Der 1. FC Köln hat im Sommer auch an seinem Tempodefizit geschraubt

Said El Mala gehört zu den schnellsten Kölner Spielern
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Der 1. FC Köln hat im Sommer auch an seinem Tempodefizit geschraubt

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde beim FC über ein vermeintlich mangelndes Tempo in der Mannschaft diskutiert. Ob das Thema gerechtfertigt war, lässt sich im Nachhinein schwer sagen. Sicher ist aber: Der 1. FC Köln hat im Sommer am Tempo gearbeitet. Und das möglicherweise auf mehreren Ebenen.

Zwölf Neuverpflichtungen haben dem FC vor der Saison ein neues Gesicht verpasst. Das lässt sich auch Daten gut festhalten. Der 1. FC Köln hat im Sommer unter anderem am Tempo gearbeitet. Vielleicht auch ein Grund des Erfolgs.

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Als die Geißböcke vor ziemlich genau einem Jahr in der 2. Bundesliga das erste Mal ein wenig ins Schlittern gerieten und die Kluft zwischen geballter Offensive und vogelfreier Defensive das erste Mal so richtig aufploppte, wurde ein potenzielles Defizit der Kölner zum Thema: das Tempo. Vier Tore gegen den Karlsruher SC, fünf gegen Darmstadt – das oft durch Umschaltmomente, in denen die Kölner nicht so richtig hinter herkamen. Damals Mitte Oktober 2024 wurde das an einem Umstand handfest: Mit Linton Maina schaffte es nur ein FC-Profi mit seiner Maximal-Geschwindigkeit in die Top-80 der Liga. Jeder aktive oder ehemalige Fußballer weiß natürlich, dass die Höchstgeschwindigkeit nicht alles ist. Antritt, Explosivität, selbst das mentale Umschalten spielen im Fußball bekanntlich eine mindestens genauso große Rolle. Und die Höchstgeschwindigkeit ist dann vielleicht auch in einem großen Ganzen, ohne krasse Ausreißer zu betrachten.

Acht FC-Profis in der Top-100

Vieleicht waren die Werte auch aufgrund der taktischen Herangehensweise mit hohem Pressing und Ballgewinnen tief in der gegnerischen Hälfte so ausgefallen. Dennoch war nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass der FC in dieser Zeit in der Liste der Höchstgeschwindigkeiten unterpräsentiert und parallel auf dem Platz ein gewisses Defizit in Sachen Geschwindigkeit auszumachen war. Das änderte sich auch bis zum Ende der Spielzeit mit angepasstem System nicht mehr. Linton Maina kam auf einen Bestwert von 35,87 km/h und lag damit auf Platz elf der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga. Bis der nächste Akteur des FC in jener Bilanz auftauchte, musste man aber lange suchen. Erst auf Platz 70 befand sich Winterneuzugang Joël Schmied mit 34,29 km/h. Insgesamt schaffen es nur vier Kölner Spieler in die Top-100. Zum Vergleich: Vom Mitaufsteiger Hamburger SV waren es gleich doppelt so viele.

Doch an diesem Maximaltempo haben die Kölner im Sommer ganz offensichtlich gearbeitet. In der Top-Ten sucht man den FC aktuell noch vergebens. Doch mit den in der vergangenen Spielzeit gemessenen 35,87 km/h wäre Maina aktuell der drittschnellste Bundesliga-Profi. Das hinter Bazoumana Touré mit 35,97 und Unions Oliver Burke mit 36,01 km/h. In dieser Spielzeit ist tatsächlich bislang ein Neuzugang der schnellste Kölner Spieler. Kristoffer Lund wurde gegen Hoffenheim mit 35,11 km/h geblitzt, liegt damit in der Liga auf Rang 14. Auf Platz 35 folgt Said El Mala (34,38) und auf Platz 36 Jakub Kaminski (34,37). Mit Joel Schmid liegt ein Winterneuzugang des Vorjahres auf dem internen vierten Platz (34,34 km/h; Rang 40). Sebastian Sebulonsen schafft es auf Rang 70 (33,81) und in der Top-100 befinden sich dann auch Maina (33,55), Jan Thielmann (33,48) und Isak Johannesson (33,38).

Zwar gehören die Geißböcke somit weiterhin nicht zu den allerschnellsten Spielern der Liga, im Mittel ist die Maximalgeschwindigkeit aber schon gestiegen. Das liegt neben der Kaderzustellung sicherlich auch an der Spielweise des Kölner Trainers. Gerade in Sachen Tempo ist beim FC aktuell jedenfalls kein Defizit mehr auszumachen.

Mit Tempo in die neue Saison? Der 1. FC Köln sucht nach mehr Geschwindigkeit

Lucas Monzon (links) soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Mit Tempo in die neue Saison? Der 1. FC Köln sucht nach mehr Geschwindigkeit

Besonders schnell war der 1. FC Köln in der letzten Saison nicht unterwegs. Nicht im Aufstiegsrennen, aber auch nicht die Spieler. Nur ein Kölner konnte mit den schnellsten Spielern der 2. Bundesliga mithalten. In der Bundesliga könnte genau das zur Herausforderung werden: Wie löst der 1. FC Köln sein Tempoproblem?

Der Fußball wird immer athletischer und darum auch immer schneller. Genau da hat der 1. FC Köln aber Nachholbedarf. Im Vergleich zu der Konkurrenz waren die Geißböcke in der abgelaufenen Spielzeit eher langsam unterwegs. Gerade in der Bundesliga könnte das Probleme bedeuten: Wie löst der 1. FC Köln sein Tempoproblem?

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Gerade zu Beginn der abgelaufenen Zweitligasaison war es eins der ganz großen Themen. Vier Gegentore gegen den KSC, fünf gegen Darmstadt – meist nach Kontern und damit verbunden die Frage, ob der 1. FC Köln ein Geschwindigkeitsproblem hat. Der Blick in die Statistik der Höchstgeschwindigkeit verrät: Nur ein Kölner Spieler gehört zu den schnellsten Spielern der Liga. Linton Maina kam letzte Saison auf einen Bestwert von 35,87 km/h und lag damit auf Platz elf der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga. Bis der nächste Akteur des FC in jener Bilanz auftaucht, muss man aber lange suchen. Erst auf Platz 70 befindet sich Winterneuzugang Joël Schmied mit 34,29 km/h. Insgesamt schaffen es nur vier Kölner Spieler in die Top-100. Zum Vergleich: Vom Mitaufsteiger Hamburger SV sind es gleich doppelt so viele.

Noch langsamer im Vergleich zur Bundesliga

Zwar ist der Topspeed am Ende des Tages nicht alles, aber vielleicht doch viel. Dass der 1. FC Köln in der Hinsicht nachbessern muss, zeigt sich auch, wenn man sich die Werte der Bundesliga aus der abgelaufenen Saison anschaut. In dieser gab es deutlich mehr schnellere Spieler als im Unterhaus: Nur Linton Maina wäre vom FC noch in den ersten 100 Plätzen vertreten, allerdings auf Platz 20. Um in der Bundesliga mithalten zu können, muss da vermutlich deutlich mehr kommen. Vor allem, wenn der Verein den vom neuen Trainer Lukas Kwasniok ausgerufenen Spielstil umsetzen möchte. Kwasniok hat schon angekündigt, auf „intensiven, vielleicht auch etwas wilden Fußball“ setzen zu wollen. Außerdem wird der FC in der Bundesliga sicherlich öfter als Außenseiter in Spiel gehen. Es kann sich also lohnen, auf schnelle Umschaltspieler zu setzen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Dass der Verein die fehlende Geschwindigkeit als Problem erkannt hat, zeigt sich gerade besonders bei den Transfergerüchten. Gleich mehrere schnelle Spieler werden gehandelt. Zum Beispiel in der Defensive, in der vergangene Saison Dominique Heintz eine wichtige Rolle gespielt, der in Sachen Geschwindigkeit aber deutliche Defizite hat. Ein gehandelter Ersatz: Lucas Monzón, der bereits mit mehr als 37 km/h gemessen wurde, oder Calvin Brackelmann, vergangene Spielzeit 35,83 km/h schnell und damit auf Platz zwölf in der 2. Bundesliga. Letzteren kennt Trainer Kwasniok zusätzlich bereits aus Paderborn. Brackelmann war unter ihm in der abgelaufenen Saison Paderborner Abwehrchef, der Trainer weiß also um seine Stärken.

FC setzt auf Geschwindigkeit

Brackelmann ist damit auch nur minimal langsamer als der schnellste FC-Spieler Linton Maina. Mit dessen Vertragsverlängerung hatten die FC-Bosse bereits am Ende der abgelaufenen Saison den schnellsten Spieler des Kaders gehalten. Noch schneller wäre aber Stürmer Rayan Philippe von Eintracht Braunschweig, an dem der 1. FC Köln Interesse gehabt hat. Er knackte letzte Saison mit 36,39 km/h sogar die 36er-Marke. Ein Transfer wird wohl nicht zu Stande kommen, Philippe zieht es anscheinend zum Hamburger SV. Willem Geubbels von St. Gallen wurde ebenfalls mit einer Geschwindigkeit von mehr als 36 km/h genannt. Was sich also an den Gerüchten zeigt: Der 1. FC Köln hat erkannt, dass er mit mehr Tempo in die neue Bundesliga-Saison gehen muss und versucht das mit Transfers zu ändern.