Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
,
Startseite » 1. FC Köln Talent

Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Fynn Schenten vom 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Talent

Fynn Schenten: Profi-Ausflug könnte ein Fingerzeig beim 1. FC Köln sein, der Vertrag läuft aber bis 2026

Er ist der Überflieger der FC-Akademie in der laufenden Saison: Fynn Schenten schoss sich mit seinen Toren in der U19 in den Fokus von Profi-Trainer Lukas Kwasniok. Der 18-Jährige dürfte in der Rückrunde Spielpraxis in der U21 sammeln. Vielleicht geht auch mehr beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wie es ab Sommer mit dem Talent weitergeht, ist aktuell noch offen – am Geißbockheim hoffen alle auf eine Verlängerung des auflaufenden Vertrags beim 1. FC Köln: Ist Fynn Schenten das Talent der Zukunft?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Das Youth-League-Rückspiel der U19 beim FC Midtjylland war die vorerst letzte große Bühne für Fynn Schenten. Der Stürmer sicherte mit seinem Doppelpack beim 4:1-Erfolg das Weiterkommen fast im Alleingang. Der 18-Jährige traf in allen vier Europapokal-Spielen der FC-Talente, netzte in dieser Saison wettbewerbsübergreifend in 18 Einsätzen 15 Mal. Eine Quote, die durchaus an Erling Haaland erinnern lässt.

Fynn Schenten zieht Aufmerksamkeit auf sich

Wenn sich ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs derart in den Fokus spielt, wird natürlich auch der Profi-Trainer Lukas Kwasniok auf ein solches Juwel aufmerksam. Der Lohn: Schenten durfte in der vergangenen Woche mit den FC-Profis trainieren, stand letztlich sogar im Aufgebot gegen Union Berlin. Die Bundesliga-Premiere musste aber noch warten, zum Einsatz kam das Talent vorerst noch nicht. Die schnelle Beförderung Schentens hat jedoch nicht nur einen belohnenden Charakter. Die Verantwortlichen am Geißbockheim hoffen sicher auch, dem Talent einen Verbleib beim FC damit schmackhaft gemacht zu haben. Denn Schentens Vertrag läuft nach dieser Saison aus – und insbesondere mit seinen Youth-League-Auftritten dürfte sich der Stürmer in die Notizbücher so manches Branchen-Riesen gespielt haben.

Eins steht auf jeden Fall fest: Schenten wird die U19 im Sommer auf jeden Fall verlassen, gehört er doch dem älteren Jahrgang an. Bei solchen Spielern ist es in den vergangenen Jahren Usus, dass sie in der Rückrunde bereits Spielpraxis bei der U21 in der Regionalliga West sammeln. Das dürfte auch bei dem Angreifer der Fall sein, wie unlängst der Trainer Evangelos Sbonias zumindest zwischen den Zeilen durchblicken ließ: „Wir werden diese Dinge mit den betroffenen Spielern zunächst intern thematisieren. Mir ist es deswegen wichtig, die Reihenfolge einzuhalten und es zuerst mit den Jungs zu besprechen. Klar ist natürlich, dass Fynn eine super Quote hat in der U19. Als jemand aus dem älteren Jahrgang ist er natürlich auch bei uns im Fokus.“

„Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird“

Sbonias konstatierte kurz vor Weihnachten aber auch: „Aktuell haben wir aber noch mit niemandem gesprochen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen.“ Mit Einsätzen ausschließlich in der U19 in der Rückrunde dürfte der FC jedoch kaum Chancen auf eine Vertragsverlängerung haben. Schenten, der neben der deutschen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, kam 2016 vom SV Wachtberg ans Geißbockheim, durchlief seither die FC-Akademie und feierte im Frühjahr dieses Jahres mit der U19 die deutsche Meisterschaft. Die Youth League ist nun die nächste Entwicklungsstation für den Knipser auf dem Weg nach oben.

Der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck betonte nach dem Doppelpack in Dänemark die Rolle der gesamten Mannschaft, die ihren Stürmer glänzen lässt: „Es ist nicht immer so, dass er sich selbst in die Situationen bringt, sondern dass wir alle dafür was tun, dass er in die Situationen kommt. Das ist ein Unterschied. Das Rollenverständnis, was mein Mitspieler kann und zu wissen, was ich selber kann, ist in meiner Arbeit unheimlich wichtig. Das ist nachher das, was von einem Profi-Fußballer verlangt wird. Bei Fynn Schenten wissen alle, wenn er die Tiefe anbietet, dann müssen wir auch tief spielen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Schon nach dem Hinspiel hatte der Coach seinen Stürmer so charakterisiert: „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen. Natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“

Der FC wird nach der Winterpause zweifellos in den verschiedenen Wettbewerben noch viel Freude an seinem Stürmer haben – und am Geißbockheim hoffen sie, dass dies auch über den Sommer hinaus gelingen wird.