1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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1. FC Köln: Lukas Kwasniok setzt gegen Leverkusen erneut auf dieses gute „Match“

Am Samstagabend ist der FC zu Gast beim Nachbarn aus Leverkusen. Im Vorfeld äußerte sich der Kölner Coach auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

Rotation zum Überraschungseffekt oder eingespielte Mannschaft gegen den Nachbarn? Der Trainer des Geißböcke ließ sich noch nicht ganz in die Karten schauen. Doch zwei Entscheidungen gab es dann doch beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt zwei Offensiv-Startplätze.

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Mit dem Duell gegen Bayer Leverkusen starten die Kölner ins letzte Auswärtsspiel des Jahres. Es folgt zu Jahresausklang die Partie gegen Union Berlin im eigenen Stadion. Und für die Partie bei der Werkself steht kein Comeback aus der Verletztenliste bevor. Dominique Heintz und Joel Schmied werden für die Partie ausfallen. Ob sie in diesem Jahr noch einmal auf dem Platz stehen werden, wollte Kwasniok nicht versprechen. „Wenn sie ein so gutes Heilfleisch wie Jan Thielmann haben vielleicht“, sagte der Coach. Somit wird der Trainer in der Defensive wieder ein wenig puzzeln müssen. Denn nominell stehen Kwasniok mit Cenk Özkacar und Rav van den Berg nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Große Experimente nennt der Trainer die Umstellungen auf dem Platz sowieso nicht.

„Das sind keine Experimente“

„Das sind keine Experimente, wenn wir den Jakub Kaminski oder den Jan Thielmann auf der Schiene oder den Seb Sebulonsen auf der Halpspur einsetzen. Es ist ja nicht so, dass wir den Eric auf der Neun oder den Schwäbe in der Innenverteidigung einsetzen“, sagte der Coach und ließ durchblicken, dass „Kuba“ und Jan eben wieder auf den Außeneingesetzt werden. In der Reihe davor sind zwei Plätze wohl auch vergeben. Denn Luca Waldschmidt und Said El Mala sind für den Trainer ganz offensichtlich „ein Match“. „Die Kombination aus einem guten Fuß bei dem einen Spieler und einem guten Auge und der Geschwindigkeit und der Bereitschaft in die Tiefe zu sprinten, ist immer von Vorteil. Also die Kombination tut dir immer gut und dem Gegner oftmals weh“, sagte Kwasniok. Und gegen einen spielstarken Gegner wie Leverkusen gilt es, eben Möglichkeiten zu finden, dem Gegner wehzutun.

Die Kombination ist also für den Trainer mehr als nur eine Option: „Wir haben das zu Beginn der Saison noch nicht so genutzt. Weil wir uns auch darauf verständigt haben, in der Arbeit gegen den Ball mit Kuba und Jan zwei sehr fleißige Jungs aufs Feld zu bekommen. Und dann mit Said und Luca von der Bank nachzulegen“, sagte Kwasniok. „Die haben sich jetzt mit Fleiß nach und nach in die Konstellation gebracht, dass sie das von Beginn an zeigen dürfen. So der Trainer weiter. „Deswegen ist diese Konstellation schon eine interessante. Ich nehme jetzt nicht zu viel weg, dass, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie auch morgen wieder in der Startelf stehen. Beide!“ Wer den dritten Part in der Offensivreihe bekleidet, scheint indes noch nicht festzustehen. Nur eins ist klar, ein Experiment wird es nicht geben.

Vor St. Pauli: Lukas Kwasniok vergibt Startelfplätze und deutet die Bank für einen Leistungsträger an

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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Vor St. Pauli: Lukas Kwasniok vergibt Startelfplätze und deutet die Bank für einen Leistungsträger an

Mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli steht am Samstag eine weitere schwere Aufgabe an für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt die ersten Startelfplätze, wird aber wohl einem Stammspieler ein wenig Pause gönnen.

Mit der Begegnung gegen St. Pauli steht für die Geißböcke die nächste schwere Aufgabe an. Der Kölner Coach hat bereits Pläne für die Aufgabe mit dem 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt die ersten Startelfplätze.

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Vor dem Duell gegen den FC St. Pauli muss sich FC-Trainer Lukas Kwasniok einiges in der Defensive einfallen lassen. Nach wie vor fallen gleich vier Innenverteidiger aus. Immerhin wusste am vergangenen Wochenende Rav van den Berg zu überzeugen, nachdem er nach zehn Minuten schon eingewechselt wurde. „Ich war schon auch positiv überrascht, dass er so eine Leistung aus dem Kalten an den Tag legen konnte. Das Spiel lief nicht ganz so flüssig. Da fand ich schon, dass er eine positive Leistung gebracht hat. Er war schon daran beteiligt, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben“, sagte der Kölner Coach am Donnerstag auf der Spieltagskonferenz. Und so wird der Niederländer auch am Samstag spielen, dieses Mal von Beginn an. „Die Alternativen sind natürlich auch rar gesät. Ich kann schon bestätigen, dass er auch beginnen wird.“

„Es bleibt ein Entwicklungsprozess“

Grundsätzlich ist der 21-Jährige ein Spieler, den Kwasniok wohl in der Startelf zu sehen scheint. „Er kann einfach Fußball spielen, hat einen ruhigen Puls. Er hat insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger. Viel Größe, gutes Tempo, fußballerische Elemente und auch eine Gabe gut zu verteidigen in individual taktischen Situationen“, sagte der 44-Jährige. „Wir müssen daran arbeiten, dass er dauerhaft aktiv ist und vielleicht noch im athletischen Bereich einen Step macht.“ Einen Step hat zuletzt auch Said El Mala gemacht. Der Kölner Youngster spielte in der vergangenen Woche erstmals seine 90 Minuten und erklärte, er habe das Spiel noch zwei Tage in den Beinen gespürt. „Er hat ein Tor erzielt, er ist ein paar Mal hängengeblieben. Wie bei allen Spielern, bleibt es auch bei ihm ein Entwicklungsprozess“, so Kwasniok. „Wenn er gut spielt, bekommt er die 90 Minuten auch im nächsten Spiel.“

Weitere Startelfgarantien sprach der Trainer nicht aus. Gerade in der Offensive hat der Coach wieder die Qual der Wahl, denn auch Ragnar Ache gehe es wieder „sehr gut“ nach der Gehirnerschütterung. „Das war gar kein Problem. Die Protokolle sind so wie sie sind. Gefühlt hätte er auch ein wenig früher einsteigen können“, sagte der Coach. „Wir wollen da aber auch nicht in Teufelsküche kommen. Er hat gar keine Probleme. Er ist auch wieder eine Option für uns. Weil er mit seiner Kopfballstärke Spiele entscheiden kann.“ Keine Rolle wird Yannick Mausehund spielen. Die Youngster sollen auch weiterhin in der U21 zum Einsatz kommen. Die Spielpraxis beim Kölner Nachwuchs sei wichtiger als die Bank bei den Profis. Mögliche Engpässe werden also intern aufgefangen.

Jakub Kaminski darf sich dagegen wohl wieder auf eine andere Position einstellen. „Wenn er auf seiner angestammten Position spielen würde, dann wäre Said auf der Bank und dann würdet ihr mich lynchen“, so Kwasniok. „Das wollen wir ja nicht. Ich will Said ja auch spielen lassen, deswegen muss der Kuba auch mal auf einer anderen Position ran.“ Isak Johannesson könnte dagegen zunächst auf der Bank sitzen. Der Isländer spulte gegen Bremen seine wohl schwächste Saison Leistung ab. „Er ist vielleicht ein Ticken überspielt gewesen“, erklärte der Coach. „Wir wissen, was er kann. Er braucht aber auch seine Frische, um das umsetzen zu können. Sein einziges Tor in dieser Saison hat er in der Liga von der Bank aus erzielt.“

Kein Startelf-Versprechen für Rav van den Berg: „Die Bundesliga ist kein Experimentierfeld“

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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Kein Startelf-Versprechen für Rav van den Berg: „Die Bundesliga ist kein Experimentierfeld“

Mit dem Duell gegen Werder Bremen geht es nun in die letzten vier Spiele des Jahres. Am Freitag äußerte sich der Kölner Coach Lukas Kwasniok auch zum Personal des 1. FC Köln: Rav van den Berg erhält keine Startelf-Garantie.

Am Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen. Und gerade in der letzten Reihe gibt es einige Lücken beim 1. FC Köln: Rav van den Berg erhält dennoch keine Startelf-Garantie vom Trainer.

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Zwei Tage vor dem Duell gegen Werder Bremen gab es die nächste Hiobsbotschaft in Bezug auf den Krankenstand beim FC. Ragnar Ache fällt mit einer Gehirnerschütterung aus, wird nicht mit nach Bremen fahren. „Ragnar geht es eigentlich ganz gut. Aber die Protokolle sind wie sie sind, deswegen steht er uns nicht zur Verfügung“, sagte Lukas Kwasniok am Freitagmorgen auf der Pressekonferenz und deutete die formell vorgegeben medizinischen Abläufe bei einer Gehirnerschütterung an. „Joel Schmied fehlt genauso. Das heißt, die personelle Situation hat sich ein wenig verändert. Wir werden da kein Trübsal blasen. Wir sind auf der Suche nach Lösungen, haben auch schon die ein oder andere in petto.“

„Das ist ein Gedankengang“

Gerade in der Defensive muss der Trainer dieser Tage erfinderisch sein. Denn mit Schmied gibt es nun die vierte Verletzung bei einem Innenverteidiger. Immerhin kehrt mit Rav van den Berg ein Rekonvaleszent in den Kader zurück. Ob der Niederländer aber auch tatsächlich von Beginn an auflaufen wird, ließ Kwasniok offen. „Das ist ein Gedankengang. Der liegt auf der Hand, logischerweise“, sagte der Coach. „Ich muss gestehen, dass im Falle eines fitten Joel Schmied diese Überlegung noch nicht vorhanden gewesen wäre.“ Van den Berg hatte sich vor gut zwei Monaten eine Schulterverletzung zugezogen, war operiert worden. Seit einigen Wochen ist der Spieler wieder im Training, erklärte erst am Donnerstag, dass er sich topfit fühle. „Ich habe den Spielern eine gewisse Verantwortung gegenüber“, sagte Kwasniok.

Der Trainer erklärte weiter, dass es ein Einfaches sei, „einen Spieler, der glaubt topfit zu sein, reinzuwerfen, um dann zu sagen, er war vielleicht doch noch nicht ganz fit. Ich sehe ihn jeden Tag im Training und dann ist es meine Verantwortung, ihn im richtigen Moment laufenzulassen. Er ist gerade an der Schwelle.“ Somit sei der Innenverteidiger sicherlich eine Option. Aber: „Wir dürfen uns nicht von Emotionen treiben lassen. Das ist die einzige Position, die noch offen ist“, so Kwasniok weiter. Van den Berg hatte in der Länderspielpause sein Comeback gegeben, allerdings für die U21 der Elftal. „Wir sind recht happy, dass er da gespielt hat. Aber in diesem Spiel hat man auch gemerkt, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Die Bundesliga ist kein Experimentierfeld“, so der Trainer.

„Wir brauchen eine gewisse Körperlichkeit“

Sollte van den Berg nicht von Beginn an zum Einsatz kommen, wird es vielleicht wieder einen positionsfremden Spieler in der letzten Reihe geben. Allerdings wird es sich dabei wohl nicht um Tom Krauß handeln, der die vergangenen beiden Spiele schon nur 90 Minuten zuschaute. „Tom bringt Qualitäten mit, die wir brauchen. Wenn Eric Martel aber auf der Sechs spielt, dann sehe ich die Kombination Krauß/Martel nicht so sehr. Weil das fußballerische Element von einem Huseinbasic oder Johannesson abgedeckt werden muss“, sagte der Coach. „Es ist schon so, dass wir mit dem Ausfall von Ragnar eine gewisse Körperlichkeit brauchen. Und Tom bringt viele Attribute mit. Nur ist es nicht so, dass er ein Kopfball-Ungeheuer ist“, so der Coach weiter. „Diese Kombination ist aktuell für den Beginn des Spiels eher weniger gefragt. Aber im Laufe des Spiels könnte es umso wichtiger werden.“

Kaderplanung zum Entwicklungsclub: Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Kaderplanung zum Entwicklungsclub: Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Christian Keller wollte den FC einst zum Entwicklungsclub machen – mit bislang überschaubarem Erfolg. Am Samstag kommt mit Frankfurt ein Paradebeispiel, wie es gehen kann. Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

Mit den Neuzugängen des Sommers könnten die Geißböcke bei einer positiven Entwicklung durchaus ordentliche Gewinne erzielen. Der kommende Gegner vom Wochenende ist das Paradebeispiel für die Weiterentwicklung und den Weiterverkauf von Talenten. Kann Frankfurt dem 1. FC Köln als Vorbild dienen?

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Es fehlt wohl nicht mehr viel und der 1. FC Köln hat wieder einen Geschäftsführer Sport. Dem Vernehmen nach laufen die Gespräche zwischen dem Kölner Präsidium und Thomas Kessler bereits. Und unterm Strich ist eine Einigung am Ende des Tages wohl nur Formsache. Das Team um Präsident Jörn Stobbe gilt als großer Befürworter des ehemaligen Keepers und der hat bekanntlich im Sommer auch viel dafür getan, dass es nur wenige Punkte gibt, die gegen eine Beförderung seiner Person sprechen würden. Der Großteil der Sommertransfers hat bislang geliefert, die Verpflichtung des Trainers scheint bislang ebenfalls eine gute Wahl gewesen zu sein. Kessler hat beim FC innerhalb von einem halben Jahr viel bewegt und der Mannschaft ein neues Gesicht verliehen.

Der FC hat einen anderen Weg eingeschlagen

Der Name seines Vorgängers Christian Keller taucht auch bei den Fans immer seltener auf. Auch, wenn die Kölner noch immer mit der ein oder anderen Altlast zu kämpfen haben. Neben den personellen Veränderungen wurden rund ums Geißbockheim auch einige andere Dinge angegangen. In der Kabine wird zum Beispiel wieder mehr als „nur“ noch Deutsch gesprochen oder die gefühlt lange unantastbare Viererkette wird von Lukas Kwasniok nur im Einzelfall aus der Schublade geholt. Der FC hat sich von seinem jüngsten Geschäftsführer Sport – wenn man so will – emanzipiert. Dabei gehört zur Wahrheit natürlich auch, dass die Kader-Entwicklung zu einem großen Anteil auch nur aufgrund des Sparkurses der vergangenen Jahre möglich gewesen ist.

Eine große Vision oder Vorgabe des Ex-Geschäftsführers ist aber geblieben. Keller hatte einst erklärt, er sehe den FC in naher Zukunft als Entwicklungsclub. Nun gibt es zwei Ansichten, wie sich ein Ausbildungs- oder Entwicklungsclub definiert. Auf der einen Seite sicherlich die Ausbildung und vor allem die sportliche Weiterentwicklung vom eigenen Nachwuchs, um wirtschaftlichen oder sportlichen Erfolg zu erzielen. Einen Plan, den man sich beim FC auf die Fahne geschrieben hat, doch der Ertrag ist zumindest in den vergangenen Jahren überschaubar gewesen. Spieler wie Justin von der Hitz, Tim Lemperle, Justin Diehl – zu oft haben Youngster den Verein ablösefrei oder für eine geringe Summe verlassen können. Auf der anderen Seite werden aber Vereine als Entwicklungsclub angesehen, die junge Profis verpflichten, um sie dann nach einer gewissen Zeit und positiven Entwicklung für eine ordentliche Summe wieder zu verkaufen.

Frankfurt als Paradebeispiel?

Ein Paradebeispiel für dieses Vorgehen kommt am Samstag nach Köln. Eintracht Frankfurt hat mit Markus Krösche in den vergangenen Jahren zahlreiche Talente gefunden, weiterentwickelt und für teures Geld abgegeben. Mehr als 450 Millionen Euro hat die Eintracht in den vergangenen sechs Jahren an ihren Talenten verdient. An Spielern wie Omar Marmoush, Hugo Ekitiké oder Randal Kolo Muani, die alleine knapp 280 Millionen Euro in die Kassen spülten. Jean-Mattéo Bahoya wird aktuell angeblich ebenfalls heiß umworben, eine Ablöse von rund 80 Millionen Euro steht im Raum. Der Marktwert von Can Uzun soll bei 45 Millionen Euro liegen. Die Eintracht kann aber auch mit der Aussicht auf die Champions League, zumindest dem internationalen Parkett, und wohl einer deutlich höheren Gehaltsklasse locken.

„Ich sage meinen Scouts: ,Leute, das Wichtigste sind die Stärken, aber achtet auch auf die Schwächen, denn vielleicht können wir an diesem Problem arbeiten'“, sagte Krösche unlängst im „The Athletic“ und nennt den Ex-Frankfurter Omar Marmoush als Beispiel. „Bevor wir Omar verpflichtet haben, gab es schon eine Diskussion. Er war ein Spieler mit zahlreichen Schwächen, aber nur zwei, drei deutlichen Stärken“, so Krösche weiter. „Hätten wir uns also nur auf die Schwächen konzentriert, hätten wir ihn nie unter Vertrag genommen. Aber wir kamen zu dem Schluss, dass der Grund für seine schlechte Entscheidungsfindung darin lag, dass er nicht regelmäßig genug spielte.“

Der FC will an seinen Spielern mittelfristig verdienen

Eine Marschroute, die man wohl zu gerne – wenn auch eine Spur kleiner – beim FC einschlagen. Tatsächlich könnten Akteure wie Jakub Kaminski einem ähnlichen Muster entsprechen. Der Pole wurde zunächst geliehen, der FC kann aber die Kaufoption ziehen. Die Ablöse soll bei vier bis fünf Millionen Euro liegen. Der Marktwert liegt laut transfermarkt.de aktuell bei sieben Millionen Euro – Tendenz bei den bisher gezeigten Leistungen, der Chance auf die WM und der stetigen Entwicklung steigend. Bei Rav van den Berg ist das Muster eindeutig zu sehen. Der Abwehrspieler soll in Köln weiterentwickelt werden, träumt aber vom Schritt in die Premier League. Der wäre dann ganz sicher mit einer ordentlichen Ablöse verbunden, je nach Entwicklung deutlich über den rund acht Millionen Euro, die der FC investiert hat.

Genauso könnte es sich bei Isak Johannesson verhalten. Und natürlich bei Said El Mala. Der FC soll dem Vernehmen nach den aktuellen Vertrag des Youngsters noch einmal anpassen wollen. Schon jetzt brachte „Sky“ eine mögliche Ablöse von 35 bis 40 Millionen Euro ins Spiel. Auch bei El Mala ist die Tendenz steigend. Der Offensivspieler könnte in der Tat der teuerste Verkauf der Vereinsgeschichte werden. Das war bislang Anthony Modeste mit rund 30 Millionen Euro. Für den FC ein Schritt Richtung Entwicklungsclub. Und ironischerweise hat dann wiederum bei El Mala Christian Keller seine Hände im Spiel gehabt.

Kwasnioks klare Ansage: Nun gehe es darum, „den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen“

Lukas Kwasniok findet deutliche Worte
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Kwasnioks klare Ansage: Nun gehe es darum, „den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen“

Mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt startet der FC in den letzten Block des Jahres. Und in der Endphase soll es noch einmal Punkte geben für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit klarer Ansage zum Endspurt.

Sieben Punkte holte der FC aus den vergangenen sieben Spielen. Damit es zum Jahresende noch ein paar Zähler mehr gibt, gab es am Donnerstag deutliche Worte beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok mit klarer Ansage zum Endspurt.

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In Sachen Aufstellung wollte sich Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Frankfurt noch nicht zu sehr in die Karten schauen lassen. Dass es am Samstagabend aber eine andere Aufstellung als noch gegen Borussia Mönchengladbach geben wird, scheint schon einmal sehr wahrscheinlich. Und das nicht nur, weil der FC ausgerechnet im Rheinischen Derby eine seiner schlechteren Auftritte ablieferte. Vielmehr ist Kwasniok ein besonderer Freund der Rotation und mit Jan Thielmann deutete der Trainer auch einen Spieler für die Anfangsformation bereits an. Spätestens dann wäre klar, dass es eine andere Aufstellung als am vergangenen Spieltag geben würde. Ob Kwasniok aber im 13. Pflichtspiel eine 13. Aufstellung findet, ist zumindest fraglich.

Deutliche Worte vom Trainer

Und obwohl der Trainer bereits sämtliche (gesunden) Feldspieler des Kaders auf den Platz gebracht hat, wird es gleich einige Akteure geben, die über ihre aktuelle Rolle und wohl auch über ihre Einsatzzeit alles andere als glücklich sein dürften. Darunter Spieler, die ihren Stammplatz der Vorsaison verloren oder sich diesen für diese Spielzeit versprochen haben. „Man spricht ja natürlich immer wieder über die Jungs, die dann gerade nicht so zur Geltung kommen“, sagte Kwasniok. „Das ist relativ normal: Bei 20 Feldspielern spielen halt zehn und die anderen zehn nicht. Dann entscheiden einfach immer taktische Überlegungen und die Performance im Training und im Spiel.“ Und genau das hat der Coach mit seinen Wechseln und Rotationen auch mehrfach unter Beweis gestellt.

Und genau darüber hat der Trainer offensichtlich auch mit seinem Team gesprochen. „Ich habe den Jungs einfach heute eins mit auf dem Weg gegeben. Wir sind jetzt viereinhalb Monate zusammen und jetzt geht’s darum, die nächsten vier Wochen den Schnabel zu halten, die Arschbacken zusammen zu kneifen und persönliche Befindlichkeiten hinten anzustellen. Was sie sowieso tun“, so der Trainer weiter. Heißt: Der Fokus ist weiterhin nur auf den Fußball gerichtet, jetzt sollen bis zum Ende des Jahres noch einmal Punkte her, um in Ruhe ins neue Jahr zu starten. Die letzten fünf Spiele in 2025 sollen laut Kwasniok noch einmal „abgearbeitet“ werden. Denn die Punkteausbeute der vergangenen Wochen war dann insgesamt doch mit sieben Zählern aus sieben Spielen eher überschaubar.

„Das was uns zu Beginn sehr erfolgreich gemacht hat und die ersten sechs Punkte gebracht hat, das ist jetzt das Credo und die Zielsetzung für die nächsten fünf Partien bis zur Winterpause“, sagt Kwasniok. „Und dann setzen wir uns mit allen zusammen, machen dann auch eine Analyse mit jedem einzelnen, um dann zu sagen, okay, das war gut aus unserer Sicht, das ist gut aus der Sicht des Spielers.“ Aktuell ginge es einfach darum, „für den Verein das bestmögliche rauszuholen.“


Schwere Gruppe für Polen und Jakub Kaminski: Noch zwei Schritte bis zur WM

Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)
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Schwere Gruppe für Polen und Jakub Kaminski: Noch zwei Schritte bis zur WM

Beim FC ist er einer der Durchstarter der Saison, mit seiner Nationalmannschaft darf er auf die WM hoffen. Doch der Schritt wird nicht einfach in den WM-Playoffs: Jakub Kaminski trifft mit Polen zunächst auf Albanien.

Zwar war das letzte Gruppenspiel der EM-Quali für die Polen noch einmal eine echte Herausforderung, doch die Mannschaft um FC-Profi Jakub Kaminski hat es am Ende dann doch souverän in die Playoffs geschafft. Der Traum vom Endturnier lebt, er nimmt aber eine ordentliche Zielgerade in den WM-Playoffs: Jakub Kaminski trifft mit Polen auf Albanien. In einem Endspiel würde eine große Herausforderung warten.

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Nach dem bitteren Aus von Isak Johannesson mit Island ist die Chance, FC-Profis bei der WM in den USA, in Mexiko und Kanada zu sehen, wieder ein wenig gesunken. Stammkräfte in ihren Nationalmannschaften gibt es zurzeit nur zwei: Johannesson und Jakub Kaminski. Während Spieler wie Said El Mala, Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen auf eine Berufung für ihre bereits qualifizierten Nationalmannschaften hoffen, ist Kaminski zwar Stammspieler, Polen aber noch nicht qualifiziert. Dazu fehlen noch zwei Schritte und mindestens der Zweite dürfte es so richtig in sich haben. Im ersten Playoff-Spiel trifft Polen zu Hause auf Albanien und ist dort sicherlich Favorit. Allerdings ließ der kommende Gegner in der Gruppe Serbien und Lettland hinter sich, die schon Erfahrungen auf großen Turnieren sammelten.

Schwere Aufgabe für Bosnien

In einem möglichen Endspiel trifft Polen dann auf den Sieger der Begegnung zwischen der Ukraine und Schweden. Die Ukrainer schmiss im Kampf um den Playoff-Platz Island aus der Qualifikation. Wie beim FC gehört der 23-Jährige auch bei der A-Nationalmannschaft zu den absoluten Leistungsträgern. In vier Gruppen werden jeweils die letzten WM-Tickets für Europa vergeben. Die Turniere bestehen jeweils aus den Halbfinalen und dem Endspiel. Es gibt kein Rückspiel. Die Partien finden Ende März statt. Die Auslosung der WM wird allerdings schon am 5. Dezember (18 Uhr) in Washington ausgetragen. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic hoffen ebenfalls noch auf die Playoffs. Bosnien-Herzegowina trifft auf Wales und dann auf den Sieger der Partie Italien gegen Nordirland.

Allerdings sind beide FC-Profis aktuell nicht Teil der bosnischen Nationalmannschaft. Gerade Gazibegovic dürfte es als Edelreservist beim FC auch schwer haben, sich in den Fokus zu spielen. Auch deswegen gilt ein Wechsel im Winter als sehr wahrscheinlich.

Comeback beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok stellt Rückkehrer Startelf in Aussicht

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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Comeback beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok stellt Rückkehrer Startelf in Aussicht

Nach der Länderspielpause steht am Samstag das Duell gegen die Eintracht auf dem Programm. Lukas Kwasniok feilt an der richtigen Formation und stellt einigen Spieler die Startelf in Aussicht beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt beginnen.

Das Lazarett bei den Geißböcken lichtet sich. Bis auf die Langzeitverletzten könnte der Kölner Coach aus dem Vollen schöpfen beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt beginnen.

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Nach der Länderspielpause ist der Fokus jetzt voll auf die Begegnung gegen Frankfurt gerichtet. Und der Kölner Coach ist guter Dinge, dass vor allem auch die Nationalspieler gesund zurückgekommen sind. „Alle in einem anderen Zustand. Der eine hat sonntags gespielt, der andere montags, wieder einer dienstags. Dazu kommt der mentale Zustand. Es macht schon etwas mit Spielern, wenn man sich mit seinem Land qualifiziert oder eben nicht“, sagte Kwasniok. „Es standen mir jetzt im Training alle zur Verfügung. Es ist nicht selbstverständlich Ende November alle Spieler beisammen zu haben.“ Bis auf die Langzeitverletzten, fügte der Coach noch an.

„Er ist sicherlich noch nicht so weit“

So steht durchaus eine Rückkehr des Innenverteidigers aus den Niederlanden bevor. „Bei Rav ist es natürlich so, dass er schon länger rausgewesen ist. Wir haben mit dem niederländischen Verband schon auch die Absprache gehabt, dass er die Trainingswoche nutzen soll und dann auch seine ersten Spielzeiten bekommen soll“, sagte Kwasniok. „Es ist schon so, wenn du länger rausgewesen bist, dass du dann Rhythmus brauchst. Das ist relativ normal. Ich muss morgen mal mit ihm reden, wie er sich fühlt. Er ist sicherlich noch nicht so weit, dass er beginnen kann.“ Dadurch wird wohl Eric Martel einmal mehr im Zentrum der Dreierkette stehen.

Anders sieht es bei Jan Thielmann aus. „Der Jan ist nicht ganz so lange ausgefallen, das hilft einem, um schnell wieder eine Option zu sein“, sagte Kwaniok. „Er ist einer körperlich extrem guten Verfassung gewesen. Also wirklich Top, top, top. Er hat da wirklich wenig verloren. Deshalb stellt er mehr als eine Kaderoption dar. Weil er gerade auch in Heimspielen, wo du abarbeiten und einem Gegner wehtun musst, gerade bei einem so starken Gegner, da hilft er sehr. Da stellt er eine Option für die Startelf dar.“ Das gleiche gilt für einen weiteren Schienenspieler. „Seb ist mit seiner Wucht gerade gegen eine so spielstarke Mannschaft wie gegen Frankfurt eine Option von Beginn an“, sagte der Trainer.

Ob Said El Mala von Beginn an spielen wird, ließ der Coach offen. Auch, weil er sich selbst noch nicht entschieden habe. Marius Bülter wird nach seinem Magen-Darm-Infekt sicher keine Option für die Anfangsformation.

Eintracht Frankfurt setzt auf Ballbesitz: Kommt die Spielweise dem 1. FC Köln entgegen?

Eric Martel im Spiel für den 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt
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Eintracht Frankfurt setzt auf Ballbesitz: Kommt die Spielweise dem 1. FC Köln entgegen?

Gegen Borussia Mönchengladbach tat sich der FC im Derby schwer. Und das, obwohl die Geißböcke doch eine große Dominanz ausstrahlten. Nun kommt mit der Eintracht ein anderes Kaliber an den Rhein. Und dennoch könnte das Lukas Kwasniok und Co. gerade recht sein. Kommt Frankfurt dem 1. FC Köln gerade recht?

Die Dominanz war beachtlich, die meisten Zahlen sprachen für Köln. Das Ergebnis am Ende nicht. Der FC hatte im Derby seine Schwierigkeiten, das Spiel zu gestalten. Nun empfangen die Geißböcke mit der Eintracht einen anderen Gegner. Und so stellt sich zwangsläufig die Frage: Kommt Frankfurt dem 1. FC Köln gerade recht?

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Gefühlt war die Maßnahme eine richtige. Fünf Tage hatte Lukas Kwasniok seiner Mannschaft in der vergangenen Woche frei gegeben. Und die Spieler hatten sie zum Teil für kleinere Trips genutzt. Die Derbypleite scheint angesichts der Karnevalstage, der Länderspielpause oder vielleicht auch dem Wirbel um Said El Mala und der A-Nationalmannschaft ein wenig verblasst. Der Fokus der Mannschaft ist ohnehin bereits auf die kommende Aufgabe gerichtet. Zwei Wochen nach dem letzten Topspiel steht schon das nächste auf dem Programm – zumindest nominell. Denn die Kölner empfangen die Eintracht um 18.30 Uhr zum Flutlichtspiel. Dabei galt es wohl durchaus die Niederlage in Gladbach aufzuarbeiten. Auch, wenn viele Statistiken für den FC sprachen, war das Duell bei den Fohlen wohl der bislang schwächste Saisonauftritt.

Im Schlussdrittel fällt dem FC wenig ein

Die Gründe für die Niederlage waren sicher vielschichtig – und irgendwo zwischen „externen Entscheidungen“, Momentum und schwacher Leistung angesiedelt. Fakt ist aber, dass den Kölnern einmal mehr mit Ball herzlich wenig eingefallen ist. Der FC hatte die Kugel mehr als 60 Prozent, war offenbar überrascht, dass die Fohlen herzlich wenig für den eigenen Spielaufbau tun wollten und taten. Die Dominanz war deutlich, doch gerade im Schlussdrittel versandeten die Versuche. Kein neues Problem. Schon in der vergangenen Spielzeit gab es gerade zum Ende der Hinrunde zahlreiche Spiele, in denen sich Köln zu einem mühsamen Sieg zitterte – trotz Dominanz, trotz höherer individueller Qualität. Und auch in dieser Saison gab es Spiele, in denen der FC mehr Ballbesitz als der Gegner hatte und sich vor dem Tor schwer tat.

Frankfurt besonders kaltschnäuzig

Insofern dürfte die Begegnung gegen die Eintracht zur rechten Zeit kommen. Denn in dem Duell dürfte es dann doch eine andere Spieldynamik geben. Zwar gehört Frankfurt aktuell nicht zu den Top-5-Teams der Liga, der Anspruch geht aber genau in diese Richtung. Dino Toppmöller schielt mit seinem Team auf jeden Fall erneut Richtung Champions League. Und das ist bei dem Kader der Hessen, dem Etat und der individuellen Klasse auch nicht hoch gegriffen. Insofern ist Frankfurt am Samstagabend wohl der Favorit und wird versuchen, sein Spiel aufzuziehen. Bislang kommt die SGE in dieser Spielzeit auf einen Ballbesitz von 55 Prozent. Nur Bayern, Stuttgart und Leverkusen haben einen deutlich höheren Wert. Das wird wohl auch gegen Köln die Marschroute sein.

Der FC wird wohl dagegen wieder auf Umschaltmomente und den Weg in die Tiefe setzen. Eigentlich dürfte das den Kölnern entgegen kommen. Doch Frankfurt weiß im gegnerischen Schlussdrittel auch etwas mit dem Ball anzufangen. Die Hessen verfügen über den drittgefährlichsten Sturm der Liga. 23 Tore hat die Eintracht schon erzielt, obwohl der xGoals-Wert bei 14,5 und damit deutlich unter dem der Geißböcke (17) liegt. Zudem erspielten sich die Frankfurter die drittmeisten Großchancen. Die Spielweise dürfte dem FC also entgegen kommen, riskant wird es wohl dennoch.

Der seltsame Fluch des Topspiels – der 1. FC Köln will am Samstagabend gewinnen

Lukas Kwasniok mit Eric Martel nach dem Sieg gegen Freiburg
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Der seltsame Fluch des Topspiels – der 1. FC Köln will am Samstagabend gewinnen

Die bisherige Punkteausbeute aus den Samstagabend-Duellen des FC sieht für die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt rein statistisch nicht gerade gut aus. Der 1. FC Köln konnte in den Topspielen bisher nicht punkten. Das soll sich am kommenden Samstagabend ändern.

Besonders glücklich verliefen die Duelle am Samstagabend für die Geißböcke bisher nicht. Allerdings nicht aufgrund schlechter Leistung, sondern auch aufgrund des fehlenden Quäntchen Glücks. So hätten zumindest zwei der drei bisher absolvierten Duelle auch anders ausgehen können. Der 1. FC Köln konnte in den Topspielen bisher nicht punkten.

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Schon allein aufgrund der jüngeren Historie dürften die Vorzeichen für die Begegnung am kommenden Samstagabend eigentlich eindeutig sein. Die Eintracht hat sich in den vergangenen Jahren als eine der Top-Mannschaften der Liga etabliert, spielt in dieser Saison in der Champions League. Alleine der Kaderwert liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei rund 380 Millionen Euro. Can Uzun, Hugo Larsson und Jonathan Burkardt sind nach der Schätzung jener Experten zusammen mehr wert, als der gesamte Kölner Kader. Zwar ist die jüngere Bilanz gegen die Hessen aus Kölner Sicht alles andere als schlecht, allerdings gibt es eine weitere Serie, die der FC in dieser Saison für einen Erfolg gegen Frankfurt am Samstagabend brechen müsste.

Topspiele liegen dem FC bisher nicht

Denn Topspiele am Samstagabend liegen dem FC bislang so gar nicht. Von drei dieser Partien verloren die Geißböcke alle. Gegen RB Leipzig startete die Mannschaft von Lukas Kwasniok im September stark und fing sich bereits nach 13 Minuten das 0:1 durch Leipzigs Assan Quédraogo. Jan Thielmann konnte nur zehn Minuten später zwar ausgleichen, vor der Pause trafen allerdings Romulo Cardoso (44.) und David Raum (45. +4) innerhalb von fünf Minuten zum 3:1-Endstand. Gegen den BVB bahnte sich hingegen im Oktober schon fast die Überraschung an. Lange hielt der FC hingebungsvoll das Unentschieden und verteidigte leidenschaftlich, Maximilian Beier klaute den Kölnern dann allerdings in der sechsten Minute der Nachspielzeit doch noch den Punkt.

Und auch im vergangenen Topspiel, dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach, war das Glück bekanntlich nicht auf Seiten der Kölner. Trotz des verwandelten Elfmeters von Luca Waldschmidt musste sich der FC in Gladbach 1:3 geschlagen geben. Die Duelle zur Primetime am Samstagabend waren allesamt Auswärtsspiele und standen für die Geißböcke bisher also unter keinem guten Stern. Das soll sich am kommenden Samstag jedoch ändern. Gegen Frankfurt will der FC punkten – erneut um 18:30 Uhr, dann aber im heimischen Stadion.