Mit Traumtor zur Auszeichnung – Profi des 1. FC Köln steht in der Kicker Elf des Spieltags

Ragnar Ache trifft gegen Hoffenheim
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Mit Traumtor zur Auszeichnung – Profi des 1. FC Köln steht in der Kicker Elf des Spieltags

Mit dem Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim hat der FC einen wichtigen Punkt eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Aber nur ein FC-Profi schafft es beim Remis in die Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner haben am Wochenende einen wichtigen Punkt eingefahren. Und das auch, weil Ragnar Ache diesen besonderen Moment erwischte und ein Tor für jeden Jahresrückblick erzielte. Das blieb natürlich nicht verborgen. Im Gegenteil.

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Das gerahmte Bild des Treffers machte in den Sozialen Medien die Runde. Ragnar Ache, von Trainer Lukas Kwasniok zum „König der Lüfte“ ernannt, in Fallrückzieher-Pose anstatt der leicht lächelnden Mona Lisa. Davor Smartphones, die das Tor für die Ewigkeit festhalten wollten oder sollten. Tatsächlich ist Ragnar Ache ein ganz besonderer Treffer gelungen. Ein Treffer, den ihm so seine Mitspieler nicht zwingend zugetraut hätten. Natürlich mit einem Augenzwinkern versehen, hatten diese bei der Aktion eher Verletzungssorgen. Ache stieg zum Fallrückzieher hoch, traf die Kugel perfekt und ebnete dem FC damit den Weg zum Punktgewinn gegen den vermeintlichen Angstgegner, die TSG Hoffenheim. Das Traumtor öffnete dem Stürmer auch die Tür zur Nominierung für die „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Ache kam auf die meisten Torabschlüsse der Kölner Spieler, hatte gemeinsam mit Jakub Kaminski die meisten Toraktionen. Über allem stand aber natürlich dieses Traumtor zur Kölner Führung. Und das wird es sicherlich in die Auswahl zum Tor des Monats schaffen, für Lukas Kwasniok ist die Wahl zum Tor des Jahres ebenfalls bereits entschieden. Vorerst befindet sich der Angreifer aber in der Auswahl des Fachmagazins. Insgesamt haben es bereits zehn FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Kickers geschafft. Alessio Castro-Montes, Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe, Said El Mala und nun eben auch Ragnar Ache wurden jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es Tom Krauß, Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 15 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart, Leverkusen und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison ebenfalls auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (40) und Harry Kane (9).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Ragnar Ache 2
  • Tom Krauß 1
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1

Unglaubliches Verletzungspech beim 1. FC Köln – und wieder trifft es die formstarken Spieler

Linton Maina und Alessio Castro-Montes werden dem FC fehlen
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Unglaubliches Verletzungspech beim 1. FC Köln – und wieder trifft es die formstarken Spieler

Linton Maina und Alessio Castro-Montes sind aktuell aus der Mannschaft der Geißböcke nicht wegzudenken. Doch Lukas Kwasniok muss auf die beiden verzichten. Und das vor den schweren Aufgaben des 1. FC Köln: Wieder fallen besonders formstarke Spieler verletzt aus.

Die Verletzungsliste bei den Geißböcken ist ungewohnt und erschreckend lang. Nun kommen zwei weitere Spieler dazu. Und nicht zum ersten Mal sind es Akteure, die gerade besonders performen und nun Wochen fehlen werden.

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Für Verletzungen – und besonders für langwierige und strukturelle – gibt es im Grunde nie einen guten Zeitpunkt. Und doch scheinen die aktuellen Ausfälle auf der anderen Seite absolut zur Unzeit zu kommen. Die Gründe sind vielschichtig. In erster Linie hat es nun mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina zwei Spieler erwischt, die sich in einem absoluten Formhoch befinden. Der Belgier und der gebürtige Berliner stehen zurzeit symbolisch für die jüngste positive Entwicklung bei den Geißböcken. Maina erzielte in den vergangenen vier Spielen zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Und das, nachdem der 26-Jährige in der Hinrunde keine große Rolle gespielt hat. Drei Mal stand Maina bis zum Jahresende in der Startelf, einen Scorer sammelte der Flügelspieler nicht.

Die Liste der Verletzten ist lang

Mit dem neuen Jahr bekam der Offensivspieler das Vertrauen des Trainers und zahlte es zurück. Maina hat sich den Startelf-Platz zurück erkämpft und hoffte zuletzt, dass der Lauf so weiter gehe. Worte, die zumindest inhaltlich auch von Alessio Castro-Montes stammen könnten. Denn auch der Belgier erlebte eine Hinrunde zum Vergessen. Bei beiden Akteuren wurde bereits darüber spekuliert, dass sie den Verein im Winter vielleicht verlassen würden. Doch mit dem Jahresbeginn kam die Leistungssteigerung. Auch Castro-Montes befindet sich in guter Verfassung, bereitete zunächst drei Treffer vor, spielte zuletzt stark in der Kölner Defensive als rechter Verteidiger der Viererkette. Nun fallen beide mit strukturellen Verletzungen vermutlich wochenlang aus. Maina mit einem Rippenbruch, Castro-Montes mit einer muskulären Verletzung.

Und das ist in dieser Saison beim FC wahrlich nichts Neues. Die Kölner sind ohnehin vom Verletzungspech verfolgt. Doch aktuell macht es den Anschein, als würden bei den Geißböcken besonders oft Spieler ausfallen, die gerade besonders gut performen. Jahmai Simpson-Pusey hatte etwa einen besonders beeindruckenden Jahresauftakt gefeiert. Der 20-jährige Innenverteidiger hatte bei Celtic in der Hinrunde überhaupt keine Rolle gespielt. Die Leihe war also mit einem gewissen Risiko verbunden. Und mit der Frage nach einer weiteren Soforthilfe. Doch die Antwort gab der Engländer. Wenn auch „nur“ drei Spiele. Dann folge ebenfalls eine muskuläre Verletzung. Joel Schmied erwischte es im November. Zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der Schweizer ebenfalls festgespielt hatte.

Kwasniok wird wieder puzzeln müssen

Noch im Sommer gab es nicht wenige Fans und Beobachter, die ihre Zweifel an der Bundesliga-Tauglichkeit des Abwehrspielers hatten. Die hat Schmied unter Beweis gestellt. Auch Dominique Heintz blühte einmal mehr auf, kurz bevor er sich ebenfalls verletzte. Timo Hübers war als Abwehrchef vor seiner schweren Knieverletzung ohnehin gesetzt, Rav van den Berg vor seiner Schulter-Op zumindest ein Startelf-Kandidat. Schon in der Hinrunde verpasste gerade die Innenverteidiger aufgrund von Verletzungen fast 50 Prozent der möglichen Einsätze – ein unglaublicher Wert. Nun betrifft es auch Spieler in der Offensive. Lukas Kwasniok wird also auch in den kommenden Wochen wieder puzzeln müssen. Und in diesen Fällen sicher nicht aus Leistungs- oder taktischen Gründen.


Ein Profi des 1. FC Köln für die Kicker Elf des Spieltags nominiert

Tom Krauss und Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Ein Profi des 1. FC Köln für die Kicker Elf des Spieltags nominiert

Nach der Niederlage gegen Freiburg haben die Kölner am Freitag gegen Wolfsburg die nächsten drei Punkte eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Ein FC-Profis schaffte es nach dem 1:0 gegen Wolfsburg in die Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner haben den nächsten Dreier eingefahren. Gegen die Niedersachsen gab es am Freitag einen am Ende doch glücklichen, sicher aber nicht unverdienten Sieg und damit auch gleich eine weitere Nominierung für einen Spieler des 1. FC Köln: Tom Krauß hat es in die Kicker Elf des Spieltags geschafft.

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Am Ende wurde es noch einmal knapp, doch der FC hat die Punkte 21 bis 23 eingefahren. Gegen Wolfsburg zitterte sich Köln zu einem knappen 1:0-Erfolg und damit zum zweiten Sieg des Jahres. Zu den beiden Matchwinnern avancierten Torschütze Linton Maina und Keeper Marvin Schwäbe, der gerade in der Schlussphase einige Bälle noch festhielt. Neben den beiden „Entscheidern“ stach vor allem im zentralen Mittelfeld ein Spieler hervor, der seit Wochen liefert und sich seinen Stammplatz mittlerweile mehr als verdient hat. Tom Krauß steht zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Krauß stopfte zahlreiche Löcher, suchte 31 Mal den Zweikampf und gewann mehr als die Hälfte davon. Nach einem Auf und Ab zum Saisonbeginn hat sich der Mittelfeldspieler längst festgespielt. Gegen Wolfsburg überzeugte Krauß und sicherte sich seine erste Nominierung für diese Spielzeit und damit im Trikot der Kölner. Insgesamt haben es damit bereits zehn FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft. Alessio Castro-Montes, Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und Said El Mala wurden jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es neben Krauß Stürmer Ragnar Ache, Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 14 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart, Leverkusen und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison ebenfalls auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (35) und Harry Kane (7).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Tom Krauß 1
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Ragnar Ache 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1

Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner spät im Sommer eine Neuverpflichtung präsentiert, die erst jetzt gefühlt zu einer wird. Der Schienenspieler scheint endlich angekommen zu sein. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln neue Möglichkeiten.

Im Herbst vergangenen Jahres spekulierten die ersten bereits über einen schnellen Abschied, auch vom Transfer-Flop war die Rede. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln ganz neue Möglichkeiten.

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So wirklich war mit dieser Leistungsexplosion wohl nicht zu rechnen. Alessio Castro-Montes ist beim FC wohl der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. In Spanien setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok in den Einheiten den Fokus hauptsächlich auf Spielformen, ließ immer wieder Abläufe einstudieren. Der Belgier wusste offenbar um seine Chance, gab alles. Dass Castro-Montes aber besonders hervorstach, war vom Seitenrand nicht zwingend auszumachen. Als Kwasniok nach dem Testspiel gegen Lugano davon sprach, dass er eine Formation starten ließ, die so ebenfalls im ersten Pflichtspiel des Jahres auflaufen könne, schwangen noch immer Zweifel mit, dass damit auch die letzte Neuverpflichtung des Sommers gemeint sein könne.

Schwieriger Start

Denn der Belgier ist in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen. Für rund zwei Millionen Euro war der Spieler vom belgischen Meister Union Saint-Gilloise nach Köln gewechselt. Kwasniok hatte die Latte selbst hochgelegt, als er in dem Spieler im Training eine Mischung aus Messi und Neymar ausgemacht haben wollte. Zwei Wochen und drei Pflichtspiele später sieht die Welt aber ein wenig anders aus. Castro-Montes stand gegen Heidenheim und nun gegen Mainz in der Startelf und der 28-Jährige hat geliefert: Drei Assists in den beiden Spielen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte Castro-Montes. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“

Das werden die Kölner Verantwortlichen auch hoffen. „Alessio hatte sicherlich keinen ganz so einfachen Start bei uns und nicht so die Einsatzzeiten, wie er sich das selbst auch erhofft hat. Manchmal braucht der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um irgendwo anzukommen“, sagte Thomas Kessler. Castro-Montes eröffnet den Geißböcken ganz neue Türen. Bis zur Winterpause hatte der FC genau einen Treffer nach einer Flanke erzielt, gehörte damit erwartungsgemäß zu den schlechtesten Teams der Liga. Im Jahr 2026 sind vier Flanken-Tore dazugekommen. Besser sind nur Augsburg (10), Dortmund (10), Hoffenheim (7), Stuttgart (7) und die Bayern (6). Castro-Montes steuerte zwei Hereingaben zu Toren bei. Dabei gehören die Kölner durchaus zu den Mannschaften, die viel und oft flanken, nur ließen die Treffer eben auf sich warten. „Ich weiß, dass ich gute Flanken schlagen kann“, betonte der Belgier nach dem Spiel gegen Mainz, obwohl er die zum Ausgleich mit seinem vermeintlich schwächeren Fuß brachte.

„Seine Flanken sind überragend“

Die Leistungssteigerung nimmt den FC-Bossen aber auch Druck vom Kessel. Denn der FC hatte sich eigentlich nach einem weiteren Schienenspieler umgeschaut. Ein „Wingback“ als Backup für Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund. Nun aber scheint Castro-Montes gerade dem zwischenzeitlich kriselnden Lund ein wenig den Rang abzulaufen. „Dass er ein guter Fußballer ist, wussten wir bereits, als wir ihn verpflichtet haben“, sagte Kessler und betonte, dass er Qualitäten habe, die dem FC weiterhelfen. Das fand auch Ragnar Ache, der eine der Flanken eben zum 1:1 gegen Mainz verwertete. „Seine Flanken sind einfach überragend. Wenn er den Ball hat, versuche ich immer, im Strafraum in eine gute Position zu kommen“, erklärte der Stürmer.


Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Glückliche Spieler des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Mainz
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Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Nach acht sieglosen Spiele in Folge haben die Geißböcke mal wieder drei Punkte eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Drei FC-Profis nach 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner sind mit einem Dreier in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Gegen die Rheinhessen gab es einen verdienten Sieg und damit auch gleich drei Nominierungen für Spieler des 1. FC Köln: Gleich drei FC-Profi befinden sich nach dem 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

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Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt sicherte sich der FC am Wochenende gegen Mainz die Punkte 18 bis 20 und durchbrach vor allem den über Wochen anhaltenden Negativtrend. Nach acht sieglosen Spielen in Folge haben die Kölner endlich wieder gewonnen. Und zum Matchwinner avancierte Ragnar Ache, der gleich zwei Treffer gegen die Rheinhessen erzielte. Kein Wunder, dass der Stürmer von den Fans mit überwältigender Mehrheit zum Man of the Match gewählt wurde. Doch für Ache gibt es noch eine weitere Nominierung der Angreifer steht auch zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Ache ist mit der Nominierung am 18. Spieltag aber nicht alleine. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde Alessio Castro-Montes in die Auswahl gewählt. Der Belgier steigerte sich nach durchwachsener erster Halbzeit, bereitete im zweiten Abschnitt mit einer starken Flanke den ersten Treffer von Ache vor. Schon gegen Heidenheim war der Schienenspieler nominiert worden. Damals hatte Castro-Montes beide Kölner Tore vorbereitet. Das Trio komplett macht Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer überzeugte einmal mehr mit seiner Ruhe, einem guten Stellungsspiel, seiner Kopfballstärke und einer hohen Passsicherheit. Insgesamt haben es damit bereits neun FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft. Neben Castro-Montes wurden Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es neben Ache und Simpson-Pusey auch Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 13 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (34) und Harry Kane (7).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Ragnar Ache 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1

Überraschende Nominierung: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags

Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
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Überraschende Nominierung: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags

Zwei Mal in Rückstand, zwei Mal wieder zurück gekämpft. Und am Ende sicherte einmal mehr Said El Mala einen Punkt. Nominiert wurde aber ein anderer Spieler des 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in Heidenheim in der Kicker Elf des Spieltags.

Said El Mala rettete den Geißböcken wieder einmal einen Punkt, doch es gab noch einen anderen Gewinner beim 11. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in Heidenheim in der Kicker Elf des Spieltags.

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Nach einer insgesamt durchwachsenen ersten Hälfte, steigerte sich Köln gegen den 1. FC Heidenheim im zweiten Abschnitt und sicherte sich einen Zähler. Angesichts der zahlreichen Chancen gerade im in der Schlussphase hätten die Geißböcke durchaus auch drei Punkte von der Ostalb entführen können. Letztlich war es aber einmal mehr Einwechselspieler Said El Mala, der dem FC diesen wichtigen einen Zähler mit einem schicken Treffer bescherte. Der Kölner Youngster stand zu diesem Zeitpunkt noch keine drei Minuten auf dem Platz und erzielte seinen siebten Saisontreffer. Für viele Anhänger der Kölner dürfte der 19-Jährige somit einmal mehr der Kölner „Man of the Match“ gewesen sein. Doch noch ein weiterer Spieler machte auf sich aufmerksam.

Schon sechs Spieler in dieser Saison nominiert

Alessio Castro-Montes hatte Lukas Kwasniok schon im Trainingslager in La Nucia überzeugt. Und der Kölner Coach zahlte die Leistungssteigerung mit einem Startelf-Vertrauen zurück. Der Belgier offenbarte gerade in der Rückwärtsbewegung noch kleinere Probleme, hatte so seine Schwierigkeiten mit dem Tempo einiger Gegenspieler. In der Offensive war Castro-Montes aber dann doch eine positive Verstärkung. Der Schienenspieler bereitete beide Kölner Treffer vor. Vor allem die Flanke vor dem 1:1 durch Eric Martel konnte sich sehen lassen. Beim 2:2 durch El Mala spielte der 28-Jährige einen Flachpass. Casstro-Montes wurde für seine Leistung in die „Kicker Elf des Spieltags“ gewählt und ist damit der siebte FC-Profi, der es in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft hat. Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala wurden jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf zehn Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Leverkusen, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (29) und Harry Kane (6).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Alessio Castro-Montes

Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Stark im Trainingslager: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang des 1. FC Köln?

Bislang kam er überhaupt nicht zu recht, doch nun lieferte er eine starke Vorbereitung beim 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang? Der Belgier ist einer der Gewinner von La Nucia.

Von vielen Anhängern wurde er bereits als Transferflop angesehen, nun absolvierte der Belgier eine starke Winter-Vorbereitung im Trainingslager des 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang?

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien

Lukas Kwasniok ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das betrifft auch seine eigene Mannschaft. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano verriet der 44-Jährige beispielsweise, dass er mit seiner Mannschaft in den ersten Tagen in La Nucia nicht so richtig zufrieden war. Eine gewisse Diskrepanz zwischen gesprochenem Wort und Leistung auf dem Platz war im Herbst zu vernehmen. Damals erzählte der Coach davon, dass er bei der ersten Trainingseinheit mit Alessio Castro-Montes eine Mischung aus Messi und Neymar in dem Belgier gesehen haben wolle. Das wird sicherlich für die erste Einheit auch stimmen, bei den bisherigen Auftritten für den FC war von den angesprochenen Fähigkeiten allerdings recht wenig zu sehen.

Starker Auftritt im Trainingslager

Castro-Montes blieb bislang hinter den Erwartungen in den Schienenspieler weit zurück. Von den Neuverpflichtungen konnte der 28-Jährige wohl bislang am wenigsten überzeugen, stand vier Mal für den FC auf dem Platz und dann mit eher durchwachsenen Leistungen. Kein Wunder, dass nicht wenige Anhänger den Belgier in den Sozialen Netzwerken als Transferflop bezeichnen. Doch ausgerechnet Castro-Montes ist so etwas wie der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia.

Der Schienenspieler absolvierte eine richtig gute Woche, machte einen guten Eindruck im Testspiel gegen Lugano und hat ganz nebenbei auch die sportliche Führung überzeugt. Thomas Kessler sprach etwa von einem „deutlichen Schritt“ nach vorne. „Er hat die die Woche für sich genutzt, um einfach positiv aufzufallen. Das hat mir persönlich gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass er ja, diese positive Formkurve beibehalten kann.“

„Irgendwas im Silvestergala-Menü“

Auch Lukas Kwasniok teilte die Einschätzung des Sportdirektors: „Als er im Sommer ankam, war die Vorbereitung rum, bei uns lief es gut und er hatte erste Einsätze, die nicht so gut waren. Aber er hatte sich vorgenommen, diese eine Woche voll zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen“, sagte der Trainer. „Das hat er getan und er bringt ein anderes Attribut mit, Spielstärke und Kreativität. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Er scheint jetzt gut angekommen zu sein.“

Gerade zur rechten Zeit? Denn der FC sucht eigentlich nach weiteren Schienenspielern. Gerade, weil Castro-Montes bislang eben nicht die erhoffte Verstärkung ist. Der Rechtsfuß kann bekanntlich auf beiden Schienen spielen, wäre also ein guter Backup für Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, nur fehlten bislang die Leistungen. Und das führte dazu, dass zum einen über mögliche weitere Verstärkungen sowie einen potenziellen Abgang des 28-Jährigen spekuliert wurde.

Schon am Montagnachmittag hatte Kwasniok angedeutet, dass die Startelf von dem Testspiel gegen Lugano tendenziell gute Chancen auf einen Einsatz gegen Heidenheim habe. Das gilt ganz offensichtlich auch für Castro-Montes – den sportlichen Gewinner des Trainingslagers. „Irgendwas muss im Silvestergala-Menü gewesen sein, das ihm gutgetan hat“, sagte der Coach.

Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

Erst 26 Pflichtspiel-Minuten hat Alessio Castro-Montes seit seinem Wechsel in die Domstadt absolviert. Zuletzt war der Schienenspieler komplett außen vor beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

Bis jetzt ist Alessio Castro-Montes einer der Sommerneuzugänge beim FC, der wohl am wenigsten Eindruck hinterlassen hat. Vier Spiele in Folge hat der Belgier nun keine Minute gespielt beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

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Eine Einwechslung in der ersten Partie nach seinem Wechsel gegen den VfL Wolfsburg, danach zwei Mal 90 Minuten auf der Bank und zwei Mal überhaupt nicht für den Kader berücksichtigt: Alessio Castro-Montes hatte bisher einen schweren Start beim 1. FC Köln. So konnte der 28-Jährige auch bei seinem Kurzeinsatz in Wolfsburg keinen großen Einfluss nehmen und sich danach noch nicht ausreichend empfehlen. Einen Teil der Schuld dafür hatte Lukas Kwasniok bereits Anfang des Monats vor dem Spiel gegen Hoffenheim auf sich genommen. „Ich habe ihn mit der Gesamtkonstellation ein bisschen überfrachtet. Er ist gerade erst angekommen. Er hatte zwei Trainingseinheiten mit dem gesamten Kader und hat die Namen teilweise nicht gewusst“, so der Coach. „Ich habe etwas von ihm gefordert, was er in der Form gar nicht hat bringen können.“

Wie lange braucht die Eingewöhnung?

Dass der Belgier nach seinem späten Wechsel in die Domstadt Zeit braucht, um sich einzugewöhnen, ist völlig normal. So ist auch der mittelmäßige Auftritt gegen Wolfsburg verständlich. Um sich an ein neues System und damit eine neue Rolle anzupassen, braucht es eben mindestens einige Trainingseinheiten. Und auch der Sprung von der ersten belgischen Liga in die Bundesliga ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem können dieses Argumente natürlich nicht ewig gelten. So langsam muss sich Castro-Montes über anderthalb Monate nach seinem Wechsel zeigen. Immerhin ist der 28-Jährige kein Talent mehr, sondern ein gestandener Profi mit Erfahrung in der Europa League und der Conference League. Von einem solchen Spieler hat sich der FC bestimmt auch kurzfristig mehr erhofft als nur einen Jokereinsatz und vier Pflichtspiele in Folge ohne eine Minute Einsatzzeit nach fünf Partien.

So sagte Kwasniok ebenfalls vor dem Hoffenheim-Spiel, dass der Sommerneuzugang ihn zu Beginn direkt überzeugt hätte. „Beim ersten Training von ihm haben wir gedacht, wir hätten eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet. Das war Wahnsinn“, sagte der Trainer. Ein großer Vergleich, bei dem man sich schon fragen kann, wieso es dann auch zuletzt gegen Augsburg zum zweiten Mal nichtmal für den Kader gereicht hat. Dabei leidet Castro-Montes aber darunter, dass die Schienenspieler-Positionen, für die er vor allem verpflichtet worden war, im Moment meistens fest in der Hand von Kristoffer Lund auf der linken und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite sind. Beide lieferten bisher solide bis gute Leistungen ab. An sie muss sich der Belgier rankämpfen, um auf Einsatzzeit zu bekommen.

Vorbild Dominique Heintz

Ein Vorbild, wie das gelingen kann, könnte für ihn Dominique Heintz sein. Nachdem der Routinier in den ersten Saisonspielen noch komplett außen vor war, stand der 32-Jährige zuletzt zweimal in Folge in der Startelf der Kölner. In einem Interview mit Vereinsmedien äußerte der Routinier kürzlich, wie er sich wieder in den Vordergrund gespielt hat: „Ich habe schon viele Bundesliga-Spiele in meiner Karriere bestritten, bin einer der Erfahrensten bei uns im Team. Natürlich ist man dann erst einmal enttäuscht, wenn man nicht spielt und sogar auf der Tribüne sitzt. Das braucht dann auch erst einmal ein, zwei Tage, diese Enttäuschung muss man auch zulassen und daraus neue Energie schöpfen. Dann gilt es, mit positiver Energie weiter zu machen und das Ding wieder in die andere Richtung zu drehen.“

Das zeigt, dass unter Kwasniok alle Spieler eine Chance bekommen, wenn sie im Training den nötigen Einsatz zeigen, und dass die Plätze in der Startelf nicht in Stein gemeißelt sind. Und so ist es auch wahrscheinlich, dass irgendwann auch Castro-Montes seine Chance bekommen wird, solange er sich im Training engagiert zeigt. Diese Chance muss der Belgier dann aber auch nutzen, um nicht direkt wieder außen vor zu sein.

Denn bei seiner bislang letzten Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, im Cologne Cup in der Länderspielpause scheint der 28-Jährige seinen Trainer nicht genügend überzeugt zu haben, trotz einzelner guter Ansätze. Ansonsten hätte der Schienenspieler gegen Augsburg wohl im Kader gestanden. Und auch in den nächsten beiden Partien könnte es für ihn schwierig werden, selbst wenn der Schienenspieler Einsatzzeit bekommen sollte. Dann geht es nämlich in der Liga gegen Borussia Dortmund und im Pokal gegen Bayern München. Nicht gerade die besten Begegnungen für Kwasniok, um einen Spieler reinzuwerfen, der bisher noch nicht wirklich angekommen sein soll.


Maina und Co. außen vor: Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln harte Entscheidungen treffen

Linton Maina im Training des 1. FC Köln
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Maina und Co. außen vor: Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln harte Entscheidungen treffen

Qualitativ ist der Kader der Geißböcke breit aufgestellt. So muss Lukas Kwasniok jeden Spieltag harte Entscheidungen treffen beim 1. FC Köln: Gleich mehrere Spieler sind in einer verzwickten Lage.

Linton Maina, Cenk Özkacar oder Tom Krauß saßen beim Spiel gegen den FC Augsburg 90 Minuten auf der Bank. Alessio Castro-Montes und Jusuf Gazibegovic schafften es für die Partie nicht mal in den Kader des 1. FC Köln: Gleich mehrere Spieler sind in einer verzwickten Lage.

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Eigentlich ist es Linton Mainas Anspruch, so viel wie möglich zu spielen. Darum verlängerte der Linksaußen auch nach der vergangenen Saison seinen Vertrag beim 1. FC Köln. In der Bundesliga kam der 26-Jährige aber bisher kaum zum Einsatz. Nur drei Mal durfte der Flügelspieler für den FC auflaufen, ein einziges Mal davon von Beginn an. Eine schwierige Situation für den Profi, wie er zuletzt erklärte: “Es ist sehr schwierig und es wird auch nicht leichter. Es werden immer wieder neue Entscheidungen getroffen. Das wollte der Trainer so, das wollte Thomas Kessler so“, sagt Maina im FC-Podcast von Radio Köln Anfang Oktober. „Man muss irgendwie damit klar kommen. Leicht ist es nicht. Jeder will spielen und vor allem will auch jeder mitfahren”, urteilte der 26-Jährige damals.

Der nächste Nackenschlag für Maina

Nach der Ausbootung für das Spiel gegen Wolfsburg im September sind die 90 Minuten auf der Auswechselbank am vergangenen Samstag nun also der nächste Nackenschlag für den Flügelstürmer. Auch gegen die TSG Hoffenheim kam er erst nach 72 Minuten in die Partie, für den Shootingstar El Mala, der schließlich auch für das Aufeinandertreffen mit dem FC Augsburg den Vorzug mit seiner Einwechslung erhielt und die Entscheidung des Trainers prompt mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand zurückzahlte.

Dass die Erfolge der aktuellen Saison am Geißbockheim für viele eng mit dem Namen Said El Mala verknüpft sind, ist kein Geheimnis. Über den entfachten Konkurrenzkampf im Kader war sich auch Maina im Interview mit Radio Köln sehr bewusst: „Ich glaube, der Trainer sieht mich auch vorne. Aber man muss auch sagen, dass die Spieler vorne gerade einfach performen“, sagte der gebürtige Berliner über seinen Konkurrenzkampf mit El Mala und Co. Gerade nach der vergangenen Spielzeit ist das doch eine überraschende Entscheidung. Immerhin hatte Maina mit seinen zahlreichen Scorerpunkten großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke. Umso drastischer erscheint die geringe Einsatzzeit des ehemaligen Leistungsträgers.

Der Weg zurück steht offen

Fest steht aber auch: Die Saison ist noch jung und es bleibt Zeit für Spieler auf dem Abstellgleis, auch wieder in die Startelf zurückzukehren. „Ich bin mir recht sicher, dass er noch nicht an seinem persönlichen Limit angelangt ist. Er war in der vergangenen Saison ein ganz wichtiger Faktor. Aber da haben wir auch in der zweiten Liga gespielt“, erklärte Kwasniok bereits vor dem Duell mit RB Leipzig im September seine Entscheidung um Maina . „Ich will das allerletzte Quäntchen aus ihm herausholen. Und dazu sind manchmal auch unpopuläre Maßnahmen vonnöten“, so Kwasniok damals weiter.

In dieser Saison mussten auch andere Spieler erfahren, dass sich das Niveau und die Qualität im Kader verändert haben. Ein Beispiel ist Leart Pacarada, der aussortiert wurde. Neben Maina verfolgten bislang auch die Neuzugänge Tom Krauss, Ragnar Ache, Cenk Özkacar und Alessio Castro Montes den Saisonstart vornehmlich von der Bank aus oder werden bei der Kadernominierung nicht berücksichtigt. Bislang rotiert Kwasniok immer wieder, wirft Woche für Woche andere Spieler in die Formation. Sicherlich auch, um alle Spieler bei Laune zu halten. Doch ob Kurzeinsätze einen Leistungsträger der Vorsaison glücklich machen, muss sich dann wohl noch zeigen.


Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Alessio Castro-Montes könnte für den FC eine große Verstärkung sein
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Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Nach dem 4:1-Sieg über den SC Freiburg hat der FC auch am Transfermarkt einen weiteren Erfolg zu vermelden. Alessio Castro-Montes kommt nach Köln. Und bei der Verpflichtung könnte es sich tatsächlich um einen Coup handeln. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

Nun haben die Geißböcke ihr Puzzle beisammen, das letzte Steinchen verpflichtet. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

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Der Belgier war in seiner bisherigen Karriere bislang nur in seinem Heimatland aktiv. Nachdem der heute 28-Jährige sämtliche Jugendmannschaften des RSC Anderlecht durchlaufen hat, wechselte der etatmäßige Mittelfeldspieler im Sommer 2015 in die Nachwuchsabteilung von VV St. Truiden. Bei St. Truiden feierte Castro-Montes in der Spielzeit 2015/2016 sein Profidebüt, kam danach jedoch nicht mehr zum Einsatz. Aufgrund dessen zog der Mittelfeldspieler 2017 zu KAS Eupen weiter. In Eupen gehörte er in seiner ersten Spielzeit eher zum Ersatzpersonal, entwickelte sich jedoch in der zweiten Saison zum Stammspieler. Durch seine guten Leistungen machte sich Castro-Montes auch für andere Vereine interessant und wechselte nach zwei Jahren in Eupen zum Ligakonkurrenten KAA Gent.

In dieser Spielzeit bislang Joker

Bei den Blau-Weißen hatte der Rechtsfuß keine Anlaufschwierigkeiten und kam in drei Jahren auf 182 Pflichtspiele, in denen er 15 Treffer erzielte und 22 weitere vorbereitete. In seiner Zeit bei Gent sammelte der Belgier auch internationale Erfahrung und gewann 2022 den belgischen Pokal. Im Sommer 2023 ging Castro-Montes dann zu Union Saint-Gilloise, wo er direkt in seiner Premierensaison zu den absoluten Leistungsträgern zählte und auch den belgischen Pokal gewann. In der vergangenen Saison wurden die Einsätze des Mittelfeldspielers dann aufgrund mehrerer Verletzungen weniger. Bei den entscheidenden Meisterschaftsspielen stand der 28-Jährige allerdings wieder zur Verfügung und half dabei mit, dass seine Mannschaft belgischer Meister wurde. In der neuen Saison kam der Belgier zwar bereits fünfmal zum Einsatz, agierte jedoch eher als Ersatzspieler. Vermutlich wurde der Wechsel dadurch möglich.


Stärken und Schwächen des 28-Jährigen

Der gebürtige Belgier ist ein vielseitiger und konstanter Spieler, der sowohl auf der rechten als auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden kann. Bei seinen vergangenen Stationen beim KAA Gent und Union Saint-Gilloise hat sich der Belgier als Leistungsträger des Teams etabliert und überzeugte vorwiegend durch seine Kreativität und Übersicht im Spielaufbau. Seine Pässe sind präzise und er trägt regelmäßig zu Torchancen bei, auch wenn er selbst nur selten torgefährlich wird. Besonders wertvoll sind seine Spielintelligenz, seine Robustheit in Zweikämpfen und die Fähigkeit, in wichtigen Momenten Akzente zu setzen.

Dennoch hat der 28-Jährige auch einige Schwächen. So hat er insbesondere im Torabschluss noch einiges an Potenzial und ist eher Vorlagengeber als Vollstrecker. Auch im Dribbling und beim Tragen des Balls nach vorne hat der Mittelfeldspieler noch Luft nach oben. Zwar ist der Rechtsfuß defensiv solide und kann sich auch im Zweikampf behaupten, allerdings gibt es in der Strafraumsicherung und Positionsarbeit noch deutliches Verbesserungspotenzial. Insgesamt ist Castro-Montes ein spielstarker, mannschaftsdienlicher Profi, der durch Flexibilität, Kreativität und Einsatz überzeugt.

Allerdings muss die Frage erlaubt sein, wie sinnvoll dieser Transfer für die Kölner ist. Zwar bringt der Belgier einiges an Erfahrung auch internationaler Natur mit, jedoch ist Castro-Montes kein gelernter Außenverteidiger. Zwar spielte der Belgier diese Rolle bereits, allerdings selten und dann eher auf der rechten Seite. Auf den defensiven Außenpositionen sind die Kölner mit Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen und Jusuf Gazibegovic weiterhin dünn besetzt.