„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Die U21 des 1. FC Köln präsentiert sich in diesen Tagen als Aufbau-Gegner für die Abstiegskandidaten. Auf die bittere 0:1-Niederlage in Wuppertal folgte ein frustrierendes 1:3 zuhause gegen Bochums U21. Am Mittwoch wartet mit Wiedenbrück schon das nächste Kellerkind auf die FC-Talente.

Nach der Pleite vom Wochenende steht für die Reserve des 1. FC Köln bereits am Mittwoch das nächste Duell vor der Tür. Dann trifft die Mannschaft von Evangelos Sbonias auf Wiedenbrück.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich zum wiederholten Mal durch schlechtes Abwehrverhalten um etwas Zählbares gebracht. Gegen den VfL Bochum waren es zwei Flanken in den Sechzehner, die der U21 den Stecker zogen. „Du musst hier mit 2:0 führen mindestens und darfst das Ding nicht mehr aus der Hand geben“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias nach dem Schlusspfiff, „dann haben wir 10, 15 gar nicht gute Minuten. Wenn man die Jungs in Schutz nehmen will, werden wir da auch knallhart bestraft. Wenn man sie nicht in Schutz nehmen will, dann ist es so, dass sie da wie eine Schülermannschaft verteidigen. Das kann man sich aussuchen.“

“60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben“

Der Trainer analysierte zusammenfassend: „60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben und bitterböse dafür bestraft worden.“ Bitter für den FC war auch, dass der nicht nur aufgrund seines Tores bis dahin sehr auffällige Jonathan Friemel zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste: „Leider ist die Wade zugegangen“, erklärte Sbonias, „er hat gemeint, er spürt die Wade. Dann ist es bei so einem jungen Spieler auch eine Sicherheitsmaßnahme.“ Für den U19-Kapitän war es der zweite Regionalliga-Einsatz innerhalb von sechs Tagen. Friemel war, neben Mikolaj Marutzki im Tor, der einzige U19-Spieler. Maik Akumu musste angeschlagen pausieren, Alessandro Puzzo und Kristiyan Irmiev kehrten zur U19 zurück, nachdem sie unter der Woche mit der U21 trainierten.

Welcher Jugendspieler am Mittwoch beim Nachholspiel in Wiedenbrück dabei sein wird, konnte Sbonias am Freitagabend noch nicht beantworten. Der Plan dürfte final auch erst zu Wochenbeginn am Geißbockheim geschmiedet werden. Für Malek El Mala und Etienne Borie wird die Partie beim nächsten Abstiegskandidaten noch zu früh kommen. Mit Patrik Kristal wird immerhin aber ein Spieler nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen können. Für Sbonias bedeutet das jedoch eine schwierige Entscheidung, denn Ilias Elyazidi wusste als Kristal-Ersatz auf der Doppel-Sechs gegen Bochum durchaus zu überzeugen. Die Rückkehr von Luc Dabrowski ist noch ungewiss. Der Innenverteidiger laborierte zuletzt nach dem Wuppertal-Spiel an muskulären Problemen.

Nach jetzt gleich zwei Niederlagen in Folge gegen Abstiegskandidaten ist die U21 wieder in der Pflicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei dürfte das Gastspiel in Wiedenbrück ähnlich verlaufen wie jüngst in Wuppertal bei einem Gegner, der vor allem über die kämpferische Komponente kommen dürfte.

Trotz Friemel-Traumtor: U21 des 1. FC Köln kassiert gegen Bochum die zweite Pleite in Folge

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Trotz Friemel-Traumtor: U21 des 1. FC Köln kassiert gegen Bochum die zweite Pleite in Folge

Nächster Nackenschlag für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Talente kassierten sechs Tage nach dem 0:1 beim Wuppertaler SV die zweite Niederlage in Serie beim 1:3 (1:0) gegen die U21 des VfL Bochum.

Ein Traumtor des U19-Kapitäns Jonathan Friemel vor der Pause reichte am Ende nicht für etwas Zählbares.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur bitteren 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV auf fünf Positionen. Mikolaj Marutzki kehrte für Luis Hauer zwischen die Pfosten zurück. Zudem starteten Luca Lechner, Marvin Ajani, Ilias Elyazidi und Luca Dürholtz für Luc Dabrowski, den verletzten Etienne Borie, den gesperrten Patrik Kristal und Cenny Neumann, der mit den Profis nach Augsburg reiste.

U21 mit bester Chance

Die Gäste aus Bochum besaßen die erste Torchance des Abends. Mikail Özkan, der diesmal zentral in der Dreierkette agierte, vertändelte den Ball leichtfertig fast auf der Grundlinie. Die Gäste spielten quer ins Zentrum, doch Marutzki war gegen den Schuss von Aurel Wagbe aus kurzer Distanz aufmerksam und parierte (9.). Die Kölner hatten ihre beste Chance bei einem Steilpass von Jonathan Friemel auf der linken Seite in den Lauf von Bernie Lennemann. Der Stürmer zog in den Sechzehner, schoss aber aus kurzer Distanz genau auf den VfL-Torwart Hugo Rölleke. Das hätte die Führung sein müssen (17.).

Wenig später durften die FC-Talente jubeln: Nach einer Flanke von Sargis Adamyan ins Zentrum klärte Bochums Abwehr genau zu Jonathan Friemel. Der Flügelspieler nahm den Ball an und verwandelte von der Strafraumlinie sehenswert mit Wucht ins lange Eck zum 1:0 (25.). Glück für den FC: Die Kamerabilder lösten es zwar nicht endgültig auf, aber Yannick Mausehund dürfte zuvor in der Entstehung beim Zuspiel von Mikail Özkan im Mittelfeld im Abseits gestanden haben.

Bitter für den FC

Die Bochumer besaßen ihren besten Torabschluss kurz nach der Pause. Marutzki lenkte einen Distanzschuss von Louis Köster mit den Fingerspitzen über die Latte (51.). Marvin Ajani wäre kurz danach beinahe der zweite Kölner Treffer gelungen. Der Verteidiger, der zur zweiten Hälfte von der rechten auf die linke Seite wechselte, schlenzte den Ball nach Zuspiel von Adamyan aus 16 Metern nur an den rechten Pfosten (53.). Das rächte sich nach einer Stunde, als die Bochumer vom linken Flügel in den Strafraum flankten. Louis Köster entwischte im Zentrum Marvin Ajani und schoss zum 1:1 ein (60.).

Und es kam noch bitterer für die Gastgeber. Köster legte kurz danach eine Flanke im Sechzehner ab an den Fünfer zu Niklas Jahn, der zum 1:2 einschob (64.). Der Doppelschlag war zugleich ein Wirkungstreffer für die Young Goats, denen in der Folgezeit wenig im Spiel nach vorne gelang. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet witterten hingegen ihre Chance und wollten mit dem dritten Treffer für die Entscheidung sorgen.

Das gelang kurz vor Schluss. Nach einer hohen Hereingabe tauchte Luis Hartwig blank am Fünfer auf, legte quer zu Jonathan Akaegbobi, der zum 1:3 einschob (86.). Die U21 hat ein Spiel, das sie bis zur Halbzeit unter Kontrolle hatte, leichtfertig aus den Händen gegeben und kassierte die zweite Niederlage in Folge. Die Kölner verpassten es damit, in der Tabelle zumindest bis Samstag am rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach vorbeizuziehen und auf den siebten Platz zu klettern.

Für die U21 geht es bereits am kommenden Mittwochabend (19:30 Uhr) mit dem Nachholspiel beim SC Wiedenbrück weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund, Özkan (75. Labenz), Lechner, Friemel (46. Zimmermann) – Elyazidi, Harchaoui (75. Yacobi) – Dürholtz (85. Süne) – Adamyan (66. Toure), Lennemann. Tore: 1:0 Friemel (25.), 1:1 Köster (60.), 1:2 Jahn (64.), 1:3 Akaegbobi (86.).

Erneute Sorgen um U21-Offensivjuwel könnten einem U19-Talent zur Premiere verhelfen

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Erneute Sorgen um U21-Offensivjuwel könnten einem U19-Talent zur Premiere verhelfen

Die U21 des 1. FC Köln muss am Freitagabend (19:30 Uhr) einmal mehr parallel zu den FC-Profis antreten und empfängt den VfL Bochum im Franz-Kremer-Stadion.

Trainer Evangelos Sbonias muss beim Duell gegen den VfL gleich auf zwei Spieler im Mittelfeld verzichten.

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Die Sorgenfalten wegen Etienne Borie am vergangenen Samstag waren berechtigt, wie sich im Nachhinein herausstellte. Der 19-Jährige sank ohne Gegnereinwirkung auf dem Rasen zusammen und musste noch vor der Halbzeit von zwei Betreuern gestützt das Feld verlassen. Das Offensivtalent, das in der Vergangenheit bereits so häufig von Verletzungen ausgebremst wurde, verpasst auf jeden Fall das anstehende Heimspiel am Freitagabend gegen die U21 des VfL Bochum. Das verriet Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com: „Er hat nicht trainiert, es sind muskuläre Probleme, er fällt aus. Wir hoffen aber, dass es nicht zu langwierig wird und müssen von Tag zu Tag schauen, wie wir die Belastung steuern können.“

Auch Patrik Kristal steht nicht zur Verfügung

Mit Patrik Kristal muss Sbonias gegen Bochum einen zweiten Spieler im Mittelfeld ersetzen. Der 18-Jährige sah bei der 0:1-Niederlage in Wuppertal seine fünfte gelbe Karte und ist daher gesperrt. „Da müssen wir schauen, wie und mit wem wir das auffangen. Da sind ein paar Jungs, die in Frage kommen.“ Einer der Kandidaten könnte sogar Kristiyan Irmiev sein. Der Bulgare, der eigentlich noch für die U19 spielt, trainierte in dieser Woche bei der U21 mit und käme grundsätzlich für die Kristal-Position im defensiven Mittelfeld in Betracht. Neben Irmiev rückte in den vergangenen Tagen ebenso Alessandro Puzzo aus der U19 auf und könnte ebenfalls in den Spieltagskader rutschen. Jonathan Friemel und Maik Akumu blieben weiterhin bei der U21.

Mit Mikolaj Marutzki ist auch der vormalige U19-Torhüter wieder an Bord, nachdem er in Wuppertal noch ausfiel. Ob er allerdings sofort wieder zwischen die Pfosten zurückkehren oder Luis Hauer einen weiteren Einsatz erhalten wird, ließ Sbonias im Gespräch noch offen: „Wir schauen nach dem Abschlusstraining, wie er die Belastung vertragen hat und wie es dann für Freitagabend aussieht.“ Malek El Mala muss derweil weiter auf sein Comeback warten. Der Stürmer konnte wegen eines Muskelrisses seit dem 2. November kein Spiel mehr absolvieren. „Da ist es so, dass die Belastungen noch nicht so toleriert werden, dass wir da einen Schritt weiter gehen können. Daher müssen wir noch ein bisschen abwarten“, verriet der Trainer auf COFC-Nachfrage.

„Wir werden wieder unseren Fußball spielen können“

Die U21 wird – wie schon in Wuppertal – als Favorit in das Spiel gegen den VfL gehen. Die Bochumer stehen als Aufsteiger aktuell auf dem vorletzten Platz. Dennoch erwartet Sbonias: „Am Freitagabend wird das Spiel komplett anders sein. Wir werden wieder unseren Fußball spielen können. Wir haben einen Gegner, der sportlich auch mit dem Rücken zur Wand steht, aber einen ganz anderen Ansatz hat als der Wuppertaler SV.“

Die Bergischen kamen am vergangenen Samstag insbesondere über die körperliche und kämpferische Komponente, während die U21 des VfL Bochum eher mit spielerischen Konzepten erwartet wird. Das wiederum kommt den FC-Talenten grundsätzlich entgegen.