Endlich angekommen: Tom Krauß hat nicht nur seine Rolle beim 1. FC Köln gefunden

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz
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Endlich angekommen: Tom Krauß hat nicht nur seine Rolle beim 1. FC Köln gefunden

Nicht nur aufgrund seiner Leistung fällt Tom Krauß seit Beginn des Jahres besonders positiv auf. Der Sechser avanciert immer mehr zum emotionalen Leader beim 1. FC Köln: Tom Krauß ist beim FC angekommen und trifft nun auf seinen Heimatclub.

Für Tom Krauß steht am kommenden Spieltag eine besondere Begegnung auf dem Programm. Der 24-Jährige trifft mit dem FC auf seinen Heimat- und Ausbildungsclub Leipzig. Nach zahlreichen Profi-Stationen scheint der Mittelfeldspieler nun aber auch in Köln angekommen zu sein.

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Gefühlt war es jeder Ball, in den sich Tom Krauß im Duell gegen den VfL Wolfsburg reinschmiss. Mit vollem Einsatz verteidigte der Sechser das Zentrum gegen die Wölfe, nicht immer glücklich, am Ende aber sehr erfolgreich – drei Punkte für den FC, drei Punkte gegen den Abstieg. „Das bin ich. Meine Mentalität ist einer der Gründe, weshalb ich Profi geworden bin“, sagt Krauß im Interview mit fc.de. „Ich mag diese Situationen. Das passt zu meiner ekligen Spielweise.“ Und diese Spielweise hat den 24-Jährigen in die Startelf gebracht und ihn als Stammspieler etabliert. Fünf Spiele im Jahr 2026, vier Mal von Beginn an. „Ich hatte schon in den letzten Spielen vor der Pause einige Einsätze. Da kam ich so langsam ins Rollen“, so Krauß. „Man kann schon sagen, dass ich jetzt voll angekommen bin.“  

Gegen den Ex-Club

So angekommen, dass der Mittelfeldspieler zuletzt sogar Eric Martel, der seit März 2024 immer in der Anfangsformation gestanden hatte, aus der Startelf drängte. „Am Ende bleibt es aber ein Tagesgeschäft und ich will auch gegen Leipzig wieder performen“, sagt Krauß. Kein Wunder, denn da trifft der 24-Jährige auf seine Geburtsstadt, seinen Ex-Verein. Als Zehnjähriger kam Krauß von Sachsen Leipzig zu RB, durchlief sämtliche Junioren-Mannschaften, wurde U-Nationalspieler, sammelte mehr als 40 Spiele mit diversen DFB-Teams und spielte an der Seite von Spielern wir Dayot Upamecano, Malik Tillmann oder Leipzigs Neuzugang Brajan Gruda. Der 24-Jährige kennt den RB-Fußball. „Seitdem ich aus Leipzig weg bin, hat sich der Spielstil ein Stück weit verändert. Damals war es viel Pressing, heute haben sie viel Struktur mit Ball“, sagt Krauß.

Die Wurzeln sind geblieben. Noch heute ist der Mittelfeldspieler der Stadt verbunden. Schon vor dem Hinspiel im Sommer hatte Krauß betont, dass Leipzig seine Heimat sei, seine Familie und Freunde dort leben. Über Umwege ist der Spieler beim FC angekommen, spielte zwischenzeitlich für Nürnberg, Schalke, Luton, Mainz und Bochum. Im Sommer hatte der Spieler erklärt, er wolle endlich bei einem Verein ankommen. Das könnte diese Spielzeit rein vertraglich gelingen. 15 Spiele hat der Akteur für den FC absolviert und damit einen Teil der Kaufpflicht erfüllt, nun müssen die Kölner „nur noch“ die Klasse halten. Aber auch privat scheinen Köln und Krauß zusammenzupassen.

„Die ganze Stadt lebt den Verein“

Vor allem die Emotionalität hat es dem 24-Jährigen angetan. „Die ganze Stadt lebt den Verein. Das bekommst du mit, wenn du zum Spiel hin oder nach dem Spiel nach Hause fährst. Die ganze Woche wird nur über den FC geredet“, sagt Krauß. „Das kenne ich schon von ein, zwei anderen Clubs, aber Köln hebt sich im Vergleich schon sehr ab. Dazu zählt natürlich auch die Stimmung. Die Hymne ist schon sehr besonders. Bei der Youth League konnte ich sie mal anders erleben und auf mich wirken lassen, ohne mich auf ein Spiel zu fokussieren.“ Am Sonntag (15.30 Uhr, ab 14.15 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com) liegt der volle Fokus auf Leipzig, seinem Ex-Verein, der Vergangenheit und in gewisser Weise damit auch auf seiner Zukunft in Köln.


Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

Alessio Castro-Montes und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Die Formstärke als Schlüssel des Erfolgs

In den vergangenen Duellen machten zwei Akteure besonders auf sich aufmerksam und drängten in die Startelf. Die Sommer-Neuverpflichtungen sorgen für mehr Optionen beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes und Tom Krauß mit starker Form.

Die Hinrunde lief für den Alessio Castro-Montes alles andere als rund. Aktuell spielte der Belgier allerdings häufig von Beginn an. Auch Tom Krauß konnte zuletzt von sich überzeugen und verdrängte zwischenzeitlich sogar Eric Martel von der Sechs.

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Am Freitagabend hatte sich FC-Trainer Lukas Kwasniok gegen den VfL Wolfsburg für eine Doppelsechs mit Eric Martel und Tom Krauß entschieden. Dass der Coach der Geißböcke so beide Sechser zum Einsatz bringt, war nach dem Duell gegen den SC Freiburg eine Woche zuvor nicht unbedingt abzusehen. Denn gegen den SCF hatte der Kölner Cheftrainer Martel noch aus der Startelf gestrichen, Krauß dafür spielen lassen. Und das kam nicht von ungefähr. Denn der 24-Jährige überzeugte zuletzt mit starken Leistungen. In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz 05 war er einer der besten Kölner Akteure, wurde gegen die Rheinhessen nach 45 Minuten für Martel eingewechselt und rechtfertigte seinen Einsatz. Kwasniok betitelte den Mittelfeldspieler nach dem 2:1-Erfolg gegen die Mannschaft von Urs Fischer als „Gamechanger“.

Gute Leistungen im neuen Jahr

Die Chance, sich zu beweisen nutzte zuletzt auch ein weiterer Sommer-Neuzugang der Geißböcke für sich. Nachdem Alessio Castro-Montes in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen war, stellte Kwasniok den Belgier gegen Heidenheim, Mainz, Freiburg und Wolfsburg von Beginn an auf. Sicherlich war zunächst die gerissene Lücke in der Kölner Verteidigung mit ein Grund für die Startelf-Einsätze, nachdem Rav van den Berg und Martel gesperrt ausfielen und die Verletzungen von Dominique Heintz sowie später auch Neuzugang von Jahmai Simpson-Pusey die Kölner Defensive zusätzlich schwächten. Die guten Leistungen in den Duellen, vor allem aber auch der Einsatz im Trainingslager im spanischen La Nucia, waren aber ein weiterer Grund für die Chance, die Castro-Montes vom Coach bekam.

Der 28-Jährige schloss die Vorbereitung in Spanien als einer der großen Gewinner ab, hat Kwasniok zu Beginn des neuen Jahres offensichtlich ein anderes Gesicht von sich gezeigt. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte der Abwehrspieler nach dem Duell gegen Mainz. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“ Bisher ging es so weiter und Castro-Montes bietet aktuell eine echte Alternative für die Schienen – auf beiden Seiten.

Ebenso wie Krauß nannte Kwasniok nach dem Duell gegen Wolfsburg auch Castro-Montes in der Gruppe von Spielern, die sich positiv hervorgetan haben und sprach über die Ausrichtung mit „Cenk, mit Seb, Lundi, Monty und den zwei Sechsern“. „Wenn die Menschen ins Stadion kommen und wollen Zauberfußball sehen, dann müssen sie in ein anderes Stadion gehen. Aber sie werden von den Jungs unfassbare Aufopferungsbereitschaft bekommen“, sagte der Trainer.

Mehr Optionen für Lukas Kwasniok

Auch am kommenden Wochenende werden die Fans im Kölner Stadion die Attribute des FC wie Laufbereitschaft, Kampfgeist und Aufopferungsbereitschaft zu sehen bekommen, die die Mannschaft ausmachen. Dann werden wohl auch die zwei Neuverpflichtungen Krauß und Castro-Montes wieder mit von der Partie sein. Denn beide befinden sich aktuell in einem Formhoch, das sich möglicherweise auch auf die komplette Mannschaft überträgt. Seit einigen Partien zeigt sich der FC wieder deutlich leistungsstärker. Durch Krauß und Castro-Montes stehen Coach Kwasniok nun aber auch mehr Optionen zur Verfügung.

Der Belgier kann auf beiden Schienen eingesetzt werden und erweitert die noch geschwächte Kölner Abwehr um einen weiteren Akteur. Krauß unterstützt das Mittelfeld, wobei der 24-Jährige zuletzt die Position des Sechsers sowohl alleine als auch mit einer Doppelsechs neben Martel stark ausfüllt. Somit kann nun ein Ausfall in der Defensive kompensiert werden und ein Martel muss nicht zwangsläufig auflaufen – gerade im Hinblick auf die noch offene Vertragssituation des Kölner Sechsers vielleicht eine beruhigende Erkenntnis.


Tom Krauß bewirbt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln – was bedeutet das für Eric Martel?

Tom Krauß überzeugt zunehmend
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Tom Krauß bewirbt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln – was bedeutet das für Eric Martel?

In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz war er einer der besten Kölner, hatte am Erfolg gegen die Rheinhessen einen großen Einfluss. Damit gibt der Sechser eine Bewerbung ab. Tom Krauß erhöht beim 1. FC Köln den Konkurrenzkampf.

Lukas Kwasniok bezeichnete ihn später als Gamechanger. Tatsächlich veränderte sich die Spieldynamik nach seiner Einwechslung. Tom Krauß erhöht beim 1. FC Köln den Konkurrenzkampf. Und das offensichtlich auch auf bisherige Stammspieler wie Eric Martel.

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Im Fokus standen mit Doppeltorschütze Ragnar Ache oder Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey nach den aufreibenden 90 Minuten gegen Mainz andere. Den Unterschied machte beim 2:1-Erfolg aber auch ein zentraler Mittelfeldspieler: Tom Krauß kam zur zweiten Halbzeit für Eric Martel und der 24-Jährige veränderte die Spieldynamik. Schon gegen die Bayern war der Sechser einer der absoluten Lichtblicke und hatte sich eigentlich einen Einsatz von Beginn an verdient. Doch zum einen hatte Lukas Kwasniok Sorge vor einer Verschlechterung der leicht lädierten Hüfte des Spielers, zum anderen kehrte mit Martel einer der absoluten Leistungsträger der aktuellen Saison nach abgesessener Sperre zurück.

Krauß für Kwasniok der Gamechanger

„Bis gestern Mittag war er noch in der Startelf“, sagte Lukas Kwasniok über Neuzugang Krauß nach dem Mainz-Spiel. „Ich habe mich dann aber entschlossen, mehr Körpergröße auf das Feld zu bringen und wollte ihn lieber am Ende des Spiels auf dem Platz haben.“ So kam mit Martel ein Spieler, auf den man wohl nur ungerne verzichtet. Doch der 23-Jährige war gegen Mainz nicht so recht bei der Sache, fand nicht ins Spiel und ließ sich beim 0:1 ungewöhnlich leicht vernaschen. Martels Auftritt wirkte insgesamt fahrig und auch deswegen war die Begegnung für den Mittelfeldspieler nach 45 Minuten beendet. So kam eben Krauß und wurde für den Kölner Coach zum „Gamechanger“. Kwasniok lobte vor allem die Energie, die der 24-Jährige in die Begegnung brachte.

Und so stellt sich natürlich durchaus die Frage, ob Krauß nicht auch gegen den SC Freiburg einen Startelf-Platz verdient hat. Nach den vergangenen beiden Spielen eigentlich schon. Eigentlich, weil Krauß den Kölner Trainer wohl in eine gewisse Not bringt. Denn auch in der Innenverteidigung hat Kwasniok keinen großen Grund, die Mannschaft umzustellen. Was würde also mit Eric Martel passieren, wenn Krauß in der Startelf steht? Eine Frage, die angesichts der aktuellen Vertragssituation des Kölner Sechsers durchaus interessant sein könnte. Immerhin läuft Martels Kontrakt im kommenden Sommer aus und zumindest nach außen ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, wie es dann für den gebürtigen Bayer in der kommenden Spielzeit weitergeht. Zuletzt hieß es, dass diese erst nach der Schließung des Winter-Transferfenster fallen werde.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Martel hatte im Trainingslager in Bad Waltersdorf im Sommer angekündigt, dass er die Entwicklung in der Hinrunde abwarten wolle. Abwarten, wohin die Reise der Geißböcke, aber auch seine eigene Reise beim FC geht. Bislang war der 23-Jährige unumstrittener Stammspieler, stand immer in der Startelf (abgesehen von der Gelb-Sperre gegen die Bayern). Die Rolle von Martel in der Anfangsformation scheint plötzlich gar nicht mehr so sicher zu sein. Und die sportliche Entwicklung? Die Kölner stehen nach dem 2:1-Erfolg über Mainz mit 20 Zählern und Rang zehn nach dem 18. Spieltag ordentlich da. Allerdings werden die stürmischen Wochen vor Weihnachten und um den Jahreswechsel sicherlich auch an dem Sechser nicht einfach vorbei gegangen sein. Aktuell scheint noch alles möglich.

Krauß kratzt zumindest an der zentralen Position in der Formation der Geißböcke. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag berichtet hat, braucht der 24-Jährige nur noch einen Einsatz, damit die Kaufpflicht des FC greift – wenn die Kölner denn die Klasse halten. Daran wird der FC natürlich alles setzen und ein Tom Krauß in dieser Form wohl in der Anfangsformation.


Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli
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Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Das erste Mal seit über einem Monat stand Tom Krauß mal wieder in der Startelf des FC. Dabei zeigte der Mittelfeldspieler eine sehr ordentliche Leistung und empfahl sich für mehr beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

Nachdem Tom Krauß in den vergangenen Wochen eher wenig gespielt hatte, bekam er gegen St. Pauli eine neue Chance, sich zu zeigen beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

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Es war ein kurzer Schockmoment zum Schluss des Spiels, aber wahrscheinlich einer ohne größere Folgen: In der 82. Minute musste Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli angeschlagen ausgewechselt werden. Aber bereits auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab Trainer Lukas Kwasniok eine leichte Entwarnung: „Er hat lange nicht gespielt, heute dann so eine Leistung abgespult, aber musste leider dann verletzungsbedingt runter. Jetzt nichts Wildes, aber es ging dann einfach auch nicht mehr“, so Kwasniok. Wenn sich die Einschätzung des Coaches bewahrheitet, dürften alle im Kölner Umfeld aufatmen. Denn wie Kwasniok selber auch bemerkte, hatte der 24-Jährige zuvor eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. So empfahl sich der zentrale Mittelfeldspieler wieder für mehr Spielzeit.

Erster Startelfeinsatz seit dem Pokalspiel gegen Bayern

Denn bisher in der Saison kam der Sommerneuzugang noch nicht so zum Zug, wie er es sich vor der Spielzeit wahrscheinlich erhofft hat. Erst viermal inklusive der Partie gegen St. Pauli kam der frühere deutsche U21-Nationalspieler in der Liga von Anfang an zum Einsatz. Außerdem stand der Defensive-Allrounder noch einmal im Pokal gegen den FC Bayern München in der ersten Elf. Ganze fünfmal saß Krauß dagegen sogar komplett auf der Bank. Nun gab es aber die neue Chance in der Startelf, nachdem der 24-Jährige in der Woche zuvor gegen Werder Bremen bereits die gesamte zweite Hälfte ran durfte. Dabei überzeugte der aus Mainz geliehene Profi mit einigen Balleroberungen und einer starken Passquote. So brachte er 96 Prozent seiner Pässe an den Mann.

Hin und wieder schaltete sich der Mittelfeldspieler auch in die Offensive ein. So hatte Krauß in der 76. Minute einen Abschluss aus gut 22 Metern nach einer Ablage von Ragnar Ache. Bei diesem zu zentralen Schuss wurde aber auch deutlich, dass der offensive Einfluss weniger der Grund ist, warum ihn der 1. FC Köln im Sommer geholt hat. Dafür war der 24-Jährige aber in der Defensive sehr sicher. Dort ließ er sich immer wieder in die letzte Kette fallen. So trug der Mittelfeldspieler seinen Teil dazu bei, dass die Hamburger offensiv fast gar nicht stattfanden. Beim Ausgleich und ein paar Minuten davor bei der vielleicht besten Chance der Gäste, als Abdoulie Ceesay bei einer flachen Hereingabe der Hackentrick misslang, war Krauß bereits nicht mehr auf dem Platz.

Signal an Kwasniok

So zeigte Krauß seinem Trainer mit seiner ordentlichen Leistung, dass dieser auf ihn bauen kann, wenn er gebraucht wird. Das ist gerade bei der momentan personell angespannten Lage in der Kölner Defensive ein gutes Zeichen für Kwasniok. Denn der Coach hatte in den vergangenen Partien wegen der vielen Ausfälle immer bei der Aufstellung puzzeln müssen, um eine funktionierende Defensive aufzustellen. Da wird es ihm sehr gelegen kommen, dass er sich auf Krauß verlassen kann, auch wenn dieser in den Wochen zuvor weniger gespielt hat.

Damit gibt der 24-Jährige Kwasniok auch mehr Optionen im zentralen Mittelfeld. So kann dieser die Belastung besser steuern. Das war auch einer der Gründe, warum der Sommerneuzugang gegen St. Pauli in der Startelf gestanden hatte. Denn gerade Isak Johannesson, der sonst gesetzt war, wirkte zuletzt etwas ausgelaugt. „Man hat jetzt schon auch ein bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist. Du bist die ganze Zeit am Anschlag“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über den Isländer. Also gab es für den 22-Jährigen am Samstag eine Pause. Dafür sprang Krauß in die Bresche und nutzte seine Chance. So hat Kwasniok vor dem nächsten Spiel nun die Qual der Wahl, wen er im zentralen Mittelfeld ranlässt. Und vielleicht reicht es für Krauß ja zum zweiten Startelfeinsatz in Folge.

Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Der Konkurrenzkampf ist hart bei den Geißböcken. Auch der Neuzugang der Kölner muss ich um Einsatzzeit bemühen beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Die Chancen auf Spielzeit steigen aktuell bei dem 24-Jährigen, denn gegen Wolfsburg verletzte sich mit RAV van den Berg ein Konkurrent um den Platz in der Mannschaft beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

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Am Samstagnachmittag blieb „nur“ die Rolle des Zuschauers. Beim wilden Ritt gegen gegen Wolfsburg saß Tom Krauß 90 Minuten auf der Bank. Der Sprung zum Stammspieler ist dem Neuzugang noch nicht gelungen. Wobei es die Rolle in der Fülle beim FC in dieser Spielzeit dann auch nicht geben soll. Bislang haben nur Eric Martel, Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski die volle Bundesliga-Arbeitszeit in den Knochen. Der Konkurrenzkampf ist groß beim FC. „Man sieht, dass wir eine gute Kaderbreite haben. Es ist ein gewisser Konkurrenzkampf, dass sich jeder zeigen will, dass jeder spielen will“, so Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Ich glaube, so pusht sich jeder nach oben und entwickelt sich noch mal weiter. Das ist eminent wichtig, um solche Spiele zu ziehen. Es zeigt, wie wir ticken.“

„Unruhig bin ich nicht“

Wie das Team von Trainer Lukas Kwasniok tickt, hat es zu Beginn der Saison bereits mehrfach bewiesen. Die Marschroute, nicht auf eine Stammelf sondern eine Startelf zu setzen, scheint aufzugehen, denn die Motivation ist derzeit groß bei den Akteueren. Das weiß auch Krauß: „Am Ende will man immer spielen. Das ist klar. Am Ende muss man aber auch ruhig bleiben, gut trainieren, um dem Trainer zu zeigen, dass man da ist. Egal wann.“ Wenige Einsatzzeit führt jedoch häufig zu Unmut innerhalb der Mannschaft. Beim FC scheint dies allerdings kein Problem dazustellen. „Unruhig bin ich nicht. Es ist erst der 3. Spieltag. Ich war einmal auf der Bank. Das ist auch okay“, so Krauß über seine Rolle als Joker.

„Die Akzeptanz ist da, weil ein Konkurrenzkampf da ist. Das Niveau ist sehr hoch.“ So scheint Kwasniok seinen Spielern durchaus den Sinn der wechselnden Einsätze nahegebracht zu haben. Dieser hängt auch mit der flexiblen Aufstellung des Trainers zusammen. “Es kommt natürlich auch darauf an, was wir für eine Formation spielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir immer eine andere Formation gespielt haben“, erläutert Krauß die Situation.

“Wir rechnen uns immer Chancen aus“

Am Wochenende steht für Krauß dann die Chance auf Einsatzzeit in der alten Heimat an. „Ich bin da geboren und war da bis ich 19 war“, sagt der 24-Jährige über Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird es für den Mittelfeldspieler trotz großen Selbstvertrauens aber sicherlich nicht. „Wir rechnen uns immer Chancen aus, sonst brauchen wir da nicht hinfahren. Wir gehen wie gegen Wolfsburg als Underdog in das Spiel. Wir wollen jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen. Wir wissen, dass es schwierig ist und dass wir vielleicht auch leiden müssen. Aber wir rechnen uns immer Chancen aus.“

Und das nach dem gelungen Saisonstart wohl auch nicht zu Unrecht. „Es ist ja auch ein Verdienst, wie wir uns in den letzten Spielen gezeigt haben. Wir kommen mit einer breiten Brust und wollen keinen Angsthasenfußball spielen.“ Eine Einstellung, die sich die Kölner Mannschaft seit vergangener Saison hart erarbeitet hat. Dennoch ist für Krauß eins klar: „Mich interessiert aber auch nicht, wer wieviel Respekt vor uns hat.“ Und so fährt die Kölner Mannschaft am Wochenende zu vierten Duell der Bundesliga-Saison. Möglicherweise kann sich Krauß dort dann erneut zeigen.


Deswegen glaubt Tom Krauß schon jetzt an den Klassenerhalt des 1. FC Köln

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Deswegen glaubt Tom Krauß schon jetzt an den Klassenerhalt des 1. FC Köln

Tom Krauß macht als Sommer-Neuzugang bei den Geißböcken eine gute Figur. Der 24-Jährige scheint angekommen zu sein und hat eine klare Meinung zum 1. FC Köln: Tom Krauß schätzt die Chancen des Klassenerhalts ein.

Mit dem FC Schalke 04 und dem VfL Bochum ist er bereits abgestiegen, mit den Geißböcken soll das nicht passieren. Und der 24-Jährige sieht gute Gründe, warum das nicht passieren wird beim 1. FC Köln: Tom Krauß schätzt die Chancen des Klassenerhalts ein.

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Mit einem so deutlichen Sieg – wenn überhaupt mit drei Punkten – hatten im ersten Heimspiel der Saison gegen den SC Freiburg wohl die wenigsten gerechnet. Noch dazu war es bereits der zweite Dreier aus zwei Spielen. Der Bundesligaauftakt ist den Geißböcken mit Trainer Lukas Kwasniok geglückt und lässt die Hoffnungen der Kölner Fans auf den Klassenerhalt nach dem Wiederausstieg durchaus realistisch erscheinen. Nicht zuletzt werden diese Hoffnungen auch durch den Umbruch im Kader der Kölner genährt. Der FC hat bekanntlich elf Neuzugänge zu verzeichnen und dafür knapp 25 Millionen Euro investiert. Einer dieser Neuzugänge ist Tom Krauß, der sich im Rahmen des Testspiels in Essen gegenüber der WAZ zu seinem neuen Verein äußerte.

„So kannst du dann auch Siege einfahren“

Krauß, der nach seiner letzten Station in Bochum im Sommer auf Leihbasis vom FSV Mainz 05 ins Rheinland nach Köln gewechselt ist, hat sich gut eingelebt. „Ich fühle mich hier in der Region generell wohl – egal, ob im Ruhrgebiet oder in Köln. Ich habe mich dort sehr gut eingelebt“, so der 24-Jährige. Ankommen sei dem Mittelfeldspieler sehr wichtig. „Das ist mir in den ersten Wochen auch gelungen, mich in der Mannschaft, dem Verein und der Stadt wohlzufühlen. Das ist für mich schon mal sehr, sehr positiv.“ Gegen Mainz, bei denen Krauß noch bis 2027 unter Vertrag steht, gelang den Kölnern im ersten Saisonspiel ein 1:0-Erfolg. Das allerdings mit Krauß als linkem Innenverteidiger. Im Duell gegen den SCF kam er als Sechser für Denis Huseinbasic zum Einsatz – die Kölner gewannen bekanntlich 4:1.

Das sei aber auch nur der Anfang. “Jetzt ruhen wir uns vier Tage aus, nächste Woche geht es dann mit vollem Fokus in Wolfsburg weiter“, so Krauß. Die bisherigen Zähler sieht der 24-Jährige als wichtigen Anfang für den Klassenerhalt der Geißböcke. Am Ende sei es sehr wichtig, wie du am Anfang startest, meint Krauß. „Wir haben in den ersten beiden Spielen sechs Punkte geholt. Da musst du dranbleiben.“

„Jeder will spielen“

Der etatmäßige Mittelfeldspieler weiß, wovon er spricht. Mit Schalke und Bochum stieg der 24-Jährige jeweils ab. In beiden Spielzeiten verloren die Teams schon zu Saisonbeginn an Boden. Doch der perfekte Auftakt ist für den gebürtigen Leipziger nur ein Grund für den möglichen Klassenerhalt. Unter dem anderen leidet Krauß in gewisser Weise auch. Denn Thomas Kessler hat in diesem Sommer nicht nur den 24-Jährigen verpflichtet. Insgesamt holte der Sportchef elf Spieler für knapp 25 Millionen Euro. Das bedeutet Konkurrenz und stärkt den Kader. „Jeder will spielen. Ich finde, das ist sehr, sehr wichtig, dass du immer diesen Konkurrenzkampf hast und viele Leute, die darauf lauern zu spielen“, erklärt Krauß. „Das ist dann auch ein Ansporn für die Startelf, dass sie nicht nachlässt. Dann entwickelt sich jeder weiter. So kannst du dann auch Siege einfahren.“


Gegen Mainz erneut in der Dreierkette: Tom Krauß wird beim FC zum Defensiv-Allrounder

Tom Krauss vom 1. FC Köln (Foto: Alex Grimm/Getty Images))
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Gegen Mainz erneut in der Dreierkette: Tom Krauß wird beim FC zum Defensiv-Allrounder

Wie im Test gegen Atalanta Bergamo spielte Tom Krauß erneut als linker Teil der Dreierkette. Dabei ist der Neuzugang eigentlich im Mittelfeld zu Hause. Doch dabei bleibt es nicht beim 1. FC Köln: Tom Krauß in der Rolle des Defensiv-Allrounders.

Gegen Regensburg durfte noch Cenk Özkacar als linker Innenverteidiger ran, gegen Mainz aber wie auch schon in der Vorbereitung dann wieder Tom Krauß. Der gebürtige Leipziger ist mehr als „nur“ ein Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln: Tom Krauß in der Rolle des Defensiv-Allrounders.

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So haben sie ihn in Mainz eher selten spielen sehen. Bei der Rückkehr zu seinem Stammverein spielte Tom Krauß in einer für ihn ungewohnten Rolle. So durfte sich der 24-Jährige an seiner alten Wirkungsstätte für den 1. FC Köln als linker Teil der Dreierkette beweisen. Eine Position, die der eigentliche Mittelfeldspieler bereits im letzten Test der Sommervorbereitung gegen Atalanta Bergamo bekleidet hatte. Auf neuer Position muss Krauß seinen Trainer so sehr überzeugt haben, dass Lukas Kwasniok den Neuzugang dort erneut aufbot. Und das anstelle von Cenk Özkacar, der als gelernter Innenverteidiger zur Verfügung gestanden hätte und auch im Pokal bei Jahn Regensburg gespielt hatte.

Kwasniok nicht komplett zufrieden

Aber Kwasniok hatte die gleich Aufstellung wie gegen Bergamo wählen wollen, was den Ausschlag für Krauß gab. „Ich wollte diese Vibes auf dem Feld haben“, so der Coach nach dem Spiel. Das gelang für ihn aber nicht wirklich: „Das haben wir nicht ganz so hinbekommen. Aber klar, Auswärtsspiel, Bundesliga, was völlig anderes. Der Vorteil ist einfach, als Rechtsfuß da in der Dreierkette, dass er normalerweise gegen eine Mann-Mann-Konstellation ganz gut nach innen auflösen kann. Deswegen haben wir Kristoffer Lund recht tief geholt, damit wir einen Linksfuß eher so in der Breite haben. Die Theorie war gut, die Praxis war nicht ganz optimal. Wie gesagt, weil wir ein bisschen schlampig waren und technisch unsauber.“

Vollends überzeugt war der Coach von der Leistung seiner Defensive nicht, gerade, was das Aufbau-Spiel anging. Immer wieder gestikulierte der Kölner Coach wild an der Seitenlinie, war sichtbar unzufrieden. Denn statt die Situation nach vorne aufzulösen, drehten seine Abwehrspieler häufig ab und spielten lieber sicher hintenrum. Insgesamt zog Kwasniok bei seinem umfunktionierten Abwehrspieler ein positives Fazit: „Was er einfach mitbringt, ist Energie, Bereitschaft, auch die Kette immer wieder rauszuschieben, und eine Einsatzbereitschaft. Und deswegen ist er als Defensiv-Allrounder für uns wertvoll.“

Ordentliche Leistung

Der Neuzugang machte dennoch eine sehr ordentliche Partie. So trug Krauß dazu bei, dass die FC-Abwehr über weite Phasen stabil stand und wenig zuließ. Es ist also möglich, dass der 24-Jährige noch weitere Chancen in der Innenverteidigung bekommen wird, auch trotz der großen Konkurrenz um die anderen Verpflichtungen Özkacar und Rav van den Berg, seine Nebenleute gegen Mainz Timo Hübers und Joel Schmied oder Talent Julian Pauli.

Krauß selber hat zumindest mit der Position kein Problem. „Das ist neu für mich. Aber ich habe die Position in der Innenverteidigung in der Vorbereitung bereits einige Male gespielt – mal links, mal zentral. Ich glaube, man hat in den ersten 10, 15 Minuten gesehen, dass man da schon reinkommen muss, aber umso länger das Spiel dann ging, umso sicherer wurde ich dann auch“, so der Kölner Spieler nach der Partie. „Mir ist es wichtig, dass mein Trainer sieht, wo meine Qualitäten liegen. Ob als Innenverteidiger oder auf der Sechs – es ist sicher nicht ganz schlecht, wenn man mehrere Positionen spielen kann.“ Man darf also gespannt sein, wo Tom Krauß bei seinem nächsten FC-Einsatz zu sehen ist – in der Innenverteidigung oder doch wieder auf seiner angestammten Position im Mittelfeld.


Unsere Gewinner der Vorbereitung des 1. FC Köln

Jakub Kaminski spielt für den 1. FC Köln
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Unsere Gewinner der Vorbereitung des 1. FC Köln

Mit dem Pokalspiel gegen Jahn Regensburg startet der FC am kommenden Sonntag in die Pflichtspiele. In den vergangenen Wochen gab es bei den Akteuren einige Lichtblicke für den 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

Fünf Siege in sechs Testspielen – rein ergebnistechnisch blickt der FC auf eine positive Vorbereitung zurück und einige Akteure nutzen die Zeit, sich in den Vordergrund zu spielen beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner der Vorbereitung.

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Jakub Kaminski: Der Pole wechselte im Sommer auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg zum FC. Auch, um die Karriere noch einmal anzukurbeln. Gerade in der zweiten Halbzeit der vergangenen Saison kam der polnische Nationalspieler bei den Niedersachsen nur selten über die Rolles des Jokers hinaus. Beim FC brennt Kaminski nun ganz offensichtlich auf viel Einsatzzeit. Denn mit seinen starken Leistungen wird Trainer Lukas Kwasniok nur schwerlich an dem Schienenspieler vorbeikommen. Neben Spielfreude überzeugte der 23-Jährige mit einer beeindruckenden Torgefahr – sowohl als Schütze als auch als Vorlagengeber. Gut, dass der FC sich eine Kaufoption vertraglich gesichert hat.

Leidenschaft, Einsatz und Arbeitswille

Joel Schmied: Der Schweizer wurde im Winter als Verstärkung für die Innenverteidigung nachverpflichtet. Doch so richtig rund wollte es für Schmied in der Rückrunde nicht laufen. Der Abwehrspieler fiel immer wieder durch Unkonzentriertheiten auf, verursachte unter anderem Elfmeter, war nicht unschuldig an dem ein oder anderen Gegentor. Dementsprechend gab es durchaus Zweifel, ob Schmied ein Faktor in der Bundesliga sein werde. In der Vorbereitung zeigt der Schweizer allerdings ein ganz anders Gesicht. Von den Innenverteidigern ist Schmied nicht nur der souveränste, der 26-Jährige präsentierte sich stark in den Zweikämpfen und war wichtig im Aufbauspiel. Schmied könnte sich so einen Startelf-Platz für Regensburg verdient haben.

Jan Thielmann: Der mittlerweile Ex-U21-Nationalspieler startete aufgrund der Europameisterschaft erst verspätet in die Vorbereitung. Dennoch schaffte es Thielmann, Trainer Kwasniok von seine Qualitäten insbesondere in Sachen Leidenschaft, Einsatz und Arbeitswille zu überzeugen. Der Kölner Coach wird zumindest nicht müde, die Qualitäten des Kölner Eigengewächses hervorzuheben. Auch wenn bei Thielmann nicht alles rund laufen will, hat er mit Kwasniok einen starken Befürworter und rechtfertigte gegen Bergamo seine Startelf-Aufstellung.

Mehr als nur ein Backup

Tom Krauß: Der Mittelfeldspieler wurde wie unter anderem Kaminski ausgeliehen, allerdings gibt es im Gegensatz zum Polen bei Krauß eine Kaufpflicht. Bislang kam der gebürtige Leipziger allerdings nicht wie erwartet zum Einsatz, Krauß spielt in den Planungen von Trainer Kwasniok offenbar in der Innenverteidigung eine zentrale Rolle. Der 24-Jährige gestaltet fast schon Libero-like das Spiel. Eine Rolle, die in der vergangenen Saison unter Gerhard Struber gerne von Eric Martel übernommen wurde. Durch die Verpflichtung von Tom Krauß kann Martel nun auch offensivere Aufgaben übernehmen. Ob der etatmäßige Mittelfeldspieler in der Saison dann auf viel Einsatzzeit kommt, hängt sicherlich auch von weiteren möglichen Neuverpflichtungen ab, denn bekanntlich hat der FC mit Rav van den Berg noch einmal nachgelegt.

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger ist erst seit wenigen Wochen bei den Geißböcken, hat sich aber zumindest sportlich bestens eingefügt. Der 25-Jährige ist ganz sicher mehr als der gesuchte Backup für Jusuf Gazibegovic. Vielmehr hat Sebulonsen das direkte Duell mit dem Bosnier bereits angenommen und könnte nach seinen bisherigen Auftritten durchaus die Nase vorne haben. Gerade in der Vorwärtsbewegung sorgte der Norweger für deutlich mehr Gefahr als Gazibegovic.


Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Tom Krauß im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Der vierte Neuzugang war Krauß bei seiner Ankunft in Köln und ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung – wenn auch auf ungewohnter Position. Erstmal wechselt er aber nur leihweise, unter bestimmten Voraussetzungen greift jedoch eine Kaufpflicht. Die Details zum Krauß-Deal zeigen: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

Für Tom Krauß ist es bereits das fünfte Mal: So oft ist der Kölner Neuzugang inklusive des FC-Wechsels bereits verliehen worden. Doch dieses Mal ist es etwas anders. Denn unter bestimmten Voraussetzungen greift eine Kaufpflicht, sodass der Mittelfeldspieler fest in die Domstadt wechseln würde. Für den FC zeigt sich beim Blick auf die Details zum Krauß-Deal: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

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Seit Anfang Juli ist Tom Krauß nun Spieler des 1. FC Köln. Und bisher kam er in jedem der vier Testspiele zum Einsatz. Wie lange der Mittelfeldspieler aber bei den Kölnern bleibt, hängt auch vom Abschneiden des Vereins ab. Denn erstmal ist Krauß nur vom FSV Mainz 05 geliehen. Laut dem „kicker“ greife aber bei Klassenerhalt und einer bestimmten Anzahl an Einsätzen für den 24-Jährigen eine Kaufpflicht. Diese solle bei 3,5 Millionen Euro liegen. Zuvor würden die Geißböcke bereits 500.000 Euro als Leihgebühr bezahlen. Der ehemalige U21-Nationalspieler selber würde auf jeden Fall gerne länger in der Domstadt bleiben. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Sinnvolle Modalitäten für Köln

Zumindest beim Klassenerhalt wäre der Verbleib auch garantiert. Ein solches Vertragskonstrukt ist in den vergangenen Jahren immer häufiger geworden. Für den 1. FC Köln ist es aber bisher eher die Ausnahme gewesen. Dabei haben die Modalitäten einige Vorteile für den FC. Dadurch, dass ein Großteil der Ablöse wenn überhaupt erst in einem Jahr gezahlt werden muss, sind die Geißböcke in der momentan laufenden Transferperiode weiterhin handlungsfähig. Es bleibt mehr Budget übrig, um die übrigen Kaderbaustellen zu schließen. Hätten die Kölner Krauß bereits jetzt für dann vier Millionen Euro fest verpflichtet, wäre dadurch etwa das Geld, dass der Verein durch den Transfer von Max Finkgräfe eingenommen hat, direkt wieder weg.

Wenn die Geißböcke den Klassenerhalt schaffen, ist die finanzielle Situation im nächsten Sommer außerdem wahrscheinlich etwas besser, da man weiter mit den größeren Einnahmen aus der Bundesliga wirtschaften kann. So ist es gut möglich, dass die Ablöse im nächsten Sommer besser stemmbar ist. Man würde trotz der 3,5 Millionen Euro noch Geld übrig haben, mit dem man den Kader weiter für das zweite Jahr Bundesliga verstärken kann. Und wenn der Club absteigen sollte, hat man nach dem Abstieg keine finanziellen Probleme wegen des Mittelfeldspielers, weil die Kaufverpflichtung ja nur bei Klassenerhalt greift.

Ein Jahr Zeit, sich zu beweisen

Auch minimieren die Kölner so ihr Risiko. Auch wenn sie von Krauß als lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler überzeugt sind, haben sie nun ein Jahr Zeit, um zu schauen, wie er sich schlägt. Bei einem Abstieg ist es wahrscheinlich, dass Krauß nicht die Erwartungen erfüllt hat. Das ergibt sich daraus, dass für einen Abstieg logischerweise viele Spieler schlechter performen müssen. Wenn der FC jedoch die Klasse hält und der 24-Jährige die erforderliche Anzahl an Einsätzen knackt, kann es gut sein, dass der Spieler seinen Anteil daran gehabt hat. So würden die Geißböcke potenziell einen Leistungsträger weiter an sich binden. Wenn es die Kaufpflicht nicht geben würde und es nur eine Leihe wäre, hätte Krauß dann wahrscheinlich auch seinen Marktwert erhöht. Um ihn dann zu halten, müssten die Kölner nochmal mit Mainz 05 über einen festen Transfer verhandeln. Dieses Mal hätten aber die Mainzer eine stärkere Verhandlungsposition und es wäre auch gut möglich, dass andere Vereine ebenfalls Interesse zeigen. Daher ist es sinnvoll von den Verantwortlichen gewesen, die Kaufpflicht mit aufzunehmen.


Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Tom Krauß im Trainingslager des 1. FC Köln
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Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Seit zwei Wochen trainiert Tom Krauß nun beim FC und unter Lukas Kwasniok. Die Einheiten sind Schweiß treibend und intensiv, doch der Mittelfeldspieler weiß auch, dass es darauf am Ende ankommen wird für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel und der Zukunft.

Mittlerweile scheint er bereits angekommen und gibt richtig Gas für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel an den Rhein und der Zukunft bei den Geißböcken.

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Auf dem Platz gibt er bereits ab und an den Ton an, dirigiert. Tom Krauß ist beim FC ganz offensichtlich angekommen. Gut zwei Wochen ist der Mittelfeldspieler nun bei den Kölnern im Training und scheint sich durchaus wohlzufühlen. „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen“, sagt der Mittelfeldspieler, der gleich mehrere Stationen trotz seines jungen Alters auf dem Karriere-Konto stehen hat. Erst in der vergangenen Saison wurde Krauß vom FSV Mainz gleich zweimal verliehen. Erst nach Lutton, dann zum VfL Bochum. Der Karriereteil in England endete aufgrund privater Gründe, der beim VfL mit dem Abstieg. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Für Krauß könnte es passen

Beim FC ist der 24-Jährige zwar erneut geliehen, allerdings ist dieses Konstrukt mit einer Kaufpflicht verbunden. Hält der FC die Klasse, geht das Ziel zu bleiben klar. Nachdem der 24-Jährige in der vergangenen Saison mit dem VfL Bochum gegen den Abstieg spielte, geht es nun mit dem 1. FC Köln ebenfalls um den Klassenerhalt. Allerdings strebt der gebürtige Leipziger mit den Kölnern ein anderes Ende an. „Du wirst in der Saison negative Momente erleben, das gehört dazu. Die Frage ist, wie du als Verein, als Team und Staff damit umgehst. Dass du nicht zerbrichst, ist sehr sehr wichtig und, dass du die engen Spiele gewinnst. Die 0:0-Spiele oder 1:1-Spiele, die musst du dann auch ziehen, um in der Klasse zu bleiben und Punkte zu holen“, sagt der gebürtige Leipziger. Auch dafür wird aktuell hart gearbeitet.

Die Einheiten sind Schweiß treibend, Lukas Kwasniok als Trainer fordernd. „Die letzte Woche habe ich schon brutal gemerkt. Nach so einem Testspiel war ich noch nie so kaputt danach. Ich brauch das aber auch, um zu wissen, was ich noch verbessern kann, wo überhaupt meine Fitness liegt“, sagt Krauß. „Ich bin noch nicht am Ende meiner Vorbereitung. Du brauchst die Körner für die Liga.“ Man merkt dem Mittelfeldspieler an, dass er sich beim FC gut fühlt, ihm auch die Größe des Vereins nichts macht. „Der Club ist so riesig, man sieht auch, wie viele Fans jetzt hier sind. Ich glaube ich habe jetzt nach zwei Wochen schon ein bisschen das Gefühl, dass es passen könnte“, sagt Krauß. „Jetzt schon nach zwei Wochen sage ich, dass es der richtige Schritt war, ich habe mir das auch sehr lange überlegt, als die Anfrage kam. Dann habe ich gedacht, das könnte tatsächlich das sein, was ich suche für die nächste Zeit.“

„An mir kommst du nicht vorbei“

Jetzt geht es auch für Krauß darum, sich einen Platz in der Mannschaft zu erspielen, sich zu bewerben. Krauß weiß um seine Stärken. „Ich habe mir in Bochum eine andere Spielintelligenz weiterentwickelt, habe da viel mehr mit Ball gemacht und auch viel mehr Verantwortung bekommen. Aber natürlich liegen meine Stärken auch gegen den Ball“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses „An mir kommst du nicht vorbei“. Bälle gewinnen, Bälle weitergeben an Spieler, die auch diese kreativen Momente haben, das bin ich einfach.“

Diese Fähigkeiten werden auch nötig sein. Denn Krauß hat starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld. Wenn die Konstellation so bleibt. Mit Denis Huseinbasic und Eric Martel gab es zuletzt zwei Spieler, die noch nicht ganz sicher für die kommende Spielzeit gesetzt scheinen. Krauß wird sich auf jeden Fall durchsetzen wollen. Auf dem Platz im Trainingslager macht er schon eine gute Figur.