Pro & Contra der Abwehr: Von Zehnter bis Yegbe – wie heiß sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Steht Aaron Zehnter beim FC auf der Liste?
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Pro & Contra der Abwehr: Von Zehnter bis Yegbe – wie heiß sind die Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Gerade in der Defensive soll es gleich mehrere Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Wie heiß sind die Transfergerüchte der Abwehr denn wirklich?

Gehandelt werden aktuell viele Namen beim 1. FC Köln: Doch wie heiß sind die Transfergerüchte der Abwehr nun wirklich? Ein Pro & Contra.

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Ausgangslage in der Abwehr des 1. FC Köln

Dass der FC in der Defensive nachbessern muss, steht wohl außer Frage. Schon im Abstiegsjahr war die Kölner Hintermannschaft alles andere als sattelfest. Und mit Jeff Chabot hat der beste Abwehrspieler die letzte Kette bekanntlich Richtung Stuttgart verlassen. Die Lücke haben Routinier Dominique Heintz und Youngster Julian Pauli gestopft. Ob die beiden aber das Zeug noch oder schon für die Bundesliga haben, ist mindestens fraglich. Mit Joel Schmied wurde im Winter nachgerüstet, allerdings noch nicht in der Stärke wie erhofft. Und so soll nachgebessert werden. Die beiden Wunschspieler Jordan Torunarigha und Bernardo sind raus, haben bereits in Hamburg und Hoffenheim unterschrieben. Der FC muss sich an anderer Stelle umschauen. Und gleich mehrere Namen wurden zuletzt gehandelt.

Hohe Ablöse, mögliche Leihe?

Juma Bah

Das spricht dafür: Der 19-Jährige steht eigentlich bei Manchester City unter Vertrag, war zuletzt an RC Lens ausgeliehen und soll erneut ein Leihkonstrukt eingehen. Der Spieler kommt auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro, eine Leihe wäre für den FC zu stemmen. Bah gilt als großes Talent.

Das spricht dagegen: Die Konkurrenz im Buhlen um den Abwehrspieler ist groß. Clubs aus England und Frankreich sind ebenfalls interessiert. Ob Bah sich einen Wechsel nach Köln da vorstellen kann, ist fraglich. Zudem ist der Innenverteidiger mit seinen 19 Jahren sicherlich noch nicht fertig und damit auch nicht unedingt ein Kandidat für die Stammelf. Da müssten die Geißböcke aber eigentlich nachlegen. Denn mit mindestens Julian Pauli, aber auch Elias Bakatukanda und Neo Telle haben die Geißböcke eigene Talente, die aber zum Teil geparkt werden. Vielleicht wäre die Leihe das falsche Zeichen. Zudem ist Bah ein Rechtsfuß und damit eigentlich nicht der gesuchte Spielertyp.

Lucas Monzón

Das spricht dafür: Der gebürtige Brasilianer gilt als robust, kopfballstark und offenbar ziemlich schnell. So wurde der Abwehrspieler mit mehr als 37 km/h gemessen. Monzón ist ein klassischer Aufbauspieler. Sportlich könnte der Linksfuß eine wahre Verstärkung für den FC sein.

Das spricht dagegen: Viel. In erster Linie die kolportierte Ablösesumme von rund 5 Millionen Euro. Viel Geld für einen Spieler, der sich in Europa noch nicht verdient gemacht hat und für eine Position, auf der sich der FC eigentlich mit ablösefreien Spielern verstärken wollte. Auch hier gibt es wieder namhafte Konkurrenz. Ebenfalls erstaunlich, dass sich die Kölner auf dem südamerikanischen Markt umschauen.

Terry Yegbe

Das spricht dafür: In Sachen Athletik bringt der Abwehrspieler so ziemlich alles mit, was sich die Kölner in der Hintermannschaft wohl vorstellen. Der robuste 1,95 Meter-Hüne gilt als kompromisslos, kopfballstark und aggressiver Leader. Bei Elfsbog ist er unumstrittener Stammspieler und verfügt auch über internationale Erfahrung in der Europa League, aber auch Nationalmannschaft (1 Spiel).

Das spricht dagegen: Das Gerücht ist erst einmal auf eine Vermutung gefußt, dass der FC beim Zeneli-Scouting auch einen Blick auf einen weiteren Spieler geworfen haben könne. Das ist durchaus wahrscheinlich. Ob es sich dabei um Yegbe gehandelt hat, ist komplett offen. Tatsächlich hat sich der Innenverteidiger in einer der beiden Begegnungen verletzt, wurde ausgewechselt. Yegbe hat noch Vertrag bis 2028 und ist in Schweden ganz klar gesetzt. Elfsborg hätte also nur einen Grund, den Spieler abzugeben: eine ordentliche Ablöse. Der schwedische Erstligist hat im Winter rund sieben Millionen Euro für den Innenverteidiger verlangt. Sollte es nun ähnliche Vorstellung geben, ist das für den FC definitiv zu viel.

Verstärkung aus Liga zwei?

Calvin Brackelmann

Das spricht dafür: Der Innenverteidiger hat unter Lukas Kwasniok eine enorme Entwicklung durchgemacht. Ist zum absoluten Stammspieler bei Paderborn geworden. Die beiden haben nach Aussage des Trainers ein „sehr spezielles Verhältnis“. Brackelmann bringt auf jeden Fall das gesuchte Tempo mit und ist polyvalent einsetzbar und hat einen linken Fuß. Zudem läge die Ablösesumme nicht wirklich hoch. Der 25-Jährige hat noch ein Jahr Vertrag, die Ablöse wird auf rund eine Millionen Euro geschätzt.

Das spricht dagegen: Die Frage wird erlaubt sein, ob Brackelmann eine Verstärkung der Stammelf darstellen würde. Zwar ist der Abwehrspieler schnell, die Zweikampfwerte von knapp 60 Prozent sind für einen Innenverteidiger in der 2. Bundesliga oberes Mittelmaß.

Jonjoe Kenny

Das spricht dafür: Der Außenverteidiger hat auf der Plusseite ziemlich viele Arguemente. Zunächst einmal wäre Kenny ablösefrei zu haben. Der Engländer bringt reichlich Erstliga-Erfahrung mit, gehörte in der abgelaufenen Saison zu den laufstärksten Spieler der gesamten 2. Bundesliga und brachte zahlreiche Flanken aus dem Spiel heraus. Er bezeichnet sich als aggressiven Leader, der Zweikämpfe liebt und mit Willen Leidenschaft und Willen vorangeht. Die Leistungswerte sind vielversprechend. Kenny wäre definitiv eine gute Verstärkung für den FC.

Das spricht dagegen: Auf den ersten Blick nicht viel. Ob die Gespräche aber so weit fortgeschritten sind, wie kolportiert, darf zumindest hinterfragt werden. Denn Kenny soll zahlreiche Angebote vorliegen haben. Schon im vergangenen Winter wollte er eigentlich aus familiären Gründen zurück nach England. Hertha BSC stimmte dem Deal nicht zu.

Aaron Zehnter

Das spricht dafür: Paderborns Dauerbrenner, Flankengeber, Vorbereiter und Laufmotor – das sportliche Gesamtpaket stimmt bei dem 20-Jährigen. Zehnter ist trotz seines Alters der Leistungsträger unter Kwasnoik gewesen und die beiden kommen gut miteinander klar. Und der U20-Nationalspieler kann auch offensiver eingesetzt werden. Da der Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, ist ein Wechsel in die Bundesliga nun wohl der nächste logische Schritt.

Das spricht dagegen: Da warten aber gleich mehrere Teams, die ihre Fühler nach dem 20-Jährigen ausgestreckt haben. Und die bieten ganz andere Möglichkeiten. Etwa der FSV Mainz, der in der kommenden Saison international spielen wird. Auch Werder Bremen hat offiziell angefragt. Der Marktwert wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Bei der Anzahl an interessierten Vereinen befindet sich Paderborn trotz der Kürze des Kontrakts auf ganz guten Verhandlungsfüßen. Zehnter wird sich wohl nicht mit der Position des Pacarada-Backups zufrieden geben. Muss er vielleicht auch nicht.

Clemens Riedel

Das spricht dafür: Riedel stand in 33 Ligaspielen für die Lilien auf dem Platz und war dabei nicht nur Abwehrchef, sondern auch Antreiber. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Spielintelligenz und seinem präzisen rechten Fuß organisierte er das Spiel von hinten heraus. Riedel ist robust, ballsicher und bringt Führungsqualitäten mit. Er würde vermutlich eine gute Figur in der Innenverteidigung abgeben. Riedel hat noch Vertrag bis zum kommenden Sommer, eine Luftveränderung wäre also gut möglich.

Das spricht dagegen: Zuletzt ist es ein wenig ruhig geworden um das Gerücht. Eine mögliche Ausstiegsklauel wurde offenbar verpasst. Die Ablöse ist also frei verhandelbar. Der Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Aktuell soll Borussia Mönchengladbach aber im Werben um den Spieler die Nase vorne haben.


Transfergerücht beim 1. FC Köln: Warum Terry Yegbe wohl eher kein Thema ist?

Terry Yegbe
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Warum Terry Yegbe wohl eher kein Thema ist?

Nach der kolportierten Absage von Jordan Torunarigha ist der FC auch weiter auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Und der nächste Name wird bereits gehandelt. Doch was ist dran? Ist der 1. FC Köln wirklich an Terry Yegbe interessiert?

Der Hamburger SV scheint den ersten Kampf um einen der von beiden Vereinen umworbenen Spieler für sich entschieden zu haben. Jordan Torunarigha wechselt wohl zu den Rothosen. Nun werden bereits die nächsten Namen gehandelt. Ist der 1. FC Köln wirklich an Terry Yegbe interessiert?

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Wie die „Kölnische Rundschau“ am Abend berichtet, haben die Kölner Scouts bei ihren Besuchen in Schweden eben nicht nur Besfort Zeneli begutachtet. Wie berichtet soll der Mittelfeldspieler gleich zwei Mal Besuch von FC-Scouts erhalten haben. Mittlerweile könnte das Interesse aber ein wenig abgeebbt sein. Auch, weil der 22-Jährige keinen Hehl daraus macht, möglicherweise eben bei Elfsborg bleiben zu wollen. Die Rundschau bringt nun die Möglichkeit ins Spiel, dass der schwedische Nationalspieler nicht der einzige beobachtete Spieler gewesen sein könnte und nennt Terry Yegbe als potenzielles Ziel der FC-Verantwortlichen. Der 24-Jährige spielt ebenfalls für Elfsborg, ist beim Tabellenvierten eigentlich Stammspieler, erzielte ein Tor und das ziemlich artistisch. Die jüngsten beiden Partien verpasste der Abwehrspieler allerdings. Yegbe hatte sich Mitte Mai gegen Djurgarden verletzt.

Hohe Ablöse gefordert

Und damit ausgerechnet in einem der beiden Spiele, die die FC-Scouts besucht haben sollen. Yegbe ist ein robuster Innenverteidiger, Linksfuß und in Elfsborg wichtig im Spielaufbau. Der Ghanaer gilt als extrem kopfballstark und ist kommt mit 1,95 Metern auf die perfekte Größe eines Innenverteidiger. Zudem hat Yegbe im November sein Debüt für die Nationalmannschaft gefeiert, kommt allerdings erst auf eine Partie. Bei Elfsborg gilt er als unumstritten, wird in den Medien als Starspieler beschrieben. Tatsächlich haben im vergangenen Winter zahlreiche europäische Clubs die Fühler nach dem Abwehrspieler ausgestreckt. Unter anderem auch Clubs wie Brighton, Fulham und Crystal Palace. Laut schwedischen Medien scheiterten die Transferbemühungen aber an den finanziellen Ideen der Schweden. Die sollen für den Abwehrspieler rund sieben Millionen Euro verlangt haben. Viel Geld für ein mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt.

Transfermarkt.de schätzt dem Marktwert auf 2,5 Millionen Euro ein. Ob Elfsborg den Stammspieler nun ziehen lassen will, ist offen. Gesprächsbereit war der Club im Winter jedenfalls. Yegbes Vertrag läuft aktuell noch bis zum Dezember 2028. Wirklich viel Not, sich im Preis drücken zu lassen, werden die Schweden nicht verspüren.