„Respekt vor den Jungs haben“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias lobt – und verlangt noch mehr

Evangelos Sbonias bei der U21
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„Respekt vor den Jungs haben“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias lobt – und verlangt noch mehr

Die U21 des 1. FC Köln hat die Pflichtaufgabe Velbert gemeistert und ist zurück in der Erfolgsspur. Der gesperrte Trainer Evangelos Sbonias thronte weit über dem Spielfeld und sah insbesondere nach der Pause eine souveräne Vorstellung seines Teams.

Die U21 des 1. FC Köln hat die Pflichtaufgabe Velbert gemeistert. Dennoch forderte Trainer Evangelos Sbonias hinterher eine Entwicklung seiner Schützlinge.

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Der Nachmittag begann nicht gerade vielversprechend für die FC-Reserve: Das Schlusslicht der Regionalliga West, die SSVg Velbert, ging im Franz-Kremer-Stadion mit der ersten Chance direkt in Führung – und das ausgerechnet nach einem Kölner Einwurf. „Das Tor hat mich sehr geärgert“, konstatierte der FC-Trainer Evangelos Sbonias hinterher, „weil wir eigentlich gut ins Spiel reinkommen, vorne zwei, drei Situationen haben, bei denen wir mit mehr Zielstrebigkeit auch zum Abschluss kommen und dann ist quasi der erste Ball in die Box gleich das 1:0.“

„Man hat schon die Verunsicherung gemerkt“

Der Trainer ärgerte sich, weil genau diese Themen immer wieder auf der Agenda stehen: „Das sind immer die Themen, die wir ansprechen. Da fordere ich jetzt auch ganz klar Entwicklung ein, denn wir können nicht immer einem Tor hinterherlaufen und nicht immer davon ausgehen, dass wir solche Rückstände auch aufholen, selbst in so einem Spiel nicht.“ Die Kölner Abwehr um die Innenverteidiger Neo Telle und Yannick Mausehund präsentierte sich in der Phase nach dem Rückstand auch nicht sattelfest. „Man hat schon die Verunsicherung gemerkt“, konstatierte Sbonias darauf angesprochen, „wir hatten die letzten Wochen Probleme, dann fällt so ein 1:0 aus dem Nichts oder mit der ersten Chance und dann wird es natürlich schwierig für die Abwehr und ist für die eigenen Nerven und das eigene Selbstverständnis auch nicht sonderlich förderlich.“

Die Kölner zogen das Spiel durch einen souveränen Auftritt nach der Pause auf ihre Seite. Und so konstatierte Sbonias: „Es war ein Pflichtsieg in einer sehr schwierigen Situation. Wir haben heute auch mit die jüngste Mannschaft der Saison gehabt, noch mal deutlich jünger als die letzten Spiele, mit zwei Spielern des Jahrgangs 2007 auf dem Platz, die noch für die U19 spielberechtigt sind, mit Patrik Kristall und Cenny Neumann. Das darf man nicht vergessen. Mit Sargis Adamyan war nur ein Ü-Spieler in der schwierigen Situation. Da muss man dann auch mal Respekt vor den Jungs haben.“

“Es war ein sehr komisches Gefühl“

Der Trainer verfolgte das Spiel aufgrund seiner Rotsperre aus ungewohnter Position – oben in dem überdachten Kamerabereich über der Anzeigetafel. „Es war ein sehr komisches Gefühl, das muss ich ehrlich zugeben“, bekannte Sbonias, „das brauche ich nicht öfters und hoffe, dass ich das damit auch abhaken kann.“

Der Coach ließ direkt nach dem Spiel noch offen, welche Spieler aus der U21 am Mittwoch beim Youth-League-Rückspiel gegen Racing FC Union dabei sein werden. Das werde sich zu Wochenbeginn in Absprache mit dem U19-Trainer Stefan Ruthenbeck entscheiden. Beim Hinspiel waren Cenny Neumann, Nick Zimmermann, Fayssal Harchaoui und San-Luca Spitali dabei. Für die U21 geht es am Samstag beim SV Rödinghausen weiter.


Adamyan erneut herausragend: U21 schlägt Schlusslicht nach Rückstand deutlich

Sargis Adamyan traf für die Kölner U21
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Adamyan erneut herausragend: U21 schlägt Schlusslicht nach Rückstand deutlich

Die U21 des 1. FC Köln hat nach zuletzt zwei Niederlagen ihre Pflichtaufgabe gegen den Tabellen-Letzten letztlich souverän gelöst: Die FC-Reserve bezwang die SSVg Velbert nach einer umkämpften ersten Hälfte mit einem zwischenzeitlichem Rückstand noch deutlich mit 4:1 (2:1). Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Velbert.

Der Kölner Mann des Tages war einmal mehr Sargis Adamyan. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Velbert.

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Die U21, die diesmal vom etatmäßigen Assistenten Marcel Ivanusa für den gesperrten Chefcoach Evangelos Sbonias an der Seitenlinie betreut wurde, startete mit drei Änderungen in der ersten Elf im Vergleich zur jüngsten 2:3-Niederlage bei Fortuna Köln. Neo Telle, Cenny Neumann und Patrik Kristal ersetzten Luc Dabrowski, Luca Dürholtz und den gelbgesperrten Marvin Ajani. Sbonias verfolgte die Partie derweil in luftiger Höhe auf der Gegentribüne in dem überdachten Kamerabereich oberhalb der Anzeigetafel an der Seite des Technischen Direktors Lukas Berg.

Ein unangenehmer Gegner

Die Kölner versuchten zwar, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden – kassierten aber früh das nächste leicht vermeidbare Gegentor. Ein Einwurf von Mikail Özkan auf der linken Seite in Höhe der Mittellinie landete beim Gegner. Velbert schaltete blitzschnell um und verlagerte das Spiel auf die rechte Kölner Abwehrseite. Philip Buczkowski konnte ungehindert ins Zentrum flanken, wo Robin Hilger Neo Telle entwischte und den Ball zum 0:1 eindrückte (10.). Die Kölner hatten die beste Chance durch einen strammen Distanzschuss von Emin Kujovic, den Velberts Torwart Marcel Lenz jedoch zur Ecke abwehren konnte (12.).

Velbert blieb in der Folgezeit allerdings ein unangenehmer Gegner, das Schlusslicht agierte mutiger nach dem Führungstreffer und spielte weiter nach vorne. Die U21 profitierte von einer Unachtsamkeit der Gäste-Abwehr bei einem Freistoß von Sargis Adamyan. Velberts Defensive ließ Safyan Toure bei dem hohen Ball von der rechten Seite komplett allein zum Kopfball hochsteigen. Toure hatte von der Fünfer-Linie daher keine Probleme, zum 1:1 einzunicken (22.). Und nun waren es die Gastgeber, die Oberwasser hatten. Patrik Kristal hätte direkt den Führungstreffer nachlegen können, scheiterte mit seinem platzierten Schuss im Sechzehner nach Querpass von Mikail Özkan aber an Lenz (23.).

Souveräne zweite Hälfte

Velbert lauerte auf seine Chance – und bekam sie: Der Kopfball von Calvin Mockschan landete auf dem Tornetz (32.). Kurz danach kam Hilger aus der Drehung gegen Yannick Mausehund zum Abschluss, Luis Hauer wehrte diesen Schuss aus kurzer Distanz aber stark ab (34.). In der Nachspielzeit durften die FC-Talente aber doch noch einmal jubeln: Emin Kujovic legte den Ball aus dem Zentrum auf den rechten Flügel zu Adamyan. Dessen Hereingabe landete über Cenny Neumann und einen Velberter Fuß am ersten Pfosten zunächst an der Latte, dahinter staubte Malek El Mala jedoch problemlos zum 2:1 ab (45.+2).

In der zweiten Hälfte war es zunächst Calvin Mockschan, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte, allerdings an Hauer scheiterte (53.). Aufregend wurde es nach einer Stunde: Velberts Torwart Marcel Lenz vertändelte einen Rückpass gegen den anstürmenden Malek El Mala. Der Ball prallte beim Rettungsversuch vom Kölner Angreifer an den Pfosten. El Mala setzte nach und legte quer zu Adamyan, der von Philip Buczkowski zu Fall gebracht wurde. Der Schiedsrichter Jonas Fischbach zeigte direkt auf den Elfmeterpunkt. Adamyan trat selbst an und scheiterte zunächst an Lenz, drosch den Abpraller aber unhaltbar zum 3:1 ins Netz (61.).

Der eingewechselte Nilas Yacobi verwertete eine Kombination von Adamyan und dem Joker Bernie Lennemann im Zentrum mit dem Schuss ins lange Eck zum 4:1 (70.). Die U21 gewann am Ende insbesondere aufgrund der souveränen zweiten Hälfte verdient, wenn auch etwas zu hoch gegen Velbert. Für die Kölner geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) beim SV Rödinghausen weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Neumann (79. Spitali), Mausehund, Telle, Özkan – Kristal, Kujovic (64. Dürholtz) – Borie (46. Yacobi), Adamyan, Toure (64. Lennemann) – M. El Mala (87. Labenz). Tore: 0:1 Hilger (10.), 1:1 Toure (22.), 2:1 M. El Mala (45.+2), 3:1 Adamyan (61.), 4:1 Yacobi (70.). Zuschauer: 380.


Ohne Sbonias und zwei gesperrte Spieler: U21 peilt Sieg gegen Schlusslicht an

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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Ohne Sbonias und zwei gesperrte Spieler: U21 peilt Sieg gegen Schlusslicht an

Die U21 des 1. FC Köln muss nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge am Sonntag zurück in die Erfolgsspur finden: Im Heimspiel gegen das Tabellen-Schlusslicht SSVg Velbert zählt nur ein Sieg. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf die SSVg Velbert.

Die FC-Reserve muss im Duell gegen den Tabellenletzten neben dem Cheftrainer auch auf zwei gesperrte Spieler verzichten. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Sonntag auf die SSVg Velbert.

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Von der Tabellen-Konstellation her ist das kommende Heimspiel der U21 eine eindeutige Angelegenheit: Mit der SSVg Velbert ist der abgeschlagene Tabellenletzte zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Der Aufsteiger sammelte erst vier Punkte in 13 Spielen und gewann noch kein einziges Regionalliga-Spiel in dieser Saison. Der Verein reagierte unlängst auf die Talfahrt und trennte sich vom Trainer Ismail Jaouri. Dessen Nachfolger wurde Bogdan Komorowski, der zuletzt die U23 von Fortuna Köln in der Mittelrheinliga coachte.

Es wird „wieder eine sehr knifflige Aufgabe“

Unter Komorowski setzte es bisher zwei weitere Niederlagen gegen die Zweitvertretungen von Dortmund (0:5) und Schalke (1:3). „Nach dem Trainerwechsel haben sie sich deutlich stabilisiert“, skizziert Kölns Trainer Evangelos Sbonias den kommenden Gegner, „haben gegen Schalke ein sehr gutes Spiel gemacht, in dem sie mit etwas mehr Match-Glück sicher auch etwas mitnehmen können, das zeigt den deutlichen Aufwärtstrend von Velbert, da Schalke die Mannschaft der Stunde ist in der Liga. Daher wird das wieder eine sehr knifflige Aufgabe.“

Dennoch, so ehrlich wird man zumindest hinter verschlossenen Türen auch am Geißbockheim sein, wäre alles andere als ein Heim-Dreier eine herbe Enttäuschung, insbesondere nach den jüngsten beiden Niederlagen in Folge gegen Bonn (0:1) und bei Fortuna Köln (2:3). Besonderen Druck verspürten Sbonias und sein Team dennoch nicht: „Druck machen wir uns immer selbst bei jedem Spiel, dass wir es gewinnen wollen, deshalb treten wir an. Es geht aber auch um Entwicklung, das sage ich immer wieder. Da machen wir uns selbst großen Druck, weil wir eine Entwicklung bei der Mannschaft sehen möchte und jeder auch einzeln bei sich selbst. Und da werden Ergebnisse auch kommen. Wir kommen über dieses Thema und nicht, ob wir ein Spiel gegen Velbert am Sonntag gewinnen müssen oder nicht.“

Die Hauptaufgabe seiner Mannschaft sei es dabei, in der Defensive stabiler zu werden: „Es ist einfach so, dass wir zu leicht Gegentore fressen und im elementaren Abwehrverhalten deutlich zulegen müssen und die Jungs auch ein Stück weit schärfer das eigene Tor verteidigen müssen. Daran arbeiten wir. Wenn wir es schaffen, unser eigenes Tor zu verteidigen, haben wir immer die Qualität vorne ein Tor zu machen.“ Genau das sei auch das Erfolgsrezept bei der zwischenzeitlichen Serie von sechs ungeschlagenen Spielen gewesen.

Ohne Sbonias, Harchaoui und Ajani

Dabei muss der FC gegen Velbert jedoch nicht nur auf seinen gesperrten Trainer verzichten, der das kommende Heimspiel nach seiner Roten Karte bei Fortuna Köln nur auf der Tribüne verfolgen darf. Für ihn wird sein Assistent Marcel Ivanusa das Kommando an der Seitenlinie übernehmen. Fehlen wird ebenfalls Fayssal Harchaoui, der ebenfalls im Südstadion die Rote Karte sah. Der U17-Welteister wurde für zwei Spiele gesperrt. Zudem kassierte Marvin Ajani dort seine fünfte Gelbe Karte und darf gegen Velbert auch nicht mitwirken. Das wiederum dürfte die Bewährungschance für Cenny Neumann sein, der seine Startelf-Premiere als Rechtsverteidiger feiern könnte.

Die FC-U21 testete unter der Woche in Remscheid gegen die Oberliga-Reserve von Preußen Münster und gewann das Duell mit 5:2. Die Partie diente vor allem dazu, den Spielern aus der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Die FC-Tore erzielten Nilas Yacobi, San-Luca Spitali, Malek El Mala, Etienne Borie und Patrik Kristal.