Bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen – „…trifft uns alle hart“

Timo Hübers wird im Duell gegen den BVB behandelt
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Bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen – „…trifft uns alle hart“

Die Bilder auf dem Spielfeld ließen schon nichts gutes erahnen. Am Mittag bestätigte der Verein dann die bittere Befürchtung. Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen. Bereits am Montag wird der Kölner Abwehrchef operiert.

Die Bilder ließen eigentlich schon wenig Zweifel zu, nun herrscht auch die bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen. Das gab der Verein am Sonntag bekannt. Der Abwehrspieler soll am Montag operiert werden.

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Die Reaktionen von Tom Krauß, Eric Martel und Marvin Schwäbe zeigten schon Sekunden nach dem Zweikampf, dass es Timo Hübers wohl schwerer getroffen hat. Der Kölner Abwehrchef war nach einem Duell mit Serhou Guirassy zu Boden gegangen, hatte sich offenbar am Knie verletzt. „Er hat geweint, er hat Schmerzen – es geht ihm einfach miserabel“, erklärte Lukas Kwasniok später auf der Pressekonferenz. Nur wenige Minuten später wurde der Innenverteidiger mit einem Krankentransport nach Köln in die MediaKlinik gebracht. Die MRT-Untersuchung ergab tatsächlich eine schwere Knieverletzung. Timo Hübers wird am Montag in Köln operiert. Das teilte der Verein am Sonntagmittag mit.

„Die Diagnose trifft uns alle hart“

Hübers hatte sich bereits zwei Mal das Kreuzband gerissen. 2016 am rechten Knie, 2018 am linken. Der Abwehrspieler war stark zurückgekommen. Sein Wechsel nach Köln war von einigen Sorgen des ein oder anderen Fans begleitet, Hübers könne anfällig für Knieverletzungen sein. Das erwies sich aber als Trugschluss. Strukturelle Probleme hatte der Abwehrspieler am Knie nicht. Bis zum unglücklichen Zweikampf mit Guirassy. Nun wird Hübers lange ausfallen. Die genaue Diagnose gab der Verein nicht bekannt. Mit einer Rückkehr ist aber wohl erst im kommenden Jahr zu rechnen.

„Schon in der Situation selbst war zu sehen, dass es für Timo nichts Gutes bedeutet. Die Diagnose trifft uns alle hart, vor allem ihn selbst. Er hat sich in jungen Jahren schon zweimal nach schweren Verletzungen zurück auf den Platz gekämpft – und wir sind sicher, dass er auch dieses Mal seinen Weg gehen wird“, sagte Thomas Kessler. „Timo verfügt über eine große innere Stärke und eine bemerkenswerte Mentalität, die ihn durch diese Phasen bringen wird. Wir als FC-Familie stehen eng an seiner Seite, unterstützen ihn auf jedem Schritt und wünschen ihm viel Kraft sowie eine schnellstmögliche Genesung.“ Der Vertrag des 29-Jährigen läuft bereits im kommenden Sommer aus. Gut möglich, dass die Kölner wie im vergangenen Jahr bei Luca Kilian nun auch eine schnelle Vertragsverlängerung mit dem Abwehrchef anstreben.


Nach 0:1 des 1. FC Köln: Ein Kracher-Spiel, das Lukas Kwasniok gerne streichen würde

Bittere Pleite für den 1. FC Köln in Dortmund
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Nach 0:1 des 1. FC Köln: Ein Kracher-Spiel, das Lukas Kwasniok gerne streichen würde

Die Dominanz der Borussia war gegen den FC beachtlich groß. Der Spielverlauf spiegelte das aber so nur in Teilen wieder und ein Punkt wäre für die Kölner wohl drin gewesen. Deswegen ist die Niederlage des 1. FC Köln beim BVB so bitter.

Die Vorfreude auf das Duell im Signal Iduna Park war groß. Im Nachhinein ist es nun eher ein Abend zum Vergessen. Deswegen ist die Niederlage des 1. FC Köln beim BVB so bitter.

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Die Vorfreude war bei Lukas Kwasniok vor dem BVB-Duell groß. Der Kölner Coach hatte von dem „Kracher-Spiel“ gesprochen, das bevorstand. Kein Wunder: 80.000 Zuschauer, Flutlicht, Champions-League-Teilnehmer als Gegner – was will man mehr. Doch die Meinung kann sich bekanntlich dann doch auch bei einem Bundesliga-Trainer schnell ändern. „Es gibt Tage im Leben, die würde man im Nachhinein gerne streichen. Und natürlich gehört dieser bei mir dazu“, sagte der 44-Jährige am späten Samstagabend, nachdem die Kölner die Partie in Dortmund abgegeben hatten. „Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns für einen leidenschaftlichen Kampf nicht belohnt haben. Nicht mit dem Punktgewinn und dann auch noch, was fataler ist, die schwere Verletzung von Timo Hübers.“

Dortmund überlegen, der FC mit Möglichkeiten

Tatsächlich fühlte sich der Abend besonders bitter an. Und das, obwohl die Statistik schon ziemlich eindeutig ausfiel. 65:35 Prozent Ballbesitz, 30:5 Torschüsse, 17:2 Ecken für die Borussia, alleine Abwehrspieler Nico Schlotterbeck kam auf genauso viele Torschüsse wie der gesamte FC. Die Dominanz der Borussen war schon groß, und doch schnupperten die Geißböcke an einer Überraschung. Alleine Said El Mala, der von Beginn an auflief, hätte in der ersten Halbzeit wohl ein Tor erzielen müssen und zwei Treffer erzielen können. Doch der Youngster der Geißböcke scheiterte an Gregor Kobel, wohl auch an den eigenen Nerven. Bei aller Dortmunder Überlegenheit wäre die Kölner Führung aber alles andere als unverdient gewesen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit viel mehr Entlastung gehabt, hatten auch die besseren Chancen, haben sie leider nicht gemacht“, sagte Thomas Kessler. Tatsächlich kam Karim Adeyemi ebenfalls zu einer guten Möglichkeit, aber Marvin Schwäbe war im Eins-gegen-Eins aus kurzer Distanz zur Stelle. „Man muss schon sagen, dass Dortmund die größeren Spielanteile hatte, aber wir hatten in der ersten Hälfte zwei Dinger – wenn wir die gemacht hätten, wer weiß schon, wie es ausgegangen wäre“, sagte Eric Martel. Nach dem Wechsel nahm der Druck des BVB noch einmal zu, der FC fand kaum noch Entlastung im gegnerischen Schlussdrittel. Die Borussia erspielte sich zunehmend ihre Möglichkeiten. „Wir hatten in der zweiten Hälfte dann keinen Durchbruch mehr, konnten nur noch wenige Stiche setzen“, so der Sechser weiter.

„Das gehört zu unserem Job“

Und spätestens dann entwickelte sich die Begegnung auch ein wenig zu einem Duell Schwäbe gegen den BVB. Serhou Guirassy, Felix Nmecha und Julian Brandt probierten es und der Kölner Keeper parierte stark bis weltklasse. Es deutete bereits viel auf ein Remis hin. Doch dann nahmen die Geißböcke mit der Verletzung von Timo Hübers den ersten bitteren Nackenschlag kurz vor Spielende hin. „Es hat bei Hübi ziemlich übel ausgeschaut. Man hat etwas gesehen, deswegen habe ich mich umgedreht und nicht mehr hingeschaut. Da scheint mehr kaputt gegangen zu sein“, sagte Martel. „Das ist extrem bitter. In erster Linie, einen Mitspieler so zu sehen. Da fehlen mir die Worte. Das sind Szenen, die keiner sehen will“, erklärte Marvin Schwäbe. Für den FC bedeutete die Verletzung dann auch, die letzten Minuten in Unterzahl zu spielen.

Der Druck der Westfalen nahm weiterhin zu und Schwäbe schien weiterhin unbezwingbar. „Bei dem Spielverlauf – wir haben ein so geiles Spiel gezeigt, da wäre ein Punkt schön gewesen“, sagte Schwäbe. Doch mit dem letzten Abschluss machte es Maximilian Beier dann doch noch. „Das war ein absolutes Scheißtor. Der trifft den Ball nicht richtig, drei Mann stehen vor mir, Sebulonsen fälscht ihn ab, Schmied trifft ihn nicht und Eric kriegt ihn durch die Beine. Das ist extrem bitter“, so der Keeper weiter. Am Ende kehrt der FC mit einer Niederlage und einer schweren Verletzung nach Köln zurück. Ein Abend, der emotional und gut begonnen hatte, den Kwasniok aber gerne aus dem Kalender streichen würde. „Es gehört zu unserem Job, Niederlagen einzustecken, auch harte Niederlagen. Ab morgen stehen wir wieder auf und gucken, dass wir im Pokal irgendwie gegen die Bayern bestehen können“, sagte der Trainer.


Offenbar schwere Hübers-Verletzung überschattet das Spiel des 1. FC Köln – „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus“

Timo Hübers verletzt sich gegen den BVB
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Offenbar schwere Hübers-Verletzung überschattet das Spiel des 1. FC Köln – „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus“

Selbst der späte Gegentreffer geriet für die Kölner im Duell in Dortmund ein wenig in den Hintergrund. Das Spiel wurde wohl von einer schwereren Verletzung überschattet. Timo Hübers fällt beim 1. FC Köln wohl lange aus.

Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch die Bilder lassen nichts Gutes erahnen. Timo Hübers fällt beim 1. FC Köln wohl lange aus. Der Abwehrspieler hatte sich im Zweikampf das Knie bitter verdreht.

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Bitterer hätte die Niederlage gegen den BVB wohl nicht ausfallen können. Dabei war der Gegentreffer in der letzten Minute der Nachspielzeit wohl nur das kleine Übel. Der FC muss vermutlich Wochen bis Monate ohne seinen Abwehrchef Timo Hübers auskommen. Der Innenverteidiger war wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit im Zweikampf mit Serhou Guirassy zu Boden gegangen, hatte sich das Knie verdreht. Schon das Winken der Mitspieler ließ nichts Gutes erahnen. Der 29-Jährige griff sich immer wieder ans Knie. Zu diesem Zeitpunkt hatte Trainer Lukas Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Für Hübers ging es nicht weiter. Der Abwehrspieler musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden.

„Wir müssen jetzt schauen, was los ist“

Der 29-Jährige hielt sich auch weiterhin die Hände vors Gesicht und wurde unter dem Applaus der 80.000. „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus“, sagte Dominique Heintz. „Ich spiele mit Hübi schon länger zusammen und es tut mir sehr leid für ihn. Das wünscht man natürlich niemanden, gerade einem eigenen Mitspieler nicht. Ich hoffe, dass irgendetwas noch zu retten ist. Wir müssen jetzt schauen, was los ist.“ Eine genaue Diagnose wird wohl erst im Laufe des Sonntags erfolgen. Doch gut sahen die Bilder schon in der Zeitlupe nicht aus. Auch Sky-Reporter Wolff-Christoph Fuß bat darum, die Bilder nicht noch einmal zu zeigen. Für Hübers könnte es eine weitere schwere Knieverletzung sein. Der Abwehrspieler hatte sich 2016 einen Kreuzbandriss im rechten Knie und 2018 einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen.

Nach Rav van den Berg droht damit ein weiterer Innenverteidiger bei den Geißböcken auszufallen. „In erster Linie haben wir natürlich Timo Hübers nun im Kopf. Es war rundum ein beschissener Abend für uns“, sagte Marvin Schwäbe. „Wenn man einen Mitspieler so leiden sieht und weiß, dass es nicht so gut aussieht. Das will man nicht – egal auf welcher Seite. Da geht es dann nicht um Fußball in dem Moment.“