1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen

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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen.

Im Podcast sprechen Simon Hense, Hendrik Broschart und Simon Bartsch von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #11:

In Folge elf gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Es ist zwar aktuell Sommerpause, aber von Sommerloch kann bei den Geißböcken nicht die Rede sein. Mit der missglückten Titelverteidigung der U19, dem Abgang einiger Nachwuchsspieler und den aktuellen FC-Transferplänen rund um Jakub Kaminski und Said El Mala gibt es mehr als genug Themen für eine pickepackevolle Folge. Außerdem diskutieren Simon Bartsch, Hendrik Broschart und Simon Hense über die neue Regelung, dass nur noch Mitglieder des 1. FC Köln eine Dauerkarte haben dürfen. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Nur wenige Lichtblicke, mehr Enttäuschungen – So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln über die Saison

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Nur wenige Lichtblicke, mehr Enttäuschungen – So schlugen sich die Abgänge des 1. FC Köln über die Saison

Die ehemaligen Spieler des 1. FC Köln haben eine Saison hinter sich, die unterschiedlicher kaum hätte verlaufen können. Während Steffen Tigges mit dem SC Paderborn den Sprung in die Bundesliga feierte und Tim Lemperle in Hoffenheim zur Bundesliga-Entdeckung avancierte, erlebten andere ein Jahr zum Vergessen nach dem Abgang vom 1. FC Köln: Was aus den Ex-Geißböcken geworden ist.

Sie haben den 1. FC Köln im Sommer oder Winter verlassen und sind seitdem sehr unterschiedliche Wege gegangen. Für manche war die Saison 2025/26 ein Neubeginn, für andere ein harter Rückschlag. Und bei mindestens einem lief es so unglücklich, dass es kaum vorstellbar ist.

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In seiner ersten Amtszeit als Geschäftsführer Sport hatte Thomas Kessler alle Hände voll zu tun. Neben zahlreichen Neuzugängen verabschiedete der 40-Jährige in den letzten beiden Transferperioden Spieler, die am Geißbockheim keine absehbare Zukunft mehr hatten. Nach dem Ende der Spielzeit lohnt sich ein Blick auf jene Spieler, die ihr Glück fernab der Domstadt gesucht haben.

Die wohl schönste Geschichte schrieb Steffen Tigges. Im Sommer hatte er den 1. FC Köln verlassen und war zum SC Paderborn in die 2. Bundesliga gewechselt. Was folgte, war ein Aufstiegsmärchen. Der SC Paderborn setzte sich in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg durch und spielt damit in der kommenden Saison in der Bundesliga. Tigges war dabei, wenn auch mit einer bemerkenswerten Eigenart: Immer wenn er für die Paderborner traf, dann im Doppelpack. Kurios, aber effektiv. Im Saisonverlauf zog Coach Ralf Kettemann den 22-jährigen Stefano Marino Tigges in der Startelf vor und verdrängte den erfahrenen Angreifer damit zeitweise auf die Reservebank. Dennoch muss sein Saisonfazit positiv ausfallen, denn Tigges kehrt nach nur einer Saison im Unterhaus zurück auf die Beletage. Und damit wird der FC noch eine sechsstellige Prämie einfahren. Ebenfalls nach oben ging es für Neo Telle, wenn auch auf einem anderen Niveau. Der Innenverteidiger gehörte in der Kölner Südstadt zu jener Elf, die den Sprung von der Regionalliga in die 3. Liga schaffte. Einen Wermutstropfen gab es allerdings: Im Finale des Mittelrheinpokals unterlag man dem Stadtrivalen Viktoria Köln im Elfmeterschießen und verpasste damit den Einzug in den DFB-Pokal.

Lemperle explodiert, Ljubicic zurück in der Spur

Kaum ein Spieler hat diese Saison so eindrucksvoll genutzt wie Tim Lemperle. Unter Trainer Christian Ilzer erlebte der in Frankfurt geborene Spieler in Sinsheim eine sensationelle Spielzeit – am Ende fehlte nur ein Wimpernschlag zur Champions League. Sein Marktwert hat sich laut dem Portal Transfermarkt.de nahezu verdreifacht. Zwischenzeitlich brachten Gerüchte ihn mit einem Wechsel zu Atlético Madrid in Verbindung, doch daraus wurde nichts. Stattdessen verlängerte Lemperle seinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim bis 2031. Einen holprigeren Weg zurück in die Spur nahm Dejan Ljubicic. Das kurze Intermezzo bei Dynamo Zagreb verlief enttäuschend. Nach einem überzeugenden Start in der kroatischen Hauptstadt verlor der 28-Jährige die Gunst von Trainer Mario Kovacevic und tat sich insgesamt schwer, Fuß zu fassen. Im Winter folgte dann die vorzeitige Trennung und der Neustart beim Zweitligameister FC Schalke 04, wobei es dem Vernehmen nach Trainer Miron Muslic persönlich war, der Ljubicic von einem Engagement in Gelsenkirchen überzeugte.

Downs und Pacarada: Eine Saison zum vergessen

Nicht alle ehemaligen Kölner konnten auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Damion Downs erlebte beispielsweise ein Jahr zum Vergessen. Southampton, sein erster Anlaufpunkt nach Köln, war kein Erfolg. Auch beim HSV lief es nicht besser. Downs blieb in zwölf Einsätzen ohne Torbeteiligung und fand sich in den letzten beiden Partien nicht einmal mehr im Spieltagskader wieder. Nun wartet die Rückkehr auf die Insel zu einem Arbeitgeber, bei dem es aufgrund eines Spionageskandals rund um Trainer Tonda Eckert gewaltig rumort. Aus dem Regen in die Traufe.

Auch der Start von Max Finkgräfe verlief ähnlich holprig. Verletzungen warfen ihn in seiner Anfangszeit zurück, ehe Coach Ole Werner sukzessive auf den Linksverteidiger setzte und ihm zumindest in der Rückrunde mehr Vertrauen schenkte. Das schwärzeste Los aber zog Leart Pacarada. Fünf Minuten dauerte sein Debüt für Heidenheim gegen Borussia Dortmund, dann war die Saison schon vorbei: Kreuzbandriss. Ein tragischerer Einstand ist kaum vorstellbar. Pacarada kehrt erst zur neuen Saison wieder zurück auf das Grün und wird, wenn er an der Brenz bleibt, in der nächsten Saison Zweitligafußball spielen.

Olesen mit Happy End

Mehr Spielzeit – das war Mathias Olesens Plan beim Wechsel zu Greuther Fürth. Doch der Plan ging nicht auf. Bei den Mittelfranken fand der Luxemburger nicht in die Spur und war gegen Ende der Hinrunde zum notorischen Bankdrücker geworden. Im Winter räumte er seinen Spind und heuerte beim Grazer AK an. Dort lief es von Beginn an besser: Olesen war von Anfang an in der Startformation gesetzt und half den abstiegsbedrohten Österreichern, den Klassenerhalt zu sichern.

Für Fürth selbst hingegen war es eine Katastrophensaison, die erst in der Relegation ihr Ende fand. Und ausgerechnet dort trafen die Mittelfranken auf Rot-Weiss Essen, bei dem mit Jaka Potocnik und Marvin Obuz zwei weitere ehemalige Kölner unter Vertrag standen. Obuz, der nach einer Leihe zunächst ans Geißbockheim zurückgekehrt war, hatte sich danach für einen festen Wechsel an die Hafenstraße entschieden. In seiner zweiten Spielzeit in Essen blieb er aber deutlich hinter den Erwartungen zurück: Statt der 21 Scorerpunkte aus der Saison 2023/24 sprangen diesmal nur sieben heraus. Justin von der Hitz verließ den FC, um im Profifußball Fuß zu fassen. Der aufgezeigte Weg in Köln reichte nicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erhielt der Rechtsverteidiger zuletzt immer mehr Spielzeit.

Christensen: Mitten im norwegischen Ligabetrieb

Das Leben von Jacob Christensen wird von einem ganz anderen Rhythmus bestimmt. Mit Molde FK kämpft er in der norwegischen Eliteserien um die Teilnahme am europäischen Geschäft. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse im Norden startete die Spielzeit erst im März und läuft noch bis November. Für Christensen scheint der Wechsel an die Westküste Norwegens aufgegangen zu sein. Trainer Sindre Tjelmeland setzt regelmäßig auf den Dänen. Mit Christensen im Defensiven Mittelfeld ist der norwegische Traditionsklub derzeit auf Kurs Europa.

Auch in diesem Sommer werden einige Akteure die Domstadt verlassen. Geschäftsführer Thomas Kessler arbeitet mit Hochdruck an der Kaderzusammenstellung für die neue Saison. Insbesondere über die Zukunft von Said El Mala ist anhand des kolportierten Angebots aus Brentford herrscht reges Interesse.


U19 des 1. FC Köln vor dem Finale in Hoffenheim: Mit historischem Triumph zurück nach Europa

David Fürst im Kreise der U19 des 1. FC Köln beim Spiel gegen Inter (2. v. r.)
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U19 des 1. FC Köln vor dem Finale in Hoffenheim: Mit historischem Triumph zurück nach Europa

Die U19 des 1. FC Köln kann am Sonntag (13 Uhr) Vereinsgeschichte schreiben: Noch nie wurde die A-Jugend der Geißböcke zweimal hintereinander Deutscher Meister. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck ist im Endspiel auswärts bei der TSG Hoffenheim zu Gast und will Historisches schaffen: Die U19 des 1. FC trifft im Finale auf Hoffenheim.

Um das große Ziel der Titelverteidigung zu erreichen, ruft Trainer Stefan Ruthenbeck die FC-Fans im Vorfeld zur Unterstützung auf.

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Das große Saison-Finale wirft seine Schatten voraus: „Die Stimmung ist schon ein bisschen angespannt“, verriet Stefan Ruthenbeck, Trainer der U19 des 1. FC Köln, am Mittwochmittag, „da merkt man schon, dass der Fokus jetzt entsprechend da ist und dass die Jungs unbedingt das Spiel spielen wollen.“ Am Sonntagmittag trifft der FC im Endspiel auf die TSG Hoffenheim, die Partie wird im Sinsheimer Bundesliga-Stadion ausgetragen. Vor einem Jahr holte sich der FC die nationale Krone durch den Endspiel-Sieg in Leverkusen, diesmal soll die Titelverteidigung im Kraichgau her.

Titelverteidigung gegen Hoffenheim

Einige Spieler können sich damit ebenfalls zum zweiten Mal zum Meister küren. Assad Kotya-Fofana, Jonathan Friemel, Arian Römers und Fynn Schenten waren beispielsweise bereits vor einem Jahr in der BayArena in der Meisterelf. Einen eindeutigen Favoriten gebe laut Ruthenbeck für das Endspiel nicht: „Es ist ein 50-50-Spiel.“ Einzig der Heimvorteil könnte das Spiel möglicherweise zugunsten der TSG kippen lassen. Deswegen appellierte der Coach auch an den reisefreudigen FC-Anhang, seine Mannschaft am Sonntag vor Ort zu unterstützen: „Jetzt brauchen wir noch mal ein paar Leute, weil ich glaube, dass mit Hoffenheim ein Top-Gegner kommt und ich glaube, dass wir eine einmalige Chance haben für die Titelverteidigung und wir brauchen da die Unterstützung. Desto mehr Leute kommen, desto besser wird das. Ich gehe davon aus, dass wir eine gute Unterstützung bekommen werden.“

Das Duell Hoffenheim gegen Köln sei auch das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Spielstile: „Hoffenheim definiert sich sehr viel über Ballbesitz. Wir sind da einen Tick variabler im Spielstil. Wir haben den Fokus auf Umschalt-Momente nach Balleroberungen, das ist bei Hoffenheim ein bisschen weniger. Hoffenheim ist bestückt mit deutschen Nationalspielern. Das ist eines der Top-3-NLZ in Deutschland, wir gehören aber auch dazu.“ Sollte dem 1. FC Köln die Titelverteidigung gelingen, würde dies gleichzeitig auch die erneute Qualifikation für die UEFA Youth League bedeuten, in der dem FC in dieser Saison ein Höhenflug gelang, der erst im Sechzehntelfinale im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion kurz vor Schluss bitter gegen Inter Mailand endete.

„Das ist schon stark“

„Der erste Gedanke, den ich nach dem Spiel hatte, war: Jetzt brauchen wir lange Zeit, um da wieder hinzukommen“, verriet Ruthenbeck, „und jetzt haben wir auf einmal im gleichen Jahr noch mal die Möglichkeit, Deutscher Meister zu werden und wieder Youth League zu spielen, das ist schon stark. Allein der Gedanke daran macht etwas mit einem. Aber ich versuche trotzdem das beiseite zu schieben, um mich wirklich komplett auf das Endspiel zu konzentrieren, das wird schon schwer genug.“

Doch sollte der FC am Sonntag die Meister-Trophäe in den Himmel recken dürfen, so wird der FC-Anhang auf den Tribünen sicherlich auch das Europapokal-Lied anstimmen. Aber davor stehen noch mindestens 90 intensive Minuten im Kraichgau.


U19 des 1. FC Köln erneut auf Titelkurs: Stefan Ruthenbeck wechselt das Finale ein

Stefan Ruthenbeck, Trainer der Kölner U19
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U19 des 1. FC Köln erneut auf Titelkurs: Stefan Ruthenbeck wechselt das Finale ein

Der Kölner Nachwuchs darf sich weiterhin Hoffnungen auf die Titelverteidigung machen. Die U19 des 1. FC Köln steht im Endspiel um die Meisterschaft. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck setzte sich in einem spannenden Halbfinale gegen den SC Paderborn durch.

Einen Tag nach der bitteren 1:5-Pleite der Profis gegen Bayern München gab es beim Kölner Nachwuchs Grund zur Freude. Die U19 greift erneut nach der Deutschen Meisterschaft und damit nach der Titelverteidigung. Gegen den SC Paderborn setzte sich die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck 3:2 nach Verlängerung durch.

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Der FC zittert sich ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, war über Phasen der zweiten Halbzeit die schwächere Mannschaft. Dabei sahen die Kölner zunächst lange wie der Sieger aus. Fynn Schenten brachte die Geißböcke früh in Führung. Jason Ponente-Ramirez drang auf der rechten Seite in die Box ein und legte ab auf den Stürmer, der in der Spielzeit ja auch schon seine Erfahrung bei den Profis sammelte. Die Hausherren zeigten sich von der Kölner Führung geschockt, waren sichtbar nervös. Nach einer guten halben Stunde fanden die Ostwestfalen aber besser ins Spiel. Max Riedemann ließ die beste Chance liegen. Der FC sorgte für Entlastung, belohnte sich aber nicht. Ponente-Ramirez verfehlte das Tor nur knapp. Auf der anderen Seite rutschte Lasse Eickel an der Kugel knapp vorbei. Es ging mit dem 1:0 in die Kabine.

Römers und Ekweribe drehen das Spiel

Und aus der kam der Gastgeber deutlich engagierter. „Die zweite Halbzeit ging ganz klar an Paderborn“, gab auch Markus Halfmann, Bereichsleiter Nachwuchsfußball der Geißböcke im Interview bei Wow zu. Der SCP hatte nun deutlich mehr vom Spiel und die deutlich besseren Chancen. Allerdings waren die Ostwestfalen nicht kaltschnäuzig genug oder Kölns Keeper Timo Schmitz rettete immer wieder in höchster Not. Nach gut 70 Minuten griff der Torhüter aber vorbei. Bei einer Ecke stieg Paul Wollenberg am höchsten und nickte zum hochverdienten Ausgleich ein (71.). Paderborn wollte die Entscheidung und doch hätte Assad Kotya-Fofana alles klar machen können. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff setzte der Abwehrspieler einen Kopfball über den Querbalken.

Unglücklich wirkte der Abwehrspieler dann auch bei einer der ersten Aktionen in der Verlängerung. Einen langen Ball klärte Kotya-Fofane vor die Füße von Eickel, der eiskalt zum 2:1 verwertete (96.). Paderborn machte weiterhin den besseren Eindruck und doch gelang den Kölnern der Ausgleich. Nach einer Flanke von Kristian Markoski aus dem Halbfeld der rechten Seite nahm der Arian Römers die Kugel direkt und traf zum 2:2 (109.). Und die Kölner drehten den Spielstand komplett. Alessandro Puzzo setzte Kevin Ekweribe in Szene und auch der vollendete (113.). Der Torschütze sowie der Flankengeber waren erst spät eingewechselt worden. Puzzo kam wenige Minuten vor Spielende noch zu einem Abschluss, verfehlte aber aus wenigen Metern. Unmittelbar vor dem Spielende sah Medin Kojic die Ampelkarte, es blieb beim 3:2 für den FC.

Im Endspiel trifft die Kölner Auswahl auf die TSG Hoffenheim.


U19 des 1. FC Köln erreicht das Halbfinale des DFB-Pokals

Assad Kotya-Fofana Von der U19 des 1. FC Köln
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U19 des 1. FC Köln erreicht das Halbfinale des DFB-Pokals

Die U19 des 1. FC Köln steht erstmals seit 2023 wieder im Halbfinale des DFB-Pokals der Junioren. Die FC-Talente gewannen ihr Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt nach einem Pausen-Rückstand mit 2:1 (0:1). Im Halbfinale geht es zum VfL Wolfsburg.

Das Viertelfinale in Frankfurt sollte eigentlich bereits im Dezember stattfinden, wurde aber auf Anordnung der ZIS verlegt. Immerhin: Trotz der ungünstigen Anstoßzeit an einem Mittwochnachmittag um 15 Uhr fand die Partie letztlich vor fast 500 Zuschauern im Sportpark in Dreieich vor den Toren Frankfurts statt.

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Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck setzte im Vergleich zum 2:0-Erfolg beim HSV drei Tage zuvor in der Nachwuchsliga wieder auf die beiden Rückkehrer David Fürst und Fynn Schenten aus dem Profi-Kader. Kristian Markoski und Benjamin Ley rutschten dafür auf die Bank. Die Gastgeber gingen in einer bis dahin ausgeglichenen Partie mit der ersten Torchance in Führung. Leonidas Tsiokos verwertete einen Querpass im Sechzehner zum 0:1 für die Eintracht (23.). Danach drückten die Kölner auf den Ausgleich. Luis Stapelmann köpfte knapp über die Latte (33.). Der bis dahin glücklose Fynn Schenten zog in der Nachspielzeit gegen Luca Gebhardt clever das Foul im Sechzehner, scheiterte mit seinem schwach geschossenen Elfmeter aber an Frankfurts Torwart Emil Möhler (45.+2).

Kotya-Fofana schießt den FC ins Halbfinale

Kurz nach der Pause sprang Möhler jedoch unter einer Ecke von Kölns Kapitän Jonathan Friemel durch, Arian Römers köpfte mühelos zum 1:1 ein (52.). Wenig später klärte Frankfurts Abwehr den Ball genau zu Assad Kotya-Fofana, der aus über 20 Metern platziert zum 2:1 für den FC traf (57.). Der FC brachte den Vorsprung danach weitgehend ungefährdet ins Ziel. Da das Duell das letzte Viertelfinale war, fand direkt im Anschluss die Auslosung der Vorschlussrunde statt. Dort bescherte der U18-Nationaltrainer Hanno Balitsch dem 1. FC Köln als Losfee ein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Das Duell ist für den 21. März vorgesehen. Beim letzten Sprung ins Halbfinale 2023 holte sich der FC am Ende auch den Pokalsieg.


Der nächste Meilenstein: 50.000 Zuschauer besuchen das Duell der U19 des 1. FC Köln

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Der nächste Meilenstein: 50.000 Zuschauer besuchen das Duell der U19 des 1. FC Köln

In den vergangenen Tagen waren noch einzelne Tickets zu haben. Nun ist der Rekord von 41.000 verkauften Tickets von vor gut einer Woche locker überboten: Die U19 des 1. FC Köln spielt vor ausverkauftem Stadion.

Es hatte sich bereits angekündigt, nun ist es offiziell: Der Kölner Nachwuchs spielt in der Uefa Youth League gegen Inter Mailand in vollem Haus: Der FC hat mittlerweile 50.000 Tickets für die Begegnung im europäischen Wettbewerb abgesetzt.

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Der Run auf die Tickets des Sechtzehntelfinales der Uefa Youth League war in Köln bereits mehrfach Thema: „Zuschauerrekord“, hieß es bei der Marke von 41.000 verkauften Tickets zu Beginn der vergangenen Woche. „Dieser Zuschauerrekord in der Youth League erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Er zeigt eindrucksvoll, wie positiv verrückt unsere Fans sind und mit welcher Wucht sie hinter dem Verein stehen.“ Nun ist auch dieser Rekord eingestellt und die U19 des 1. FC Köln wird ihre Begegnung vor ausverkauftem Haus austragen. Für Fynn Schenten ist das Auflaufen vor 50.000 Zuschauer dann keine Neuheit mehr. Schon gegen die Bayern und gegen Mainz durfte das Kölner Talent einige Minuten aufs Feld.

„Seid ihr eigentlich wahnsinnig?“

Für seine Teamkollegen hingegen wird es am 4. Februar dann die Premiere vor ausverkauftem Haus geben. Auch Schenten soll natürlich – wie auch Youssoupha Niang – in den Genuss der Begegnung kommen – trotz möglicher Doppelbelastung im Wechsel mit der Profi-Abteilung. „Es ist klar, dass beide da auch zum Einsatz kommen werden“, sagte Lukas Kwasniok. „Es ist ein Highlight Spiel und eben auch für die Jungs ja eine Möglichkeit A dem Verein, B der Mannschaft und C sich selbst dann natürlich auch zu helfen, auf sich aufmerksam zu machen. Das werden wir nicht nur unterstützen, sondern absolut fördern.“ Man werde sich nun noch mit den jeweiligen Nachwuchstrainern besprechen, wer wann und wo zum Einsatz kommt.

Die U19 hatte sich nach einem 1:1 im Hinspiel in Köln und einem 4:1-Erfolg in Midtjylland für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Das wird in einem Spiel und das wiederum in Köln ausgetragen. Der Gegner ist Inter Mailand – ein Wunschlos für FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. Schon nach der Auslosung wurde darüber diskutiert, ob das Spiel im Stadion ausgetragen werden könne. Nachdem die DFL den Rahmenplan der Profis festgezurrt hat, stand fest, das wird möglich sein. Und das eben vor der Rekordkulisse von nun 50.000 Zuschauern.

Über das enorme Interesse zeigte sich FC-Trainer Stefan Ruthenbeck dann aber doch überrascht: “Seid ihr eigentlich wahnsinnig? Das Ding ist ausverkauft. Wegen euch! Also das ist überragend“, so Ruthenbeck auf den Kölner Social-Media-Kanälen.


Rekord gebrochen: 41.000 Zuschauen wollen U19 des 1. FC Köln in der Youth League sehen – mindestens

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Rekord gebrochen: 41.000 Zuschauen wollen U19 des 1. FC Köln in der Youth League sehen – mindestens

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angekündigt nun ist er amtlich der Zuschauerrekord: Die U19 des 1. FC Köln spielt vor mindestens 41.100 Zuschauern in der Youth League.

Nun ist es amtlich: Der Kölner Nachwuchs bekommt die größte Kulisse der Königsklassen-Historie – Zuschauerrekord: Die U19 des 1. FC Köln spielt vor mindestens 41.100 Zuschauern gegen Inter Mailand.

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Für Fynn Schenten hat sich das überwältigende Gefühl vor zig Tausend Zuschauern im eigenen Stadion zu spielen bereits erfüllt, seine Mannschaftskameraden können nun nachziehen. Seit Dienstagabend ist es amtlich: Das kommende Spiel in der Youth League wird für die U19 des 1. FC Köln ein Rekordspiel. Noch nie haben mehr Zuschauer eine Begegnung in dem europäischen Wettbewerb verfolgt. 41.000 Tickets hat der FC stand Dienstagabend für die Partie am 4. Februar verkauft. „Dieser Zuschauerrekord in der Youth League erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Er zeigt eindrucksvoll, wie positiv verrückt unsere Fans sind und mit welcher Wucht sie hinter dem Verein stehen.“

„Das ist der verdiente Lohn“

Die U19 hatte sich nach einem 1:1 im Hinspiel in Köln und einem 4:1-Erfolg in Midtjylland für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Das wird in einem Spiel und das wiederum in Köln ausgetragen. Der Gegner ist Inter Mailand – ein Wunschlos für FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. Schon nach der Auslosung wurde darüber diskutiert, ob das Spiel im Stadion ausgetragen werden könne. Nachdem die DFL den Rahmenplan der Profis festgezurrt hat, stand fest, das wird möglich sein. Und das eben vor der Rekordkulisse von mehr als 41.000 Zuschauern – zumal es noch gut zwei Wochen bis zum Spiel sind.

„Diese Kulisse ist der verdiente Lohn für den Einsatz und die Leidenschaft unserer jungen Spieler sowie für die hervorragende Arbeit der Trainer, Betreuer und aller Mitarbeitenden“, sagte Sobeck. „Gemeinsam mit der Geschäftsführung freuen wir uns besonders darüber, wenn ausgewählte Spieler ihren Weg beim 1. FC Köln weitergehen können. Wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit unseren Fans einen einmaligen Abend im RheinEnergieSTADION erleben zu dürfen.“ Bislang lag der Rekord ebenfalls bei einem Spiel mit Inter-Beteiligung. 40.368 Fans verfolgten die Partie zwischen Trabzonspor und Inter Mailand im April 2025. Nun soll es in Köln ein Fußballfest geben.


U19 des 1. FC Köln startet in die Youth League Saison

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U19 des 1. FC Köln startet in die Youth League Saison

Mit dem Gewinn der Meisterschaft in der vergangenen Saison hat sich die U19 des 1. FC Köln für die Teilnahme am europäischen Wettbewerb qualifiziert. Am Mittwoch steht für die Mannschaft von Coach Stefan Ruthenbeck nun die erste Herausforderung an: U19 des 1. FC Köln vor Youth-League-Auftakt gegen Racing Union.

Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft wartet das nächste Highlight auf den Nachwuchs des 1. FC Köln. Denn durch den Erfolg in der abgelaufenen Saison startet die Mannschaft am Mittwoch in den internationalen Wettbewerb: U19 des 1. FC Köln vor Youth-League-Auftakt gegen Racing Union.

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Die Szenen aus der BayArena werden die Young Goats wohl für den Rest ihres Lebens begleiten. Im Mai 2025 lieferte die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck ein packendes Endspiel um die deutsche Meisterschaft und gewann beim Favoriten Bayer 04 Leverkusen nach einem 0:2-Rückstand noch mit 5:4 in der regulären Spielzeit. Neben der Freude über die Meisterschaft und den Jubel beim Aufstiegsspiel der Herrenmannschaft gegen Kaiserslautern im RheinEnergieStadion haben sich die Geißböcke damit die seltene Gelegenheit verschafft, sich auf internationaler Bühne mit den Juniorenmeistern anderer europäischer Verbände zu messen: „Wir werden die Champions-League-Hymne hören, wir reisen in ein anderes Land, haben internationale Schiedsrichter, es wird Englisch gesprochen. Die Abläufe sind so, wie es auf hohem internationalen Niveau ist“, äußerte U19-Coach Stefan Ruthenbeck in einem Interview mit Vereinsmedien.

Ruthenbeck: „Eine Plattform, um Gier zu entwickeln“

Ruthenbeck versteht die Teilnahme an der Youth League dabei auch als ein Mittel, um etwaige Potenziale in seinen Schützlingen zu wecken: „Es geht darum, die Gier zu entwickeln, davon mehr haben zu wollen. Die Spieler sollen sagen: Das will ich nicht nur einmal oder zweimal, sondern immer wieder erleben. Es geht darum, ihre Einstellung so zu verändern, dass sie unbedingt Profi werden wollen. Die Youth League ist eine gute Plattform, um diese Gier weiterzuentwickeln und den Jungs zu zeigen, wo sie einmal hinkommen können.“

Vorgemacht haben das Spieler wie Jonas Urbig, Damion Downs oder Jens Castrop. Sie waren bei der Erstauflage eines Youth-League-Turniers mit FC-Beteiligung mit an Bord und haben sich heute auf Profiniveau etabliert. Für Coach Ruthenbeck ist es bereits die zweite Teilnahme an der Youth League. Damals trafen er und seine Mannschaft zum Auftakt auf den Klub KRC Genk. Die Belgier waren damals dann eine Nummer zu groß für den FC. Die Geißböcke schieden nach zwei Niederlagen im Hin- und Rückspiel aus dem Wettbewerb aus.

Gegner auf Augenhöhe: FC will in der Youth League überwintern

Anders als bei der Premieren-Teilnahme der Young Goats an der Youth League in 2021, ist die Erwartungshaltung an die anstehenden zwei Begegnungen gegen Racing Union klar: „Wir arbeiten bei den Jungs mit Zielvereinbarungen und haben uns ganz klar auf die Fahne geschrieben, dass wir in der Youth League überwintern wollen, dafür müssten wir zwei Runden überstehen“, sagte Ruthenbeck. Racing Union sei im Vergleich zu KRC ein Gegner, der solche Zielvereinbarungen eher zuließe: „Wir sind ambitioniert und wären schon enttäuscht, wenn wir das nicht schaffen. Beim ersten Mal Youth League haben wir das nicht geschafft, hatten mit Genk eine Top-Mannschaft als Gegner. Der Gegner aus Luxemburg ist nun einen Tick mehr auf Augenhöhe, da wollen wir uns behaupten.“

Ein Gradmesser für den Entwicklungsstand der FC-Talente

Die Leistung seiner Mannschaft bietet die Gelegenheit, die Entwicklung der Kölner Nachwuchshoffnung genau zu beurteilen: „Wir haben eine Verantwortung, den 1. FC Köln zu repräsentieren und ich möchte auch, dass ein bisschen Druck da ist, denn den gibt es später im Herrenfußball auch. Wir hoffen, dass die Jungs dem standhalten können. Es wird ein neues Terrain für sie, vor so vielen Zuschauern, fest in Kölner Hand. Ich bin selbst gespannt, wie sie damit zurechtkommen. Das werden Momente, in denen wir sehen können, wer schon ein bisschen weiter ist und wer noch nicht.“ Mit San-Luci Spitali, Cenny Neumann, Nick Zimmermann und Fayssal Harchaoui stehen auch Spieler im Kader für die Youth-League-Begegnungen, die eigentlich in der U21 eingeplant sind. Sie haben sicher ein großes Interesse daran, vor internationalem Publikum groß aufzuspielen und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Die nächste aufreibende Said El Mala-Gala reicht für die DFB-Auswahl nicht

Said El Mala bejubelt einen Treffer bei der U19-Nationalmannschaft
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Die nächste aufreibende Said El Mala-Gala reicht für die DFB-Auswahl nicht

Ein europäischer Traum ist geplatzt für einen Spieler des 1. FC Köln: Said El Malas Traumtag reich der DFB-Elf nicht. Das Team von Trainer Hanno Balitsch verliert in einem packenden Duell gegen Spanien 5:6.

Der Traum vom Kontinentaltitel lebt nun nur noch für die deutsche U21 weiter, die U19 scheidet im Kampf um den Titel aus – und das trotz eines packenden Spiels des Neuzugangs vom 1. FC Köln: Said El Malas Traumtag reich der DFB-Elf nicht.

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Wenn es noch Zweifel an der Klasse des künftigen Kölners gab, dürften diese jetzt wohl endgültig vom Tisch sein. Said El Mala hat bei der U19-EM in Rumänien das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Der künftige Offensivspieler der Geißböcke avancierte ein weiteres Mal zum großen Matchwinner der DFB-Auswahl. El Mala hatte der Mannschaft von Hanno Balitsch überhaupt erst die Tür zum Halbfinale geöffnet, als er am Freitag in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen erzielt hatte. Gegen Spanien drehte der 18-Jährige erneut so richtig auf. Schon in der ersten Halbzeit legte El Mala Max Moerstedt die Führung für die DFB-Auswahl auf. Spanien erhöhte fortan den Druck und die DFB-Auswahl hatte Glück, dass Konstantin Heide einen Elfmeter hielt.

El Mala trifft und trifft und trifft

Genauso, als nach dem Wechsel ein Ball an den Innenpfosten sprang und von dort parallel zur Torlinie rollte. Schließlich erzielte Pablo Garcia den mehr als verdienten Ausgleich. Doch El Mala brachte Deutschland nach Vorarbeit von Robert Ramsak erneut in Führung. Wieder fand Garcia die passende Antwort, glich in der Nachspielzeit aus. Und damit nicht genug: Garcia hatte noch einen dritten Treffer im Köcher, in der 95. Minute. Doch auch dieses Mal hatte El Mala noch eine Idee auf Lager. Der Offensivspieler brachte eine Flanke aus dem Halbfeld aufs Tor, der spanische Keeper rutschte weg und Cuenca war so überrascht, dass er den Ball ins eigene Netz einschob. Es ging in die Verlängerung. Und natürlich war es erneut Garcia, der Spanien zum nächsten Treffer verhalf. Der überragende Spanier knallte einen Freistoß an den Pfosten, den Nachschuss verwertete Tomy Marques.

Die DFB-Auswahl versuchte alles, erspielte sich Chancen und hat El Mala. Der lieferte erneut die Flanke, die Moerstedt aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie drückt. In der 104. Minute glich die deutsche Elf somit erneut aus – 4:4. Nur drei Minuten später brachte ebenfalls Moerstedt die DFB-Auswahl mit seinem dritten Treffer 5:4 in Führung. Diese währte allerdings nicht lange, denn Jan Virgili traf für die Spanier in der 113. Minute und glich aus, bevor fünf Minuten später durch Garcia das 6:5 fiel. Der Titelverteidiger gewann das packende Duell am Ende, Deutschland schied aus dem Turnier aus. Spanien trifft am Donnerstag im Finale entweder auf Rumänien oder die Niederlande.