„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Britta Carlson fand lobende worte für den Gegner
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„War nicht das einfachste Spiel“: Frauen-Coach Carlson lobt Gegner nach Pokal-Kantersieg

Eins steht bereits nach dem ersten Auftritt fest: Die Saison 2025/26 wird erfolgreicher als die vorherige. Nach dem K.O. im Vorjahr in der ersten Runde meisterten die FC-Frauen ihre Pflichtaufgabe bei einem Zweitligisten diesmal ohne große Mühe. Die Frauen des 1. FC Köln sammeln vor allem aber viel Selbstvertrauen. Die Trainerin lobte ihre Mannschaft und den Gegner, die Kapitänin und Doppel-Torschützin haderte derweil ein wenig mit dem Untergrund.

Für den Gegner, das Zweitliga-Schlusslicht VfR SW Warbeyen war das Pokal-Duell sicherlich das Spiel des Jahres. Doch anders als im Vorjahr ging der FC diesmal nicht am Niederrhein baden. Die Frauen des 1. FC Köln sammelten viel Selbstvertrauen. 2024 schied der FC beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach nach Elfmeterschießen aus.

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Diesmal gab sich das Team von Trainerin Britta Carlson unweit der niederländischen Grenze in Kleve jedoch keine Blöße. Die Kölnerinnen erzielten ein halbes Dutzend Tore – und hätten noch viel deutlicher gewinnen können, eigentlich sogar müssen. Dies war auch der einzige Kritikpunkt, den Carlson nach dem Spiel ansprach: „Ich muss sagen, dass wir eine bessere Chancenverwertung brauchen und das Ergebnis sicher noch höher hätte ausfallen können.“

Lobende Worte für den Gegner

Die FC-Trainerin fand aber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobende Worte für den Gegner: „Vielen Dank für die tollen Bedingungen hier, für die ganze Atmosphäre und das Spiel. Es ist sehr deutlich und verdient für uns ausgegangen. Ihr seid aber eine Mannschaft gewesen, die sich nicht nur hinten reingestellt hat, das weiß ich sehr zu schätzen. Das ist das, worauf man auch ein bisschen hinfiebert im Pokal, dass man auf einen Gegner trifft, der selbst auch eigene Aktionen hat. Insofern war es für uns nicht das einfachste Spiel, ihr habt es für uns schon recht schwer gemacht.“ Carlson ergänzte: „Großen Respekt an den Gegner, wie er uns bis zum Schluss immer wieder gechallenged hat, wir mussten dafür arbeiten, die Tore zu erzielen.“

Etwas überraschend trug sich mit Marina Hegering eine Innenverteidigerin gleich zweimal in die Torschützenliste ein. „Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Wir hatten einen perfekten Start, sodass man relativ ruhig in das Spiel reingehen konnte“, äußerte die Kapitänin. Dem FC waren zwei Tore in den ersten drei Minuten geglückt. Hegering hatte jedoch auch zwei Kritikpunkte: „Wir haben ein paar Chancen liegengelassen, hätten es zur Halbzeit schon höher ausfallen lassen können. Der Platz war nicht einfach zu bespielen, war sehr holprig. Mit der Zeit wurde er auch immer stumpfer, weil es immer trockener wurde.“ Dennoch gab sich die ehemalige Nationalspielerin versöhnlich: „Wir freuen uns über sechs geschossene Tore.“

Die FC-Frauen konnten mit wettbewerbsübergreifend zwei Siegen in Folge nun Selbstvertrauen tanken und sind in der Saison angekommen. Dies gilt es am Sonntag zu veredeln, wenn in der Bundesliga das Nachbarschaftsduell zuhause gegen Bayer Leverkusen ansteht.


Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Kantersieg beim Zweitligisten: FC-Frauen springen mühelos ins Pokal-Achtelfinale

Die Kölnerinnen hatten in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals keine Mühe mit dem Duell beim klassentieferen VfR SW Warbeyen und setzten sich souverän mit 6:0 (3:0) durch. Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

Die FC-Frauen haben ihre englische Woche mit dem zweiten Sieg in Folge beendet: Die Frauen des 1. FC Köln erreichen das Pokal-Achtelfinale.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Aufstellung im Vergleich zum 2:1-Bundesliga-Erfolg in Essen vier Tage zuvor auf drei Positionen. Laura Vogt und Laura Donhauser rückten auf die Bank, Sylwia Matysik fehlte komplett. In Essen war sie bereits angeschlagen zur Pause ausgewechselt worden. Dafür starteten Ella Touon, Martyna Wiankowska und Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Anders als vor einem Jahr, als der FC in der ersten Runde im Pokal-Derby in Mönchengladbach nach Elfmeterschießen ausschied, wurden die Kölnerinnen diesmal ihrer Favoriten-Rolle beim Zweitliga-Schlusslicht in Kleve von Anfang an gerecht. Schon nach drei Minuten war die Partie nach einem FC-Doppelschlag vorentschieden.

Torefest der Kölnerinnen

Zunächst traf Vanessa Leimenstoll zum 1:0 (2.). Nur wenige Augenblicke später köpfte Marina Hegering eine Ecke zum 2:0 ein (3.). Und die Kölner Kapitänin, etatmäßige Innenverteidigerin, avancierte zur Torjägerin, ließ noch vor der Pause ihren zweiten Treffer folgen. Hegering zog in den Strafraum und vollstrecke mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 3:0. Zu diesem Zeitpunkt bereits überfällig (35.).

Nach der Pause baute der FC die Führung standesgemäß aus. Sandra Jessen setzte ihren Lauf dieser Woche nach den zwei Treffern in Essen fort und erhöhte per Doppelpack auf 5:0 (62./79.). Die für Jessen eingewechselte Lydia Andrade setzte den Schlusspunkt zum 6:0 (87.). Die Auslosung des Achtelfinals findet am kommenden Sonntag ab 16.30 Uhr statt bei der Sendung „Skylights: Die #SkySportShow“. Dietmar Hamann wird die Lose ziehen unter der Aufsicht des DFB-Sportdirektors Rudi Völler. Die Achtelfinals werden zwischen dem 15. und 17. November ausgetragen. Das Endspiel steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Hegering (60. Bohnen), Agrez (46. Degen), Touon – Achcinska (46. Vogt), Feiersinger, Gerhardt, Wiankowska – Jessen (79. Andrade), Leimenstoll (60. Stolze). Tore: 0:1 Leimenstoll (2.), 0:2 Hegering (3.), 0:3 Hegering (35.), 0:4 Jessen (62.), 0:5 Jessen (79.), 0:6 Andrade (87.). Zuschauer: 640.


Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Nach der Freude geht der Blick nach vorne: FC-Frauen wollen im DFB-Pokal nachlegen

Freude und Erleichterung waren groß bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Durch den ersten Saisonsieg in Essen fiel eine Last von den Schultern, das Team sprang aus dem Tabellen-Keller der Bundesliga. Doch schon am Wochenende steht die nächste Herausforderung auf dem Plan für die Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

Nach dem Duell gegen Essen geht es für die Frauenmannschaft des FC direkt weiter. Im DFB-Pokal muss direkt nachgelegt werden von den Frauen des 1. FC Köln: Am Sonntag steht die erste Hauptrunde im Pokal an.

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Es war durchaus Druck auf dem Kessel am Mittwochabend an der Hafenstraße: Sowohl die SGS Essen als auch der 1. FC Köln hatten die Chance, mit einem Sieg im Keller-Duell den bisher missglückten Saisonstart positiver zu gestalten. Entsprechend drohte dem Verlierer des Duells der verfrühte Herbst-Blues. Und letztlich schafften es die Kölnerinnen insbesondere dank einer konzentrierten Anfangsphase, die Partie für sich zu entscheiden. Der Doppelpack von Sandra Jessen reichte am Ende gegen einen überraschend harmlosen Gegner zu den ersten drei Punkten in dieser Saison. Damit sprang der FC am Ende des Spieltags vom letzten Platz auf Rang elf – und feierte den Erfolg nach dem Abpfiff mit den anwesenden Kölner Fans.

„Nicht schön, aber wertvoll“

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns“, strahlte die Matchwinnerin Sandra Jessen nach der Partie, „besonders für den Kopf. Wir haben viel gearbeitet, viel auf dem Platz gemacht und Gas gegeben. Aber endlich mal belohnt zu werden, ist natürlich etwas Besonderes.“ Trainerin Britta Carlson konstatierte nach dem Schlusspfiff zum Sieg: „Nicht schön, aber wertvoll. Wir hätten trotzdem auch noch ein Tor machen können, auch wenn wir jetzt nicht unseren besten Fußball gezeigt haben. Aber lieber so als bei den anderen Spielen. Insofern bin ich total happy, auch für die Mannschaft, für den ganzen Invest, den sie jetzt gefahren haben, dass sie in gewissen Situationen auch cleverer waren als vorher, um das jetzt auch verdient nach Hause zu bringen.“

Auf die Frage, ob die Erleichterung oder die Freude nach dem Abpfiff überwogen, entgegnete die Trainerin: „Erleichterung habe ich gar nicht, eher Freude, weil ich darauf vertraut habe, dass es irgendwann passieren wird. Es war nicht so, dass ich in Selbstmitleid verfalle, auch für die Mannschaft nicht. Ich habe gesehen, wo die Entwicklung hingeht. Klar tut es gut, wenn du jetzt drei Punkte hast, wenn du vorher als einziger mit null Punkten ganz unten stehst.“ Der Blick beim FC ging aber nach dem Duell schnell wieder nach vorne, denn schon am Sonntag geht es weiter, wenn auch in einem anderen Wettbewerb: Die Kölnerinnen müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim VfR SW Warbeyen antreten.

Unterschätzen darf man den Gegner nicht

Dabei zählt gegen das aktuelle Schlusslicht der zweiten Bundesliga in Kleve nur ein Weiterkommen. Unterschätzen darf und wird der FC den kommenden Gegner dennoch nicht. Das lehrt auch die Vergangenheit aus der Vorsaison, als die Kölnerinnen schon in der ersten Runde das Pokal-Derby bei der klassentieferen Mönchengladbacher Borussia nach Elfmeterschießen verlor. „Wir haben jetzt eine englische Woche in den Knochen, wollen aber genauso weitermachen und wollen das Spiel natürlich gewinnen“, richtete Carlson den Blick nach vorne, „dafür werden wir die Kraft wieder sammeln und werden es angehen wie jedes andere Pflichtspiel auch. Es ist ein Pokalspiel und da hofft jeder, egal auf wen er trifft, dass er weiterkommt.“

Die Kölnerinnen hoffen, dass der Traum vom Endspiel im eigenen Stadion in dieser Saison deutlich länger lebt. Das Finale steigt am 14. Mai 2026 im Müngersdorfer Stadion.