Said El Mala: Zwischen erhoffter Entwicklung und einer überbordeten Erwartungshaltung

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
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Said El Mala: Zwischen erhoffter Entwicklung und einer überbordeten Erwartungshaltung

Der Aufstieg des Kölner Shootingstars zu Beginn der aktuellen Saison war beeindruckend. Das mediale Interesse und die Erwartungshaltung gegenüber dem 19-Jährigen wuchs rasant und wurde durch die erbrachten Leistungen weiter geschürt. Doch die Kurve stagniert beim 1. FC Köln: Kann Said El Mala die in ihn gesetzten Erwartungen überhaupt erfüllen?

Dass die Formkurve des jungen Talents nicht weiter ungebremst in die Höhe schießen würde, war abzusehen. Die von vielen erwartete und erhoffte Entwicklung kann der Youngster aktuell nicht immer konstant nachweisen – jedenfalls noch nicht.

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Es ist noch gar nicht so lange her, da stellte Lukas Kwasniok auf einer Pressekonferenz im Vorfeld eines Ligaspiels belustigt fest, dass zum ersten Mal keine Frage zu Said El Mala gestellt worden sei. Der Hype um den Kölner Shootingstar hat die erste Delle erhalten. Das kam nicht sonderlich überraschend, immerhin war der sportliche Aufstieg besonders rasant. Newcomer 3. Liga, Startdebüt Bundesliga, erstes Tor Bundesliga, erster Startelf-Einsatz, Nominierung Nationalmannschaft, Topscorer der Geißböcke, Millionenangebote aus England, das alles in wenigen Monaten – schon naturgemäß war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kurve das erste Mal nicht mehr nur steil bergauf gehen würde. Womöglich hatten sich viele Fans des Shootingstars diesen Moment erst nach einer glorreichen WM erhofft, bei der der Youngster vielleicht eine entscheidende Rolle eingenommen hätte.

„Das ist zu wenig“

Ob der Kölner Offensivspieler am Endturnier in den USA, in Mexiko und Kanada teilnehmen wird, ist aktuell mindestens fraglich, wenn nicht sogar unwahrscheinlich. Julian Nagelsmann hat im „Kicker“ ziemlich klare Worte gefunden. Schon im November vergangenen Jahres hatte der Bundestrainer dem Kölner Talent die Hausaufgabe mitgegeben, Stammspieler zu werden. Vier Monate später hat der 19-Jährige das noch nicht geschafft. „50 Prozent seien zu wenig“, so der Tenor von Nagelsmann. Zu der Stammplatzfrage gehören bekanntlich immer zwei Parteien. Zum einen der Trainer, der Woche für Woche die beste Aufstellung finden soll, auf der anderen Seite der Spieler, der sich diese mit Leistung erarbeiten und rechtfertigen muss. In den Sozialen Medien wird schon seit Wochen oder Monaten über die richtige Rolle von Said El Mala diskutiert. Die meisten Kommentatoren wünschen sich mehr Spielzeit, mehr Einsätze von Beginn an.

So auch am vergangenen Freitag, als der Youngster wieder nicht in der Startelf stand. Wenn auch aus gutem Grund, wie Lukas Kwasniok nach dem Spiel erklärte. Immerhin hatte der 19-Jährige unter der Woche aufgrund muskulärer Probleme nicht voll trainieren können. Kwasniok erklärte, dass mehr als 30 Minuten einfach nicht drin gewesen wären. Eine verständliche und logische Entscheidung. Eine Entscheidung, die angesichts der aktuellen Verletzungsmisere notwendig erschien. Und doch kochten auch nach dem trostlosen Auftritt gegen den FCA die Kritiken für die Maßnahme hoch. Fakt ist, El Mala ist der Topscorer der Kölner, war an vielen Punkten maßgeblich beteiligt, vielleicht sogar so etwas wie ein Punktelieferant, eine Art Lebensversicherung der Hinrunde. Die Qualität des Youngsters ist jedenfalls unumstritten. Der Wunsch der Fans ist also durchaus verständlich.

Eine Erziehungsmaßnahme?

Ob er deswegen berechtigt ist, ist von außen nicht zu beantworten. Genauso wenig, die Frage nach der effektiveren Rolle. Beim FC ist man bemüht, die richtigen Schritte für die beste Entwicklung zu finden. Vor einigen Wochen wurde kolportiert, dass Trainer und Spieler dabei möglicherweise anderer Ansicht seien. Im Doppelpass brachte Moderatorin Valentina Maceri noch eine weitere Sichtweise ins Spiel: „Man hat das Gefühl, er versucht, El Mala zu erziehen – was ja auch okay ist. Aber wenn ich in so einer Situation stecke wie Köln, dann muss ich einfach die besten Spieler auflaufen lassen, die mir die Punkte holen können“, sagte die ehemalige Fußballerin. „Da muss man vielleicht manchmal auch auf diese Erziehungsmaßnahmen verzichten, weil der Spieler einfach die Leistung bringt.“

Diese Einschätzung teilt der Bundestrainer jedenfalls nicht. „Wenn Lukas sich darauf verlassen kann, dass Said immer dasselbe Niveau spielt, warum soll er ihn nicht spielen lassen? Er ist einer der schnellsten Spieler im Kader, hat einen super Schuss, ist torgefährlich. Ein Trainer verzichtet nicht freiwillig auf seinen Top-Spieler, sondern er tut dies, wenn er denkt, dass dieser ihm vielleicht manchmal nicht das gibt, was er für das jeweilige Spiel braucht“, erklärte Nagelsmann. Man sollte durchaus davon ausgehen, dass Lukas Kwasniok die prekäre Lage bei den Geißböcken richtig einordnet und er demnach die aus seiner Sicht beste Elf aufstellt – wohlgemerkt aus seiner Sicht. Eher unwahrscheinlich ist es, dass Geschäftsführer Thomas Kessler eine „Erziehungsmaßnahme“ durchwinken würde.

El Mala in der Leistungsdelle?

Tatsächlich scheinen sich Bundestrainer und FC-Coach auch in der Bewertung des Spielers einig. Denn beide monierten bereits, dass El Mala gerade in der Defensive, beim Spiel gegen den Ball seine Defizite habe. Der Kölner Shootingstar arbeite nicht ausreichend mit zurück, so sind die Äußerungen zu verstehen. Tatsächlich fällt der Youngster zudem immer mal wieder durch einen gewissen Eigensinn auf. Vielleicht ein entscheidender Faktor eines Highlight-Spielers, vielleicht ein Grund für seine Stärke, seinen Erfolg. Insgesamt waren die Leistungen gerade in der Offensivbewegung im Jahr 2026 aber eher durchwachsen. Mal abgesehen von dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim glänzte der Youngster zuletzt eher selten, kommt in diesem Jahr auf zwei Tore, einen Assist. Sicher auch, weil sich die Gegner auf die Spielweise des gebürtigen Krefelders eingestellt haben. Aber vielleicht nicht nur.

Noch in der Hinrunde war El Mala einer der Dribbelkönige der Liga (46 Dribblings). Nur Yan Diomande (54) und Michael Olise (48) gingen knapp öfter in ähnliche Situationen. Der Kölner setzte sich in 26 Fällen durch – ebenfalls ein Topwert. In der Rückrunde kommt El Mala auf neun Dribblings (vier erfolgreiche), Diomande auf 36. Der Kölner belegt ab dem 18. Spieltag in dieser Statistik „nur“ noch den 22. Rang. In der Hinrunde hatte der 19-Jährige 33 Mal den Abschluss gesucht, hatte dabei sieben Treffer erzielt, obwohl der xGoals-Wert nur vier bis fünf Tore erwarten ließ. In der Rückrunde waren laut xGoals-Wert zwei Treffer möglich, bislang steht einer zu Buche – bei etwa prozentual gleicher Spielzeit. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es der Youngster zurzeit schwerer hat oder sich schwerer tut. „Es wird der nächste Step sein, das unter erschwerten Bedingungen abzurufen“, erklärte Kwasniok vor einigen Wochen.

Said El Mala ist 19 Jahre alt

Insgesamt wirkt es so, als ginge ein nicht ganz unwichtiger Punkt bei der ganzen Diskussion im Netz des Öfteren unter. Said El Mala ist 19 Jahre alt. 19! Ein Youngster, der sportlichen Schwankungen ausgesetzt ist, der ganz sicher noch nicht sein volles Potenzial ausschöpfen kann, der sich noch mitten in seiner fußballerischen Entwicklung befindet. Und ein Youngster, der diese enorme Erwartungshaltung auch erst einmal wegstecken muss. Und dennoch wird Kwasniok – anders als Julian Nagelsmann – nur schwer auf den Punktelieferant verzichten können. Der Bundestrainer brachte das Kriterium für mehr Spielzeit und damit die Chance auf die WM haargenau auf den Punkt. „Es liegt an ihm selbst“, sagte der Bundestrainer. Bringt El Mala (auch defensiv) die Leistung, wird er beim FC spielen. Spielt er ausreichend, steigt die Chance auf eine WM. Und dann werden die Fragen um den Youngster wieder ganz von alleine kommen.


Kaminski, El Mala und Co. – Diese Profis des 1. FC Köln können sich Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Kaminski, El Mala und Co. – Diese Profis des 1. FC Köln können sich Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen

Während für den FC der Fokus 2026 zunächst einmal auf dem Klassenerhalt liegen wird, könnte für einige Spieler das eigentliche Highlight im Sommer noch folgen: Diese Profis des 1. FC Köln können auf die WM-Teilnahme hoffen.

Für Isak Johannesson platzte der Traum im letzten Gruppenspiel der WM-Qualifikation. Der Isländer fiel daraufhin in ein kleines Formtief. Bei anderen Akteuren ist das Turnier in den USA, in Mexiko und in Kanada aber ein erklärtes Karriereziel: Diese Profis des 1. FC Köln können auf die WM-Teilnahme hoffen.

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Said El Mala

Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Said El Mala in dieser Saison zu den größten Entdeckungen der Bundesliga. Nach seiner einjährigen Leihe zu Viktoria Köln entwickelte sich der Offensivspieler beim FC zum Senkrechtstarter und sammelte in 15 Ligaspielen sechs Treffer sowie drei Vorlagen. Neben seiner Technik, seinem Tempo und seinem Willen zeichnet den gebürtigen Krefelder insbesondere seine Unbekümmertheit aus. El Malas Entwicklung blieb auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann nicht verborgen, der den Kölner im November zur A-Nationalmannschaft einlud. Der Linksaußen blieb bei seiner Berufung zwar ohne Einsatz, konnte aber dennoch für sich werben. Macht El Mala auch in der Rückrunde so weiter und kann sogar noch mehr Konstanz in seine Leistungen bringen, kann sich der 19-Jährige Hoffnung auf eine WM-Nominierung machen. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der Kölner im Offensivbereich einige Konkurrenten hat, die ebenfalls eine hohe Qualität haben.

Jakub Kaminski

Jakub Kamiński ist Neuzugang des vergangenen Sommertransferfensters. Der Pole wechselte auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg nach Köln und stand unter Trainer Lukas Kwasniok bislang in jedem Pflichtspiel in der Startelf. In der bisherigen Saison erzielte der 23-Jährige fünf Tore und legte einen weiteren Treffer auf. Dem Spiel des FC gibt der Offensivspieler aber viel mehr als nur Scorer. Kaminski überzeugt durch hohe Intensität und Willen und kann aufgrund seiner Polyvalenz so gut wie jede Position auf einem hohen Niveau bekleiden.

Auch bei der polnischen Nationalmannschaft läuft es für den Kölner. Kaminski zählt dort ebenfalls zu den Leistungsträgern. Allerdings ist Polen bisher noch nicht sicher qualifiziert, sondern muss durch den zweiten Platz in der Quali in den Play-offs um das Ticket kämpfen. Im März spielt Polen im Halbfinale zunächst gegen Albanien, bevor es in einem möglichen Finale nur wenige Tage später gegen den Sieger der Partie Ukraine – Schweden gehen würde. Eins ist dennoch jetzt schon klar. Schafft Polen die Play-offs und zieht das Ticket für die WM, hat Kaminski seinen Platz für die Reise in die USA, nach Kanada und Mexiko sicher – vorausgesetzt, der Pole verletzt sich nicht.

Sebastian Sebulonsen

Genau wie Kaminski gehört auch Sebastian Sebulonsen zum Stammpersonal des FC. Der 25-Jährige macht in den ersten Wochen nach seinem Wechsel nach Köln einen guten Eindruck. Dies sah auch der norwegische Nationaltrainer so und nominierte Sebulonsen für das Freundschaftsspiel gegen Neuseeland. Beim Unentschieden feierte der Rechtsverteidiger seine Premiere für Norwegen und stand 26 Minuten auf dem Feld. Nach seinem Nationalmannschaftsdebüt ließen die Leistungen des Schienenspielers ein wenig nach. Immer wieder machte er im eigenen Spiel kleine Fehler. Der 25-Jährige wirkte nicht immer sattelfest in seinen Aktionen. Daher wurde der Abwehrmann für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele der Norweger nicht nominiert. Will Sebulonsen eine Chance auf die WM haben, bei der Norwegen auf Frankreich, Senegal sowie einen Play-off-Sieger trifft, muss sich der 25-Jährige in den kommenden Wochen steigern. Ansonsten ist eine Nominierung in weiter Ferne.

Kristoffer Lund

Der US-Amerikaner hat seinen Status als unangefochtener Stammspieler in Köln verloren und saß nach einem starken Saisonstart in den vergangenen Wochen immer wieder auf der Bank. Lund machte in den Spielen häufiger kleine Fehler, die zu Gegentreffern führten, und trug nicht wirklich zur Stabilität der Kölner Abwehr bei. Der Tiefpunkt des Linksverteidigers war das Derby in Mönchengladbach. Gegen die Fohlen verursachte der 23-Jährige zwei Elfmeter und hatte einen großen Anteil an der Pleite. Nach seinen bislang sieben Spielen für die US-amerikanische Nationalmannschaft in den Jahren 2023 und 2024, blieb Lund 2025 sogar ohne Einladung. Daher dürfte der Kölner nur geringe Chancen auf eine Nominierung haben. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt.

Neben den vier genannten Spielern deutet aktuell nicht viel daraufhin, dass der FC noch weitere WM-Teilnehmer stellt. Denis Huseinbasic könnte möglicherweise noch auf den Zug bei Bosnien-Herzegowina aufspringen. Allerdings steht dem Team von Sergej Barbarez in den Playoffs eine schwere Aufgabe gegen Wales bevor. In einem möglichen Finale könnte Italien warten. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatten den Kölner Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr nominiert. Möglicherweise macht sich auch Joel Schmied noch Hoffnungen auf eine Teilnahme. Der Innenverteidiger zeigte sich vor seiner Verletzung in guter Verfassung, war allerdings noch nie für die A-Nationalmannschaft der Schweiz nominiert. Die ehemaligen Nationalspieler Florian Kainz (Österreich) und Cenk Özkacar (Türkei) sammelten zuletzt kein Pluspunkte, die für eine Nominierung sprechen können.

Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Während Said El Mala vergeblich auf sein Länderspiel-Debüt wartete, hat ein anderer FC-Profi einmal mehr überzeugt. Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst damit mindestens das Playoff-Ticket für die WM-Endrunde.

Zwar hat Polen die Überraschung gegen die Elftal verpasst, aber dennoch das Playoff-Ticket für die WM sicher. Und ein Kölner hatte großen Anteil daran: Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande zur Führung. Auch Isak Johannesson befindet sich mit Island auf Kurs. Rav van den Berg und Said El Mala blieb nur die Rolle der Zuschauer.

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Nach der Begegnung blieb Said El Mala nur das Abklatschen seiner Mannschaftskollegen. Geduldig lief der 19-Jährige zu jedem Spieler. Das erhoffte Länderspiel-Debüt feierte der 19-Jährige beim 2:0-Erfolg der deutschen Auswahl nicht. Nick Woltemade hatte beide Tore gegen Luxemburg erzielt. Am Montag geht es gegen die Slowakei um das direkte Ticket zur WM. Einen starken Abend erwischte auch einmal mehr Jakub Kaminski. Der von Lukas Kwaniok zum „besten Spieler“ der Kölner geadelte Offensivspieler schnupperte mit Polen an der Überraschung gegen die Niederlande. Und Kaminski hatte großen Anteil daran. Der 23-Jährige war in einer temporeichen Begegnung von Beginn an ein Aktivposten. So kam der Kölner bereits früh zu einem ersten Abschluss, den Bart Verbruggen aber problemlos parierte. Immer wieder war der schnelle Angreifer durch, fand aber den Schlüssel nicht.

Kein Einsatz für van den Berg

Bis unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Robert Lewandowski schickte den Kölner mit einem Vertikalpass auf die Reise und Kaminski blieb im Eins-gegen-Eins eiskalt. Nach dem Wechsel glich Memphis Depay für die Elftal aus. Die Partie verlor zunehmend an Tempo. Kaminski blieb aber weiterhin der polnische Aktivposten, wenn auch ohne die nötige Fortune. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Da Finnland überraschend gegen Malta verlor, hat das Team um Jakub Kaminski das Playoff-Ticket sicher, für den Gruppensieg wird es am letzten Spieltag nicht mehr reichen. Am Montag spielt Polen gegen Malta.

Bereits am Donnerstagabend hat Island mit Isak Johannesson einen großen Schritt Richtung Playoffs gemacht. Und am 2:0-Erfolg über Aserbaidschan hatte der FC-Profi Anteil. Johannesson legte die Führung mit einem Pass in die Tiefe auf. Am Sonntag geht es für Island im direkten Endspiel gegen die Ukraine dann um das Playoff-Ticket. Beide Teams liegen aktuell gleichauf. Rav van den Berg kam für die U21 der Niederlande derweil noch nicht zum Einsatz. Der Innenverteidiger soll beim Nachwuchs von Oranje wieder Spielpraxis sammeln. Gegen Slowenien gewann die Niederlande 2:0.