Jakub Kaminski und der Traum, den der 1. FC Köln nicht erfüllen kann – von dem er aber profitiert

Jakub Kaminski ist eine der großen Überraschungen beim FC
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Jakub Kaminski und der Traum, den der 1. FC Köln nicht erfüllen kann – von dem er aber profitiert

Als vor einem Jahr erstmals das Transfergerücht zu Jakub Kaminski aufploppte, wurde ein möglicher Wechsel zum 1. FC Köln von Skepsis begleitet. Der Pole hatte in Wolfsburg nicht so richtig funktioniert, steckte in einer Formkrise. Beim FC wendete sich das Blatt und nun steht der nächste Karriereschritt an. Eine logische Konsequenz einer starken Saison. Der 1. FC Köln profitiert von einem Wechsel von Jakub Kaminski.

Mit einem Wechsel nach England würde sich Jakub Kaminski seinen Traum erfüllen. Den FC hat der Pole durchaus als Sprungbrett benutzt. Doch das ist absolut legitim. Und für den FC auch ein wirtschaftlicher Erfolg.

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Der Name Mateusz Borek ist im polnischen Fußball alles andere als ein unbekannter. Der Journalist ist seriös, gilt sowohl in Vereins- als auch in Spielerkreisen als gut vernetzt. Nachrichten, Informationen und auch Gerüchte haben meist einen erstaunlich wahren Kern. Vor ziemlich genau einem Jahr warf Borek als erster Journalist und somit auch vor sämtlichen Transfer-Experten das Interesse des 1. FC Köln an Jakub Kaminski in den Ring. Die Reaktionen ließen in der Domstadt nicht lange auf sich warten, sie waren aber nicht alle durchweg positiv. Gerade in den Sozialen Medien herrschte Skepsis. Kein Wunder, der Pole spielte in Wolfsburg eine sehr kleine Rolle. 22 Einsätze, nur wenige von Beginn an. Bei der Verpflichtung drei Jahre zuvor waren die Niedersachsen ganz offensichtlich von etwas anderem ausgegangen. Immerhin hatte der VfL rund 10 Millionen Euro an Lech Posen bezahlt. Doch bis zu seinem Wechsel nach Köln verlief die Karriere des Schienenspielers ähnlich geradlinig wie die Suche nach seiner effektivsten Position – nämlich eher nicht.

Kaminski träumt von der besten Liga

Die Erwartungen waren hoch, doch Wolfsburg schien nur bedingt zu passen. Zu wenig Vertrauen, zu wenig Kontinuität, zu wenig Spielzeit. Der Wechsel nach Köln war insofern mehr als ein einfacher Transfer, es schien eine Notwendigkeit, um die Karriere dann wieder anzukurbeln. Und mit Lukas Kwasniok sah der Spieler eben die Chance auf mehr Vertrauen und mehr Spielzeit. Der Kölner Ex-Trainer gab Versprechen, überzeugte Kaminski. Gleichzeitig brauchten die Kölner einen erfahrenen Schienenspieler, vor allem in dem Unwissen, ob das Zukunftsversprechen Said El Mala schon die Bundesligatauglichkeit abliefern könne. Was nach Zweckehe klingt, entwickelte sich zur absoluten Erfolgsgeschichte. Alle Spiele von Beginn an, sieben Tore, fünf Vorlage, beeindruckende Laufwerte, beeindruckende Intensität, Torgefahr gepaart mit dem Auge für den Mitspieler. Thomas Kessler verpflichtete in Kaminski den absoluten Königstransfer, der Pole fand das erhoffte Sprungbrett. Denn der 24-Jährige träumt seit jeher von der besten Liga der Welt.

Wirtschaftlicher Gewinn für den 1. FC Köln

Aus der Hoffnung, irgendwann den Schritt in die Premier League zu kommen, machte Kaminski nie einen Hehl. Insofern ist die von der Spielerseite (inklusive Berater) im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel ganz sicher kein Exklusiv-Wissen, sie entspricht der normalen Transfer-Matrix. Warum sollte ein Verein, eine solche Hintertür für den Spieler befürworten. Natürlich kam der Impuls von Spieler und/oder Berater. Die veranschlagten 20 Millionen sind allerdings durchaus ein Indiz dafür, dass es auf der Spielerseite wohl keine Zweifel gab, den Durchbruch schon bald schaffen zu können. Kaminski und sein Berater haben ganz offensichtlich die Möglichkeit in den englischen Fußball zu kommen, in Betracht gezogen. Dass der FC dabei als Sprungbrett dient, sollte zu keinem bitteren Beigeschmack oder sogar Groll führen. Denn die Kölner verdienen einen Batzen Geld für einen Spieler, der im vergangenen Sommer noch ein Wagnis darstellte. Natürlich gäbe es bei einem Wechsel den sportlichen Verlust, allerdings einen vor einem Jahr nicht für möglich gehaltenen wirtschaftlichen Gewinn.

Nun stehen die Zeichen auf Abschied. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski am Wochenende. Brighton & Hove Albion sowie Newcastle United werden genannt. Dass der FC nicht von einem möglichen Angebot weiß, bedeutet nicht, dass der Pole nicht mit anderen Vereinen spricht. Ein Jahr nach seiner Ankündigung, Jakub Kaminski würde auf dem Zettel der Kölner stehen, hat Mateusz Borek nun also von konkreten Gesprächen zwischen dem Spieler und einem interessierten Verein aus der Premier League gesprochen. Der Journalist dürfte wieder recht haben. Das weiß man auch beim FC. Doch angesichts der Ablöse, dem wirtschaftlichen Gewinn, wird Kaminskis Traum nicht als Fehleinkauf oder schlechte Verhandlung gewertet werden können.


Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Said El Mala und Abubacarr Sedi Kinteh
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Transferstau beim 1. FC Köln? Wie viel hängt von dem Abschied von Said El Mala ab?

Mit Jahmai Simpson-Pusey werden die Kölner die dritte Verpflichtung der Transferphase bekannt geben. Nur handelt es sich bei allen drei „Neuverpflichtungen“ um Transfers des vergangenen Sommers. Noch sind eben keine neuen Spieler unter Vertrag genommen worden. Keine Transfers beim 1. FC Köln: Wie viel hängt von Said El Mala ab?

Sieben Spieler haben den FC verlassen, ein weiterer wird am heutigen Mittwoch folgen. Drei Akteure wurden fest verpflichtet. Allerdings Spieler, die schon im vergangenen Sommer geholt wurden. In Köln ist bei den Neuzugängen noch nichts passiert – und das hat Gründe.

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Es wirkt wie ein außergewöhnlicher, es wäre aber ein aufschlussreicher Schritt, den der FC laut Rudy Galetti geht. Der italienische Transfer-Journalist berichtet via Instagram, dass der FC beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL eine Bedingung für den Transfer von Abubacarr Sedi Kinteh hinterlegt habe. Demnach sei man in Köln bereit, eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro für den Abwehrspieler zu hinterlegen. Allerdings nur, wenn der FC sich von Said El Mala trenne. Heißt, die Kölner können das Innenverteidiger-Talent nur verpflichten, wenn ein El-Mala-Transfer das nötige Kleingeld einbringen würde. Nach Informationen von come-on-fc.com entspricht Galettis Post in diesem Fall aber nicht ganz der Wahrheit. Und doch zeigt die Nachricht, in welche Richtung sich der Transfermarkt bei den Kölnern entwickeln kann. Wenn die Tage die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey verkündet wird, haben die Kölner um die 15 Millionen Euro für drei Spieler ausgegeben, die vor oder während der vergangenen Saison an den Rhein wechselten. Stand jetzt bereits ein ordentlicher Batzen Geld.

Bislang kaum Einnahmen durch Abgänge

Nur zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. gaben im vergangenen Sommer rund 25 Millionen Euro für neue Spieler aus. Viel Geld. Allerdings war das so damals nur möglich, weil zuvor während der Transfersperre bekanntlich massiv gespart wurde und zudem mit Damion Downs und Max Finkräfe zwei Spieler verkauft wurden, die den Kölnern inklusive Boni mehr als zehn Millionen Euro eingebracht haben. Diese Einnahmen gibt es bislang nicht. Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian sowie die Leihrückkehrer Felipe Chavez, Kristoffer Lund und Cenk Özkacar bringen den Geißböcken durch die Abschiede jedenfalls kein frisches Geld. Das könnte sich bei Denis Huseinbasic nun anders gestalten, allerdings auch nur im mittleren sechsstelligen Bereich. Große wirtschaftliche Luftsprünge kann der FC aktuell nicht machen. Obwohl durch den Aufstieg natürlich auch mehr Einnahmen vorhanden sind.

Zuletzt sprachen die Kölner Verantwortlichen davon, auch ohne den Verkauf von Said El Mala handlungsfähig zu sein, allerdings auch, dass man nur „kleine Sachen“ machen könne, wie es Ulf Sobek formulierte. Mit „kleinen Sachen“ dürfte der Vizepräsident möglicherweise Leihkonstrukte meinen. Schon vor einigen Wochen hatte Thomas Kessler erklärt, dass man durchaus wieder zu dem altbewährten Mittel greift. Immerhin haben sich die Leihen von Tom Krauß, Jakub Kaminski und Simpson-Pusey als Erfolg herausgestellt. Doch in Köln strebt man eben nicht nur Leihen an, gerne würde die FC-Bosse auch Spieler direkt verpflichten. Dabei könnte es durchaus eine Kurskorrektur geben. Denn einige Spieler ohne oder mit wenig Bundesliga-Erfahrung eben wie Lund oder Chavez machten sich einfach nicht bezahlt. Im Gegenteil, gerade der Däne mit amerikanischen Pass sorgte für einige riskante Momente, möglicherweise aufgrund der fehlenden Routine.

Der FC würde gerne ein Regalfach höher einkaufen. Allerdings fehlen dem FC mindestens ein weiterer Innenverteidiger, zwei Linksverteidiger, ein Zielstürmer und ganz sicher ein bis zwei Akteure fürs Zentrum. Auch in der Offensive könnte es weitere Verstärkungen geben, genauso wie auf der rechten Schiene.

Anspruch und Realität bei den Transfers

Sieben bis zehn neue Spieler, möglichst mit Erfahrung und nicht alle als Leihspieler. Die Ansprüche sind hoch, das Budget wohl in der Kategorie „handlungsfähig“. Doch wie weit man Anspruch und Realismus in Köln übereinander legen kann, ist offen. Dass man beim FC nach Qualität sucht, steht außer Frage – es geht immerhin um den Verbleib in der Bundesliga, alles andere wäre sinnfrei. Dabei wird man aber auch ein Auge auf ein ordentliches Entwicklungspotenzial haben. Fakt ist, mit den Erlösen aus Transfers von Spielern wie Said El Mala oder Kaminski sähe die Welt am Geißbockheim anders aus. Wie berichtet, fordern die Kölner für El Mala rund 50 Millionen Euro. Nach Informationen von come-on-fc.com ist man in Köln auch nicht gewillt, deutlich unter diese Marke zu gehen. Und darauf wird auch die verhandelnde Spielerseite keinen Einfluss haben. Im Gegenteil, die Kölner wollen in den kommenden Wochen eine finale Entscheidung des Youngsters, in welche Richtung der Weg geht. Wird diese nicht schnell genug getroffen, bleibt El Mala in Köln.

Dann wird wohl der zweite potenzielle Geldbringer stechen müssen. Für Kaminski gibt es festgeschriebene 20 Millionen. Für weniger werden die Geißböcke den Polen nicht ziehen lassen, mehr muss ein aufnehmender Verein aufgrund der Ausstiegsklausel nicht auf den Tisch legen. Am Ende hängt dann doch viel mit den möglichen Verkäufen zusammen. Zu lange werden sich die Kölner aber nicht Zeit lassen können. Die Konkurrenz schläft nicht.


Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Die Chancen auf die Millionen durch einen El-Mala-Abgang sind seit vergangenem Donnerstag massiv gesunken. Somit gerät eine Ablöse, die eigentlich als erzwungenes Übel empfunden wurde, in den Fokus des 1. FC Köln: Warum Jakub Kaminski zum Millionen-Faktor wird.

Mit Denis Huseinbasic scheint der nächste Spieler den FC nun zu verlassen. Neuzugänge haben die Kölner noch nicht zu verzeichnen. Vielleicht auch, weil das nötige Kleingeld fehlt. Da könnte Jakub Kaminski helfen.

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So richtig glücklich war Robert Lewandowski offenbar nicht kurz nach dem Anpfiff des Testspiels der Polen gegen Nigeria. Nach einer perfekte Flanke wartete der Noch-Stürmer vom FC Barcelona am zweiten Pfosten. Doch „Lewa“ wartete vergeblich, denn da kam ja noch „Kuba“ angerauscht. Und der Kölner Offensivspieler fackelte nicht lange, nahm den Ball aus kurzer Distanz mit dem Schädel und köpfte doch deutlich vorbei. Die wilden Gesten seines Mitspielers beruhigte der Pole mit einem breiten Grinsen. Das Tor wäre das perfekte Geschenk an sich selbst unmittelbar vor seinem 24. Geburtstag gewesen. Aus Köln gab es natürlich den obligatorischen Geburtstags-Gruß im FC-Trikot. Ob er das in den kommenden Monaten, in der kommenden Spielzeit noch einmal für die Geißböcke anzieht, ist jedoch unwahrscheinlich und könnte durch den geplatzten Transfer von Said El Mala nach Brentford sogar noch unwahrscheinlicher werden. Oder andersrum: Die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs dürfte durch die Entscheidung sogar noch einmal gestiegen sein.

Ist Newcastle der Interessent für Jakub Kaminski?

Denn tatsächlich gibt es nun durchaus Gründe, die für einen Verbleib von El Mala sprechen. Sollte der 19-Jährige Brentford wirklich abgesagt haben, weil Bruder Malek in dem Angebot nicht enthalten ist. Dann könnte es generell mit einem angestrebten England-Transfer schwer werden. Denn eine Arbeitserlaubnis ist für Malek unabhängig des Vereins sehr unwahrscheinlich. Wie berichtet kann der ältere El-Mala-Bruder diese Erlaubnis nicht durch seine bisherigen sportlichen Leistungen erhalten. Eine Ausnahmegenehmigung wird auch eher Talenten gegeben, die bereits erste größere Schritte gemacht haben.

Wenn also kein Verein einen seiner begehrten „Sonderplätze“ für Malek freimacht, wird es kein weiteres Angebot aus England geben, über das verhandelt wird. Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um einen Absagegrund. Große Sorge, der Offensivspieler könne in der kommenden Spielzeit für den BVB auflaufen, braucht man sich aber auch nicht machen. Thomas Kessler wird dem Vernehmen nach nicht von der Wunschablöse von 50 Millionen abweichen und die wird kein deutscher Verein bezahlen.

20 Millionen kämen gerade richtig

Insofern scheint ein Wechsel gerade nicht mehr so wahrscheinlich wie noch am vergangenen Mittwoch. Da der FC aber auf sieben bis zehn Positionen verstärken will, wird es andere Ideen benötigen, wie die Geißböcke an Geld kommen. Die wahrscheinlichste ist nun mal Jakub Kaminski. Dessen Ablöse ist auf 20 Millionen Euro festgeschrieben, der Marktwert liegt bei 17 – für englische Clubs leicht machbar. In polnischen Medien werden Brighton und Newcastle United neuerdings als mögliche Interessenten genannt, wenn auch ohne belastbare Quelle.

Die „Magpies“ haben gerade 80 Millionen Euro für Anthony Gordon vom FC Barcelona kassiert. Die Offensive soll nun noch einmal aufgerüstet werden und Kaminski will nicht nur wie berichtet in die Premier League, der 24-Jährige passt mit seinem Spielstil auch unglaublich gut dorthin. „Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal im Leben. In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski am Sonntag.

Starke Werte, gute Bewerbung

Während also der Fokus auf Said El Mala liegt und Kaminski zuletzt ein wenig in den Schatten geriet, könnte der Transfer des Spielers ein entscheidender Faktor in den Plänen von Thomas Kessler werden. Denn mit 20 Millionen Euro Transfereinnahme lässt sich mehr anfangen als mit keinen. Und bei den 20 Millionen wäre der FC noch nicht einmal in die ersten Vertragsgespräche eingebunden. Die würden zwischen Spieler und künftigen Verein laufen, der FC könnte den Polen also nur noch freigeben. Es könnte also durchaus sein, dass das Übel die 20-Millionen-Ablöse hinnehmen zu müssen, nun eine essentielle Finanzspritze wird.

Der sportliche Verlust wäre natürlich eklatant. Kaminski kam mit seinem xGoals-Wert in der abgelaufenen Saison in die Top-Ten der linken Schienenspieler und zentralen Offensivakteure. Mit sieben Toren schaffte er es in die Top-15 der Liga. Mit seinem intensiven Spiel, seiner Lauffreude und der Torgefahr wäre der Pole in England gerne gesehen. Das Grinsen wäre dann sicher ein breites. Und die Kölner könnten zumindest mit diesen Transfereinnahmen, etwas am Kader tun.


Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri
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Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Drei Ex-Spieler, drei Geschichten und drei unterschiedliche Realitäten. Was ist wirklich möglich und was ist Wunschdenken beim 1. FC Köln? Kehren Bornauw, Özcan oder Skhiri zurück zum 1. FC Köln? Ein Faktencheck.

Wenn der Sommer kommt, kehren obligatorisch zwei Dinge beim FC zurück: Transfergerüchte und die Namen von Ex-Spielern oder bereits gehandelten Spielern. So natürlich auch in diesem Jahr. Doch was ist wirklich an den gehandelten Namen dran?

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Es hat schon viel von Déjà-vu, wenn die Transferphase vor der Tür steht und mögliche Namen für die kommende Spielzeit gehandelt werden. Denn einige Akteure werden Sommer für Sommer offensichtlich immer wieder ins Spiel gebracht. Die Wahrheit sieht aber oft ein wenig anders aus. Die Vorstellung, einige Spieler würden wieder beim FC anklopfen hat – zumindest in einigen Fällen – etwas von Fußball-Romantik, doch realistischer wird sie dadurch nur selten. Aktuell werden mit Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri drei Spieler genannt, die beim FC bereits ihre Spuren hinterlassen haben. Alle drei bringen ein spannendes Profil mit, würden auch mitunter auf die vom FC gesuchten Spieler passen, doch deswegen muss an den Gerüchten nicht mehr dran sein. Eine Einordnung.

Salih Özcan

Die Nostalgie könnte sich kaum ein besseres Setting ausmalen: Salih Özcan, in Köln geboren, seit seinem neunten Lebensjahr beim FC, käme zurück zu seinen Wurzeln. Ablösefrei, nach vier Jahren beim BVB. Erste Gespräche sollen zwischen dem FC und der Spielerseite laut Kölner Stadt-Anzeiger bereits stattgefunden haben – und Özcan kann sich die Rückkehr vorstellen. Doch das Gesamtbild ist dann doch etwas nüchterner zu betrachten. Nahezu sämtliche große Sportmedien der Türkei berichten, dass Besiktas längst aktiv geworden ist und den Mittelfeldspieler aufgefordert haben soll, gar nicht erst mit anderen Clubs zu reden. Man würde sich einigen. Tatsächlich gibt es weitere Interessenten, angeblich auch aus der Bundesliga. Der Mittelfeldspieler hat also eine Wahl und damit eine gute Verhandlungsposition. Ein potenzieller Gehaltsverzicht für die Geißböcke wäre dann eher unwahrscheinlich. Denn das ist dem Vernehmen nach ein Knackpunkt der Gespräche.

Auch sportliche Zweifel sind nicht von der Hand zu weisen. Özcan hat in Dortmund kaum noch gespielt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz wäre der türkische Nationalspieler wohl auch nicht. Bei den Fans ist der Mittelfeldspieler zudem alles andere als unumstritten. Eine Rückkehr ist wohl eher unwahrscheinlich

Ellyes Skhiri

Der Tunesier hatte eine gute Zeit in Köln, avancierte in seinen Jahren zu einem stillen Publikumsliebling. Auch, weil er als Sechser beim FC gemeinsam mit Spielern wie Dejan Ljubicic und Florian Kainz die Sturmflaute vergangener Tage auffing. In Frankfurt wurde der Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr so richtig glücklich. Für viele Fans wäre der Akteur sicherlich die Ideallösung für die Vakanz im defensiven Mittelfeld, nachdem Eric Martel den FC verlassen hat. Gespräche hat es mit Köln aber noch nicht gegeben. Dem Vernehmen nach auch keinen Kontakt. Skhiri gilt bei der Eintracht dennoch als möglicher Abschiedskandidat. Doch auch zurück nach Köln? Wohl eher nicht. Der Spieler hat gerade in Frankreich einen großen Markt, einer Heimkehr zurück in die Richtung seiner ersten Karriereschritte soll er auch nicht abgeneigt gegenüber stehen. Zudem wird Frankfurt eine Ablöse verlangen wollen und sich die Kölner überlegen, ob sie einen 31-jährigen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten wollen oder einem jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial die Chance auf einer zentralen Rolle geben. Eine Rückkehr erscheint unter diesen Punkten unwahrscheinlich.

Sebastiaan Bornauw

Dass die Kölner sich nach einem routinierten Innenverteidiger umschauen, ist ebenfalls bekannt. Und im Winter soll bereits eine Einigung mit dem Belgier vorgelegen haben. Nur spielte Leeds damals nicht mit. Nun aber sollen sich die Whites mit einem Abschied des Innenverteidigers abfinden. Zumal gleich mehrere Kandidaten auf der Wunschliste von Daniel Farke stehen sollen. Der deutsche Trainer könnte sich beispielsweise mit Danilho Doekhi von Union Berlin angeblich gut anfreunden. Die Basis hört sich also eigentlich gut an. Köln sucht einen erfahrenen Innenverteidiger, Bornauw eine Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln und Leeds einen Abnehmer. Und doch scheint ein Transfer nicht unmittelbar bevor zu stehen. Dem Vernehmen nach steht der Belgier nicht ganz oben auf der Kölner Liste. Vielleicht auch, weil Leeds keinen Druck verspürt, den Spieler unbedingt loszuwerden. Denn der hat noch bis 2029 Vertrag in England, der Marktwert wird auf acht Millionen Euro eingeschätzt. Auch eine Leihe scheint eine Option, nur müsste dann wohl auch über das Gehalt gesprochen werden, das laut englischen Medien doch sehr hoch sein soll. Eine Rückkehr schein möglich, aber eben nicht die erste Wahl.


Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Said El Mala bleibt vorerst beim FC, in der öffentlichen Wahrnehmung fehlen den Kölnern wichtige Transfer-Einnahmen. Doch es wäre zu leicht, Köln als den Verlierer darzustellen, wenn der Offensivspieler weiter mit dem Geißbock auf der Brust spielt. Diese Chancen hat der 1. FC Köln wenn El Mala bleibt.

Thomas Kessler betont seit Monaten, dass der FC froh seie, das Said El Mala Spieler der Geißböcke ist und der Verein keinen Druck habe, diesen abzugeben. Das Angebot aus Brentford ist ausgeschlagen, ob ein weiteres in der aufgerufenen Preisklasse kommt, ist ungewiss. Philipp Türoff wiederum bestätigte zuletzt einmal mehr, dass die Geißböcke auch ohne den Verkauf des Top-Talents auf dem Transfermarkt handlungsfähig seien. Tatsächlich bietet sich auch eine große Chance.

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Die Nachricht wirkte am vergangenen Donnerstag wie ein Paukenschlag. Und die Absage von Said El Mala zog medial, aber vor allem in den Sozialen Medien große Kreise. Vom verzockten Poker war die Rede, von Verlierern, aber auch von Gewinnern. Dem FC würden nun die 50 Millionen fehlen, El Mala ein Abnehmer. Die Faktenlage stellt sich so dar: Der Kölner Shootingstar wechselt nicht zum FC Brentford. Das Thema ist vom Tisch, wie Thomas Kessler unmissverständlich auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte. Ein Transfer ist immer noch möglich. Und das unter folgenden Umständen: Der Spieler muss den Wechsel wollen und der interessierte Verein muss den Wunschpreis des Vereins aufbringen. Der liegt unverändert bei rund 50 Millionen. Das wollte Brentford jedenfalls mit allen Boni auf den Tisch legen. Es ist also nach wie vor nicht sicher, ob El Mala in Köln bleibt, genauso wenig, dass er den Verein wechselt. Stand jetzt wird der 19-Jährige an der Vorbereitung der Geißböcke ab Mitte Juli teilnehmen. Stand jetzt werden die FC-Planer aber auch nicht mit dem ganz großen Portemonnaie auf Shoppingtour gehen können.

Schon jetzt oberes Bundesliga-Niveau

Und aus diesem Aspekt entwickelte sich so ein wenig das Narrativ, der FC sei der Verlierer in der Angelegenheit El Mala – zumindest wenn kein weiteres Angebot reinflattert. Aber stimmt das so auch? Sportlich ist die Antwort wohl denkbar leicht. Nein! 13 Tore und fünf Vorlagen sprechen eine ziemlich beeindruckende Sprache. 18 Scorer sammelte der Youngster in seiner Premierensaison in der Bundesliga. Wohlgemerkt ein Spieler, der ein Jahr zuvor noch in der 3. Liga spielte. Mit seinen 13 Treffern ist El Mala einer von vier FC-Spielern, die als Teenager zweistellig trafen. Der Vergleich mit Lukas Podolski kommt nicht von ungefähr. Zudem war der 19-Jährige der zweitbeste deutsche Torjäger der Bundesliga-Spielzeit, schaffte es insgesamt auf Rang acht und in der Scorerliste auf den geteilten elften Platz. Alleine von den Toren ist El Mala also kein Talent, dass noch reifen muss, um in der Bundesliga anzukommen. Der Offensivspieler gehört mit seiner Torgefahr schon jetzt zum oberen Leistungsfeld des deutschen Oberhauses. Die Diskussion um einen Platz im WM-Kader ist schließlich nicht unbegründet.

Eine Saison mit Störgeräuschen

Und das in einer Saison, die für El Mala sicherlich nicht geräuschlos verlief, ganz sicher nicht die einfachste wahr. Der Hype um seine Person, die ständigen Wechselgerüchte, die Anlauf-Schwierigkeiten seines Bruders, dem er so unglaublich nahe steht, aber auch die Kader-Entscheidungen seines Ex-Trainers. Zuletzt noch die Situation in der Nationalmannschaft, die Berufung, die Nicht-Berücksichtigung, das Hoffen auf die WM. Ziemlich viel für einen 19-Jährigen, der eigentlich erst einmal seine ersten Schritte auf der großen Bühne gehen sollte, aber ziemlich schnell zum Hauptdarsteller avancierte. Dabei ist die entscheidende Frage möglicherweise gar nicht, zu was der Spieler trotz der Umstände in der Lage gewesen ist. Vielleicht ist die Frage vielmehr zu was El Mala im Stande ist, wenn er die Störgeräusche eben kennt oder diese wie im Falle der bevorstehenden WM oder den Wechselgerüchten wegfallen. Das ist natürlich keine Garantie. Nur wären das die 50 Millionen auch nicht. Zumal 50 Millionen Euro Transfereinnahme auch nicht 50 Millionen Ausgaben in andere Spieler bedeutet.

Vize-Präsident Ulf Sobek erklärte vor knapp zwei Wochen, dass man ohne El Mala eine „Torquote verbindlich“ einkaufen müsse. Diese Lücke müsste beim Verbleib nicht gestopft werden. Allerdings droht nach wie vor auch der Abgang von Jakub Kaminski. Und der ist angesichts der 20-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel auch nicht unwahrscheinlich. Die Offensive würde also einen empfindlichen Verlust hinnehmen. Gleichzeitig für El Mala aber auch bedeuten, dass der Shootingstar mehr Verantwortung übernehmen kann. Denn klar ist, dass der Verbleib des Spielers nicht einfach passieren darf, er muss auch gestaltet werden. Der Offensivspieler hat jedenfalls das Potenzial, die nächste Kölner Ikone zu werden. Das internationale Interesse hätte weiter Bestand, es könnten andere Summen folgen. Denn klar ist auch, dass El Mala weiterhin auf den Notizblöcken namhafter Vereine steht und wohl stehen wird. Alles keine Garantie, aber eine Chance. Die ersten Absagen sind erfolgt, weitere könnten folgen. Der FC aber kann in eine Saison starten, mit einem der besten Teenager der Bundesliga.

Das ist kein Trost, das ist die Ausgangslage. Und sollte El Mala bleiben, wäre es für den FC eine gute.


Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Er war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers: Jakub Kaminski entpuppte sich in der abgelaufenen Spielzeit als die wertvollste Verpflichtung. Die FC-Bosse haben die Kaufoption gezogen, den Spieler verpflichtet. Und doch deuten die Zeichen auf Abschied beim 1. FC Köln: Dieser Premier-League-Club will Jakub Kaminski.

Neben Said El Mala sorgte Jakub Kaminski für den größten Impact bei den Geißböcken in diesem Jahr. Doch die Zeichen stehen dennoch auf Abschied. Der Pole würde gerne in der Premier League spielen und von dort gibt es wohl ein Angebot.

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Nach der Absage an den FC Brentford sind die Chancen auf einen Verbleib von Said El Mala beim 1. FC Köln gestiegen. Nun machen sich einige Fans Sorgen, den Geißböcken würde das nötige Geld für eine Kader-Auffrischung fehlen. Dem widersprach FC-Geschäftsführer Philipp Türoff zuletzt und betonte erneut, dass der FC auch ohne den Verkauf des Shootingstars durchaus handlungsfähig sei. Dennoch wäre das Regalfach ein höheres, wenn Geld in die Kassen gespült würde. Und da rückt unweigerlich Jakub Kaminski in den Fokus. Der Pole war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers, hatte eine atemberaubende Spielzeit abgerissen und gleich auf mehreren Positionen extrem überzeugt. So sehr, dass die Kölner natürlich die Kaufoption gezogen haben. 5,5 Millionen Euro soll Thomas Kessler an den VfL Wolfsburg überwiesen haben. Nach den Leistungen der vergangenen Saison ein folgerichtiger Schritt. Aber einer, der noch einen Haken hat. Denn es gibt in Kaminskis Vertrag eine verankerte Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro.

Macht Brighton & Hove Albion das Rennen?

Zuletzt hatte der renommierte Journalist Mateusz Borek berichtet, Kaminski würde bereits ein konkretes Angebot vorliegen. Beim FC wusste man zuletzt nichts davon, muss man auch nicht. Denn der Weg bei einem Spieler mit Ausstiegsklausel geht zunächst eben über die Seite des Akteurs. Haben sich Spieler und Interessent geeinigt, wird die Klausel aktiviert und der abgebende Verein kann nur noch die Hand aufhalten. Am Sonntag wurden dann erstmals Namen genannt. Nach übereinstimmenden polnischen Meldungen handelt es sich bei dem englischen Interessenten um Brighton & Hove Albion. Demnach sollen sich die Seagulls, die sich bekanntlich auch lange um Said El Mala bemüht haben, sehr konkret mit dem 24-Jährigen beschäftigen. Auch Newcastle wurde zuletzt immer wieder als möglicher Interessent genannt, allerdings waren die Quellen in dem Fall eher schwammig. Brighton soll konkreter sein. Der Club aus dem Süden Englands hat gerade erst Zadok Yohanna für 28 Millionen Euro unter Vertrag genommen, ein 18-jähriger Rechtsaußen (,dessen Marktwert bei 500.000 Euro lag).

„Wir werden sehen…“

Auf der linken Seite würde Kaminski natürlich passen, zumal der Pole bekanntlich auf unterschiedlichen Positionen spielen kann. In einem Interview mit „Kanal Sportowy“ wollte der FC-Profi auf die Gerüchte nicht genauer eingehen. „Im Moment ist es ruhig, wir werden sehen, was passiert. Es gibt ein großes Transferfenster, die Vereine werden planen, aber dann ist da noch die Weltmeisterschaft. Dadurch könnte sich alles verlangsamen“, sagte Kaminski. „Wir werden sehen, ob Interesse besteht oder nicht. Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen.“

Zwar sagte der Spieler tatsächlich nicht mehr zu potenziellen Interessenten und dennoch hatten seine Worte einen leichten Klang von Abschied. „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist“, so der Pole weiter. „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“ Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, aber ein Abschied käme wohl nicht sonderlich überraschend.


Auch ohne die El-Mala-Millionen ist der 1. FC Köln bei Transfers „in diesem Sommer handlungsfähig“

Philipp Türoff vom 1. FC köln
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Auch ohne die El-Mala-Millionen ist der 1. FC Köln bei Transfers „in diesem Sommer handlungsfähig“

Der Kaderumbruch in diesem Sommer ist bei den Geißböcken in vollem Gange. Vor allem auf der Abgangsseite hat sich schon viel getan. Der geplatzte 50-Millionen-Deal um Said El Mala führt aktuell noch zu weniger verfügbarem Geld für teure Transfers. Der 1. FC Köln ist auf dem Transfermarkt dennoch handlungsfähig.

Auch ohne die Extraeinnahmen durch Rekordtransfers ist der FC in diesem Sommer in der Lage, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen. Das sagt jedenfalls Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff.

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Der aktuelle Transfersommer hätte für den 1. FC Köln durchaus anders beginnen können. Die historischen Einnahmen durch einen Wechsel von Shootingstar Said El Mala nach England von 50 Millionen Euro plus möglichen 20 Millionen durch eine Abgabe von Jakub Kaminski wären für die Geißböcke ein Novum gewesen. Zum einen hätte der FC eine erhebliche Summe in die Neustrukturierung des Kaders der kommenden Saison stecken können, zum anderen wäre der Mannschaft allerdings auch einiges an Qualität abhanden gekommen, die wieder hinzugefügt hätte werden müssen. Vom Tisch sind die Transfers sicherlich noch nicht. Gerade der Abgang von „Kuba“ ist weiterhin ein durchaus realistisches Szenario. Dennoch verzögert sich mit jedem Tag Warten die Möglichkeit, sicher in eine Richtung planen zu können.

Der FC ist „handlungsfähig“

Die Frage, ob der FC auch ohne die beachtliche Finanzspritze handlungsfähig auf dem Transfermarkt ist, beschäftigt das Umfeld des Clubs zunehmend. Denn die Geißböcke haben bisher schon ordentlich aussortiert. Sieben Spieler haben den Verein bereits verlassen, weitere sollen gehen und diese Lücken müssen eben auch wieder geschlossen werden. Gerade in der Innenverteidigung kann Thomas Kessler aktuell nur mit wenigen Spielern fest planen, die den Kölnern direkt zu Beginn der kommenden Spielzeit helfen können. Und auch auf anderen Positionen wie der Linksverteidiger-Position, im Mittelfeld und Sturm sucht der 40-Jährige nach Ersatz. In welchem Regalfach „Kess“ einkaufen kann, ist aber eben maßgeblich an die lukrativen Transfers gebunden. Dass der FC aber auch ohne diese Einnahmen tätig werden kann, erklärten Vizepräsident Jörn Alvermann und Finanzgeschäftsführer Sport Philipp Türoff jüngst gegenüber dem „Express“.

Der 1. FC Köln habe sich in den vergangenen Jahren „so solide aufgestellt, dass wir auch ohne einen sofortigen Transfererlös bei Said El Mala in der Lage sind, den Kader zu verstärken“, sagte Türoff. „Der FC ist auch ohne eine außerordentliche Transfereinnahme in diesem Sommer handlungsfähig.“ Natürlich seien diese Erlöse ein wichtiges Element für einen gesunden Fußballclub, um den wirtschaftlichen Handlungsspielraum zu vergrößern. „Ein finanzieller Zwang besteht für uns jedoch nicht“, so Türoff weiter. Dennoch bleibt die Tragweite der Kaderumstrukturierung eine große. Denn der Abgang von Stammspielern oder Routiniers wie Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz sowie Cenk Özkacar und Kristoffer Lund reißen ein doch beachtliches Loch in den Kölner Kader.

Leihkonstrukte als Lösung

Und so stellt sich die Frage, ob der FC auch finanziell handlungsfähig genug ist, um diese Baustellen adäquat zu schließen. Die Geißböcke seien für „die sportlich definierten Kaderinvestitionen angemessen aufgestellt“, so der Finanzgeschäftsführer. „Wir haben auch ohne Spielerverkäufe Handlungsspielräume für eine wettbewerbsfähige Mannschaft, zumal in diesem Szenario unsere Leistungsträger bei uns bleiben.“ Türoff fügt allerdings hinzu, dass größere Transfererlöse den Handlungsspielraum durchaus vergrößern würden, aber eben auch den Bedarf. Die Ausgabe von Genussgutscheinen, um Geld für die Kaderinvestitionen zu beschaffen oder „anderweitig außerordentliche Geldsammlungen“ werden in den Gremien aktuell laut Alvermann nicht diskutiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der FC auch in dieser Sommer-Transferperiode wieder der Option von vielen Leihkonstrukten zuwendet, ist ob der Lage sehr wahrscheinlich. Bereits im vergangenen Jahr waren sechs Spieler des Kaders von anderen Vereinen an die Geißböcke ausgeliehen. Bei Dreien folgte oder soll eine eine feste Verpflichtung folgen. Denn mit Jakub Kaminski, Tom Krauß und möglicherweise Jahmai Simpson-Pusey hat oder will der Club die Hälfte der Leihen behalten. Die Quote ist also eine recht ordentliche, die Vorgehensweise erfolgsversprechend.


Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

Abubacarr Sedi Kinteh soll sich mit den Kölnern bereits einig sein
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Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

Der Transferpoker um den gambischen Nationalspieler nimmt weiter Fahrt auf. Während der FC wohl auf eine Entscheidung bei Jahmai Simpson-Pusey wartet, soll mit Trabzonspor ein weiterer Akteur in den Kampf einsteigen und somit erhöht sich der Druck auf den 1. FC Köln: Konkurrenz im Transferpoker um Abubaccarr Sedi Kinteh.

Mit dem weiter wachsenden Interesse am Innenverteidiger aus Norwegen erhöht sich für FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler nicht nur der finanzielle, sondern auch der zeitliche Druck.

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Bereits seit einem Monat kursieren nun Gerüchte um ein Interesse des 1. FC Köln am gambischen Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Doch so richtig will der Deal nicht ins Rollen kommen. Vor wenigen Tagen berichtete der italienische Transferjournalist Rudi Galetti von einem nächsten Schritt, den der 1. FC Köln im Poker um den 19-Jährigen aus Norwegen gegangen sei. So sollen die Geißböcke ihr Angebot für den Innenverteidiger nach zwei Absagen von Tromsø IL bei zuletzt wohl gebotenen fünf Millionen Euro noch einmal nachgebessert haben. In Köln sei man bereit gewesen, nun um eine Million auf sechs Millionen Euro für die Ablöse an den norwegischen Club zu erhöhen. Eine Einigung mit dem Verein ist allerdings noch nicht erreicht, eine mündliche Übereinkunft mit dem Spieler selber soll es dagegen schon gegeben haben.

Der Druck wächst für den FC

Und dennoch wächst der Druck auf den 1. FC Köln im Buhlen um den schnellen Innenverteidiger. Waren zuletzt noch englische Clubs wie unter anderem Leeds United sowie der FC Basel und die BSC Young Boys Konkurrenten der Kölner, soll sich jetzt auch der türkische Verein Trabzonspor in den Poker einmischen. Und das erhöht unweigerlich den Druck auf FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. Denn die Zeit drängt offenbar. Sowohl Tromsø als auch der Spieler selber wollen wohl bald Gewissheit um die weitere Zukunft des 19-Jährigen haben. Beim FC soll der Transfer allerdings eng verknüpft mit der Personalie um Jahmai Simpson-Pusey sein. Denn laut “Sky“ wollen die Geißböcke nur einen der beiden Defensivspieler für die kommende Saison verpflichten.

Bei der Leihgabe aus England hat allerdings Manchester City das letzte Wort. Der FC verfügt zwar über eine Kaufoption, die „Sky Blues“ haben sich allerdings das Rückkaufrecht gesichert. Simpson-Pusey spielte in der vergangenen Saison eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Geißböcken, kam für sein junges Alter von 20 Jahren und der wenigen gesammelten Spielpraxis bei Celtic Glasgow aber auf viel Einsatzzeit. Der Innenverteidiger überzeugte vor allem durch sein ruhiges Agieren in der Kölner Hintermannschaft. Dass ManCity nach der erfolgreichen Leihe für den Youngster nach Höherem strebt und ihren Spieler auch im internationalen Geschäft auf dem Rasen sehen will, ist zumindest nicht abwegig.

Erst Simpson-Pusey, dann Kinteh

Für Simpson-Pusey müssten die Geißböcke acht Millionen Euro in die Hand nehmen, zwei mehr, als das Angebot an Tromsø lauten soll. Bevor der FC mit Kinteh auf die Zielgerade einbiegt, wollen die Kölner zunächst die Personalie um ihren aktuellen Innenverteidiger geklärt wissen. Der Umstand löste wohl keine Begeisterungsstürme aus. Über die Verzögerung der Entscheidung soll die Spielerseite von Kinteh laut „Sky“ nicht gerade glücklich gewesen sein. Auch für Tromsø dürften Einnahmen von sechs Millionen Euro Auswirkungen auf weitere Transfergeschäfte haben. Mit dem Einsteigen von Trabzonspor erhöht sich also neben dem finanziellen auch der zeitliche Druck auf Kessler.


Abgang beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic steht offenbar vor einem Wechsel nach Braga

Denis Huseinbasic reist nicht mit nach München
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Abgang beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic steht offenbar vor einem Wechsel nach Braga

Die Kölner scheinen einen weiteren Mittelfeldspieler abzugeben. Und das ist nicht die ganz große Überraschung beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic steht vor einem Wechsel nach Braga – der 1. FC Köln spart Millionen. Der Mittelfeldspieler spielte zuletzt keine Rolle mehr bei den Geißböcken.

Tatsächlich könnte es jetzt wohl schnell gehen. Glaubt man zumindest einem Bericht von Sky. Demnach steht Denis Huseinbasic unmittelbar vor einem Wechsel nach Portugal. Der Mittelfeldspieler könnte beim SC Braga unter kommen.

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Es war bereits im vergangenen Sommer ein Thema und scheint nun wieder eins zu werden. Denis Huseinbasic und der SC Braga könnten in dieser Transferperiode zusammenfinden. Der Mittelfeldspieler steht laut „Sky“ vor einem Wechsel nach Portugal. Dass die Zeichen bei den Geißböcken auf Abschied standen ist alles andere als eine Überraschung. Der 24-Jährige kam zuletzt beim FC gar nicht mehr zum Einsatz, spielte unter René Wagner keine Rolle. Zwar durfte der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina noch im ersten Duell unter Wagner gegen Eintracht Frankfurt ran, doch dort konnte sich der ehemalige U21-Nationalspieler offenbar nicht beweisen. Seitdem kam der Akteur gar nicht mehr zum Einsatz, wurde sogar gleich drei Mal nicht mehr für den Kader berücksichtigt. Mit dem Verbleib von Wagner als Trainer war wohl klar, dass Huseinbasic sich eine neue Herausforderung suchen könne.

Braga bezahlt für Huseinbasic sechsstellig

Der 24-Jährige war 2022 für gerade einmal 50.000 Euro an den Rhein gewechselt, kam damals von Kickers Offenbach. Huseinbasic entpuppte sich als einer der wenigen Transfergewinner von Christian Keller. Denn der Mittelfeldspieler war schnell ein Vielfaches vom Einkaufspreis wert. So soll unter anderem der VfB Stuttgart dem Vernehmen nach bereit gewesen sein, rund fünf Millionen für den Spieler zu bezahlen. Dazu kam es bekanntlich nicht. Zuletzt lief es aber für den Spieler nicht mehr so gut. Huseinbasic kam immer seltener zum Einsatz, spielte auch in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina keine Rolle. Der Marktwert wird mittlerweile auf zwei Millionen Euro geschätzt. Dennoch soll Braga wohl nur eine mittlere sechsstellige Summe an den FC überweisen. Laut „Sky“ seien sich die Vereine so gut wie einig. Die Kölner sparen allerdings ein doch interessant hohes Gehalt. Der TV-Sender spricht von einer Millionen Euro.

Zudem soll eine Weiterverkaufsgebühr vereinbart worden sein. Der SC Braga beendete die Saison auf Rang vier und wird demnach die europäische Qualifikation spielen.


Weiterer Abgang ist fix: 1. FC Köln zieht Kaufoption für Felipe Chávez nicht

Felipe Chávez wird den FC wohl verlassen
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Weiterer Abgang ist fix: 1. FC Köln zieht Kaufoption für Felipe Chávez nicht

Ein weiterer Spieler wird künftig nicht mehr für den FC auflaufen. Felipe Chávez verlässt den 1. FC Köln wieder und kehrt zum FC Bayern München zurück. Das bestätigte der Verein am Donnerstagnachmittag.

Die Geißböcke werden auch in der Offensive nachrüsten müssen. Der FC zeiht die Kaufoption nicht. Auch die Optionen von Cenk Özkacar und Kristoffer Lund wurden nicht in Anspruch genommen.

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Nach den beiden Abgängen von Cenk Özkacar und Kristoffer Lund verlässt nun ein dritter Spieler, bei dem die Geißböcke eine Kaufoption vereinbart hatten, den Verein. Denn auch bei Felipe Chávez zieht der FC diese nicht. Der 19-Jährige war vor einem halben Jahr vom FC Bayern München an die Kölner ausgeliehen worden und kam in der Winterpause auf Leihbasis an den Rhein. Bei den Bayern spielte der Deutsch-Peruaner im Nachwuchs und sollte in Köln Spielpraxis sammeln. Doch ganz so, wie erhofft, dürfte die Leihe für den Spieler nicht verlaufen sein. Chávez kommt beim FC auf sieben Einsätze in der Bundesliga.

Abschied ohne Worte

Der Mittelfeldspieler stand dabei lediglich 96 Einsatzminuten auf dem Platz, spielte nur einmal mehr als 20 Minuten und wurde somit ausschließlich als Joker eingesetzt. Sieben Mal stand der 19-Jährige gar nicht erst im Kader. Im Duell gegen seinen Heimatclub, den FC Bayern München, hätte sich der Spieler noch einmal ins Schaufenster stellen können. Doch René Wagner ließ den Youngster auf der Bank. Eine Reaktion auf ein Zuspätkommen des jungen Talents zu einer Besprechung. Um ihn – wie zuvor Jahmai Simpson-Pusey – ganz aus dem Spieltagskader zu streichen, war es im letzten Spiel der vergangenen Saison bereits zu spät. Eigenwerbung hat Chávez damit aber sicherlich nicht betrieben. In den Trainingseinheiten hatte der 19-Jährige zwar durchaus starke Veranlagungen gezeigt, war wohl aber insgesamt dann doch ein gutes Stück zu weit entfernt von mehr.

Der Mittelfeldspieler kehrt nun erst einmal zurück nach München. Wie es dann für Chávez weitergeht, ist noch offen. Anders als bei den Abgängen von Özkacar und Lund äußerte sich FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler diesmal nicht zum Spieler und der Entscheidung. Auch Chávez selbst gab kein Statement zu seinem Abgang ab.