Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Für den FC steht am Mittwoch das Heimspiel gegen den Rekordmeister an. Eine schwere Aufgabe. Auf der obligatorischen Pressekonferenz äußerte sich der Trainer des 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner und Personal.

Es war das Thema in den vergangenen Tagen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner, das die Ultras gegen Heidenheim ausgerollt hatten und zum Personal, das dem FC gegen die Bayern zur Verfügung steht.

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Drei Tage nach dem Heidenheim-Spiel richtet FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Fokus wieder auf das Sportliche. Zuletzt war viel über das Banner der aktiven Fanszene gesprochen worden, das die Ultras am Samstag ausgerollt hatten. Nun aber gilt die volle Konzentration dem Duell gegen den FC Bayern München am Mittwochabend. „Es ist wichtig, die Dinge ganz ruhig einzuordnen und so wie wir das besprochen haben, hat sich der Verein eben mit der Ultra Szene über diese Dinge unterhalten, die dazu geführt haben. Die sind jetzt ausgeräumt“, sagte der Kölner Coach. Natürlich habe ihn das Thema emotional berührt. Auch mit dem Mannschaftsrat wurden Dinge besprochen. Schließlich sei es Ron-Robert Zieler gewesen, der betonte, dass es nun um das Duell gegen den Rekordmeister gehe.

„Er wird dann auch beginnen“

Der Kölner Coach steht damit auch vor eine besonders heiklen Aufgabe. Denn gegen die stärkste Offensive der Liga muss der 44-Jährige in der Defensive wieder besonders improvisieren. „Die Situation in der Innenverteidigung ist jetzt nicht großartig besser geworden. Wir konnten die Sperre nicht wegwischen, die Verletzungen nicht so schnell heilen“, sagte der Coach. Tatsächlich stehen nominell als Innenverteidiger nur Cenk Özkacar und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey zur Verfügung. Und da mit Eric Martel ein weiterer wichtiger Spieler gesperrt fehlt, heißt es tatsächlich improvisieren. Und dazu verteilte der Kölner Coach dann auch eine Startelf-Garantie, die sich in den vergangenen Wochen nicht unbedingt abgezeichnet hat. Özkacar werde „dann auch beginnen und eben seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er sie gegen Dortmund auch bekommen hat und auch solange er auf dem Feld war eine gute Leistung abgeliefert hat“, sagte der Trainer.

Ob Luca Waldschmidt und Florian Kainz in den Kader zurückkehren, wollte Kwasniok nicht kommentieren. Doch generell habe bei ihm jeder die Chance, so der Tenor. „Grundsätzlich treffe ich Entscheidungen, die sind eben nie für die Ewigkeit bestimmt, sondern jeder kann eben auf sich aufmerksam machen und dann auch wieder Teil des Kaders sein“, sagte Kwasniok. Eine Startelf-Nominierung für Said El Mala wollte der Trainer ebenfalls noch nicht aussprechen. „Ich habe den besten Einwechsler der Liga zur Verfügung. Aber wir sind uns einig, dass ich nicht den besten Spieler der Liga habe“, sagte Lukas Kwasniok. „Das ist ein großer Unterschied und wir haben es gemeinsam geschafft – in allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber ich glaube auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – , dass er jetzt nach 15, 16, 17 Spielen einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert und nicht durch seine Startelf-Einsätze.“


Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Beim 2:2-Unentschieden der Geißböcke in Heidenheim hatte ein Banner für Aufsehen gesorgt. Anschließend machten Spekulationen und Gerüchte die Runde rund um den Trainer des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals zum Banner.

Das Remis gegen Heidenheim geriet fast schon zur Nebensache, im Fokus stand eine Aktion der aktiven Fanszene des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals in einem Video von RTL zum Banner der Kölner Ultras.

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Eigentlich steht der FC vor dem wohl entspanntesten Spiel der Saison – immerhin ist die Erwartungshaltung nicht die allergrößte in Begegnungen gegen den FC Bayern München. Und doch ist die Lage rund um das Geißbockheim massiv angespannt. Nach dem 2:2-Unentschieden sorgte ein Banner der Ultras für besonders viel Gesprächsstoff. Auf diesem stand „Kwasni Yok“ – eine Anspielung auf das türkische Wort „Yok“ (ugs. „nein“ oder „nicht“) und damit eine öffentliche Ablehnung gegen den Trainer. Die Spekulationen gingen viral, in den Sozialen Medien gab es über die Ursache der Aktion die wildesten Gerüchte. Ein offizielles Statement von Vereinsseite gab es bislang nicht. Doch nun hat sich Sportdirektor Thomas Kessler gegenüber RTL geäußert.

„Da sind wir stolz drauf“

„Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen.“ Man habe sehr konstruktiv miteinander gesprochen. Nun wolle man aber den Fokus wieder auf das sportliche richten, erklärte Kessler.

Zu den genauen Inhalten des Gesprächs äußerte sich der 39-Jährige erwartungsgemäß nicht. „Wir reden über einen Dialog mit unseren Fans und Mitgliedern und der ist sehr vertrauensvoll“, so Kessler. „Wir haben über Themen gesprochen, die wir auf den Tisch gebracht haben, die wir aber auch intern halten wollen. Das ist die Kultur des 1. FC Köln.“ Tatsächlich soll es bei der Bekundung der aktiven Fanszene nicht um die sportliche Talfahrt der Geißböcke, vielmehr um ein gewisses Verhalten auch abseits des Platzes gegangen sein. In den vergangenen Tagen soll der Dialog mit den Fans erfolgt sein.

Trotz des Negativtrends stärkte Kessler seinem Coach aber den Rücken. „Wir sind sehr froh, dass wir Lukas als unseren Trainer haben. Wir brauchen nicht darüber reden, dass bei sieben sieglosen Spielen in Folge nicht alles gut war. Aber da geht es auch um interne Kommunikation“, so Kessler weiter. „Ich nehme ihn als sehr kommunikativ wahr mit der Mannschaft. Wir stehen in einer Tabellenregion, die ist für uns völlig vernünftig. Und auch die Punktzahl ist völlig vernünftig.“ Kessler sprach davon, die Situation rational bewerten zu wollen.