Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

Zweiter Nackenschlag in der Nachspielzeit innerhalb von elf Tagen für die FC-Reserve: Nach der späten 0:1-Niederlage vor anderthalb Wochen in Wuppertal kassierte die U21 des 1. FC Köln diesmal in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich in Wiedenbrück.

Die Kölner gingen vor dem Ausgleich in Unterzahl in Führung und hatten die drei Punkte bereits vor Augen. Die Sieglos-Serie wuchs damit auf vier Spiele an.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Bochums U21 am vergangenen Freitagabend auf drei Positionen: Patrik Kristal, Luis Stapelmann und Safyan Toure ersetzten Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui und Sargis Adamyan. Für den 19-jährigen Stapelmann, der aus der U19 aufrückte, war es die Premiere in der U21.

Die frühe Führung

Das Spiel begann aufgrund der verspäteten Anreise der Rheinländer mit einer viertelstündigen Verspätung. Pünktlicher war hingegen der lautstarke Anhang aus der Domstadt, der sich hinter einem Tor positionierte und die FC-Talente anfeuerte – und früh jubeln durfte. Der Kapitän wurde knapp einen Meter zentral vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Marvin Ajani versenkte den fälligen Freistoß mit Wucht rechts ins Tor zum 1:0 für den FC (5.). Der frühe Rückstand brachte die Gastgeber aber keinesfalls ins Nachdenken. Vielmehr war Wiedenbrück in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, von der U21 war nach vorne kaum etwas zu sehen.

Kölns Torwart Mikolaj Marutzki brachte seinen Teamkollegen Ilias Elyazidi schließlich mit einem zu kurzen Anspiel in Bedrängnis. Der Kölner stoppte den in seinem Rücken heranstürmenden Moussa Doumbouya per Foul im Sechzehner als letzter Mann, vereitelte damit eine klare Torchance und sah die rote Karte (26.). Der gefoulte Doumbouya behielt genau vor den Kölner Fans die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum 1:1, auch wenn Marutzki die Ecke ahnte (29.).

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Nach der Pause musste sich Marutzki zunächst bei einem Wiedenbrücker Torschuss aus der zweiten Reihe strecken (48.). Kurz danach entstand die erneute Kölner Führung eher glücklichen Umständen: Yannick Mausehund schlug nach einem Ballgewinn im eigenen Drittel einen hohen Pass auf dem rechten Flügel nach vorne zu Bernie Lennemann. Der Stürmer zog ins Zentrum, entwischte seinem Gegenspieler Joel Udelhoven, umkurvte Wiedenbrücks Torwart Marcel Hölscher und schob zum 1:2 ins leere Tor (51.).

Die Kölner verteidigten den Vorsprung in Unterzahl danach leidenschaftlich. Doch spät in der Nachspielzeit gab es – wie schon zuletzt in Wuppertal – noch den Nackenschlag. Der eingewechselte Nick Zimmermann klärte per Kopf im eigenen Strafraum genau vor die Füße von Wiedenbrücks Joker Sebastian Mai, der per Direktabnahme zum letztlich verdienten 2:2 traf (90.+4). Danach besaß Doumbouya sogar noch die Chance zum Siegtreffer für die Gastgeber gegen entkräftete Kölner (90.+5).

Für die U21 geht es bereits am Samstagnachmittag (16 Uhr) mit dem rheinischen Derby bei der U23 von Borussia Mönchengladbach weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund (64. Zimmermann), Stapelmann, Lechner, Friemel – Elyazidi, Kristal (64. Yacobi) – Dürholtz (85. Harchaoui), Lennemann (85. Labenz), Toure (77. Lippert). Tore: 0:1 Ajani (5.), 1:1 Doumbouya (29., Foulelfmeter), 1:2 Lennemann (51.), 2:2 Mai (90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Elyazidi (26.).

„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Die U21 des 1. FC Köln präsentiert sich in diesen Tagen als Aufbau-Gegner für die Abstiegskandidaten. Auf die bittere 0:1-Niederlage in Wuppertal folgte ein frustrierendes 1:3 zuhause gegen Bochums U21. Am Mittwoch wartet mit Wiedenbrück schon das nächste Kellerkind auf die FC-Talente.

Nach der Pleite vom Wochenende steht für die Reserve des 1. FC Köln bereits am Mittwoch das nächste Duell vor der Tür. Dann trifft die Mannschaft von Evangelos Sbonias auf Wiedenbrück.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich zum wiederholten Mal durch schlechtes Abwehrverhalten um etwas Zählbares gebracht. Gegen den VfL Bochum waren es zwei Flanken in den Sechzehner, die der U21 den Stecker zogen. „Du musst hier mit 2:0 führen mindestens und darfst das Ding nicht mehr aus der Hand geben“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias nach dem Schlusspfiff, „dann haben wir 10, 15 gar nicht gute Minuten. Wenn man die Jungs in Schutz nehmen will, werden wir da auch knallhart bestraft. Wenn man sie nicht in Schutz nehmen will, dann ist es so, dass sie da wie eine Schülermannschaft verteidigen. Das kann man sich aussuchen.“

“60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben“

Der Trainer analysierte zusammenfassend: „60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben und bitterböse dafür bestraft worden.“ Bitter für den FC war auch, dass der nicht nur aufgrund seines Tores bis dahin sehr auffällige Jonathan Friemel zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste: „Leider ist die Wade zugegangen“, erklärte Sbonias, „er hat gemeint, er spürt die Wade. Dann ist es bei so einem jungen Spieler auch eine Sicherheitsmaßnahme.“ Für den U19-Kapitän war es der zweite Regionalliga-Einsatz innerhalb von sechs Tagen. Friemel war, neben Mikolaj Marutzki im Tor, der einzige U19-Spieler. Maik Akumu musste angeschlagen pausieren, Alessandro Puzzo und Kristiyan Irmiev kehrten zur U19 zurück, nachdem sie unter der Woche mit der U21 trainierten.

Welcher Jugendspieler am Mittwoch beim Nachholspiel in Wiedenbrück dabei sein wird, konnte Sbonias am Freitagabend noch nicht beantworten. Der Plan dürfte final auch erst zu Wochenbeginn am Geißbockheim geschmiedet werden. Für Malek El Mala und Etienne Borie wird die Partie beim nächsten Abstiegskandidaten noch zu früh kommen. Mit Patrik Kristal wird immerhin aber ein Spieler nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen können. Für Sbonias bedeutet das jedoch eine schwierige Entscheidung, denn Ilias Elyazidi wusste als Kristal-Ersatz auf der Doppel-Sechs gegen Bochum durchaus zu überzeugen. Die Rückkehr von Luc Dabrowski ist noch ungewiss. Der Innenverteidiger laborierte zuletzt nach dem Wuppertal-Spiel an muskulären Problemen.

Nach jetzt gleich zwei Niederlagen in Folge gegen Abstiegskandidaten ist die U21 wieder in der Pflicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei dürfte das Gastspiel in Wiedenbrück ähnlich verlaufen wie jüngst in Wuppertal bei einem Gegner, der vor allem über die kämpferische Komponente kommen dürfte.