Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Joel Schmied verletzt am Boden
,
Startseite » 1. FC Köln Verletzungen

Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Lukas Kwasniok fand am Mittwoch vor allem für seine Defensive lobende Worte. Die trotzt seit dem Saisonbeginn einer unglaublichen Misere: Der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

Am 17. Spieltag fehlten dem FC wieder fünf Innenverteidiger, dennoch schlug sich die Mannschaft gegen den FC Bayern München recht gut und das nicht zum ersten Mal. Denn der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Hätte der FC sich nicht gerade gegen den FC Bayern München achtbar aus der Affäre gezogen, man hätte meinen können, Lukas Kwasniok würde gerade besonders auf Kuschelkurs mit seinen Spielern gehen wollen. Mit einem besonderen Lob wollte der Trainer nach dem 1:3 nämlich nicht hinter dem Berg halten. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten“, sagte der Trainer. Immerhin spielten mit Jahmai Simpson-Pusey eine 20-jährige Neuverpflichtung, mit Cenk Özkacar ein bisheriger Neben-Darsteller und mit Sebastian Sebulonsen ein gelernter Schienenspieler. Auch bisher hat Kwasniok in der Innenverteidigung ordentlich puzzlen müssen – es gibt kaum zwei Spiele, in denen der Trainer die gleiche letzte Reihe aufbieten konnte.

„Wir wollen nicht jammern“

Auch gegen die Bayern fehlten gleich mehrere Akteure. „Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen. Wir wollen nicht jammern und ich will auch nicht sagen, dass es zu kurz kommt, aber was die Jungs abreißen, ist schon enorm“, erklärte der Trainer, der in der Tat nicht jammert. Viel zu kurz kommt nämlich auch das erhebliche Verletzungspech der Geißböcke, das weder Kwasniok noch die Verantwortlichen als Erklärung für die anhaltende Krise herauskramen. Dabei wäre es durchaus legitim, die Problematik anzusprechen. Denn sie ist beachtlich – gerade in der Innenverteidigung ist der FC extrem gebeutelt, viel mehr betroffen als der Rest der Liga.

Vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey befanden sich sechs Innenverteidiger im Kader der Profis. Mit Luca Kilian fehlte einer bereits von Saisonbeginn an. Timo Hübers verletzte sich bekanntlich im Duell gegen den BVB schwer, fällt ebenfalls lange aus. Joel Schmied und Dominique Heintz verpassten einige Partien aufgrund von muskulären Beschwerden. Rav van den Berg wurde nach dem Wolfsburg-Spiel an der Schulter operiert. Inklusive der beiden gesperrten Spiele verpassten die Kölner Innenverteidiger (also ohne die Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Co.) 46 Begegnungen, von 102 möglichen – also knapp 50 Prozent.

Ein enormer Wert. Ein Wert, der noch einmal besonders im Vergleich zu den Konkurrenten hervorsticht. Denn auf Platz zwei folgt der BVB, dessen Innenverteidiger 35 Spiele verpassten, auf Rang drei der VfB Stuttgart mit 28 Krankheitstagen. Ohne Ausfall der Innenverteidiger kam im bisherigen Saisonverlauf nur Eintracht Frankfurt aus. Im Schnitt fehlen den Bundesligisten die zentralen Abwehrspieler an 18 Spieltagen. Die Fehltage der Geißböcke liegen also mehr als doppelt so hoch. Immerhin gibt es zumindest in Teilen Licht am Ende des Tunnels. Zwar fallen Hübers und Kilian wohl noch Monate aus, mit van den Berg kehrt ein Abwehrspieler am Wochenende zurück. Heintz und Schmied sind aller Voraussicht nach im Februar wieder dabei. So lange müssen es die Büffel weiter richten.

Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » 1. FC Köln Verletzungen

Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Mit Rav van den Berg und Eric Martel stehen dem FC ab Samstag wieder zwei mögliche Abwehrspieler zur Verfügung. Zudem überzeugte Jahmai Simpson-Pusey bislang beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers.

Bislang war es die Baustelle bei den Geißböcken, doch nun ist Licht am Ende des Tunnels für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers und erklärt, ob wirklich Bedarf gibt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Es klang ein wenig wie eine Eigenbewerbung als Lukas Kwasniok am Freitag nach dem Abschlusstraining vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz über die Abwehrspieler sprach. Es gäbe sogar Innenverteidiger, die noch mit 44 diese Position spielen könnten, sagte der 44-Jährige mit einem breiten Lächeln. Allerdings ging es dabei eher darum, Argumente für eine weitere Aufstellung von Jahmai Simpson-Pusey zu benennen, der möglicherweise Gefahr lief, „nach zwei Spielen aus dem Kalten“ vielleicht nicht vollends bei Kräften zu sein. „Er ist ein sehr wachsamer Spieler und kommt so nicht so häufig in diese Sprintduelle“, sagte der Coach über seinen Neuzugang. „Jahmai muss nicht so häufig ans Limit gehen. Deswegen bin ich optimistisch, dass er uns von Beginn an zur Verfügung steht.“

„Auf dem Papier die Qual der Wahl“

Überhaupt ist der Optimismus in der Innenverteidigung nicht erst durch die Begegnung gegen den Rekordmeister gestiegen. Mit Rav van den Berg und Eric Martel kehren zwei Spieler zurück, die in dieser Saison – wenn sie denn fit oder nicht gesperrt waren – zum Stammpersonal gehörten. Und so hat der Coach zumindest „auf dem Papier schon die Qual der Wahl“, wen er denn aufstellen werde. Zumal es auch Sebastian Sebulonsen so gut machte, „dass er fast schon lieber in der Innenverteidigung spielt als auf der Schiene“, sagte Kwasniok. Mit Martel, van den Berg, Simpson-Pusey, Sebulonsen und Cenk Özkacar stehen dem Coach aktuell also fünf Spieler zur Verfügung, die in der Innenverteidigung spielen können. Dazu werden im Februar Dominique Heintz und Joel Schmied zurückerwartet.

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der FC im Winter überhaupt noch einen Innenverteidiger nachverpflichten muss oder sogar will. „Wenn wir morgen gewinnen, nicht“, sagte der Coach. „Es wird doch immer alles unterschiedlich bewertet. Wenn du morgen gewinnst, sagen alle, wir stehen gut da und der Joel und der Heintzi kommen ja auch noch zurück. Und wenn du verlierst, brauchen wir noch drei oder am besten sechs neue Spieler. Ich habe immer gesagt, wir müssen Ruhe bewahren.“ Tatsächlich hat sich die Lage innerhalb weniger Wochen drastisch verändert. Zumal Simpson-Pusey bereits bewiesen hat, dass er eine echte Alternative sein kann. „Es ist keine Not am Mann“, sagte der Trainer. „Wenn du einen Spieler holst bedeutet das im Umkehrschluss, dass irgendeiner weniger Einsatzzeit bekommt. Dann ist der auch nicht so glücklich und dann haben wir die nächsten Themen. Ich sehe den akuten Bedarf nicht.“

Bornauw und Posch werden gehandelt

Dabei wurden zuletzt zwei Innenverteidiger hoch gehandelt. Sebastiaan Bornauw ist seit Wochen in der Verlosung und der FC war in den Gesprächen auch schon sehr weit. Es gibt aber diverse Haken an einem möglichen Transfer. Auch Stefan Posch ist ein Name, der hier und da auch auftaucht. Der FC befindet sich durchaus in Gesprächen mit Spielern. Allerdings ist die ganz große Not erst einmal vom Tisch. „Wir haben es mit den Jungs, die da sind, geschafft, fünf Punkte vor dem Relegationsplatz zu haben“, erklärte Kwasniok. „Bei absoluten Top-Top-Jungs würden wir eventuell zuschlagen.“ Auch diese Bewertung ist natürlich immer eine unterschiedlich und eine subjektive. Insofern sind weitere Transfers durchaus möglich.

Gesperrt, verletzt – Wer fehlt dem 1. FC Köln?

Florian Kainz im Duell gegen Freiburg 2024
, ,
Startseite » 1. FC Köln Verletzungen

Gesperrt, verletzt – Wer fehlt dem 1. FC Köln?

Mit dem Duell gegen Stuttgart geht es für den FC am 5. Spieltag weiter. Lukas Kwasniok steht der Großteil des Kaders zur Verfügung, es fallen aber auch einige Spieler aus. Sperren sitzen die Geißböcke bislang nicht ab. Diese Spieler fehlen dem 1. FC Köln.

Am 5. Spieltag der Bundesliga spielt der FC gegen den VfB Stuttgart. Nachdem die Kölner lange Glück in Sachen Verletzungen hatten, fallen nun einige Akteure aus. Diese Spieler fehlen dem 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Gleich zwei schwerere Verletzungen muss der FC im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen. Luca Kilian hat sich wie berichtet erneut das Kreuzband gerissen. Frühestens im kommenden Frühling wäre wieder an einen Einsatz des Innenverteidigers zu denken. Gegen den VfL Wolfsburg zog sich dann Rav van den Berg am 3. Spieltag eine Schulterverletzung zu, als der Abwehrspieler von Lovro Majer unsanft von den Beinen geholt wurde. Der Wolfsburger kam mit der Gelben Karte davon, der Kölner Profi mit einer Schultereckverletzung, die bereits operiert wurde. Dennoch wird der Niederländer längere Zeit fehlen. Nach dem Ausfall eines weiteren Innenverteidigers wurde Dominique Heintz gegen Leipzig erstmals in den Kader berufen.

Es drohen noch keine Gelbsperren

Unter der Woche verletzte sich dann Luca Waldschmidt am Sprunggelenk. Der Offensivspieler soll sich nicht schwerer verletzt haben, ein Einsatz gegen Stuttgart ist also möglich. Immerhin trainierte er am Freitag schon wieder. Ausfallen wird aber Marius Bülter. Der Angreifer hat eine Achillessehnen-Reizung. Ein Einsatz „macht keinen Sinn“, sagte Lukas Kwasniok Ansonsten ist das Team komplett. Sperren aufgrund von Gelben Karten haben die Kölner zu Beginn der Saison natürlich noch nicht eingeheimst. Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn Joel Schmied kommt mittlerweile auf drei Verwarnungen in drei Begegnungen. Zudem sind Kristoffer Lund, Eric Martel und Isak Johannesson verwarnt. Martel sah in dieser Spielzeit ebenfalls drei Mal den gelben Karton, ein Mal allerdings im Pokal.

Für die Begegnung gegen Stuttgart muss der Trainer auch wieder einen Spieler aus dem Kader streichen. Wer das sein wird, ist noch unbekannt. Es könnte sich aber durchaus wieder um Jusuf Gazibegovic oder um Dominique Heintz handeln.


„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

,
Startseite » 1. FC Köln Verletzungen

„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

Ein FC-Profi war beim 7:0 gegen den Siegburger SV überraschend nicht im Kader: Jan Thielmann musste gegen den Fünftligisten aussetzen. Trainer Lukas Kwasniok gab aber nach der Partie Entwarnung für den Spieler des 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Ein erfolgreicher vierter Test war der Sieg gegen den Siegburger SV für die Kölner. Der FC musste dabei aber auf Jan Thielmann verzichten. Das sei aber kein Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Gleich mehrere Spieler in der Offensive des 1. FC Köln konnte beim Test gegen den Siegburger SV auf sich aufmerksam machen. Zum Beispiel gab Linton Maina erneut eine gute Bewerbung für die Startelf ab und auch Luca Waldschmidt überzeugte mit gleich zwei Toren. Einer konnte die Partie gegen den Fünftligisten aber nicht für Eigenwerbung nutzen, da er nicht mal im Kader stand: Jan Thielmann fehlte überraschend auf dem Aufstellungsbogen. Das sei aber nur eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, wie Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel sagte.

Zwicken im Oberschenkel

Demnach habe der Flügelspieler „gestern Abend so ein ganz leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt. Aber in keiner Form irgendwie gefährlich.“ Der FC habe aber kein Risiko eingehen wollen. Der Coach habe den früheren U21-Nationalspieler dabei sogar zurückhalten müssen. „Aber wir kennen Jan. Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, so Kwasniok. So muss sich Thielmann noch gedulden, bis er zu seinem zweiten Testspieleinsatz in der Vorbereitung kommt. Stattdessen durfte für ihn gegen den Siegburger SV Imad Rondic durchspielen: „Dadurch, dass Jan ausgefallen ist, musste einer aus dem vorderen Bereich 90 Minuten gehen. Und wenn Imad eins kann, dann ist es laufen.“

Bisher hat Thielmann nur im Test gegen Leicester City spielen können, denn vor dem Trainingslager hatte er noch wie Eric Martel Sonderurlaub nach der U21-EM. Jetzt dürfte der Offensivspieler darauf brennen, beim Test gegen Vitesse Arnheim am Sonntag aufzulaufen und sich seinem neuen Trainer zeigen zu können. Beim Training am Donnerstag konnte der 23-Jährige zumindest wieder normal mitwirken. Das Fehlen gestern dürfte also wirklich kein Grund zur Sorge sein.

Sturm-Hoffnung ausgebremst: Youssoupha Niang fehlt dem 1. FC Köln länger

Youssoupha Niang im Kölner Trainingslager
,
Startseite » 1. FC Köln Verletzungen

Sturm-Hoffnung ausgebremst: Youssoupha Niang fehlt dem 1. FC Köln länger

Der FC ist nach dem Abgang von Damion Downs auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Aus dem eigenen Nachwuchs hätte Youssoupha Niang vielleicht ein Teil der Lösung werden können. Der Youngster überzeugte bisher in der Vorbereitung. Jetzt gibt es aber einen Rückschlag für das Talent des 1. FC Köln: Youssoupha Niang fällt länger aus.

Während Julian Pauli bei seiner Verletzung noch Glück im Unglück hatte, sieht es für ein anderes Talent schlechter aus beim 1. FC Köln: Youssoupha Niang fällt länger aus. Der Stürmer hat sich im Trainingslager an der Schulter verletzt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Youssoupha Niang hatte sich viel vorgenommen. „Ich werde weiter sehr hart an mir arbeiten, um mir meinen Traum, im RheinEnergieSTADION aufzulaufen, zu erfüllen“, sagte der Angreifer bei seiner Verlängerung im Winter. Und genau das tat der 19-Jährige in der laufenden Vorbereitung. Er hängte sich voll rein und durfte als Belohnung mit den Profis ins Trainingslager in die Steiermark fahren. Und auch dort hinterließ der Stürmer einen guten Eindruck. Jetzt bremst ihn jedoch eine Verletzung aus. Niang war im Training auf die Schulter gefallen und unterzog sich darauf einem MRT. Das Ergebnis: Der Stürmer wird den Geißböcken länger fehlen. „Da sieht es so aus, dass wir in den nächsten Tagen entscheiden müssen, ob wir das konservativ oder operativ behandeln müssen. Da gehen wir aber schon von einem wochenlangen Ausfall aus“, erklärte Thomas Kessler nach dem Testspiel gegen Leicester City.

Ausfall nach „erster Duftmarke“

Der Ausfall sei laut dem Sportdirektor „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ So war der Zeitpunkt für Niang nach dem Wechsel von Damion Downs sehr günstig, da der FC momentan im Sturm noch recht dünn besetzt ist. Mit seinen guten Eindrücken wäre er in der Vorbereitung bestimmt noch auf Einsatzzeit in den Testspielen gekommen und hätte sich so für die erste Mannschaft empfehlen können. Vielleicht hätte er sogar ein Teil Lösung werden können, wie der FC die Sturm-Abgänge des Sommers auffängt. Diese Möglichkeit bleibt ihm durch seinen Ausfall nun aber leider verwehrt.

„Beim Yous ist es ein bisschen doof gelaufen, aber leider gehören Verletzungen zum Fußballsport dazu“, sagte daher auch Trainer Lukas Kwasniok. Und weiter: „Diese Dinge kannst du halt leider nicht verhindern, auch wenn du es natürlich niemandem wünscht.“ Für ihn sei aber zumindest positiv, dass es sich bei Niang, aber auch bei Julian Pauli, der mit einem Bänderriss aussetzen muss, nicht um muskuläre Verletzungen handelt. „Sonst musst du auch deine Herangehensweise hinterfragen, wenn dir dann in einer Woche zwei, drei, vier Jungs wegen Muskelverletzungen wegbrechen“, so der Coach. Für Niang bleibt zu hoffen, dass es nicht so schlimm wie befürchtet ist und er nicht operiert werden muss. Damit der 19-Jährige möglichst bald wieder angreifen kann. So wie in der vergangenen Saison in der U19, mit der der Angreifer deutscher Meister wurde. Dazu steuerte er in 18 Einsätzen neun Tore und eine Vorlage bei.