U21-Coach Manuel Hartmann im Interview: „Ein paar Tränchen sind geflossen“

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln
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U21-Coach Manuel Hartmann im Interview: „Ein paar Tränchen sind geflossen“

Nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der Profis übernahm Manuel Hartmann die Leitung der Kölner Reserve. Der Coach der Nachwuchstalente blickt im Gespräch mit come-on-fc.com auf den Trainerwechsel und wirft auch einen Blick nach vorne. Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln im Interview.

Am kommenden Wochenende ist es soweit. Die jungen Talente des 1. FC Köln starten in die neue Spielzeit. Manuel Hartmann sprach mit come-on-fc.com über seine neue Rolle und die sportlichen Ziele.

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Manuel Hartmann sprach mit come-on-fc.com

Herr Hartmann, Sie waren auf eine neue Saison mit der U17 vorbereitet. Wie groß waren die Herausforderung und Umstellung, plötzlich eine Vorbereitung für die U21 zu erstellen?

Manuel Hartmann: Das Schwierigste war es, mich von meiner Mannschaft zu verabschieden. Ich war darauf eingestellt, sie noch ein Jahr in der U17 zu begleiten. Das war schon sehr emotional und da sind bei den Spielern und auch bei mir ein paar Tränchen geflossen. Das war erst einmal hart, aber ich habe mich auch sehr auf die neue Aufgabe bei der U21 gefreut. Und viel nachdenken konnte ich auch nicht, weil ich am Samstag noch bei der U17 war und am Montag das Trainingslager mit der U21 in Hennef gestartet ist.

Was macht für Sie den Reiz an der neuen Aufgabe aus?

Manuel Hartmann: Ich bin überzeugt davon, dass ich im Übergangsbereich als Ex-Profi und Ex-Leader für die jüngeren Spieler meine Stärken am meisten ausspielen kann und der FC auch den größten Mehrwert bekommt. Ich habe in den letzten Jahren darauf hingearbeitet und mich für diese Rolle weiterentwickelt, um die bestmögliche Performance bringen zu können.

Gab es mit Ihrem Vorgänger Evangelos Sbonias, der als Co-Trainer zu den Profis aufrückte, eine formale Übergabe?

Manuel Hartmann: Das Tolle an der FC-Akademie ist, dass ich von der U10 bis zu den Profis jeden hier am Geißbockheim kenne. Die Kommunikation mit Laki ist seitjeher sehr eng, er saß im Büro immer neben uns. Als er vor drei Jahren U21-Trainer geworden ist, war ich auch in der Endausscheidung. Wir sind damit von Beginn an offen und kollegial umgegangen. Mit Laki habe ich seit den personellen Veränderungen fast jeden Tag telefoniert. Ich habe mich auch bei ihm erkundigt, wie der Kader aussieht, was seine Meinung zu verschiedenen Themen ist und wie er die Vorbereitung angegangen wäre. Von seiner Erfahrung kann ich natürlich profitieren.

Bisher ist es sehr intensiv

Wie fällt Ihr Eindruck nach den ersten Wochen mit der neuen Mannschaft aus und auf welchem Level sehen Sie das Team?

Manuel Hartmann: Zunächst mussten wir uns gegenseitig kennenlernen und ich musste einen Draht zu den Jungs aufbauen. Die ersten Wochen sind als sehr positiv zu bewerten. Wir konnten den Rahmen in den Bereichen Mentalität, Intensität und Professionalität legen. Das sind für mich die Schlagwörter, die für eine U21 essenziell sind. Bisher ist es sehr intensiv, was die Jungs auf dem Platz abliefern, sie sind sehr engagiert. Man merkt aber auch, dass es ein bisschen ruppiger wird, weil es um die Startplätze zum Auftakt gegen Wiedenbrück geht.

Wie viele Ihrer jetzigen Spieler durften Sie zuvor schon im U-Bereich trainieren?

Manuel Hartmann: Da sind einige Jungs dabei. Assad Kotya-Fofana habe ich damals zum FC geholt. Dann sind da Emin Kujovic, Kian Hekmat, Fayssal Harchaoui, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev, Luis Hauer und so weiter. Da könnten wir ewig weitermachen. Ich habe damals mit dem 2002er Jahrgang hier angefangen und kenne dementsprechend seitdem alle Spieler hier.

Sie haben nominell einen großen Kader bei der U21, beim Trainingsauftakt standen 30 Spieler auf dem Feld. Wie hält man so ein großes Aufgebot bei Laune?

Manuel Hartmann: Zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung ist der Kader gar nicht mehr so groß. Zuletzt waren sieben Spieler im Training der Profis dabei und dazu kommen immer wieder auch kranke oder verletzte Spieler. Es gibt auch Tage da sind wir beispielsweise nur 18 Mann im Training.

Welche Art von Fußball wollen Sie mit der U21 spielen lassen?

Manuel Hartmann: Wir haben in der FC-Akademie seit ein paar Jahren eine klar definierte Spielidee.  Und so wollen wir auch ausbilden. Ich war bei der Erarbeitung dieser Spielidee und Ausbildungsphilosophie Teil des Teams und deswegen ist natürlich jetzt vieles deckungsgleich. Wir müssen die enge Verbindung zwischen der Akademie und den Profis beibehalten und ausbauen, um den Spielern den letzten Sprung zu ermöglichen. Wir wollen im Spiel pressen, aggressiv verteidigen, schnell den Ball wieder haben und variabel und flexibel mit dem Ball agieren – und hoffentlich dann auch attraktiven Fußball spielen. Denn deswegen gehen die Leute ins Stadion. Und natürlich wollen wir erfolgreich sein über die tägliche Arbeit.

Die Regionalliga ist als Trainer Neuland für Sie. Welches Gefühl überwiegt da zum Start: Anspannung, Nervosität oder Vorfreude?

Manuel Hartmann: Ich sehe es nicht viel anders als bei den Stationen davor. Mein Anspruch ist immer, dass man im Spiel sieht, was wir uns in der Trainingswoche erarbeitet haben. Ich verspüre dann diese Elektrizität im Körper und darauf freue ich mich einfach. Das werden viele neue Erfahrungen für mich. Vielleicht wird man mal irgendwo vor 2000 Zuschauern die ganze Zeit auf der Bank bepöbelt. Dann musst du klar bleiben, denn der Auftrag ist es, den Jungs zu helfen. Das wird eine Herausforderung, aber ich bin optimistisch, dass wir diese gemeinsam meistern werden. Ich freue mich riesig darauf.

Das sportliche Ziel muss es sein, die Jungs für René Wagner vorzubereiten

Mit welchem Ziel gehen Sie in die neue Saison? Ist der Aufstieg möglich?

Manuel Hartmann: Ich arbeite getreu dem Motto: Wenn ich zu weit in die Ferne schaue, sehe ich den Stock nicht, der vor mir liegt. Das sportliche Ziel muss es sein, die Jungs für René Wagner vorzubereiten. Je mehr Spieler wir an den Bundesliga-Kader heranführen oder sogar reinbringen, desto besser wird unsere Saison-Bilanz ausfallen. Natürlich wird sich keiner dagegen wehren, wenn wir am Ende oben mitspielen können. Es wird aber sicher auch mal Phasen geben, in denen man nach hinten schauen muss. Das gehört zur Entwicklung dazu. Am Ende wollen wir uns in gesicherten Regionen bewegen.

Haben Sie die Hierarchie innerhalb der Mannschaft verändert oder beibehalten?

Manuel Hartmann: Wir werden das in der letzten Woche vor dem ersten Spiel final entscheiden. Mein Ansatz ist aber ohnehin der einer geteilten Führung innerhalb der Mannschaft. Nicht jeder Spieler ist lautstark auf dem Platz, aber vielleicht ist er trotzdem extrem wichtig für die soziale Bindung in der Kabine. Dann hat er entsprechend auch einen Führungsauftrag. Es wird nicht der Fall sein, dass ich mit dem Mannschaftsrat oder Kapitän rede und der Rest ist mir egal. Jeder Spieler wird einen wichtigen Auftrag haben in dieser Mannschaft, sei es für das soziale Gefühl, die richtige Emotionalität, taktische Dinge oder andere Aufgaben. So wird auch jeder merken, wie wertvoll er ist und dass er gebraucht wird. Klar ist aber natürlich auch, dass die Ü-Spieler vorangehen sollen.

Sie sind seit 2018 beim FC. Was ist das Besondere an diesem Verein?

Manuel Hartmann: Ich komme aus Süddeutschland und bin mit dem VfB Stuttgart groß geworden. In meiner Jugend war ich Fan von Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona, das hat auch meine Idee vom Fußball geprägt. Die Wucht des FC habe ich zum ersten Mal gespürt, als ich hier mit Koblenz in der zweiten Liga gespielt habe, in das Stadion gekommen bin und die Hymne gehört habe. Zur Pause stand es 0:0 und die Fans haben gegen die eigene Mannschaft gepfiffen. Das fand ich als Gegner zunächst toll. Aber dann haben sie in der zweiten Hälfte aufgedreht und wir sind völlig hinten reingedrückt worden. Und du hast dich gefragt: Was ist denn hier los, die sind wahnsinnig hier. Die Liebe zum Verein spürt man, wenn man durch die Stadt geht. Diese Verbindung ist schon bemerkenswert. Meine Kinder werden jetzt mit dem FC groß. Meine Tochter läuft im FC-Trikot herum und mein Sohn möchte ins Stadion und kennt jeden Spieler.

Sie haben aktuell die A+-Lizenz. Streben Sie die Pro-Lizenz an?

Manuel Hartmann: Ich habe mich immer als Ausbilder gesehen und dafür war die A+ ideal, weil ich nicht die Ambition gehegt habe, im Profi-Bereich an der Linie zu stehen. Aber natürlich ist es schon auch der Wunsch, die höchstmögliche Lizenz zu besitzen, weil man natürlich auch nie weiß, welche Neuerungen irgendwann kommen. Vielleicht braucht man für die Regionalliga vielleicht eines Tages auch die Pro-Lizenz. Die notwendigen Punkte für das Auswahlverfahren habe ich, aber mir fehlt noch die Zulassungsberechtigung. Die hätte ich nach der nächsten Saison. Dann werden wir sehen, ob ich es mache. Mein Ziel ist es mittlerweile aber schon.

Ich möchte so vielen Spielern wie möglich helfen

Was ist Ihr persönliches Ziel beim FC?

Manuel Hartmann: Ich möchte zeigen, dass ich wertvoll für den Verein bin. Der Fußball ist meine erste große Liebe nach meiner Mutter und es ist ein Privileg, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf machen durfte. Ich möchte mich immer weiterentwickeln und möchte die Jungs auf ihrem Weg in den Profi-Bereich bestmöglich begleiten. Ich möchte so vielen Spielern wie möglich helfen, dass sie sich den Sprung selbst ermöglichen können.

Wie ist denn eigentlich die Zusammenarbeit beim FC mit Stefan Ruthenbeck aus der U19 und René Wagner aus dem Profi-Bereich?

Manuel Hartmann: Mit Stefan habe ich ein Verhältnis, das über das Berufliche hinausgeht. Er ist ein Mentor und enger Freund für mich. Wir tauschen uns oft aus und auch unsere Fußball-Ideen decken sich sehr. In der U17 war ich Zulieferer für ihn, jetzt ist er Zulieferer für mich und wir beide sind Zulieferer für René Wagner. Wir gehen hier alle Hand in Hand und das zeichnet unsere Akademie auch aus. Mit Laki ist die Schnittstelle nach oben jetzt natürlich noch einmal enger. Das ist ein toller Austausch mit allen Seiten. Laki kann ich auch nachts um drei anrufen und er hilft mir weiter. Das ist ein gutes Gefühl, dass vom Lizenz-Cheftrainer bis zur U10 alles Hand in Hand geht und keiner sein Ego wichtiger als den Verein nimmt. Es geht immer darum, das Bestmögliche für den FC abzuliefern. Das ist das Spezielle an diesem Verein.   

Das Interview führte Daniel Mertens

Generalprobe trotz El-Mala-Tor missglückt: U21 des 1. FC Köln unterliegt FSV Frankfurt

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Generalprobe trotz El-Mala-Tor missglückt: U21 des 1. FC Köln unterliegt FSV Frankfurt

Eine Woche vor dem Start der Regionalliga West hat die Mannschaft von Manuel Hartmann einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die U21 des 1. FC Köln verspielte gegen den FSV Frankfurt nach einer Führung den Sieg und unterlag am Ende verdient mit 1:2.

So hatte sich Manuel Hartmann die Partie sicherlich nicht vorgestellt. Denn bei der Generalprobe vor dem Ligastart am 1. August musste sich die Reserve des 1. FC Köln mit 1:2 geschlagen geben.

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Die Generalprobe vor dem Ligastart ist der U21 des 1. FC Köln misslungen. Im Testspiel gegen den Südwest-Regionalligisten FSV Frankfurt musste sich die FC-Reserve in Neuwied trotz einer frühen Führung mit 1:2 geschlagen geben. Trainer Manuel Hartmann sah zunächst einen ordentlichen Auftritt seiner Mannschaft, bemängelte im weiteren Spielverlauf jedoch den zunehmenden Verlust der Kontrolle. „Wir kommen eigentlich sehr gut in die Partie und sind im Pressing sehr, sehr griffig“, analysierte Hartmann nach der Begegnung. Der engagierte Beginn wurde durch den Führungstreffer von Malek El Mala belohnt, dessen Zeit im Kader der FC-Profis vorerst beendet ist. Anschließend boten sich den Kölnern weitere Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Doch weder Safyan Toure noch Luiz Labenz konnten ihre Chancen nutzen.

U21 mit weiteren Möglichkeiten

Mit zunehmender Spieldauer fand Frankfurt jedoch immer besser in die Partie. „Wir haben danach noch zwei, drei gute Möglichkeiten, weiter in Führung zu gehen“, sagte Hartmann, ehe sein Team zunehmend den Zugriff verlor. „Wir machen viele Kleinigkeiten falsch, die wir dann in der Summe auch bezahlen.“ Vor allem beim Ausgleich nach einer Flanke aus dem Halbfeld habe sich gezeigt, dass im Defensivverhalten noch Verbesserungsbedarf bestehe. „Da lassen wir den Gegner ein Stück weit laufen. Das müssen wir besser verteidigen.“ Nach dem Seitenwechsel sei seine Mannschaft schließlich deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben. „In der zweiten Halbzeit waren wir insgesamt sehr weit weg von der Leistung, die wir uns vorstellen“, erklärte der Trainer. Insbesondere die fehlende Aggressivität gegen den Ball und Schwächen im Zweikampfverhalten bereiteten ihm Sorgen. Zudem habe der FC offensiv zu schnell den Ball verloren und nach Ballgewinnen nicht die notwendige Ruhe gefunden, um das Spiel zu kontrollieren.

„Wir haben keine klare Spielkontrolle bekommen, waren in der Struktur nicht gut und sind dadurch viel dem Ball hinterhergelaufen“, fasste Hartmann die Probleme zusammen. Gleichzeitig lobte er den Gegner: „Frankfurt hat das gut gemacht und guten Fußball gespielt.“ Entsprechend wertete der Trainer die Niederlage als verdient. Nun gelte es, die richtigen Schlüsse aus der Generalprobe zu ziehen. „Wir müssen jetzt den vollen Fokus auf die Trainingswoche legen und versuchen, die Fehler und die kleinen Dinge schnellstmöglich abzustellen“, forderte Hartmann.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann startet die U21 des 1. FC Köln mit einem Heimspiel gegen Wiedenbrück (14 Uhr) im Franz-Kremer-Stadion in die neue Saison der Regionalliga West. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Partie gehen und ein gutes erstes Heimspiel machen“, formulierte Hartmann die Zielsetzung für den Ligaauftakt. Und dann folgt auf eine verpatzte Generalprobe womöglich eine gelungene Premiere.

„Sehr gelungener Test“ trotz Niederlage gegen den Partnerverein: Die U21 des 1. FC Köln verliert das Testspiel gegen Sanfrecce Hiroshima

Luis Stapelmann von der U19 des 1. FC Köln
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„Sehr gelungener Test“ trotz Niederlage gegen den Partnerverein: Die U21 des 1. FC Köln verliert das Testspiel gegen Sanfrecce Hiroshima

Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen den Sanfrecce Hiroshima mit 2:1. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Manuel Hartmann auf sieben Spieler verzichten, die allesamt bei den Profis zum Einsatz kamen.

Über viermal 30 Minuten zeigten die Jungböcke dennoch eine gute Leistung gegen einen starken Gegner.

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Von Matthias Wilhelm

Auf Platz 7 des RheinEnergieSportparks am Geißbockheim kam es am Samstagmittag zu dem Duell der beiden Partnervereine Sanfrecce Hiroshima und dem 1. FC Köln. Dabei musste sich die Kölner Reserve dem Gegner aus Japan mit 2:1 geschlagen geben. Obwohl sich immer wieder kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten in das Kölner Spiel einschlichen, konnte der FC nicht nur über weite Teile gut gegenhalten, sondern sich auch selbst einige gefährliche Chancen herausspielen. Trainer Manuel Hartmann sprach nach der Partie von einem „sehr gelungenen Test für beide Mannschaften.“

Luis Stapelmann mit Einsatzzeit

Ein gemeinsames Teamfoto vor dem Anpfiff und schon rollte der Ball. 120 Minuten aufgeteilt in vier jeweils 30 Minuten lange Viertel standen auf dem Programm. Die ersten Minuten boten sofort ein munteres Hin und Her, wenn auch zunächst ohne zwingende Torchancen. Nach einem torlosen ersten Viertel waren es dann zunächst die Japaner, die in den zweiten 30 Minuten gleich doppelt zuschlugen. Die Mannschaft um den Ex-Bochumer Takuma Asano nutzte zwei Unaufmerksamkeiten in der Kölner Hintermannschaft aus und stellte innerhalb weniger Minuten auf 0:2 aus FC-Sicht. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Innenverteidiger Luc Dabrowski nach einem Standard den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drückte.

Sanfrecce wechselte anschließend für die zweiten 60 Minuten die gesamte Mannschaft aus. Der 17-Mann-Kader der Geißböcke gab das hingegen nicht her. Erstmalig zum Einsatz in dieser Vorbereitung kam U19-Vize-Europameister Luis Stapelmann, der in der zweiten Hälfte zunächst in der Innenverteidigung neben Routinier Niklas Hoffmann spielte. Trotz einiger Wechsel auf beiden Seiten fielen keine weiteren Tore mehr, womit das Spiel nach zwei Stunden Spielzeit mit 1:2 endete.

Kaderfluktuation und Profi-Debüts

Ein Grund für den kleinen Kader war auch, dass mit Jonathan Friemel, Maik Akumu, David Fürst, Malek El Mala, Nilas Yacobi, Kristiyan Irmiev und Yannick Mausehund gleich sieben Spieler im Kader der Profis für das Testspiel gegen Rheinsüd Köln standen, die letzte Woche noch mit der FC-Reserve im Trainingslager waren. Auch wenn Hartmann diese Spieler natürlich gerne dabei gehabt hätte, sieht er diese Entwicklung dennoch „erfreulich“ und als „genau das Ziel“ seiner Arbeit bei der U21 an.

Mit von der Partie waren jedoch Fynn Schenten und Cenny Neumann, die beide bereits in der abgelaufenen Spielzeit für die Profis in der Bundesliga aufgelaufen sind. Für beide sowie weitere Spieler wie Emin Kujovic oder Patrik Kristal wird derzeit nach möglichen Leihstationen gesucht. Schenten soll dabei kürzlich eine stadtinterne Leihe in die 3. Liga zu Viktoria Köln abgelehnt haben. Wie es mit ihm weitergeht und mit welchem Personal die U21 am 01. August im Franz-Kremer-Stadion gegen Wiedenbrück in die Regionalligasaison starten wird, bleibt bis dahin abzuwarten.


U21 des 1. FC Köln mit souveränem Sieg bei Hartmann-Debüt

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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U21 des 1. FC Köln mit souveränem Sieg bei Hartmann-Debüt

Die Reserve des FC hat ihr Trainingslager in Hennef mit einem 6:1-Testspielsieg abgeschlossen. Die U21 des 1. FC Köln gewann gegen den FC Gießen 6:1. Für Trainer Manuel Hartmann war es ein erfolgreicher Start, nachdem er von der U17 in die U21 hochgerückt war. Unter den Augen von René Wagner und Thomas Kessler trat die Mannschaft über 90 Minuten dominant auf.

Bei knapp 30 Grad fand das Trainingslager der U21 des 1. FC Köln einen gelungenen Abschluss. Gegen den Hessenligisten aus Gießen gab es einen klaren 6:1-Sieg für die Geißböcke. Die Mannschaft, die zur Pause komplett ausgetauscht wurde, belohnte sich für die starke Leistung mit je drei Treffern pro Halbzeit.

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Von Matthias Wilhelm

Früh zeichnete sich ab, dass die Gäste aus Gießen dem FC heute wenig entgegenzusetzen haben würden. Nach 20 Minuten war es Malek El Mala, der einen Foulelfmeter zum 1:0 verwandelte und sich nur wenige Minuten später stark an der Grundlinie durchsetzte und den Gießener Torwart sehenswert aus spitzem Winkel zur 2:0-Führung überwand. Jonathan Friemel, der in der vergangenen Saison noch die Kölner U19 als Kapitän zur Vizemeisterschaft geführt hatte, belohnte seine gute Leistung ebenfalls mit einem Tor und stellte auf 3:0. Der Anschlusstreffer des FC Gießen kurz vor der Pause blieb letztlich nur ein Schönheitsfehler. Die Kölner Mannschaft der zweiten Halbzeit um Fynn Schenten und Cenny Neumann benötigte zunächst ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Am Ende konnten sie dennoch die Torausbeute verdoppeln und machten den 6:1-Erfolg perfekt. Dabei traf Nilas Yacobi ebenfalls gleich zwei Mal das gegnerische Gehäuse, für Maik Akumu war ein Tor drin.

Hartmann-Debüt in der Sportschule Hennef

Sechs Tage ist es her, dass Manuel Hartmann als Nachfolger von Evangelos Sbonias vorgestellt wurde, der zur Saison 2026/27 in das Trainerteam von Proficoach René Wagner wechselt. Auch wenn ein Testspielsieg gegen den klassenniedrigeren FC Gießen nicht überbewertet werden sollte, ist es doch ein guter Abschluss der ersten Trainingswoche unter Hartmann und macht Lust auf mehr. „Gerade offensiv haben wir viel Power und Spielwitz ausgestrahlt und wirklich ein paar sehenswerte Treffer erzielt“, so Hartmann. Mit Abpfiff des Spiels endet auch das Trainingslager der Geißböcke in der Sportschule Hennef. „Es war ein rundes Trainingslager mit einem sehr schönen Abschluss. Die Jungs haben ordentlich Gas gegeben, eine hohe Intensität an den Tag gelegt, die taktischen Inhalte gut umgesetzt und gute Fortschritte gemacht“, fasst der U21-Trainer zusammen.

Die Anlage bietet neben mehreren Fußballplätzen auch weitere Sportmöglichkeiten wie ein Schwimmbecken und Beachvolleyballplätze und hat in früheren Jahren auch schon die deutsche Nationalmannschaft beherbergt. Lediglich an Schatten mangelt es an diesem Samstagmittag unter der heißen Hennefer Sommersonne. Am Ende fanden sowohl die Ersatzspieler der beiden Teams als auch die Verantwortlichen um Thomas Kessler, Lukas Berg und René Wagner sowie ein Großteil der überschaubaren Zuschauermenge während des Spiels Schutz unter dem einzigen großen Baum der Anlage.

U21 des 1. FC Köln: Erste Halbzeit: Hauer – Fürst, Mausehund, Hoffmann, Friemel – Harchaoui – Hekmat, Borie – Toure, M. El Mala, Labenz. Zweite Halbzeit: Marutzki – Neumann, Dabrowski, Lechner, Voufack – Kristal – Elyazidi, Wörsdörfer – Akumu, Schenten, Yacobi

Trainer gefunden: Manuel Hartmann wird Chefrainer der U21 des 1. FC Köln

Manuel Hartmann wird neuer U21-Cheftrainer beim 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
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Trainer gefunden: Manuel Hartmann wird Chefrainer der U21 des 1. FC Köln

Nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der Profis ist kurz nach dem Start der Sommervorbereitung des Kölner Nachwuchses ein Nachfolger gefunden: Manuel Hartmann wird neuer U21-Cheftrainer beim 1. FC Köln.

Marcel Ivanusas Zwischenspiel als Interimstrainer der Kölner Reserve war erwartungsgemäß nicht von langer Dauern. Ein Nachfolger ist bereits gefunden und kommt aus den eigenen Reihen.

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Die Reserve der Geißböcke hat seit Sonntagnachmittag offiziell einen neuen Cheftrainer. Manuel Hartmann wird die Geschicke der Kölner U21 nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der FC-Profis in Zukunft leiten. „Uns war es wichtig, die Position des U21-Cheftrainers zeitnah nachzubesetzen, gleichzeitig im Recruiting-Prozess höchste Sorgfalt an den Tag zu legen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor der Geißböcke. „Manu Hartmann hat uns in diesem Prozess mit internen und starken externen Kandidaten überzeugt und konnte unter Beweis stellen, dass er sehr gut zu unserer Ausrichtung passt. Es freut uns, dass wir damit auch unseren Weg fortsetzen, verantwortungsvolle und strategisch wichtige Funktionen mit hoher Qualität von innen heraus nachzubesetzen.“

Erst im vergangenen Sommer hatte der Verein den Vertrag mit Hartmann verlängert. Damals übernahm der ehemalige Zweitliga-Profi nach seiner langjährigen Tätigkeit als Jugendtrainer der FC-Akademie die U16 des 1. FC Köln. Zuvor hatte der heute 42-Jährige die U17 trainiert und die Mannschaft mit einem Torverhältnis von 32:2-Toren durch die Hauptrunde bis in das Viertelfinale der DFB-Nachwuchsliga geführt.

Das sagt Manuel Hartmann

„Manu ist schon einige Zeit im Verein, identifiziert sich in vollem Maße mit dem 1. FC Köln und unserer übergreifenden Ausrichtung, in der die U21 eine entscheidende Rolle einnimmt. Er hat sich in den letzten Jahren bei der Arbeit mit unterschiedlichen Mannschaften und durch den Erwerb weiterer Lizenzen als Persönlichkeit und als Fachmann stark weiterentwickelt“, so Berg weiter. „Als ehemaliger Profi, der auf hohem Niveau und auch selbst als erfahrener Spieler in jungen Mannschaften gespielt hat, spricht er die Sprache der Spieler und kennt die Herausforderungen im Übergangsbereich. Dabei ist es ihm in den letzten Jahren beim FC immer gelungen die Entwicklung unserer Spieler in Einklang mit sportlichem Erfolg zu bringen. Das trauen wir ihn auch auf diesem Niveau wieder zu.“

Der A+Lizenz-Trainer ist nun bereits seit achteinhalb Jahren Teil der Akademie. Bei seiner Vertragsunterzeichnung vor einem Jahr sagte Hartmann: „Der Verein hat mir eine klare Perspektive aufgezeigt hat, wie meine persönliche Entwicklung als Trainer beim FC langfristig weiter gefördert wird.“ Nun geht der 42-Jährige den nächsten Karriereschritt und übernimmt die Kölner Reserve.

„Die Vorfreude auf meine neue Aufgabe als U21-Trainer des 1. FC Köln ist riesig“, sagt Manuel Hartmann. „In dieser verantwortungsvollen Rolle arbeiten zu dürfen, bedeutet mir unglaublich viel. Für das Vertrauen der Verantwortlichen bin ich unheimlich dankbar und werde jeden Tag mit voller Leidenschaft und Überzeugung dafür arbeiten, diesem gerecht zu werden. Unser gemeinsames Ziel wird es sein, unsere Talente bestmöglich auf die Anforderungen im Profifußball vorzubereiten und somit die Profiabteilung rund um René Wagner maximal zu unterstützen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und meinen Teil dazu beizutragen, den eingeschlagenen Weg des 1. FC Köln gemeinsam weiterzugehen.“

U21-Trainersuche soll beendet sein: Gerüchte nach zweitem Testspiel-Sieg der Reserve des 1. FC Köln

U21 des 1. FC Köln beim Trainingsauftakt zur Saison 2026/27
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U21-Trainersuche soll beendet sein: Gerüchte nach zweitem Testspiel-Sieg der Reserve des 1. FC Köln

Die U21 des 1. FC Köln hat auch ihr zweites Testspiel der Sommer-Vorbereitung gewonnen. Die FC-Reserve gewann gegen den Oberligisten FV Engers mit 3:1 (2:1). Am Montag startet das fünftägige Trainingslager in Hennef – Und es gibt Gerüchte: Der 1. FC Köln soll einen neuen U21 Cheftrainer gefunden haben.

Nach der Beförderung von Evangelos Sbonias testete die U21 des 1. FC Köln mit Marcel Ivanusa als Interimstrainer. Nun soll dem Vernehmen nach ein Nachfolger gefunden sein.

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Das Testspiel gegen den FV Engers am Samstagnachmittag war voraussichtlich das letzte, dass Marcel Ivanusa als Interimstrainer an der Seitenlinie verfolgte. Am Samstagabend machte die Information die Runde, dass der 1. FC Köln rechtzeitig zum am Montag startenden Trainingslager in Hennef einen neuen Chefcoach für seine U21 gefunden hat. Ein Name sickerte bislang zwar noch nicht durch, doch ist mit einer zeitnahen Bekanntgabe durch den Verein zu rechnen, wohl allerspätestens am Montagvormittag.

U21 gewinnt nächstes Testspiel

Unterdessen ist die U21 weiterhin erfolgreich in ihren Testspielen. Vier Tage nach dem 6:0-Kantersieg gegen TuS Koblenz folgte das 3:1 gegen den FV Engers. Das Duell fand abermals in Hennef statt, diesmal jedoch nicht in der Sportschule, sondern im Anton-Klein-Sportpark. „Wir haben gegen einen sehr tiefstehenden Gegner gespielt, haben uns aber trotzdem sehr viele Torchancen herausgearbeitet“, konstatierte Ivanusa. Dabei sei sein Team zunächst durch einen Konter in Rückstand geraten. „Trotzdem sind wir ständig auf dem Gaspedal gewesen, haben uns Chance um Chance erspielt“, lobte der Co-Trainer die Reaktion der Mannschaft, „das einzige Manko war die Chancenverwertung“.

Maik Akumu gelang noch vor der Pause der Ausgleich: „Er ist nach einem Eins-gegen-Eins-Duell von der rechten Seite in die Mitte gezogen und hat ins lange Eck gezirkelt“, beschrieb Ivanusa die Entstehung. Patrik Kristal erzielte per Elfmeter die Kölner Führung vor der Halbzeit.  Die U21 wechselte zur zweiten Hälfte ihr komplettes Aufgebot. „Da sind wir nicht mehr so in unsere Abläufe gekommen“, urteilte Ivanusa, „haben nicht mehr so die Lösungen gefunden und der Gegner wurde auch einen Tick stärker und aggressiver. Trotz allem haben wir immer die Kontrolle gehabt, hatten aber nicht mehr so viele Torchancen wie in der ersten Hälfte.“ Cenny Neumann sorgte mit dem 3:1 für den Schlusspunkt.

“Wir wachsen als Mannschaft Woche für Woche enger zusammen“

„Wir haben in den letzten zwei Wochen sehr viele Meter gemacht“, zog Ivanusa ein Zwischenfazit nach der ersten Phase der Sommer-Vorbereitung, „und befinden uns auf einem sehr guten Weg, was die Intensität angeht sowohl mit als auch gegen den Ball. Als Mannschaft wachsen wir Woche für Woche enger zusammen und für den aktuellen Stand bin ich mit allen Spielern wirklich sehr zufrieden.“

Und wenn sich die Gerüchte vom Samstagabend bewahrheiten, dann stößt zur dritten Trainingswoche am Montag ein neuer Trainer zur U21, sodass die Vorbereitung allmählich Richtung Feinschliff gehen kann.

Kotya-Fofana setzt nächsten Entwicklungsschritt: Gelungener Einstand bei U21-Testspiel-Sieg

Assad Kotya-Fofana Von der U19 des 1. FC Köln
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Kotya-Fofana setzt nächsten Entwicklungsschritt: Gelungener Einstand bei U21-Testspiel-Sieg

Der nächste Entwicklungsschritt ist gemacht: Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana gehört künftig zum U21-Kader des 1. FC Köln. Beim 6:0-Testspielsieg gegen TuS Koblenz feierte der 17-Jährige am Dienstagabend einen gelungenen Einstand, erzielte direkt sein erstes Tor und unterstrich, warum ihm die Verantwortlichen den Sprung in den Herrenbereich zutrauen.

Der 1. FC Köln setzt weiter auf die Entwicklung seiner größten Nachwuchstalente. Mit Assad Kotya-Fofana rückt einer der vielversprechendsten Defensivspieler des Nachwuchsleistungszentrums dauerhaft in die U21 auf. Der erst 17 Jahre alte Innenverteidiger ließ bei seinem Debüt im ersten Testspiel der Sommervorbereitung keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, den nächsten Karriereschritt zu gehen.

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Kotya-Fofana jetzt in der U21

Für Assad Kotya-Fofana geht die Entwicklung in großen Schritten weiter. Der 17 Jahre alte Innenverteidiger gehört in dieser Saison nicht mehr zum U19-Aufgebot des 1. FC Köln, sondern wurde fest in die U21 hochgezogen. Dort soll der 1,96 Meter große Defensivspieler in der Regionalliga West den nächsten Schritt auf seinem Weg in den Seniorenfußball machen. Beim ersten Testspiel der Vorbereitung deutete er bereits an, warum ihm der Verein diesen Vertrauensbeweis schenkt. Auf der Anlage der Sportschule Hennef stand Kotya-Fofana gegen den Oberligisten TuS Koblenz direkt in der Startformation. Gemeinsam mit dem erfahrenen Niklas Hoffmann bildete der gebürtige Kerpener die Innenverteidigung. Nach einer Standardsituation brachte er seine Mannschaft bereits in der 13. Minute in Führung und krönte damit einen überzeugenden ersten Auftritt im U21-Trikot. Bis zur Pause ließ die Kölner Defensive kaum etwas zu, ehe beide Innenverteidiger planmäßig ausgewechselt wurden.

Bemerkenswert ist der frühe Schritt in die U21 auch deshalb, weil Kotya-Fofana altersbedingt noch eine weitere Saison für die U19 hätte auflaufen können. Es wäre allerdings bereits sein drittes Jahr in dieser Altersklasse gewesen. Nach einer starken vergangenen Spielzeit mit dem Gewinn der Deutschen U19-Meisterschaft sowie überzeugenden Auftritten in der UEFA Youth League entschieden die Verantwortlichen, dass der richtige Zeitpunkt für den nächsten Entwicklungsschritt gekommen ist. Der Technische Direktor Lukas Berg erklärte die Entscheidung mit klaren Worten: „Einen neuen Reiz zu schaffen, ist für ihn unglaublich angemessen. Er hat in seinem nummerisch ersten U19-Jahr zuletzt eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Er hat sich daher diesen Schritt verdient.“

„Die Mannschaft war sehr engagiert“

Trotz des gelungenen Einstands ist dem jungen Abwehrspieler bewusst, dass ihm die Einsatzzeiten in der U21 nicht automatisch zufallen werden. Die Konkurrenz im Kader ist groß. Nach dem Seitenwechsel übernahmen Yannick Mausehund und Luc Dabrowski die Positionen im Abwehrzentrum und zeigten ebenfalls eine solide Leistung. Insgesamt steigerte sich die Kölner Mannschaft nach einer zunächst etwas verhaltenen Anfangsphase deutlich. Vor allem Fynn Schenten drückte der zweiten Halbzeit seinen Stempel auf und erzielte gleich drei Treffer (52./73./86.). Yannick Mausehund erhöhte zwischenzeitlich auf 5:0 (60.), ehe Kian Hekmat kurz vor dem Abpfiff den 6:0-Endstand herstellte (90.). Für Hekmat bleibt die sportliche Zukunft am Geißbockheim dennoch offen. Nach seiner Leih-Rückkehr von Fortuna Köln dürfte der 20-Jährige aufgrund der starken Konkurrenz um Spielzeit kämpfen müssen.

Interimstrainer Marcel Ivanusa zog nach dem deutlichen Erfolg ein positives Fazit: „Die Mannschaft war sehr engagiert, hat über die gesamte Spielzeit ein sehr intensives Spiel an den Tag gelegt. Wir hätten sogar noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können. Für die Zeit, in der wir jetzt zusammenarbeiten, sind wir auf einem richtig guten Weg. Ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement aller Spieler sehr zufrieden.“ Die Vorbereitung geht bereits am kommenden Samstag mit dem nächsten Testspiel gegen den FV Engers weiter, erneut in Hennef. Anschließend bezieht die U21 ihr Trainingslager in der Sportschule. Bis dahin hoffen die Verantwortlichen auch die Suche nach einem neuen Cheftrainer abgeschlossen zu haben.

Für Assad Kotya-Fofana bietet die intensive Vorbereitungsphase die nächste Gelegenheit, sich im Kreis der U21 weiter zu empfehlen. Sein vielversprechender Einstand hat jedenfalls gezeigt, dass er bereit ist, sich der Herausforderung im Herrenbereich zu stellen.

Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Für die U21 des 1. FC Köln hat die Sommervorbereitung bereits wieder begonnen. Mit dabei Malek El Mala. Der Offensivspieler arbeitet weiter an seiner Karriere. Dabei ist die Zukunft des Mittelstürmers alles andere als geklärt: Wie geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln?

Bei sommerlichen Temperaturen ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstagvormittag in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Neben etlichen Neuzugängen stand auch Malek El Mala mit auf dem Platz.

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Die Anfield Road, die Stamford Bridge, das Tottenham Stadium – wenn es nach den Gerüchten geht, können die El Malas aktuell von den größten, von prestigereichen, altehrwürdigen Stadien für die kommende Spielzeit träumen. Für Malek El Mala stand am Dienstag erst einmal das Training auf dem Trainingsplatz im Sportpark Herbertskaul in Frechen auf dem Plan. Die U21 des 1. FC Köln ist mit dem Training in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Noch am Morgen hatte der Verein bekannt gegeben, dass Evangelos Sbonias die Mannschaft nicht weiter trainieren werde, sondern nun als Co-Trainer von René Wagner bei den FC-Profis eine neue Funktion bekommt. Interimsweise übernehmen die bisherigen Co-Coaches Marcel Ivanusa und Tim Strenger die Leitung. Doch nicht nur der Trainerstab erscheint im neuen Gewand. Auch die Mannschaft hat ein Facelift bekommen. Neben vielen Abgängen und Neuverpflichtungen bleiben allerdings auch noch alte Bekannte. So unter anderem Malek El Mala. Der Bruder des Kölner Shootingstars Said El Mala lief ebenfalls auf dem Trainingsgelände auf.

“Der Ort, an den Malek gehört…“

Ob der 21-Jährige der Kölner U21 aber wirklich in der kommenden Saison zur Verfügung stehen wird, ist derzeit komplett offen. Dies hängt wohl auch maßgeblich mit einem möglichen Transfer des jüngeren Bruders zusammen – so zumindest eine Erzählweise. Nach Saids Absage an den FC Brentford war gemutmaßt worden, dass Malek ein Grund für den geplatzten 50-Millionen-Deal gewesen sein könnte. Die Geschichte: Die Brüder schlossen sich bisher immer denselben Vereinen an, leben zusammen. 2024 hatte Said El Mala beispielsweise dem BVB abgesagt, weil die Westfalen Bruder Malek eben nicht mit verpflichten wollten. Beim FC ging das und die El Malas streiften fortan an das Trikot mit dem Geißbock über. In Köln ist man nach wie vor von der Qualität des älteren Bruders überzeugt, wird nicht müde, dessen Qualitäten hervorzuheben. Nur ist er aktuell für die U21 vorgesehen. „Für den Moment ist das der Ort, an den Malek gehört“, sagte Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC nach der Trainingseinheit. „Für den Moment“ hört sich aber eben auch noch nicht final an.

Dass Malek El Mala in der anstehenden Saison bei einem Verbleib der Brüder zu den FC-Profis stößt, scheint allerdings aktuell nicht in Planung zu sein. Der 21-Jährige wird sich erst einmal wieder bei der U21 beweisen müssen. In der vergangenen Spielzeit kam der Mittelstürmer nur in 13 Duellen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer. Die Saison hätte sicherlich erfolgreicher verlaufen können, hätte das Kölner Talent nicht aufgrund von Verletzungen aussetzten müssen. „Leider hat er seit dem Winter in der Saison mehrere Muskelverletzungen gehabt. Im Winter dann auch größere, wo er längere Zeit gebraucht hat, um zurückzukommen. Am Ende hat er jetzt wieder in den Spielbetrieb mit eingegriffen, stand wieder auf dem Platz“, so Berg. „Jetzt ist das hier genau der richtige Ort, um wieder reinzustarten und sich das Rüstzeug für Höheres zu holen.“

Hohes Potenzial

Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass Malek eben nicht so auf sich aufmerksam gemacht hat, wie Bruder Said. Und sollten England-Deals tatsächlich an einer nicht möglichen gemeinsamen Verpflichtung scheitern, dann wäre das sportlich zumindest verständlich. Ob Höheres wiederum der Aufstieg in die Profi-Mannschaft der Geißböcke sein kann, oder eben ein Wechsel zu einem anderen Verein ansteht, ist also komplett offen. Berg hat für den Angreifer einen klaren Plan vor Augen. „Er tut sicherlich gut daran, sich hier fit zu machen. Er ist ein Spieler, der mit seinem Potenzial sicherlich nicht in die Regionalliga West gehört“, sagt der Technische Direktor. „Wir werden mit ihm darüber sprechen, wie sein nächster Schritt ist.“ Bis dahin geht Malek El Mala erst einmal mit der U21 in die Sommervorbereitung – aber eben nur für den Moment.


Jonas Arweiler unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

Jonas Arweiler wechselt zur U21 des 1. FC Köln
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Jonas Arweiler unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

Bei der U21 der Geißböcke wird die Kaderplanung weiter vorangetrieben. Der 1. FC Köln verpflichtet Jonas Arweiler. Der 29-Jährige wechselt vom SC Verl ans Geißbockheim und soll für das Team auf Torejagd gehen.

Die Geißböcke verstärken sich in der U21 mit einem Angreifer. Jonas Arweiler wird in der kommenden Saison für den Kölner Nachwuchs spielen. Der Routinier soll der Mannschaft im Angriff helfen.

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Der 1. FC Köln verstärkt die Offensive seiner U21. Vom SC Verl wechselt Jonas Arweiler an den Rhein. „Wir freuen uns sehr, dass wir Jonas und seine Tore für unser Projekt gewinnen konnten. Als Ergebnis unserer Saisonanalyse war uns klar, dass wir die sehr junge Mannschaft mit einem erfahrenen Mittelstürmer auf und neben dem Platz stabilisieren wollten“, so Lukas Berg, der technische Direktor der Geißböcke. „Mit Jonas Arweiler gewinnen wir einen Stürmer, der für die Aufgabe brennt und vergangene Saison in Verl unter Beweis gestellt hat, wie effizient er vor dem Tor ist und nicht viele Gelegenheiten braucht, um Tore zu erzielen.“ Arweiler gehörte in der vergangenen Saison zu den effizientesten Stürmern der dritten Liga, traf 14 Mal und stand 1442 Minuten auf dem Platz.

„Ich bin extrem glücklich hier beim FC zu sein“

„Ich bin extrem glücklich hier beim FC zu sein. Die Gespräche liefen mit allen Verantwortlichen extrem gut und positiv, was mir das Gefühl gibt, hier am richtigen Ort und beim richtigen Verein zu sein, um mich sportlich und menschlich weiterzuentwickeln“, sagt Arweiler. „Ich will in meine Rolle als Führungsspieler wachsen, vorangehen und für die Jungs ein gutes Vorbild für ihre nächsten Schritte sein.“ Der 29-Jährige Mittelstürmer gewann mit dem BVB 2014 die Meisterschaft in der B-Jugend und 2016 in der A-Jugend. Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft der Borussen folgten für Arweiler vier Jahre in den Niederlanden. Beim FC Utrecht sowie bei ADO Den Haag und Almere City ging der Stürmer auf Torejagd, bevor er im Sommer 2022 nach Österreich zur SK Austria Klagenfurt wechselte. Dort absolvierte er 45 Bundesligaspiele. Schließlich landete Arweiler zwei Jahre später beim SC Verl. Insgesamt kam er dort auf 63 Drittligaeinsätze.

Die U21 rüstet gerade mächtig für die kommende Spielzeit auf. Allerdings hatten die Geißböcke auch einige Abgänge zu verzeichnen. Trainer Evangelos Sbonias will jetzt eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Der 29-Jährige soll eine wichtige Rolle bei den Geißböcken in der kommenden Spielzeit spielen.


U21-Coach Sbonias im Interview: „Puzzle hat sich sehr gut zusammengefügt“

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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U21-Coach Sbonias im Interview: „Puzzle hat sich sehr gut zusammengefügt“

Hinter der U21 des 1. FC Köln liegt eine Saison ohne sportliche Sorgen in der Regionalliga West. Die FC-Reserve landete am Ende mit 45 Punkten auf dem zehnten Platz. Der Trainer der Nachwuchstalente blickte im Gespräch mit come-on-fc.com auf die Spielzeit zurück und warf auch einen Blick nach vorne. Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln im Interview.

Am 22. Juni ist es soweit. Die jungen Talente des 1. FC Köln starten mit dem Training nach der Sommerpause. Evangelos Sbonias sprach mit come-on-fc.com über die Kaderpläne der kommenden Saison und persönliche Ziele.

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Evangelos Sbonias sprach mit come-on-fc.com über…

…das Erfolgsrezept nach dem holprigen Saisonstart mit dem Sturz ans Tabellen-Ende: „Klar bleiben, ruhig weiterarbeiten, weiterhin an die Dinge glauben, die uns stark machen, weil wir diese über drei Jahre nachgewiesen haben. Und natürlich galt es, den Jungs weiter Mut zuzusprechen. Auch in der Phase waren keine schlechten Leistungen dabei, die alarmierend waren.“

…seine positiven Eindrücke der vergangenen Spielzeit: „Wir hatten einen großen Umbruch im Sommer, was im Laufe der Saison schnell mal in Vergessenheit gerät. Wir haben viele neue, talentierte Jungs zusammengebracht und eine komplett neue Mannschaft geformt. Diese war noch mal deutlich jünger als in den beiden Jahren davor. Am Ende hat sich das Puzzle sehr gut zusammengefügt. Die Wellenbewegungen, die dann im Laufe der Saison auftreten, sind völlig normal. Insgesamt haben wir seine sehr stabile Saison gespielt.“

„Wirklich etwas zu bemängeln, gibt es nicht“

…Verbesserungsmöglichkeiten bei seiner Mannschaft: „Es gab Phasen, in denen wir vermeintlich stabil waren, aber die Punkte dann nicht geholt haben. Das hätte besser laufen können. Und natürlich hätte der Saisonbeginn deutlich besser laufen können. Aber wirklich etwas zu bemängeln, gibt es nicht.“

…die Negativphase in der Rückrunde mit fünf Niederlagen am Stück: „Das hat die Jungs beschäftigt, das hat man klar gemerkt. Wenn man dann aus dieser Phase herauskommt, trägt so etwas zur Entwicklung bei. Das ist ein wertvoller Erfahrungsschatz, den man daraus ziehen kann. Die Jungs hatten in der Phase aber definitiv daran zu knabbern.“

…die Kaderpläne für die kommende Saison: „Da gibt es keine feste Größe. Das hängt an vielen Faktoren, die wir noch gar nicht beeinflussen können. Das hängt beispielsweise mit der Kadergröße der U19 und Kaderentscheidungen bei unserer Lizenz-Mannschaft zusammen. Wir sind da die Scharnierstelle, deshalb gibt es bei uns keine festgeschriebene Kadergröße. Es wird einen mittelgroßen Umbruch geben, der bei einer U21 völlig normal ist. Es wird schon Bewegung in beide Richtungen reinkommen.“

„Wenn beides zusammenkommt, bin ich happy“

…Spieler, die aus der U19 aufrücken könnten: „Wir müssen die Dinge noch final festzurren. Das werde ich den Spielern zu gegebenem Zeitpunkt aber selbst mitteilen, wie die Planung zum Trainingsstart am 22. Juni aussieht.“

…seine persönlichen Ziele im Vertragszeitraum bis 2028: „Das oberste Ziel ist es, weiterhin so stabil, fokussiert und detailliert die Spieler weiterzuentwickeln wie in den vergangenen drei Jahren. Das persönliche Ziel ist der nächste Anlauf für die UEFA-Pro-Lizenz. Das wird im Herbst wieder anstehen für den Lehrgang 2027. Wenn beides zusammenkommt, bin ich happy.“

Das Interview führte Daniel Mertens