Aufstieg: Der 1. FC Köln spielt wieder Bundesliga! FC lässt Kaiserslautern keine Chance

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Aufstieg: Der 1. FC Köln spielt wieder Bundesliga! FC lässt Kaiserslautern keine Chance

Die Funkel-Patrone hat gesessen. Der FC wird in der kommenden Spielzeit wieder erstklassig sein. Der 1. FC Köln steigt in die Bundesliga auf. Die Geißböcke setzten sich letzten Spieltag verdient mit 4:0 gegen Kaiserslautern durch. Da der HSV in Fürth unterlag, geht der FC als Meister der 2. Bundesliga hoch.

Es ist vollbracht, der Aufstieg ist perfekt. Die Kölner spielen wieder erstklassig. Der 1. FC Köln steigt nach einem verdienten 4:0-Erfolg über Kaiserslautern wieder in die Bundesliga auf. Eric Martel, Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Mark Uth trafen zum 4:0-Aufstiegserfolg.

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Unter der Woche hatte Friedhelm Funkel noch angekündigt, er wolle seinem Gegenüber Torsten Lieberknecht noch nicht zu viel verraten. Doch die ganz große Überraschung in Sachen Aufstellung blieb zumindest aus. Der Coach nahm genau eine Änderung zur Vorwoche vor, brachte Damion Downs für Tim Lemperle. Unterstützung erhielten die Profis von den U19-Junioren, die das erste Endspiel des sonntags gewannen und sich nur wenige Stunden zuvor zum Meister gekürt hatten. Der FC gab die Richtung mit Anstoß vor. Eine flache Hereingabe von Downs setzte Waldschmidt aber deutlich über das Tor. Auf der anderen Seite lud Downs Stürmer Ache ein. Mit einem beachtlichen Fehlpass schickte der Stürmer sein Gegenüber, doch der vermeintliche Kölner Wunschspieler scheiterte an Marvin Schwäbe, die anschließende Flanke brachte Ache nicht aufs Tor (7.). Auf der anderen Seite zeichnete sich Julian Krahl mit einer ähnlichen Parade beim Flachschuss von Waldschmidt aus (11.).

Martel und Waldschmidt stellen die Weichen auf Aufstieg

Und der Offensivspieler bekam kurz darauf die nächste Chance. Dieses Mal nach einem Konter. Florian Kainz legte quer, doch wieder scheiterte Waldschmidt an dem gegnerischen Keeper. Doch der anschließende Einwurf brachte die Führung. Kainz spielte Leart Pacarada auf der rechten Seite frei, die Flanke landete bei eric Martel, der einnickte (14.). Doch der FCK spiele ebenfalls munter mit. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Hanslik frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben den Kasten (20.). Der FC blieb die aktivere Mannschaft, suchte weiterhin den Weg ins Schlussdrittel und fand ihn. Denis Huseinbasic leitete den Angriff mit einem starken Tunnel ein, legte dann ab auf Downs, der wiederum ins Zentrum passte. Dort lauerte Waldschmidt: 2:0 (33.). Und der FC hätte erhöhen müssen. Jan Thielmann und Downs kamen in eine Zwei-auf-eins-Situation, doch Thielmann verpasste den rechtzeitigen Pass.

Für einen Höhepunkt sorgten dann die A-Junioren, die in der Sükurfe mit der Meisterschale auftauchten. Auf dem Platz hatte Lautern mehr Spielanteile, bemühte sich wieder in die Begegnung zu finden. Das aber mit mäßigem Erfolg. Erst kurz vor dem Seitenwechsel hätte Erik Wekesser den FCK wieder ranbringen können, doch wieder parierte Schwäbe einen Flachschuss stark. Mit der verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause und der FC stand bereits mit einem Bein in der Bundesliga.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Kainz macht den Deckel drauf

Auch nach dem Wechsel spielte der FC nicht auf Absicherung. Im Gegenteil mit der Einwechslung von Linton Maina für den offenbar angeschlagenen Jusuf Gazibegovic wollte Funkel für weiteren Schwung sorgen. Doch der Gast war nun auf längere Ballbesitzühasen aus, versuchte so, das Spiel zu beruhigen. Das klappte aber auch nur in Teilen. So spielte Kainz mit einem tollen Pass Waldschmidt in der Box an, der Offensivspieler suchte den Zweikampf, zog das Foul und Schiedsrichter Sören Storks entschied auf Strafstoß. Den vergab der ehemalige Nationalspieler leichtfertig (57.). Doch vom Gegner kam nicht mehr viel. Lautern tat sich sichtbar schwer, gerade im Schlussdrittel fand der Gast kaum noch statt. Der FC lauerte weiterhin auf Konter und belohnte sich.

Nach einem schicken Doppelpass mit Jan Thielmann spielte Maina den Ball ins Zentrum, Waldschmidt nahm die Kugel direkt und schoss Nico Elvedi an. Der Ball landete bei Florian Kainz, der im Fallen den Deckel draufmachte (76.). Und wie versprochen schenkte Friedhelm Funkel Mark Uth, aber auch Mathias Olesen noch einen besonderen Abschied, brachte die beiden Spieler für die Schlussminuten. Und Uth dankte es dem Trainer mit seinem ersten Saisontor und dem 4:0 (87). Danach gab es nur noch kollektive Feierei.

FC: Schwäbe – Pacarada, Heintz (33. Schmied), Hübers, Gazibegovic (46. Maina) – Martel, Huseinbasic – Kainz, Waldschmidt (81. Uth), Thielmann – Maina; Tore: 1:0 Martel (14.), 2:0 Wadlschmidt (29.), 3:0 Kainz (76.), 4:0 Uth (87.); Besondere Vorkommnisse: Waldschmidt verschießt Elfmeter


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Das erwartet den 1. FC Köln gegen Kaiserslautern: Abschlussfreude und stark aus der Distanz

Max Finkgräfe im Duell des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern
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Das erwartet den 1. FC Köln gegen Kaiserslautern: Abschlussfreude und stark aus der Distanz

Nach dem 2:1-Sieg der Geißböcke gegen Nürnberg vergangene Woche steht für den FC nun das vorerst letzte Saisonspiel an. Im Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern können die Kölner den Aufstieg mit mindestens einem Remis eintüten. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Zwar trifft am 34. Spieltag der Tabellenzweite auf den Tabellensechsten, dennoch wird die Aufgabe alles andere als leicht für den FC und Interims-Trainer Friedhelm Funkel. Sollten die Geißböcke drei Punkte gegen den FCK einfahren und der HSV in Fürth nicht gewinnen, geht der FC als Erster nach oben. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Aktuelle Form: Nachdem die Pfälzer beim 1. FC Magdeburg (0:2), zuhause gegen den 1. FC Nürnberg (1:2) und beim Auswärtsspiel in Braunschweig (0:2) drei Niederlagen einstecken mussten, trennten sich die Verantwortlichen von Markus Anfang. Für den ehemaligen Köln-Trainer übernahm Torsten Lieberknecht, der zu Beginn der laufenden Saison seinen Posten als Cheftrainer bei Darmstadt 98 aufgab. Unter dem neuen Coach ist Kaiserslautern bislang ungeschlagen. Nach einem 2:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 und einem 2:2 im Derby beim Karlsruher SC, gewann Lautern am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum mit 2:1 gegen Lieberknechts Ex-Club Darmstadt. In der Rückrundentabelle stehen die Lauterer mit 27 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Viele Torschüsse – stark aus der Distanz

Abschlussfreudig: Kaiserslautern gab in dieser Spielzeit mit 187 Abschüssen bislang die zweitmeisten Versuche auf den gegnerischen Kasten ab. Nur der Hamburger SV steht in dieser Statistik vor den Pfälzern (198). Durchschnittlich geben die Jungs vom Betzenberg 5,7 Torschüsse pro Partie ab.


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Stark vom Punkt: In der laufenden Spielzeit bekam Lautern bereits sechs Strafstöße zugesprochen. Davon verwandelten die Roten Teufel alle und haben dadurch eine hundert Prozent Quote vom Punkt.

Stark aus der Distanz: Von ihren 56 Saisontreffern erzielten die Lauterer rund ein Fünftel von außerhalb des Strafraums. Bereits zehn Mal trafen die Spieler aus der Distanz und sind damit in dieser Statistik die drittbeste Mannschaft. Nur Elversberg (15) und Hamburg (11) können noch mehr Tore aus der Entfernung vorweisen.

Gute Offensive: Mit 56 eigenen Toren stellt Kaiserslautern gemeinsam mit Nürnberg und Paderborn die viertbeste Offensive der 2. Bundesliga. Im Durchschnitt treffen die Pfälzer 1,7 Mal pro Partie.

Ragnar Ache im Fokus

Im Fokus: Mit Ragnar Ache hat Kaiserslautern einen echten Top-Stürmer in seinen Reihen. Der 26-Jährige erzielte in dieser Saison bereits 18 Tore, womit er in der Torschützenliste auf dem geteilten zweiten Platz liegt. Ache ist ein sehr wuchtiger Stürmer, der seine Stärken im Abschluss hat. Sowohl mit dem Kopf als auch mit dem Fuß gehört der gebürtige Frankfurter zu einem der besten Spieler der Liga. Neben seiner Körperlichkeit und seinem starken Abschluss zeichnet sich der Stürmer auch durch sein hohes Tempo aus. Der Angreifer wechselte im Sommer 2023 an den Betzenberg und besitzt dort noch einen Vertrag bis 2026, indem für den kommenden Sommer eine Ausstiegsklausel in Höhe circa vier bis fünf Millionen Euro verankert ist.

Bereits vor der Saison, aber auch im Winter gab es mit Union Berlin und dem italienischen Erstligisten Como zwei Vereine, die sich die Dienste von Ache sichern wollten. Allerdings scheiterte ein Transfer an den Forderungen der Verantwortlichen von Lautern. Nach der laufenden Spielzeit sieht jedoch alles nach einem Abgang des Angreifers aus. Der Spieler selbst möchte gerne den nächsten Schritt gehen und in einer europäischen ersten Liga auf Torejagd gehen. Gute Karten auf eine Verpflichtung soll bei Aufstieg ausgerechnet der FC haben. Zwischen dem Spieler und Köln soll es laut Sky bereits konkrete Gespräche über einen möglichen Transfer gegeben haben.

Ein Einsatz des Stürmers ist bisher noch offen. Unter der Woche hatte Ache individuell trainieren müssen.

So lässt Torsten Lieberknecht spielen

Formation/Taktik: Nachdem Kaiserslautern unter Markus Anfang in einem 3-4-3-System agiert hatte, stellte Torsten Lieberknecht auf ein 3-4-1-2-System um. Dabei besteht die Dreierkette mit Elvedi, Sirch und Heuer aus drei körperlich robusten Innenverteidigern, die allerdings auch einen guten Spielaufbau haben. Auf den beiden Positionen laufen Kaloc und Ritter auf. Während Kaloc dabei eher als Sechser agiert, ist Ritter eher ein Achter, der das Spiel von Lautern nach vorn anschiebt. Auf den Schienenpositionen agieren Zimmer und Redondo.  Die beiden schalten sich bei jeder Offensivaktion mit ein und versuchen damit, weitere Optionen im Spiel nach vorn darzustellen. Dabei ist Redondo der deutlich offensivere der beiden.

Auf der Zehn hat Lautern mit Yokota einen technisch starken, wendigen und agilen Spieler, der gerne ins Eins-gegen-eins geht. In der Spitze spielt meist Ache neben Hanslik. Ache agiert dabei als Zielspieler und bleibt weitestgehend vorn. Hanslik lässt sich immer wieder fallen, um sich die Bälle abzuholen. Zwischen Yokota, Ritter und Hanslik gibt es innerhalb der Partien auch immer wieder Positionswechsel, wodurch sich der Gegner immer auf neue Situationen einstellen muss. In der Regel probiert Lautern das Spiel spielerisch aufzubauen und versucht es meist durch das Zentrum. Allerdings sind sie sich auch nicht zu schade, mal einen langen Ball auf Ache einzustreuen, der den Ball festmacht und somit das Nachrücken der Teamkollegen ermöglicht. Bei gegnerischen Angriffen agieren die Pfälzer in einer Fünferkette und versuchen, den Gegnern möglichst wenig Zeit am Ball zu lassen und sie auf die Auen zu drängen.

Das sagen die Trainer

Friedhelm Funkel über Lautern: „Ich erwarte, dass sie so auftreten, wie in den letzten drei Spielen unter Torsten und den Gegner früh anlaufen. Sie werden mit vielen langen Bällen auf Ragnar Ache spielen, der versucht, diese in der Spitze zu verteidigen. Lautern wird aber auch auf die zweiten Bälle gehen und mal tief gestaffelt stehen. Auch das habe ich bei ihnen schon oft gesehen. Wir müssen auf die Standardsituationen aufpassen, da sie mit Marlon Ritter einen Schützen haben, der diese sehr gefährlich treten kann.“

Lautern-Coach Torsten Lieberknecht über den FC: „Sie spielen in einem 4-2-3-1-System, bei dem sie verschiedene Optionen haben. Köln ist eine sehr starke Umschaltmannschaft und hat sehr viele schnelle Spieler in seinen Reihen. Sie versuchen, ihre Grundordnung zu halten. Ich glaube, dass sie uns gerade zu Beginn der Partie hoch attackieren wollen. Die Kölner sind schon zu Recht da, wo sie jetzt sind, und können mit einem Sieg über uns direkt den Weg in die Bundesliga gehen. Da liegt ihr Druck. Die Leute wollen sehen, dass ihr Spiel offensiv wie defensiv nach vorn ausgerichtet ist. Es wird aber auch Momente geben, in denen sie das Spiel beruhigen möchten. Es wird in beide Richtungen nach vorne abgehen.“

Personal: Die Pfälzer müssen in Köln auf Afeez Aremu (Kapselriss in der Schulter), Kenny Prince Redondo (5. Gelbe Karte), Hendrick Zuck (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten.

Mögliche Startelf: Krahl – Elvedi, Sirch, Heuer – J. Zimmer, Kaloc, Ritter, Ronstadt – Yokota – Hanslik, Ache


Kader-Update: Tim Lemperle wieder im Kader des 1. FC Köln, ein Leistungsträger fehlt

Tim Lemperle und Leart Pacarada auf dem Weg ins Teamhotel
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Kader-Update: Tim Lemperle wieder im Kader des 1. FC Köln, ein Leistungsträger fehlt

Am Samstagabend hat sich der FC auf in das Teamhotel gemacht. Dort wird die Mannschaft noch einmal auf das Saisonhighlight am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern eingeschworen. Mit einem Zähler würden die Kölner den Aufstieg perfekt machen. Und es gibt personelle Entscheidungen beim 1. FC Köln: Tim Lemperle im Kader gegen Kaiserslautern.

Die Entscheidung ist gefallen beim 1. FC Köln: Tim Lemperle steht im Kader gegen Kaiserslautern. Der Stürmer stieg am Abend in der Mannschaftsbu, der den Kader zum Teamhoteln gebracht hat. Ein anderer Spieler war dafür erneut nicht dabei.

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Die Vorzeichen sind also gut – zumindest, was einen Einsatz von Tim Lemperle angeht. Der Stürmer scheint den letzten Stresstest am Samstag bestanden zu haben und stieg in den Mannschaftsbus, der die Kölner Akteure ins Teamhotel brachte. Bekanntlich verbringen Friedhelm Funkel und die Mannschaft die Nacht im Hotel, der Trainer sprach am Freitag davon, dass besondere Spiele besondere Maßnahmen bräuchten. Die Kölner stehen vor einem besonders wichtigen Spiel. Gegen den FCK muss ein Punkt her, dann spielt der FC in der kommenden Saison wieder Bundesliga. Sollten die Kölner verlieren, ist sogar noch Rang vier eine Option. Und Tim Lemperle wird erwartungsgemäß dabei sein. Der Stürmer hatte am vergangenen Wochenende wild gefeiert und war schließlich in eine Auseinandersetzung inklusive Nasenbeinbruch und Platzwunde geraten.

Ljubicic nicht im Kader

Doch weder die Verletzungen, noch Sanktionen oder das lädierte Knie können den Stürmer offenbar von Einsatzminuten am Sonntag abhalten zu können. Lemperle wird spielen. Dafür reist ein anderer Leistungsträger nicht mit und wird somit auch nicht mehr für den FC auflaufen können. Das Kapitel Dejan Ljubicic findet also ein trauriges Ende. Der Österreicher war schon gegen Nürnberg aus „sportlichen Gründen“ nicht berücksichtigt worden, nun fehlt er auch gegen Lautern im Kader. Da der Mittelfeldspieler den FC verlassen wird, wird Ljubicic auch nicht mehr das FC-Trikot überstreifen – zumindest, wenn es keine Relegation für die Geißböcke gibt. Neo Telle wird ebenfalls nicht dabei sein. Der Innenverteidiger spielte am Samstag bei der U21. Dafür ist Max Finkgräfe wieder mit von der Partie.


Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der Youngster hatte zuletzt krank gefehlt. Finkgräfe könnte die letzten Einsatzminuten im FC-Trikot absolvieren. Denn auch der Linksverteidiger könnte die Kölner im Sommer verlassen. Finkgräfe soll laut „Sport Bild“ den FC-Bossen signalisiert haben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde. Ein Abschied steht somit mindestens im Raum. Auch Marvin Obuz und Steffen Tigges stehen nicht im Kader. Obuz wird den Verein ebenfalls verlassen, hinter Tigges steht mindestens ein großes Fragezeichen.


Das letzte Mal 1. FC Köln: Rund ein Drittel der Mannschaft wird den FC wohl verlassen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Das letzte Mal 1. FC Köln: Rund ein Drittel der Mannschaft wird den FC wohl verlassen

Mit dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern geht die Saison am Sonntagnachmittag für den 1. FC Köln zu Ende – wenn der FC nicht in die Relegation muss. Und das bedeutet, dass es auch einige Veränderungen geben wird beim 1. FC Köln: Diese Spieler werden den Club verlassen.

Die Saison geht zu Ende, es wird ein neues Gesicht geben beim 1. FC Köln: Denn diese Spieler werden den Club verlassen. Einen großen Abschied wird es aber nicht für alle Akteure geben.

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So richtig wollte sich Friedhelm Funkel noch nicht in die Karten schauen lassen. Zumindest wollte der Coach der Geißböcke nicht viel über den Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern verraten. So zum Beispiel bei Dejan Ljubicic. Der Österreicher war in der vergangenen Woche nicht mit nach Nürnberg gereist – aus sportlichen Gründen, wie Thomas Kessler später erklärte. Kolportiert wurde allerdings auch, dass der Trainer die Entscheidung getroffen habe, weil Ljubicic gedanklich nicht mehr so richtig beim FC sein solle. Ob der Mittelfeldspieler im Kader für die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern steht, ist offen. Es wäre wohl die letzte Nominierung und wenn dann auch der letzte Auftritt mit dem Geißbock auf der Brust – wenn die Kölner nicht noch in die Relegation müssen.

Neues Torhüter-Team gesucht

Ljubicic wird den FC definitiv so oder so verlassen, das Ziel scheint nach wie vor Zagreb zu sein. Es fehlen wohl nur noch Details. Und da der Vertrag des 27-Jährigen ausläuft, kassieren die Kölner keinen Euro zum Abschied. Doch der Österreicher ist nicht der einzige sichere ablösefreie Abgang. Auch Marvin Obuz wird Köln verlassen. Aktuell gibt es drei heiße Optionen für den 23-Jährigen. Arminia Bielefeld, Dynamo Dresden und Rot-Weiss Essen sollen sich um die Dienste des Offensivspielers bemühen. Obuz wollte sich eigentlich beim FC durchsetzen, das nötige Potenzial hat man beim FC offenbar nicht mehr gesehen. Auch Mathias Olesen gehört zu den Spielern, von denen sich die FC-Bosse trennen werden. Der Nationalspieler Luxemburgs wird Köln ebenfalls mit dem Auslaufen des Vertrags verlassen. Als möglicher Markt wird der dänische genannt.


Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Trotz der Eskapaden um Tim Lemperle dürfte der Abschied des Stürmers in der aktuellen Situation der bitterste sein. Lemperle deutete in der Saison an, dass er das Potenzial für noch deutlich mehr hat. Nun geht es nach Hoffenheim und das eben auch ablösefrei. Bei Mark Uth spielte bei der Entscheidung des Karriere-Endes die körperliche Verfassung sicherlich eine große Rolle. Gerade die vergangenen drei Spielzeiten waren von zahlreichen Verletzungen geprägt. Im Alter von 33 Jahren macht der Offensivspieler Schluss. Friedhelm Funkel kündigte am Freitag an, seinem Offensivspieler möglichst einen Abschied zu bereiten, den er verdient habe. Mit Philipp Pentke, Anthony Racioppi, Jonas Nickisch, Matthias Köbbing und Linton Maina laufen mindestens noch fünf weitere Verträge aus.

Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

Nach Informationen von come-on-fc.com hat Köbbing einen neuen Kontrakt bereits unterschrieben, Maina könnte nach dem Spiel am Sonntag folgen, wenn die Kölner den Aufstieg sicher gemacht haben. Für die weiteren drei Keeper wird es wohl keine neuen Verträge geben, die Kaufoption für Racioppi wird der FC nicht ziehen und Nickisch sieht keine großen Chancen in Köln. Doch bei den genannten Abgängen wird es wohl nicht bleiben. Der FC sucht nach einer Lösung für seine Angreifer Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz. Alle drei haben beim FC noch Vertrag bis zum Sommer 2026. Dass die Stürmer aber in der kommenden Saison noch einmal den Geißbock auf der Brust tragen werden, ist sehr unwahrscheinlich. Keiner der Akteure konnte sich durchsetzen, die Leihen von Adamyan und Dietz dürften an der Situation wenig verändert haben.

Gleiches gilt für Rasmus Carstensen. Der Däne spielt zwar mit Posen als Stammspieler um die Meisterschaft, hat die besten Karten, für eine Rückkehr ans Geißbockheim dürfte es aber nicht reichen. Die Zeit des Rechtsverteidigers in Köln endet wohl ebenfalls. Mit Max Finkgräfe wollten die Kölner eigentlich verlängern, doch wie die „Sport Bild“ Anfang der Woche berichtet, habe der Shootingstar der Vorsaison den FC-Bossen klargemacht, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde. Dann wäre ein Verkauf in diesem Sommer wohl die letzte Chance, noch eine „marktgerechte“ Ablöse zu kassieren. Ein ähnliches Szenario ist auch bei weiteren Spielern wie Damion Downs, Eric Martel oder Jan Thielmann möglich, wenn auch aktuell kein Thema. Letztendlich wird die Ligazugehörigkeit viel mit weiteren möglichen Abgängen zu tun haben.

Eine große Abschiedsparty wird angesichts eines drohenden Platzsturms nicht geplant sein, Spielzeit wird ein Großteil der Abgänge ebenfalls nicht mehr erhalten. Es deutet nur viel daraufhin, dass der FC in vielen Teilen ein neues Gesicht erhalten wird.


Aufstiegsfeier, Meisterschale, Verkehrsaufkommen – Köln bereitet sich auf den Aufstieg vor

Kölner Spieler feiern die Zweitliga.Meisterschaft
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Aufstiegsfeier, Meisterschale, Verkehrsaufkommen – Köln bereitet sich auf den Aufstieg vor

Schlussspurt in der 2. Bundesliga. Für den FC geht es am Sonntag um den direkten Wiederaufstieg. Sollten die Kölner ihr Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern gewinnen und der HSV keinen Dreier einfahren, gibt es sogar noch den Titel für den 1. FC Köln: Die Meisterschale befindet sich bereits in Köln.

Für den Fall des Aufstiegs wird es in Köln hoch hergehen. Die Vorkehrungen sind bereits getroffen. Je nach Ausgang der Partien könnte es sogar für Platz eins reichen für den 1. FC Köln: Die Meisterschale befindet sich bereits in Köln.

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Friedhelm Funkel tat am Freitagnachmittag viel dafür, dass das Thema Tim Lemperle nicht mehr viel länger eins sein werde. Der Kölner Coach machte ziemlich unmissverständlich klar, dass es nun nur noch um den Aufstieg gehe. Tatsächlich stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC so gegen 17:30 Uhr am Sonntagnachmittag als Aufsteiger in die Bundesliga gefeiert wird. Ein einziger Punkt reicht dem FC, selbst bei einer Niederlage könnten die Kölner direkt hochgehen, allerdings nur, wenn Paderborn und Elversberg nicht gewinnen. Mit einem Zähler ist indes alles klar. Nur kündigte Funkel an, dass das nicht die Marschroute sein wird, die er mit der Mannschaft angehen werde. „Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition. Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen. Wer am Ende Dritter, Vierter, Fünfter oder Sechster wird, ist mir relativ wurscht“, sagt der Coach. „Ich bin davon überzeugt, dass wir keine Schützenhilfe brauchen.“

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Platzsturm und Polizeiaufgebot und Meisterschale

Und spätestens dann steigt in Köln die riesen Party. Wie am vergangenen Wochenende in Hamburg ist auch in Köln mit einem Platzsturm zu rechnen – allerdings sollte der gesitteter ausfallen. Schließlich gab es in Hamburg nahezu 20 schwerverletzte Fans. Voll wird es im Erfolgsfall da wohl auf dem Rasen werden. Das Stadion ist natürlich ausverkauft, der FC hätte rund 300.000 Tickets verkaufen können. Wer jetzt noch keine Karte hat, wird wohl in den Kneipen in der Innenstadt zuschauen oder tief in die Tasche greifen müssen. Im Netz werden Karten im vierstelligen Bereich angeboten – wohlgemerkt Steher oder vermeintlich günstige Sitzplätze. Auch die Polizei kommt mit einem Großaufgebot, mit mehreren Hundertschafften, die aber auch aus der Nachbarschaft angefordert werden.

„Neben Kräften der Bereitschaftspolizei werden rund um das Stadion sowie an bekannten Szene-Treffpunkten im Stadtgebiet auch Diensthunde und -pferde sowie Beamte der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein eingesetzt“, heißt es in der Pressemitteilung der Kölner Polizei. „Die Beamtinnen und Beamten werden wie gewohnt bereits deutlich vor Anpfiff des letzten Saison-Heimspiels präsent sein, damit alle friedlichen Fußballfans eine spannende Begegnung erleben können.“ Die Polizei warnt auch vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Eine pünktliche Anreise zum Spiel ist also von Vorteil. Sollten die Kölner den Aufstieg perfekt machen, werden wohl die Kneipen die Anlaufstellen sein. Laut Wetterbericht wird es zumindest trocken sein, so dass auch in der Stadt wohl kräftig gefeiert wird.

Die Zweitliga-Meisterschale befinden sich derweil am Sonntag in Köln. Sollte der HSV seinen Vorsprung am 34. Spieltag verteidigen, steht für die Rothosen am Montag die Ehrung mit Schale dann aber in Hamburg an. So wird die Schalenübergabe nicht beim Auswärtsspiel in Fürth stattfinden. Als Grund gab die DFL dafür Sicherheitsbedenken an. „Wir setzen am Ende jeder Saison alles daran, die Ehrung des Meisters der Bundesliga und der 2. Bundesliga im Stadion vor und mit den Fans zu ermöglichen – sofern es keine Sicherheitsbedenken gibt“, hieß es in einem Statement der DFL. „Die offizielle Einschätzung der zuständigen Behörden und des Veranstalters lässt aus Sicherheitsgründen aber leider keine Übergabe der Zweitliga-Meisterschale am Sonntag im Stadion in Fürth zu.“


Transfermarkt: Erstes Gerücht laut Bericht kein Thema mehr – neuer Interessent für Obuz

Tim Oermann im Duell mit Harry Kane
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Transfermarkt: Erstes Gerücht laut Bericht kein Thema mehr – neuer Interessent für Obuz

Vor dem letzten Spieltag brodelt die Gerüchteküche rund um Köln schon mächtig. Bei den Abgängen bringt sich offenbar ein weiterer Club für Marvin Obuz in Position. Und es gibt auch Entwicklungen über mögliche Zugänge beim 1. FC Köln: Tim Oermann wohl kein Thema mehr.

Schon vor dem letzten Spieltag gibt es weitere Spekualtionen und Gerüchte beim 1. FC Köln: Tim Oermann ist aber wohl kein Thema mehr. Das berichtet Sky. Neuigkeiten gibt es auch zu Marvin Obuz.

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Angesichts des letzten Spieltags und einer möglichen Aufstiegsfeier dürfte die Verabschiedung einiger abgehender Spieler am Sonntag wenn überhaupt im kleinen Rahmen ausfallen. Dennoch dürfte die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern eine emotionale werden, wenn der Aufstieg in trockenen Tüchern sein sollte. Für Marvin Obuz werden es vermutlich gemischte Gefühle sein. Das Eigengewächs verlässt seinen Heimatclub nun endgültig, wechselt ablösefrei. Auf der anderen Seite verliefen die vergangenen Jahre beim FC vermutlich auch nicht so, wie es sich der gebürtige Kölner vorgestellt hat. Nun endet das Kapitel Geißböcke vorerst und der 23-Jährige zieht weiter. Obuz wird gleich mit mehreren Clubs in Verbindung gebracht.

Oermann vor Einigung mit Leverkusen

Fast schon obligatorisch ist Rot-Weiss Essen ein Interessent. Bei RWE spielte der Offensivakteur seine bislang beste Profi-Saison, war einer der Topscorer und sorgte damit dafür, dass der Traditionsclub überraschend lang im Aufstiegsrennen mitmischte. In der vergangenen Spielzeit lief es in Essen nicht mehr so gut. Insofern will RWE im Sommer nachbessern. Obuz ist immer wieder ein gehandelter Name und RWE soll dem Vernehmen nach das Interesse auch beim Spieler hinterlegt haben. Ob Obuz aber wirklich zurückkehrt, ist nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich. Denn der Kölner sieht sich eigentlich zu Höherem berufen, will angeblich mindestens 2. Bundesliga spielen. Interessenten gibt es auch dort. Wie berichtet ist Arminia Bielefeld an eine Verpflichtung interessiert. Die Ost-Westfalen wollen nach dem Aufstieg auf einigen Positionen nachbessern.


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Gleiches gilt aber auch für den Mitaufsteiger aus Dresden. Auch Dynamo soll ein gesteigertes Interesse an dem ablösefreien Außenspieler haben. Das berichtet die „WAZ“. Die beiden Aufsteiger dürften im Buhlen um Obuz aus sportlicher und finanzieller Sicht die deutlich besseren Karten haben. Keine Karten soll der FC dagegen im Bieten um Tim Oermann im Spiel haben. Der Abwehrspieler des VfL Bochum wurde vor zwei Wochen mit den Kölnern in Verbindung gebracht. Der 21-Jährige soll unmittelbar vor einem Wechsel nach Leverkusen stehen. Bayer will Oermann im Anschluss aber direkt wieder verleihen und genau da kam zuletzt eben der FC ins Spiel. Die Kölner sind auf der Suche nach einer Alternative im Abwehrzentrum und gerade Leihoptionen sind mittlerweile ein gängiges Konstrukt in Köln.

Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen die Geißböcke auch ihre Fühler nach Oermann ausgetreckt haben. Wie aber nun Sky berichtet, ist der FC kein Thema im Kampf um Oermann. „Köln wird es nich sein“, schreibt Sky-Experte Florian Plettenberg in den Sozialen Medien.


Das Dilemma im Fall Tim Lemperle – Gefangen zwischen Moral und maximalem Erfolg

Tim Lemperle nach einem Tor 1. FC Köln
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Das Dilemma im Fall Tim Lemperle – Gefangen zwischen Moral und maximalem Erfolg

Wenn das Knie mitmacht, wird Tim Lemperle am Sonntag zum Einsatz kommen. Der FC setzt ganz offensichtlich alle Karten auf maximalen sportlichen Erfolg, viele Fans haben mit einer Sanktion gerechnet beim 1. FC Köln: Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – ein Drahtseilakt für den FC.

Kurz vor dem Saisonfinale steht für den FC verständlicherweise der Aufstieg an erster Stelle. Zu einem anderen Zeitpunkt der Saison hätte der vereinsinterne Umgang mit Stürmer Tim Lemperle möglicherweise andere Konsequenzen hervorgebracht. Doch es ist (hoffentlich) nur noch ein Duell zu spielen – der Auftieg ist greifbar für den 1. FC Köln: Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – ein Drahtseilakt für den FC.

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Friedhelm Funkel wusste natürlich, dass das Thema Tim Lemperle die Pressekonferenz vor dem Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitagmittag bestimmen würde. Kein Wunder, ein Fußballprofi, der stark alkoholisiert mit gebrochener Nase nach einer Schlägerei im Krankenhaus nächtigt – und das genau eine Woche vor dem wohl wichtigsten Spiel des Jahres – das ist wohl nicht die alltäglichste Geschichte, über die es sich zu berichten lohnt. Und so schlug der Vorfall bekanntlich recht hohe Wellen – auch international in Italien, Spanien oder England. Gefühlt jede zweite Frage drehte sich auf der PK um den Stürmer und die Vorkommnisse im Roxy. Anders als sein Kapitän unter der Woche, wich der Trainer dem Thema nicht aus, beantwortete stoisch auch das dritte und vierte Nachfragen.

Lemperle mit Spezialmaske

Die Diskussion, ob der 23-Jährige denn nach der Schlägerei überhaupt eine Option in Funkels Kader-Planungen spielen dürfe, beendete der Trainer mit einem ganz klaren Statement. „Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und dass das nicht gut war. Er hat viel Reue gezeigt, das muss ich ganz klar sagen“, sagte Funkel. „Von daher ist das Thema für mich auch erledigt. Es geht jetzt darum, sich auf das Spiel zu konzentrieren.“ Das große Ziel sei nun mal der Aufstieg und nur darum würde es gehen, ließ der Coach anklingen. „Es ist jetzt die ganze Woche über den Fall gesprochen worden und irgendwann muss man dann mal einen Schlussstrich ziehen. Dann ist es vorbei und dann sollte man auch nur noch das eine Ziel haben, gemeinschaftlich aufzusteigen“, sagte Funkel. Dementsprechend trainierte der Stürmer am Freitag auch wieder mit der Mannschaft, mit Spezialmaske.

Zwar wollte Funkel sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, immerhin laboriert der 23-Jährige auch weiterhin an eine Knieverletzung herum, doch die Zweifel an einem Lemperle-Einsatz sind nur sehr kleiner Natur. Der nächtliche Vorfall hat jedenfalls keinen Einfluss auf die Kader-Nominierung. Eine Entscheidung, die der 71-Jährige zwar mit der Mannschaft und dem Staff besprochen, offensichtlich dann aber doch eigenmächtig getroffen habe. „Für die sportlichen Entscheidungen bin ich zuständig“, sagte der Coach bestimmt. Und unter dem sportlichen Gesichtspunkt ist die Entscheidung, auf Lemperle zu setzen, eine absolut nachvollziehbare. Der FC will um jeden Preis, muss vielleicht sogar aufsteigen und das mit allen Mitteln. „Ich glaube, wir alle wollen aufsteigen. Auch ich war verärgert über den Vorfall, aber es gibt nur ein Ziel: Das Spiel zu gewinnen. Dem ordnen wir alles unter“, sagte Funkel.

Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – Es bleibt ein Beigeschmack

Offenbar auch eine Entscheidung über mögliche Konsequenzen des 23-Jährigen. Der Erfolg der Mannschaft, der Wiederaufstieg sind schon alleine aus wirtschaftlicher Sicht wichtiger. Tim Lemperle ist tatsächlich aktuell der gefährlichste Angreifer der Geißböcke, zudem ständiger Stressor der gegnerischen Hintermannschaft. Und genau das hatte noch in der vergangenen Woche zur Entscheidung beigetragen. Aus sportlichen Gründen führt also kein Weg an dem Kölner Topscorer vorbei. Und das, obwohl der FC durchaus Alternativen hätte. Mit Damion Downs sogar eine sehr konkrete, die schon mehrfach bewiesen hat, in wichtigen Spielen entscheidende Dinge zu tun. Doch in der Vorwoche kam jene Alternative genauso wenig zum Einsatz wie Winter-Neuzugang Imad Rondic.

Und doch bleibt da ein Beigeschmack. Nicht wenige Fans fordern eine Sanktion, sogar eine Suspendierung. Und auch diese Meinung ist absolut nachvollziehbar. Einen jugendlichen Leichtsinn, das Verlangen nach Spaß in jungen Jahren vorzuschieben, ist in diesem Fall wohl viel zu einfach. Lemperle ist 23 Jahre alt, Fußballprofi und eine Person der Öffentlichkeit. Die Folgen eines solchen Ausflugs, mögliche Provokationen, aber auch der mediale Rattenschwanz sollten durchaus bekannt sein. Das Störgeräusch kam für den FC zum absolut falschen Zeitpunkt. Zu einem Zeitpunkt, in dem der volle Fokus auf dem Aufstieg liegen sollte. Nicht wenige Fans sprechen in den Sozialen Medien davon, dass Lemperle der Mannschaft, dem Verein geschadet habe. Vermeintlich neutrale User wundern sich über die nicht ergriffenen Maßnahmen, ausbleibenden Folgen.

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„Wir wollen alle gemeinsam aufsteigen“

„Moralisch ist es für mich überhaupt kein Problem, Tim womöglich Spielzeit zu geben. Er hat in den letzten Tagen genügend berechtigte Kritik einstecken müssen. Irgendwann muss es auch mal gut sein“, sagte Funkel. Es ist sehr gut möglich, dass der Verein zu einem anderen Zeitpunkt in der Saison anders reagiert hätte. Es ist genauso gut möglich, dass es noch eine Sanktion geben wird, vielleicht sogar hinter den Kulissen schon gab. Funkel versuchte mit einem Appell selbst den gewünschten Schlussstrich unter die Angelegenheit zu setzen. „Auch ich habe das nicht gutgeheißen, auch ich war verärgert. Aber den Aufstieg des 1. FC Köln müssen wir uns jetzt alle als Ziel setzen, das ist mein Appell auch an alle im Stadion: Nehmt diese Situation an, wie sie ist, und dann wollen wir alle gemeinsam aufsteigen.“

U21 zum Abschluss in Oberhausen: FC-Reserve kann Fortuna Köln noch abfangen

Meiko Sponsel beim Spiel des 1. FC Köln
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U21 zum Abschluss in Oberhausen: FC-Reserve kann Fortuna Köln noch abfangen

Nach einer Woche Zwangspause muss die FC Reserve noch einmal in den Spiel-Rhythmus finden, ehe die Sommerpause beginnt. Dann geht es am Samstag (14 Uhr) zum Regionalliga-Abschluss nach Oberhausen. Die U21 des 1. FC Köln ist bei Rot-Weiß Oberhausen zu Gast.

Der Trainer muss in der Abwehr umstellen – und kann am Samstag auf der Zielgeraden noch die Nummer eins in Köln werden. Die U21 des 1. FC Köln ist bei Rot-Weiß Oberhausen zu Gast.

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Auch auf der Zielgeraden der laufenden Saison kommt Trainer Evangelos Sbonias aus dem Rotieren nicht heraus. Mit Rijad Smajic und Jakob Krautkrämer fallen gleich zwei Spieler aus, die beim jüngsten 4:2-Erfolg in Gütersloh noch Teil der Kölner Abwehr-Viererkette waren. Für Krautkrämer dürfte Meiko Sponsel rechts hinten starten. Sponsel verlässt den FC im Sommer und wechselt auf die andere Rheinseite zum FC Viktoria Köln. Bei der U21 enden nach aktuellem Stand gleich ein Dutzend Verträge nach dieser Saison. Marco Höger und Stephan Salger beenden beide ihre Karrieren. Dazu enden ebenfalls die Arbeitspapiere von Tobias Trautner, Oliver Schmitt, Georg Strauch, Teoman Akmestanli, Yannick Freischlad, Jonas Nickisch und Mikail Özkan. Diese sieben Spieler dürften den FC ebenfalls verlassen. Bei Alessandro Blazic und Rijad Smajic ist ein Verbleib am Geißbockheim noch im Bereich des Denkbaren.

Evangelos Sbonias erwartet eine starke Leistung von der U21

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Sbonias erwartet derweil von seiner Mannschaft in Oberhausen nochmals eine starke Leistung vor der Sommerpause. Am vergangenen Wochenende hatte seine Mannschaft zwangsweise spielfrei, weil sich der etatmäßige Gegner Türkspor Dortmund vorzeitig vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte. Die Kölner müssen daher für eine Partie nochmals die Systeme hochfahren. „Das ist keine Last, es ist ein Regionalliga-Spiel, das letzte Spiel der Saison. Wir wollen uns alle noch mal gut präsentieren und die Saison im besten Fall erfolgreich mit einem Sieg beenden.“ Dabei solle sein Team „so weitermachen, wo wir in Gütersloh aufgehört haben und gehen mit einem guten Gefühl aus dieser Saison“.

Die U21 hat sogar noch die Chance, die Saison als Nummer eins in der Domstadt zu beenden. Der SC Fortuna Köln liegt derzeit als Siebter drei Punkte vor der FC-Reserve, hat aber das schlechtere Torverhältnis. Allerdings haben es die Südstädter zum Saisonende mit dem Kellerkind Schalke 04 zu tun. Für die U21 beginnt mit dem Abpfiff in Oberhausen die Sommerpause. Die Sommer-Vorbereitung beginnt am 16. Juni. Die neue Regionalliga-Saison startet bereits am 25. Juli.

Unterdessen hat der Verein in dieser Woche einen weiteren Neuzugang vermeldet: Artem Belousov wechselt aus der U19 des FC Hennef ans Geißbockheim. Der 19-jährige Ukrainer kämpft aktuell nach einer Knie-Verletzung noch für sein Comeback und soll in der kommenden Saison den Angriff der U21 bereichern. Belousov ist nach Luc Dabrowski, Marvin Ajani und Safyan Toure der bisher vierte bestätigte externe Neuzugang. Dazu rücken Luis Hauer, Gabriel Miocevic, Nick Zimmermann, Kian Hekmat und Youssoupha Niang aus der eigenen U19 auf.


Das Ende einer Achterbahnfahrt: Mark Uths letzter Tanz? „Mark hat den besten Abschied verdient“

Mark Uth vom 1. FC Köln beendet seine Karriere (Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images))
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Das Ende einer Achterbahnfahrt: Mark Uths letzter Tanz? „Mark hat den besten Abschied verdient“

14 Jahre nach seiner ersten Kaderberufung endet am Sonntag (wahrscheinlich) eine große Karriere beim 1. FC Köln: Für Mark Uth schließt sich der Kreis. Der 33-Jährige musste zahlreiche Rückschläge hinnehmen und kämpfte sich immer wieder zurück.

Seit vergangene Woche steht fest, dass die Karriere des 33-Jährigen dort endet, wo sie einst begonnen hat – beim 1. FC Köln: Für Mark Uth schließt sich am Sonntag der Kreis.

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Mit den Identifikationsfiguren ist es so eine Sache beim 1. FC Köln. Sie sind in der aktuellen Mannschaft zumindest rar geworden. Letztlich ist ja auch gar nicht genau definiert, wie sie zu solchen werden oder geworden sind. Mark Uth ist vielleicht die größte unter den aktiven Spielern beim FC. Wenn man sich die reine Spielzeit des gebürtigen Kölners für die Geißböcke anschaut, wirkt das vielleicht ein wenig kurios. Denn die Zeit, in der der Stürmer für den FC gespielt hat, ist sicher nicht die ruhm- oder erfolgreichste – weder für Spieler noch für Verein. Auf 77 Pflichtspiel-Einsätze kommt der 33-Jährige für den FC und reiht sich damit in der Rerkordspielerliste jenseits der 150 ein. Ganze neun aktive FC-Profis standen öfter für die Kölner auf dem Platz – unter anderem Steffen Tigges oder Denis Huseinbasic. Für Hoffenheim lief der Offensivspieler sogar öfter auf.

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Steiniger Beginn einer langen Karriere

In gewisser Weise ein bitterer Wert. Ein Wert, der die Leidenszeit der vergangenen Jahre nur zu sehr verdeutlicht. Denn Uth spielte nahezu fünfeinhalb Jahre für die Geißböcke, hätte also inklusive Pokal und Conference League auf rund 200 Einsätze kommen können. Nur in den Spielzeiten 21/22 sowie der halbjährigen Leihe 20/21 war der gebürtige Kölner Stammspieler, in den vergangenen drei Saisons mehr verletzt als fit. Nur noch 29, meist Kurzeinsätze, sammelte der Angreifer in diesem Zeitraum und avancierte dennoch gerade im Abstiegsjahr und in dieser Spielzeit immer wieder zum großen Hoffnungsträger. Mit Uth würde schon die Wende kommen, so die Hoffnung. Die Hoffnung, die vor allem in den spielerischen Stärken ihre Ursache finden. Der Angreifer war immer ein Akteur, der den riskanten, schnellen Ball nicht scheute, der aber auch selbst den schnellen Abschluss suchte.

So schaffte es Uth auch in die Nationalmannschaft, wenn auch nur einmalig. 2018 lief der Angreifer für die DFB-Elf gegen die Niederlande auf, stand sogar in der Anfangsformation, wurde aber nach einer guten Stunde von Jogi Löw ausgewechselt. Sicherlich einer der größten Erfolge seiner Karriere. Einer Karriere, die aber steinig begann. Als Zwölfjähriger kam Uth 2004 vom TuS Langel nach Köln, 2007 folgte der Wechsel zur Viktoria, 2009 die erste Rückkehr. Der Angreifer wollte den Durchbruch beim FC unbedingt schaffen, spielte zunächst in der U21 und sorgte dort in einer Mannschaft mit Timo Horn, Jonas Hector und Simon Terodde für mächtig Aufsehen. So sehr, dass die Einladung zum Trainingslager der Profis kam. Uth fuhr mit, war von seiner Leistung überzeugt und bekam dann aber doch keine Chance unter Stale Stolbakken.

Von Verletzungen zurückgeworfen

Es folgte folgerichtig der Wechsel zum SC Heerenveen, eine Leihe zu Heracles Alemelo und nach der Rückkehr zum niederländischen Erstligisten der Durchbruch. Für Heerenveen erzielte Uth in 42 Spielen 21Tore und bereitete zwölf weitere vor. Das weckte Interesse, auch aus Deutschland. Damals wollte der Stürmer eine Rückkehr nach Köln nicht ausschließen, es fehlte das Angebot. Dafür klopfte die TSG Hoffenheim an, verpflichtete Uth für rund zwei Millionen Euro. Der Kölner gehörte in Sinsheim zum Stammpersonal, traf in 86 Spielen 33 Mal, sogar zwei Mal gegen Liverpool in der Champions-League-Quali, gegen Spieler wie Sadio Mané, Mo Salah und Emre Can. In dieser Zeit stieg der Marktwert auf 18 Millionen Euro an. Uth wechselte dennoch ablösefrei zum FC Schalke 04 und spielte dort ebenfalls Champions League – unter anderem gegen ManCity – und wurde eben Nationalspieler.

Im Januar 2020 folgt die nächste Rückkehr zum FC, damals als Leihe, im Juli 21 die insgesamt dritte, das vierte Engagement bei den Geißböcken. Und auch wenn Uth zuletzt nur noch selten auf dem Platz stand, ist das Standing in der Mannschaft und bei den Fans ungebrochen. „Er ist nicht nur ein toller Spieler, er ist auch ein toller Mensch“, sagte FC-Coach Friedhelm Funkel am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Ein Mensch, der am Sonntag wohl das letzte Mal für den FC aufläuft. 14 Jahre nach seiner ersten Kader-Berufung beim FC schließt sich der Kreis auch wieder in Köln. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Karriere beim 1. FC Köln beenden kann, denn hier hat alles angefangen“, sagte der Offensivspieler vor wenigen Tagen via Instagram.

Funkel zu Uth: „Der Abschied, den er verdient hat“

Eine große Abschiedsfeier wie vor zwei Spielzeiten für Jonas Hector und Timo Horn ist angesichts einer möglichen Aufstiegsparty eher unwahrscheinlich. Doch für den Angreifer dürfte ohnehin nur der maximale sportliche Erfolg, in diesem Fall die Rückkehr ins Bundesliga-Oberhaus, im Vordergrund stehen. Einen gebührenden Abschied werden ihm die Fans sicherlich auf dem Feld bereiten, denn Einsatzzeit sollte er noch bekommen. „Mark hat den besten Abschied verdient, den man haben kann“, sagt Funkel. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann will ich Mark die Möglichkeit geben, nochmal die ein oder andere Situation hier in unserem Stadion positiv zu gestalten. Und dass er dann den Abschied bekommt, den er auch verdient hat – nämlich nach 90, 95 Minuten beim Abpfiff auf dem Platz zu stehen.“ Dann endet eine beeindruckende Karriere, die einer Kölner Identifikationsfigur.


FCK bangt um Transfergerücht des 1. FC Köln – Ragnar Ache wackelt

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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FCK bangt um Transfergerücht des 1. FC Köln – Ragnar Ache wackelt

In der Theorie kann Ragnar Ache am Sonntag zum Partycrasher werden und damit einen möglichen Wechsel zum FC selbst vom Tisch wischen. Der vermeintliche Wunschspieler würde wohl nur zum FC wechseln, wenn dieser in der kommenden Saison Bundesliga spielt. Dort gibt es aber Hoffnung für den 1. FC Köln: Ragnar Ache droht auszufallen.

Sehr wahrscheinlich werden die FC-Verantwortlichen die Entwicklung sehr genau verfolgen, denn bei der Personalie geht es auch um die Zukunft des 1. FC Köln: Ragnar Ache droht am Sonntag auszufallen.

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Explizit ausgesprochen hat es Friedhelm Funkel angesichts anhaltender Knieprobleme noch nicht, doch mit großer Wahrscheinlichkeit wird Tim Lemperle am Sonntagnachmittag im Endspiel um den Aufstieg zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern zum Einsatz kommen. Der Spieler habe Reue gezeigt und Funkel keine moralischen Bedenken. Und so könnte es zum Duell des aktuellen Kölner Top-Torjägers gegen den künftigen kommen – zumindest in der Theorie. Die Chancen stehen dem Vernehmen nach nicht schlecht, dass Ragnar Ache in der kommenden Spielzeit für den FC auf Torejagd geht. Die Kölner sollen sich zumindest sehr um die Dienste des Angreifers bemühen, Gespräche wurden und werden geführt, Ache soll ein Wunschspieler sein, heißt es.

Ein Ausfall würde den FCK hart treffen

Doch das Duell der jeweiligen Topscorer des FC und des FCK steht am Ende dann doch auf sehr wackeligen Beinen. Der Vorfall auf dem Partyschiff „Roxy“ spielt keine Rolle mehr, doch Lemperles Knie zwickte zuletzt. Die Einheit am Freitag gilt ein wenig als Gradmesser. Denn Friedhelm Funkel erklärte, dass man nun die Reaktion abwarten wolle und dann weitersehe. Mindestens genauso ungewiss ist aber auch der Einsatz von Lauterns Ache. Wie schon am Donnerstag trainierte der Stürmer auch am Freitag individuell. Ob der Angreifer für den Kader in Frage kommt, ist komplett offen, wird aber laut Torsten Lieberknecht „Wettlauf mit der Zeit“. Ein Ausfall wäre ein schmerzhafter Rückschlag. Denn Ache kommt in der Liga auf 18 Tore, einzig Davie Selke ist mit 22 Treffern noch erfolgreicher.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Sollte Ache nicht spielen, wird sich der Stürmer in Zukunft auch nicht anhören müssen, der große Partycrasher gewesen zu sein. Im Falle des Kölner Nicht-Aufstiegs dürfte die Personalie Ache ohnehin nicht realisierbar sein. Die Ablösesumme wird auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt, der Angreifer hat schon angekündigt, einzig Bundesliga spielen zu wollen. Vermutlich verzichten müssen die Pfälzer auf Daisuke Yokota. Der Japaner schlägt sich mit einer Schambeinentzündung rum und musste die Einheit am Freitag abbrechen.