Jakub Kaminski oder Said El Mala: Warum nicht beide? Die starke linke Schiene des 1. FC Köln

Jakub Kaminski und Said El Mala jubeln zusammen
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Jakub Kaminski oder Said El Mala: Warum nicht beide? Die starke linke Schiene des 1. FC Köln

Sehr oft stand Lukas Kwasniok beim FC vor einem Problem bei der Aufstellung: Setzt er Jakub Kaminski auf seiner Lieblingsposition Linksaußen ein, versperrt dieser Shootingstar Said El Mala den Weg in die Startelf. Aber es gibt auch Möglichkeiten für den Coach, beide zusammen zu bringen beim 1. FC Köln: So könnten Kaminski und El Mala als Duo wirbeln.

Es ist ein Kölner Luxusproblem: Mit Jakub Kaminski und Said El Mala hat der FC gleich zwei Topspieler für die linke Offensivseite. Dabei wäre es gut für die Mannschaft, wenn beide Spieler zusammen überzeugen können beim 1. FC Köln: So könnten Kaminski und El Mala als Duo wirbeln.

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Es läuft die 92. Minute im Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt. Said El Mala kommt links außen an den Ball. Er passt zum leicht eingerückten Jakub Kaminski und startet selber direkt in die Tiefe. Kaminski dribbelt kurz an und spielt dann einen starken Steckpass in den Strafraum auf den eingelaufenen Kölner Shootingstar. Dieser schließt direkt ab, scheitert aber am Pfosten. Auch wenn aus der Szene vom vergangenen Wochenende kein Tor entstanden ist, könnte sie trotzdem eine mit Signalwirkung sein. Denn sie zeigt, wie es gelingen kann, dass mit El Mala und Kaminski zwei der bisher besten Kölner Profis zusammen spielen und dadurch den FC-Angriff auf ein noch höheres Niveau heben können.

El Mala als Linksaußen vor Kaminski als Linksverteidiger

Denn in der Schlussphase gegen die Eintracht kamen die beiden Leistungsträger auf der gleichen Seite zum Einsatz. El Mala übernahm die Rolle des Linksaußen, während Kaminski eine Position nach hinten rückte. Eine Kombination, die sehr gut funktionierte. So waren beide Profis ein wichtiger Teil der schlussendlich ungekrönten Kölner Aufholjagd und sorgten für ein Menge Schwung auf ihrer Seite. In der kurzen Zeit in der Konstellation spielten der polnische und der deutsche U21-Nationalspieler auch sehr gut zusammen, wie sich zum Beispiel an der Szene in der 92. Minute zeigte.

Es ist eine Kombination, die Fantasien für mehr weckt. Denn bis jetzt lautete die Frage für Lukas Kwasniok immer eher, wer von beiden Linksaußen spielt und nicht, wie die beiden am besten zusammen spielen. Vor der Saison hatte der Coach Kaminski noch versprochen, dass er ihn dort auflaufen lässt, weil es die Lieblings- und wahrscheinlich auch beste Position des variablen Offensivspielers ist. Dieses Versprechen musste der Trainer allerdings schon einige Male wegen der starken Entwicklung von El Mala brechen. Dann war Kaminski allerdings meistens auf die andere Seite ausgewichen, sei es als Rechtsaußen oder als rechter Schienenspieler. Dadurch stand das Zusammenspiel der beiden eher weniger im Fokus. Wie gut dieses aber funktionieren kann, war schon vor ein paar Wochen gegen den HSV zu sehen, als sie sich gegenseitig jeweils ein Tor vorlegten.

Große offensive Gefahr

Dieses Kombination könnte Kwasniok nun weiter forcieren, indem er Kaminski und El Mala öfter in diesen Rollen auf der linken Seite zusammenspielen lässt. Das wäre für den Neuzugang aus Wolfsburg zwar nicht die Lieblingsposition. Einiges an Erfahrung hat der 23-Jährige trotzdem schon auf der linken Defensivseite, da er diese Rolle bei den Wölfen häufiger gespielt hatte. Und so würde Kwasniok zwei seiner gefährlichsten Spieler zusammen auf den Platz bekommen, die ihre Qualitäten gemeinsam ausspielen können. Gerade offensiv wäre das eine enorme Waffe für die Kölner.

Zu beachten ist dabei aber natürlich, dass Kaminski defensiv schwächer ist als ein klassischer Linksverteidiger. Allerdings fällt das weniger ins Gewicht, wenn der FC wie in vielen Partien in der bisherigen Saison mit einer Fünferkette spielt. Auch hat Kaminski gegen den HSV und Borussia Mönchengladbach, als der 23-Jährige auf der rechten Schiene auflief, bewiesen, dass er für diese Rolle defensiv stark genug ist. Gleichzeitig hat Kristoffer Lund, der sonst meisten als Linksverteidiger auflief, gerade in den vergangenen beiden Partien defensiv einige Schwächen gezeigt. So verursachte der Neuzugang aus der zweiten italienischen Liga gegen Gladbach zwei Strafstöße und sah auch gegen Frankfurt bei mehreren Treffern nicht gut aus. Und offensiv ist Kaminski deutlich stärker als der US-Nationalspieler, der im Vergleich bisher kaum im Angriff mit Vorlagen oder eigenen Abschlüssen in Erscheinung getreten ist.

Möglicher Fingerzeig im Training

Mit der Versetzung von Kaminski auf die linke Schiene wäre dann auch die Bahn frei für El Mala. Der Youngster hat bereits mehrfach gezeigt, dass er ein Unterschiedsspieler für den FC sein kann. Mit seinen Dribblings sorgt der 19-Jährige immer wieder für Gefahr und war schon an sechs Toren direkt beteiligt. Zusammen mit Kaminski, der ebenfalls auf sechs Scorerpunkte kommt, hätten die Geißböcke eine offensive Wucht, die jeden Gegner in der Bundesliga vor Probleme stellen kann. Einen Hinweis darauf, dass auch Kwasniok dieses Potential sieht, gab es diese Woche im Training. Denn am Mittwoch trainierte Kaminski bereits als linker Schienenspieler. Vielleicht bekleidet der 23-Jährige die Position also auch am Wochenende gegen Werder Bremen mit Said El Mala als kongenialen Partner vor sich.

16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Kristoffer Lund und Isak Johannesson
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16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Die Bilanz der Neuzugänge ist gerade bei den Toren besonders auffallend. Mehr als 75 Prozent der Torbeteiligungen gehen auf Kaminski, Ache und Co. In der Offensive läuft es beim 1. FC Köln: Nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

Mit 20 Treffern in der Liga gehört der FC trotz des aktuellen Trends zu den torgefährlichen Teams der Liga. Vor allem auch aufgrund der Zugänge beim 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

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Auch wenn der Trend der vergangenen Wochen beim FC alles andere als erfreulich war, fällt der Transfersommer nach wie vor sehr positiv aus. Das lässt sich alleine an der Torstatistik eindrucksvoll festhalten. 16 der bisher 23 erzielten Tore gehen auf die neuen Akteure – starke 75 Prozent. Die restlichen sieben Treffer verteilen sich mit Luca Waldschmidt (3), Jan Thielmann (2), Eric Martel (1) und Florian Kainz (1) auf vier „alte“ Spieler der Geißböcke. Auch bei den Assists mischen die Neuzugänge kräftig mit, steuerten 14 der 18 Assists bei – also ebenfalls mehr als 75 Prozent. Alleine was die Torausbeute angeht, haben die Verpflichtungen von Thomas Kessler ganz offensichtlich eingeschlagen. Zumindest ein Teil. Denn in die Tor- und Scorerliste haben sich in der Liga bislang mit Jakub Kamminski, Said El Mala, Marius Bülter, Ragnar Ache und Isak Johannesson erst fünf der zwölf Neuzugänge eingetragen.

Kaum Torgefahr von den Schienenspielern

Das liegt zum einen natürlich auch an den jeweiligen Positionen. Doch von dem ein oder anderen Neuzugang hat sich der FC ganz sicher mehr Zug zum Tor versprochen. Zum Beispiel von Isak Johannesson, der in der vergangenen Saison bei Fortuna Düsseldorf mit elf Toren und sieben Vorlagen zu den Topscorern des Nachbarn gehörte. Auch, wenn der Isländer zu den Leistungsträgern beim FC zählt, in dieser Spielzeit steht in der Liga erst ein Treffer auf dem Konto. Der xGoals-Wert des Mittelfeldspielers liegt nach dem elften Spieltag bei 0,6. Die Qualität seiner Chancen lässt also nur 0,6 Tore erwarten. Zwar müsste der 22-Jährige nach dem xAssists-Wert schon auf zwei Vorlagen kommen, tatsächlich steht da bislang aber noch eine Null.

Auch Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sollten sicherlich mehr Torgefahr ausstrahlen. Der Norweger hatte bei Bröndby in der vergangenen Spielzeit immerhin sieben Tore vorbereitet, eins selbst erzielt. Kristoffer Lund traf in der italienischen Serie B in der Vorsaison einmal, in der Spielzeit davor war der US-Amerikaner sechs Mal als Vorlagengeber erfolgreich, zwei Mal als Torschütze. In dieser Saison ist die Ausbeute mau. Weder Lund noch Sebulonsen haben sich bislang aufs Scorerboard gebracht. Und auch die Torgefahr der beiden Schienenspieler hält sich bislang in Grenzen. Lunds xGoals-Wert steht bei 0,2, der xAssists-Wert bei 0,3. Sebulonsens Offensivbemühungen ließen immerhin 0,7 Tore erwarten und 1,5 Assists.

Flanken als probates Mittel?

Auch, wenn die Ausrichtung der drei Akteure eher defensiver Natur ist, dürfte man sich in Köln ein wenig mehr Torgefahr versprochen haben. Zwar ist die Spielweise von Lukas Kwasniok nicht zwingend auf Flanken ausgelegt, doch der FC gehört bei den Hereingaben immerhin zur oberen Tabellenhälfte. Bei den erfolgreichen Flanken belegen die Geißböcke sogar Rang fünf. Sebulonsen kommt bereits auf 24 Flanken, gehört damit zur Top-Ten der Liga, ist der FC-Profi mit den meisten Hereingaben. Und das scheint generell auch ein probates Mittel. Denn vier Mal war der FC nach Flanken erfolgreich. Nur Stuttgart und Augsburg haben mehr Tore über Hereingaben erzielt (jeweils sechs). Allerdings liegt der FC mit 20 Toren und einem xGoals-Wert von 19 jeweils im oberen Tabellendrittel in Sachen Torgefahr. Der aktuelle Trend ist wohl eher an anderer Stelle beheimatet.