Der nächste Hochkaräter: Steigt nun auch Liverpool ins Bieten um Said El Mala ein?

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Der nächste Hochkaräter: Steigt nun auch Liverpool ins Bieten um Said El Mala ein?

Weiterhin beherrscht ein Name diese Sommerpause bei den Geißböcken. Nun soll es einen weiteren prominenten Interessenten im Buhlen um den Shootingstar des 1. FC Köln geben: Der FC Liverpool soll an Said El Mala interessiert sein.

Nachdem zuletzt die Tottenham Hotspurs als möglicher Interessent von Said El Mala gehandelt wurden, ploppt nun das nächste Gerücht auf und dieses Mal wieder von einem Hochkaräter. Demnach soll der FC Liverpool die Fühler vorsichtig nach dem Kölner Shootingstar ausstrecken.

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Das berichtet der englische Sportjournalist und Kommentator Ben Jacobs. Demnach wollen die „Reds“ neben Victor Muñoz noch einen weiteren Außenstürmer verpflichten. Den Spanier hat der Premier-League-Club gerade erst für 40 Millionen Euro verpflichtet. Dennoch – so Jacobs – will Liverpool einen weiteren Spieler verpflichten. Und zwar einen, der mit Tempo über die Außen das Spiel antreibt. An der Anfield-Road sei man nach wie vor optimistisch eigentlich Yann Diomande von RB Leipzig unter Vertrag zu nehmen. Das Problem: Halb Europa jagt den Spieler, der am Samstag mit der Elfenbeinküste bei der WM auf Deutschland trifft. Unter den Interessenten befinden sich unter anderem Real Madrid und Paris Saint-Germain. Dass der Spieler RB verlässt, gilt als wahrscheinlich. Und für den Fall, dass sich der Spieler nicht für die Reds entscheidet, soll es in Liverpool eine Shortlist geben.

Drei Spieler auf der Shortlist?

Und auf dieser steht wiederum Said El Mala. Der Kölner Shootingstar ist einer von drei Spielern, die Jacobs explizit nennt. Yankuba Minteh von Brighton & Hove Albion sowie Matias Fernandez-Pardo von Lille wären weitere Kandidaten. Tatsächlich handelt es sich bei allen Akteuren um Spieler, die über ihr Tempo für Gefahr sorgen. Dass Said El Mala gerne nach England wechseln würde, ist bekannt. Der Spieler hat bei den Kölner Verantwortlichen den Wunsch hinterlegt, in die Premier League zu gehen. Daher hatten die FC-Verantwortlichen mit Brentford überhaupt erst verhandelt. Nachdem dort eine Einigung erzielt worden war, sagte die Spielerseite überraschend ab. Über die genauen Hintergründe gibt es keine gezielten Informationen. Spekuliert wurde, dass El Mala Brentford abgesagt habe, weil sein Bruder nicht mit unter Vertrag genommen worden wäre, genauso aber hält sich das Gerücht, dass die Familie auf einen besseren Verein hoffe. Das wäre mit Liverpool sicherlich gegeben. Ob Malek ebenfalls mit an die Anfield Road wechseln dürfte, ist unklar.

Allerdings ist ja ohnehin nicht gesagt, dass sich El Mala auf einen Deal einlässt und wie stark das Interesse der Reds wirklich ist. Jacobs ist zwar ein renommierter Journalist, doch käme ein Wechsel nach Liverpool nach der Verpflichtung von Muñoz schon sehr überraschend. Es wäre jedenfalls nicht gesagt, dass El Mala viel Einsatzzeit erhalten würde. Nach wie vor steht auch noch das Gerücht um die Tottenham Hotspurs im Raum. Dort würde aktuell ein Wechsel in Bezug auf mögliche Spielzeit mehr Sinn machen.


Drei Talente verlassen den 1. FC Köln ablösefrei – Warum nicht jeder Youngster gehalten werden kann und soll

Arian Römers wird künftig nicht mehr für den FC spielen
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Drei Talente verlassen den 1. FC Köln ablösefrei – Warum nicht jeder Youngster gehalten werden kann und soll

Nach der Niederlage im Endspiel um die deutsche Meisterschaft gibt es Personal-Entscheidungen bei den Geißböcken. Drei Spieler verlassen die Kölner U19 – und das einmal mehr ablösefrei. Doch nicht bei allen, hat sich der FC um Vertragsverlängerungen bemüht. Drei Talente der U19 verlassen den 1. FC Köln ablösefrei.

Zahlreiche ehemalige Nachwuchsspieler der Kölner haben den Sprung zu den Profis in anderen Vereinen geschafft. Besonders Spieler wie Florian Wirtz oder Yann Bisseck schmerzen, aufgrund ihrer beeindruckenden Entwicklung. Doch es gibt auch zahlreiche Gegenbeispiele.

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Die Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff am Sonntag in Sinsheim verständlicherweise groß. Die Titelverteidigung war das Ziel, ein guter zweiter Platz nach einer starken Saison konnte die U19 des 1. FC Köln da nicht zufriedenstellen. Und nur einen Tag später zeichneten sich bereits personelle Veränderungen ab, die ebenfalls nicht allen im Kölner Umfeld schmecken. Denn der FC wird einmal mehr einige seiner Talente verlieren – und das ablösefrei. Jason Ponente-Ramirez hat bereits beim Karlsruher SC unterschrieben. Der Transfer wurde am Montagmittag publik gemacht. Am Abend verabschiedete sich dann ein weiterer Spieler via Instagram. Auch Arian Römers wird künftig nicht mehr den Geißbock auf der Brust tragen. „In diesen Jahren durfte ich nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch wachsen. Danke an alle Trainer, Mitspieler, Betreuer und Fans für diese besondere Zeit. Der FC wird immer ein Teil von mir bleiben“, schrieb Römers auf Instagram.

Verträge laufen aus

Mit Alessandro Puzzo verlässt ein drittes Talent die Geißböcke in diesem Sommer. Auch der Vertrag des 18-Jährigen läuft aus und wird nicht verlängert. Es wird nicht lange dauern, bis die Sorge vor einer weiteren vermeintlichen Talenteflucht unter den Fans die Runde macht. Der Begriff geistert schon seit einigen Jahren rund um das Geißbockheim. Und er ist aufgrund der Causa Florian Wirtz mit einer erstaunlich großen Fallhöhe und offenbar mit viel Emotionalität verbunden. So sorgt der ablösefreie Abgang der Nachwuchsspieler fast schon obligatorisch dafür, dass eine ganze Liste an Talenten herhalten muss, die den Verein verlassen haben und nun nach höherem streben. Yann Bisseck, der gerade von den Bayern umworben wird zum Beispiel, 40 Millionen Euro werden das als mögliche Ablöse genannt. Jens Castrop, der gegen den FC, aber für Gladbach einen Sahnetag in der vergangenen Spielzeit erwischte und nun mit Südkorea zur WM fährt.

Dabei handelt es sich wahrlich nicht um ein rein kölsches Phänomen. Nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz schafft es aus dem Juniorenbereich in die Profimannschaft. Und das von Jahr zu Jahr für jeden Jahrgang. Soll heißen: Nur wenige Prozent aus dem jüngsten Jahrgang schaffen den Sprung in den nächsthöchsten. Von dort geht später ein ähnlich großer Anteil an Spielern den nächsten Schritt. Tatsächlich schaffen nur drei Prozent der in NLZs ausgebildeten Spieler auch den Sprung zu den Profis. Insofern kann der Verein gar nicht allen Spielern einen perfekten Weg in die Profiabteilung aufzeigen – und das nicht nur beim FC. Gibt es in der U21 etwa eine zu starke Konkurrenz für die Nachwuchskräfte, ist das Ende des gemeinsamen Weges die logische und folgerichtige Konsequenz. Ein Verein hat sicherlich nicht die Aufgabe, junge Spieler durch schwierige Zeiten zu manövrieren. Und bei allen Wirtz, Bissecks und Co. gibt es eben auch die anderen Beispiele.

„Das ist definitiv eine große Geschichte“

Ein Meiko Wäschenbach hatte enorme Anlaufschwierigkeiten, bevor er seine ersten Einsätze beim KSC sammelte. Justin Diehl wartet beim VfB Stuttgart noch immer auf seinen Durchbruch und auch Justin von der Hitz blieb beim Club bislang hinter den eigenen Einsatzzeit-Erwartungen zurück. Der Sprung in den Profibereich ist dann doch mitunter größer, als es der ein oder andere Berater seinen Schützling wissen oder glauben lässt. Nicht selten war jedenfalls die Rede davon, dass der vom Verein aufgezeigte Weg nicht den Wünschen oder Planungen der Youngster entsprach. Es ist eine komplizierte Gemengelage, bei der unterschiedliche Parteien unterschiedliche Ziele verfolgen. „In der Vergangenheit war es leider viel zu häufig so, dass wir Spieler im falschen Moment vom Hof haben gehen lassen. Das ist definitiv eine große Geschichte, die ich mir anheften lasse. Wir wollen die Spieler halten. Das klappt nicht immer“, hatte Thomas Kessler im vergangenen Sommer gesagt.

Das klappt nicht immer, soll aber auch nicht immer klappen. Im Fall von von der Hitz in der vergangenen Spielzeit oder nun Ponente-Ramirez hätte man die Akteure gerne gehalten. Auch in der Zukunft wird es weitere Abgänge zu geben. Abgänge, die schmerzen würden. David Fürst soll beispielsweise auf der Liste von italienischen Clubs stehen. Spätestens dann wird es wieder Diskussionen geben.


Justin Diehl nur ein Beispiel: Große Erwartungen nach Abgang vom 1. FC Köln bleiben unerfüllt

OF Justin Diehl jubelt für den VfB Stuttgart gegen den VfL Bochum (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Justin Diehl nur ein Beispiel: Große Erwartungen nach Abgang vom 1. FC Köln bleiben unerfüllt

Vor einem Jahr war er das nächste große Talent, das den FC verlassen hatte: Justin Diehl ging damals zum VfB Stuttgart. Dort lief es für ihn aber nicht rund, der Youngster soll vor einer Leihe stehen. An ihm zeigt sich bei der Talenteflucht beim 1. FC Köln: Ein Wechsel lohnt sich nicht immer.

Es ist ein sehr empfindliches Thema für die FC-Fans. Immer wieder sind Talente in den vergangenen Jahren von den Kölnern weggegangen, um woanders ihr Glück zu probieren. Aber es zeigt sich bei der Talenteflucht beim 1. FC Köln: Ein Wechsel lohnt sich nicht immer.

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Es war ein Wechsel mit einigen Nebengeräuschen: Justin Diehl wurde für längere Zeit beim FC in die zweite Mannschaft verbannt, weil das Talent seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Im Winter wurde der Youngster dann unter dem neuen Trainer Timo Schultz wieder zu den Profis geholt, aber kurz vor seinem Wechsel nach Stuttgart am Ende der Spielzeit 2023/24 aus disziplinarischen Gründen suspendiert. Beim VfB sollte dann möglichst alles besser laufen für den Flügelspieler. Aber auch wegen Verletzungen kam er kaum auf Einsatzzeiten. Neun Spiele in allen Wettbewerben, gerade mal 156 Minuten mit einem Tor und einer Vorlage. Bei der zweiten Mannschaft der Schwaben lief es für Diehl auch nicht besser. Darum soll der 20-Jährige nach einer Saison zum Vergessen wohl zum VfL Bochum verliehen werden.

Perspektive bei anderen Vereinen nicht immer besser

Diehl hatte den FC damals auch wegen einer aus seiner Sicht fehlenden Perspektive verlassen. Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese für ihn in Stuttgart nicht sonderlich anders ist, als sie wahrscheinlich in Köln gewesen wäre. Damit ist der Flügelspieler ein gutes Beispiel dafür, dass ein Weggang aus der Domstadt nicht automatisch eine besseren Perspektive bedeutet. Natürlich ist der Durchbruch in der ersten Mannschaft beim 1. FC Köln nicht einfach, gerade jetzt nach den vielen Neuverpflichtungen des Sommers. Aber vor der gleichen Herausforderung stehen die Talente auch bei anderen Mannschaften.

Justin von der Hitz etwa kam nach seinem ablösefreien Wechsel zum 1. FC Nürnberg in diesem Sommer an den ersten beiden Spieltagen noch nicht zum Einsatz, auch wenn der Youngster immerhin im Kader stand. Nur bei der zweiten Mannschaft durfte er am dritten Spieltag der Regionalliga Bayern einmal über 90 Minuten ran. Ein weiteres Beispiel ist Matti Wagner, der 2024 zur SpVgg Greuther Fürth ging. Dort konnte der Linksverteidiger sich aber nicht durchsetzen, spielte nur 14 Minuten in der Hinrunde. Im Winter wurde der Defensivspieler dann in die dritte Liga zu Rot-Weiß Essen verliehen, jetzt im Sommer dann zu Alemannia Aachen. Ein Weg, den Wagner wahrscheinlich ähnlich auch bei den Geißböcken hätte gehen können.

Argumente in Verhandlungen für die Geißböcke

Natürlich gibt es aber auch Fälle, bei denen ein Transfer sinnvoll war. Wie zum Beispiel bei Jens Castrop Abgang 2023 nach Nürnberg, nachdem der Mittelfeldspieler schon anderthalb Jahre lang dorthin verliehen war. Beim FCN war der 22-Jährige Stammspieler, ehe er jetzt im Sommer den nächsten Schritt wagte und zu Borussia Mönchengladbach ging. Trotzdem zeigt sich an den vorherigen Beispielen, dass die Perspektive der jungen Spieler nicht automatisch besser ist, wenn sie sich für einen neuen Verein und dessen Entwicklungsplan entscheiden. Das kann für den FC durchaus ein Argument in den Verhandlungen mit Talenten sein und zeigen, wie realistisch die aufgezeigten Pläne der Kölner und anderer Vereine sind.

Gleichzeitig haben auch einige Eigengewächse bei den Geißböcken in den vergangenen Jahren debütiert und beziehungsweise oder ihren Durchbruch gefeiert. Sei es ein Damion Downs, Max Finkgräfe oder Julian Pauli. Ihre Wege zeigen, dass die Entwicklung in Köln gelingen kann. Und vielleicht schaffen die Kölner Verantwortlichen es in Zukunft besser, diese Argumente den Talenten nahezubringen. Ein Indiz dafür könnte die Verpflichtung Maik Afri Akumu von Hertha BSC Berlin sein. Mit dem 17-Jährigen haben die Kölner ein großes Talent seines Jahrgangs vom Weg beim FC überzeugen können. Nun wird es in den nächsten Jahren spannend zu sehen sein, ob der Offensivspieler eher den umgekehrten Weg von Diehl, Wagner und Co. oder von Castrop gehen wird.