Das erste Tor seit Monaten, ein Traumtor, selbst eingeleitet – Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz
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Das erste Tor seit Monaten, ein Traumtor, selbst eingeleitet – Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Mit seinem Treffer bei Union Berlin beendete Marius Bülter seine lange Durststrecke. Den Angriff leitete der Angreifer selbst mit einem scharfen Pass in die Tiefe ein und vollendete per traumhaftem Abschluss in den Winkel. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein traf der 33-Jährige zum ersten Mal seit November 2025. Zu selten, um dauerhaft eine tragende Rolle zu spielen? Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Auf die anfänglichen Scorerpunkte folgte ein Leistungsabfall des Kölner Angreifers. Daraus resultierte schon unter Ex-Coach Lukas Kwasniok oft die Rolle des Ersatzspielers. Zuletzt gab es zwei Startelf-Einsätze, vor allem, weil Ragnar Ache verletzt ist. Die Konkurrenz ist groß beim 1. FC Köln.

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Von Erik Stalleicken

Richtig jubeln wollte Bülter am vergangenen Samstag nicht. Das Tor zuvor war traumhaft, doch gegen den Ex-Verein fällt der Jubel dann doch schon mal geringer aus. Dabei war der Treffer schon wichtig. Denn Bülter hatte seit November nicht mehr getroffen. „Klar war ein Stück Erleichterung da, aber viel größer war die Erleichterung, dass es durch den Punkt nun aller Voraussicht nach für den Klassenerhalt gereicht hat“, sagt Bülter im Interview von fc.de. Eine richtig erfolgreiche Saison ist es bislang für Bülter nicht.

Rund eine Million Euro überwies der FC in der Sommertransferphase an die TSG Hoffenheim, um Bülter zu verpflichten. Mit einer Empfehlung von 146 Bundesligaspielen, in denen ihm 27 Tore und zehn Vorlagen gelangen, sollte der Routinier die Offensive sowohl durch seine Torgefahr als auch seine Erfahrung im Oberhaus ergänzen. „Marius bringt nicht nur Variabilität und Bundesligaerfahrung mit, sondern hat in den Gesprächen mit uns auch sehr deutlich gemacht, dass er für die Aufgabe beim 1. FC Köln brennt“, kommentierte Thomas Kessler den Transfer.

Da werde ich mich noch in 20 Jahren dran erinnern

Diese Motivation stellte Bülter in den ersten Partien sofort unter Beweis. Am ersten Spieltag gelang ihm in der 90. Minute das erlösende Siegtor in Mainz. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg bekam die Defensive der Breisgauer den Neuzugang nicht in den Griff. Es folgten ein weiter Treffer sowie zwei Torvorlagen. „Da werde ich mich noch in 20 Jahren dran erinnern“, schwärmte er in der Mixed Zone nach seinem ersten Heimspiel. Mit vier Scorern aus den ersten beiden Spielen brachte der Ex-Schalker die Kritiker seines Wechsels erfolgreich zum Schweigen. Zumindest vorerst.

Erst Leistungsabfall, dann neue Chance

Den Höhenflug aus den ersten beiden Spielen konnte der Angreifer nicht lange aufrecht erhalten. Abgesehen von einem Abseitstor in Wolfsburg am dritten Spieltag sowie einer Torvorlage gegen den FC Augsburg, gelang dem 33-Jährigen nicht wirklich viel in den Folgewochen. Somit rotierte immer häufiger Ragnar Ache für ihn in die Startelf. Gegen Eintracht Frankfurt erzielte Bülter nach Einwechslung seinen vorerst letzten Treffer. Ache entwickelte sich zur Wunschlösung Kwasnioks und der Ibbenbürener nahm mehr und mehr auf der Ersatzbank Platz. Bis zur Entlassung Kwasnioks gelang ihm keine einzige weitere Torbeteiligung. „Es gibt nicht den einen Grund, sondern verschiedene kleinere. Darauf möchte ich aber nicht so sehr eingehen, das klingt dann immer auch ein bisschen nach Ausreden. Ich will gar nicht so sehr zurückblicken“, sagt Bülter. „Ich weiß, dass eine Phase dabei war, die nicht gut war. Aber wie gesagt: Weiter hart arbeiten, wie ich es meine ganze Karriere gemacht habe. Dann kommt das wieder zurück.“ 

Nun ist er zurück. Unter Neu-Coach René Wagner bereitete er im ersten Spiel das Tor zum 2:2-Endstand in Frankfurt vor. Aufgrund von Aches Verletzung durfte Bülter in den letzten beiden Spielen von Beginn an ran. Gegen seinen Ex-Verein belohnte er seine engagierte Leistung mit einem traumhaften Schuss zum 1:0. Mit seinem Tor in Berlin steht der ehemalige Unioner nun bei vier Toren und vier Vorlagen aus 30 Bundesligaspielen. Eine Ausbeute, die auf dem Papier zumindest solide wirkt, vor allem im Dress eines Aufsteigers. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Hälfte dieser Torbeteiligungen aus den ersten beiden Spieltagen stammt. Somit folgten in 28 Spielen lediglich zwei Treffer und zwei Assists. „Für Außenstehende sind immer die Tore und Vorlagen wichtig, aber es gibt auch viele andere wichtige Sachen, die man in eine Mannschaft einbringen kann“, sagt Bülter. „Das weiß ich ganz gut einzuschätzen. Dennoch kann ich die Kritik auch verstehen, versuche das aber nicht an mich heranzulassen, sondern mich auf die tägliche Arbeit zu konzentrieren.“ Reicht das, um eine tragende Rolle in der kommenden Saison zu spielen?

Verbleib mit veränderter Rolle?

Diese Frage muss aufgrund der scheinbar angestrebten Umstrukturierung und Verjüngung des Kaders erlaubt sein. Zwar kann Bülter sowohl den linken Flügel als auch die Position des Mittelstürmers bekleiden, dennoch könnte der Angreifer in der nächsten Saison deutlich weniger zum Zuge kommen. Als Zielspieler in der Sturmspitze entwickelte sich Ache zu einem zentralen Element im Spielaufbau der Domstädter. Zusätzlich schaut man sich wohl nach einer weiteren Verstärkung auf dieser Position um. Auf dem linken Flügel scheint die Konkurrenz noch größer. Selbst wenn Said El Mala ohne Rückleihe verkauft wird, bleibt für diese Position noch Königstransfer Jakub Kaminski.

Sollte El Mala den Verein verlassen, dürfte man sich auch sicherlich nach einer weiteren Alternative für den Flügel umschauen. Wo bleibt also Platz für Marius Bülter? Mit seinem Alter von 33 Jahren bringt der Angreifer eine Menge Erfahrung mit, welche der Mannschaft sicherlich guttut. Trotzdem ist fraglich, ob der Sommerneuzugang damit perfekt ins gesuchte Profil passt und sich mit seiner vermutlich geringeren Einsatzzeit zufrieden geben muss. Jetzt gilt es erst einmal, weitere Pluspunkte zu sammeln.


Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

Ragnar Ache und Lukas Kwasniok
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Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

So richtig gut besetzt ist der Angriff der Geißböcke noch nicht. Mit Ragnar Ache ist zwar bereits ein Stürmer verpflichtet, dafür haben aber auch zwei den FC verlassen. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

Sicherlich ist der Transfer von Ragnar Ache ein Gewinn für die Kölner Offensive. Dennoch sind die Geißböcke auf dieser Position nicht sonderlich breit aufgestellt. Denn bei einigen der Kölner Angreifer steht noch ein Fragezeichen hinter dem Verbleib am Geißbockheim. Die Kaderdecke ist dünn. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

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Wie erfolgreich die Kaderpolitik von Thomas Kessler tatsächlich ist, wird sich wohl erst in einigen Wochen, vielleicht Monaten zeigen. Am Ende des Tages wird sie am Erfolg des jeweiligen Spielers, vor allem aber am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Dennoch ist eine gewisse Euphorie aktuell rund um das Geißbockheim zu spüren. Die bisher verpflichteten Spieler sind mindestens vielversprechend, eine erste Kostprobe wird es am Samstag im Testspiel gegen Bergisch Gladbach geben. Doch es bleiben eben auch Kaderlücken, wie auch Thomas Kessler unter der Woche erklärte. Vor allem im defensiven Bereich wollen die Geißböcke noch etwas verändern, nachjustieren. Vermutlich auf gleich drei Positionen. Denn neben einem erfahrenen Innenverteidiger fehlen auch die Backups der beiden Außenverteidiger.

„Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck„

Nach dem Abgang von Damion Downs tut sich für den neutralen Beobachter aber noch eine ganz andere Lücke auf. Im Sturm. Zumindest wurde auf dieser Position in der jüngeren Vergangenheit immer wieder eine Vakanz ausgemacht. Eine Position, die man im Auge habe, so der Tenor. Doch den absolut dringenden Handlungsbedarf sieht man dann irgendwie aber doch nicht. „Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck, weil wir mit Ragnar einen sehr guten Stürmer dazu geholt haben“, sagte Kessler unter der Woche. Dass die Geißböcke mit Ache eine starke Option an Geißbockheim geholt haben, mag stimmen. Ob diese Option allerdings ausreicht, um eine komplette Spielzeit in der Bundesliga zu bestehen, steht auf einem anderen Blatt.

Denn die vergangene Saison hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell eine funktionierende Offensive ausgehebelt werden kann. Gerade in der erfolgreichen Phase, in der es reihenweise 1:0-Siege für den FC gab, kriselte der Angriff. Insofern wäre ein weiterer Stürmer sicherlich nicht verkehrt. Zumal der Kader in vorderster Front wahrlich nicht dick besetzt ist. Jaka Potocnik spielt künftig bei Rot-Weiss Essen, Downs beim FC Southampton, Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz sollen eigentlich abgegeben werden. Heißt: Der FC verfügt mit Ache und Imad Rondic über zwei klassische Stürmer. Und Rondic hat seine Bundesligatauglichkeit noch nicht so richtig unter Beweis gestellt. Zwei etatmäßige Mittelstürmer sind nicht so wirklich viel – zumindest im Vergleich zu den aktuellen zehn der TSG Hoffenheim.

„Wir haben da auch keine Not“

Und wie schnell es in einer Spielzeit gehen kann, hat die vergangene Saison gezeigt. Damion Downs brach sich die Hand und musste operiert werden. Der Kölner Stürmer fiel für drei Spiele im März aus. Der zweite Top-Scorer Tim Lemperle fehlte den Geißböcken sogar neun Partien zwischen Mitte Dezember und Mitte März. Ein Muskelfaserriss und eine Oberschenkelverletzung nahmen den Stürmer aus dem Spiel. Und plötzlich standen die Kölner ohne einen torgefährlichen Angreifer dar. Der im Winter als Sofortverstärkung geholte Neuzugang Imad Rondic schlug nicht ein und benötige noch Zeit zur Eingewöhnung.

„Wir schauen mal, dass wir mit den Jungs, die wir haben, gut arbeiten, dass wir die Jungs verbessern und vielleicht tut sich dann dementsprechend noch mal irgendwann was auf. Aber wir haben da auch keine Not“, hatte auch Lukas Kwasniok zu Beginn der Woche gesagt und damit vielleicht bei dem ein oder anderen Fan Erinnerungen ausgelöst. Auch in den vergangenen Spielzeiten hieß das Credo am Geißbockheim, dass man dem Kader vertraue, der Sturm gut aufgestellt sei. Damals transportierte noch Ex-Sportdirektor Christian Keller diese Einschätzung, wiederholte seine Beurteilung der Situation nahezu mantraartig auch dann noch, als die Kölner Offensive nahezu zum Erliegen kam. Seit dem Weggang von Anthony Modeste fehlt den Geißböcken ein klassischer Stürmer, der in der Saison zweistellig trifft.

Kwasniok betonte, dass man mit Ache ja im Grunde in eine Art Vorleistung getreten sei, einen starken Angreifer verpflichtet habe für den Fall der Fälle. Doch nur auf den Angreifer zu setzen, der in der Bundesliga ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, ist mindestens mutig. „Wir müssen nicht nervös werden, schauen uns auf dem Markt aber um. Wir haben in den nächsten Wochen Zeit“, sagte Kessler und: „Wir sind in den Gesprächen, da könnten einige Profile passen. Vielleicht wird es ein Neuner, vielleicht ein Neuner mit ein bisschen Tiefgang.“ Hört sich fast so an, als gehe der FC in dieser Transferphase einen Schritt weiter als sonst. Nötig wäre es.


1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
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1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Nicht erst nach dem Abschied von Damion Downs hält der FC auch nach einem weiteren Stürmer Ausschau. Auch, wenn die Position des Angreifers nicht die höchste Priorität hat, soll ein weiterer Angreifer her. Schon vor Wochen tauchte ein Name auf der Liste des FC auf: Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

Die Suche nach einem neuen Stürmer hat laut der Kölner Verantwortlichen nicht den höchsten Stellenwert, der Markt wird aber dennoch sondiert. Einige Namen wurden bereits gehandelt, sind aber wieder kalt. Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

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So richtig wollte sich Thomas Kessler am Mittwoch nicht in die Karten schauen lassen. Vielleicht halte man nach einem Neuner Ausschau, vielleicht nach einem Spieler mit mehr Tiefgang, erklärte der Sportdirektor. Aber ganz so dringend sei die Stürmersuche dann auch nicht. Dennoch werden die Kölner wohl suchen, sich zumindest umschauen. Ein Name auf der Liste tauchte bereits Mitte Juni immer mal wieder auf: Willem Geubbels soll in den Fokus der Geißböcke gelangt sein. Das einstige französische Wunderkind ist Jahre nach seinem 20-Mio-Transfer zur AS Monaco mittlerweile beim FC St. Gallen unterwegs und hat beim Schweizer Erstligisten zurück in die Spur gefunden. In der vergangenen Spielzeit erzielte der Mittelstürmer 14 Tore, bereitete drei vor. Geubbels steigerte seinen Marktwert wieder von 1,8 auf zehn Millionen Euro.

St. Gallen hat konkrete Vorstellungen

Und die Torquote hat nun eben Begehrlichkeiten geweckt. Nicht nur aus Köln. Aus der Bundesliga sollen der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Union Berlin neben dem FC die Fühler ausgestreckt haben. Ein konkretes Angebot aus der Bundesliga soll dem Schweizer Club aber nicht vorliegen. Auch nicht vom FC. Und das könnte einen einfachen Grund haben. Die Vorstellungen in Sachen Ablöse dürften wohl weit auseinandergehen. Schon in der Vergangenheit bissen sich einige Clubs die Zähne an den Wünschen der Verantwortlichen des FC St. Gallen aus. Im vergangenen Winter wies der Schweizer Erstligist dem Vernehmen nach 8-Millionen-Euro-Angebote zurück. Angeblich soll die geforderte Ablöse zweistellig sein.

Dazu passt auch, dass das Online-Portal fussballtransfers.com nun von konkreten Angeboten aus Italien berichtet, die ebenfalls nicht den Vorstellungen der Schweizer entsprochen haben sollen. Konkret sollen Hellas Verona, Udinese Calcio, Parma Calcio und US Lecce interessiert sein, zwei Angebote wurden wohl eingereicht. Auch aus England gab es wohl eine Offerte, die ebenfalls noch nicht einmal großes Gehör fand. Zwar haben die Geißböcke mit dem Verkauf von Damion Downs einige Millionen eingenommen. Dass aber für dessen Nachfolge ein ähnlicher Betrag vom Geißbockheim ausgegeben wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Insofern dürfte sich das Interesse vielleicht dann doch ein wenig abgekühlt haben. Geubbels hat in St. Gallen noch Vertrag bis 2027. In der Schweiz geht man von einem Abschied aus. Der Preis muss offenbar nur stimmen.

Deswegen braucht der 1. FC Köln trotz Ragnar Ache noch weitere Stürmer

Imad Rondic und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Deswegen braucht der 1. FC Köln trotz Ragnar Ache noch weitere Stürmer

Zwar hat der FC mit der Verpflichtung von Ragnar Ache eine potenzielle Antwort auf die Sturmflaute der vergangenen Jahre gefunden, reichen wird ein neuer Angreifer aber voraussichtlich nicht. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.

Mit dem Transfer von Ragnar Ache hat Thomas Kessler auf dem Transfermarkt schon einmal stark losgelegt. Doch auch wenn der Ex-Stürmer von Kaiserslautern einschlagen sollte, werden die Geißböcke noch weitere Verstärkungen brauchen. Auch im Agriff. Deswegen muss der 1. FC Köln im Sturm noch einmal dringend nachlegen.

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Die ersten beiden Transferverpflichtungen beim 1. FC Köln klingen durchaus vielversprechend. Doch für Thomas Kessler bleibt auch weiterhin viel zu tun beim FC. Sämtliche Positionen hinter Marvin Schwäbe sind noch offen, in der Hintermannschaft soll auf mindestens zwei Positionen nachgebessert werden. Auch ohne einen möglichen Abgang von Eric Martel besteht im Mittelfeld noch Handlungsbedarf. Und auch die Offensive ist trotz der Verpflichtung von Ragnar Ache ein großes Problemfeld bei den Kölnern. Seit dem Abgang von Anthony Modeste umgibt die Geißböcke eine regelrechte Sturmflaute. Alleine in der vergangenen Spielzeit lag der xGoal-Wert der Geißböcke 18 Tore über den erzielten. Heißt: Die Qualität der Torchancen ließ 18 Treffer mehr erwarten, als die erzielten 53.

Trio des 1. FC Köln vor Abschied?

Kein Wunder also, dass die Kölner mit einem der Top-Torjäger der 2. Bundesliga nachgebessert haben. Einem robusten, Kopfball starken Mittelstürmer, also möglicherweise endlich der Antwort auf den drei Jahre zurückliegenden Modeste-Abschied. Qualititiv sicherlich eine Verstärkung – quantitativ ist der FC aber auch weiterhin nicht so richtig gut aufgestellt. Zumal es gerade im Sturm bekanntlich auch einige Abgänge geben soll. Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges schafften es in den vergangenen drei Jahren bekanntlich nicht, sich nachhaltig durchzusetzen. Und da die Verträge des Trios im Sommer 2026 auslaufen und Vertragsverlängerungen nicht angestrebet sind, gelten Wechsel in diesem Sommer als sehr wahrscheinlich. Große Steine wird man den Spielern sicherlich nicht in den Weg legen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Jaka Potocnik schaffte in dieser Saison den Sprung bei den Profis noch nicht und ist dem Vernehmen nach auch nicht für den Profikader in der kommenden Spielzeit vorgesehen. Da man dem jungen Slowenen aber durchaus das Profi-Dasein zutraut, gilt eine Leihe als die wahrscheilnlichste Variante. Aktuell hat der Stürmer die Chance, sich bei der U21-EM ins Schaufenster zu stellen. Von den klassischen Stürmern bleiben neben Ache nach dem Abgang von Tim Lemperle nur noch Damion Downs und Imad Rondic. Rondic wurde bekanntlich im Winter Widzew Lodz verpflichtet. Zwar betonte Christian Keller, dass der Bosnier keine Soforthilfe darstelle, groß in Erscheinung ist Rondic mit einem (glücklichen) Treffer aber sicherlich nicht getreten. Zwar betonte der Berater des 26-Jährigen zuletzt, dass Rondic schon bald ein anderes Gesicht zeigen werde, die Hoffnung hält sich aber in Grenzen.

Zukunft von Downs noch nicht geklärt

Die Zukunft von Damion Downs ist wiederum noch nicht geklärt. Der Stürmer, der aktuell auf sein A-Länderspiel-Debüt bei den USA wartet, hat einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Der bisherige Kontrakt läuft im Sommer 2026 aus, ein Wechsel zu einer marktgerechten Ablöse ist aktuell nur noch diesen Sommer möglich. Der FC würde gerne mit der Option der Doppelspitze mit Ache und Downs in die Saison gehen. Ob es so kommt, ist offen. Aber selbst wenn Downs bleibt, ist der Sturm mit drei Angreifern sehr sehr dünn besetzt. Nicht umsonst halten die Kölner auch auf dieser Position die Augen offen. Zuletzt wurde über Braunschweigs Rayan Philippe spekuliert. Ein Transfer zum FC gilt aber angesichts der starken Konkurrenz als eher unwahrscheinlich.

Dass der FC auf dieser Position aber noch etwas tun muss, steht absolut außer Frage.


Eigentlich spricht beim 1. FC Köln viel für das Duo Tim Lemperle und Damion Downs – eigentlich…

Der FC trifft am Sonntag auf eine der unangenehmsten Defensiven der Liga. Gegen Preußen Münster muss FC-Trainer Gerhard Struber daher den passenden Offensiv-Schlüssel finden. Keine leichte Aufgabe, denn gerade Imad Rondic blieb vergangene Woche bemerkenswert blass beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Tim Lemperle und Damion Downs? Oder wird es doch Imad Rondic?

Sturmsorgen gegen Abwehrbollwerk – Wer kann für den 1. FC Köln die Tore schießen?

Vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Ulm bereitet den Geißböcken der Sturm große Sorgen. Trotz der Tabellensituation trifft der FC auf eine gut organisierte Mannschaft, die bisher wenig Tore zugelassen hat. Die Ausfälle im Sturm verschärfen die Krise für den 1. FC Köln.