Kommentar: Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung nun aber extrem hoch

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Kommentar: Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung nun aber extrem hoch

Erstaunlich früh hat der FC bereits zwei Neuverpflichtungen für die kommende Saison in trockene Tücher gebracht. Und beide sind durchaus verheißungsvoll. Die Dienste von Ragnar Ache und Isak Johannesson hat sich der FC aber auch einiges kosten lassen. Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung aber auch hoch. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Innerhalb von fünf Tagen hat der FC zwei Spieler verpflichtet. Und beide sind verheißungsvolle Neuzugänge. Dabei darf es eigentlich nicht bleiben. Doch die Frage nach dem nötigen Geld darf erlaubt sein. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

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So ein wenig kam Isak Johannesson am Samstag wie Kai aus der Kiste daher. Selbst die stets besonders gut informierten Sky-Transfer-Experten hatten noch kein „Breaking“ rausgehauen, da war sich die „Bild“ bereits ziemlich sicher. Der FC würde bereits am 1. Juni den zweiten Transfer für die kommende Saison in trockene Tücher bringen, war die Prognose. Es dauerte natürlich nicht lange und eine große Welle der Entrüstung trat über die Ufer des Rheins – knapp 40 Kilometer nördlich von Köln. In Düsseldorf ist man über den Wechsel des 22-Jährigen alles andere als amused. Und das hat Gründe. Da ist natürlich der Wechsel zum Rivalen aus Köln, da sind die mantraartigen Liebesbekundungen, die genauso an einen ehemaligen FC-Stürmer erinnern, wie das Liebkosen des Wappens.

Vielversprechende Transfers

Sollte es unter den Fortuna-Sympathisanten aber auch Menschen geben, die diese emotionale Ebene kurzfristig verlassen wollen, dann dürfte sich in die große Enttäuschung eben auch eine sportliche Komponente mischen. Denn Düsseldorf verliert einen der absoluten Leistungsträger. Einen 22-jährigen Mittelfeldspieler, der mit 16 sein Profi- und mit 17 sein A-Länderspieldebüt feierte. Zwar in Schweden und für Island – aber auch das muss man in dem Alter erst einmal schaffen. Ein variabler Akteur, technisch hochbegabt, der in seinen jungen Jahren inklusive Länderspiele auf mehr als 200 Profi-Einsätze kommt. In Düsseldorf erzielte der Isländer in der vergangenen Spielzeit elf Tore, bereitete sechs weitere vor. Und der FC hat den Box-to-Box-Spieler mit einem Fünf-Jahresvertrag ausgestattet.

Nun könnte man meinen, dass fünf Millionen Euro Ablöse für einen Aufsteiger doch schon ziemlich saftig sind, zumal der 22-Jährige eben noch keine Bundesliga-Luft geschnuppert hat. Allerdings liegt der Marktwert bei sieben Millionen, Tendenz alleine durch den Klassen-Unterschied steigend. Die Chancen stehen wahrlich nicht schlecht, dass der FC einen sportlichen und irgendwann dann auch einen wirtschaftlichen Erfolg mit Johannesson verbuchen kann. Und damit hat der FC innerhalb von fünf Tagen den zweiten High-Performer der 2. Bundesliga verpflichtet. Sicherlich einen der besten Mittelfeldspieler und mit Ragnar Ache einen der gefährlichsten Stürmer, immerhin den drittbesten Torjäger der Liga und endlich mal einen Mittelstürmer, der ganz offensichtlich auch regelmäßig weiß, wo das Tor steht.

Die Erwartungshaltung ist groß

Der Auftakt in die Transferphase ist verheißungsvoll und in den Sozialen Medien wird Thomas Kessler bereits gefeiert. Der Sportdirektor hat zwei gute Transfers mindestens finalisiert und den Kölner Fans Spieler präsentiert, die sicherlich das Potenzial Richtung Publikumsliebling haben. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass sich beide auch in der Bundesliga erst einmal beweisen müssen. Der Sprung ins Liga-Oberhaus ist dann doch noch einmal ein großer. 18 Tore in Liga zwei bedeuten nicht zwangsläufig, dass der Stürmer auch die sicherlich nötige zweistellige Treffer-Anzahl in der Bundesliga sicher knipst. Und ein starker Mittelfeldspieler der zweiten Liga muss kein großer Balltänzer in der Belletage des deutschen Fußballs sein. Für beide Fälle gibt es leider genügend Beispiele.

Und doch sind beide Deals vielversprechend und die Hoffnung ist groß, dass es noch weitere starke Transfers geben wird. Denn die Kölner haben noch etliche Baustellen und das mindestens als Backup durch so ziemlich alle Mannschaftsteile. Die durchwachsene Saison hat ziemlich eindrucksvoll belegt, dass der FC vor einem Kaderumbruch stehen muss. Zwei Neuverpflichtung – auch der Marke Ache/Johannesson – werden zum Klassenerhalt alleine sicher nicht reichen. Kessler muss dringend nachlegen. Dabei ist längst klar, dass das Geld beim FC endlich und ein Großteil des kolportierten Budgets ausgegeben ist. Sollte mit Lukas Kwasniok auch noch der Wunschtrainer folgen, wird die nächste Ablöse im siebenstelligen Bereich folgen. Es stellt sich also durchaus die Frage, wie der FC weitere Transfers finanzieren will, ohne in ganz alte Muster zu fallen.

Und bei allem verständlichen Kessler-Hype sollte man nicht vergessen, dass zu großen Luftsprüngen auch erst einmal der feste Boden geschaffen werden musste. Noch ist nicht abzusehen, wie gut die beiden Neuverpflichtungen einschlagen. Genauso wenig, ob es eine gute Transferperiode für den FC und seine Fans werden wird. Die getätigten Transfers machen Lust auf mehr, die Vorfreude auf die kommenden Wochen der Transferphase ist groß – genauso wie die nun entstandene Erwartungshaltung. Die Latte liegt hoch.

Vertragsverlängerungen, Neuverpflichtungen, Wechselwünsche – wer geht, wer bleibt, wer kommt beim 1. FC Köln

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Vertragsverlängerungen, Neuverpflichtungen, Wechselwünsche – wer geht, wer bleibt, wer kommt beim 1. FC Köln

Der FC hat am Sonntag den zweiten Sommer-Transfer präsentiert. Die ersten Kader-Konturen sind zu erkennen, aber es wird sich noch viel verändern. Wir geben einen Überblick über den 1. FC Köln: Das ist der aktuelle Stand beim Kader.

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson stehen zwei Neuverpflichtungen für den kommenden Sommer fest. Dazu kommt Leihspieler Said El Mala als dritter Neuzugang. Auch andere Spieler werden sicher beim FC bleiben. Andere wackeln noch beim 1. FC Köln: Das ist der aktuelle Stand beim Kader.

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Diese Spieler laufen in der kommenden Saison für den FC auf

So wirklich überraschend kam die Meldung am Sonntagnachmittag dann nicht mehr. Am Samstag hatte die Bild bereits enthüllt, dass Isak Johannesson seine Klausel ziehen würde, um die Fortuna zu verlassen und beim FC aufzuschlagen. Am Abend verdichteten sich die Vorzeichen und spätestens, als ein Foto des Mittelfeldspielers auf dem Weg zum Privatjet im Netz auftauchte, war wohl jedem klar, dass es am Sonntag auch eine offizielle Meldung geben könnte. Diese folgte eben am Sonntag um Punkt 16 Uhr. Der FC arbeitete also mit Hochdruck am Kader-Gerüst für die kommende Saison. Mit Isak Johanneson und Ragnar Ache wurden also zwei Spieler verpflichtet, die damit auch sicher mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen werden. Said El Mala wurde bereits mehrfach als Neuzugang der Geißböcke genannt, wird also auch zum Kader gehören.

Durch die Vertragsverlängerung von Linton Maina ist ebenfalls ziemlich sicher, dass eine weitere Offensivkraft bei den Kölner spielen wird. Auch die Winter-Neuzugänge haben langfristige Verträge unterschrieben. Zumindest Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied dürften demnach ihre Plätze beim FC ziemlich sicher haben. Imad Rondic wurde bekanntlich mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet. Nach den Leistungen im FC-Trikot dürfte es zumindest leise Zweifel geben, ob der Angreifer den Kölnern wirklich weiterhilft. Zwar hat sich die Situation durch den Kauf von Ragnar Ache nicht wirklich verbessert, ausgemustert ist der Bosnier aber auch nicht. Julian Pauli hat noch Vertrag bis 2027 und wird wohl weiterhin zum Kader gehören. Zwar soll Marvin Schwäbe nach wie vor über eine Ausstiegsklausel verfügen, der Keeper ist unumstrittene Nummer eins und wird das wohl auch bleiben.

Diese Spieler werden voraussichtlich beim FC bleiben

Ähnlich wie bei Schwäbe dürfte auch der Verbleib von Florian Kainz ziemlich sicher sein. Luca Waldschmidt äußerte sich ebenfalls eher dem Club zugewandt. Allerdings betonte der Offensivspieler auch, dass er gerne spielen wolle, sich auf dem Platz sieht. Ob der ehemalige Nationalspieler aber eine Einsatzgarantie vom neuen Trainer bekommt, ist offen. Die Verträge von Leart Pacarada und Dominique Heintz laufen im Sommer 2026 aus. Normalerweise ein Faustpfand, um in Verhandlungen zu treten, denn beide Akteure wären nur noch in diesem Sommer für eine Ablöse zu verkaufen, sollten sie ihren Vertrag nicht verlängern wollen. Mindestens bei Heintz ist aber ein frühzeitiger Wechsel doch unwahrscheinlich. Pacarada startet Stand jetzt als Stammspieler in die neue Saison.

Ähnlich ist die Situation um den Kölner Kapitän Timo Hübers. Der Innenverteidiger ist ebenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit gesetzt. Zuletzt betonte der Abwehrspieler in einem Podcast, dass er durchaus davon ausgehe, im Sommer auch an der Vorbereitung der Kölner teilzunehmen. Allerdings sagte Hübers auch, dass er sich mittelfristig einen Wechsel ins Ausland wünsche. Mit Damion Downs soll der Vertrag verlängert werden. Das ist zwar noch nicht fix, eine Verlängerung aber wahrscheinlich. Über die Vetragskonstellation von Denis Huseinbasic ist dagegen wenig bekannt. Aktuell deutet aber nicht viel auf einen Abschied.

Das sind wohl die größten Wackelkandidaten beim FC

Es wird aber noch durchaus Veränderungen im Kader der Geißböcke geben. Steffen Tigges, Florian Dietz und Sargis Adamyan dürfen sich wohl einen neuen Verein suchen. Eine hohe Ablöse werden die Kölner nicht mehr erzielen, Steine werden die FC-Bosse den Spielern sicherlich auch nicht in den Weg legen. Auch Rasmus Carstensen gilt als wahrscheinlicher Abschiedskandidat. Max Finkgräfe würde der FC gerne behalten, aber der Linksverteidiger soll wohl dem Club signalisiert haben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Ein Abschied ist in diesem Fall wohl unumgänglich, zumal es mehrere Interessenten wie Hoffenheim oder Frankfurt geben soll. Eine ähnliche Vertragskonstellation liegt auch bei den beiden U21-Nationalspieler Eric Martel und Jan Thielmann vor.

Für beide Akteure dürfte es Interessenten geben. Martels Berater ließ zuletzt verlauten, dass der Sechser erst einmal die U21-Europameisterschaft spielen solle, bevor es mit den Planungen für die kommende Saison weitergehe. Auf jeden Fall bietet sich für die beiden Juniorennationalspieler die Chance, noch einmal auf internationaler Bühne Eigenwerbung zu betreiben. Für Jaka Potocnik steht erst einmal wohl eine Leihe im Raum. Spannend wird der Umgang mit Neo Telle und Fayssal Harchaoui sein. Der U17-Weltmeister und U19-Meister spielte eine starke Saison und wird sicherlich seine Chance in der Vorbereitung erhalten. Zu den weiteren Leihkanddidaten gehören Malek El Mala, Chilohem Onuoha, Elias Bakatukanda und Mansour Ouro-Tagba.

Diese Spieler werden den FC sicher verlassen

Die Kölner haben bereits sieben Spieler verabschiedet. Mark Uth hat wie berichtet seine Karriere beendet und das auf eine wunderbare Art und Weise mit dem Tor zum 4:0 im Aufstiegsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Dazu kommen mit Dejan Ljubicic und Tim Lemperle zwei absolute Stammspieler, die die Kölner sicher gerne auch weiter behalten hätten. Besonders bitter: Beide wechseln ablösefrei. Das Torwartteam um Marvin Schwäbe wird zudem neue aufgebaut. Philipp Pentkes Vertrag wurde nicht verlängert, die Kaufoption von Anthony Racioppi nicht gezogen. Dazu wurden auch die Verträge von Mathias Olesen und Marvin Obuz wie berichtet nicht verlängert.

Torschütze, Senkrechtstarter, sicherer Rückhalt – unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Torschütze, Senkrechtstarter, sicherer Rückhalt – unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Die Planungen für die neue Saison sind voll im Gange, die vergangene Spielzeit für den FC nun zwei Wochen alt. Nicht alle Spieler haben überzeugt, einige sich aber in den Fokus gespielt. Das sind die Gewinner des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

Wer nach 34 Spieltagen auf Platz eins der Tabelle steht, der hat sich den Aufstieg auch verdient. Zwar haben nicht alle Akteure überzeugt, doch es gab schon einige sehr positive Erscheinungen beim FC: Das sind die Gewinner des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

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Marvin Schwäbe: Die Zeichen standen doch schon sehr auf Abschied. So sehr, dass der Verbleib selbst im Winter von Außen betrachtet nicht so ganz sicher schien. Immerhin zu einem Zeitpunkt als Marvin Schwäbe längst wieder die Nummer eins, der absolute Rückhalt bei den Geißböcken war, den Kölnern schon das ein oder andere zu Null gerettet hatte. Der Keeper blieb aber im Winter. Und da die Kölner Hintermannschaft schon das ein oder andere Mal alles andere als sicher wirkte, bekam Schwäbe auch viele Chancen sich auszuzeichnen. Am Ende des Tages avancierte der Keeper zum wohl besten der 2. Bundesliga. Gleich mehrfach schaffte es der 29-Jährige in die Kicker-Elf-des-Spieltags, stand auch in der Saison-Auswahl. Viel wichtiger aber: Schwäbe war mit zahlreichen Paraden auch der ein oder andere Punktegarant und hatte damit großen Anteil an der vermeintlich „stabilen Defensive“, erst recht aber am Aufstieg.

Laufmonster, Stammspieler und Premieren

Eric Martel: Egal ob im zentralen Mittelfeld oder in der Innenverteidigung: Der 23-Jährige spielte von den Feldspieler wohl am konstantesten auf hohem Niveau. Martel spulte (wenn er gespielt hat) die meisten Kilometer ab, gewann die meister Zweikämpfe aller Kölner und überzeugte zudem mit einer starken Zweipassquote. Der Niederbayer ist zweifelsohne der heimliche Leader der Mannschaft, unbequem als Gegner, ein aufopferungsvoller Kämpfer. „Eric, der Furchtlose“, wie Struber einst sagte. Nicht umsonst, ist die Sorge bei dem ein oder anderen FC-Fan groß, dass der Sechser im Sommer den Verein verlassen könnte. Interessenten wird es sicherlich geben, Angebote werden ganz sicherlich kommen. Und der FC wird abwägen müssen, wie mit der Personalie umzugehen ist.

Dominique Heintz: Als der Innenverteidiger zum FC stieß, da war Heintz die Rolle beim FC durchaus bewusst. Der Abwehspieler würde als Ergänzungsspieler eingeplant sein. Heintz war damit zufrieden, erklärte, er spiele, wenn er gebraucht werde und er werde irgendwann gebraucht werden. Das wurde er. Zu Beginn der Spielzeit verlor der Routinier seinen Stammplatz an Julian Pauli. Nach der Systemumstellung war auch Heintz nicht unebeteiligt an der stabileren Defensive. Heintz wurde zum unumstrittenen Stammspieler, kam auf eine ordentliche Zweikampfquote. Allerdings sind die Tempodefizite nicht wegzudiskutieren und werden möglicherweise in der Bundesliga zum Problem. Aber Heintz schaffte es ja auch in dieser Saison Kritiker zu überzeugen und neutrale Beobachter zu überraschen.

Julian Pauli: Auch, wenn es zwischenzeitlich eine sehr harte Zeit für den Kölner Youngster war, kann der 19-Jährige auf ein beeindruckendes Premierenjahr beim FC zurückblicken. Das Eigengewächs profitierte im Sommer von der Transfersperre, war nicht nur Teil des Kaders, sondern wurde früh ins kalte Wasser geworfen – und machte seine Sache gut. Allerdings eben auch in der zweiten Liga. Welche Auswirkungen etwaige Neuverpflichtungen auf die Einsatzzeit des Youngsters haben werden und ob der 19-Jährige das Tempo der Bundesliga mitgehen und gegen Kaliber wie Harry Kane und Serhou Guirassy bestehen kann, ist natürlich noch offen.

Schnelligkeit und Chancenverwertung

Linton Maina: In der vergangenen Saison zeigte der schnelle Außenbahnspieler ertsmals, was in ihm steckt. Gerade im Doppelpack mit Tim Lemperle oder Damion Downs agierte der 25-Jährige zunehmend souverän, setzte immer wieder zu Sprints über die Außen an und flankte den Ball in die Box. Mit drei Toren und elf Vorlagen liegt der gebürtige Berliner mit insgesamt 14 Scorerpunkten in der Liga nur zwei hinter FC-Top-Scorer Tim Lemperle und einen hinter Downs. Und das, obwohl der Linksaußen sieben Ligaspiele aufgrund seiner Sprunggeleksverletzung aussetzen musste. Durchaus vorstellbar, dass der Wert ohne diese Pause noch höher ausgefallen wäre.

Damion Downs: Der 20-Jährige überzeugte in der Saison in der Kölner Offensive durchaus. Mit zehn Toren und fünf Vorlagen avancierte Downs bei den Geißböcken zu einem wichtigen Teil des Kölner Angriffs. Auch er musste bekanntlich wegen einer Handverletzung pausieren, kämpfte sich aber schnell wieder zurück. Downs stand 30 Mal im Kölner Kader, davon 21 Mal in der Startelf. Mit Tim Lemperle fand der Amerikaner einen passenden Partner. Doch die Bilanz hätte sicherlich noch höher ausfallen können. Denn an der Chancenverwertung muss der Stürmer noch arbeiten. Gerade gegen erfahrenen Bundesliga-Offensiven wird es noch die ein oder andere Herausforderung geben. Mit Ragnar Ache bekommt Downs in er kommenden Saison einen neuen Partner an die Seite oder muss sich gegebenenfalls sogar gegen den Neuzugang geschlagen geben.

Auch Tim Lemperle hätte in die Gewinnerliste der Saison aufgenommen werden können. Jedoch geriet der Offensivspieler gleich zweimal während der Saison in die Kritik. Zum einen durch die Unterzeichnung des Vertrags mit der TSG Hoffenheim und den bereits im Winter besiegelten Abgang. Zum anderen durch den doch sehr fragwürdigen Party-Eklat kurz vor dem entscheidenden Aufstiegsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern. Daher ist Lemperle sicherlich zwar sportlich zu den Gewinner zu zählen, verliert aber Punkte neben dem Spielfeld.

Der 1. FC Köln auf Torwartsuche: Diese Kandidaten könnten interessant werden

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04
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Der 1. FC Köln auf Torwartsuche: Diese Kandidaten könnten interessant werden

Mit Anthony Racioppi, Philipp Pentke und Jonas Nickisch haben gleich drei Keeper den FC verlassen. Die Kölner werden also nachrüsten müssen. Natürlich werden die Verantwortlichen ihren Schattenkader haben. Doch welche Torhüter sind realistisch für Köln auf dem Markt? Diese Keeper könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Marvin Schwäbe soll der Vertrag, der ohnehin bis 2027 läuft, verlängert werden. Die Kölner setzen wieder auf den Torwart, der in der Vorsaison kurzfristig ausgemustert wurde. Doch die FC-Bosse müssen das Team um dem Stammkeeper auffüllen. Keine leichte Aufgabe, schließlich soll der Ersatzmann Schwäbe fordern, gleichzeitig aber auch bereit sein, auf der Bank zu sitzen. Diese Keeper könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich aber nicht um Transfergerüchte.

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Marcel Lotka: Der 24-Jährige galt bereits früh als großes Talent, durchlief nicht umsonst die Nachwuchsmannschaften von unter anderem Bayer Leverkusen. Bei Hertha BSC feierte der Keeper früh sein ungeahntes Debüt und kam auf zehn Liga-Einsätze, bevor es zur Zweitvertretung von Borussia Dortmund ging. Beim BVB konnte sich der Keeper bei den Profis nicht durchsetzen, da die Konkurrenz miz Gregor Kobel und Alexander Meyer einfach zu groß war. Lotka überzeugte in der 3. Liga und sucht nun eine neue Herausforderung. Da sein Vertrag in Dortmund ausläuft wäre der Keeper ablösefrei zu haben. Der FC hat sich schon im vergangenen Winter für Lotka interessiert.

Mit viel Erfahrung

Yvon Mvogo: Ebenfalls ablösefrei wäre der Schweizer zu haben. Der 30-Jährige spielte zuletzt beim fC Lorient in der zweiten französischen Liga. Der Vertrag läuft ebenfalls am Ende der Saison aus. Mvogo sammelte zwischen 2017 und 2020 als Ersatzkeeper bei RB Leipzig bereits Bundesliga-Erfahrung. Der Keeper spielte aber auch schon für die Young Boys Bern, PSV Eindhoven und eben Lorient und kommt insgesamt auf rund 300 Pflichtspiel-Einsätze. Der Torhüter durchlief sämtlichen Junioren-Nationalmannschaften der Eidgenossen und kommt auf elf Einsätze bei der A-Nationalmannschaft. Schon im vergangenen Sommer wollte der 30-Jährige wechseln, bleib am Ende aber in Frankreich. Das hat sich für Lorient ausgezahlt. Mvogo wurde zum besten Keeper der zweiten Liga gewählt. Ob der Torhüter Lust auf Nummer zwei hat, ist aber fraglich.

Alexander Schwolow: Anfang Mai lehnte der Keeper dem Vernehmen nach ein Angebot von Union Berlin ab. Der Vertrag wurde nicht verlängert, der Keeper ist ablösefrei. Bei den Eisernen vertrat der 32-Jährige den verletzten Stammtorhüter Frederik Rönnow in sieben Begegnungen. Doch Schwolow blickt selbst ebenfalls auf ordentlich Erfahrung zurück. Alleine in der Bundesliga sammelte der Keeper mehr als 200 Einsätze – unter anderem für den SC Freiburg. Anfang Mai sollen sich einige Bundesligisten für den Keeper interessiert haben, der FC war zu diesem Zeitpunkt eher nicht dabei. Gut möglich, dass Schwolow ebenfalls auf einen Stammplatz schielt.

Junge Talente

Johannes Schenk: Interessant könnte auch ein talentierter, junger Keeper werden. Schenk durchlief zahlreiche Juniorenteams beim FC Bayern München, wechselte dann nach Münster und ist dort uneingeschränkter Stammkeeper. Der 22-Jährige gilt als großes Talent, dem die Zukunft gehören kann. Allerdings hat Schenk noch Vertrag bis 2027 und es gibt keine großen Anzeichen für einen möglichen Wechsel. Interessenten dürfte es genug geben. Und Schenk gehört zum erweiterten Kreis des U21-Kaders, der sich gerade auf die EM in der Slowakei vorbereitet. Der Marktwert wird auf eine Millionen Euro geschätzt, ein Transfer des großen Talents dürfte aber eine deutlich höhere Ablöse mit sich bringen. Schenk würde beim FC zudem seinen Stammplatz aufgeben müssen. Damit wäre dem Keeper sicher nicht geholfen.

Felix Gebhardt: Auf einem ähnlichen Niveau befindet sich auch der Keeper von Jahn Regensburg. Allerdings hat der 23-Jährige nur noch bis Sommer 2026 Vertrag. Sollte Gebhardt den Kontrakt nicht verlängern, würde eine markgerechte Ablösesumme nur noch in diesem Sommer erzielt werden können. Durch den Abstieg dürfte sich auch die Ablöse aber ohnehin im Rahmen halten. Der Marktwert wird auf 900.000 Euro geschätzt. Aber auch der ehemalige U-Nationalspieler benötigt Spielpraxis, der er in Köln wohl eher nicht bekommen wird. Gut möglich aber, dass Gebhardt Bundesliga-Luf schnuppern mag.

Luca Plogmann: Der 25-Jährige gilt ebenfalls als Talent, kam aber zuletzt nur noch selten zum Einsatz. Der Keeper, der sämtliche Juniorenmannschaften von Werder Bremen durchlief, ist aktuell bei den Go Ahead Eagles in der Eredivisie nur noch zweite Wahl, auch, wenn er am letzten Spieltag noch spielte. Die Hinrunde war der Keeper noch gesetzt. Der Vertrag läuft noch bis 2026, der Marktwert wird auf 600.000 Euro eingeschätzt.

Jonathan Fischer: Der Däne gilt als eins der größten Talente des Landes und sorgt aktuell in der norwegischen ersten Liga bei Fredrikstad für Furore. Alleine der Marktwert ist zuletzt explodiert und auf 2,5 Millionen Euro angestiegen. Neben einigen deutschen Clubs – unter anderem der FC – soll es auch Interessenten aus England und Italien geben. Der Keeper hat im Grunde die Qual der Wahl. Die Ersatzbank hinter Marvin Schwäbe gehört wohl nicht dazu.

Keeper verkündet Abschied: Wird Marcel Lotka nun wieder ein Thema beim 1. FC Köln?

Marcel Lotka will Borussia Dortmund verlassen
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Keeper verkündet Abschied: Wird Marcel Lotka nun wieder ein Thema beim 1. FC Köln?

Schon im vergangenen Winter war er beim FC im Gespräch. Wird Marcel Lotka beim 1. FC Köln nun wieder zum Thema? Die Kölner suchen bekanntlich eine neue Nummer zwei und der Keeper der Dortmunder Reserve verkündete nun seinen Abschied.

Nach den Abschieden von Philipp Pentke und Anthony Racioppi suchen die Kölner wieder eine neue Nummer zwei. Wird Marcel Lotka beim 1. FC Köln nun wieder zum Thema?

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Real Madrid, der FC Barcelona oder Sporting Lissabon – über die internationalen Gegner kann sich Marcel Lotka in dieser Saison wohl nicht beschweren. Der Keeper reiste in dieser Spielzeit mit dem BVB durch halb Europa, saß auch auf der Bank, kam für die Borussia bei den Profis aber nicht zum Einsatz. Denn Lotka war in Dortmund als Keeper der Reserve vorgesehen und dort sicherlich der beste Torhüter der Liga. Kein Wunder also, dass der 24-Jährige mehr will. „Nach intensiven und lehrreichen Jahren beim BVB ist nun für mich die Zeit gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, schreibt Lotka auf Instagram. Der Keeper galt schon vor einigen Jahren als der absolute Newcomer unter den Torhütern. Und seine Profikarriere startete mit eine Kuriosum.

Köln im Winter an Lotka interessiert

Denn eigentlich war Lotka bei Hertha BSC nur als Nummer fünf eingeordnet. Da aber mit Oliver Christensen, Rune Jarstein und Nils Körber drei Keeper ausfielen, avancierte Lotka zum Ersatzkeeper und als dann auch noch Alexander Schwolow passen musste, feierte Lotka sein Profi-Debüt. Dank guter Leistungen blieb der Keeper bis zum Saisonende im Kasten. Eigentlich eine gute Voraussetzung für die Folgespielzeit. Nur hatte Lotka da bereits seinen neuen Vertrag bei der Zweitvertretung des BVB unterschrieben. In Dortmund gab es trotz starker Leistungen bei den Profis kein Vorbeikommen an Gregor Kobel und Alexander Meyer. So deutete sich schon im Winter ein Abgang an. Immerhin hätte es dann für den Keeper, dessen Marktwert auf 1,3 Millionen Euro geschätzt wird, gegeben. Ein starker Wert für die 3. Liga.

Und damals soll sich auch (wie berichtet) der 1. FC Köln mit dem Keeper befasst haben. Bekanntlich deutete sich der Abgang von Jonas Urbig an, die Kölner suchten eine neue Nummer zwei. Und Chritian Keller beobachtete mit seinen Scouts Spieler der Dortmunder Zweitvertretung. Auch der FC Augsburg und der 1. FC Heidenheim mischten damals in der Verlosung mit. Doch Lotka blieb in Dortmund, der FC entschied sich für Anthony Racioppi, der mittlerweile den Verein wieder verlassen hat. Für Lotka hat sich die Situation nun also final verändert. Der Vertrag ist ausgelaufen, der Keeper geht. Und der FC könnte wieder interessiert sein, denn es muss eine neue Nummer zwei her. Allerdings hatte Lotka in der Vergangenheit betont, sich selbst als Nummer eins zu sehen. Das wäre in Köln erst einmal nicht der Fall.

Bleibt er oder geht er? Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe beim 1. FC Köln?

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln.
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Bleibt er oder geht er? Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe beim 1. FC Köln?

Während es fast täglich neue Wasserstandsmeldungen über Trainerkandidaten gibt und auch die ersten vermeintlichen Neuzugänge diskutiert werden, ist es bei den möglichen Abgängen noch weitestgehend ruhig. Nur ein potenzieller Abschied wird fleißig diskutiert beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Max Finkgräfe?

Der Kreis der gehandelten Trainerkandidaten ist überschaubar bei den Geißböcken und doch wird über kein Thema mehr berichtet. Auch die ersten vermeintlichen Neuzugänge werden bereits bewertet. Auf der anderen Seite könnte es aber auch weitere Abgänge geben und dabei sogar Leistungs- oder Hoffnungsträger beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Max Finkgräfe?

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Auch Max Finkgräfe feierte vor knapp zehn Tagen natürlich ausgelassen mit der Mannschaft den Aufsstieg im Kölner Stadion. Dabei verlief die Saison für den Linksverteidiger alles andere als gewünscht. Finkgräfe startete als einer der absoluten Hoffnungsträger in die neue Saison. Kein Wunder, der Linksverteidiger war der absolute Senkrechtstarter der Vorsaison, einer der wenigen Akteure, die im Abstiegsjahr wirklich ablieferten. Finkgräfe feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt, auch sein erstes Profitor und stand für den Plan, den die Kölner auch aufgrund der Transfersperre verfolgen wollten. Der FC wollte möglichst viele vielversprechende Talente schnellstmöglich in die Mannschaft integrieren und so mögliche Vakanzen aus dem Abstieg auffangen.

Entscheidung sei „ergebnisoffen“

Doch Finkgräfe verletzte sich, fiel lange aus und musste den sicher gelaubten Stammplatz an Routinier Leart Pacarada abtreten. Der machte seine Sache auch ordentlich. So ordentlich, dass Gerhard Struber keine große Veranlassung sah, den Youngster mit viel Spielzeit auszustatten. Finkgräfe saß oft auf der Bank, sein Comeback feierte das Eigengewächs auf der ungewohnten Rechtsverteidigposition gegen Ulm. Es ging gründlich daneben und war nach 45 Minuten (rotgefährdet) wieder beendet. Auch anschließend erhielt der 21-Jährige seine Chancen, allerdings eher wenige. Etwas kryptisch erklärte Struber während der Saison, dass er den gelernten Linksverteidiger ohnehin gerne auf einer Position sehe, auf der man Finkgräfe noch nicht hat spielen sehen. Welche Rolle Struber meinte, bleibt sein Geheimnis.

Und da es nicht bereits früh im Jahr die erhofften Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung gegeben hat, soll Finkgräfe über seinen Abschied aus Köln nachdenken, dem Verein signalisiert haben, dass er den Weg mit den Kölnern nicht mehr weitergehen wird. Mit Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart soll es zwei Interessenten geben, wobei beim Letzteren die Spur wohl ein wenig erkaltet ist. Dennoch gilt ein Abschied aus Köln als sehr wahrscheinlich. „Ich kann verstehen, dass bei Max eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, auch weil er eine hohe Erwartungshaltung an sich selber hat. Ich habe mit ihm schon sehr offen darüber gesprochen und denke, dass seine Entwicklung beim 1. FC Köln noch nicht vorbei ist“, sagte Thomas Kessler nun dem „Express„.

Dem Vernehmen nach sieht Finkgräfe seine Entwicklung aber nicht mehr in Köln. „Ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm sehr gerne zusammen weiterarbeiten würde. Aber es ist das eine, jemandem einen Weg aufzuzeigen und die Gespräche anzubieten – auf der anderen Seite muss dann natürlich auch die Bereitschaft des Spielers da sein“, sagt Kessler, der den Abschied des Youngsters aber noch nicht in Stein gemeißelt sieht. „Nein, das ist in meinen Augen ergebnisoffen. Wir wollen die Gespräche aufnehmen und müssen dann abwarten, wie der Spieler darauf reagiert.“

Book und Steffen im Doppelpack? Was ist dran am Gerücht um den 1. FC Köln?

Nils-Ole Book und Horst Steffen
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Book und Steffen im Doppelpack? Was ist dran am Gerücht um den 1. FC Köln?

Das Rätselraten um den neuen Trainer bei den Geißböcken geht weiter. Am Montagabend wurde eine neue Variante in den Ring geworfen für den 1. FC Köln: Was ist dran am Gerücht um Nils-Ole Book und Horst Steffen?

Auch weiterhin brodelt die Gerüchteküche bei den Geißböcken. Die Frage nach dem Trainer geht in die nächste Runde. Am Rande des Relegationsspiels ging es in gewisserweise auch um den 1. FC Köln: Was ist dran am Gerücht um Nils-Ole Book und Horst Steffen?

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Der Ausgang der Begegnung hätte für alle Protagonisten der SV Elversberg nicht bitterer sein können. Zwölf Sekunden waren im Relegations-Rückspiel noch zu spielen, da nahm sich Leonardo Scienza ein Herz, ließ seinen Gegner aussteigen und erzielte das 2:1 für Heidenheim. Die Mannschaft von Frank Schmidt bleibt somit in der Bundesliga, die von Horst Steffen wird weiter zweitklassig agieren. Ob der Coach dann aber noch an Bord ist, ist eher unwahrscheinlich. Denn Steffen ist ein sehr begehrter Übungsleiter. Der Trainer wird aktuell mit zahlreichen Vereinen in Verbindung gebracht. Unter anderem eben auch mit dem FC. Steffen ist einer der drei Favoriten auf den Trainerjob – zumindest wird der Coach genauso wie Lukas Kwasniok und Christian Titz immer wieder genannt.

Verlassen Book und Steffen die SV Elversberg?

Und durch den verpassten Aufstieg könnte die Personalie tatsächlich noch spannender werden. Denn es scheint äußerst unwahrscheinlich, dass Steffen bleibt. Weder bei Sky noch bei Sat1 wollte sich der Trainer zu seiner Zukunft äußern. Steffen wollte nur über den Abend sprechen, das sportliche, die Leistung der Mannschaft. „Von mir gibt es dazu keinen Kommentar“, sagte Steffen. Ein Treuebekenntnis hört sich anders an. Neben dem FC wird Steffen auch unter anderem mit Werder Bremen und Hannover 96 in Verbindung gebracht. Tatsächlich wäre die Verpflichtung für Köln nicht unbedingt die erste Wahl, aber eine durchaus denkbare Option. Dem Vernehmen nach hätten Lukas Kwasniok und Christian Titz eher die Chance auf eine Verpflichtung. Während des Relegationsspiels machte aber noch ein weiteres Gerücht die Runde. Demnach ist Horst Steffen nicht der einzige Verantwortliche der geht.

Wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, könnte auch Nils-Ole Book den Verein verlassen. Der Sportdirektor ist so etwas wie der Architekt der SV Elversberg, der Kaderplaner und hat durch den Erfolg mit den Saarländern natürlich auch Interesse geweckt. Laut Plettenberg sollen Köln und Mönchengladbach Interesse an einer Verpflichtung haben. Dabei käme ein Wechsel zum FC doch durchaus überraschend, schließlich haben die Kölner gerade erst Thomas Kessler zum Sportdirektor ernannt. Der ehemalige Keeper hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben und soll sich um einen neuen Trainer sowie einen wettbewerbsfähigen Kader kümmern. Book wäre für den FC sicherlich interessant, die Frage ist nur in welcher Funktion und welche Rolle Kessler einnehmen würde.

Thomas Kessler drückt bei Damion Downs aufs Tempo

Damion Downs nach seinem Trefffer für den 1. FC Köln
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Thomas Kessler drückt bei Damion Downs aufs Tempo

Auch wenn das Hauptaugenmerk aktuell wohl auf der Verpflichtung eines Trainers liegt, wird die Kaderplanung beim FC weiter vorangetrieben. Neben Neuverpflichtungen geht es auch um Vertragsverlängerungen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler will mit Damion Downs verlängern.

Nicht nur die Suche nach einem neuen Trainer hat beim FC höchste Priorität. Es geht auch um die Verträge der aktuellen Spieler beim 1. FC Köln: Thomas Kessler will möglichst schnell mit Damion Downs verlängern.

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Die Suche nach einem neuen Trainer läuft beim FC auf Hochtouren. Die ersten Gespräche sind bereits geführt, weitere stehen diese Woche an. Doch Thomas Kessler hat zurzeit auch noch ganz andere Aufgaben auf der Agenda. Es gilt, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Bundesliga-Saison zusammenzustellen. Keine leichte Aufgabe, das Budget ist überschaubar, der FC braucht gleich auf mehreren Positionen Verstärkungen. Der Deal mit Ragnar Ache soll in den letzten Zügen sein. Es wird aber auch einen zweiten Torhüter brauchen sowie Verstärkungen in der Innenverteidigung und mindestens im zentralen Mittelfeld. Viel Arbeit für Thomas Kessler und längst nicht alles. Denn es laufen zahlreiche Verträge im Sommer 2026 aus. Darunter eben auch die einiger Leistungsträger.

„Sportliche und finanzielle Perspektive“

Und will der FC diese nicht in diesem Sommer verkaufen, ist eine Vertragsverlängerung unumgänglich. Sonst drohen die nächsten ablösefreien Abgänge. Eric Martel, Jan Thielmann und Damion Downs stehen dem Vernehmen nach ganz oben auf der Liste von Kessler. Doch gerade die Verträge von Martel und Thielmann werden aktuell wohl eher nicht angefasst. Denn die Akteure befinden sich mit der deutschen U21 im Vorbereitungscamp für die bevorstehende Europameisterschaft in der Slowakei. Sollte Deutschland weit kommen, wird zwischen Ende des Turniers und Beginn der Vorbereitung nicht sonderlich viel Zeit liegen. Martels Berater kündigte zuletzt an, erst nach der EM über Verträge sprechen zu wollen. Der Fokus liegt aktuell auf dem Kontrakt von Damion Downs.

Denn den will Kessler möglichst schnell verlängern. „Nach der Verpflichtung von Friedhelm Funkel war die Zukunfts-Planung rund um Damion das Erste, was ich mir auf den Schreibtisch gezogen habe. Ich bin dann zu unserem Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff ins Büro gegangen und habe ihm verdeutlicht, dass wir diese Personalie priorisieren sollten“, sagte Kessler der „Bild„. „Wir haben Damion ein Rundumpaket angeboten, sowohl mit sportlicher als auch finanzieller Perspektive, das es bei einem Spieler in diesem Alter beim FC lange nicht mehr gab. Ich hoffe, dass Damion das Angebot annimmt und seinen Vertrag verlängert“, sagt Kessler. Auch der Stürmer wird im Sommer auf Länderspielreise gehen. Downs wurde für das Vorbereitungscamp auf den Golden Cup in den Kader der USA berufen.

1. FC Köln in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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1. FC Köln in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok

Wird es so langsam in Sachen Trainersuche ernst beim FC? Der 1. FC Köln befindet sich in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok. Der 43-Jährige gilt als einer der Top-Kandidaten in Köln. Der FC müsste für den Trainer aber eine Ablösesumme an den SC Paderborn bezahlen.

Der 1. FC Köln befindet sich bei der Suche nach einem neuen Trainer offensichtlich in intensiven Gesprächen mit Lukas Kwasniok. Das berichtet der TV-Sender „Sky“. Kwasniok wird schon seit einigen Wochen als einer der Top-Kandidaten beim FC gehandelt.

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Am Freitagvormittag ploppte die Nachricht auf, dass Friedhelm Funkel dem FC abgesagt habe, den Kölnern als Trainer nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Reaktion der Clubführung der Geißböcke ließ nicht lange auf sich warten. „Wir haben heute ein sehr offenes und respektvolles Gespräch mit Friedhelm Funkel geführt. Von Beginn an war der Austausch von großer Wertschätzung und Augenhöhe geprägt“, sagt der neue Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir haben dabei transparent dargelegt, dass wir im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen.“ Und offenbar stand bereits am Freitag eins dieser Gespräche auf der Agenda. Denn wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, habe es am Freitag ein langes Treffen mit dem vermeintlichen Wunschkandidaten gegeben.

Ablöse würde fällig werden

Das berichtet Sky-Reporter Patrick Berger in der Sendung „Transfer update“. Demnach habe es am Freitag ein Treffen zwischen Kwasniok und den FC-Bossen gegeben und die Beteiligten hatten sich wohl viel zu erzählen. Denn dieses Gespräch soll rund vier Stunden gedauert haben. „Beide Seiten sind sehr gut aus dem Gespräch rausgegangen, aber es ist weiterhin alles offen“, so Berger. Kwasniok wurde schon seit längerem als Top-Kandidat gehandelt. Der 43-Jährige ist für seinen Offensivfußball bekannt und gilt als Entwickler und Motivator. Kwasniok hatte bereits vor Monaten bekannt gegeben, den SC Paderborn verlassen zu wollen. Allerdings würde für den Trainer eine Ablösesumme anfallen, denn der 43-Jährige, den es tatsächlich in die Bundesliga ziehen soll, hat noch Vertrag bei den Ostwestfalen.

Kwasniok wird aber auch bei zahlreichen anderen Vereinen gehandelt. Am Montag gesellte sich mit Werder Bremen ein weiterer Bundesligist dazu. Auf der anderen Seite werden aber auch die Geißböcke weitere Gespräche führen. Zu den Top-Kandidaten gehören neben dem 43-Jährigen nach wie vor Christian Titz, Horst Steffen und Urs Fischer. Auch Christian Eichner wird oft genannt. Pellegrino Matarazzo soll dem Vernehmen nach nicht auf der Liste der Geißböcke stehen. Funkel selbst hatte sich eine Weiterbeschäftigung beim FC vorstellen können. Allerdings gab es offenbar in den Gremien viel Gegenwind. Gegenwind, den Funkel nicht mitgehen wollte. Mit einer Entscheidung in der Trainerfrage wird bis zum Ende der Woche gerechnet. Doch die Kölner wollen auch nichts überstürzen.

Keine Chance für den 1. FC Köln bei Salih Özcan? Gespräche mit Besiktas Istanbul laufen

Salih Özcan im Zweikampf mit Thomas Müller
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Keine Chance für den 1. FC Köln bei Salih Özcan? Gespräche mit Besiktas Istanbul laufen

In der vergangenen Woche ploppte das Gerücht auf, Salih Özcan könnte zum FC zurückkehren. Doch die Chancen auf eine Rückkehr sind ganz offensichtlich nicht die Größten für den 1. FC Köln: Besiktas Istanbul verhandelt mit dem BVB um Salih Özcan.

Die Hoffnung auf eine Rückkehr war bei vielen FC-Fans vor genau einer Woche groß, jene könnten nun enttäuscht werden. Denn aktuell sieht es nicht so aus als gäbe es den Zuschlag für den 1. FC Köln: Besiktas Istanbul verhandelt mit Dortmund um Salih Özcan.

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Salih Özcan befindet sich aktuell im Urlaub. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund postet ab und an seine Storys bei Instagram und lässt die Fans ein wenig an Meer, Stränden und Bergen teilhaben. Gut möglich, dass die Anhänger des türkischen Nationalspielers bald noch häufiger in den Genuss ähnlicher Aufnahmen kommen. Denn die Chancen stehen offenbar nicht schlecht, dass der 27-Jährige künftig in der Türkei kickt. Laut dem Online-Portal „GazeteFutbol“ stehen Borussia Dortmund und Besiktas Istanbul in Verhandlungen um den Mittelfeldspieler. Özcan selbst soll bereits sein „Okay“ gegeben haben. Der türkische Fußballverband hat für die kommende Saison eine Regel eingeführt, nach der pro Team nur 14 ausländische Spieler registriert werden dürfen. Mit der Verstärkung durch türkische Nationalspieler will Besiktas den Kader im Vergleich zur Konkurrenz stärken.

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Verhandlungen laufen

Und damit dürfte der Wunsch vieler FC-Fans durchkreuzt sein, Özcan wieder im FC-Trikot auflaufen zu sehen. Dieses Gerücht ploppte in der vergangenen Woche bei „Sky“ auf. Am Montagabend wollte sich Thomas Kessler auf der Saisonabschlussfeier der Geißböcke nicht konkret dazu äußern, deutete aber an, dass er Özcan sehr gut kenne und viel von dem Mittelfeldspieler halte. Das Interesse der Kölner dürfte tatsächlich groß sein, schließlich hat Dejan Ljubicic im zentralen Mittelfeld eine große Lücke hinterlassen und die Zukunft von Eric Martel ist ebenfalls nicht sicher geklärt. Die Wahrscheinlichkeit Özcan zu verpflichten, war aber sicherlich an das Interesse des Spielers geknüpft. Denn der FC hätte ganz sicher nicht die kolportierten 4 bis 5 Millionen Euro Gehalt für den Mittelfeldspieler aufgebracht. Özcan hätte für eine Rückkehr auf Teile seines Gehalts verzichten müssen.

Da der 27-Jährige aber nun grünes Licht gegeben haben soll, scheint dieser Gedanke bei dem türkischen Nationalspieler nicht weiter gereift zu sein. Özcan spielt aktuell für Borussia Dortmund, die Konkurrenz ist aber im BVB-Zentrum groß, Özcan kann sich nicht durchsetzen. Auch deswegen stand im vergangenen Jahr die Leihe zum VfL Wolfsburg an. Aufgrund des erheblichen Verletzungspeches bei den Borussen kehrte Özcan früher zurück. Im Sommer 2026 läuft der Vertrag des ehemaligen Kölners in Dortmund aus. Für eine Leihe müsste der BVB den Vertrag zunächst verlängern und das scheint ausgeschlossen. Insofern werden die Borussen möglichst schnell einen Käufer finden wollen, wenn sie ihn nun nicht schon gefunden haben.