfeldspieler durchlief diverse Jugendmannschaften der Londoner, bevor er im Sommer 2018 zum FC Brentford wechselte. Nach 24 Einsätzen in seiner ersten Profisaison folgten in der Spielzeit danach ganze 42 Spiele in der Championship. Diese Entwicklung setzte der Engländer auch in der Saison 20/21 fort und hatte mit fünf Toren und vier Vorlagen einen erheblichen Anteil am Aufstieg von Brentford in die Premier League. In der höchsten englischen Spielklasse gehörte der 26-Jährige in der ersten Saison zum Kreis der Ersatzspieler und kam lediglich neunmal zum Einsatz. Zur Saison 22/23 änderte sich dies allerdings komplett. Dasilva bestritt ganze 36 Spiele, in denen er vier Treffer erzielte und zwei weitere vorbereitete.

Nach dieser Spielzeit verbuchte der Rechtsfuß in den vergangenen beiden Saisons allerdings nur noch fünf Einsätze auf seinem Konto. Brentford verlängerte den in diesem Sommer auslaufenden Vertrag nicht. Seitdem befindet sich der Engländer auf der Suche nach einem neuen Verein. Besonders stark ist Dasilva als sogenannter Box-to-Box-Spieler, der die Bälle durchs Mittelfeld trägt. Ebenso kann er sich körperlich gut durchsetzen und zeigt sich auch in den Zweikämpfen sehr robust.

Stürmer

Rhian Brewster: Nachdem der Engländer zunächst von Chelsea zur Liverpool-Jugend gewechselt war, durchlief der Angreifer fortan bis zur zweiten Mannschaft sämtliche U-Teams der Reds. In der Saison 19/20 feierte Brewster sein Debüt für die Profimannschaft von Liverpool. Allerdings setzte sich der Rechtsfuß im Kader von Jürgen Klopp nicht wirklich durch und wurde daher im Januar 2020 für ein halbes Jahr in die Championship zu Swansea City verliehen. Beim englischen Zweitligisten gehörte Brewster sofort zum Stammpersonal und kam in 22 Pflichtspielen zum Einsatz, in denen er elf Treffer erzielte. Nach der Leihe kehrte der Stürmer nach Liverpool zurück, absolvierte eine Partie und verließ den Club im Oktober 2020 für 26 Millionen Euro zum Premier-League-Aufsteiger Sheffield United. Bei Sheffield gehörte Brewster zum Kreis der erweiterten Stammspieler und markierte in seiner ersten Saison im englischen Oberhaus ganze 27 Einsätze.

Allerdings konnte auch der ehemalige englische U-Nationalspieler den direkten Abstieg von Sheffield nicht verhindern. Brewster blieb Sheffield erhalten, blieb in den folgenden beiden Spielzeiten allerdings hinter den Erwartungen. In zwei Jahren Championship kam der Engländer in 30 Spielen zum Einsatz, verbuchte dabei jedoch lediglich 1388 Minuten auf seinem Konto. Die Saison 22/23 endete für Brewster und Sheffield dennoch positiv, da der Club nach zwei Jahren in die Premier League zurückkehrte. Auch hier gehörte Brewster eher zu den Ersatzspielern und absolvierte in der Saison nur 13 Einsätze. Der Engländer gehörte auch in der vergangenen Saison zum Stammpersonal. In wettbewerbsübergreifend 42 Spielen erzielte Brewster vier Treffer und legte drei weitere Tore vor. Zum Ende der Saison lief der Vertrag des Engländers aus. Allerdings hat Brewster bislang keinen neuen Verein gefunden.


Nach erster Woche beim 1. FC Köln – Isak Johannesson: „Ich will lange in Köln bleiben“

Isak Johannesson im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Nach erster Woche beim 1. FC Köln – Isak Johannesson: „Ich will lange in Köln bleiben“

Er ist bis jetzt der Rekordeinkauf dieses Sommers beim FC: Für kolportierte 5,5 Millionen Euro wechselte Isak Johannesson nach Köln. Seit etwas über einer Woche ist der Mittelfeldspieler nun im Training am Geißbockheim: Das sagt Isak Johannesson nach seinem Start beim 1. FC Köln.

Die erste Trainingswoche und das erste Testspiel hat er schon hinter sich: Isak Johannesson ist nach seinem Wechsel in Köln angekommen. Der Neuzugang äußerte sich nun erstmals seit seinem Wechsel: Das sagt Isak Johannesson nach seinem Start beim 1. FC Köln.

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Es war ein sehr überraschender Transfer, der Diskussionen nach sich zog. Allerdings nicht in Köln. Isak Johannesson wechselte vor ein paar Wochen für eine Ausstiegsklausel von 5,5 Millionen Euro zum 1. FC Köln – ausgerechnet vom Rivalen Fortuna Düsseldorf. Und das kam natürlich gar nicht gut an bei den Fortuna-Fans. Der Gegenwind war heftig, so heftig, dass Johannesson die Kommentar-Funktion in den Sozialen Medien ausstellte. Wichtig sei ihm gewesen, dass er mit den Mitarbeitern, dem Trainer und Mannschaftskollegen in Düsseldorf im Reinen auseinandergegangen ist, sagte der Mittelfeldspieler am Dienstag nach der Trainingseinheit. Jetzt ist der Isländer ohnehin beim FC im Einsatz und glücklich darüber. „Es fühlt sich gut an, mit den Jungs auf dem Feld zu stehen“, sagt der Isländer. „Die Leute hier im Verein haben mir die Eingewöhnung sehr leicht gemacht.“

„Ich freue mich, mit den Jungs zu spielen“

Nun arbeitet der Mittelfeldspieler in der Vorbereitung hart, will sich einen Stammplatz erkämpfen. Nach einer starken Saison bei der Fortuna stehen die Chancen nicht schlecht. „Mit Denis Huseinbasic passt es zur Zeit sehr gut. Dann kommt in den kommenden Tagen auch Eric Martel dazu. Ich freue mich, mit den Jungs zu spielen“, sagt Johannesson. Welche Rolle er genau übernimmt, scheint noch offen. In Düsseldorf war der Isländer polyvalent im Zentrum im Einsatz. Mal auf der Sechs, mal auf der Acht, mal hinter den Spitzen auf der Zehn. „Ich spiele am liebsten auf der Sechs oder auf der Acht, aber ich fühle mich auf allen Positionen wohl. Ich spiele da, wo der Trainer mich hinstellt. Selbst, wenn es als Links- oder Rechtsverteidiger wäre“, sagt Johannesson mit einem Lächeln. Dabei scheinen Experimente gerade auf diesen Positionen dieser Tage alles andere als ausgeschlossen.

Im Testspiel gegen Bergisch Gladbach agierte beispielsweise Stürmer Steffen Tigges auf der linken Schiene, auf der rechten Seite spielte der nominelle Sechser Jacob Christensen. Johannesson ist aber fest für eine Position im Zentrum eingeplant. Immerhin war er dort einer der besten Spieler der 2. Bundesliga. Nun aber wartet seine Premieren-Saison im deutschen Oberhaus. „Alles wird anders sein. Das Tempo, das Spiel mit und ohne den Ball. Es ist einfach das nächste Level“, sagt der Isländer. „Aber dafür bin ich ja auch hier hingekommen.“ Vor allem will der Mittelfeldspieler dem FC dabei helfen, sich „in der Bundesliga zu etablieren.“



„Er hat mir sehr geholfen“

Als Vorbild nennt Johannesson seinen Vater. Jóhannes Karl Guðjónsson ist mittlerweile Trainer in der zweiten dänischen Liga, war aber lange genug selbst Spieler. „Ich habe sehr lange zu ihm aufgeschaut. Er hat mir geholfen, die Mentalität eines Fußballprofis zu bekommen“, sagt Johannesson. Und Guðjónsson soll dem Mittelfeldspieler auch den Rat gegeben haben, nun den nächsten Schritt in der Bundesliga zu gehen. Er selbst spielte für insgesamt 15 Vereine, kam in der Welt weit raum. Auch deswegen wuchs Johannesson in England auf. Doch den Rekord des Vaters muss er nicht zwingend brechen. „Ich will schon eine sehr lange Zeit hier in Köln bleiben. Das Stadion, die Trainingsmöglichkeiten, die Fans und auch die Stadt ist super. Ich habe es ganz sicher nicht eilig.“


Selkes Déjà-vu Poker endet in der Türkei

Davie Selke macht beim HSV den Unterschied
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Selkes Déjà-vu Poker endet in der Türkei

Ähnlich wie im vergangenen Jahr hat der Mittelstürmer auch beim Hamburger SV Vertragspoker gespielt. Nun gibt es einen neuen Arbeitgeber für den Ex-Stürmer des 1. FC Köln: Davie Selke wechselt in die Türkei.

Die selben Worte, ein ähnliches Vorgehen. Der 30-Jährige scheint eiskalt zu pokern bei seinen Vertragsverhandlungen. Und das eben nicht nur beim 1. FC Köln: Davie Selke wechselt in die Türkei.

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“Danke für die kurze und intensive Zeit! Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“, lauteten die Worte von Davie Selke. „Wir haben Dinge erlebt, die uns immer verbinden werden. Das alles wird immer in meinem Herzen bleiben.“ Das Herz des ehemaligen Stürmers des 1. FC Köln scheint groß zu sein, denn diese beiden getätigten Aussagen liegen nur ein Jahr auseinander und meinen zum einen den 1. FC Köln zum anderen den HSV. Nachdem der 30-Jährige den FC im vergangenen Sommer verlassen hatte und Ex-Coach Steffen Baumgart nach Hamburg gefolgt war, endete am 30. Juni der Vertrag des Offensivspielers. Seit dem 1. Juli war Selke vereinslos. Es gab allerdings Interesse von verschiedenen Vereinen, darunter angeblich auch Rapid Wien mit Ex-FC Coach Peter Stöger. Nun hat Selke allerdings in der Türkei unterschrieben.

Das Déjà-vu im Vertragspoker

Basaksehir FC vermeldete am Freitag den Vollzug. Selke wird den Verein in der Süper Lig unterstützen, soll dafür ein Gehalt von kolportierten 2 Millionen Euro einstreichen und erhält einen Vertrag bis 2027 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Die Umstände des Wechsels erinnern schon ein wenig an die Situation vor einem Jahr. Selkes Vertrag beim 1. FC Köln war ausgelaufen, Gespräche über eine Verlängerung mit dem Mittelstürmer wurden geführt. Doch der heute 30-Jährige pokerte und hielt den FC zunächst hin, wollte dem Vernehmen nach mehr Geld, lenkte allerdings nach einer Weile ein und wollte das Angebot des FC akzeptieren. Wohl auch aus Ermangelung besserer Angebote. Ex-FC Sportdirektor Christian Keller verlängerte dann aber nicht mehr und ließ Selke ziehen. Damals verabschiedete sich der Ex-Kölner durchaus angefressen mit den Worten, man habe ihm „final die Chance genommen, noch einmal für den FC aufzulaufen“. Das Pokerspiel ist damals nicht aufgegangen.

In den Verhandlungen mit dem HSV zeigte sich nun ein ähnlicher Verlauf. Die Rothosen hätten mit dem Mittelstürmer wohl verlängert. Hamburg offerierte dem 30-Jährigen angeblich bereits im März eine Verlängerung über zwei Jahre zu verbesserten Bezügen. Doch Selke ließ den Verein erneut warten, die Verlängerungsklausel verstreichen, sondierte den Markt nach lukrativeren Angeboten. Das ist nun wohl aus Istanbul gekommen. Anders als damals in Köln endete das Kapitel in Hamburg allerdings offensichtlich versöhnlicher. „Davie hat sich von Beginn an maximal mit unserer Aufgabe identifiziert, ist als Führungsspieler auf und neben dem Platz vorbildlich vorangegangen“, sagte HSV-Vorstand Stefan Kuntz. „Er hat im Zeichen der Raute wirklich alles gegeben. Genau diese Leidenschaft zeichnet ihn aus und dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken. Bezüglich seiner weiteren Zukunft hatten wir offene und ehrliche Gespräche, die von Transparenz und gegenseitigem Verständnis geprägt waren.“ Erfolgreich waren sie ebenso wie in Köln nicht.

1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
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1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Nicht erst nach dem Abschied von Damion Downs hält der FC auch nach einem weiteren Stürmer Ausschau. Auch, wenn die Position des Angreifers nicht die höchste Priorität hat, soll ein weiterer Angreifer her. Schon vor Wochen tauchte ein Name auf der Liste des FC auf: Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

Die Suche nach einem neuen Stürmer hat laut der Kölner Verantwortlichen nicht den höchsten Stellenwert, der Markt wird aber dennoch sondiert. Einige Namen wurden bereits gehandelt, sind aber wieder kalt. Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

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So richtig wollte sich Thomas Kessler am Mittwoch nicht in die Karten schauen lassen. Vielleicht halte man nach einem Neuner Ausschau, vielleicht nach einem Spieler mit mehr Tiefgang, erklärte der Sportdirektor. Aber ganz so dringend sei die Stürmersuche dann auch nicht. Dennoch werden die Kölner wohl suchen, sich zumindest umschauen. Ein Name auf der Liste tauchte bereits Mitte Juni immer mal wieder auf: Willem Geubbels soll in den Fokus der Geißböcke gelangt sein. Das einstige französische Wunderkind ist Jahre nach seinem 20-Mio-Transfer zur AS Monaco mittlerweile beim FC St. Gallen unterwegs und hat beim Schweizer Erstligisten zurück in die Spur gefunden. In der vergangenen Spielzeit erzielte der Mittelstürmer 14 Tore, bereitete drei vor. Geubbels steigerte seinen Marktwert wieder von 1,8 auf zehn Millionen Euro.

St. Gallen hat konkrete Vorstellungen

Und die Torquote hat nun eben Begehrlichkeiten geweckt. Nicht nur aus Köln. Aus der Bundesliga sollen der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Union Berlin neben dem FC die Fühler ausgestreckt haben. Ein konkretes Angebot aus der Bundesliga soll dem Schweizer Club aber nicht vorliegen. Auch nicht vom FC. Und das könnte einen einfachen Grund haben. Die Vorstellungen in Sachen Ablöse dürften wohl weit auseinandergehen. Schon in der Vergangenheit bissen sich einige Clubs die Zähne an den Wünschen der Verantwortlichen des FC St. Gallen aus. Im vergangenen Winter wies der Schweizer Erstligist dem Vernehmen nach 8-Millionen-Euro-Angebote zurück. Angeblich soll die geforderte Ablöse zweistellig sein.

Dazu passt auch, dass das Online-Portal fussballtransfers.com nun von konkreten Angeboten aus Italien berichtet, die ebenfalls nicht den Vorstellungen der Schweizer entsprochen haben sollen. Konkret sollen Hellas Verona, Udinese Calcio, Parma Calcio und US Lecce interessiert sein, zwei Angebote wurden wohl eingereicht. Auch aus England gab es wohl eine Offerte, die ebenfalls noch nicht einmal großes Gehör fand. Zwar haben die Geißböcke mit dem Verkauf von Damion Downs einige Millionen eingenommen. Dass aber für dessen Nachfolge ein ähnlicher Betrag vom Geißbockheim ausgegeben wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Insofern dürfte sich das Interesse vielleicht dann doch ein wenig abgekühlt haben. Geubbels hat in St. Gallen noch Vertrag bis 2027. In der Schweiz geht man von einem Abschied aus. Der Preis muss offenbar nur stimmen.