Die WM-Hoffnung lebt: Diese Chancen dürfen sich die FC-Profis noch ausrechnen

Jakub Kaminski spielt für die Nationalmannschaft Polens
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Die WM-Hoffnung lebt: Diese Chancen dürfen sich die FC-Profis noch ausrechnen

Den Wunsch auf das Endturnier haben noch einige Akteure der Geißböcke, eine realistische Chance aber wohl nur wenige. Vielmehr: Nur ein Profi des 1. FC Köln darf aktuell wohl noch auf die WM hoffen.

Am Dienstag spielt Jakub Kaminski mit Polen gegen Schweden um das WM-Ticket und stände dann wohl auch im Kader beim Endturnier. Kleinere Hoffnungen haben aber noch weitere Spieler.

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Said El Mala: Der Youngster war im vergangenen Jahr erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert. Allerdings blieb der Kölner beim Spiel in Luxemburg ohne Einsatzminute und wurde im Anschluss zur U21 geschickt. Auch aktuell ist der Offensivspieler wieder mit dem Nachwuchs unterwegs. Und das ist durchaus als Fingerzeig zu verstehen. Zum einen sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann vor einigen Wochen, dass der aktuelle Kader viel von der Zusammenstellung der WM haben werde. Zudem wurde für Offensivspieler Jamie Leweling kein Akteur nachnominiert. El Mala kann sich noch beim FC beweisen und Bewerbungen abgeben. Theoretisch ist also noch etwas möglich, wahrscheinlich scheint das Unterfangen WM aber nicht mehr unbedingt.

Stammspieler bei Finalteilnehmer

Jakub Kaminski: Der Pole ist der Spieler im FC-Kader, der seinen Platz bei der WM sicher hätte. Kaminski gehört nicht nur beim FC zum Stammpersonal. Genau wie in Köln, gehört der 23-Jährige auch bei der polnischen Nationalmannschaft zum Kreis der Leistungsträger und begann sieben der neun WM-Qualifikationsspiele von Beginn an. Allerdings steht aktuell noch nicht fest, ob Polen überhaupt bei der WM dabei ist. Das Team von Trainer Jan Urban befindet sich noch in den Play-offs und trifft dort im Endspiel am Dienstag auf Schweden. Schafft Polen die Qualifikation, wird Kaminski sicher zum WM-Kader gehören und eine wichtige Rolle spielen.

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger zeigte seit seiner Ankunft am Geißbockheim eine gute Entwicklung und etablierte sich sofort als fester Bestandteil der ersten Elf. Durch seine positiven Leistungen wurde der 26-Jährige im Oktober erstmals zur norwegischen Nationalmannschaft eingeladen und feierte gegen Neuseeland sogar sein Debüt. Im Spiel gegen Hoffenheim zog sich der Rechtsverteidiger eine Muskelverletzung zu und verpasste dadurch die Spiele gegen Augsburg und Dortmund. Für die aktuellen Spiele ist Sebulonsen nicht nominiert. Da die Konkurrenz bei den Skandinaviern groß ist, sind die Chancen nicht die besten.

Kristoffer Lund: Für den Linksverteidiger wäre die WM besonders interessant, da es sich für Lund um eine Heim-Weltmeisterschaft handelt. Der US-Amerikaner ist beim FC eigentlich ohne Konkurrenz und sammelt Woche für Woche seine Spielminuten. Dass Lund eine Chance auf die WM hat, ist aktuell jedoch nicht in Sicht. So kam der Linksfuß zwar bereits siebenmal für die USA zum Einsatz, darunter auch dreimal unter dem aktuellen Trainer Mauricio Pochettino, wartet jedoch seit seinem letzten Spiel im Oktober 2024 auf eine Nominierung. Allerdings sagte der Linksverteidiger erst jüngst, dass er die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe.

Gibt es noch eine Überraschung?

Cenk Özkacar: Der Innenverteidiger entwickelte sich im neuen Jahr positiv und gehörte meist sogar zur Startformation der Kölner. Nachdem dem Türken in der Hinrunde ein paar kleine Fehler passiert waren, blieb der 25-Jährige seit der Winterpause makellos und strahlte darüber hinaus eine gewisse Ruhe und Stabilität aus. Genau wie seine Zukunft in Köln ist auch der Sommer von Özkacar aktuell noch offen. So könnte der neunmalige türkische Nationalspieler, der seinen letzten Einsatz für sein Heimatland im Juni 2024 gesammelt hatte, mit den Türken zur WM fahren. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die Türkei  gegen den Kosovo für das Turnier qualifiziert. Allerdings ist ein WM-Ticket bei Özkacar trotz Leistungssteigerung aktuell unwahrscheinlich. Denn die Konkurrenz ist auch hier groß.

Weitere Kandidaten: Keine Rolle spielte zuletzt Denis Huseinbasic in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Das hat allerdings nicht nur, aber auch Leistungsgründe. Da der Mittelfeldspieler aktuell beim FC über die Rolle des Jokers nicht hinauskommt, ist es unwahrscheinlich, dass er sich zurück in die Nationalmannschaft spielt. Bosnien müsste sich im Playoff-Endspiel ohnehin gegen Italien durchsetzen. Möglicherweise liebäugelt auch Jusuf Gazibegovic noch mit der WM. Zu Beginn der Saison wäre wohl auch eine Teilnahme von Joel Schmied nicht ausgeschlossen gewesen. Der Innenverteidiger zeigte beim FC konstant gute Leistungen. Durch die immer wieder auftauchenden Verletzungen ist die Chance aber eher eine kleine geworden – eine sehr kleine.


Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

Mit dem Achtungserfolg gegen die Niederlandehat Jakub Kaminski mit Polen einen großen Schritt Richtung WM-Playoffs gemacht. Auch Isak Johannesson will dieses Ziel mit Island erreichen. Und dann gibt es da noch weitere Hoffnungen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM

Für Jakub Kaminski und Isak Johannesson sieht es aktuell nach Playoff-Turnier um das WM-Ticket aus. Said El Mala hofft erst einmal auf sein Debüt. Aber es gibt noch weitere Spieler, die das Ticket lösen wollen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM.

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Jakub Kaminski: Mit seinem Treffer gegen die Niederlande flammte sogar die Hoffnung auf das direkte WM-Ticket für den FC-Profi auf. Mit einem Erfolg über die Elftal wäre Polen punktgleich gewesen, allerdings mit einem deutlich besseren Torverhältnis. Selbst bei einem Sieg wäre die Mannschaft um Superstar Robert Lewandowski also auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen und hätte selbst gegen Malta gewinnen müssen. So läuft aktuell so ziemlich alles auf die Playoffs hinaus. Dort hat Polen sicherlich nicht die schlechtesten Chancen. Allerdings könnte es dort auch sehr unangenehme Gegner geben. Italien wird beispielsweise ebenfalls Playoffs spielen – und die DFB-Auswahl ist bekanntlich ebenfalls noch nicht durch. Kaminski wäre bei einer Quali als Stammspieler sicher gesetzt.

Kommt es zum FC-Finale um die WM?

Isak Johannesson: Theoretisch kann es auch zum Duell der FC-Profis kommen. Denn auch Island befindet sich auf Playoff-Kurs. Allerdings steht den Nordlichtern noch eine besonders schwere Aufgabe bevor. Am Sonntag kommt es zum Endspiel um das Playoff-Ticket in der Begegnung gegen die Ukraine. Die Partie wird in Warschau ausgetragen. Aktuell sind die Teams punktgleich. Sollte sich Island dann auch in den Playoffs durchsetzen, würde Johannesson ziemlich sicher in den Genuss seiner ersten WM kommen. Der Mittelfeldmann ist bei Island Stammspieler und Leistungsträger.

Said El Mala: Die DFB-Auswahl steht kurz vor dem direkten WM-Ticket. Dazu muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann am Montag gegen die Slowakei mindestens Remis spielen. Ob der Offensivspieler dann aber auch persönlich das WM-Ticket löst, muss sich erst noch zeigen. Der Weg in die USA, nach Mexiko und nach Kanada ist für den 19-Jährigen zumindest noch sehr lang. Bislang wurde El Mala erst einmal für die Nationalmannschaft nominiert und das unter der Vorgabe eines Kennenlernens, eines Reinschnupperns. Eine Tendenz ist daher noch nicht abzugeben.

Rückkehr ins Nationalteam?

Kristoffer Lund: Die US-Boys sind als Gastgeber natürlich schon qualifiziert. Eine mühsame Qualifikation müssen die Vereinigten Staaten also nicht mehr spielen. Allerdings steht vor Lund dennoch eine hohe, aber nicht unüberbrückbare Hürde. Aktuell gehört der Schienenspieler nicht zum Kader von Mauricio Pochettino. Das heißt aber nicht, dass der gebürtige Däne aber keine Chance haben wird. im Gegenteil: Sollte Lund beim FC weiter solide Leistungen abrufen (abgesehen vom Pechvogel-Auftritt im Derby), ist eine Nominierung für die WM alles andere als ausgeschlossen.

Sebastian Sebulonsen: Norwegen ist etwas überraschend auf dem besten Weg, direkt die WM-Quali perfekt zu machen. Dem Team um Superstar Erling Haaland führt die Tabelle drei Punkte vor Italien vor dem letzten Spieltag an. Eigentlich wäre es eine besondere Dramatik, dass die beiden Teams direkt aufeinandertreffen. Allerdings müsste Italien die Begegnung schon mit neun Toren Unterschied gewinnen. Selbst bei einem Sieg liegt vor Sebulonsen aber ebenfalls noch ein weiter Weg. Der Schienenspieler hat erst in der vergangenen Länderspielpause sein Debüt gefeiert, als Nachrückker. Dieses Mal ist er nicht nominiert worden. Die WM ist dennoch eine Option.

Überraschungen möglich?

Schwerer Stand: Cenk Özkacar spielte ebenfalls schon für die türkische Nationalmannschaft. Aktuell gehört Özkacar nicht zum Kader und ist wohl in seiner aktuellen Leistungskurve keine Option. Der Weg zurück ins Team ist ein weiter. Auch wenn die Türkei noch alle Chancen für eine WM-Teilnahme hat. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic sind ebenfalls aktuell kein Thema beim bosnischen Unterfangen WM-Teilnahme. Und aktuell erhalten beide auch nicht die vielen Möglichkeiten, am Nationalteam-Status etwas zu ändern.

Mögliche Überraschungen: Springt noch ein Spieler auf den WM-Zug? Florian Kainz steht aktuell auf der Nachrück-Liste von Ralf Rangnick für Österreich. Ob das aber die Chancen auf die WM erhöht, ist fraglich. Ein Kandidat wäre eventuell Rav van den Berg, wenn der Innenverteidiger nach seiner Rückkehr noch einmal so richtig aufdreht. Auch Eric Martel wäre grundsätzlich ein Kandidat, der früher oder später das Zeug zum Nationalspieler hat. Aktuell wohl eher später. Denn das Zentrum ist in der DFB-Auswahl schon stark besetzt. Ein Hot Take wäre dann vielleicht sogar Joel Schmied, der sich beim FC durchaus in eine gute Position gespielt hat.