Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Die FC-Profis kommen in Kitzbühel an
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Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Am Samstagmorgen startet René Wagner mit seinem Teams ins Sommer-Trainingslager. Die erste Einheit ist für 10:30 Uhr angesetzt. Dann wird wohl auch der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startelf sowie um möglichst viele Einsatzminuten beginnen bei den Akteuren des 1. FC Köln: Diese Spieler müssen sich im Trainingslager besonders beweisen.

Das sommerliche Wetter und das Flair der Alpenstadt genossen die Profis des 1. FC Köln sichtlich. Doch mit der Ruhe ist es schon am Samstag vorbei. Dann startet René Wagner in die erste Trainingseinheit.

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Es erinnerte schon ein wenig an die bekannte Ruhe vor dem Sturm, als eine Gruppe in Grau gekleideter FC-Profis am Freitagnachmittag zusammensaß. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel genossen unter anderem Isak Johannesson, Neuzugang Luka Lochoshvili, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes und Ron-Robert Zieler den Spätnachmittag nach der Anreise im österreichischen Kitzbühel gemeinsam in einem Café in der Innenstadt. Doch die Idylle wird nicht sonderlich lange anhalten. Denn bereits am morgigen Samstag steht um 10:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Vorbereitungswoche in Tirol auf dem Plan. Für einige Profis geht es in Österreich auch darum, sich im Kampf um Einsatzzeit und einen Platz im Bundesliga-Kader zu empfehlen. Während einige Leistungsträger diesen bereits sicher haben dürften, müssen andere in den kommenden Tagen ein Ausrufezeichen setzen. Das Trainingslager könnte für sie richtungsweisend werden.

Rav van den Berg

Eigentlich bringt der Niederländer vieles mit, was ein moderner Innenverteidiger benötigt. Dennoch spielte van den Berg unter Trainer René Wagner zuletzt kaum noch eine Rolle. Beim Debüt des Trainers bei Eintracht Frankfurt stand der Innenverteidiger zwar über die komplette Spielzeit in der Startelf, danach folgte allerdings keine einzige Einsatzminute mehr. Ein deutliches Zeichen, dass der 22-Jährige im Saisonendspurt nicht mehr erste Wahl war. Zur neuen Spielzeit ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung zudem größer geworden. Mit Luka Lochoshvili und Julian Pauli stehen weitere Alternativen zur Verfügung. Van den Berg muss das Trainingslager deshalb nutzen, um sich wieder in den Fokus zu spielen. Gelingt ihm das nicht, dürfte seine Perspektive beim FC weiter schwinden.

Luca Waldschmidt

Der Offensivspieler konnte unter Wagner Eigenwerbung betreiben. Zwei Tore und ein Assist sprechen für die Qualitäten des Offensivspielers. Trotzdem stand der Linksfuß in diesem Zeitraum nur einmal in der Startelf. Ein Hinweis darauf, dass spielerische Klasse allein für Wagner nicht ausreicht. Vor allem im Gegenpressing und in der Defensivarbeit erwartet der FC-Coach mehr. Genau dort lagen in der Vergangenheit die größten Schwächen Waldschmidts. Kann der 30-Jährige im Trainingslager die geforderte Intensität und Disziplin nachweisen, dürfte er sich für mehr Einsatzzeit empfehlen. Gleichzeitig läuft sein Vertrag 2027 aus. Bleibt der erhoffte Entwicklungsschritt aus, könnte auch seine Zukunft beim FC früher zum Thema werden als gedacht.

Jan Thielmann

Das Eigengewächs zählt trotz seiner erst 24 Jahre bereits zu den erfahrenen Gesichtern im Kölner Kader. Das Saisonfinale verlief für Thielmann allerdings enttäuschend. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien gehörte er kein einziges Mal zur Startelf. Zwar erhielt der Offensivspieler unter Wagner seine Chancen, wirklich nutzen konnte er diese allerdings nicht. Das Trainingslager ermöglicht Thielmann nun, das Blatt wieder zu wenden. Mit seiner Laufbereitschaft und seiner Aggressivität bringt der Rechtsfuß vieles mit, was Wagner von seinen Offensivspielern verlangt. Jetzt muss der gebürtige Föhrener aber auch wieder im letzten Drittel für mehr Durchschlagskraft sorgen. Denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß – und der Kampf um die Startelf hat gerade erst begonnen.

Linton Maina

In der Aufstiegssaison gehörte der gebürtige Berliner noch zu den Unterschiedsspielern des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte der Flügelspieler daran allerdings nur selten anknüpfen. Zwar kam Maina regelmäßig zum Einsatz, wirklich konstant überzeugen konnte der Offensivspieler aber nicht. Mit Reigan Heskey ist die Konkurrenz auf den Außenbahnen noch einmal größer geworden. Maina muss deshalb in Österreich zeigen, dass er sich im intensiven Spiel gegen den Ball weiterentwickelt hat und seine Stärken im Eins-gegen-eins wieder regelmäßiger auf den Platz bringen kann. Hinzu kommt, dass sein Vertrag 2027 ausläuft. Will sich der 27-Jährige langfristig beim FC empfehlen, sollte er in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen.

Marius Bülter

Marius Bülter gehörte unter Wagner zu den Gewinnern des Saisonendspurts. Nachdem sich Ragnar Ache verletzt hatte, rückte der Offensivspieler in die Startelf und nutzte seine Chance. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien stand Bülter jeweils von Beginn an auf dem Platz und beendete mit zwei Treffern seine Torflaute. Mit Beginn der neuen Saison startet der Konkurrenzkampf allerdings wieder bei Null. Zudem arbeitet der FC bekanntlich noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers, wodurch die Konkurrenz im Angriff weiter wachsen würde. Bülter muss im Trainingslager deshalb unter Beweis stellen, dass seine starken Leistungen zum Saisonende keine Momentaufnahme waren. Bestätigt der Routinier seine Form, dürfte er dennoch gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf besitzen.

Youssoupha Niang

Das Eigengewächs sammelte bereits vor dem Trainerwechsel erste Bundesliga-Erfahrungen. Unter Wagner blieb der Youngster dennoch Teil des Profikaders und kam in den jüngsten vier Saisonspielen jeweils zu einem Kurzeinsatz. Ein Zeichen dafür, dass der Trainer dem Offensivspieler etwas zutraut. Für Niang geht es im Trainingslager nun darum, den nächsten Schritt zu machen. Der Youngster bringt mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Potenzial mit, muss jetzt aber beweisen, dass er bereit für mehr ist als vereinzelte Kurzeinsätze. Mit starken Leistungen in den Testspielen könnte sich der Offensivspieler dauerhaft für den Bundesliga-Kader und eine größere Rolle in der kommenden Saison empfehlen.

Für die genannten Profis dürfte das Trainingslager in Österreich deshalb weit mehr sein als nur eine intensive Vorbereitungswoche. Während sich einige einen Stammplatz erarbeiten oder verteidigen wollen, geht es für andere darum, ihre Perspektive beim FC nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Tage könnten somit bereits erste Hinweise darauf liefern, welche Spieler mit einer guten Ausgangsposition in die neue Bundesliga-Saison starten – und wer im Kampf um Einsatzminuten zunächst ins Hintertreffen gerät.


Neue Gesichter, Rückkehrer, Testspiel und Trainingslager – das bringt die 2. Vorbereitungswoche beim 1. FC Köln

Training beim 1. FC Köln
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Neue Gesichter, Rückkehrer, Testspiel und Trainingslager – das bringt die 2. Vorbereitungswoche beim 1. FC Köln

Nach dem Testspiel am Samstag und einem freien Tag startet der FC nun in die zweite Woche der Vorbereitungsphase. Und die hält gleich mehrere spannende Dinge parat für den 1. FC Köln: Das steht für die FC-Profis und die Fans in der 2. Vorbereitungswoche an.

Zwar absolvierten die Kölner Spieler am Samstag jeweils „nur“ 45 Minuten (abgesehen von Yannick Mausehund, der für den angeschlagenen Lukla Lochoshvili einsprang), dennoch beschrieben die Profis die erste Woche als intensiv.

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So kam der freie Tag am Sonntag wohl gerade recht. Am Montag geht es dann in die zweite Vorbereitungswoche für die Kölner. Und auch die dürfte für die Fans spannend werden. Denn sowohl Gideon Mensah als auch Reigan Heskey könnten erstmals auflaufen. René Wagner erklärte am Samstag, dass bei beiden noch die letzten Dokumente fehlen würden, bevor sie denn ins Training einsteigen dürfen. Das wird wohl zu Beginn der Woche passieren. Die Kölner Anhänger werden sich also möglicherweise bei den Einheiten der kommenden Woche einen ersten Eindruck von den neuen Spielern verschaffen können. Allerdings sind nicht alle Einheiten öffentlich. Das Training am Montag (11 Uhr) kann noch auf dem Trainingsplatz 7 verfolgt werden. Für Dienstag sind dagegen gleich zwei Einheiten anberaumt, die beide unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Anders als das Training am Mittwoch (11 Uhr).

Aufbruch ins Trainingslager

Am Donnerstag steht morgens ebenfalls eine Einheit hinter verschlossenen Türen an, am Abend gibt es dann das Testspiel bei Bergisch Gladbach (18 Uhr). Möglicherweise werden dann schon die beiden Neuzugänge mit von der Partie sein. Vielleicht gibt es dann auch den ersten Einsatz von Luka Lochoshvili. Der Innenverteidiger hatte eigentlich gegen Rheinsüd sein Debüt im Trikot der Geißböcke geben wollen, musste aber kurzfristig aufgrund von muskulären Problemen absagen. Allerdings handelt es sich beim Aussetzen „nur“ um eine Vorsichtsmaßnahme. Man wolle kein Risiko eingehen, heißt es am Geißbockheim. „Locho“ könnte also wieder ins Training einsteigen. Das gleiche gilt wohl auch für Julian Pauli. Auch bei Ragnar Ache wollten die Kölner kein Risiko eingehen. Vielleicht wird der Angreifer am Donnerstag erstmals wieder mitspielen.

Auch am Freitag steht noch ein nicht-öffentliches Training an, bevor die Mannschaft dann nach Kitzbühel aufbricht. Ab Samstag geht das Team dann in St. Johan aufs Trainingsgelände. Und möglicherweise werden dann noch weitere Neuverpflichtungen dabei sein. Denn der FC würde zu gerne einen weiteren Sechser mit ins Trainingslager nehmen. Ellyes Skhiri gilt als Favorit. Zudem dürfte es dann in dieser Woche die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler geben.


Vorbereitungsstart vor Heidenheim: Rav van den Berg zurück im Training des 1. FC Köln

Rav van den Berg wieder zurück im Training
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Vorbereitungsstart vor Heidenheim: Rav van den Berg zurück im Training des 1. FC Köln

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel am Sonntagnachmittag gestartet. Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher und nur noch Formsache. Doch der FC will zum Abschluss nochmal gewinnen. und personell sieht es gut aus beim 1. FC Köln: Rav van den Berg steigt wieder ins Training ein.

Die Kölner erwarten den 1. FC Heidenheim zum letzten Heimspiel der Saison (17.30 Uhr, DAZN und im Liveticker bei come-on-fc.com). Und personell entspannt sich die Situation weiter.

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Es könnte eine kleine Klassenerhalts-Feier werden, wenn die Kölner am Sonntagabend den 1. FC Heidenheim erwarten. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass für die Kölner dann schon alles klar ist. Denn St. Pauli spielt samstags bei RB Leipzig und der VfL Wolfsburg empfängt den FC Bayern München. Beide Teams müssen gewinnen, um die Geißböcke noch abzufangen. Die wiederum sind am Dienstag in die Vorbereitung auf die Partie gegen das Team von der Ostalb gestartet. Und das mit nahezu voller Kapelle. Denn auch Rav van den Berg trainierte wieder mit der Mannschaft. Der Innenverteidiger hatte die Einheit am vergangenen Freitag frühzeitig abbrechen müssen. Gegenüber come-on-fc.com hatte der Niederländer erklärt, dass es nicht so schlimm sei und er diese Woche wieder ins Training einsteigen werden. Van den Berg sollte recht behalten.

René Wagner und Jakub Kaminski im Training
René Wagner und Jakub Kaminski im Training

Keine öffentliche Einheit mehr

Dafür fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, die in dieser Spielzeit wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Das gilt wohl auch für Ragnar Ache, der nach wie vor unter einer muskulären Verletzung leidet und im Reha-Bereich arbeitete. Mit nahezu der kompletten Mannschaft geht es nun also in Richtung letztes Heimspiel. Am Donnerstag gibt es noch einen weiteren freien Tag. An den anderen drei Tagen (Mittwoch, Freitag und Samstag) wird komplett hinter verschlossenen Türen gearbeitet. Am Sonntag steht dann das letzte Heimspiel an. Und das eben gegen Heidenheim für die es zu diesem Zeitpunkt sogar noch um die letzte Chance auf den Klassenerhalt gehen könnte. Am letzten Spieltag sind die Kölner dann am darauffolgenden Samstag bekanntlich zu Gast beim FC Bayern München. Wie Lukas Kwasniok schon frühzeitig in der Saison prophezeit hat, werden die Kölner dann wohl nichts mehr mit dem Kampf um die Klasse zu tun haben.


Vorbereitungsstart vor Union: Der 1. FC Köln muss auf ein Talent verzichten

Trainingsauftakt der Geißböcke vor dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen
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Vorbereitungsstart vor Union: Der 1. FC Köln muss auf ein Talent verzichten

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Union Berlin am kommenden Samstag gestartet. Dann könnten die Kölner den Klassenerhalt sichern. Insgesamt bleibt die personelle Situation entspannt beim 1. FC Köln: René Wagner muss auf ein Talent verzichten.

Mit nur einem weiteren Ausfall ist der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf das kommende Auswärtsspiel gestartet. Die Kölner sind am Samstag zu Gast bei Union Berlin (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Beim Training fehlte Fynn Schenten.

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Mit nahezu voller Kapelle sind die Geißböcke am Dienstagvormittag in die erste Einheit vor dem Spiel gegen Union Berlin gestartet. Die drei Langzeitverletzten Timo Hübers, Luca Kilian und Ragnar Ache sind weiterhin nicht mit von der Partie, arbeiten im Reha-Bereich. Zu den Ausfällen gesellte sich am Dienstag dann auch Fynn Schenten. Der Youngster fällt mit muskulären Problemen aus. Der 18-Jährige war am Wochenende für die U21 im Einsatz. Die Kölner Reserve spielte gegen Velbert 3:3, Schenten stand in der Anfangsformation, ging nach gut 70 Minuten vom Platz. Bei den Profis wurde der Youngster seit Ende Februar nicht mehr berücksichtigt. Ansonsten standen Wagner am Dienstag alle weiteren Spieler zur Verfügung.

Keine öffentliche Einheit mehr

Bei frühlingshaften Temperaturen arbeiten die Kölner nun am Unterfangen Klassenerhalt. Die kommenden drei Einheiten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, nach dem Abschlusstraining am Freitag geht es dann Richtung Berlin. Am Samstagnachmittag steht dann das Auswärtsspiel, das vorletzte in dieser Saison, in Köpenick auf dem Plan. Die Kölner treffen in den ausstehenden Spielen dann noch auf den 1. FC Heidenheim und am letzten Spieltag auf den FC Bayern München. Bei drei ausstehenden Spielen und fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz dürfte womöglich schon ein weiterer Zähler aus dem Restprogramm zum Klassenerhalt reichen. Und mit einem Sieg wäre dieser auch am Wochenende schon möglich. Sollte St. Pauli gegen Mainz nicht gewinnen, der FC aber drei Punkte einfahren, wäre der Klassenerhalt für die Geißböcke sicher.


Vorbereitungsstart vor Leverkusen: Fast volle Kapelle beim 1. FC Köln

Trainingsauftakt der Geißböcke vor dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen
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Vorbereitungsstart vor Leverkusen: Fast volle Kapelle beim 1. FC Köln

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayer Leverkusen gestartet. Und es gibt keine weiteren schlechten personellen Nachrichten beim 1. FC Köln: Mit voller Kapelle in die Leverkusen-Vorbereitung.

Ohne weitere Ausfälle sind die Kölner am Dienstag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Bayer Leverkusen am kommenden Samstag (15.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com) gestartet. Neben den Langzeitverletzten und Ragnar Ache war die gesamte Mannschaft dabei.

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René Wagner hat seine Mannschaft am Dienstagvormittag zum Trainingsauftakt für die kommende Begegnung gebeten. Der volle Fokus liegt auf dem Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen am Samstag. Gegen die Werkself wollen die Kölner gerne die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge fortsetzen und die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller weiter auf Abstand halten. Das Polster auf den Relegationsplatz beträgt fünf Zähler. Allerdings kassierten die Leverkusener zuletzt eine bittere Niederlage gegen Augsburg und damit einen herben Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Platze. Zudem spielt St. Pauli gegen den 1. FC Heidenheim und könnte mit einem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht den Rückstand auf zwei Zähler verkürzen. Zudem hat der FC vor eigenem Publikum seit 2019 nicht mehr gegen Leverkusen gewonnen, diese Serie soll also wiederum gebrochen werden.

Nur noch eine öffentliche Einheit

Personell sieht die Situation beim FC eigentlich recht gut aus. Neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fehlt nur Ragnar Ache, der dem FC wohl bis zum Saisonende nicht zur Verfügung stehen wird. Ache hat sich im Spiel gegen St. Pauli eine muskuläre Verletzung zugezogen. Wer den Stürmer ersetzt, ist noch offen. Alternativen wären unter anderem die Youngster Finn Schenten und Youssoupha Niang, die mit den Profis trainieren. In dieser Woche stehen noch drei weitere Trainingseinheiten auf dem Programm. Am Mittwoch und Donnerstag finden die Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, das Abschlusstraining am Freitag wird öffentlich sein. Am Samstagnachmittag steht dann das Heimspiel, das vorletzte in dieser Saison auf dem Plan. Die Kölner treffen in den ausstehenden Spielen dann noch auf Union Berlin, den 1. FC Heidenheim und am letzten Spieltag auf den FC Bayern München. Bei vier ausstehenden Spielen und fünf Punkten dürften vier Zähler aus dem Restprogramm zum Klassenerhalt reichen.


Kommentar: Thomas Kessler wird zu recht gefeiert, geht aber auch ein Risiko ein

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Kommentar: Thomas Kessler wird zu recht gefeiert, geht aber auch ein Risiko ein

Zehn Spieler hat der FC in diesem Sommer bereits verpflichtet. Dafür haben die Kölner viel Geld in die Hand genommen. Das macht Hoffnung, es nimmt aber auch das Team, den Trainer, vor allem aber Thomas Kessler in die Pflicht. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Zehn neue Spieler, rund 25 Millionen Euro Ausgaben – Thomas Kessler hat viel investiert, um die Gefahr eines Abstiegs zu minimieren. Der ist aber nur durch die Investitionen nicht vom Tisch. Und Kessler selbst wird am Ende des Tages am Erfolg der Mannschaft gemessen. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

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Ein Königreich für die Gedanken, die Christian Keller dieser Tage umgeben. Der ehemalige Kölner Sportdirektor wird ganz sicher mitbekommen haben, was gerade rund um das Geißbockheim geschieht. Rund 25 Millionen Euro hat der FC in diesem Sommer in den Kader investiert und damit mehr als Keller in seiner gesamten Amtszeit in Köln in die Hand genommen hat. Natürlich ist nicht bekannt, ob der 46-Jährige sein Kölner Gesundungs-Gebilde in sich zusammenstürzen sieht oder vielleicht sogar den Hut vor der Arbeit seines Nachfolgers zieht. Es ist genauso wenig bekannt, ob Keller nicht ebenfalls im ersten Sommer nach dem Registrierungsverbot die Transfer-Offensive gewagt hätte, wenngleich nicht wirklich davon auszugehen ist. De facto weht aktuell ein neuer Wind beim FC und Keller dürfte zumindest Genugtuung verspüren, dass er diesen Umbruch sicherlich zu großen Teilen mit ermöglicht hat.

Neuverpflichtungen als Hoffnungsträger

Zehn neue Spieler wurden verpflichtet, möglicherweise kommen mit Derrick Köhn oder Raphael Obermair Nummer elf und zwölf dazu. Und auch ein weiterer Zugang im Angriff würde ebenfalls nicht sonderlich überraschen. Ob alle Neuverpflichtungen einschlagen, ist wie immer komplett offen. Zumal die Geißböcke in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich auch den ein oder vielmehr die anderen Fehlgriffe im Repertoire hatten. Mit jedem getätigten Transfer will Thomas Kessler das Risiko jedenfalls minimieren, dass es direkt wieder in Richtung Liga zwei geht. Gerade die Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski und zuletzt auch Rav van den Berg nähren die Hoffnung auf eine gute Saison, Kristoffer Lund, Thomas Krauß und Sebastian Sebulonsen haben bereits in der Vorbereitung überzeugt und könnten somit die positiven Überraschungen der Saison werden. Unterm Strich hat Kessler ganz offensichtlich gute Arbeit geleistet.

Richtige Reaktion auf Absagen

Der FC scheint auf einem guten Weg zu sein. Und alle Fans, die sich in den vergangenen Jahren vergeblich die Top-Investitionen gewünscht haben, die der Meinung waren, ein gewisses Risiko muss man dann auch mal eingehen, werden sich nun gestärkt fühlen. Doch da ist eben auch die andere Seite. Denn der Kauf von Spielern alleine, die Millionen-Investitionen, garantieren eben nicht zwangsläufig den Klassenerhalt. Geld alleine bringt eben nicht folgerichtig den Erfolg wie selbst die Geschichte des FC zeigt. 2017 investierte Köln rund 40 Millionen Euro vor der bevorstehenden Europa-League-Saison und stieg am Ende ab. Das hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun, die Situation ist eine andere, die Euphorie soll nicht gebremst werden, eine Mahnung ist durchaus angebracht. Denn obwohl Kessler mit Investitionen die Gefahr eines Abstiegs minimiert, steigt das Risiko eines erneuten Umbruchs, wenn der Plan am Ende der Saison eben nicht aufgeht.

Kessler hat nach den Absagen zu Beginn der Transferphase einige richtige Entscheidungen getroffen, Transfers aus dem Hut gezaubert, mit denen keiner mehr gerechnet hat und nun die Chance, sich endgültig in die Herzen der Fans zu bewegen. Der ehemalige Keeper hat gleichzeitig aber auch die Latte sehr hoch gehängt. Christian Keller hat in der Vergangenheit immer wieder sehr sachlich betont, dass ein Sportchef am Erfolg der Mannschaft gemessen wird. Recht hat er. Das galt für ihn und wird nun auch für Thomas Kessler gelten. Die Neuverpflichtungen machen große Hoffnung, es bleibt das Risiko.

Kommentar: Kwasnioks Flexibilität kann für den 1. FC Köln zum Trumpf werden

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Kwasnioks Flexibilität kann für den 1. FC Köln zum Trumpf werden

Mit dem 4:0-Erfolg gegen Atalanta Bergamo hat der FC alle Testspiele dieses Sommers absolviert. Vor dem Pflichtspielstart in einer Woche ist der Stand der Mannschaft aber alles andere als klar. Der Trainer könnte aber zum Glücksgriff werden beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu den Erkenntnissen der Vorbereitung.

Nach dem sehr erfolgreichen letzten Test des Sommers gegen Atalanta Bergamo fiebern die FC-Fans dem DFB-Pokal-Spiel gegen Jahn Regensburg entgegen. Wie weit die Mannschaft inzwischen ist, kann noch nicht ganz gesagt werden. Lukas Kwasniok könnte aber mit seiner Herangehensweise zu einem Erfolgsfaktor werden beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zu den Erkenntnissen der Vorbereitung.

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Ein Doppelpack von Jan Thielmann, ein Schlenzer ins lange Eck von Jakub Kaminski und ein verwandelter Elfmeter von Luca Waldschmidt: Beim letzten Testspiel des 1. FC Köln gegen Atalanta Bergamo hatten die Fans eine Menge zu feiern im RheinEnergieSTADION. So dürften die Anhänger mit großer Vorfreude dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg am kommenden Sonntag entgegenfiebern. Denn der FC präsentierte sich gegen die Italiener stark: Die Mannschaft spielte mit einer hohen Intensität, war gallig im Pressing und spielte sich viele Chancen raus. Gleichzeitig kam Bergamo nicht einmal wirklich gefährlich vors Kölner Tor.

Spiel mit zumindest eingeschränkter Aussagekraft

Allerdings darf man diesen Auftritt ganz sicher nicht überbewerten. Denn auch wenn die Leistung der Geißböcke ansprechend war, präsentierte sich Bergamo erschreckend schwach. Zwar betonte Lukas Kwasniok, dass Atalanta keine Lösungen gegen die Spielweise seiner Mannschaft gefunden habe. Das mag auch stimmen. Trotzdem sollte man meinen, eine Mannschaft wie die der Italiener mit einem geschätzten Kaderwert von 436 Millionen Euro sollte selbst bei einer nur durchschnittlichen Leistung gegen einen Gegner wie dem Aufsteiger aus Köln zumindest zu ein paar Chancen kommen. Nur war die Leistung eben nicht durchschnittlich, sondern tatsächlich schlecht. Ballverluste, leichte Fehler, Fehlpässe – und das ohne großen Gegnerdruck. Das Zweikampfverhalten grenzte phasenweise an Arbeitsverweigerung.

Eine ähnliche Leistung ist von den Gegnern in der Bundesliga weniger zu erwarten. Daher lässt sich auch nach dem vermeintlichen Härtetest noch nicht genau sagen, auf welchem Stand der FC im Moment ist. So bereitete die löchrige Defensive in der vergangenen Woche gegen Arnheim nicht nur den Fans Kopfzerbrechen. Die Gründe sich vielschichtig. Jedoch zeigte der Test, dass es vielleicht momentan nicht so wirklich viel mehr braucht, um die Kölner vor mehr Probleme zu stellen, als es Atalanta geschafft hat.

Unterschiedliche Herangehensweisen als Trumpf

Da Kwasniok die Testspiele tatsächlich als Test genutzt hat, personell und taktisch viel probierte, sind die sportlichen Erkenntnisse überschaubar. Doch es gibt sie. So ist zu merken, dass die Mannschaft die von Kwasniok geforderte Einstellung, die Intensität und die Leidenschaft abreißt. Auf dieser Grundlage lässt sich potenziell eine Menge aufbauen.

Der größte Trumpf könnte beim FC allerdings der Trainer werden. Während Vorgänger wie Steffen Baumgart oder Gerhard Struber eher darauf fokussiert waren, das eigene Spiel durchzuziehen – vielleicht mit einer Portion Sturheit, ist sich Kwasniok nicht zu schade, je nach Gegner Anpassungen vorzunehmen. Gerade diese Variabilität wird essentiell. Denn nicht jeder Kontrahent wird leicht zu bespielen sein. Dass Kwasniok und seine Profis in der Lage sind, auf den Gegner zu reagieren, kann wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg bringen.

Keine Stammelf zu haben hilft gegen Unzufriedenheit

Kwasnioks Ansatz, dabei auf eine Stammelf zu verzichten, klingt ungewohnt, ist aber wohl genau richtig. Gerade in der Offensive hat der FC ein großes Angebot. Durch seine Rotation je nach taktischem Plan sorgt der Coach für Einsatzzeit. Unzufriedenheit soll vermieden werden. Und gleichzeitig nutzt der Coach die Möglichkeiten seines Kaders voll aus. Dank seiner taktischen Flexibilität und seiner Fähigkeit, die Mannschaft mitzunehmen, wird Kwasniok einen Weg zum Klassenerhalt finden – auch wenn noch nicht klar ist, wo seine Mannschaft gerade konkret steht.

Der erste Härtetest: Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln erwartet eine echte Herausforderung

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Der erste Härtetest: Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln erwartet eine echte Herausforderung

Nur noch etwas über eine Woche dauert es bis zum ersten Kölner Pflichtspiel der Saison. Davor steht aber noch ein Testspiel-Kracher auf dem Programm: Das sagt Lukas Kwasniok zum Härtetest des 1. FC Köln gegen Bergamo.

Bald ist die Sommervorbereitung vorbei und es geht für die Kölner endlich wieder in der Bundesliga los. Davor testet der FC aber noch gegen den italienischen Spitzenclub Atalanta Bergamo: Das sagt Lukas Kwasniok zum Härtetest des 1. FC Köln gegen Bergamo.

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Fünf Spiele, vier Siege, ein Unentschieden: So lautet die bisherige Bilanz der Testspiele des 1. FC Köln in der Sommervorbereitung. In den Partien hat der FC aber bis jetzt nur gegen Mannschaften gespielt, die maximal in der zweiten Liga ihres Landes vertreten sind. Einige Teams spielen sogar nur im Amateurbereich. Zum Ende der Vorbereitung wird im sechsten Testspiel die Qualität des Gegners jedoch nochmal deutlich nach oben geschraubt. Denn die Kölner treten gegen den italienischen Topverein Atalanta Bergamo an. Der erreichte in der abgelaufenen Saison den dritten Platz in der Serie A und qualifizierte sich damit für die Champions League. Vor etwas über einem Jahr gewannen die Italiener außerdem die Europa League, indem sie gegen das zuvor in der Spielzeit ungeschlagene Leverkusen gewannen.

Keine feste Startelf

Damals bezwang Bergamo Bayer mit einem extremen Mann gegen Mann-Pressing, für welches der Verein seit mittlerweile einigen Jahren bekannt ist und es perfektioniert hat. Gegen diesen Ansatz muss Kwasniok die passenden Spieler finden. „Es geht jetzt um eine Startelf gegen Atalanta, um das bestmögliche Gesicht zu zeigen. Und das bestmögliche Gesicht bedeutet morgen, eine Mann gegen Mann-Konstellation lösen zu können. Die ist extrem hart. Wenn du dich aber daran nicht orientierst und ausrichtest, dann kann das echt nach hinten losgehen. Ich versuch die besten Jungs aufzustellen, die Mann gegen Mann die Attribute mitbringen, um gut aussehen zu können“, sagt Kwasniok.

Das ist auch ein Grundprinzip des Trainers, dass er seine Mannschaft so aufstellt, wie er denkt, dass sie die besten Lösungen gegen die Gegner findet. Daher habe er auch keine feste Startelf. „Ich hab einen ganzen Kader zur Verfügung und nicht irgendwie elf Spieler“, so der Coach. Deswegen werde sich die Aufstellung im DFB-Pokal in einer Woche auch von der gegen Atalanta unterscheiden. „Das ist beim Spiel in Regensburg was völlig anderes höchstwahrscheinlich, wo du eher einen tiefen Block bespielen musst. Da brauchst du dann wieder andere Qualitäten der Spieler. Und in Mainz sieht es auch wieder anders aus. Ich will den Kader nutzen. Ich hab einfach so viel Qualität in der Mannschaft, so viel unterschiedliche Qualitäten, dass das immer wieder von Woche zu Woche auch mal zu fünf Startelf-Veränderungen kommen kann.“

Kölner Außenseiterrolle

Auch wenn der Test gegen Atalanta damit nicht so viel Aufschluss über die Startelf im ersten Pflichtspiel gegen Jahn Regensburg geben dürfte, ist die Begegnung trotzdem ein wichtiger Härtetest. Denn in dem Spiel ist der FC klarer Außenseite. Das zeigt sich alleine beim Blick auf die geschätzten Kaderwerte: 73 Millionen Euro bei den Kölnern versus 436 Millionen Euro bei Bergamo. Die Geißböcke können so die Situation einüben, dass ein Gegner ihnen auf dem Papier eigentlich deutlich überlegen ist. So, wie es in der Bundesliga auch der Fall sein wird bei zum Beispiel den Partien gegen Bayern München. Und so ist der Test auch eine gute Standortbestimmung, da Bergamo der bis jetzt mit Abstand stärkste Kontrahent in den Testspielen ist.

Lukas Kwasniok lässt die Kapitänsfrage weiter offen und bestätigt Obermair-Interesse

Lukas Kwasniok beim Training am Freitagvormittag.
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Lukas Kwasniok lässt die Kapitänsfrage weiter offen und bestätigt Obermair-Interesse

Morgen steht gegen Atalanta Bergamo das letzte Testspiel für den FC vor dem Saisonstart an. Davor hat sich Trainer Lukas Kwasniok zu zwei wichtigen Fragen geäußert beim 1. FC Köln: Das sagt Kwasniok zur Kapitänsfrage und zum Obermair-Interesse.

Noch hat der FC keinen Kapitän für die neue Saison. Der alte Spielführer von Lukas Kwasniok in Paderborn, Raphael Obermair, könnte nun aber nach Köln kommen. Zumindest wäre das im Sinne von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Das sagt Kwasniok zur Kapitänsfrage und zum Obermair-Interesse.

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Seit bald fünf Wochen arbeitet Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft zusammen. Eine Frage hat er dabei bis jetzt jedoch immer offen gelassen: Wer wird in der kommenden Saison der Kapitän des FC? In den fünf Testspielen haben schon insgesamt zehn verschiedene Spieler die Binde getragen. Ein Hinweis darauf, wer es am Ende werden könnte, ist das jedoch nicht. Vielmehr ging es den Profis darum, Geld für die Mannschaftskasse einzutreiben. Denn jeder Akteur, der das erste Mal als Spielführer aufläuft beim FC, muss einen Betrag zahlen. Beim letzten Testspiel gegen Atalanta Bergamo wird jetzt wohl nochmal etwas Geld dazukommen. Denn der Trainer wird auch in diesem Spiel die Kapitänsfrage offen lassen. Die Entscheidung wird wohl erst nach dem Testspiel fallen. „Das werden wir so machen. Ich merke, dass die Tage extrem kurz werden. Es war wieder eine kurze Woche und wir haben so viele Themen, die im Alltag aufkreuzen, dass du kaum Zeit hast, Gespräche mit den Jungs zu führen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ja noch eine Woche und ich will mit den Spielern in Ruhe quatschen und mich nicht treiben lassen.“

Alter Kwasniok Kapitän zum FC?

Für den Coach ist es sowieso weniger wichtig, wer am Ende wirklich die Binde trägt. „Es ist ein Zeichen nach Außen für die Menschen. Aber nach Innen brauchst du die Binde nicht, um ein Führungsspieler zu sein. Es ist halt Show nach Außen, wer die Münzwahl gewinnt“, sagt Kwasniok. Trotzdem sei der Kreis der Anwärter schon eingegrenzt: „Es kommen jetzt auch nicht alle 20 in Frage. Es wird schon einen Pool von drei bis fünf Spielern geben, den wir wohl alle gedanklich sehen. Es ist auch keine unwichtige Entscheidung.“



Beim SC Paderborn war in der abgelaufenen Saison Raphael Obermair Kwasnioks Kapitän. Um den Außenspieler gab es in den vergangenen Tagen wieder Gerüchte, dass der FC an ihm interessiert sei. Diese Gerüchte befeuert der neue Kölner Trainer nun. „Es ist so, dass ich zu manchen Personalien nichts sagen will. Bei dieser Personalie ist es schon so, dass ein starkes Interesse unsererseits da ist. Der Spieler ist 29 und es wäre schön, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, dass er auch in der Bundesliga noch mal zeigt, was er drauf hat“, sagt Kwasniok. „Ob das zu Stande kommt, wird sich zeigen.“

Großer Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen

Wenn der Coach seinen früheren Spieler bekommen würde, hätte der FC einen sehr großen Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen. So spielte Obermair vor allem als rechter Schienenspieler unter Kwasniok, ist aber sehr variabel einsetzbar. Nur im Tor und im Sturm wurde er noch nicht eingesetzt. Außerdem ist der 29-Jährige beidfüßig, was bei seiner Variabilität noch hilft. Dabei strahlt der Paderborner eine gewisse Torgefahr aus, erzielte für die Ostwestfalen immerhin 13 Tore und bereitete 19 vor. Allerdings stellt sich die Frage wegen des ohnehin schon großen Konkurrenzkampfes, ob die Kölner einen weiteren Schienenspieler brauchen. Denn nach den Verpflichtungen von Jakub Kaminski, Said El Mala und auch Sebastian Sebulonsen ist der FC auf den Außen mehr als gut aufgestellt. Zumindest Kwasniok würde seinen alten Schützling aber trotzdem gerne in der Domstadt sehen. Der Marktwert des SCP-Akteurs wird auf 1,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Das plant Lukas Kwasniok für seine Zukunft beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer beim 1. FC Köln
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Das plant Lukas Kwasniok für seine Zukunft beim 1. FC Köln

Seit Anfang Juni ist Lukas Kwasniok neuer Trainer des 1. FC Köln im Amt und steht mit den Geißböcken vor seiner ersten Saison an der Seitenlinie in der höchsten deutschen Spielklasse. Nun sprach er über seinen ersten Wochen am Geißbockheim: Das plant Kwasniok für die Zukunft beim 1. FC Köln

Seit Anfang Juni ist Lukas Kwasniok Trainer der Domstädter. Nun hat der 44-Jährige im Phrasenmäher-Podcast von „Bild“ Einblicke in seine Anfangszeit bei den Geißböcken gewährt und auch konkrete Zukunftspläne geschmiedet: Das plant Kwasniok für die Zukunft beim 1. FC Köln

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Der Saisonstart des 1. FC Köln  steht kurz vor der Tür, die Vorbereitung scheint so gut wie Abgeschlossen. Nur ein Test gegen Serie-A-Club Atalanta Bergamo kommenden Samstag im RheinEnergieStadion steht noch aus. Durch die Verpflichtung von Kristoffer Lund nimmt auch der Kader zunehmend Form an. Zudem wurde am Mittwochabend bekannt, dass der FC mit Innenverteidiger Cenk Özkacar bereits heute den neunten Neuzugang für die kommende Saison zum Medizincheck erwarten soll. Das wird vor vor allem einen freuen: Seit Anfang Juni ist Lukas Kwasniok neuer Trainer des 1. FC Köln im Amt und steht mit den Geißböcken vor seiner ersten Saison an der Seitenlinie in der höchsten deutschen Spielklasse. Im „Phrasenmäher“ Podcast der Bild sprach Kwasniok über seinen ersten Wochen am Geißbockheim und auch über seine Zukunft in der Domstadt. 

Kwasniok: „Das nervt vielleicht auch mal“

Der Wechsel vom SC Paderborn zum 1. FC Köln stellt für Lukas Kwasniok einen bedeutenden Karriereschritt dar. Während der ostwestfälische Club rund 10.000 Mitglieder zählt, vereint der FC auf Anhieb mehr als das Zehnfache. Mit etwa 150.000 Mitgliedern gehört der Traditionsverein bekanntlich zu den größten Fußballclubs Deutschlands. Die neue Dimension seines Arbeitgebers ist Kwasniok durchaus bewusst: „Die Größe des Vereins ist tatsächlich anders. Die Anzahl der Mitarbeiter. Menschen, die es gut mit einem meinen wenn du zum Testspiel kommst. Da brauchst du schon etwas länger um mit dem Bus um den Eingang zu finden. Das ist aber etwas, was ich sehr genieße, etwas sehr spezielles. Man merkt wahrscheinlich erst eines Tages, wenn man es nicht mehr hat, wie toll das war. In dem Moment nervt das vielleicht auch- mich noch nicht, aber vielleicht in zwei, drei, vier Jahren kann so etwas auch anstrengend werden. Aber aktuell sauge ich jeden Moment auf”. 

Plan für die Zukunft: So lange will Kwasniok beim FC bleiben

Kwasniok selbst ist erst vier Wochen am Werk bei den Geißböcken. Dennoch setzt sich der 44-Jährige bereits in dieser frühen Phase mit seiner Zukunft in der Domstadt auseinander: “Der Umzug läuft gerade und ich bin sehr zufrieden! Das Hauptmanko war in der Vergangenheit, dass die allermeisten eine zweijährige Mietbindung haben wollten. Da habe ich gesagt: Zur Einordnung: ich bin Trainer des FC. Da ist das mit zwei Jahren nicht automatisch der Fall, dass man hier überlebt. Aber logischerweise würde ich mir wünschen, dass es eher so endet wie in Paderborn und dass aus zwei Jahren vielleicht vier werden.“