Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

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Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

Leart Pacarada ist derzeit der einzige gelernte Linksverteidiger beim 1. FC Köln. Gerüchten Zufolge arbeitet man beim FC intensiv daran, Derrick Köhn ans Geißbockheim zu lotsen. Doch ist Köhn der richtige Mann für diese Aufgabe? Und worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

Ein erstes Angebot des FC für Köhn soll der türkische Hauptstadt-Club bereits abgelehnt haben. Sollte der Wechsel dennoch über die Bühne gehen, hätte der FC nicht nur die nächste Lücke geschlossen, sondern auch einen Konkurrenten für Leart Pacarada verpflichtet. Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

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Gerüchten zufolge besteht konkretes Interesse an Derrick Köhn von Galatasaray Istanbul, ein erstes FC-Angebot soll der türkische Hauptstadt-Club allerdings abgelehnt haben. Galatasaray will Medienberichten zufolge für die Dienste des gebürtigen Hamburgers mindestens fünf Millionen Euro einstreichen. Soll heißen, soll der Transfer über die Bühne gehen, müssen sich Kessler und die Verantwortlichen der Gelb-Roten noch annähern. Wenn der Transfer des gebürtigen Hamburgers dennoch klappt, dann bedeutete das für den FC nicht nur das Ende einer großen Kaderbaustelle, sondern auch die Verpflichtung eines veritablen Konkurrenten für Leart Pacarada. Daher drängt sich die Frage auf: Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn? Wer könnte unter Trainer Lukas Kwasniok den Vorzug bekommen?

In der Position geeint, in den Stärken getrennt

Obwohl beide auf derselben Position spielen, unterscheiden sich die beiden in ihren Stärken signifikant. Während der kosovarische Nationalspieler ein technisch versierter Linksverteidiger ist, der seine Qualität vorwiegend in einer Viererkette zum Vorschein bringt, stellt der Deutsch-Ghanaer den Prototypen eines modernen, offensivfreudigen Flügelverteidigers in einer Dreier- oder Fünferkette dar. In Bezug auf die Geschwindigkeit liegt Köhn eindeutig vor Pacarada. Während Köhn in der abgelaufenen Spielzeit mit 35,81 km/h in der Spitze gemessen worden ist, kam Pacarada „nur“ auf 32,98 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ferner wagt sich der potentielle Neuzugang häufiger ins Dribbling.

Pacarada weist jedoch in anderen Statistiken deutlich bessere Werte auf. So schlug der Kölner mit 115 Hereingaben mehr als dreimal so viele Flanken wie Köhn, der lediglich 35 vorweisen kann. Gleiches gilt für die Passquote. Während der 30-Jährige knapp 80 Prozent seiner Zuspiele an den Mann brachte, sind es bei Köhn unter 64 Prozent. Weiterhin zeigt sich Pacarada auch im Zweikampf deutlich robuster. So gewann der Kölner in der Aufstiegssaison 38 Kopfball sowie 318 Bodenduelle, während der ehemalige Bremer lediglich zehn gewonnene Kopfballduelle und 113 gewonnene Zweikämpfe auf seinem Konto verbuchte. Zwar weist Köhn ein deutlich höheres Tempo und mehr progressive Läufe auf, allerdings führt der kosovarische Nationalspieler deutlich mehr Sprints und intensive Läufe durch. In Sachen taktische Disziplin und Standards für Gefahr hat Köhn ebenso das Nachsehen. Köhn geht in seinem Spiel deutlich mehr Risiko und vernachlässigt in manchen Situationen Defensivaufgaben.

Mehr als nur ein Lückenfüller

Dennoch: Ein potenzieller Transfer von Köhn birgt jede menge Potenzial, dem Spiel des FC mehr Variabilität zu verleihen. Er würde dem Kader von Lukas Kwasniok vordergründig mehr Tempo, Tiefe und offensive Wucht auf der linken Seite bringen. Mit Pacarada, der in der Defensive und technisch deutlich stärker als der 26-Jährige ist, hätte der FC damit zwei verschiedene Verteidiger-Profile im Kader. Somit könnte man auf verschiedene Spielsituationen und Gegner flexibel reagieren. So wäre Pacarada gegen Mannschaften, in denen man viel Ballbesitz hat und das Spiel gestalten muss, die deutlich bessere Wahl. Köhn dagegen drängt sich insbesondere gegen spielerisch stärkere Teams sowie Mannschaften auf, um etwa gegnerisches Pressing durch Umschaltsituationen zu lösen. Daher scheint ein Transfer von Köhn sowohl aus sportlicher als auch aus strategischer Sicht sinnvoll und könnte dem FC im Laufe der Saison immens weiterhelfen. In erster Linie wäre auch die klaffende Kader-Lücke geschlossen, was sicher ganz weit oben auf der langen Transfer-To-Do-Liste von Thomas Kessler steht.

Weitere Optionen auf dem Transfermarkt

Auf der Suche nach Verstärkung für die linke Seite scheint Sportdirektor Thomas Kessler nicht alles auf die Köhn-Karte setzen zu können. Auch, weil der FC im Poker um Köhn mit dem russischen Club FK Krasnodar namenhafte und kapitalstarke Konkurrenz aus der ersten russischen Liga bekommen hat. Demnach steht medienberichten zufolge steht auch weiterhin Linksverteidiger Kristoffer Lund vom Serie B-Klub Palermo FC als möglicher Transfer im Raum, nachdem die Verhandlungen mit Lunds derzeitigem Arbeitgeber von Kessler aufgrund der verkomplizierenden Verhandlungen von seiten des Italienischen Klubs eigentlich bereits abgebrochen wurden. Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.

Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Die Linksverteidiger-Position ist derzeit die größte Problemzone im Kader des 1. FC Köln. Ein möglicher Ausfall von Leart Pacarada nach einer Sprungelenksverletzung im gestrigen Training verschärft diese Situation zusätzlich. 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

Nachdem Leart Pacarada am Donnerstag das Training verletzungsbedingt frühzeitig abbrechen musste, vertiefen sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

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Die Bedeutung von Leart Pacarada für den sportlichen Erfolg des 1. FC Köln kann aktuell kaum hoch genug eingeschätzt werden. Der 30-Jährige hat sich nicht nur als verlässlicher Leistungsträger auf dem Platz etabliert, sondern nimmt auch abseits des Rasens eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein. Als Führungspersönlichkeit fängt er die Sorgen seiner Mitspieler gekonnt auf. So auch jüngst im Trainingslager, als er sich offen dem Neuzugang Ragnar Ache annahm, der noch Anlaufschwierigkeiten im Team offenbarte. Doch ausgerechnet jetzt, in einer Phase, in der die Geißböcke ohnehin mit personellen Baustellen zu kämpfen haben, lastet auf den Schultern des Linksverteidigers besonders viel Verantwortung. Denn Pacarada ist aktuell der einzige gelernte Linksverteidiger im Kader. Umso größer nun die Sorgen, als er am Donnerstag das Training mit bandagiertem Knöchel vorzeitig abbrechen musste. Die Position droht zum echten Problemfall zu werden, sportlich, aber auch strukturell. Mit jeder Trainingsminute, die Pacarada fehlt, steigt der Druck, in der verbleibenden Transferperiode dringend nach Verstärkung zu suchen. Pacaradas Bedeutung für das Gefüge der Rheinländer war selten offensichtlicher als jetzt.

Wilde Experimente und taktische Kniffe aus der Not heraus

Die Kaderlücke auf der linken Verteidigerposition stellte prompt das Improvisationstalent von Lukas Kwasniok und seinem Trainerteam auf den Prüfstand. Flügelstürmer Linton Maina wurde etwa gegen Siegburg oder Leicester prompt mit Defensivauffgaben versehen. Das sorgte für lange Wege über die Aussenbahn und konsequent für eine enorme Beanspruchung auf dieser Position. Gegen Gegner wie Leicester City oder den Siegburger SV konnte dieser Ansatz unterm Strich aufgehen, doch die intensive Beanspruchung der Schienenspieler offenbarte im in den bisherigen Tests auch Nachteile dieser Spielanlage. Gerade in der Rückwärtsbewegung taten sich Räume auf, die gegen besser besetzte Bundesliga-Konkurrenten werden dürften. Mit Beginn der Saison könnte diese Variante daher rasch wieder ad acta gelegt werden. Ein klares Zeichen, wie dringend der FC auf dieser Schlüsselposition Transferbedarf hat, um taktisch flexibler agieren und defensiv stabil bleiben zu können. Insbesondere auch das Experiment mit Steffen Tigges als Linksverteidiger zeigt: es herrscht akuter Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Die händeringende Suche nach Verstärkung reisst noch nicht ab

Wie der Verein am Freitagmorgen bekannt gegeben hat, trainiert Pacarada nach dem Trainingsabbruch bereits wieder Individuell. Die Schlimmsten Befürchtungen sind demnach nicht eingetreten. Fakt ist aber: Aktuell klafft auf der linken Defensivseite des 1. FC Köln eine spürbare Lücke. Mit dem Wechsel von Max Finkgräfe zu RB Leipzig nach der abgelaufenen Spielzeit hat der Klub einen talentierten Linksverteidiger verloren, die entstandene Baustelle wurde bislang nicht geschlossen. Naheliegend sind die intensiven Bemühungen auf dem Transfermarkt um eine Verstärkung für die defensive Außenbahn. In den Fokus gerückt ist zuletzt Derrick Köhn, der aktuell noch bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Der dynamische Außenverteidiger gilt als einer der heißesten Kandidaten für einen Wechsel an den Rhein und hat durch seine Erfahrung aus 27 Bundesliga Einsätzen und 14 Auftritte in der Süper Lig sicher das Zeug dazu, die Sorgen auf der linken Defensivseite der Geissböcke zu mildern.

Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City
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Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

In drei von vier Testspielen agierte der FC mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Dabei besetzte gegen Leicester City und den Siegburger SV unter anderem Linton Maina sehr offensiv die Schienenposition beim 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

Mit 7:0 setzte sich der FC vergangenen Mittwoch im vierten Test gegen den Siegburger SV durch. Dabei agierte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das dritte Mal mit der Dreier- beziehungsweise Fünferkette, die der Coach auch in Paderborn spielen ließ. Und in dem System überzeugte in den bisherigen Testspielen auch der 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

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Viele FC-Fans dürften sich schon am vergangenen Freitagabend gewundert haben, Linton Maina gegen Leicester City als linken Schienenspieler zu sehen. Sonst kennen ihn die Anhänger nur auf offensiveren Positionen. Gegen den englischen Zweitligisten musste der eigentliche Linksaußen dann aber das erste Mal als Außenverteidiger in der Kölner Fünferkette ran. Dass diese Position eher eine unbekannte ist, merkte man dem ehemaligen Hannoveraner jedoch nicht an. Der 26-Jährige interpretierte seine Rolle dabei aber auch sehr offensiv und schaffte durch sein enormes Tempo viel Raum für seine Mitspieler.

Und auch sein Gegenstück auf der rechten Seite, Neuzugang Sebastian Sebulonsen, überzeugte gegen Leicester als Schienenspieler mit viel Drang nach vorne. So erzielte der Norweger etwa nach wenigen Minuten die Führung für die Geißböcke und blieb auch danach ein Aktivposten. Aber nicht nur vergangenen Freitag lief der 1. FC Köln mit offensiven Schienenspielern auf. Auch ein paar Tage später gegen den Siegburger SV agierten die Geißböcke mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette.

Fünferkette auch in der Bundesliga?

Was bei dem System bisher bei allen Schienenspielern auffiel: Neben dem großen Offensivdrang legten die Außenspieler auch den Rückwärtsgang ein und nahmen dafür große Wege in Kauf. Das trifft sowohl auf Maina und Sebulonsen zu als auch auf die Alternativen Steffen Tigges auf links und Jusuf Gazibegovic auf rechts. Durch die überzeugenden Auftritte der Mannschaft in den Spielen gegen Bergisch Gladbach, Leicester und den Siegbuger SV zeigt sich, dass das System mit offensiven Schienenspielern und einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette beim 1. FC Köln funktionieren kann.

Und vielleicht kann es das für den FC ja auch in der Bundesliga. Trainer Lukas Kwasniok scheint zumindest ein Fan des Systems und auch von offensivstarken Spielern auf den Schienenpositionen zu sein. So ließ der Coach bereits beim SC Paderborn in der vergangenen Spielzeit ähnlich spielen. Dabei setzte er auf der rechten Seite auf den gelernten Mittelfeldspieler Raphael Obermair und auf der linken auf Aaron Zehnter. Beide sind weniger klassische Außenverteidiger. Sie haben ihre Stärken wie etwa auch Maina und Sebulonsen eher in der Offensive. Diese Stärken konnten die Schienenspieler in Kwasnioks System hervorragend ausspielen. So hatten die beiden einen großen Anteil daran, dass der SC Paderborn bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die erste Liga kämpfte. Gemeinsam waren Zehnter und Obermair an knapp der Hälfte der Paderborner Ligatore direkt beteiligt.

Defensive Stabilität noch unklar

Wie man an Zehnter und Obermair sieht, passen auch zwei Spieler, die eher offensiv denken, auf die Schienenpositionen in Kwasnioks 3-4-2-1-System. Maina und Sebulonsen haben unter anderem gegen Leicester gezeigt, dass auch sie auf diesen Positionen spielen und offensiv überzeugen können. Klappt dies auch gegen bessere Gegner, hätte der FC auf jeden Fall viel Power im Spiel nach vorn. Allerdings bleibt fraglich, wie es gegen stärkere Mannschaften defensiv aussieht. Denn auch gegen den Siegburger SV gab es durchaus Probleme im Rückwärtsgang, die Maina mit seinem enormen Tempo noch bereinigen konnte. In der Bundesliga dürfte das Tempo ein deutlich höheres sein.

Und gerade da könnten die Kölner in den Spielen als Außenseiter vor allem in der Defensive vor größere Probleme gestellt werden. In den Testspielen bis zum Saisonstart wird sich also zeigen, ob Kwasniok das Risiko mit einer Dreierkette und zwei offensivstarken Schienenspielern eingeht oder doch auf eine defensivere Variante setzt. Gerade der Härtetest gegen Atalanta Bergamo könnte darüber mehr Auskunft liefern.

Stabile Defensive oder wieder Offensivwucht: Die beeindruckende Bilanz des 1. FC Köln liefert die Antwort

Gerhard Struber wirkt beim Spiel des 1. FC Köln nachdenklich
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Stabile Defensive oder wieder Offensivwucht: Die beeindruckende Bilanz des 1. FC Köln liefert die Antwort

Seit genau einer Halbserie spielt der FC nun mit einem defensiveren Ansatz. Und der Erfolg gibt den Geißböcken um Trainer Gerhard Struber recht. Nach dem 27. Spieltag heißt es Tabellenplatz eins für den FC Köln: Deswegen ist Strubers Systemumstellung die richtige Wahl.

Nach dem Hinspiel gegen den SC Paderborn fiel die Bilanz der Kölner echt bitter aus, nach dem Rückspiel und 17 Begegnungen mit neuer Ausrichtung liegt der FC an der Spitze. Es läuft beim 1. FC Köln: Deswegen ist Strubers Systemumstellung die richtige Wahl.

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Die Szenen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Dort die ratlosen Blicke nach dem ängstlichen Auftritt und der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn im vergangenen Oktober, hier die gefühlte Aufstiegs-Euphorie nach dem 2:1-Erfolg eben in Paderborn am vergangenen Samstag. Damals lagen die Geißböcke sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz Richtung Liga eins und vier vor dem Richtung Liga drei – und das auf Rang zwölf. Aktuell führen die Geißböcke die Tabelle an. Rein statistisch hätte die Entwicklung also nur einen Hauch größer sein können. Doch auch sportlich, systematisch und taktisch hat sich seit der 1:2-Pleite im Hinspiel viel getan. Kein Wunder, die Wolken im Oktober waren schon sehr dunkle, die Kritik an Mannschaft, Trainer und Kaderplaner hart.

Starke Bilanz in den vergangenen Spielen

Mit dem Rückspiel haben die Kölner nun eine komplette Halbserie mit dem neuen System, mit anderem Personal gegen jeden Gegner einmal gespielt. Hat sich das Spiel wirklich so sehr verändert? Da der FC seit dem 10. Spieltag von Rang zwölf auf eins gesprungen ist, kommt es nicht überraschend, dass der FC die Tabelle mit dem aktuellen System – also von Spieltag elf bis 27 – auch anführen würde. Der FC holte aus den vergangenen 17 Partien 38 von möglichen 51 Punkten, gewann zwölf Begegnungen, verlor drei. Auf zwei Halbserien hochgerechnet würden die Geißböcke auf 76 Zähler kommen. Natürlich hinkt der Vergleich und die Kölner haben bekanntlich in den ersten Saisonspielen schon heftig Zähler liegen lassen, doch noch nie hat ein Zweitligist im deutschen Fußball mehr als 76 Punkte erreicht. Die Halb-Bilanz ist also schon außerordentlich gut.

In diesem Zeitraum kommen der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern auf je 31 Zähler. Laut dem Geißböcken liegt der Schlüssel dieser Erfolgsgeschichte in der stabileren Defensive und auch dort gibt den Kölnern die nackte Tabelle recht. Der FC hat in den 17 Begegnungen ganz zwölf Tore kassiert, auf Rang zwei folgt der SC Preußen Münster mit 17 Gegentoren. Und die Stabilität zeigt sich nicht nur an der herausragenden Leistung von Marvin Schwäbe – wie am vergangenen Samstag. Der FC hat in diesem Zeitraum mit Abstand die wenigsten Torschüsse zugelassen (172), 30 weniger als Hertha BSC und Paderborn auf Rang zwei. Die Kölner führen dementsprechend auch die Bilanz der zugelassenen Schüsse aufs Tor an, die Geißböcke kassierten die wenigsten Treffer nach Großchancen und kommen auf den mit Abstand niedrigsten xGoals-Wert der Gegner.

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Köln lässt zu viele Chancen liegen

Der liegt in den 17 Begegnungen bei 19 und dann kommt dann doch Schwäbe ins Spiel, der bei 19 erwartbaren Gegentoren eben nur 12 kassierte. Beachtlich aber, dass die Kölner trotz der defensiven Stabilität doch erstaunlich viele Zweikämpfe verlieren. Insgesamt zeigt die Bilanz deutlich, warum der FC die Tabelle anführt und dass die Defensive der Geißböcke funktioniert. Genauso bestätigt sich aber auch der Eindruck, dass die Kölner Offensive eben weiterhin das Problem ist. So haben gerade einmal vier Teams in diesem Zeitraum weniger Tore geschossen. Und auch das hat einen Grund. Waren die Geißböcke in den ersten zehn Saisonspielen in vielen Offensivstatistiken das Nonplusultra, sind sie durch die Bank weg nur noch Mittelmaß. Eine Statistik fällt aber besonders ins Auge: Der xGoals-Wert. Demnach wären für den FC in diesem Zeitraum 29 Tore möglich gewesen, es wurden 20. Eine schlechtere Effizienz weist nur Preußen Münster auf.

Unterm Strich hat der Fokus auf die Defensive dem FC tatsächlich zu mehr Stabilität verholfen. Die Kölner befinden sich aufgrund der statistisch starken Abwehr wohl zu recht in Aufstiegsregionen. Und wären die Kölner ein wenig effizienter vor dem Tor, wäre sogar noch mehr drin.


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