Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Könnte Philipp Mwene eine Option beim 1. FC Köln werden?
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Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

In den vergangenen Spielen offenbarten sich gerade auf der linken Schiene einige Schwierigkeiten. Möglicherweise für Thomas Kessler ein Zeichen, noch einmal nachzubessern. Das könnten mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Für Kristoffer Lund will es seit dem Gladbach-Spiel nicht so richtig rund laufen. Der US-Amerikaner war gleich an mehreren Gegentoren nicht unschuldig. Da Alessio Castro-Montes als potenzielle Verstärkung für beide Schienen geholt wurde, bislang aber hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte der FC auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Darlin Yongwa: Zu Saisonbeginn noch Edeljoker, aktuell Stammspieler beim französischen Erstligisten FC Lorient. Der 25-Jährige ist polyvalent einsetzbar. Eigentlich ist Yongwa auf der linken Schiene zu Hause, doch in dieser Saison kam der Defensivspieler hauptsächlich als Innenverteidiger zum Einsatz. Vor allem, weil sich der aus Leverkusen ausgeliehene Abdoulaye Faye verletzt hat. Der Vertrag läuft noch bis 2026, der Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt. Vermutlich würde die Ablöse aufgrund des Kontrakts deutlich niedriger ausfallen. Aktuell hat der 25-Jährige aber wohl eher den Afrika-Cup im Kopf. Der Nationalspieler Kameruns hofft auf die nächste Runde.

Kai Wagner: In Deutschland wollte es nicht so richtig laufen, in den USA ist der 28-Jährige ein absoluter Leistungsträger in Philadelphia. Aus der 3. Liga von Würzburg wechselte der Linksverteidiger in die MLS. Und in den vergangenen Monaten kamen auch Stimmen auf, die Wagner schon in den Fokus der Nationalmannschaft rücken wollen. Natürlich ist die MLS ein anderes Pflaster. Doch bei Philadelphia gehört der Schienenspieler zum absoluten Stammpersonal. Der Marktwert wird mit fünf Millionen Euro angegeben, der Vertrag läuft ebenfalls bis 2026.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Philipp Mwene: So wirklich positiv werden die FC-Fans den Österreicher nicht wahrgenommen haben. Mwene holte sich einst den roten Karton nach einem Tritt gegen Mark Uth ab und hätte sich auch zu Saisonbeginn nicht beschweren dürfen, wenn er nach einem Foul an Ragnar Ache ebenfalls vom Platz geflogen wäre. Dennoch könnte der Abwehrspieler für den FC interessant sein. Denn auch der Vertrag des 31-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Mwene ist zwar Stammspieler, mit einem Marktwert von 1,5 Millionen Euro, wäre der Österreicher aber erschwinglich.

Marko Divkovic: Ausgebildet beim FC Arsenal, über Umwege mittlerweile bei Bröndby IF gelandet: Der Kroate bringt ein spannendes Profil mit. Mit seinen 26 Jahren verfügt er bereits über Erfahrung, wenn auch nicht in den europäischen Topligen. In Bröndby gehört der Kroate nicht erst seit dieser Saison zum absoluten Stammpersonal. Der Schienenspieler spielte also lange mit Sebastian Sebulonsen zusammen. Der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt, der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Jacques Ekomie: Auch der 22-Jährige weilt dieser Tage mit Gabun beim Afrika-Cup. Trotz des jungen Alters kommt der Schienenspieler bereits auf 20 Einsätze für die A-Nationalmannschaft. Auch bei Angers ist Ekomie Stammspieler. Seine Leistungen sind nicht verborgen geblieben. Im Sommer war er unter anderem bei der TSG Hoffenheim im Gespräch, aktuell soll Eintracht Frankfurt die Fühler ausgestreckt haben. Allerdings müssten die Interessenten ordentlich in die Tasche greifen. Der Marktwert wird auf vier Millionen Euro taxiert. Das Arbeitspapier gilt bis 2027.

Dominik Schmid: Die gleiche Vertragskonstellation gilt auch für den Schweizer. Der 28-Jährige ist beim FC Basel ausgebildet worden und spielt mit kurzen Unterbrechungen noch immer für seinen Heimatverein. Der Defensivspieler kann die Schiene sowohl in der Offensive als auch Defensive spielen und hilft ab und an als Innenverteidiger aus. Außerhalb der Schweiz hat Schmid noch nie gespielt und es ist auch nicht klar, ob er das tun will. Im Sommer erklärte der Abwehrspieler, dass er am liebsten Basel nie verlassen hätte.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser


Nach Gazibegovic-Leihe: Diese Rechtsverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Aurelio Buta kommt in Frankfurt nicht mehr so recht zum Zug
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Nach Gazibegovic-Leihe: Diese Rechtsverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

So wirklich überraschend kam die Nachricht am Dienstag dann nicht mehr. Jusuf Gazibegovic wird die Kölner für das kommende halbe Jahr verlassen und wieder zu Sturm Graz zurückkehren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der FC nun noch einmal nachlegt. Das könnten mögliche Rechtsverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Nach den zahlreichen Verletzungen ist der Bedarf in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln doch offensichtlich. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok den Wunsch nach einem neuen Abwehrspieler auch öffentlich bekräftigt. Nach der Leihe von Jusuf Gazibegovic tut sich auf der rechten Abwehrseite möglicherweise ein weiterer Bedarf auf. Der FC könnte auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Rechtsverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Aurelio Buta: Der 28-Jährige blickt auf eine ziemlich ernüchternde Saison. Buta sollte die Eintracht eigentlich schon im Sommer verlassen. Der Portugiese war in der vergangenen Saison an Stade Reims verliehen. Der französische Erstligist verfügte auch über eine Kaufoption, zog diese aber nicht. Kurz vor Ende der Transferphase im Sommer wollte Buta dann zu Panathinaikos wechseln. Der Deal platzte offenbar auf der Zielgeraden. Möglicherweise auch, weil Frankfurt-Coach Dino Toppmöller den Spieler dann doch behalten wollte. Der Verbleib hat sich für Buta nicht ausgezahlt. In der Liga kommt der Abwehrspieler auf drei Einsätze, zuletzt acht Mal gar nicht mehr. Der Portugiese ist gelernter Rechtsverteidiger, wurde aber auch immer wieder offensiver eingesetzt. Der Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Jordan Lotomba: Ähnlich wird auch der Marktwert des ehemaligen Schweizer Nationalspielers eingeschätzt. Der 27-Jährige ist aber hauptsächlich in der Defensive angesiedelt. In der Offensive ist Lotomba eher nicht zu Hause, dafür kann der Außenverteidiger auf beiden Seiten ran. Lotomba wechselte im September 2024 von Nizza zu Feyernord Rotterdam. Allerdings fiel der Abwehrspieler aufgrund einer schweren Verletzung einen Großteil der Runde aus, kam erst in dieser Saison wieder richtig zurück. Dabei ist richtig relativ. Denn einen Stammplatz hat Lotomba nicht. Er stand erst drei Mal in der Startelf. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2027. Dennoch ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die Ablöse in Höhe des Marktwertes liegen wird. FC-Fans können sich vielleicht noch an den Außenverteidiger erinnern. Lotomba stand in der Conference League in beiden Spielen auf dem Platz.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Fünf Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik und das in vier Einsätzen. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen. Klostermann wäre also ein Spieler für zwei Positionen. Allerdings ist auch der Leipziger kein klassischer Wingback wie ihn sich Kwasniok wünscht.

Valentin Gendrey: Der Franzose wechselte im Sommer 2024 für rund acht Millionen Euro nach Sinsheim. In der vergangenen Saison gehörte Gendrey mindestens zum erweiterten Kreis des Stammpersonals. Doch der Außenverteidiger fiel schon in der ersten Spielzeit bei der TSG immer wieder aus. So auch zu Beginn dieser Saison. Gendrey zog sich eine Knöchelverletzung zu. Erst am vergangenen Wochenende gab es das zwei Minuten Comeback gegen den Hamburger SV. Doch der Franzose wird es in den kommenden Wochen nicht einfach haben. Denn die TSG hat bekanntlich nachgelegt und mit Vladimir Coufal einen konstant guten Spieler verpflichtet. Der Vertrag von Gendrey läuft noch bis 2028, der Marktwert wird von transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro eingeschätzt. Eine Option wäre der Spieler wenn überhaupt also als eine Leihe.

Kiliann Sildillia: Nach vier Jahren beim Sportclub aus Freiburg suchte der Rechtsverteidiger eine neue Herausforderung und wechselte im Sommer zur PSV aus Eindhoven. Sildillia unterschrieb in den Niederlanden einen Vertrag bis 2030. Da der Marktwert bei rund sieben Millionen Euro liegt, kommt wohl nur eine Leihe in Frage. Die ist nach jetzigem Stand generell aber auch alles andere als unwahrscheinlich. Denn der Franzose spielt in dieser Saison in Eindhoven noch keine große Rolle. Sildillia kommt erst auf sieben Einsätze. Seit September stand der rechte Verteidiger nur zwei Mal auf dem Feld, befand sich aber mehrfach gar nicht erst im Kader. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, wäre eine Leihe ein geeignetes Konstrukt.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser


Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden

Jeremiah St. Juste spielt für Sporting
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Verstärkung im Winter? Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant werden

Nach den jüngsten Verletzungen von Joel Schmied und Dominique Heintz werden Verstärkungen beim FC in der Innenverteidigung wahrscheinlicher. Zumal das Präsidium offenbar grünes Licht gibt. FC-Sportdirektor Thomas Kessler wird also möglicherweise nachlegen. Das könnten mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

In der Innenverteidigung ist beim 1. FC Köln doch eine größere Lücke aufgegangen. Es ist gut möglich, dass die Kölner noch einmal nachbessern. Allerdings ist das eine größere Baustelle, als es auf den ersten Blick scheint. Denn im Sommer könnte sich beim FC noch einiges verändern. Julian Pauli und Elias Bakatukanda könnten zurückkehren, die Zukunft von Timo Hübers scheint offen. Auch die Verträge von Cenk Özkacar und Dominique Heintz laufen aus. Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Sechs Innenverteidiger hat der FC aktuell im Kader, vier fallen im Moment verletzt aus, zwei werden in dieser Saison möglicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen. Auch deswegen branden immer wieder Gerüchte über mögliche Neuverpflichtungen im Winter auf. Allerdings stehen hinter den aktuellen Spielern so viele Fragezeichen, dass nicht ersichtlich erscheint, welchen Weg der FC am besten gehen soll. Eine kurzfristige Leihe, ein Talent oder doch eine feste Verpflichtung? come-on-fc.com hat mal einige Spieler zusammengestellt, die unserer Meinung nach interessant werden könnten.

Kevin Akpoguma: Der 30-Jährige steht aktuell bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag. Acht Mal lief der Innenverteidiger für die Nationalmannschaft von Nigeria auf, kommt auf mehr als 200 Pflichtspiele für die Sinsheimer, spielte unter anderem auch Champions League und Europa League. In der vergangenen Spielzeit war der Abwehrspieler noch Stammspieler. Das hat sich in dieser Saison geändert- Akpoguma kommt gerade einmal auf drei Pflichtspiel-Einsätze und 35 Minuten. Der Marktwert des 30-Jährigen wird von dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell noch auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, der Spieler nicht zum Einsatz kommt, dürfte die Ablöse deutlich darunter liegen. Allerdings ist der Abwehrspieler, der wie Trainer Kwasniok eine KSC-Vergangenheit hat, Rechtsfuß.

Ozan Kabak: Auch der 25-Jährige kommt bei der TSG in dieser Saison noch nicht wie erhofft zum Zuge. Kabak stand erst fünf Mal auf dem Platz, noch nicht einmal in der Startelf. Das dürfte natürlich auch seinem Kreuzbandriss geschuldet sein, den er sich im Sommer 2024 zugezogen hat. Kabak hat lange zurück gebraucht, in der vergangenen Spielzeit keinen einzigen Einsatz gehabt. Nun soll er bei der TSG erst einmal Minuten sammeln. Doch der Vertrag des türkischen Nationalspielers, der einst 25 Millionen Euro wert gewesen sein soll, läuft im kommenden Sommer ebenfalls aus. Zuletzt hatte TSG-Sportchef Andreas Schicker betont, dass man im Winter über die Zukunft sprechen würde. Angesichts der Marktwertberechnung von fünf Millionen Euro, dürfte Kabak eine Nummer zu groß für den FC sein.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. Im Sommer hatte der Niederländer bereits mit einem Wechsel nach Deutschland geliebäugelt. Damals stand die Verpflichtung von Union Berlin wohl kurz bevor, doch der Deal platzte. Weil sich der Abwehrspieler öffentlich beschwerte, wurde er nun in die B-Elf von Sporting beordert. Der Vertrag läuft 2026 aus, das dürfte auf die Ablöse drücken. Der Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt.

Zeno Van Den Bosch: Ein sehr interessanter Innenverteidiger, den gleich mehrere Bundesligisten auf dem Zettel haben sollen. Ganz hoch im Kurs steht wohl Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlen“ hätten den belgischen U-Nationalspieler gerne schon im Sommer verpflichtet, doch dem Vernehmen nach scheiterte der Deal an der Ablöse. Kein Wunder, der Marktwert des Innenverteidigers wird auf zehn Millionen Euro geschätzt. Das dürfte auch eine Kategorie zu hoch für die Kölner sein. Aber: Der Stammspieler von Royal Antwerpen hat ebenfalls nur noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Der belgische Erstligist steht also ein wenig unter Zugzwang.

Étienne Youté Kinkoué: Seit Juli hielten sich im Sommer die Gerüchte um den Innenverteidiger und den 1. FC Köln. Aufgebracht von Transferexperte Fabrizio Romano. Mitte August hieß es dann, der FC habe sogar ein Angebot unterbreitet. Allerdings hatte der FC zu diesem Zeitpunkt gerade Rav van den Berg unter vertrag genommen und die Wahrscheinlichkeit, einen weiteren Spieler mit einem ähnlichen Marktwert zu verpflichten schien dann doch eher gering. Das hat sich mittlerweile ein wenig relativiert. Der Marktwert wird nur noch auf vier Millionen Euro eingeschätzt. Der 23-Jährige saß zudem zuletzt vier Mal nur auf der Bank, ist weit von einem Stammplatz entfernt. Der ehemalige Nachwuchsspieler von Inter Mailand gilt aber als hochveranlagt.

Alte Bekannter?

Sebastiaan Bornauw: Unvergessen ist der wuchtige Kopfball gegen den FC Schalke 04, der dem FC überhaupt erst die Chance auf den Klassenerhalt ermöglichte. 57 Mal lief Sebastiaan Bornauw für die Geißböcke auf, bevor vier Jahre beim VfL Wolfsburg folgten. Im Sommer stand dann der Wechsel in die Premier League an. Doch glücklich ist Bornauw bei Leeds United nicht. Der Abwehrspieler kam in der Liga noch nicht zum Einsatz – auch, aber nicht nur aufgrund einer Knieverletzung. Im Pokal stand er 90 Minuten auf dem Platz, scheiterte aber an Sheffield Wednesday. Bornauw käme wohl nur als Leihspieler in Frage, denn der Vertrag des Abwehrspielers läuft bis 2029. In Köln würde der Belgier aber sicherlich Spielpraxis erhalten, die ihn auf mehr vorbereiten könnten.

Bright Akwo Arrey-Mbi: Noch ein weiterer Ex-Kölner könnte interessant werden. Der Innenverteidiger war ein halbes Jahr an den FC ausgeliehen, konnte sich aber nicht nachhaltig durchsetzen. Der ehemalige U21-Nationalspieler wurde schließlich von den Bayern an Hannover 96 weiterverliehen und später von den Niedersachsen fest verpflichtet. Aktuell spielt Arrey-Mbi für den FC Braga, würde aber gerne nach Deutschland wechseln. Die aktuelle Spielzeit verläuft sehr wechselhaft. Mal Startelf, mal Joker, mal 90 Minuten Bank. Der Marktwert liegt aktuell bei sechs Millionen Euro, der Vertrag läuft noch bis 2029.

Felix Uduokhai: Auch ein weiterer Ex-Wolfsburger könnte interessant werden – wenn, dann als Leihspieler. Der gebürtige Deutsche spielt aktuell bei Besiktas Istanbul. Allerdings hält sich auch die Einsatzzeit des 28-Jährigen in Grenzen. Zuletzt saß der 28-Jährige sieben Mal in Folge nur auf der Bank. Insgesamt kommt der Innenverteidiger auf mehr als 200 Profi-Pflichtspiele. Der Marktwert liegt aktuell bei rund sechs Millionen Euro. Tatsächlich steht Uduokhai auf der Streichliste des türkischen Traditionsvereins. In türkischen Medien heißt es, dass man einem Abgang, auch einer Leihe, offen gegenüber stehe. Es soll zahlreiche Interessenten, auch aus Deutschland geben.

Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Vier Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen.


Verstärkung für die Bundesliga: Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant sein

Jeremiah St. Juste spielt für Sporting
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Verstärkung für die Bundesliga: Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant sein

In der Defensive möchte FC-Sportdirektor Thomas Kessler noch nachlegen. „Das ist sicherlich unsere nächste große Aufgabe, da schon noch für Verstärkungen zu sorgen“, sagte er am Mittwoch. Speziell in der Innenverteidigung braucht der Verein noch mehr Qualität, da hinter vielen Spielern ein Fragezeichen steht: Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln.

In der Innenverteidigung beim 1. FC Köln herrscht momentan noch eine Lücke. Bei vielen Spieler ist nicht sicher, ob sie das Niveau in der Bundesliga mitgehen können. Bei Kapitän Timo Hübers wiederum läuft der Vertrag in einem Jahr aus. Der Verein muss sich daher nach möglichen Verpflichtungen auf der Position umschauen: Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht zwingend um Gerüchte!

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Justin de Haas: Mit Justin de Haas würde der 1. FC Köln den gesuchten Linksfuß bekommen. Aktuell steht der 25-Jährige noch in der ersten portugiesischen Liga beim FC Famalicão bis 2026 unter Vertrag. Der Niederländer verfügt über ein gutes progressives Passspiel und ordentliche Zweikampfwerte. Besonders herausragend ist bei ihm das Abfangen von Bällen. So kann der Innenverteidiger immer wieder gut nach vorne verteidigen. Bei einem Marktwert von drei Millionen Euro laut transfermarkt.de wäre er voraussichtlich gut für die Kölner finanzierbar, auch wenn de Haas wohl das Interesse von etwa Celtic Glasgow geweckt hat.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. In Köln könnte der 28-Jährige wieder zu alter Form zurückfinden. Er dürfte dabei auch finanzierbar sein: Sein Marktwert liegt zwar bei geschätzten sechs Millionen Euro. Da St. Juste aber bei Sporting keine wirkliche Rolle spielt und nur noch ein Jahr Vertrag hat, könnte er vielleicht auch günstiger zu haben sein.

Armel Bella-Kotchap: Vor ein paar Jahren lag Armel Bella-Kotchaps Marktwert bei geschätzten 20 Millionen Euro. Heute hat sich der Wert auf neun Millionen Euro fast halbiert. Aus dem Bochumer Nachwuchs schaffte er beim VfL vor ein paar Jahren den Durchbruch. Der Verteidiger überzeugte mit seiner robusten Spielweise sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga. Der Lohn war eine Nominierung in den deutschen WM-Kader 2022 und ein Wechsel in die Premier League zum FC Southampton im gleichen Jahr. In England spielte er eine gute erste Saison, konnte den Abstieg seines Vereins aber nicht verhindern. Dann geriet seine Karriere jedoch ins Stocken. Eine Leihe zur PSV Eindhoven war wenig erfolgreich. Auch in der abgelaufenen Saison kam der Abräumer bei Southampton kaum zum Einsatz. Daher ist es kein Wunder, dass bei nur noch einem Jahr Vertrag ein Wechsel im Raum steht. Der immer noch erste 23-Jährige zieht das Interesse zahlreicher Vereine auf sich, darunter der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach oder Udinese Calcio. Southampton fordert angeblich 10 Millionen Euro, zu viel für die Kölner. Aber vielleicht senken die Engländer ihre Forderungen ja noch, um das Gehalt einzusparen.

Verstärkungen aus Frankreich?

Étienne Kinkoué: Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano soll Étienne Kinkoué unter anderem beim 1. FC Köln auf der Liste stehen. Der Innenverteidiger wolle den nächsten Schritt machen und dürfe seinen Verein Le Havre verlassen. Neben den Geißböcken sollen sich aber auch zum Beispiel der FC Burnley, Sheffield United und Besiktas Istanbul mit dem talentierten Franzosen beschäftigen. Kinkoué gilt als sehr robust, gut im Klären von Bällen und Blocken von Schüssen sowie kopfballstark – was bei 1,96 Metern Körpergröße keine Überraschung ist. Der 23-Jährige ist noch bis 2026 an Le Havre gebunden. Der Verein soll daher schon bei einem Preis von fünf Millionen Euro gesprächsbereit sein, was zwei Millionen unter seinem geschätzten Marktwert liegt.

Arouna Sangante: Und noch ein weiterer Innenverteidiger von Le Havre könnte für den FC wegen eines im nächsten Sommer auslaufenden Vertrages interessant sein: Arouna Sangante war bereits mit 21 Jahren Kapitän des Vereins. Mit inzwischen 23 Jahren könnte er bereit sein für eine neue Herausforderung. Sangante überzeugt vor allem durch starke Tacklings und die Fähigkeit, Bälle abzufangen. Er kann außerdem auch als Rechtsverteidiger spielen, würde da bei den Kölnern also auch die Breite verstärken. Sein Marktwert wird allerdings auf acht Millionen Euro geschätzt. Ob Le Havre diese Summe wirklich fordert, hängt vielleicht auch davon ab, ob der Verein vorher bereits Kinkoué verkauft und damit schon einen Innenverteidiger abgegeben hat oder sonst noch auf Einnahmen angewiesen ist.

Vom spanischen zum deutschen Aufsteiger?

David Affengruber: Mit Sturm Graz hat David Affengruber bereits das Double gewonnen und einige Erfahrungen in der Europa League sammeln können. Jetzt ist der Österreicher als absoluter Stammspieler mit dem FC Elche in die erste spanische Liga aufgestiegen. Dorthin war er vor einem Jahr gewechselt, um eine Auslandserfahrung zu machen, nachdem er seinen Vertrag in Graz hatte auslaufen lassen. Affengruber ist ein zweikampfstarker Abwehrspieler, der sich in Spanien auch mit dem Ball am Fuß nochmal deutlich gesteigert hat. Sein Vertrag bei Elche läuft nur noch ein Jahr, daher könnte er für den 1. FC Köln finanzierbar sein. Der Marktwert liegt bei geschätzten fünf Millionen Euro.

Malang Sarr: Vor fünf Jahren galt Malang Sarr als ein großes französisches Talent in der Innenverteidigung. Mit nur 21 Jahren hatte er in Nizza schon viel Erfahrung in der ersten französischen Liga gemacht. Dabei überzeugte der Innenverteidiger, der auch als Linksverteidiger spielen kann, mit einem starken Passspiel, war sehr gut am Ball. Auch eroberte er häufig den Ball, verteidigte aktiv nach vorne. Schwächen hatte Sarr allerdings bei einer Größe von für einen Innenverteidiger nur 1,83 Metern im Kopfballspiel. Im Sommer 2020 ging der Franzose dann ablösefrei zum FC Chelsea – eine sehr schlechte Entscheidung. In England spielte er keine Rolle, auch Leihen nach Porto und Monaco halfen nicht. Vor einem Jahr wechselte Sarr daher erneut ablösefrei, dieses Mal zurück in die Heimat zum RC Lens. Dort absolvierte der inzwischen 28-Jährige gerade in der zweiten Saisonhälfte einige Partien und fand wieder mehr zu alter Form. Sein Vertrag bei den Franzosen läuft aber in einem Jahr aus, was eine Gelegenheit für den 1. FC Köln sein könnte. Dort passt Sarr als Linksfuß gut ins Profil. Der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Günstige Situation bei Posch

Stefan Posch: 109 Bundesliga-Spiele für die TSG Hoffenheim, 80 in der Serie A, zehn in der Champions League und 44 Länderspiele für Österreich: Stefan Posch hat in seiner Karriere schon einiges an Erfahrungen gesammelt. In der abgelaufenen Saison verlor er jedoch seinen Stammplatz beim FC Bologna, wurde im Winter an Atalanta Bergamo verliehen. Dort verpasste er aber die meisten Spiele verletzungsbedingt. Darum zog Atalanta nicht die Kaufoption, die bei acht Millionen Euro gelegen haben soll. Ein Verbleib in Bologna gilt als ausgeschlossen. Wenn der Verein noch eine Ablöse kassieren möchten, müssen sie Posch jetzt verkaufen, da er nur bis 2026 Vertrag hat. Das könnte dazu führen, dass Posch günstiger als acht Millionen Euro wird, was ihn für den FC interessant machen könnte. Jedoch sind laut Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg gleich mehrere deutsche Vereine am Österreicher dran.