Ache, Thielmann oder El Mala? Wer vertritt Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
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Ache, Thielmann oder El Mala? Wer vertritt Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Mit Marius Bülter fällt beim FC der bislang gefährlichste Stürmer für das Duell gegen den VfB Stuttgart aus. Und zwangsläufig stellt sich die Frage nach einem adäquaten Ersatz beim 1. FC Köln: Wer spielt für Marius Bülter?

Durch die Verletzung im Angriff muss der Köln Coach umstricken. Im Angriff wird es eine Veränderung geben beim 1. FC Köln: Wer spielt für Marius Bülter?

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Die Nachricht kam dann doch etwas überraschend: Marius Bülter wird dem 1. FC Köln im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer leidet unter einer Achillessehnen-Reizung. Ein Einsatz „hätte keinen Sinn“ gemacht, sagte Lukas Kwasniok am Freitag. Das ist schon alleine insofern bitter, weil Bülter einer von fünf Spielern ist, die immer in der Anfangsformation gestanden haben. Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass er keine Stammelf besitze, Stammspieler ist Bülter im noch jungen Saisonverlauf allemal und dazu noch mit zwei Toren und zwei Vorlagen der gefährlichste Akteur bei den Kölnern. Einen so erfolgreichen Auftakt hätten dem 32-Jährigen wohl nur die wenigsten Experten zugetraut, aktuell führt für den Kölner Coach kein Weg an dem Stürmer vorbei.

„Wir haben die Qual der Wahl“

Eigentlich, denn nun bremst die Achillessehne Bülter aus. Der Stürmer wird also zum ersten Mal gar nicht zum Einsatz kommen und reißt damit eine doch große Lücke in die Achse, die Kwasniok in seinem System vorsieht. Die Antwort auf die Frage nach dem möglichen Ersatz wollte der Coach nicht liefern. Sicherlich, weil er sich nicht in die Karten schauen lassen wollte, sicherlich aber auch, weil sein System so variabel, auch der Einsatz seines Stürmers so unterschiedlich bislang war, dass es einfach gleich mehrere Optionen gibt. Auf der Hand läge nominell wohl, dass Ragnar Ache den Stürmer vertreten könne. „Oder Linton Maina. Oder Said El Mala. Wir haben die Qual der Wahl, das ist doch das Schöne. Darum geht es im Mannschaftssport“, sagte Kwasniok. „Wenn einer ausfällt oder wenn zwei ausfallen, dass dann andere in die Bresche springen.“

Auf den Außenpositionen wären sicherlich Maina oder El Mala eher die Vertretung als Zielstürmer Ache. Der Kölner Coach hob die Leistungen der beiden Joker einmal mehr hervor. Denkbar wäre auch wieder eine wechselnde Variante mit Jakub Kaminski, Jan Thielmann und Luca Waldschmidt, der nun doch zur Verfügung steht. Ob es allerdings für einen Platz in der Anfangsformation reicht, werden wohl die nächsten Stunden zeigen. Allerdings würde sich so auch die Spieldynamik voraussichtlich verändern. Denn Bülter bringe nun mal eine körperliche Wucht mit sich. Dann wäre man doch wieder schnell bei Ache. „Eine gewisse Körperlichkeit, die durch den Ausfall von Bülti wegbricht, müssen wir wettmachen“, sagte Kwasniok. Und die bringt der Stürmer einfach mit. „Er hat ja auch schon dazu beigetragen, dass wir im Pokal weitergekommen sind, aus Wolfsburg einen Punkt mitgenommen haben und deswegen glaube ich schon auch, dass er sich das verdient hätte“, sagte der Coach.

Auffallend: Bislang wurde Ache erst einmal für Bülter eingewechselt. Genauso wie Said El Mala am vergangenen Samstag. Wer übernimmt denn nun die Rolle im Sturm? „Lassen wir uns überraschen“, betont Kwasniok.



Schwere Aufgabe im Heimspiel – Lukas Kwasniok erwartet gegen Stuttgart ein „wildes Spiel“

Linton Maina im Duell mit dem VfB Stuttgart
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Schwere Aufgabe im Heimspiel – Lukas Kwasniok erwartet gegen Stuttgart ein „wildes Spiel“

Nach der Mitgliederversammlung am Samstag steht am Sonntag das sportliche Highlight des Wochenendes im Kölner Stadion an. Den FC erwartet mit Stuttgart eine schwere Aufgabe. Doch FC-Trainer Lukas Kwasniok hat einen klaren Plan. So will der 1. FC Köln gegen Stuttgart punkten.

Lukas Kwasniok ist mit dem FC insgesamt gut in die Saison gestartet. Gegen den VfB erwartet die Kölner allerdings keine leichte Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Stuttgart punkten.

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Gerade die Auswärtsspiele in Köln boten in den vergangenen Jahren meist Erfolgserlebnisse für den VfB Stuttgart. Möglicherweise hat sich bei den Feierlichkeiten in der Domstadt da schon eine gewisse Routine für die Schwaben eingestellt. Mal so richtig ausgelassen wurde vor allem bei einem Heimspiel gegen die Geißböcke gefeiert und das wird den Schwaben wohl noch ganz besonders in Erinnerung geblieben sein. Das am 34. Spieltag in der Saison 21/22. Der FC hatte sich für das europäische Geschäft qualifiziert, Stuttgart war durch einen Last-Minute-Treffer gerade noch der Relegation entgangen. Zwei Jahre später feierte der VfB die Vizemeisterschaft, qualifizierte sich für die Champions League, während der FC sang- und klanglos in die 2. Bundesliga musste.

„Wir versuchen aber unseren eigenen Weg zu gehen“

Eine rasante Entwicklung und eine Erfolgsgeschichte, die andere Clubs sicher zu gerne wiederholen würden. „Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Ich glaube nicht, dass die Stuttgarter damals, als es ihnen nicht ganz so gut ging, damit gerechnet haben, dass sie innerhalb so kurzer Zeit sich zu einem Topteam in der Bundesliga entwickeln“, sagte Lukas Kwasniok. „Sie haben sehr gute personelle Entscheidungen getroffen, insbesondere auf der Sportgeschäftsführer- und auf der Trainerposition. Dann hat man auch sehr gute personelle Entscheidungen in Bezug auf Neuzugänge, Abgänge getroffen, hungrige Spieler geholt, sie für viel Geld verkauft und das wieder reinvestiert.“ Der Weg klingt natürlich interessant, doch der Kölner Coach will mit dem FC seine eigene Geschichte schreiben.

„Man kann nur alle Hüte vor ihnen ziehen. Wir versuchen aber unseren eigenen Weg zu gehen, um uns dann auch irgendwann nachhaltig in der Bundesliga zu etablieren“, sagt Kwasniok. Die ersten Kapitel sind unterhaltsam, spannend und vielversprechend. Gegen Stuttgart soll das nächste folgen, gerne eins mit Happy End. Doch Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe. „Sie haben eine brutale Qualität, eine brutale Mannschaft, einen Top-Trainer und verfolgen seit Jahren eine ganz klare Fußball-Philosophie“, so Kwasniok. „Sie versuchen einfach mit ihrem Ballbesitzspiel den Gegner zu dominieren. Du wirst leiden müssen, du wirst verteidigen müssen.“ Dinge, die die Kölner in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt haben. „Sie können nicht nur kicken, sondern sie marschieren, malochen und versuchen, dich zu stressen.“

Kwasniok erwartet ein wildes Spiel

Kwasniok will aber dagegenhalten. „Das Gute ist, wir sind jetzt auch nicht auf der Wurstsupp` dahergeschwommen. Wir haben auch ein bisschen was drauf, deswegen glaube ich auch mit den Fans im Rücken, dass es ein durchaus wildes Spiel werden kann. Weil beide Mannschaften schon auch nach vorne spielen wollen“, sagt Kwasniok. Personell muss der Trainer auf zwei Leistungsträger verzichten. Neben Rav van den Berg kommt nun auch Marius Bülter dazu, der aufgrund einer Achillessehnen-Reizung nicht spielen kann. Alternativen hat der Trainer einige, auf welche er sich einlässt, verrät er noch nicht. „Lassen wir uns überraschen“, sagt der Coach. Und der Trainer hat auch schon einen klaren Plan, wie die Punkte in Köln bleiben sollen: „Wir versuchen, diesmal keine drei Gegentore zu bekommen und vorne vielleicht eins mehr zu schießen als der Gegner.“ Dann würde es zumindest keinen Grund für den VfB geben, einen weiteren Auswärtssieg in Köln zu feiern.



Entwarnung bei Marius Bülter

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Entwarnung bei Marius Bülter

Der FC wird am kommenden Sonntag wohl auf seinen Top-Stürmer zurückgreifen können. Der Angreifer hatte sich am Samstag in Leipzig leicht verletzt. Nun aber Aufatmen beim 1. FC Köln: Marius Bülter gibt selbst Entwarnung.

Am Samstag war bereits zur Halbzeit Schluss, am Sonntag wird er wohl wieder spielen für den 1. FC Köln: Marius Bülter gibt selbst Entwarnung und dürfte damit eine Option für die Startelf gegen Stuttgart sein.

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Fünf Tage bleiben Marius Bülter noch um seine Verletzung auszuheilen. Der Stürmer des 1. FC Köln hatte sich im Spiel gegen RB Leipzig verletzt, einen Pferdekuss abbekommen, wie nach dem Spiel Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz erklärte. Für den Angreifer war die Begegnung somit nach 45 Minuten bereits beendet. Eigentlich keine große Sache. Erst eine Woche zuvor hatte Isak Johannesson unter einer ähnlichen Verletzung gelitten, war dann aber im Spiel gegen Wolfsburg eingewechselt worden. Am Dienstag fehlte der Stürmer allerdings bei der morgendlichen Einheit. Wie berichtet trainierte Bülter individuell. Für Sonntag dürfte es aber auf jeden Fall reichen für den Angreifer. „Es geht gut, ich habe am Dienstag noch etwas ruhiger gemacht, denke aber, dass ich die Tage wieder ganz normal einsteigen kann“, sagte der 32-Jährige dem „Express„.

Bülter zu Gast bei besonderem Projekt

Bülter probierte sich am Nachmittag genauso wie Dominique Heintz im Blindenfußball an einer Grundschule in Köln. Die FC-Stiftung hatte den speziellen Workshop organisiert. Im Februar 2025 hatte die FC-Stiftung das Blindenfußball-Angebot des Polizei-Sportvereins Köln übernommen und im August ein Turnier ausgerichtet. Das Team sucht aktuell Verstärkung. Die von Bülter und Heintz war natürlich nur einmalig. Für die beiden FC-Profis steht schon am Mittwoch die nächste Einheit dann wieder bei den Profis auf dem Programm. Um 10.30 Uhr geht es wieder auf den Platz. Ob Bülter dann schon wieder dabei ist, ist offen. Für Sonntag wird es aber klappen, sagte der Spieler dem „Express“. Das wäre für den FC natürlich extrem wichtig. Bülter ist bislang der absolute Topscorer der Geißböcke.

Bülter beweist in der bisherigen Saison eine beeindruckende Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Vor dem Duell gegen Wolfsburg, bei dem Schiedsrichter Bastian Dankert das Tor des 1,88 Meter großen Angreifers wegen eines zuvor verübten Fouls von Joel Schmied nicht gelten ließ, war jeder Torschuss ein Treffer. Nun ruhen die Hoffnungen natürlich auch in der Begegnung gegen den VfB Stuttgart auf dem Stürmer.