Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

Alessio Castro-Montes bei seinem ersten Training für den FC
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Vorbild Dominique Heintz? Alessio Castro-Montes hat es beim 1. FC Köln bislang schwer

Erst 26 Pflichtspiel-Minuten hat Alessio Castro-Montes seit seinem Wechsel in die Domstadt absolviert. Zuletzt war der Schienenspieler komplett außen vor beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

Bis jetzt ist Alessio Castro-Montes einer der Sommerneuzugänge beim FC, der wohl am wenigsten Eindruck hinterlassen hat. Vier Spiele in Folge hat der Belgier nun keine Minute gespielt beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes muss sich rankämpfen.

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Eine Einwechslung in der ersten Partie nach seinem Wechsel gegen den VfL Wolfsburg, danach zwei Mal 90 Minuten auf der Bank und zwei Mal überhaupt nicht für den Kader berücksichtigt: Alessio Castro-Montes hatte bisher einen schweren Start beim 1. FC Köln. So konnte der 28-Jährige auch bei seinem Kurzeinsatz in Wolfsburg keinen großen Einfluss nehmen und sich danach noch nicht ausreichend empfehlen. Einen Teil der Schuld dafür hatte Lukas Kwasniok bereits Anfang des Monats vor dem Spiel gegen Hoffenheim auf sich genommen. „Ich habe ihn mit der Gesamtkonstellation ein bisschen überfrachtet. Er ist gerade erst angekommen. Er hatte zwei Trainingseinheiten mit dem gesamten Kader und hat die Namen teilweise nicht gewusst“, so der Coach. „Ich habe etwas von ihm gefordert, was er in der Form gar nicht hat bringen können.“

Wie lange braucht die Eingewöhnung?

Dass der Belgier nach seinem späten Wechsel in die Domstadt Zeit braucht, um sich einzugewöhnen, ist völlig normal. So ist auch der mittelmäßige Auftritt gegen Wolfsburg verständlich. Um sich an ein neues System und damit eine neue Rolle anzupassen, braucht es eben mindestens einige Trainingseinheiten. Und auch der Sprung von der ersten belgischen Liga in die Bundesliga ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem können dieses Argumente natürlich nicht ewig gelten. So langsam muss sich Castro-Montes über anderthalb Monate nach seinem Wechsel zeigen. Immerhin ist der 28-Jährige kein Talent mehr, sondern ein gestandener Profi mit Erfahrung in der Europa League und der Conference League. Von einem solchen Spieler hat sich der FC bestimmt auch kurzfristig mehr erhofft als nur einen Jokereinsatz und vier Pflichtspiele in Folge ohne eine Minute Einsatzzeit nach fünf Partien.

So sagte Kwasniok ebenfalls vor dem Hoffenheim-Spiel, dass der Sommerneuzugang ihn zu Beginn direkt überzeugt hätte. „Beim ersten Training von ihm haben wir gedacht, wir hätten eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet. Das war Wahnsinn“, sagte der Trainer. Ein großer Vergleich, bei dem man sich schon fragen kann, wieso es dann auch zuletzt gegen Augsburg zum zweiten Mal nichtmal für den Kader gereicht hat. Dabei leidet Castro-Montes aber darunter, dass die Schienenspieler-Positionen, für die er vor allem verpflichtet worden war, im Moment meistens fest in der Hand von Kristoffer Lund auf der linken und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite sind. Beide lieferten bisher solide bis gute Leistungen ab. An sie muss sich der Belgier rankämpfen, um auf Einsatzzeit zu bekommen.

Vorbild Dominique Heintz

Ein Vorbild, wie das gelingen kann, könnte für ihn Dominique Heintz sein. Nachdem der Routinier in den ersten Saisonspielen noch komplett außen vor war, stand der 32-Jährige zuletzt zweimal in Folge in der Startelf der Kölner. In einem Interview mit Vereinsmedien äußerte der Routinier kürzlich, wie er sich wieder in den Vordergrund gespielt hat: „Ich habe schon viele Bundesliga-Spiele in meiner Karriere bestritten, bin einer der Erfahrensten bei uns im Team. Natürlich ist man dann erst einmal enttäuscht, wenn man nicht spielt und sogar auf der Tribüne sitzt. Das braucht dann auch erst einmal ein, zwei Tage, diese Enttäuschung muss man auch zulassen und daraus neue Energie schöpfen. Dann gilt es, mit positiver Energie weiter zu machen und das Ding wieder in die andere Richtung zu drehen.“

Das zeigt, dass unter Kwasniok alle Spieler eine Chance bekommen, wenn sie im Training den nötigen Einsatz zeigen, und dass die Plätze in der Startelf nicht in Stein gemeißelt sind. Und so ist es auch wahrscheinlich, dass irgendwann auch Castro-Montes seine Chance bekommen wird, solange er sich im Training engagiert zeigt. Diese Chance muss der Belgier dann aber auch nutzen, um nicht direkt wieder außen vor zu sein.

Denn bei seiner bislang letzten Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, im Cologne Cup in der Länderspielpause scheint der 28-Jährige seinen Trainer nicht genügend überzeugt zu haben, trotz einzelner guter Ansätze. Ansonsten hätte der Schienenspieler gegen Augsburg wohl im Kader gestanden. Und auch in den nächsten beiden Partien könnte es für ihn schwierig werden, selbst wenn der Schienenspieler Einsatzzeit bekommen sollte. Dann geht es nämlich in der Liga gegen Borussia Dortmund und im Pokal gegen Bayern München. Nicht gerade die besten Begegnungen für Kwasniok, um einen Spieler reinzuwerfen, der bisher noch nicht wirklich angekommen sein soll.


Maina und Co. außen vor: Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln harte Entscheidungen treffen

Linton Maina im Training des 1. FC Köln
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Maina und Co. außen vor: Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln harte Entscheidungen treffen

Qualitativ ist der Kader der Geißböcke breit aufgestellt. So muss Lukas Kwasniok jeden Spieltag harte Entscheidungen treffen beim 1. FC Köln: Gleich mehrere Spieler sind in einer verzwickten Lage.

Linton Maina, Cenk Özkacar oder Tom Krauß saßen beim Spiel gegen den FC Augsburg 90 Minuten auf der Bank. Alessio Castro-Montes und Jusuf Gazibegovic schafften es für die Partie nicht mal in den Kader des 1. FC Köln: Gleich mehrere Spieler sind in einer verzwickten Lage.

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Eigentlich ist es Linton Mainas Anspruch, so viel wie möglich zu spielen. Darum verlängerte der Linksaußen auch nach der vergangenen Saison seinen Vertrag beim 1. FC Köln. In der Bundesliga kam der 26-Jährige aber bisher kaum zum Einsatz. Nur drei Mal durfte der Flügelspieler für den FC auflaufen, ein einziges Mal davon von Beginn an. Eine schwierige Situation für den Profi, wie er zuletzt erklärte: “Es ist sehr schwierig und es wird auch nicht leichter. Es werden immer wieder neue Entscheidungen getroffen. Das wollte der Trainer so, das wollte Thomas Kessler so“, sagt Maina im FC-Podcast von Radio Köln Anfang Oktober. „Man muss irgendwie damit klar kommen. Leicht ist es nicht. Jeder will spielen und vor allem will auch jeder mitfahren”, urteilte der 26-Jährige damals.

Der nächste Nackenschlag für Maina

Nach der Ausbootung für das Spiel gegen Wolfsburg im September sind die 90 Minuten auf der Auswechselbank am vergangenen Samstag nun also der nächste Nackenschlag für den Flügelstürmer. Auch gegen die TSG Hoffenheim kam er erst nach 72 Minuten in die Partie, für den Shootingstar El Mala, der schließlich auch für das Aufeinandertreffen mit dem FC Augsburg den Vorzug mit seiner Einwechslung erhielt und die Entscheidung des Trainers prompt mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand zurückzahlte.

Dass die Erfolge der aktuellen Saison am Geißbockheim für viele eng mit dem Namen Said El Mala verknüpft sind, ist kein Geheimnis. Über den entfachten Konkurrenzkampf im Kader war sich auch Maina im Interview mit Radio Köln sehr bewusst: „Ich glaube, der Trainer sieht mich auch vorne. Aber man muss auch sagen, dass die Spieler vorne gerade einfach performen“, sagte der gebürtige Berliner über seinen Konkurrenzkampf mit El Mala und Co. Gerade nach der vergangenen Spielzeit ist das doch eine überraschende Entscheidung. Immerhin hatte Maina mit seinen zahlreichen Scorerpunkten großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke. Umso drastischer erscheint die geringe Einsatzzeit des ehemaligen Leistungsträgers.

Der Weg zurück steht offen

Fest steht aber auch: Die Saison ist noch jung und es bleibt Zeit für Spieler auf dem Abstellgleis, auch wieder in die Startelf zurückzukehren. „Ich bin mir recht sicher, dass er noch nicht an seinem persönlichen Limit angelangt ist. Er war in der vergangenen Saison ein ganz wichtiger Faktor. Aber da haben wir auch in der zweiten Liga gespielt“, erklärte Kwasniok bereits vor dem Duell mit RB Leipzig im September seine Entscheidung um Maina . „Ich will das allerletzte Quäntchen aus ihm herausholen. Und dazu sind manchmal auch unpopuläre Maßnahmen vonnöten“, so Kwasniok damals weiter.

In dieser Saison mussten auch andere Spieler erfahren, dass sich das Niveau und die Qualität im Kader verändert haben. Ein Beispiel ist Leart Pacarada, der aussortiert wurde. Neben Maina verfolgten bislang auch die Neuzugänge Tom Krauss, Ragnar Ache, Cenk Özkacar und Alessio Castro Montes den Saisonstart vornehmlich von der Bank aus oder werden bei der Kadernominierung nicht berücksichtigt. Bislang rotiert Kwasniok immer wieder, wirft Woche für Woche andere Spieler in die Formation. Sicherlich auch, um alle Spieler bei Laune zu halten. Doch ob Kurzeinsätze einen Leistungsträger der Vorsaison glücklich machen, muss sich dann wohl noch zeigen.


Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Alessio Castro-Montes könnte für den FC eine große Verstärkung sein
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Warum Alessio Castro-Montes eine Verstärkung für den 1. FC Köln ist

Nach dem 4:1-Sieg über den SC Freiburg hat der FC auch am Transfermarkt einen weiteren Erfolg zu vermelden. Alessio Castro-Montes kommt nach Köln. Und bei der Verpflichtung könnte es sich tatsächlich um einen Coup handeln. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

Nun haben die Geißböcke ihr Puzzle beisammen, das letzte Steinchen verpflichtet. Darum passt Alessio Castro-Montes zum 1. FC Köln.

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Der Belgier war in seiner bisherigen Karriere bislang nur in seinem Heimatland aktiv. Nachdem der heute 28-Jährige sämtliche Jugendmannschaften des RSC Anderlecht durchlaufen hat, wechselte der etatmäßige Mittelfeldspieler im Sommer 2015 in die Nachwuchsabteilung von VV St. Truiden. Bei St. Truiden feierte Castro-Montes in der Spielzeit 2015/2016 sein Profidebüt, kam danach jedoch nicht mehr zum Einsatz. Aufgrund dessen zog der Mittelfeldspieler 2017 zu KAS Eupen weiter. In Eupen gehörte er in seiner ersten Spielzeit eher zum Ersatzpersonal, entwickelte sich jedoch in der zweiten Saison zum Stammspieler. Durch seine guten Leistungen machte sich Castro-Montes auch für andere Vereine interessant und wechselte nach zwei Jahren in Eupen zum Ligakonkurrenten KAA Gent.

In dieser Spielzeit bislang Joker

Bei den Blau-Weißen hatte der Rechtsfuß keine Anlaufschwierigkeiten und kam in drei Jahren auf 182 Pflichtspiele, in denen er 15 Treffer erzielte und 22 weitere vorbereitete. In seiner Zeit bei Gent sammelte der Belgier auch internationale Erfahrung und gewann 2022 den belgischen Pokal. Im Sommer 2023 ging Castro-Montes dann zu Union Saint-Gilloise, wo er direkt in seiner Premierensaison zu den absoluten Leistungsträgern zählte und auch den belgischen Pokal gewann. In der vergangenen Saison wurden die Einsätze des Mittelfeldspielers dann aufgrund mehrerer Verletzungen weniger. Bei den entscheidenden Meisterschaftsspielen stand der 28-Jährige allerdings wieder zur Verfügung und half dabei mit, dass seine Mannschaft belgischer Meister wurde. In der neuen Saison kam der Belgier zwar bereits fünfmal zum Einsatz, agierte jedoch eher als Ersatzspieler. Vermutlich wurde der Wechsel dadurch möglich.


Stärken und Schwächen des 28-Jährigen

Der gebürtige Belgier ist ein vielseitiger und konstanter Spieler, der sowohl auf der rechten als auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden kann. Bei seinen vergangenen Stationen beim KAA Gent und Union Saint-Gilloise hat sich der Belgier als Leistungsträger des Teams etabliert und überzeugte vorwiegend durch seine Kreativität und Übersicht im Spielaufbau. Seine Pässe sind präzise und er trägt regelmäßig zu Torchancen bei, auch wenn er selbst nur selten torgefährlich wird. Besonders wertvoll sind seine Spielintelligenz, seine Robustheit in Zweikämpfen und die Fähigkeit, in wichtigen Momenten Akzente zu setzen.

Dennoch hat der 28-Jährige auch einige Schwächen. So hat er insbesondere im Torabschluss noch einiges an Potenzial und ist eher Vorlagengeber als Vollstrecker. Auch im Dribbling und beim Tragen des Balls nach vorne hat der Mittelfeldspieler noch Luft nach oben. Zwar ist der Rechtsfuß defensiv solide und kann sich auch im Zweikampf behaupten, allerdings gibt es in der Strafraumsicherung und Positionsarbeit noch deutliches Verbesserungspotenzial. Insgesamt ist Castro-Montes ein spielstarker, mannschaftsdienlicher Profi, der durch Flexibilität, Kreativität und Einsatz überzeugt.

Allerdings muss die Frage erlaubt sein, wie sinnvoll dieser Transfer für die Kölner ist. Zwar bringt der Belgier einiges an Erfahrung auch internationaler Natur mit, jedoch ist Castro-Montes kein gelernter Außenverteidiger. Zwar spielte der Belgier diese Rolle bereits, allerdings selten und dann eher auf der rechten Seite. Auf den defensiven Außenpositionen sind die Kölner mit Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen und Jusuf Gazibegovic weiterhin dünn besetzt.


Statt Raphael Obermair: Der 1. FC Köln soll vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes stehen

OF Alessio Castro-Montes könnte zum 1. FC Köln wechseln (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
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Statt Raphael Obermair: Der 1. FC Köln soll vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes stehen

Nachdem der Deal von Raphael Obermair anscheinend geplatzt ist, orientieren sich die Kölner auf dem Transfermarkt um: Der 1. FC Köln holt wohl Alessio Castro-Montes. Das berichtet Sky.

Auf der linken Schiene möchte der FC nochmal nachlegen, da der Verein dort nach der Ausmusterung und dem anschließenden Abgang von Leart Pacarada nur einfach besetzt ist. Jetzt scheinen die Geißböcke einen geeigneten Kandidaten gefunden zu haben: Der 1. FC Köln holt wohl Alessio Castro-Montes.

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Eigentlich hatte Lukas Kwasniok einen klaren Wunschspieler für die offene Stelle auf der linken Schiene: Der Trainer wollte seinen alten Schützling Raphael Obermair in die Domstadt lotsen. Lange bemühte sich der FC darum um den vielseitigen Profi. Doch dessen Verein, der SC Paderborn, stellte sich quer und wollte seinen Leistungsträger nicht abgeben. Darum musste sich der FC nun nach Alternativen umschauen. Und ist dabei anscheinend in Belgien fündig geworden: Laut Sky stehen die Geißböcke kurz vor der Verpflichtung von Alessio Castro-Montes. Der 28-Jährige spielt momentan noch beim belgischen Champions-League-Teilnehmer Union St. Gilloise.

Soll bald den Medizincheck absolvieren

Dort steht der Belgier noch bis Sommer 2026 unter Vertrag. Sein Verein soll aber die Option haben, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern. Castro-Montes Marktwert wird von transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt. Wenn St. Gilloise wirklich eine Möglichkeit zur Ausdehnung des Kontraktes besitzt, würde das natürlich die Verhandlungsposition der Kölner verschlechtern. Trotzdem soll der Transfer laut Sky kurz bevorstehen und der 28-Jährige bald seinen Medizincheck absolvieren.

Castro-Montes kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Damit würde der Rechtsfuß Kwasniok wie es Obermair auch getan hätte eine gewisse Flexibilität geben. Bei St. Gillioise war der Belgier in den ersten fünf Liga-Spielen nur Rotationsspieler, kam auf 142 Minuten. Insgesamt absolvierte der Außenspieler seit seinem Wechsel im Sommer 2023 82 Partien für den belgischen Erstligisten, davon vier in der Conference und sechs in der Europa League.