Kommentar: Besserer Kader, gleicher Fußball? Das 2:1 sollte dem 1. FC Köln eine Warnung sein

René Wagner wirkt nachdenklich
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Kommentar: Besserer Kader, gleicher Fußball? Das 2:1 sollte dem 1. FC Köln eine Warnung sein

Wie im Vorjahr müht sich der FC gegen einen Drittligisten in die zweite Runde des Pokals. Das muss noch nicht viel bedeuten, schließlich folgte im Sommer 2025 ein starker Start. Doch von der angestrebten Verbesserung des Kaders war zumindest spielerisch nicht viel zu sehen. Dementsprechend sollte das knappe 2:1 ein Warnschuss sein. Ein Kommentar.

Gleich mehrere Bundesligisten haben sich in der 1. Runde des Pokals doch schwer getan. Eben auch der FC. Das Ergebnis und die spielerischen Mittel erinnerten an das Vorjahr. Das hat Gründe. Doch sollten die den Warnschuss nicht herunterspielen.

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Von der Hand zu weisen sind die Parallelen wahrlich nicht: 2:1 in der ersten Runde des Pokals gegen einen Drittligisten gewonnen, dabei lange ohne spielerische Mittel, vielleicht sogar am Rande einer Niederlage und am Ende der Matchwinner Isak Johannesson. Was sich wie eine Kurzzusammenfassung des knappen Erfolgs von Montag anhört, ist gleichzeitig ein Resümee des Saisonauftakts der Vorsaison. Mit der kleinen Schönheitskorrektur, dass der FC damals erst in der Nachspielzeit ausglich und sogar noch das Spiel drehte. Am Ende stand vor einem Jahr aber auch ein 2:1 gegen einen Drittligisten mit dem Siegtorschützen aus Island und damit der Einzug in die 2. Runde. Heute wie damals steht genau das unter dem Strich. Der FC ist weiter und wenn man sich die Leistungen zahlreicher anderer Favoriten gegen Underdogs anschaut, kommt es am Ende des Tages auch für die Geißböcke auf nichts anderes an.

Der FC hat den Kader noch einmal umgebaut

Pokal eben, Gesetze und so. Nach dem „Wie“ fragt schon am kommenden Wochenende keiner mehr. Tatsächlich ist „Mund abputzen und weiter“ dann doch ein Tick zu einfach. Dem FC ist gegen den Aufsteiger über lange Zeit spielerisch mal gar nichts eingefallen. Und das trotz 70 Prozent Ballbesitz, das trotz der deutlich besseren Statistik und das trotz des um ein vielfaches stärkeren Kaders. Gleich acht Startelf-Spieler der Geißböcke waren am Montag für sich mehr wert als das gesamte Kollektiv der Würzburger. Ein Bundesligist muss den Anspruch haben, gegen genau solche Gegner, Lösungen zu finden. Denn es warten ab Samstag noch ganz andere Kaliber. Tatsächlich erinnerte das Spielerische dann doch an die finalen Begegnungen der vergangenen Saison, bei denen René Wagner bekanntlich nicht wirklich gut weggekommen ist und bei vielen Fans in die Kritik geriet. Diesen Rucksack hat der Trainer am Montag nicht abgelegt.


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Nun haben die Geißböcke den nächsten Umbruch vollzogen. Und man mag dem FC zu Gute halten, dass sich der in diesem Sommer als kompliziert herausstellt. Gefühlt hat sich der FC individuell verbessert (abgesehen von Jakub Kaminski) und mit Said El Mala ein Kölner Gesicht, um das eine Mannschaft gebaut werden soll. Doch die Störfaktoren waren große. Wichtige Stützen auf elementaren Positionen waren bei einem Großteil der Vorbereitung nicht dabei, das Tauziehen um Said El Mala hat die Arbeit innerhalb oder mit der Mannschaft sicherlich auch nicht vereinfacht. Als stiller Beobachter hatte man in den vergangenen Wochen zu oft das Gefühl, es sei noch viel, zu viel provisorisch. Man darf das Ergebnis und das Spiel nicht überbewerten. Schließlich haben die Kölner im Vorjahr nach dem Zittersieg einen fulminanten Saisonauftakt hingelegt, der eine Euphorie in Köln entfacht hat wie zuletzt Steffen Baumgart in seinem ersten Jahr beim FC.

Regensburg mahnt zur Gelassenheit und zur Vorsicht

Nur sollte man diesen Auftritt gegen Würzburg auch nicht unterbewerten. Denn zur Wahrheit der Vorsaison gehört auch, dass der Auftakt viele Schwachpunkte kaschiert hat. Und das so sehr, dass die Fallhöhe im Saisonverlauf zunehmend zu einer kollektiven Unzufriedenheit gesorgt hat, obwohl das Saisonziel immer erreichbar war. Die Verantwortlichen haben in diesem Sommer keinen Zweifel daran gelassen, dass der Kader weiterentwickelt werden sollte. Nicht einfach nur verändert, sondern qualitativ verbessert. Der FC wollte mehr Breite, mehr Konkurrenz, mehr unterschiedliche Profile und auch mehr Erfahrung. Dafür haben die Kölner auf dem Transfermarkt einiges getan. Und doch wirkten einige Personalien am Montag wie eine Notlösung. Die Kölner traten auf, wie vor einem Jahr – die Entwicklung einer gesamten Saison und eines weiteren Umbruchs war im Pokal-Duell nicht erkennbar.

Wie vor einem Jahr ist das Spiel gegen den Drittligisten trotz des Sieges ein Warnschuss. Nicht mehr und nicht weniger. Regensburg ist der Beleg dafür, dass ein schlechtes Pokalspiel nicht automatisch zu einem schlechten Saisonauftakt führt. Die vergangene Saison ist aber auch ein Beleg dafür, dass ein guter Start vorhandene spielerische Probleme nicht dauerhaft löst. Der Kader soll mittlerweile besser sein. Immerhin. Doch die Mannschaft muss ab Samstag beweisen, dass sie es auch ist. Denn wer einen besseren Kader zusammengestellt haben will, darf auf Dauer nicht den gleichen Fußball anbieten.

Wie geht es für den 1. FC Köln weiter im Pokal?

Auch in der 2. Runde gibt es wieder zwei Töpfe. Im ersten die Teams der 1. und 2. Bundesliga, die „Amateure“ im zweiten. Allerdings hat sich das Gleichgewicht verschoben. Es werden wieder Mannschaften aus Topf2 gegen Mannschaften aus Topf1 gezogen. Sollte der Amateur-Topf „leer“ sein, wird es also auch zu Begegnungen zwischen Teams aus den ersten beiden Ligen kommen.

Wie lange bleibt Said El Mala beim 1. FC Köln

Seit der Vertragsverlängerung vergangene Woche ist ein Abschied in diesem Sommer vom Tisch. Der neue Kontrakt läuft noch bis 2031 und es gibt keine Ausstiegsklausel. das bedeutet aber nicht, dass der Spieler auch so lange in Köln bleibt. Wahrscheinlich ist ein Abgang im kommenden Sommer.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

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Schiedsrichter Martin Petersen pfeift den FC in Würzburg – und es gibt gute und schlechte Erinnerungen

Martin Petersen pfeift den 1. FC Köln gegen Würzburg
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Schiedsrichter Martin Petersen pfeift den FC in Würzburg – und es gibt gute und schlechte Erinnerungen

Schiedsrichter Martin Petersen pfeift am Montag die Pokal-Begegnung des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers. Die Bilanz ist ausgeglichen. Die Erinnerungen an den Unparteiischen sind aber nicht nur gute. Das gilt aber auch für Würzburg.

Mit dem Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers startet für den FC die neue Saison. Die Begegnung wird um 18 Uhr angepfiffen (Im Liveticker bei come-on-fc.com). Schiedsrichter ist Martin Petersen.

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Die Matchwinner waren Torschütze Linton Maina, vor allem aber Torwart Marvin Schwäbe. Der Kölner Keeper avancierte in einem packenden, wenn auch nicht hochklassigen, Spiel gegen den VfL Wolfsburg, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, zum Punktegarant. Gleich mehrfach rettete Schwäbe in höchster Not und damit den knappen 1:0-Sieg über die Zeit. Wenn es nach den Gastgebern gegangen wäre, hätte es aber gar nicht so spannend sein müssen. Denn dann hätten die Kölner mit einem komfortablen Vorsprung die Schlussphase bestreiten können. Doch zum einen verwehrte der Schiedsrichter den erhofften Elfmeter, zum anderen ist ohnehin nicht gesagt, dass die Geißböcke diesen auch verwandelt hätten. Ausgerechnet der Ex-Kölner Yannick Gerhardt hatte Tom Krauß zu Fall gebracht. Sowohl der Pfiff als auch ein Protest aus dem Kölner Keller blieben aus. Da der FC die wichtigen Zähler einfuhr, hielt sich der Protest in Grenzen.

Würzburg verliert im Elfmeterschießen

Schiedsrichter war zu Beginn des Jahres Martin Petersen. Und der Unparteiische pfeift am Montagabend die Begegnung der Kölner gegen Würzburg. Es ist nicht die erste Pokal-Begegnung, die der FC mit dem Unparteiischen hat. Die Erinnerung ist ebenfalls nicht die beste. Allerdings hatte Petersen da relativ wenig mit zu tun. Vielmehr sorgte eine erstaunlich schwache Leistung für die unvergessene 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Saarbrücken im Oktober 2019. Trainer des Drittligisten war damals Dirk Lottner. Insgesamt ist die Bilanz unter dem Referee ausgeglichen. Sechs Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber. Dazu spielte der FC unter Petersen drei Mal unentschieden. Vier Mal leitete der 41-Jährige Begegnungen mit Würzburger Beteiligung. Zwei Mal gewannen die Kickers, ein Spiel ging verloren, eins endete demnach mit einem Remis. Die Pleite war aber besonders bitter, zudem noch im Pokal.

Denn Würzburg unterlag vor zwei Jahren erst im Elfmeterschießen der TSG Hoffenheim, Petersen leitete die Partie unaufgeregt und unauffällig. Die Kölner haben aber auch gute Erinnerungen an den Schiedsrichter. Denn Petersen verhalf den Geißböcken aus Frankfurter Sicht zu einem unberechtigten Punkt. Im Duell bei der Eintracht erzielte Jan Thielmann damals den späten Ausgleich. Fünf Minuten dauerte die Überprüfung, bis der Unparteiische den Treffer gab. Florian Dietz sollte Torhüter Kevin Trapp beim Schuss die Sicht genommen haben. „Es ist irgendwo eine Behinderung. Man kann das schon so sagen, dass er in der Sicht des Torwarts steht. Dann hätte es weggenommen werden können“, sagte der damalige FC-Coach Steffen Baumgart anschließend.

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Aufsteiger, guter Start und viele Neuzugänge – Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg

Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß werden beide 2026/27 für den 1. FC Köln auflaufen
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Aufsteiger, guter Start und viele Neuzugänge – Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg

Nach der langen Sommervorbereitung geht es für den 1. FC Köln endlich los. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner zum Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligaaufsteiger werden die Kölner direkt gefordert sein, um einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit hinzulegen: Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg.

Zum Start in die neue Saison geht es für den 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals wie bereits im Vorjahr zu einem Drittligisten. Nachdem sich die Kölner in der vergangenen Spielzeit spät mit 2:1 gegen Jahn Regensburg durchsetzten, ist der FC in diesem Jahr bei den Würzburger Kickers zu Gast. Obwohl die Geißböcke als klarer Favorit in die Partie gehen, dürfen die Profis der Domstädter den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.

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Form: Nach fünf Siegen aus sechs Testspielen sowie dem deutlichen 6:0-Erfolg im Landespokal Bayern beim 1. FC Trogen, startete Würzburg bereits vor zwei Wochen in die neue Drittligasaison. Zum Auftakt gastierte das Team von Trainer Michael Schiele beim FC Ingolstadt. Gegen die Schanzer zeigten die Kickers gleich zwei Mal ihre Comeback-Qualitäten und holten Dank der Treffer von Tarsis Bonga und Liam Omore ein am Ende verdientes 2:2. Am vergangenen Wochenende empfingen die Rot-Weißen dann vor heimischem Publikum den SV Wehen Wiesbaden. Von Beginn an war Würzburg die tonangebende Mannschaft und setzte sich am Ende Dank eines Doppelpacks vom Ex-Wiesbadener Ivan-Leon Franjic sowie der Tore von Tim Kraus und Xaver Kiefersauer souverän mit 4:0 durch. Dadurch steht Würzburg in der dritten Liga nach zwei Spieltagen mit vier Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.

Im Fokus

Im Fokus: Ivan-Leon Franjic machte bereits in den ersten beiden Spielen auf sich aufmerksam. Der offensive Mittelfeldspieler kehrte im Sommer nach zwei Spielzeiten bei Wehen Wiesbaden nach Würzburg zurück. Zwischen 2022 und 2024 sammelte der 28-Jährige für die Kickers in 78 Pflichtspielen 18 Treffer und legte ganze 41 Tore auf. Am vergangenen Wochenende ließ Franjic seine Qualität dann ausgerechnet gegen Wiesbaden aufblitzen. Zunächst brachte der Offensivspieler seine Mannschaft per direktem Freistoß mit 1:0 in Führung, bevor er kurz vor dem Ende den 4:0-Endstand perfekt machte. Franjic, der beidfüßig ist, überzeugt vor allem durch seine Technik, seine Übersicht sowie sein enormes Spielverständnis. Zudem traut sich der 28-Jährige auch mal, ein gewisses Risiko einzugehen, und kreiert so oft sehr gefährliche Situationen für seine Teamkollegen.

Neuzugänge: Mit David Abrango, David Kinsombi, Franck Evina, Nathan de Medina, Marko Rajkovacic, Ivan-Leon Franjic, Namrud Embaye, Kristijan Taseski, Burak Karakaya, Leo Eberle und Xaver Kiefersauer tätigte Würzburg nach dem Aufstieg gleich elf Neuverpflichtungen. Während viele der Neuzugänge noch kaum Erfahrung im Profibereich sammelten, kann Kinsombi als echter Königstransfer bezeichnet werden. Der Mittelfeldspieler kam von Bundesligaaufsteiger Paderborn zu den Kickers und war davor schon für Eintracht Frankfurt, Karlsruhe, Magdeburg, Kiel, Hamburg, Sandhausen und Münster aktiv. Insgesamt weist der 30-Jährige die Erfahrung von 238 Zweitligaspielen, vier Begegnungen in der Bundesliga sowie 18 im DFB‑Pokal auf. Im noch unerfahrenen und teilweise jungen Kader dürfte Kinsombi im Laufe der Saison ein wichtiger Akteur werden, der die Kickers im besten Fall zum Klassenerhalt führt.


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5-2-1-2-System

Formation: Trainer Michael Schiele lässt seine Mannschaft in einem 5-2-1-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Johann Hipper die klare Nummer Eins. Vor dem Schlussmann haben Ebrahim Farahnak und Kapitän Daniel Hägele ihren Platz in der Dreierkette sicher. Die offene Position machen Leo Eberle und Nathan de Medina unter sich aus. Auf den Schienen haben David Abrango links und Liam Omore die Nase vorn. Die Doppelsechs bilden Namrud Embaye und David Kinsombi. Hinter den beiden Spitzen ist Franjic der klare Zehner und Spielgestalter. Im Sturm agiert Würzburg mit Bonga, der als klarer Zielspieler fungiert, und Kraus, der sich bei eigenem Ballbesitz auch mal tief fallen lässt und sich die Bälle weit in der eigenen Hälfte abholt.

Mögliche Aufstellung: Hipper – Farahnak, Hägele, Eberle – Abrango, Embaye, Kinsombi, Omore – Franjic – Kraus, Bonga

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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet für den 1. FC Köln endlich die neue Pflichtspielsaison. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligisten muss Wagner erstmals eine Startelf nominieren und dabei einige schwierige Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln in Würzburg beginnen.

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft der FC auf die Würzburger Kickers. Wagner kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf vielen Positionen. Während sich der Trainer bei einigen Personalien bereits festgelegt hat, ließ er bei anderen die Frage noch offen, wer den Vorzug erhält.

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Drei Profis stehen dem FC zum Auftakt definitiv nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers, die sich weiterhin im Reha-Training befinden, fällt auch Luca Waldschmidt aus. Den Offensivspieler plagen muskuläre Probleme, die einen Einsatz in Würzburg verhindern. Während es auf dem Feld noch Fragezeichen gibt, ist die Entscheidung im Tor hingegen bereits gefallen. Nachdem Ron-Robert Zieler unter Wagners Vorgänger Lukas Kwasniok als Pokal-Keeper eingesetzt wurde und in den Partien gegen Jahn Regensburg und den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, setzt Wagner in dieser Saison auf seine klare Nummer Eins. Marvin Schwäbe wird deshalb in Würzburg im Tor stehen.

Keine Startelf für Rückkehrer Skhiri

Auf der linken Abwehrseite ist Gideon Mensah gesetzt. Einen echten Konkurrenten gibt es derzeit nicht. Rechts wird Alessio Castro-Montes beginnen. Fürst überzeugte in der Vorbereitung und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Dennoch spricht vieles dafür, dass der erfahrenere Castro-Montes den Vorzug erhält. In der Innenverteidigung stehen mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Rav van den Berg und Joel Schmied gleich vier Kandidaten zur Verfügung. Die besten Karten auf einen Platz in der ersten Elf haben derzeit Simpson-Pusey und Lochoshvili. Beide dürften aufgrund ihrer Erfahrungen und der Eindrücke aus der Vorbereitung gegenüber den Konkurrenten leicht im Vorteil sein.


Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke
Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke

Im zentralen Mittelfeld scheint Tom Krauß gesetzt zu sein. Um den Platz an seiner Seite kämpfen Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Okon-Engstler begann im Test gegen Paderborn in der mutmaßlichen A‑Elf. Johannesson durfte erst im zweiten Test auflaufen, konnte dort allerdings mit einem überzeugenden Auftritt auf sich aufmerksam machen. Deshalb ist ein Startelfeinsatz des Isländers durchaus möglich. Für Rückkehrer Ellyes Skhiri kommt ein Einsatz von Beginn an dagegen noch zu früh. Der Mittelfeldspieler wurde erst am Freitag offiziell vorgestellt und ist laut Wagner noch keine Option für die Startformation. Bei entsprechendem Spielverlauf soll der Tunesier allerdings möglichst zu seinen ersten Minuten nach der Rückkehr kommen.

Welches System lässt Wagner spielen?

Auf dem linken Flügel ist Said El Mala gesetzt. Rechts hat Linton Maina die besten Chancen. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Vorbereitung und überzeugte insbesondere mit seiner Geschwindigkeit, die gegen einen defensiv ausgerichteten Drittligisten ein wichtiger Faktor werden könnte. Auf der Zehnerposition besitzt Jan Thielmann derzeit die besten Karten. Allerdings ist es genauso möglich, dass die beiden die Positionen tauschen. Auch das wurde in den Testspielen ausprobiert. Mit Marius Bülter und Reigan Heskey stehen Wagner allerdings weitere Alternativen zur Verfügung. Im Sturmzentrum spricht vieles für Ragnar Ache. Der Angreifer verpasste das Saisonende verletzungsbedingt, absolvierte diesmal jedoch die komplette Vorbereitung. Dabei präsentierte er sich mehrfach treffsicher und dürfte deshalb zunächst den Vorzug vor Neuzugang Thijs Dallinga erhalten. Der Niederländer ist erst seit rund einer Woche beim FC und hatte entsprechend weniger Zeit, sich an die Abläufe und seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.

Sollte Wagner allerdings nicht im 4-2-3-1, sondern in einem 4-4-2 antreten lassen, könnte sich die Besetzung in der Offensive verändern. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Thielmann zunächst auf der Bank Platz nimmt und Dallinga gemeinsam mit Ache im Sturmzentrum beginnt. Damit würde der Niederländer direkt bei seinem ersten Einsatz für den FC in der Startelf stehen.


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