Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

Evangelos Sbonias bei der U21
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Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

Die Enttäuschung aufgrund des Last-Minute-Ausgleichs wich spätestens in der Busfahrt nach Hause dem Stolz: Die U21 des 1. FC Köln lieferte beim SC Wiedenbrück trotz mehr als einer Stunde in Unterzahl einen bemerkenswerten Kampf und ging zwischenzeitlich sogar in Führung.

Trotz des Remis gegen Wiedenbrück fand Trainer Evangelos Sbonias nach der Achterbahnfahrt der Gefühle Worte der Anerkennung für sein Team.

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Die Ereignisse ähnelten sich – und trotzdem war die Erkenntnis hinterher eine gänzlich andere: Die U21 kassierte – wie schon in Wuppertal – weit in der Nachspielzeit noch ein Gegentor. Und während der spielentscheidende Gegentreffer zur 0:1-Niederlage in Überzahl beim WSV für enttäuschte Mienen bei den FC-Spielern sorgte, war die Stimmung schon kurz nach dem Abpfiff in Wiedenbrück anders.

“Da kann man stolz auf die Jungs sein“

Zwar sanken die FC-Talente abermals beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden, doch nach dem 2:2-Ausgleich des SC Wiedenbrück bei mehr als einer Stunde in Überzahl wich der Frust schon auf dem Heimweg im Bus einer anderen Gefühlslage: „Am Ende fühlt es sich im ersten Moment nicht so gut an“, gab Trainer Evangelos Sbonias zu, „aber mit so einer langen Unterzahl und so einer jungen Mannschaft mit vier Spielern in der Startelf, die U19 spielen können, so einen Kampf abzuliefern und in der zweiten Halbzeit auch so stabil zu verteidigen, da kann man stolz auf die Jungs sein. Das habe ich ihnen auch gesagt. Es ist ein gewonnener Punkt und den haben sich die Jungs auch redlich verdient.“

Luis Stapelmann feierte dabei im Zentrum der Dreier-Abwehrkette sein Debüt in der Regionalliga West. Der 19-jährige Innenverteidiger rückte aus der U19 auf und spielte direkt über die vollen 90 Minuten. Sbonias bilanzierte auf Nachfrage von come-on-fc.com: „Er hat in Unterzahl seine Defensiv-Qualitäten voll reinwerfen können, hat viele Infights gehabt, viele Luftduelle, die er gut gemacht hat.“ Der Einstand sei jedoch nicht spurlos am Abwehrspieler vorbeigegangen: „Er wurde am Ende am ganzen Körper von Krämpfen geschüttelt, weil er sich so verausgabt hat.“

“Das wird eine komplett andere Nummer“

Insofern dürfte Stapelmann mutmaßlich eher nicht zur Startelf zählen, wenn die U21 schon am Samstag (16 Uhr) ihr nächstes Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach bestreitet. Die Fohlen liegen aktuell mit 38 Punkten auf dem fünften Platz der Tabelle, vier Zähler und drei Plätze vor der U21. „Das wird eine komplett andere Nummer“, ahnte Sbonias im Vergleich zum Wiedenbrück-Spiel, „das ist auch eine junge Mannschaft, die einen anderen Ansatz hat.“

Offen bleibt, ob Sargis Adamyan dem FC in Rheydt wieder zur Verfügung stehen kann. Der armenische Leistungsträger fehlte am Mittwochabend aufgrund muskulärer Probleme, wie Sbonias berichtete: „Da müssen wir schauen, wie es bis Samstag aussieht.“ Fehlen wird auf jeden Fall Ilias Elyazidi nach seiner roten Karte.

Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

Zweiter Nackenschlag in der Nachspielzeit innerhalb von elf Tagen für die FC-Reserve: Nach der späten 0:1-Niederlage vor anderthalb Wochen in Wuppertal kassierte die U21 des 1. FC Köln diesmal in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich in Wiedenbrück.

Die Kölner gingen vor dem Ausgleich in Unterzahl in Führung und hatten die drei Punkte bereits vor Augen. Die Sieglos-Serie wuchs damit auf vier Spiele an.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Bochums U21 am vergangenen Freitagabend auf drei Positionen: Patrik Kristal, Luis Stapelmann und Safyan Toure ersetzten Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui und Sargis Adamyan. Für den 19-jährigen Stapelmann, der aus der U19 aufrückte, war es die Premiere in der U21.

Die frühe Führung

Das Spiel begann aufgrund der verspäteten Anreise der Rheinländer mit einer viertelstündigen Verspätung. Pünktlicher war hingegen der lautstarke Anhang aus der Domstadt, der sich hinter einem Tor positionierte und die FC-Talente anfeuerte – und früh jubeln durfte. Der Kapitän wurde knapp einen Meter zentral vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Marvin Ajani versenkte den fälligen Freistoß mit Wucht rechts ins Tor zum 1:0 für den FC (5.). Der frühe Rückstand brachte die Gastgeber aber keinesfalls ins Nachdenken. Vielmehr war Wiedenbrück in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, von der U21 war nach vorne kaum etwas zu sehen.

Kölns Torwart Mikolaj Marutzki brachte seinen Teamkollegen Ilias Elyazidi schließlich mit einem zu kurzen Anspiel in Bedrängnis. Der Kölner stoppte den in seinem Rücken heranstürmenden Moussa Doumbouya per Foul im Sechzehner als letzter Mann, vereitelte damit eine klare Torchance und sah die rote Karte (26.). Der gefoulte Doumbouya behielt genau vor den Kölner Fans die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum 1:1, auch wenn Marutzki die Ecke ahnte (29.).

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Nach der Pause musste sich Marutzki zunächst bei einem Wiedenbrücker Torschuss aus der zweiten Reihe strecken (48.). Kurz danach entstand die erneute Kölner Führung eher glücklichen Umständen: Yannick Mausehund schlug nach einem Ballgewinn im eigenen Drittel einen hohen Pass auf dem rechten Flügel nach vorne zu Bernie Lennemann. Der Stürmer zog ins Zentrum, entwischte seinem Gegenspieler Joel Udelhoven, umkurvte Wiedenbrücks Torwart Marcel Hölscher und schob zum 1:2 ins leere Tor (51.).

Die Kölner verteidigten den Vorsprung in Unterzahl danach leidenschaftlich. Doch spät in der Nachspielzeit gab es – wie schon zuletzt in Wuppertal – noch den Nackenschlag. Der eingewechselte Nick Zimmermann klärte per Kopf im eigenen Strafraum genau vor die Füße von Wiedenbrücks Joker Sebastian Mai, der per Direktabnahme zum letztlich verdienten 2:2 traf (90.+4). Danach besaß Doumbouya sogar noch die Chance zum Siegtreffer für die Gastgeber gegen entkräftete Kölner (90.+5).

Für die U21 geht es bereits am Samstagnachmittag (16 Uhr) mit dem rheinischen Derby bei der U23 von Borussia Mönchengladbach weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund (64. Zimmermann), Stapelmann, Lechner, Friemel – Elyazidi, Kristal (64. Yacobi) – Dürholtz (85. Harchaoui), Lennemann (85. Labenz), Toure (77. Lippert). Tore: 0:1 Ajani (5.), 1:1 Doumbouya (29., Foulelfmeter), 1:2 Lennemann (51.), 2:2 Mai (90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Elyazidi (26.).

„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Die U21 des 1. FC Köln präsentiert sich in diesen Tagen als Aufbau-Gegner für die Abstiegskandidaten. Auf die bittere 0:1-Niederlage in Wuppertal folgte ein frustrierendes 1:3 zuhause gegen Bochums U21. Am Mittwoch wartet mit Wiedenbrück schon das nächste Kellerkind auf die FC-Talente.

Nach der Pleite vom Wochenende steht für die Reserve des 1. FC Köln bereits am Mittwoch das nächste Duell vor der Tür. Dann trifft die Mannschaft von Evangelos Sbonias auf Wiedenbrück.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich zum wiederholten Mal durch schlechtes Abwehrverhalten um etwas Zählbares gebracht. Gegen den VfL Bochum waren es zwei Flanken in den Sechzehner, die der U21 den Stecker zogen. „Du musst hier mit 2:0 führen mindestens und darfst das Ding nicht mehr aus der Hand geben“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias nach dem Schlusspfiff, „dann haben wir 10, 15 gar nicht gute Minuten. Wenn man die Jungs in Schutz nehmen will, werden wir da auch knallhart bestraft. Wenn man sie nicht in Schutz nehmen will, dann ist es so, dass sie da wie eine Schülermannschaft verteidigen. Das kann man sich aussuchen.“

“60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben“

Der Trainer analysierte zusammenfassend: „60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben und bitterböse dafür bestraft worden.“ Bitter für den FC war auch, dass der nicht nur aufgrund seines Tores bis dahin sehr auffällige Jonathan Friemel zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste: „Leider ist die Wade zugegangen“, erklärte Sbonias, „er hat gemeint, er spürt die Wade. Dann ist es bei so einem jungen Spieler auch eine Sicherheitsmaßnahme.“ Für den U19-Kapitän war es der zweite Regionalliga-Einsatz innerhalb von sechs Tagen. Friemel war, neben Mikolaj Marutzki im Tor, der einzige U19-Spieler. Maik Akumu musste angeschlagen pausieren, Alessandro Puzzo und Kristiyan Irmiev kehrten zur U19 zurück, nachdem sie unter der Woche mit der U21 trainierten.

Welcher Jugendspieler am Mittwoch beim Nachholspiel in Wiedenbrück dabei sein wird, konnte Sbonias am Freitagabend noch nicht beantworten. Der Plan dürfte final auch erst zu Wochenbeginn am Geißbockheim geschmiedet werden. Für Malek El Mala und Etienne Borie wird die Partie beim nächsten Abstiegskandidaten noch zu früh kommen. Mit Patrik Kristal wird immerhin aber ein Spieler nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen können. Für Sbonias bedeutet das jedoch eine schwierige Entscheidung, denn Ilias Elyazidi wusste als Kristal-Ersatz auf der Doppel-Sechs gegen Bochum durchaus zu überzeugen. Die Rückkehr von Luc Dabrowski ist noch ungewiss. Der Innenverteidiger laborierte zuletzt nach dem Wuppertal-Spiel an muskulären Problemen.

Nach jetzt gleich zwei Niederlagen in Folge gegen Abstiegskandidaten ist die U21 wieder in der Pflicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei dürfte das Gastspiel in Wiedenbrück ähnlich verlaufen wie jüngst in Wuppertal bei einem Gegner, der vor allem über die kämpferische Komponente kommen dürfte.

Das Wetter spielt nicht mit: Begegnung der U21 des 1. FC Köln abgesagt

Platzsperre in Wiedenbrück
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Das Wetter spielt nicht mit: Begegnung der U21 des 1. FC Köln abgesagt

Die Vorfreude auf das erste Spiel des Jahres war beim Kölner Nachwuchs groß, nun ist die Winterpause unfreiwillig um wohl eine Woche verlängert worden. Das Spiel der U21 des 1. FC Köln in Wiedenbrück wurde am Mittag abgesagt.

Mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Wiedenbrück sollte auch für die Kölner Reserve das Pflichtspieljahr am heutigen Sonntag starten. Aber das Spiel der U21 des 1. FC Köln in der Regionalliga West wurde abgesagt. Der Platz ist unbespielbar.

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Optimistisch und voller Vorfreude blickte FC-Trainer Evangelos Sbonias dem 19. Spieltag der Regionalliga West unter der Woche entgegen. Allerdings auch mit einer gewissen Sorge: „Wir wissen nicht, wie die Wetterverhältnisse sein werden, gehen aber davon aus, dass der Platz nicht im besten Zustand sein wird“, sagte der Coach auf fc.de zitiert. Und Sbonias sollte recht behalten. Denn die Winterpause wurde noch um eine Woche verlängert. Die Begegnung gegen den SC Wiedenbrück wurde abgesagt. Trotz des Einsatzes zahlreicher Helfer verkündet der SC die Spielabsage: „Am Ende war es dann doch zu viel Frost und Regen, der zu der Entscheidung geführt hat, den Rasen im Jahnstadion für heute Nachmittag einen nicht spielfähigen Zustand zu attestieren“, heißt es auf der Homepage des SC.

Am kommenden Sonntag gegen Paderborn

Damit wurden gleich drei Begegnungen des 19. Spieltags abgesagt. Schon am Samstag fielen die Partien der Sportfreunde Siegen gegen Borussia Dortmund II sowie der Sportfreunde Lotte gegen den SV Rödinghausen aus. Wann die Begegnung der Geißböcke nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Ein Nachholtermin soll schnell gefunden werden. Somit kehren die Kölner mit einem Heimspiel aus der Winterpause zurück. Am kommenden Sonntag empfängt die U21 des FC die zweite Mannschaft des SC Paderborn in Köln und dann wird Wiederhutmachung angesagt sein. Denn im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Sbonias eine bittere 0:5-Klatsche. Natürlich findet das Spiel nur statt, wenn denn auch das Wetter mitspielt.


„Klar in der Birne sein“: U21 des 1. FC Köln erwartet heißen Tanz zum Auftakt in Wiedenbrück

Bernie Lennemann beim Training des 1. FC Köln
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„Klar in der Birne sein“: U21 des 1. FC Köln erwartet heißen Tanz zum Auftakt in Wiedenbrück

Die kurze Winterpause in der Regionalliga West geht zu Ende: Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag zum Auftakt beim SC Wiedenbrück. Für die FC-Talente ist es direkt zum Start ins neue Kalenderjahr eine Bewährungsprobe.

Trainer Evangelos Sbonias kann nach der Winterpause auf fast den gesamten Kader zurückgreifen. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag zum Auftakt beim SC Wiedenbrück.

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Die Kölner werden sich an das Hinspiel sicher noch gerne erinnern: Die Geißböcke schlugen den SC Wiedenbrück Anfang August zuhause deutlich mit 3:0. Luiz Labenz, Emin Kujovic und Safyan Toure erzielten die Tore für den FC. Die Rheinländer treten am Sonntag ein gutes halbes Jahr später die mehrstündige Busfahrt in den Kreis Gütersloh als Favorit an. Wiedenbrück kämpft als Tabellen-Vorletzter ums sportliche Überleben in der Regionalliga West, konnte aber immerhin alle drei Saison-Siege im heimischen Jahnstadion feiern.

“Klar in der Birne zu sein“

„Ich erwarte einen Gegner, der hochmotiviert sein wird“, sagte U21-Trainer Evangelos Sbonias come-on-fc.com, „und der mit einer hohen Intensität und hohen Zweikampfwerten versuchen wird, uns den Schneid abzukaufen. Sie haben mit Sascha Mölders einen sehr emotionalen Trainer, eine emotionale Spielweise. Da heißt es für uns, klar in den Abläufen zu bleiben und klar in der Birne zu sein.“ Der Coach kann dabei fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Malek El Mala wird noch keine Option sein, der Stürmer befindet sich noch im Reha-Training und soll zeitnah Teile des Mannschaftstrainings mitmachen. Artem Belousov befindet sich ebenfalls noch in der Reha.

Mit Mikail Özkan muss zudem der bisherige Saison-Dauerbrenner der U21 pausieren. Der Verteidiger sah im letzten Spiel vor Weihnachten gegen Bocholt (3:2) seine fünfte Gelbe Karte und ist daher gesperrt. Der 22-jährige Vize-Kapitän hat mit bisher 1529 Einsatzminuten in dieser Regionalliga-Saison die bisher meiste Einsatzzeit der U21 auf dem Konto. Am Kern-Kader der U21 hat sich in der Winterpause derweil bis auf den Abgang von Neo Telle (wechselte zu Fortuna Köln) nichts verändert. Das bedeutet auch, dass Sargis Adamyan trotz starker Leistungen in der Hinrunde nach aktuellem Stand weiterhin für den FC auflaufen wird. Für die U21 ist dies sportlich zweifellos eine Stärkung.

„Ich möchte den Druck nicht vom Kessel nehmen“

Mit Youssoupha Niang, Cenny Neumann, Yannick Mausehund und Bernie Lennemann befanden sich gleich vier Spieler aus dem U21-Aufgebot im Profi-Training. Während Neumann, Mausehund und Lennemann sehr wahrscheinlich mit der U21 nach Wiedenbrück fahren dürften, ist die Entscheidung bei Niang noch offen. Der Stürmer kam zuletzt sogar zu zwei Kurzeinsätzen als Joker in der Bundesliga in Heidenheim und gegen Bayern München. Das Quartett war am vergangenen Samstag bei der U21-Generalprobe im Testspiel gegen den HSC Hannover (4:3) mit dabei. Lennemann traf dabei doppelt, Niang gelang ein Tor. Ob und welche U19-Spieler fortan verstärkt über die U21 an den Senioren-Fußball herangeführt werden sollen, entscheide sich laut Sbonias in naher Zukunft: „Wir werden in den nächsten ein, zwei Wochen Entscheidungen treffen, wer wie wo spielt und trainiert.“

Für die Position zwischen den Pfosten ließ sich der Coach mit Blick auf den Sonntag in Wiedenbrück noch nicht in die Karten schauen, wer die Nase vorne haben wird. Luis Hauer oder der U19-Emporkämmling Mikolaj Marutzki: „Ich möchte den Druck nicht vom Kessel nehmen, weil beide Torhüter es sehr gut machen.“


Sponsel trifft, Höger fliegt: U21 gelingt gegen Wiedenbrück erster Sieg nach der Winterpause

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Sponsel trifft, Höger fliegt: U21 gelingt gegen Wiedenbrück erster Sieg nach der Winterpause

Die U21 des 1. FC Köln konnte im vierten Anlauf ihren ersten Sieg nach der Winterpause feiern. Die FC-Reserve rettete gegen den SC Wiedenbrück eine 1:0-Führung trotz 39-minütiger Unterzahl ins Ziel. Marco Höger sah kurz nach der Pause die gelb-rote Karte. Meiko Sponsel erzielte das Tor des Tages schon in der Anfangsphase.

Trotz Unterzahl und Verletzung von Neuzugang Yannick Mausehund gelang es der Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias, die Führung über die Zeit zu bringen. Die U21 des 1. FC Köln feierte ihren ersten Sieg nach der Winterpause.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Aufstellung im Vergleich zum 3:3 gegen Fortuna Köln auf zwei Positionen: Emin Kujovic und Jaka Potocnik starteten für Oliver Schmitt und den gelbgesperrten Teoman Akmestanli. Bemerkenswert: Hinter Meiko Sponsel lag eine kurze Nacht. Der 22-Jährige stand am Vorabend noch erstmals im Zweitliga-Aufgebot des FC, kam in Magdeburg jedoch nicht zum Einsatz. Die U21 startete tonangebend in die Partie. Arda Süne prüfte Marcel Hölscher mit einem strammen Schuss innerhalb des Sechzehners, Wiedenbrücks Keeper wehrte den Ball jedoch ab (6.). Die Kölner nutzten ihre starke Anfangsphase aber kurz danach: Eine Ecke von Patrik Kristal landete bei Emin Kujovic, der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze den Rücken von Jaka Potocnik traf. Den Abpraller verwertete Meiko Sponsel trocken vom Fünfer ins kurze Eck zum 1:0 (7.).

Höger sieht Gelb-Rot

Die Gäste blieben in der Folgezeit harmlos und entwickelten kaum Gefahr Richtung Kölner Hälfte. Bitter für den FC: Nach einer Flanke von Emin Kujovic wollte der aufgerückte Yannick Mausehund am Fünfer aus der Drehung schießen, verletzte sich dabei jedoch (24.). Der aufgerückte Innenverteidiger musste auf dem Feld behandelt werden und verließ dieses danach zunächst gestützt und humpelte kurz darauf zur Kölner Ersatzbank. Für den 18-Jährigen ging es jedoch nicht weiter, sodass Rijad Smajic in die Partie kam. Zwingende Torchancen blieben danach bis zur Halbzeit auf beiden Seiten aus. Kurz nach dem Seitenwechsel war es just der Kapitän, der seinem Team einen Bärendienst erwies: Marco Höger hatte in der ersten Hälfte bereits wegen Ballwegschlagens eine gelbe Karte gesehen.

Vor der zweiten Verwarnung hatte Höger zuvor seinen davoneilenden Gegenspieler Timo Spennesberger mit einem Beinstellen in Höhe der Mittellinie zu Fall gebracht. Gelb-Rot war die zwangsläufige Konsequenz (51.). Für die FC-Reserve galt es fortan, die Führung in Unterzahl ins Ziel zu verteidigen. Jonas Nickisch verhinderte mit einem starken Reflex gegen Davud Tumas Schuss aus kurzer Distanz den Ausgleich (69.). Die U21 hätte aus dem Nichts jedoch für die Vorentscheidung sorgen müssen: Mansour Ouro-Tagba vertändelte jedoch leichtfertig die Chance, als er nach einem Zuspiel Arda Sünes frei aufs Tor zulaufend zunächst am Torhüter hängenblieb und danach aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (73.).

Die U21 des 1. FC Köln feierte ersten Sieg nach der Winterpause

In der Schlussphase verhinderte Smajic für den bereits geschlagenen Nickisch kurz vor der Torlinie den Einschlag (86.). Wiedenbrück drückte insbesondere in der fünfminütigen Nachspielzeit auf den Ausgleich, doch der FC zitterte das 1:0 ins Ziel.

1. FC Köln U21: Nickisch – Sponsel, Mausehund (29. Smajic), Özkan, Strauch – Höger, Kujovic –  Kristal (54. Salger), Potocnik (75. Lennemann), Süne (75. Saliger)  – Ouro-Tagba (75. Pinto). Tor: 1:0 Sponsel (7.). Zuschauer: 700.

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