Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
,

Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Über fehlende Chancen braucht sich Denis Huseinbasic beim FC nicht zu beklagen. Der Mittelfeldspieler kommt recht oft zum Einsatz. Wirklich durchgestartet ist der 24-Jährige aber nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Er ist wohl einer der größten Transfererfolge von Christian Keller. Für 50.000 Euro verpflichtete ihn der Sportdirektor einst. Mittlerweile ist der 24-Jährige ein Vielfaches wert. Und doch scheint es so, als stünde der Spieler am Scheideweg beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.

mg src=“https://vg01.met.vgwort.de/na/8d6f38d5d16447be89a59224a8bbd845″ width=“1″ height=“1″ alt=““>

Mitte Juli hatte es dann auch Denis Huseinbasic erwischt. Der Mittelfeldspieler war Teil der Spekulationen, um einen möglichen Abschied. Auch sein Name wurde mit einem anderen Club in Verbindung gebracht. Der SC Braga wollte den Bosnier offenbar nach Portugal lotsen. Wie konkret das Interesse war, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Dem Vernehmen nach war Huseinbasic aber einem Tapetenwechsel offen gegenüber. Auch, weil der FC mit Isak Johannesson und Tom Krauß zwei Spieler für die Zentrale verpflichtete, Huseinbasic hatte berechtigte Bedenken, dass es mit einem Stammplatz eng werden könnte. Ein knappes halbes Jahr später gehört der 24-Jährige aber zu dem Pool Spieler, die immer mal wieder in die Anfangsformation rotieren.

Noch kein Scorer in dieser Saison

Sieben Mal stand Huseinbasic von Beginn an auf dem Feld, insgesamt kommt der Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits auf 13 Einsätze. Die 100-Pflichtspiel-Marke für den FC hat der gebürtige Hesse bereits geknackt. Und das, obwohl er noch vor etwas mehr als drei Jahren in der Regionalliga kickte. Christian Keller holte den Mittelfeldspieler damals für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach an den Rhein. Einer der wenigen Transfers, für die sich der ehemalige Sportchef feiern lassen konnte. Tatsächlich schlug Huseinbasic in der ersten Saison ein, war unter Steffen Baumgart eine feste Größe. Auch in der Folgezeit kam der Bosnier auf seine Einsatzminuten. Allerdings stagniert die Leistung ein wenig. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Huseinbasic vor allem mit starken Passwerten zu überzeugen weiß, dabei aber nur selten ein hohes Risiko eingeht.

In der aktuellen Saison fehlt ein wenig seine Bindung in das Offensivspiel. Auf das Scorerboard hat sich Huseinbasic noch nicht gebracht. Dabei hofft man in Köln durchaus auf den sportlichen Durchbruch. Auch Lukas Kwasniok glaubt an die Fähigkeiten des Mittelfeldspieler, gibt ihm immer wieder Chancen. Der 24-Jährige dürfte allerdings auch von dem Verletzungspech in der Innenverteidigung profitieren. Wären alle Abwehrspieler fit, würde das Zentrum wohl von Eric Martel und Johannesson bekleidet werden. Die Anzahl der gesammelten Einsatzminuten wäre wohl ohne die Verletzung von Timo Hübers deutlich niedriger ausfallen. Und da sich die FC-Verantwortlichen offenbar nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen, wird die Frage nach viel Einsatzzeit eine berechtigte sein.

Dabei wäre ein Stammplatz für den 24-Jährigen sicherlich noch einmal die Chance, dem Traum von der WM im kommenden Jahr näher zu kommen. Zuletzt wurde Huseinbasic nicht mehr für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berücksichtigt. Diese hatte er einst aufgrund mentaler Probleme frühzeitig verlassen. Streitigkeiten mit Nationaltrainer Sergej Barbarez sollen offiziell nicht der Grund für die Nicht-Berücksichtigung sein. Demnach müsste die Tür für Huseinbasic offen stehen. Durchgehen muss der Mittelfeldspieler aber selbst.

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
,

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Aktuell tankt Said El Mala Kräfte für ein möglicherweise spannendes Jahr 2026. Zahlreiche Spitzenclubs locken mit der Königsklasse, die WM ist ebenfalls eine Option. Nun soll es auch eine Zukunftsempfehlung von hoher Stelle geben für den Stürmer des 1. FC Köln: DFB gibt offenbar Empfehlung für Said El Mala ab.

Dass Said El Mala über viel Potenzial verfügt, hat sich bereits in der 3. Liga angekündigt. Dass der Offensivspieler aber so durchstarten würde, war wohl nicht abzusehen. Und im kommenden Jahr könnte es sogar noch rasanter werden für den Youngster des 1. FC Köln: DFB gibt angeblich Empfehlung für Said El Mala ab.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Aktuell verbringt Said El Mala die Tage in Doha. Zuletzt postete der Offensivspieler bei Instagram ein Bild vom Strand der katarischen Hauptstadt. Kraft sammeln, dürfte das Motto lauten. Denn in wenigen Tagen geht es für den Youngster beim 1. FC Köln wieder los. El Mala startet in ein für ihn möglicherweise besonders aufregendes Jahr. War die Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC schon exorbitant, sie könnte sich 2026 noch einmal überschlagen. Seit Herbst mehren sich die Spekulationen um die Spitzenclubs, die reihenweise Schlange stehen, um den Shootingstar zu verpflichten. Hier beobachtet Manchester City den Youngster, dort hat Tottenham bereits ein Angebot vorgelegt, da sind es die Bayern, die die Fühler nach dem 19-Jährigen ausstrecken.

Wunsch des DFB?

Einen Wechsel im Winter wird es laut Spieler und FC-Verantwortlichen nicht geben. Wie es im Sommer weitergeht, scheint derweil offen. Neben einem möglichen Vereinswechsel zu einem internationalen Schwergewicht hofft der Offensivspieler aber noch auf ein ganz anderes Highlight. El Mala würde wohl zu gerne mit der DFB-Elf Richtung Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada aufbrechen. Es könnte also ein wirklich spannendes Jahr für den gebürtigen Krefelder werden. Wenn die Entwicklung denn so weitergeht. Julian Nagelsmann hatte dem Kölner Youngster eine Bedingung für eine weitere Berufung bekanntlich mit auf den Weg gegeben. El Mala solle uneingeschränkter Stammspieler bei den Geißböcken sein. Eine Voraussetzung, die er eigentlich schaffen könnte.

Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, hat man dem Youngster von Seiten des DFBs neben einer Bedingung auch einen Wunsch mit auf den Weg gegeben. Laut dem Fachmagazin würde „man es im Sinne seiner Karriere gerne sehen“, wenn El Mala im Sommer dann den nächsten Schritt ginge, den aber in Deutschland. Und da der Marktwert des Spielers bereits auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, eine Schmerzgrenze der Geißböcke noch einmal deutlich höher liegen dürfte, kommen da wohl nur die Bayern in Frage. Doch das ist Zukunftsmusik. „Said fühlt sich total wohl in Köln. Im Moment geht es für ihn nur darum, den negativen Trend der vergangenen Wochen im neuen Jahr sofort zu beenden und sich mit der Mannschaft zu stabilisieren“, sagte Berater Martin Camona der „Sport Bild“. „Ein Wechsel ist für Said im Moment kein Thema.“

Vier Talente dürfen sich beim 1. FC Köln zeigen: Eine „Überleistung“ brachte keiner

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
,

Vier Talente dürfen sich beim 1. FC Köln zeigen: Eine „Überleistung“ brachte keiner

Beim Cologne Cup im Kölner Südstadion kamen auch einige Talente zum Einsatz beim 1. FC Köln: Doch die Youngster spielen sich bei den beiden Niederlagen nicht in den Fokus.

Mit Yannick Mausehund und Luc Dabrowski kamen am Donnerstagabend gleich zwei junge Talente zu einem Einsatz von Beginn an beim1. FC Köln: Die Youngster spielen sich nicht in den Fokus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Lukas Kwasniok hatte es bereits im Vorfeld angekündigt. Nicht nur die Spieler, die zuletzt ein wenig hinten dran waren, eben nicht oder nur auf wenig Einsatzminuten gekommen waren, sollten ihre Chance beim Cologne Cup bekommen. Auch einige Nachwuchskräfte, die bereits in den vergangenen Tagen den Trainingskader aufgefüllt hatten, waren am Donnerstagabend im Kölner Südstadion mit von der Partie.  „Auch deswegen wollte ich einen nicht zu großen Kader, damit wir immer wieder Jungs aus der U21 und U19 dazu packen können“, sagte der Kölner Coach am Mittwoch und ließ gut 24 Stunden später Taten folgen. Denn mit Yannick Mausehund und Luc Dabrowski liefen gleich zwei Kölner Talente von Beginn an, also im Duell gegen Viktoria Köln auf.

„Dafür hat er viel mitgebracht“

Die beiden 19-Jährigen gehören bei der Kölner Reserve zum Stammpersonal. Dabrowski steht eigentlich immer in der Startelf. Und der Kölner Coach zeigte sich nach dem Turnier auch durchaus zufrieden, gerade mit Mausehund. „Yannick ist es glaube ich nicht gewohnt, in der Dreierkette zu spielen. Dafür hat er sehr viele Dinge mitgebracht“, sagte Kwasniok. Beide Abwehrspieler machten ihre Sache im Großen und Ganzen gut, haben aber ganz offensichtlich auch noch einen Schritt vor sich. Der Sprung zu den Profis ist eben kein Selbstläufer. Das musste auch Etienne Borie erfahren. Der Offensivspieler war bereits öfter im Kader der Profis, reiste im Sommer bekanntlich für einige Tage auch mit nach Bad Waltersdorf ins Training. Ausgerechnet Borie kam im Duell gegen Fortuna Köln aber in der eigenen Box einen Schritt zu spät und verursachte so den Elfmeter, den Enzo Wirtz zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzte.

Mit Maik Afri Akumu spielte auch ein 17-Jährige dann mit bei den Profis. Der Angreifer wurde im zweiten Duell eingewechselt. Die Kölner holten den Stürmer im Sommer von Hertha BSC und bezeichneten ihn bei der Vorstellung als eins der „spannendsten Talente“. Für die U19 der Kölner hat Akumu in drei Spielen ein Tor erzielt. Nun sammelte er seine erste Erfahrung bei den Profis. Zwar bezog Lukas Kwasniok sein Fazit auf die gesamte Mannschaft, doch seine Worte trafen eben auch auf die Eigengewächse zu: „Also da waren jetzt keine Überleistungen dabei“.


Extra-Einnahmen in Millionenhöhe: Der 1. FC Köln profitiert bei der Verteilung der TV-Gelder vom Einsatz junger Spieler

Eric Martel im Zweikampf mit Ibrahim Maza
,

Extra-Einnahmen in Millionenhöhe: Der 1. FC Köln profitiert bei der Verteilung der TV-Gelder vom Einsatz junger Spieler

Ein Teil der TV-Gelder für die beiden höchsten deutschen Ligen wird an die Vereine verteilt, die junge Spieler ausbilden und einsetzen. Bei dieser Säule ist der FC vorne mit dabei: Der 1. FC Köln profitiert von Prämien für den Einsatz junger Spieler.

Der FC spielte in der abgelaufenen Saison ganz vorne mit beim Einsatz und Ausbilden junger deutscher Spieler. Das zahlt sich jetzt auch finanziell aus für den Verein: Der 1. FC Köln profitiert von Prämien für den Einsatz junger Spieler.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Für die Saison 2024/25 schüttet die DFL insgesamt 48 Millionen Euro aus dem TV-Vertrag für den Einsatz von jungen Spielern in der ersten und zweiten Liga an die Vereine aus. Das gab sie am Donnerstag bekannt. Damit macht die „Säule Nachwuchs“ insgesamt vier Prozent der Erlöse aus den deutschsprachigen Medienrechten aus. Und das lohnt sich auch für den 1. FC Köln. Denn gemeinsam mit Hertha BSC Berlin führt der Aufsteiger das Ranking für den Einsatz von Nachwuchsspielern an und bekommt somit mit den größten Anteil.

Millionensumme für den FC

Dabei ergeben sich zwei Drittel der Summe aus den Einsatzminuten junger U23-Spieler mit Local-Player-Status. Das heißt, dass sie zwischen ihrem 15. und 21. Lebensjahr mindestens drei Jahre bei einem deutschen Verein unter Vertrag standen. Nicht berücksichtigt werden bei den Einsatzzeiten die Nachspielzeiten in den Partien sowie die Relegationsspiele. Der verbleibende Anteil an den 48 Millionen richtet sich danach, wie groß der Anteil der Clubs an der Ausbildung der eingesetzten Talente ist. Dabei zählt die Zeit ab dem 12. Lebensjahr. Die Spielzeit 2024/25 ist dabei jedoch ausgenommen, da sie schon bei den Einsatzzeiten berücksichtigt wird. Auch sind für die Berechnung nur die Vereine der ersten beiden Ligen aus dem relevanten Zeitraum und deren Ausbildungsanteile wichtig.

So bekommt der 1. FC Köln nach dem Gesamtranking der Einsatzminuten 2,5 Millionen Euro. Damit liegen die Geißböcke gemeinsam mit Hertha BSC Berlin, die ebenfalls ungefähr die gleiche Summe bekommen, an der Spitze. Hinter ihnen folgen der 1. FC Nürnberg (2,2 Millionen Euro), die SpVgg Greuther Fürth (2,1 Millionen Euro), der Karlsruher SC (1,9 Millionen Euro) und die SV Elversberg (1,7 Millionen Euro). Ein Garant für die Top-Platzierung der Geißböcke ist zum Beispiel Eric Martel. Der Mittelfeldspieler kam in der abgelaufenen Saison auf 2741 Minuten. Aber auch die Einsatzzeiten von Profis wie Julian Pauli oder Damion Downs haben eine wichtige Rolle gespielt. So wird der FC noch im Nachhinein dafür belohnt, dass er in der vergangenen Spielzeit auch jungen Spielern eine Chance gab.


Bei möglichem Abgang im Mittelfeld: Verpflichtet der FC einen Nachfolger oder gibt es eine Chance für Talente?

Denis Huseinbasic im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
,

Bei möglichem Abgang im Mittelfeld: Verpflichtet der FC einen Nachfolger oder gibt es eine Chance für Talente?

Am Sonntag im Pokal stand Denis Huseinbasic nicht im Kölner Kader. Da der Mittelfeldspieler über seine Aussichten auf Einsatzzeiten nicht erfreut sein dürfte, wird über einen möglichen Abschied spekuliert. Sollte Huseinbasic wirklich gehen beim 1. FC Köln: Neue Chance für ein Talent? Oder braucht es einen weiteren Neuzugang?

Nach der Nicht-Nominierung für den Kader im Pokal scheint es, als habe Denis Huseinbasic den Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld verloren. Nun wird unter den Fans diskutiert, ob der Spieler den Verein noch verlässt. Dann würde sich eine weitere Frage stellen beim 1. FC Köln: Neue Chance für ein Talent? Oder braucht es einen weiteren Neuzugang?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


In sichtbarer Eile und nicht gerade mit Begeisterung hatte Denis Huseinbasic am Samstag das Geißbockheim verlassen. Der Spieler hatte zuvor erfahren, dass er nicht im Kader für das Pokalspiel in Regensburg steht. Eine herbe Enttäuschung für den 24-Jährigen. Schließlich war der zentrale Mittelfeldspieler in der abgelaufenen Saison noch Stammspieler bei den Kölnern, hatte mit 31 Einsätzen einen gehörigen Anteil am Aufstieg. Jetzt scheint der Bosnier erstmal nur Ergänzungsspieler zu sein. Und am Montag gab es für ihn direkt die nächste Enttäuschung: Der siebenmalige Nationalspieler steht nicht im bosnischen Aufgebot für die Länderspiele im September.

Schlechte Perspektive für Huseinbasic

Um wieder für die Nationalmannschaft berufen zu werden, muss er im Verein spielen und Leistungen zeigen. Die Chancen darauf scheinen in Köln wegen der starken Konkurrenz im defensiven Mittelfeld aber schlecht zu stehen. Eric Martel ist gesetzt und unumstritten. Und auch die beiden Neuzugänge Isak Johannesson und Tom Krauß haben sich bis jetzt stark präsentiert und stehen vor dem Bosnier. Daher könnte ein Vereinswechsel eine Option für den 24-Jährigen sein. Vor ein paar Wochen soll der SC Braga am Mittelfeldspieler interessiert gewesen sein.


Wenn Huseinbasic wechseln sollte, ist aber die Frage, wie der FC die Lücke, die der Mittelfeldspieler hinterlässt, schließen möchte. Denn bei einem Abgang hätte der Verein mit Martel, Johannesson und Krauß nur drei etatmäßige Optionen für zwei Positionen zur Verfügung. Damit wären die Geißböcke in der Zentrale zu dünn besetzt. Wenn sich einer der drei verletzen sollte oder eine Sperre einhandelt, hätten die Kölner keine direkte Alternative im Kader. Für das Problem hat der FC zwei mögliche Herangehensweisen.

Neuzugang oder Chance für ein Talent

Die erste offensichtliche Option wäre, einen Nachfolger zu verpflichten. Die Ablöse, die der Verein für den Bosnier bekommen würde, könnte direkt reinvestiert werden. So könnten die Kölner potenziell nochmal Qualität in der Kader holen und wären bei Ausfällen abgesichert. Dadurch würden sie auch die Spannung bei den Spielern hochhalten, da der Konkurrenzkampf um einen Platz in der Startelf weiter hoch wäre. Es könnte aber schwierig werden, einen passenden Kandidaten zu finden, der die nötige Qualität mitbringt und zum FC wechseln möchte. Denn wie sich bei Huseinbasic zeigt, würde der Verpflichtung ein Bankplatz drohen. Natürlich hätte der Neuzugang die Chance, sich zu beweisen und um einen Platz in der Startelf zu bewerben. Aber seine Konkurrenten dürften da schon weiter sein, weil sie sich Kwasniok schon länger zeigen konnten und sein Spielsystem mehr verinnerlicht haben.

Die zweite, alternative Option ist mit mehr Risiko behaftet. Die Geißböcke könnten den dann frei gewordenen Kaderplatz nicht mit einem externen Zugang neu besetzen, sondern mit einem Akteur aus der eigenen Jugend. Mit Fayssal Harchaoui hat man zum Beispiel ein großes Talent in den eigenen Reihen, das eine Chance bekommen könnte. Dabei gäbe natürlich das Risiko, dass der Spieler noch nicht für die Bundesliga bereit ist. Dadurch könnte bei Ausfällen der Qualitätsverlust zu groß sein. So war etwa der 19-Jährige am Anfang der Vorbereitung noch bei den Profis und durfte sich auch gegen Bergisch Gladbach und Fortuna Köln beweisen. Mit ins Trainingslager kam er nach seinen Leistungen jedoch nicht, dafür war Kwasniok wohl nicht überzeugt genug. Jedoch kann sich der Mut, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, auch lohnen. Denn nur mit Spielzeit entwickeln sich Youngster wie Harchaoui weiter.

Mut zur Lücke als Entwicklungsclub?

Gleichzeitig würde man an die eigenen Jugend das Signal senden, dass man auf sie setzt und ihnen etwas zutraut. Das motiviert und überzeugt die Talente bei Vertragsverhandlungen, eher beim Verein zu bleiben oder zum FC zu wechseln. Die Verantwortlichen könnten ihnen an dem Beispiel des zentralen Mittelfelds eine glaubwürdige Perspektive aufzeigen. Außerdem passt die Option zum eigenen Ziel, ein Entwicklungsclub zu sein. Trotzdem ist es natürlich gut möglich, dass den Verantwortlichen gerade in der ersten Spielzeit nach dem Aufstieg das Risiko zu groß ist. Und es steht auch noch gar nicht fest, ob Huseinbasic wirklich gehen wird. Falls er das aber macht, muss der Verein eine Entscheidung treffen: Geht er auf Nummer sicher mit einem Neuzugang oder gibt er Talenten wie Harchaoui eine Chance?


Justin Diehl nur ein Beispiel: Große Erwartungen nach Abgang vom 1. FC Köln bleiben unerfüllt

OF Justin Diehl jubelt für den VfB Stuttgart gegen den VfL Bochum (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
,

Justin Diehl nur ein Beispiel: Große Erwartungen nach Abgang vom 1. FC Köln bleiben unerfüllt

Vor einem Jahr war er das nächste große Talent, das den FC verlassen hatte: Justin Diehl ging damals zum VfB Stuttgart. Dort lief es für ihn aber nicht rund, der Youngster soll vor einer Leihe stehen. An ihm zeigt sich bei der Talenteflucht beim 1. FC Köln: Ein Wechsel lohnt sich nicht immer.

Es ist ein sehr empfindliches Thema für die FC-Fans. Immer wieder sind Talente in den vergangenen Jahren von den Kölnern weggegangen, um woanders ihr Glück zu probieren. Aber es zeigt sich bei der Talenteflucht beim 1. FC Köln: Ein Wechsel lohnt sich nicht immer.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Es war ein Wechsel mit einigen Nebengeräuschen: Justin Diehl wurde für längere Zeit beim FC in die zweite Mannschaft verbannt, weil das Talent seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Im Winter wurde der Youngster dann unter dem neuen Trainer Timo Schultz wieder zu den Profis geholt, aber kurz vor seinem Wechsel nach Stuttgart am Ende der Spielzeit 2023/24 aus disziplinarischen Gründen suspendiert. Beim VfB sollte dann möglichst alles besser laufen für den Flügelspieler. Aber auch wegen Verletzungen kam er kaum auf Einsatzzeiten. Neun Spiele in allen Wettbewerben, gerade mal 156 Minuten mit einem Tor und einer Vorlage. Bei der zweiten Mannschaft der Schwaben lief es für Diehl auch nicht besser. Darum soll der 20-Jährige nach einer Saison zum Vergessen wohl zum VfL Bochum verliehen werden.

Perspektive bei anderen Vereinen nicht immer besser

Diehl hatte den FC damals auch wegen einer aus seiner Sicht fehlenden Perspektive verlassen. Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese für ihn in Stuttgart nicht sonderlich anders ist, als sie wahrscheinlich in Köln gewesen wäre. Damit ist der Flügelspieler ein gutes Beispiel dafür, dass ein Weggang aus der Domstadt nicht automatisch eine besseren Perspektive bedeutet. Natürlich ist der Durchbruch in der ersten Mannschaft beim 1. FC Köln nicht einfach, gerade jetzt nach den vielen Neuverpflichtungen des Sommers. Aber vor der gleichen Herausforderung stehen die Talente auch bei anderen Mannschaften.

Justin von der Hitz etwa kam nach seinem ablösefreien Wechsel zum 1. FC Nürnberg in diesem Sommer an den ersten beiden Spieltagen noch nicht zum Einsatz, auch wenn der Youngster immerhin im Kader stand. Nur bei der zweiten Mannschaft durfte er am dritten Spieltag der Regionalliga Bayern einmal über 90 Minuten ran. Ein weiteres Beispiel ist Matti Wagner, der 2024 zur SpVgg Greuther Fürth ging. Dort konnte der Linksverteidiger sich aber nicht durchsetzen, spielte nur 14 Minuten in der Hinrunde. Im Winter wurde der Defensivspieler dann in die dritte Liga zu Rot-Weiß Essen verliehen, jetzt im Sommer dann zu Alemannia Aachen. Ein Weg, den Wagner wahrscheinlich ähnlich auch bei den Geißböcken hätte gehen können.

Argumente in Verhandlungen für die Geißböcke

Natürlich gibt es aber auch Fälle, bei denen ein Transfer sinnvoll war. Wie zum Beispiel bei Jens Castrop Abgang 2023 nach Nürnberg, nachdem der Mittelfeldspieler schon anderthalb Jahre lang dorthin verliehen war. Beim FCN war der 22-Jährige Stammspieler, ehe er jetzt im Sommer den nächsten Schritt wagte und zu Borussia Mönchengladbach ging. Trotzdem zeigt sich an den vorherigen Beispielen, dass die Perspektive der jungen Spieler nicht automatisch besser ist, wenn sie sich für einen neuen Verein und dessen Entwicklungsplan entscheiden. Das kann für den FC durchaus ein Argument in den Verhandlungen mit Talenten sein und zeigen, wie realistisch die aufgezeigten Pläne der Kölner und anderer Vereine sind.

Gleichzeitig haben auch einige Eigengewächse bei den Geißböcken in den vergangenen Jahren debütiert und beziehungsweise oder ihren Durchbruch gefeiert. Sei es ein Damion Downs, Max Finkgräfe oder Julian Pauli. Ihre Wege zeigen, dass die Entwicklung in Köln gelingen kann. Und vielleicht schaffen die Kölner Verantwortlichen es in Zukunft besser, diese Argumente den Talenten nahezubringen. Ein Indiz dafür könnte die Verpflichtung Maik Afri Akumu von Hertha BSC Berlin sein. Mit dem 17-Jährigen haben die Kölner ein großes Talent seines Jahrgangs vom Weg beim FC überzeugen können. Nun wird es in den nächsten Jahren spannend zu sehen sein, ob der Offensivspieler eher den umgekehrten Weg von Diehl, Wagner und Co. oder von Castrop gehen wird.

Nächste Leihe eines Talents: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II

Mansour Ouro-Tagba verlässt den 1. FC Köln auf Leihbasis
,

Nächste Leihe eines Talents: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II

Schon oft hat der FC den Weg gewählt, Talente für mehr Spielpraxis zu verleihen. Nun geht der nächste Youngster diesen Weg: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II.

Am ersten Spieltag der Regionalliga West stand er für die Kölner U21 noch 90 Minuten auf dem Platz. Nun verlässt Mansour Ouro-Tagba den FC für ein Jahr, um auf höherem Niveau Spielpraxis zu sammeln: Der 1. FC Köln verleiht Mansour Ouro-Tagba an den VfB Stuttgart II in die dritte Liga.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der FC verleiht sein nächstes Talent für ein Jahr, wie es schon öfter bei Nachwuchsspielern der Weg des Vereins war: Mansour Ouro-Tagba geht in dieser Saison für den VfB Stuttgart II auf Torejagd. Der Stürmer hatte vor ein paar Wochen beim Auftakt der Regionalliga West noch für die U21 der Kölner durchgespielt. Die zwei Partien danach war er jedoch nicht im Kader. Nun soll das Talent sich in der dritten Liga weiterentwickeln. Für ihn ist es schon das zweite Mal, dass die Geißböcke ihn verleihen. Vor einem Jahr war Ouro-Tagba nämlich in die zweite Liga zu Jahn Regensburg gegangen, kam nach nur neun Joker-Einsätzen aber schon im Winter wieder zurück. Danach machte das Talent für die U21 des FC in der restlichen Saison in 14 Einsätzen drei Tore und drei Vorlagen.

Schon Erfahrung in der dritten Liga

Aber auch die dritte Liga ist kein Neuland für das Sturm-Talent. „Wir haben uns mit Mansour offen über seine Zukunft ausgetauscht. Er kennt die 3. Liga aus seiner Zeit bei 1860 München und wir sind davon überzeugt, dass diese Liga aktuell die bestmögliche Plattform für seine Entwicklung ist, um dort den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen. Wir wünschen ihm für die Saison alles Gute und viel Erfolg”, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln.

Für 1860 debütierte Ouro-Tagba mit 18 Jahren in der dritten Liga, nachdem er zuvor lange in die Münchner Jugend ausgebildet wurde. In insgesamt 20 Einsätzen kam der 1,90 Meter große Stürmer auf drei Tore. Im Sommer 2024 verpflichtete ihn darauf der 1. FC Köln. Nun soll sich der Spieler bei der zweiten Mannschaft der Stuttgarter weiterentwickeln und vielleicht für mehr beim FC im kommenden Sommer empfehlen.

Wechselgerüchte um FC-Eigengewächs: Finanziert Yann Aurel Bisseck weitere Transfers des 1. FC Köln durch Solidaritätszahlungen?

Yann Aurel Bisseck von Inter Mailand gegen Parma (Foto: Alessandro Sabattini/Getty Images)
,

Wechselgerüchte um FC-Eigengewächs: Finanziert Yann Aurel Bisseck weitere Transfers des 1. FC Köln durch Solidaritätszahlungen?

Durch die Verkäufe von Max Finkgräfe und Damion Downs hat der FC schon einige Millionen Euro eingenommen. Diese braucht er auch für seine Transfervorhaben. Jetzt könnte ein bereits vor Jahren verkaufter Spieler nochmal zusätzliches Geld in die Kassen spülen: Dem 1. FC Köln winkt eine hohe sechsstellige Summe für Yann Aurel Bisseck.

Der Transfer von Marius Bülter zum FC soll kurz bevorstehen. Die Ablöse soll sich bei rund einer Millionen Euro bewegen. Jetzt könnte ein früherer Spieler den Betrag für den Angreifer fast komplett wiedereinspielen: Dem 1. FC Köln winkt eine hohe sechsstellige Summe für Yann Aurel Bisseck.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Laut der Gazette Dello Sport ist der englische Premier League-Verein Crystal Palace sehr an Yann Aurel Bisseck interessiert. Demnach soll der FA Cup-Sieger der abgelaufenen Saison ein Angebot über 32 Millionen Euro abgeben haben. Inter Mailand sei bei dem Angebot wohl verhandlungsbereit. Denn sie würden damit ordentlich Gewinn machen. So verpflichtete die Italiener den 24-Jährigen im Sommer 2023 für gerade mal 7,2 Millionen Euro von Aarhus GF. Der Marktwert des Kölner Eigengewächs wird auf 35 Millionen Euro geschätzt, eine Einigung scheint also wirklich im Bereich des möglichen. Und dabei würde auch der 1. FC Köln mitverdienen. Es winkt eine Summe im hohen Sechstelligen Bereich. Grund dafür ist wie beim Wechsel von Florian Wirtz nach Liverpool der verpflichtende Solidaritätsbeitrag.

Anteil pro Ausbildungsjahr

Dieser soll im Fußball die Solidarität innerhalb der Fußballgemeinschaft stärken. Er geht dabei nur an Ausbildungsvereine und ist deshalb im weiteren Sinne ein Teil des Systems der Ausbildungsförderung. Wie groß der Anteil ist, hängt von der Zeit ab, wie lange ein Verein einen Spieler trainiert und ausgebildet hat. Insgesamt sind es immer bis zu fünf Prozent der gesamten Ablösesumme inklusive Bonuszahlungen. Dieser Anteil wird unter den Vereinen nach einem Schlüssel aufgeteilt. Relevant sind dafür die Kalenderjahre, in denen der Spieler seinen zwölften bis 23. Geburtstag gefeiert hat. Von zwölf bis einschließlich 15 bekommen die Vereine pro Jahr 0,25 Prozent der Transfersumme. Ab dann bis inklusive dem 23. Lebensjahr sind es 0,5 Prozent. Wenn ein Spieler – wie etwa auch Bisseck bei seiner Leihe von Köln zu Holstein Kiel – innerhalb eines Kalenderjahres wechselt, wird das Jahr anteilig bis zum Zeitpunkt des Abgangs angerechnet.

Bei Bisseck bedeutet das folgendes: Der 24-Jährige wurde seit 2007 bis zum Januar 2019 durchgängig beim 1. FC Köln ausgebildet. Dann wurde er bis zu seinem Abgang mehrfach verliehen. Diese Leihzeit wird nicht für den FC beim Solidaritätsbeitrag angerechnet. Daher zählt nur die Zeit von 2012 bis 2018 plus ein kleiner Anteil von 2019. So käme man gerundet bei 2,5 Prozent raus. Wenn der Innenverteidiger also nun für 32 Millionen zu Crystal Palace wechseln würde, würden den Kölnern rund 800.000 Euro zustehen. Sollten die Engländer ihr Angebot sogar auf 35 Millionen Euro erhöhen, also dem Marktwert des deutschen Nationalspielers, läge die Summe bei etwas unter 900.000 Euro. Mit so einem Betrag hätten die Geißböcke zum Beispiel den sich anbahnenden Transfer von Marius Bülter schon fast wieder gegenfinanziert. Dieser soll für eine Ablöse von rund einer Millionen Euro kommen. Es bliebe also mehr Geld für die noch benötigten Neuzugänge in der Defensive übrig.

Guter Auftritt der Eigengewächse des 1. FC Köln: doch die Transfers erschweren die Situation

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
,

Guter Auftritt der Eigengewächse des 1. FC Köln: doch die Transfers erschweren die Situation

xx

xx

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Viel hätte nicht gefehlt und Youssoupha Niang hätte sich mit einem sehenswerten Treffer fast schon akrobatisch in das Testspiel gegen Bergisch Gladbach eingefügt. Doch der 19-Jährige ließ die Vorarbeit von Linton Maina trotz vollem Einsatz ungenutzt. Dabei scheint der Mittelrheinligist ein gutes Pflaster für den Kölner Nachwuchs zu sein. Schon vor zwei Jahren drehten gerade die Eigengewächse im Testspiel gegen Bergisch Gladbach auf. Damals im September 23 überzeugten Youngster wie Damion Downs, Meiko Wäschenbach oder Julian Pauli. Dieses Mal zeigten sich eben Niang, Neo Telle, Fayssal Harchoui, und Etienne Borie. Die letzteren beiden trugen sich sogar in die Torschützenliste ein. Borie erzielte das 6:1, Harchaoui erhöhte auf 7:1.

Youngster fordern Spielzeit ein

Ganz offensichtlich brauchen sich die Kölner keine großen Sorgen um die Zukunft zu machen. Das Potenzial für den nächsten Schritt scheint der Nachwuchs der Geißböcke zu haben. Ob es für die Kölner Eigengewächse aber viel Einsatzzeit bei den Profis geben wird, darf zumindest hinterfragt werden. Sieben Profi-Debüts gab es in der vergangenen Spielzeit unter Gerhard Struber. Ausgerechnet Struber, ist man geneigt zu sagen. Denn der Österreicher wurde wie auch schon seine Vorgänger für eine mangelnde Jugendarbeit kritisiert. Gemessen an den Debüts war die Kritik überzogen. Dass diese aber an der ein oder anderen Stelle doch ihre Berechtigung hatte, könnte der Fall Max Finkgräfe sein, der sicherlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit sich dazu entschied, nun bei RB Leipzig die Aufgabe des Herausforderers zu suchen.

Und genau da könnte auch in dieser Spielzeit eine gewisse Gefahr lauern. Denn der FC nimmt wieder Geld in die Hand, um den Kader zu verstärken. Thomas Kessler hat bislang Spieler verpflichtet, die den Kölnern direkt weiterhelfen können, vermutlich werden. In der Innenverteidigung, auf den Außen im Sturm – es sollen auf weiteren Positionen Akteure mit Bundesliga-Erfahrung folgen. Selbst für einen Spieler wie Julian Pauli, der am Samstag tatsächlich ein richtig gutes Spiel machte, wird es wohl wieder eng werden, wenn die FC-Bosse einen Innenverteidiger aus dem Hut zaubern. So viele Debüts wie in der Vorsaison wird es mit großer Wahrscheinlichkeit also nicht mehr geben. Zumal die Talente mit dem – aus Kölner Sicht – größten Potenzial eigentlich verliehen werden sollen, um dann doch Spielpraxis zu generieren.

In Bezug auf Youngster Elias Bakatukanda sagte Thomas Kessler vor wenigen Wochen, dass es ihm lieber sei, der Innenverteidiger solle „nicht 13 Mal zehn Minuten spielen, sondern 30 Mal 90 Minuten.“ Für Niang, Borie und Harchaoui wird es die Spielzeit wohl in der U21 geben. Dabei sind Profidebüts aber alles andere als ausgeschlossen.

Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Lukas Kwasniok will mit seiner Mannschaft durchstarten
,

Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Das erste Testspiel unter Trainer Lukas Kwasniok steht an. Der FC ist am Samstagmittag zu Gast in Bergisch Gladbach. Für die Akteure der Geißböcke gilt es, die Spielidee des neuen Trainers umzusetzen und sich das erste Mal auf dem Platz zu beweisen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

Ohne Spieler wie Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala geht es nach der ersten Trainingswoche nach Bergisch Gladbach. Mit dabei sind die Neuzugänge der Geißböcke. Sowohl für die bisherigen Sommer-Transfers als auch für die Wackelkandidaten ist das Testspiel eine Möglichkeit, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Rein nach den nackten Zahlen dürfte das Aus von Gerhard Struber vor mittlerweile gut zwei Monaten so manchen Außenstehenden dann doch ein wenig überrascht haben. Der Ex-Trainer des 1. FC Köln war gefeuert worden, obwohl der FC eigentlich schon mit einem Bein Richtung Aufstieg unterwegs war, als Tabellenzweiter. Und da es am Ende des Tages beim Fußball nun mal um Punkte und die Tabelle geht, könnte man durchaus der Ansicht sein, dass da sportlich doch ziemlich viel richtig gelaufen ist bei den Geißböcken. Wie schwer die Kost der Kölner in der vergangenen Saison dann schon mal war, zeigte unter anderem das letzte Testspiel. Im März hatte der FC gegen den Drittligisten SC Verl gespielt und sich dann doch ein wenig blamiert. Ohne einige Nationalspieler und Verletzte wirkte das Team gleichermaßen lust- und ideenlos.

Auftakt in die Testspielserie

Dabei hatte Struber vorher seine zweite Garde in die Pflicht genommen, ungewohnt fordernd eine gute Leistung angesprochen, gerade von den Burschen, die hinten dran seien. Abgerufen haben die Wackelkandidaten die Leistung damals nicht. Unter anderem Marvin Obuz dürfte in dieser Begegnung einigen Kredit verspielt haben. Auch, wenn das Kölner Eigengewächs im Nachhinein von Thomas Kessler ein wenig in Schutz genommen worden ist. Vier Monate später ist die Welt gefühlt eine andere. Der Trainer heißt Lukas Kwasniok, der Sportdirektor Thomas Kessler und auch im Kader gibt es zahlreiche Namen, die Struber nicht mehr kennengelernt hat. Die Kölner Fans werden sich am Samstag im Duell bei Bergisch Gladbach also einen ersten Eindruck von Tom Krauß, Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Co. verschaffen können.

Kwasniok forderte wie schon bei seinem Amtsantritt vor einigen Wochen Fleiß von seiner Mannschaft, Intensität. Am Ende des Tages wird er sich aber auch einen Eindruck machen wollen, wie es mit seinem Kader dann denn weitergehen wird. Denn es gibt noch zahlreiche Fragezeichen und dabei geht es bestimmt nicht um ein weiteres Experiment auf der Außenverteidigerposition, auf der sich im Training Steffen Tigges wiederfand. Vielmehr wird das Duell gegen den Oberligisten zur Chance für den ein oder anderen Wackelkandidaten, dann doch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eben wie bei Struber damals für die zweite Garde, die sich nun in den Fokus spielen kann. So ist sicher nicht das Kölner Wording, der Druck wird natürlich nicht aufgebaut. Dennoch sind die anberaumten Testspiele die Chance, einen anderen Eindruck zu hinterlassen.

Wer kann sich in den Fokus spielen?

Die Vorzeichen stehen unter dem neuen Trainer sicherlich nicht komplett auf Null. Die kommenden Begegnungen wie auch das Trainingslager in Österreich dürften für zahlreiche Akteure eine Art Bewährungsprobe sein. Gerade Spieler wie Imad Rondic, vielleicht auch Steffen Tigges spielen wohl auch um ihre Zukunft beim FC. Andere Akteure, sogar der ein oder andere Routinier, werden sich in den Fokus spielen wollen, um dann vielleicht eher eine Rolle in dem ersten Kwasniok-Konstrukt zu spielen. „Wir schauen, dass wir mit den Jungs, die wir haben gut arbeiten, sie vielleicht verbessern und möglicherweise tut sich auch noch etwas auf“, hatte Kwasniok am Montag gesagt.

Klingt fast so, als könne sich der Trainer durchaus die ein oder andere positive Entwicklung vorstellen. Die Vorbereitung ist natürlich noch lang und es stehen gleich mehrere Testspiele, eine lange und intensive Trainingsphase und natürlich das Trainingslager an. Es gibt noch reichlich Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Einen ersten guten Eindruck können die Spieler aber am Samstag in Bergisch Gladbach hinterlassen.