Für einen guten Zweck: Rollender Hennes kommt unter den Hammer

Der rollende Hennes steht zur Versteigerung
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Für einen guten Zweck: Rollender Hennes kommt unter den Hammer

Beim Vorstands-Wahlkampf des 1. FC Köln stand er dem Team Adenauer zur Seite, nun soll er möglichst viel Geld für einen guten Zweck einbringen: Der rollende Hennes kommt unter den Hammer.

Im Sommer war der rollende Hennes ein Begleiter des Team Adenauer. Dieses hatte sich bekanntlich zur Wahl um das Präsidium des 1. FC Köln aufstellen lassen. Nun soll das handgefertigte Gefährt einem guten Zweck dienen. Der rollende Hennes kommt unter den Hammer.

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Gebaut wurde das hölzerne Gefährt von der Tischlerei Berkenkamp. „Ich bin seit über 14 Jahren Mitglied beim 1. FC Köln und das als jemand aus dem hohen Norden, aus Verden bei Bremen“, sagt Ingo Bergenkamp. Für den Tischler war es klar, dass er das Team um Sven-Georg Adenauer unterstützen wollte. „Der Rollende-Hennes ist in unserer Werkstatt entstanden: Das Team der Tischlerei Berkenkamp hat ihn mit großer Begeisterung konstruiert und gebaut. Meine Frau hat ihn anschließend von Hand gestrichen.“ Das handgefertigte Stück wurde anschließend nach Köln gebracht und unterstützte dort eben vom Team Adenauer im Wahlkampf genutzt. „Die rollende Hennes war eine tolle Idee, er hat uns über einen langen Weg während unseres Wahlkampfes positiv begleitet und hat uns in dieser Zeit mächtig Energie gegeben“, sagt Adenauer.

Hennes soll Geld für den guten Zweck bringen

Und nun soll der Hennes an anderer Stelle ebenfalls gutes bewirken. Es soll versteigert werden. Der Erlös geht an die FC-Stiftung. „Der rollende Hennes hat nicht ausgesorgt, ganz im Gegenteil, er sorgt durch seine Versteigerung dafür, dass vielen Menschen oder Institutionen, die dringend Geld benötigen, auf diese Art und Weise etwas Gutes zukommt. Schön, dass er nicht in einer Garage verschwindet, sondern auf diese Art und Weise weiterlebt!“, so Adenauer weiter. Das Gefährt wird nun also versteigert. Dazu hat das gesamte Team des 1. FC Köln auf dem Wagen unterschrieben. Der rollende Hennes kann wie eine Schubkarre an den Hinterläufen bewegt werden.

Bis zum Sonntagvormittag um 10 Uhr können die Interessenten im FC-Fanshop mitbieten. Aktuell liegt das Höchstgebot bei 1361 Euro. „Überall, wo wir mit ihm aufgetaucht sind, schlug uns sofort Sympathie entgegen, er war und ist ein Eyecatcher bei Groß und Klein, der Geißbock ist eben das Symbol unseres 1. FC Köln. Ein ganz herzliches Dankeschön an Ingo Berkenkamp, dem Vater unseres rollenden Hennes!“, sagt Adenauer.

Der 1. FC Köln ist bei weitem nicht mehr so effizient wie zu Beginn der Saison

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Der 1. FC Köln ist bei weitem nicht mehr so effizient wie zu Beginn der Saison

Sieben Punkte aus, acht Tore in drei Spielen – furios ist der FC in die Saison gestartet. Doch das Punktepolster schmilzt. Das hat sicherlich einige Gründe. Zahlen belegen einen Trend. Der 1. FC Köln ist nicht mehr so effektiv wie noch zu Beginn dieser Spielzeit.

Die Anfangseuphorie ist rund um das Geißbockheim langsam ein wenig verflogen. Die Tendenz ist mittlerweile eher negativ. Nur eins der vergangenen acht Pflichtspiele hat der FC gewonnen. Eine neue Schwäche ist ganz offensichtlich die vor dem Tor. Der 1. FC Köln ist im Abschluss jedenfalls nicht mehr so effektiv wie noch zu Saisonbeginn.

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Möglicherweise war es eine der beiden Spiel entscheidenden Szenen der Begegnung. Ragnar Ache wurde in der Nachspielzeit der Begegnung gegen den FC St. Pauli Höhe des Sechzehners angespielt. Der Stürmer zog mit dem Ball nach innen und dann ab, aber zum wiederholten Mal parierte Nikola Vasilj im Tor der Gäste stark. Der Abpraller landete vor dem Fuß von Florian Kainz, der das freie Tor vor und Isak Johannesson frei stehend neben sich hatte. Doch auch der Ex-Kapitän der Kölner traf nicht zum 2:0. „In der Situation haben die Jungs einen Puls von 180 und müssen dann Entscheidungen treffen“, nahm Lukas Kwasniok seine Schützlinge später im „aktuellen sportstudio“ in Schutz. „Es macht ja keiner mit Absicht“, so der Trainer weiter.

Effizienz hat deutlich nachgelassen

Natürlich hatten die FC-Spieler die Chance nicht absichtlich vergeben. Ärgerlich war es natürlich dennoch. Denn bei den xGoals-Werten stand beim FC eine zwei, während der Gast auf 0,2 kam – auf der Anzeigetafel wiederum ein 1:1. „Nur ein verdammter Schuss, ein Schuss“, fluchte Eric Martel frustriert, als er nach dem Duell die Katakomben des Kölner Stadions betrat. Denn dieser eine Torschuss der Hanseaten ließ die Kölner nach einem eigentlich ordentlichen Spiel zwei Punkte verlieren und den Abstand auf die unteren Tabellenplätze eben nicht wie gehofft ausbauen. Wenn man so will schlugen die Hamburger den FC also nicht nur in Bezug auf das späte Tor in der Nachspielzeit mit den eigenen Waffen, sondern auch mit der gnadenlosen Effizienz, die Köln noch in den ersten drei Spielen ausgemacht hatte.

Damals kamen die Geißböcke nach dem dritten Spieltag auf einen XGoals-Wert von 4,8. Die Qualität der Chancen ließ also knapp fünf Tore erwarten. Es waren zu diesem Zeitpunkt aber schon acht. Nahezu drei pro Spiel. Die Effizienz lag damals also bei 3,2 – der viertbeste Wert der Liga, hinter den Bayern, Frankfurt und Augsburg. Seit dem fulminanten Start hat sich die Effizienz aber ein wenig verkehrt. Zwar erspielen sich die Kölner mit einem xGoals-Wert von 16,67 auch weiterhin gute Chancen (nur vier Teams besser), der xGoals-Wert-Schnitt liegt wie zu Saisonbeginn bei 1,6, Tore waren es am Ende aber „nur“ 14, also 1,4 pro Spiel. Die Effizienz ist auf -2,67 gefallen – der drittschlechteste Wert der Liga. „Es ist ja nicht so, dass wir die Dinger reihenweise versiebt haben in dieser Saison. Wir waren schon sehr effektiv. Die Jungs sind qualitativ aus meiner Sicht sehr gut unterwegs“, erklärte Kwasniok am Samstag.

Tatsächlich sind die 14 Treffer kein schlechter Wert, nur war der FC zu Saisonbeginn zumindest nach diesen Zahlen vor dem Tor offensichtlich kaltschnäuziger. Anders verhält es sich bei den gefangenen Gegentreffern. Da ließen die xGoals-Werte der Kölner Gegner nach drei Spielen 3,5 Gegentore erwarten, es waren vier. In den vergangenen zehn Partien lag der Wert bei 16,83, Köln kassierte aber 17 Gegentreffer. Eine großartige positive oder negative Veränderung lässt sich trotz der Verletzungsmisere in der Hintermannschaft nicht ausmachen.