„Auf Eis gelegt“ – Leihe von Mikey Moore gerät ins Stocken

Mikey Moore gilt als großes Talent
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„Auf Eis gelegt“ – Leihe von Mikey Moore gerät ins Stocken

Gerät der bereits sicher geglaubte Transfer nun doch ins Wanken? Er gilt als Wunschziel des 1. FC Köln: Der Deal mit Mikey Moore wurde offenbar auf Eis gelegt. Das melden mehrere vereinsnahe englische Portale. So soll der Londoner im Testspiel gegen Getafe für die Spurs auflaufen.

Die Gespräche sollten eigentlich weit fortgeschritten sein, das berichteten unter der Woche gleich mehrere Transfer-Experten, doch nun scheint der Deal ins Stocken zu geraten.

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Der zuletzt heiß gehandelte Leihwechsel von Mikey Moore zum 1. FC Köln soll sich offenbar verzögern. Wie der Tottenham-Insider John Wenham berichtet, werde der Youngster vorerst nicht nach Köln wechseln, da er im Spiel gegen Getafe eine Rolle spielen solle. Grund dafür sei unter anderem der Ausfall von Flügelspieler James Morrison, der den Engländern weiterhin verletzungsbedingt fehle. Tottenham benötige daher kurzfristig zusätzliche Offensivoptionen, weshalb Moore vorerst im Kader gehalten werden solle. An den grundsätzlichen Plänen, den Leihwechsel nach Köln zu realisieren, ändere dies jedoch nichts – es gehe lediglich um eine zeitliche Verzögerung. Zuvor hatte Fabrizio Romano berichtet, die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen seien bereits weit fortgeschritten gewesen und ein Abschluss sei „nächste Woche“ möglich gewesen.

Noch keine Absage an Köln

Bereits in der Vergangenheit hatte Roberto de Zerbi angedeutet, das Moore in London noch eine größere Rolle spielen könnte. Bei den „Spurs“ hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“ vor wenigen Wochen. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn.“ Daran wird aller Voraussicht nach auch die aktuell prekäre Kadersituation der Nordlondoner nichts ändern.


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Trainingsstart am Montag: Profi muss pausieren, diese „Young Goats“ sind weiterhin dabei

Gideon Mensah beim Training des 1. FC Köln
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Trainingsstart am Montag: Profi muss pausieren, diese „Young Goats“ sind weiterhin dabei

Der 1. FC Köln startet am Montag in die Trainingswoche vor dem Testspiel gegen Real Sociedad San Sebastian. Ein Profi muss krankheitsbedingt pausieren. 1. FC Köln: Personalupdate zum Trainingsstart am Montag

Die Zeit bis zum Saisonstart rennt. Zum Auftakt in die Trainingswoche am Montag kann Coach René Wagner fast auf die gesamte Teamstärke zurückgreifen.

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Bis auf zwei Profis kann FC-Coach Wagner zum Trainingsauftakt am Montag auf die volle Teamstärke zurückgreifen. Wie der Verein bekannt gab, arbeitet Timo Hübers in der Reha weiter an seinem Comeback. Abwehrkollege Elias Bakatukanda muss aufgrund einer Erkrankung pausieren. Aus der U21 dürfen Maik Afri Akumu, Jonathan Friemel, David Fürst, Patrik Kristal und Kristyan Irmiev, die auch schon in Österreich dabei waren, weiterhin mit der ersten Mannschaft mittrainieren. Talent David Fürst selbst erklärte im Interview mit den Vereinsmedien kürzlich, was die Nominierung für die Reise ins Trainingslager der Bundesliga-Auswahl für ihn bedeutete: „Das war alles ziemlich spontan, wir haben es kurzfristig erfahren. Zwei Wochen vorher waren wir schon mit der U21 im Trainingslager. Zwischendurch hat man mitbekommen, dass ein paar Spieler von unten hochkommen. Als ich die Info bekommen habe, dass ich dabei bin, war ich überglücklich.“

U21-Auswahl weiterhin im Wagner-Team dabei

Der Außenbahnspieler betonte zudem, dass der U21-Block, den Wagner zum Trainingsstart am Montag ebenfalls hochgezogen hat, einen positiven Effekt auf die Leistung der jungen Fußballer hat: „Es ist richtig cool, dass wir mit sechs Spielern aus der U21 dabei sind. Dadurch hat man noch einmal zusätzlichen Rückhalt, und wenn irgendetwas ist, kann man immer zu den Jungs gehen. Aber nicht nur das: Es ist einfach schön zu sehen, dass ich jetzt gemeinsam mit den Spielern oben bin, mit denen ich in der vergangenen Saison noch um die Meisterschaft in der U19 gespielt habe. Das freut mich wirklich sehr.“ Fürst und seine Mitstreiter aus der FC-Nachwuchsabteilung können sich gute Chancen ausrechnen, auch im Testspiel gegen den spanischen Pokalsieger und Europapokalteilnehmer San Sebastián kommenden Samstag (08.08., Anpfiff 15:30 Uhr) im RheinEnergieStadion auf dem Rasen zu stehen.


„Gespräche weit fortgeschritten“ – Wechselt Mikey Moore auf Leihbasis zum 1. FC Köln?

Mikey Moore gilt als großes Talent
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„Gespräche weit fortgeschritten“ – Wechselt Mikey Moore auf Leihbasis zum 1. FC Köln?

Vor vier Wochen ploppte der Name das erste Mal im Zusammenhang mit den Geißböcken auf, nun könnte es konkret werden. Der 1. FC Köln will Mikey Moore verpflichten. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Doch der Spieler ist sehr umworben.

Hat der FC einen Ersatz für Jakub Kaminski gefunden? Das Gerücht um das englische Talent Mikey Moore kocht zumindest wieder hoch. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet über ein offizielles Angebot der Kölner.

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Nein, so wirklich gut schienen die Chancen um eine Verpflichtung des Offensivspielers in den vergangenen Wochen nicht mehr zu stehen. Tottenham hatte gerade ein Leih-Angebot von Ipswich Town abgelehnt und Mikey Moore selbst erklärt, dass er seine Zukunft in der Premier League sehe, am liebsten sich bei den Spurs durchsetzen würde. Nun aber hat sich das Blatt offenbar gewendet. Denn wie Transfer-Experte Fabrizio Romano am Sonntagabend berichtet, ist der FC nicht mehr nur an dem Engländer interessiert, es soll ein konkretes Angebot der Geißböcke geben. Nicht nur das, die Gespräche befinden sich demnach im „fortgeschrittenen“ Stadium, der Deal könnte schon in der kommenden Woche über die Bühne gehen. Nach Informationen von come-on-fc.com haben die Verantwortlichen in Tottenham dem Spieler tatsächlich mitgeteilt, dass sie eine weitere Leihe doch als sinnvoll erachten würden. Moore steht dem ganze mittlerweile offen gegenüber.

Wechsel in die Bundesliga?

Aktuell befindet sich der gebürtige Londoner mit Tottenham in Australien im Trainingslager, spielte sogar kürzlich gegen den Ex-Club von FC-Zugang Paul Okon-Engstler. Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Der 18-Jährige sammelte bereits Spielpraxis und Erfahrung auf hohem Niveau. Eigentlich hatte Roberto de Zerbi angekündigt, Moore in der Vorbereitung genau unter die Lupe zu nehmen. Nun scheint der Trainer eine Entscheidung getroffen zu haben. In London hält man große Stücke auf den Offensivspieler. Ein Verkauf ist daher kein Thema. Allerdings will man Moore Spielpraxis ermöglichen. „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“ vor wenigen Wochen. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn.“

Dem Vernehmen nach war Borussia Dortmund ebenfalls an dem Spieler interessiert und das nicht zum ersten Mal. Doch der BVB wollte den Spieler offenbar fest verpflichten. Der FC wäre mit einer Leihe absolut einverstanden. Ob es dann auch für eine Kaufoption reicht, ist derzeit offen. Allerdings legt Thomas Kessler eigentlich viel wert auf genau diesen Punkt. Doch die Kölner sind nicht alleine. Unter anderem ist Middlesbrough an Moore interessiert und auch aus der Bundesliga soll es weitere Clubs geben, die sich eine Verpflichtung vorstellen können. Moore ist eigentlich als Linksaußen unterwegs. Allerdings kann der 18-Jährige auch hinter den Spitzen auflaufen sowie auf der rechten Seite. Vom Spielertyp wäre Moore vielleicht ein potenzieller Ersatz für Jakub Kaminski. Die Kölner suchen noch auf mehreren Positionen Verstärkungen. Neben dem Sechser soll noch ein weiterer Linksverteidiger her, auch ein weiterer Stürmer ist ein Thema.


Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

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Mikey Moore als Kaminski-Ersatz? Die Chancen scheinen zu sinken

Nach dem Abgang von Jakub Kaminski stellt sich die Frage, ob die Kölner nachrüsten. Zuletzt tauchte der Name Mikey Moore in dem Zusammenhang auf. Doch der FC hat wohl nicht die beste Karten, denn gleich mehrere Clubs wollen Mikey Moore: Die Chancen des 1. FC Köln sind gesunken.

Gleich mehrere Clubs beschäftigen sich mit Mikey Moore. Angeblich hat auch der FC seine Fühler nach dem Engländer ausgestreckt. Doch die Spur führt nach Dortmund und der BVB will offenbar ernst machen.

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Am Ende waren es gerade einmal zwei Punkte. Zwei Punkte, die Tottenham vor den Abstieg bewahrten. Und das, obwohl die Spurs mit großen Erwartungen und einem Top-Kader in die Saison gestartet waren. Der Kaderwert lag bei rund 800 Millionen Euro, am Ende stand in der Tabelle eben Rang 17. Das soll sich nicht wiederholen und deswegen investiert man in Nordlondon kräftig in den Kader für die kommende Spielzeit. Alleine Sandro Tonali und Mateus Fernandes sollen für knapp 200 Millionen Euro geholt werden. Auch Said El Mala stand angeblich auf der Liste. Erstaunlicherweise hat der neue Trainer Roberto De Zerbi für die linke Außenbahn aber eigentlich noch einen anderen Plan: Mikey Moore. Zumindest wollte der Coach sich den Spieler in der Vorbereitung anschauen, bevor es eine Luftveränderung für den 18-Jährigen geben kann.

Moore kommt gerade von einer erfolgreichen Leihe aus Glasgow zurück. Nun gibt es den neuen Trainer und damit auch für ihn eine neue Chance bei seinem Heimatverein, für den er seit dem siebten Lebensjahr spielt. „Wir müssen abwarten, was er über mich sagt, was er von mir erwartet und was die Leute um mich herum von mir wollen“, sagte Moore jüngst. „Ich werde zurück ins Team fahren und mir anhören, was die neuen Verantwortlichen sagen, und dann eine Entscheidung treffen.“ Mittlerweile scheint die Entscheidung gefallen zu sein. So ist aus dem Umfeld der Spurs zu hören, dass man dem 18-Jährigen längst mitgeteilt hat, dass es eine weitere Luftveränderung geben wird – eine weitere Leihe. 

Auch die Rangers mischen weiter mit

In London hält man große Stücke auf Moore. Von daher ist ein Verkauf eigentlich kein Thema. Nur kommt nun eben Dortmund um die Ecke und intensiviert die Gespräche. Auch der FC soll sich mit Moore beschäftigt haben. Doch wenn Dortmund ruft… „Er hatte eine beeindruckende Saison bei den Rangers, wo er viel Lob erntete, und macht eindeutig gute Fortschritte, ist aber noch nicht ganz so weit, sich im Tottenham-Team zu etablieren“, sagte der ehemalige Tottenham-Scout Mick Brown gegenüber „footballinsider“. „Ein Wechsel in die Bundesliga wäre ideal für ihn. Mir ist kein Spieler bekannt, der von der Premier League dorthin gewechselt ist und nicht als besserer Spieler zurückgekommen ist. So wie zum Beispiel Jadon Sancho. Er ging von Manchester City zu Borussia Dortmund und hat sich dort stetig weiterentwickelt.“ Der Scout rät auch Moore den Schritt zum BVB: „Alle Top-Klubs in Deutschland spielen guten Fußball, davon würde er profitieren, auch wenn es dort nicht ganz so rasant zugeht wie in der Premier League, und das wäre ein Vorteil.“

Dortmund war schon im vergangenen Jahr an dem Spieler interessiert. Nun also der nächste Vorstoß. Nur liegen die Zukunftspläne der Klubs ein Stück weit auseinander. Beide Vereine sehen das Potenzial, rechnen mit dem großen Durchbruch, Moore ist ein Zukunftsversprechen. Der BVB will den Spieler kaufen, mindestens eine Kaufoption bei einer möglichen Leihe. Tottenham will eine Leihe ohne Kaufoption. Und genau in dieser Diskrepanz liegt wohl noch die kleine Chance der Geißböcke. Denn für den FC kommt eine Leihe ohne Kaufoption schon eher in Frage. Auch die Rangers rechnen sich Chancen aus, können sich dem Vernehmen nach ebenfalls eine Leihe ohne Kaufmöglichkeit vorstellen. Und bei den Rangers hat der 18-Jährige eben schon bewiesen, dass er in seinem jungen Alter auf hohem Niveau Fußball spielen kann.


Eine Verpflichtung von Mikey Moore könnte für den 1. FC Köln schwer werden – deswegen würde sie sich lohnen

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Eine Verpflichtung von Mikey Moore könnte für den 1. FC Köln schwer werden – deswegen würde sie sich lohnen

Der Abschied von Jakub Kaminski steht wohl unmittelbar bevor. Ein möglicher Ersatz könnte ein junger Engländer sein. Zumindest sollen sich die Kölner mit einem 18-jährigen Talent beschäftigen. Deswegen könnte Mikey Moore zum 1. FC Köln passen.

Mikey Moore gilt in England als großes Talent. Dass er mit 18 Jahren schon auf hohem Niveau spielen kann, hat der Londoner zuletzt bei den Glasgow Rangers bewiesen. Auch dem FC könnte Moore helfen. Doch der Weg dorthin ist kein einfacher.

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Ein wenig verschüchtert wirkt der Siebenjährige auf dem Foto mit dem viel zu großen Pokal in der Hand schon. Mikey Moore hat damals gerade einen von zahlreichen Titeln gewonnen, mit dem Nachwuchs von Tottenham Hotspur. Das Foto steht dann doch im Widerspruch zu seinen Worten gute zehn Jahre später. „Ich möchte einer der besten Spieler der Welt werden“, sagte Moore mal in einem Interview. Ausgeschlossen ist das nicht. Zumindest gilt der Offensivspieler als eine der größten Nachwuchs-Hoffnungen in der Talentschmiede der Spurs – mindestens seit Harry Kane. Und da man von dem Talent so dermaßen überzeugt ist, stattet der Club in London sein Talent immer wieder mit langfristigen Verträgen aus. Auch davon gibt es Kinderbilder, aber eben auch welche aus der Gegenwart. Zuletzt hat Moore einen Kontrakt bis 2030 bei den Spurs unterschrieben. Tottenham hat mit dem Talent viel vor. Aktuell taucht der 18-Jährige auch in der Kaderliste des Clubs auf. Doch Moore wird die kommende Saison nicht bei den Spurs spielen.

Technisch hochversiert, Tempo, stark am Ball

Die Vereinsführung hat dem Spieler bereits mitgeteilt, dass eine Leihe angedacht ist. Eine weitere. Es wirkt ein wenig kurios, dass noch vor wenigen Tagen Said El Mala als möglicher Kandidat für die linke Außenseite bei den Spurs gehandelt wurde. Nun wird Moore auf der gleichen Position mit dem FC in Verbindung gebracht. Der Hintergrund ist logisch. Die Kölner wollen auf den unmittelbar bevorstehenden Wechsel von Jakub Kaminski reagieren, einen weiteren Linksaußen unter Vertrag nehmen. Tottenham hofft für seinen Youngster auf Spielpraxis auf hohem Niveau. Nun ist das wiederum bei jungen Leihspielern so eine Sache. Bei Felipe Chávez lief das bekanntlich nicht so wie erhofft. Bei Jahmai Simpson-Pusey umso mehr. Dennoch ist das Risiko natürlich groß, einen 18-Jährigen zu holen, der dann wiederum nur auf der Bank sitzt. Zumal Tottenham schon hat durchklingen lassen, dass eine Kaufoption im Vertrag eigentlich kein Thema sein wird. De facto würde dann eine Leihe nur Sinn machen, wenn der Spieler dem Verein einen sportlichen Impact bringt.

Dass Moore genau das kann, hat der Youngster eindrucksvoll bei den Glasgow Rangers bewiesen. Moores Vater, der in seinem Sohn (sportliche) Ähnlichkeiten zu Paul Gascoigne sieht, hatte dem jungen Spieler von Glasgow abgeraten und schien damit richtig zu liegen. Moore hatte enorme Schwierigkeiten, brachte die eigenen Fans im Ibrox-Stadion gegen sich auf. Mittlerweile lieben ihn die Fans. Moore ist angekommen. Technisch hochversiert, ballsicher, risikoreich. Moore sucht die progressiven Läufe, die Dribblings, das Eins-gegen-Eins – möglichst aggressiv, möglichst mit Tempo. Er treibt die Kugel über das Spielfeld, sorgt für Offensivdrang. Der 18-Jährige ist damit nicht immer erfolgreich, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der in London geborene Youngster hat zahlreiche Ballkontakte in der Box, sucht den Abschluss und findet fast mit jedem zweiten das Tor, wenn auch nicht immer den Weg in jenes. Wenn, dann wirkt er sehr souverän, abgeklärt, meist mit Treffern ins lange Eck. Sieben Mal war er für die Rangers erfolgreich, vier weitere Tore bereitete er vor.

Polyvalent einsetzbar

Das ist einer umkämpften Liga, das als 18-Jähriger. Und die Liga und den Verein hat er absichtlich gewählt, weil in so einem Club mit solchen Fans gefühlt „immer etwas auf dem Spiel steht“. Der Youngster schreibt Zahlen, die aufhorchen lassen. Dass viele seiner Offensivaktionen nicht funktionieren, ist keine alarmierende Schwachstelle, es ist ein Entwicklungsfeld. Natürlich ist die Premiership kein Vergleich zur Bundesliga, doch die Anlagen könnten auch im deutschen Oberhaus spannend sein. Zumal Moore polyvalent ist, hinter den Spitzen auf beiden Flügeln spielen kann. „Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte er in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem polyvalenten Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber auch Chancen kreieren kann.

Doch nicht nur in Köln wird gesucht. Und so gibt es Konkurrenz. Beispielsweise aus Dortmund. Der BVB hat das Talent schon seit Jahren auf dem Schirm, ist schon vor einiger Zeit vorstellig geworden. Doch Moore wollte damals bei den Spurs bleiben. Auch Eindhoven will den 18-Jährigen, vermutlich noch einige mehr. Tottenham will nur eine Leihe, Moore auch. Den Schritt zu den Rangers beschreibt das Talent heute als den richtigen. Spielpraxis, Stammspieler, Leistungsträger – in London droht die Bank. Ein Kauf käme bei einem aktuellen Marktwert von 18 Millionen Euro für die Kölner ohnehin nicht in Betracht. Eine Leihe durchaus. Dass Moore auf Spielpraxis hofft, spricht nicht für den BVB. Eindhoven kann sich angeblich nur schwer mit einer Leihe ohne Kaufoption anfreunden. Vorteil Köln? Das muss sich zeigen. Bei Simpson-Pusey haben englische Clubs gute Erfahrung mit der Leihe eines ihrer Talente gemacht. Warum also nicht auch bei Moore.