Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Rav van den Berg vom 1. FC Köln
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Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Der FC blickt nach dem Klassenerhalt auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Nicht alle Spieler können mit ihrer Saison zufrieden sein. Dafür gibt es bei jedem jedoch unterschiedliche Gründe beim 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer der Saison 25/26.

In einer Spielzeit, in der es Gewinner innerhalb eines Kaders gibt, die eine gute Entwicklung genommen haben und auch einen großen Anteil am Klassenerhalt hatten, gibt es auch Profis, die trotz des Erreichens des gesteckten Ziels auf eine ernüchternde Spielzeit zurückblicken.

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Denis Huseinbasic: Gehörte der Mittelfeldspieler in der Aufstiegssaison noch zum Kreis des Stammpersonals beim FC, änderte sich dies in der vergangenen Spielzeit komplett. So sammelte der 24-Jährige in der Hinrunde noch 13 Einsätze, in der Rückrunde waren es lediglich noch zwei. Nach dem Trainerwechsel von Lukas Kwasniok zu René Wagner und der Genesung von einigen Profis, wurde die Situation von Huseinbasic noch schlechter. Zwar stand der Mittelfeldspieler bei Wagners Debüt in Frankfurt in der Startelf, konnte dabei jedoch nicht überzeugen. In den vergangenen sechs Duellen blieb der Bosnier dann sogar ohne eine einzige Minute Einsatzzeit und gehörte drei Mal nicht zum Spieltagskader. Auch durch die schwache Saison in Köln verpasste Huseinbasic auch eine WM-Nominierung für Bosnien. Im Sommer dürften sich die Wege des 24-Jährigen und der Kölner trotz eines Vertrags bis 2027 trennen.

Hinter den Möglichkeiten und wenig Einsatzzeit

Eric Martel: Der Mittelfeldspieler konnte diese Saison nicht wirklich überzeugen. Zwar gehörte Martel sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zum Kreis der Stammspieler, zeigte jedoch selten seine vollen Qualitäten. Was bei Martel besonders störte, war die offene Vertragssituation. So lehnte der Sechser bereits während der Spielzeit ein Angebot der Kölner zur Verlängerung ab. Auch ein zweites, neues Arbeitspapier von Thomas Kessler konnte Martel am Ende nicht vom Verbleib überzeugen. Einen Tag nach Saisonende gab der FC dann den Abgang bekannt, bevor nur kurze Zeit später Martels Wechsel nach Mainz offiziell wurde. 

Florian Kainz: Der Österreicher hatte in der 2. Bundesliga mit fünf Treffern und zwei Vorlagen, besonders aber mit seinem Doppelpack am vorletzten Spieltag in Nürnberg, seinen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga. Im deutschen Oberhaus änderte sich die Situation für Kainz jedoch drastisch. So stand der dienstälteste Kölner in nur zwei Spielen in der Startelf und kam bei 15 Einsätzen auf lediglich 269 Einsatzminuten. Besonders in der zweiten Saisonhälfte gehörte der 33-Jährige immer seltener zum Kader der Kölner und musste die Partien immer häufiger von der Tribüne aus verfolgen.

Zum Abschied bekam Kainz, der seine Karriere beendet, von Chefcoach Wagner gegen Heidenheim und Bayern noch einmal zwei Kurzeinsätze. Jedoch dürfte sich der Offensivspieler seine letzte aktive Saison anders vorgestellt haben. Das einzige Highlight in der Spielzeit war für Kainz das Heimspiel gegen den HSV. Gegen die Rothosen erzielte der Österreicher per Freistoß seinen einzigen und letzten Treffer im FC Trikot und führte das Team zu einem ganz wichtigen Dreier vor heimischem Publikum.

Ausgebremst und Chance verpasst

Rav van den Berg: Der Rekordneuzugang des Sommers blickt auf eine enttäuschende Saison zurück, die er am Ende als Innenverteidiger Nummer vier beendet. Nach einer Schulterverletzung zu Saisonbeginn erkämpfte sich der Niederländer einen Platz in der Startelf. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause sah der Innenverteidiger die Rote Karte, die ihn im neuen Jahr erst einmal wieder ausbremste. Von Mitte Februar bis Anfang April etablierte sich van den Berg erneut in der ersten Elf und zeigte, was in ihm steckt. Nach einer Startelfnominierung in Wagners erstem Spiel als Cheftrainer in Frankfurt, blieb der Rechtsfuß in den letzten sechs Spielen der Saison ohne Einsatz. In der kommenden Spielzeit sollte sich die Situation von van den Berg ändern, damit der Abwehrmann nicht als Flop-Transfer bezeichnet werden kann. 

Felipe Chávez: Der junge Mittelfeldspieler wurde im Winter vom FC Bayern München als Verstärkung für das zentrale Mittelfeld verpflichtet. Allerdings war dieser Transfer aus der Retrospektive sowohl für den Akteur als auch für den FC wohl nicht zufriedenstellend. So kam der 18-Jährige in der Rückrunde auf lediglich sieben Kurzeinsätze mit nur 96 Einsatzminuten. Die Kölner haben für den Peruaner eine Kaufoption von rund 4,5 Millionen Euro vereinbart. Diese wird aber nicht gezogen.


Diese Spieler des 1. FC Köln liefen den Erwartungen bisher hinterher

Neue Rolle für Linton Maina
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Diese Spieler des 1. FC Köln liefen den Erwartungen bisher hinterher

Zuletzt lief es mit sechs Spielen ohne Sieg nicht wirklich rund beim FC. Doch nicht nur der Verein kann mit der Entwicklung der vergangenen Wochen nicht zufrieden sein, sondern auch einige Profis mit ihrem Status in der bisherigen Saison beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer zum Jahresende.

Die Hinrunde ist zwar noch nicht komplett gespielt, ein Blick auf den bisherigen Saisonverlauf bringt aber durchaus schon klare Tendenzen hervor beim 1. FC Köln: Das sind die Verlierer zum Jahresende.

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Jusuf Gazibegovic: Der Bosnier war im vergangenen Winter für zwei Millionen Euro von Sturm Graz zum FC gewechselt und damit der erste Transfer der Kölner nach dem Registrierungsverbot. Gazibegovic ist wohl der größte Verlierer im Kader des FC seit der Übernahme von Trainer Lukas Kwasniok. Nachdem der 25-Jährige in der Rückrunde der Aufstiegssaison wettbewerbsübergreifend zwölf Pflichtspiele auf seinem Konto verbucht hat, kam der Bosnier in dieser Spielzeit lediglich zu einem Kurzeinsatz am zweiten Spieltag im Heimspiel gegen den SC Freiburg. Auf der rechten Abwehrseite hat der Rechtsfuß das Duell gegen Sebastian Sebulonsen deutlich verloren und hatte sogar Probleme, überhaupt in den Spieltagskader zu kommen. In neun der 15 Ligaspiele musste Gazibegovic auf der Tribüne sitzen. Aufgrund der mangelnden Perspektive wechselt der Bosnier im Winter per Leihe bis zum kommenden Sommer zurück nach Graz.

Wenig Einsatzzeit

Linton Maina: Der schnelle Außenbahnspieler gehörte in der vergangenen Zweitligasaison zum Stammpersonal des FC. Mit drei Treffern sowie elf Vorlagen hatte Maina einen großen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga. Bei der Meisterfeier gegen den 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag verkündete der Offensivspieler auch seine Vertragsverlängerung. In dieser Saison kommt der 26-Jährige jedoch noch nicht wirklich in Tritt. So stand Maina wettbewerbsübergreifend bislang in lediglich drei Pflichtspielen in der Startelf, muss sich meist mit der Rolle des Einwechselspielers begnügen und sammelte überdies auch noch keinen Scorerpunkt. Die Situation dürfte dem gebürtigen Berliner nicht gefallen, sie wird sich aber aller Voraussicht nach in der Rückrunde aufgrund der enormen Konkurrenz in der Offensive nicht verändern.

Florian Kainz: Der 33-Jährige hatte genau wie Maina einen enormen Anteil am Aufstieg des FC ins deutsche Oberhaus, kämpft aktuell jedoch genau wie sein Kollege um Spielzeit unter Lukas Kwasniok. Nach vielen Kurzeinsätzen bekam der Österreicher im Heimspiel gegen den Hamburger SV durchaus überraschend die Chance in der Startformation und wusste diese mit einer guten Leistung sowie einem beeindruckenden Freistoß zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung zu nutzen. Aufgrund des guten Auftritts gegen die Rothosen befand sich Kainz auch im Derby in Mönchengladbach in der Startelf. Allerdings blieb der ehemalige Bremer hier blass und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. Seitdem kam der gebürtige Grazer auf nur 43 Spielminuten und musste in den beiden vergangenen Parteien in Leverkusen und gegen Union Berlin über die komplette Spieldauer auf der Bank Platz nehmen.

Bisher eher außen vor

Alessio Castro-Montes: Den Belgier, der in der vergangenen Sommertransferperiode am Deadline Day für zwei Millionen Euro von Union Saint Gilloise verpflichtet worden war, kann man bislang als wohl den Transfer mit dem geringsten Impact bezeichnen. Nachdem der 28-Jährige im ersten Spiel für den FC in Wolfsburg eingewechselt wurde, blieb der rechte Mittelfeldspieler in den folgenden sieben Pflichtspielen ohne Einsatz. Im Anschluss an zwei Kurzeinsätze gegen Gladbach und Frankfurt gab Castro-Montes in Bremen sein Startelfdebüt für die Kölner. Dabei zeigte der Rechtsfuß eine schwache Leistung und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. In den vergangenen drei Ligaspielen bekam der Belgier keine weitere Pflichtspielminute.

Cenk Özkacar: Der Türke wechselte in der bisherigen Hinrunde immer wieder zwischen Bank und Startelf, schaffte es jedoch nicht, sich in der von Verletzungen geplagten Abwehr festzuspielen. Özkacar zeigte bereits, dass er die Defensive der Kölner stabilisieren kann, hatte aber auch immer wieder ein paar kleine Fehler im Spiel. So war es auch beim Derby in Mönchengladbach. Nach einer fehlerfreien ersten Halbzeit, eröffnete der 25-Jährige den Gladbachern mit einem technischen Fehler das 3:0 und damit die Vorentscheidung in der Partie. Will der Innenverteidiger mehr Spielzeit haben, muss er nach der Winterpause noch eine Schippe drauflegen und die kleinen Unsauberkeiten im eigenen Spiel verringern.

Verletzungspech beim 1. FC Köln

Neben den oben genannten Profis gehören auch Luca Kilian und Timo Hübers zu den Pechvögeln des FC. Während sich Kilian den dritten Kreuzbandriss in seiner Karriere zuzog, verletzte sich Hübers beim Auswärtsspiel in Dortmund schwer am Knie. Hübers äußerte sich erst vor wenigen Tagen über seinen Ausfall und richtete dabei schon den Blick auf sein Comeback.


Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln

Julian Pauli und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln

Am Samstag ist das Trainingslager der Kölner in Bad Waltersdorf zu Ende gegangen. Lukas Kwasniok hat seine Mannschaft sehr gefordert. Dabei konnten einige FC-Profis Duftmarken setzen, für andere lief es nicht so optimal beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.

Nach einer Woche in Bad Waltersdorf lassen sich erste positive Tendenzen erkennen. Einige Akteure konnten sich in den Vordergrund spielen, andere waren eher Pechvögel beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.

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In der Hotellobby des Spa Resorts Styria wirkte Jakub Kaminski fast schon unscheinbar, als er auf einen Gesprächspartner wartete. Nur wenige Tage zuvor hatte der polnische Nationalspieler aber selbstbewusst angekündigt, für FC-Trainer Lukas Kwasniok die erste Wahl sein zu wollen. Und Kaminski hat viel dafür getan, dass genau das auch eintreffen wird. In den Trainingseinheiten im Thermenstadion in Bad Waltersdorf war der 23-Jährige einer der Aktivposten, suchte in jeder Trainingsform das Dribbling oder das Eins-gegen-Eins und den schnellen Torabschluss. Seine gute Woche in der Steiermark krönte der Schienenspieler mit einem ganz starken Auftritt gegen Leicester City, bei dem er unter anderem Sebastian Sebulonsen das 1:0 auflegte.

Viel Konkurrenz

Dabei muss sich Kaminski gerade auf der linken Außenbahn großer Konkurrenz erwehren. Mit Shootingstar Said El Mala, Flügelspieler Linton Maina sowie Routinier Florian Kainz gibt es gleich drei Spieler, die auch ein Interesse an eben jeder Position haben. Mit den guten Eindrücken, die Kaminski hinterlassen hat, dürfte er mindestens Pluspunkte beim Kölner Coach gesammelt haben. Das gilt auch für Sebulonsen. Der Norweger war unmittelbar vor dem Trainingslager verpflichtet worden, reiste mit und fügte sich direkt in die Mannschaft ein. Nach außen wirkt der Rechtsverteidiger introvertiert, doch sportlich ist Sebulonsen voll da. Er erzielte gegen Leicester sein erstes Tor im FC-Trikot, bereitete weitere Großchancen vor und leitete einige Aktionen ein.

Den größten Hype löst aber nach wie vor Said El Mala aus. Der Offensivdrang des 18-Jährigen ist schon beeindruckend. El Mala sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins, hat einen starken Abschluss, verpasst aber mitunter schon das rechtzeitige Abspiel. Wie gut sich der U19-Nationalspieler in der Bundesliga zurechtfinden wird, muss sich erst zeigen. Seine Chancen wird er aber bekommen. Ein Gewinn für den FC ist zweifelsohne der Verbleib von Eric Martel, der alleine schon aufgrund seiner Einstellung und Mentalität ein unheimlich wichtiger Faktor der Mannschaft sein kann. Martel kündigt an, die Entwicklung bis zum Winter abwarten zu wollen. Eine Vertragsverlängerung ist somit durchaus eine Option.

Verletzungen machen einen Strich durch die Rechnung

Eigentlich hätten es zwei Youngster noch in die Auswahl der Gewinner des Trainingslagers schaffen sollen. Doch Verletzungen machten den beiden einen Strich durch die Rechnung. So sind Youssoupha Niang und Julian Pauli mindestens die Unglücksraben des Trainingslagers. Dabei scheint die Verletzung von Niang deutlich schlimmer zu sein. Der Angreifer war auf die Schulter gefallen. Aktuell steht noch nicht fest, ob der Youngster operiert werden muss. Konservativ soll dagegen der Bänderriss von Pauli behandelt werden. Dennoch: beide Spieler werden dem FC wohl einige Wochen und damit wahrscheinlich auch zum Pflichtspiel-Auftakt gegen Regensburg fehlen.

Nicht so wirklich in Fahrt kam im Trainingslager auch Ragnar Ache. Der Stürmer blieb im Vergleich zu einigen anderen Offensivspielern blass und fiel kaum auf – war auch im Duell gegen Leicester City abgemeldet. Das aber sicher nicht nur aufgrund der eigenen Leistung. Ache soll beim FC eine Rolle spielen, die er so aus Kaiserslautern nicht kennt und die insofern mit einer gewissen Umgewöhnung einhergeht.


Ausgebootet, keine Chance und Verletzungspech – unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Ausgebootet, keine Chance und Verletzungspech – unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

Die Planungen für die neue Saison sind voll im Gange, die vergangene Spielzeit für den FC nun zwei Wochen alt. Nicht alle Spieler haben überzeugt, bei einigen Spielern verlief die Spielzeit besonders schlecht. Das sind die Verlierer des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

Wer nach 34 Spieltagen auf Platz eins der Tabelle steht, der hat sich den Aufstieg auch verdient. Doch beim FC war nicht alles Gold was glänzt. Es gab auch einige Pechvögel: Das sind die Verlierer des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

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Max Finkgräfe: In der vergangenen Saison war der Linksverteidiger einer der wenigen Lichtblicke. Steffen Baumgart warf den Abwehrspieler damals ins kalte Wasser. Nach und nach avancierte Finkgräfe zum Shootingstar und galt vor der abgelaufenen Saison ebenfalls als ein potenzieller Stammspieler. Zunächst verletzt, später außer Form – so recht fand der gebürtige Mönchengladbacher nicht in die Saison. Zwar standen am Ende der Spielzeit 14 Einsätze auf dem Konto, die meisten aber als Joker oder, weil etatmäßige Stammspieler ausfielen. Nun scheinen sich die Wege zu trennen. Finkgräfe ist frustriert, soll bereits signalisiert haben, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. In der vergangenen Spielzeit noch undenkbar.

Jaka Potocnik: Der Name wird wohl leider immer mit dem wohl schwärzesten Kapitel der jüngeren FC-Geschichte verbunden bleiben. Und das, obwohl er selbst für die Transfersperre mal so gar nichts konnte. Zu allem Überfluss ist durch das Risiko, das die FC-Bosse eingegangen sind, die Erwartungshaltung eine besonders große. Dieser wurde der Stürmer noch nicht gerecht. Erst einmal stand Potocnik für die FC-Profis auf dem Feld, normalerweise spielte der Angreifer in der Regionalliga West für den Kölner Nachwuchs. Nun deutet sich eine Leihe an. Immerhin kann der Stürmer die Bühne der U21-EM für sich nutzen. Zumindest ist Potocnik nominiert.

Keine Verträge

Marvin Obuz: Der gebürtige Kölner kam im vergangenen Sommer mit einer Topquote in der 3. Liga aus Essen zurück ans Geißbockheim und wollte die Transfersperre nutzen, um endlich auch beim FC den Durchbruch zu feiern. Doch beim FC fiel er zunächst verletzt aus und spielte anschließend so gut wie gar keine Rolle. Obuz kam nur zu einer Handvoll Kurzeinsätzen, ohne wirklich Akzente setzen zu können. Schon im Winter war ein Transfer des Außenbahnspielers ein Thema, doch Obuz wollte es bei den Geißböcken schaffen. Es blieb beim Versuch, der Vertrag wurde nicht verlängert.

Dejan Ljubicic: Der Österreicher war sportlich die wohl größte Enttäuschung beim FC in dieser Spielzeit. Der Mittelfeldspieler wirkte oft nicht so recht bei der Sache, rief sehr selten das eigentlich vorhandene Potenzial ab. Zu den Highlights gehörten die wichtigen Treffer gegen Kaiserslautern sowie im DFB-Pokal gegen Hertha BSC. Ljubicic wurde dann am Ende der vergangenen Saison aus dem Kader gestrichen. Nun hat der Mittelfeldspieler den FC ablösefrei verlassen. Unvergessen ist jedoch die erste Spielzeit unter Steffen Baumgart, als er zu einem der absoluten Leistungsträger wurde.

Die Winter-Transfers: Die erste Transferphase nach der Transfersperre wird nicht als die besonders glückliche in die Kölner Historie eingehen. Vier Spieler hat der FC im Winter nachverpflichtet, es gab gleich mehrere Spiele in der Rückrunde, in denen kein neuer Akteur zum Einsatz kam. Und das aus guten Gründen. Anthony Racioppi wurde ohnehin als Nummer zwei verpflichtet, verlor aber auch diese Position im Laufe der Rückrunde. Jusuf Gazibegovic fiel lange aufgrund eines Syndesmosebandriss aus, spielte aber auch sonst keine überragende Rolle. Und Joel Schmied und Imad Rondic sind auch noch nicht die erhofften Verstärkungen.

Verletzungspech

Luca Kilian: Eigentlich wollte sich Luca Kilian nach seinem Kreuzbandriss zurückkämpfen. Die Rekonvaleszenz verlief für den Innenverteidiger auch erfolgreich. Doch schon im ersten Einsatz für die Kölner U21 der Schock: Kilian zog sich eine Reruptur zu und wird weitere Monate ausfallen. Gegen September könnte der Abwehrspieler langsam wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.