Bundesliga statt Türkei? Cenk Özkacar im Fokus einiger Clubs

Cenk Özkacar wird den FC wohl auch verlassen
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Bundesliga statt Türkei? Cenk Özkacar im Fokus einiger Clubs

Noch in der vergangenen Woche hatten türkische Medien berichtet, der Innenverteidiger würde sich wohl Trabzonspor anschließen. Nun aber gibt es eine Wende bei dem Ex-Spieler des 1. FC Köln: Bleibt Cenk Özkacar in der Bundesliga?

Beim FC hatte man keine Verwendung mehr für den Spieler, ließ die Kaufoption verstreichen. Doch nun scheint der Türke vielleicht doch noch eine weitere Chance in der Bundesliga zu bekommen. Cenk Özkacar wird mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht.

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Gibt es schon bald das Wiedersehen von Cenk Özkacar mit dem 1. FC Köln? Möglicherweise läuft der Abwehrspieler im Oktober bereits wieder im Kölner Stadion auf. Allerdings als Spieler des FC Schalke. Die Königsblauen sollen sich nämlich eine Leihe des Innenverteidigers vorstellen können. Das berichtet das Portal „TribunaVCF“, das vor einiger Zeit auch als erstes berichtete, dass der Abwehrspieler die Kölner verlassen würde. Nun soll S04 die Fühler nach dem Türken ausstrecken. Erst vor wenigen Tagen hieß es in türkischen Medienberichten, dass Trabzonspor den Innenverteidiger unter Vertrag nehmen wolle und die Verhandlungen mit dem spanischen Club aufgenommen habe. Bislang läge wohl noch keine Einigung vor. Doch Özkacar soll seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Kein Wunder, bei Valencia hat man dem Vernehmen nach keine Verwendung für den 25-Jährigen. Seit 2022 steht der Türke im Osten Spaniens unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis 2028. Für Valencia lief der Spieler aber nur 46 Mal auf. Die Karriere ist von Leihen geprägt. Der FC war bereits die fünfte Leihstation des Spielers.

Leihe oder feste Verpflichtung?

Nun könnte die sechste ebenfalls in der Bundesliga folgen. Und Königsblau ist nicht alleine. Auch die SV Elversberg und der SC Paderborn sollen interessiert sein, heißt es weiter. Der FC wollte im Sommer bekanntlich, die Kaufoption für den Türken nicht ziehen. Und das, obwohl die deutlich unter dem Marktwert gelegen haben soll. Aktuell wird dieser von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen geschätzt, Köln hätte wohl rund 2,5 bezahlen müssen. Valencia soll dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro für Özkacar bei einem festen Verkauf fordern. Die Spanier können sich aber auch einmal eine Leihe vorstellen. Der FC hat bekanntlich seine Lücke in der Innenverteidigung geschlossen. Thomas Kessler erklärte am Montag, dass man in der Innenverteidigung die Suche im Grunde abgeschlossen habe. Wie es mit Kristoffer Lund weitergeht, ist aktuell noch nicht bekannt. Die Kaufoption wurde ebenfalls nicht gezogen. In Palermo ist man sich nicht sicher, ob man für den Schienenspieler Verwendung findet.


Neuer Verein für Cenk Özkacar? Innenverteidiger vor Rückkehr in die Türkei

Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel
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Neuer Verein für Cenk Özkacar? Innenverteidiger vor Rückkehr in die Türkei

Möglicherweise hat ein Abgang der Geißböcke einen neuen Verein gefunden. Es folgt offenbar ein weiterer Traditionsverein auf den 1. FC Köln: Cenk Özkacar offenbar vor Wechsel zu Trabzonspor. Die FC-Bosse haben die Kaufoption des Innenverteidigers nicht gezogen.

Nicht wenige Fans hatten auf einen Verbleib bei den Geißböcken gehofft. Doch der FC zog die Kaufoption des Abwehrspielers am Ende nicht. Und so hat Cenk Özkacar die Kölner nach nur einer Spielzeit wieder verlassen. Doch auch bei seinem Heimatverein FC Valencia hat der Türke keine Zukunft. Der spanische Club hätte den Spieler gerne nach Köln abgegeben. Nun scheint es eine Lösung zu geben.

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Denn nach übereinstimmenden türkischen Medienberichten will Trabzonspor den Innenverteidiger unter Vertrag nehmen und habe die Verhandlungen mit dem spanischen Club aufgenommen. Bislang liegt wohl noch keine Einigung vor. Doch Özkacar soll seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Kein Wunder, bei Valencia hat man dem Vernehmen nach keine Verwendung für den 25-Jährigen. Seit 2022 steht der Türke im Osten Spaniens unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis 2028. Für Valencia lief der Spieler aber nur 46 Mal auf. Die Karriere ist von Leihen geprägt. Der FC war bereits die fünfte Leihstation des Spielers. Özkacar hatte in der vergangenen Spielzeit mehrfach betont, er hoffe, dass er nun beim FC seinen festen Club gefunden habe. Tatsächlich entpuppte sich der Türke nach einigen Anpassungsschwierigkeiten als feste Größe, avancierte zum Stammspieler und das auf konstant hohem Niveau. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Özkacar durchaus von den Verletzungen in der Kölner Hintermannschaft profitierte. Trotzdem zogen die FC-Bosse die Kaufoption nicht.

Trabzonspor will Özkacar wohl fest verpflichten

Und das, obwohl die deutlich unter dem Marktwert gelegen haben soll. Aktuell wird dieser von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen geschätzt, Köln hätte wohl rund 2,5 bezahlen müssen. Valencia soll dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro für Özkacar fordern, die wird Trabzonspor wohl nicht bezahlen. Doch die Parteien befinden sich laut Medienberichten auch weiterhin in Gesprächen. Ein Deal gilt als wahrscheinlich. Ein Wechsel in die Süper Lig soll für Özkacar noch einmal die Karriere in der Nationalmannschaft ankurbeln. Dort war der Spieler zuletzt nicht mehr berücksichtigt worden. Bei Trabzonspor würde der Innenverteidiger auf einen weiteren Spieler mit Kölner Vergangenheit treffen. Wie berichtet hat Trabzonspor Thierry Karadeniz verpflichtet. Der gebürtige Bonner durchlief gleich mehrere Junioren-Mannschaften beim FC, spielte zuletzt auch in der Youth League für den Kölner Nachwuchs. Im Sommer erfolgte der Wechsel zu Trabzonspor.

Unterdessen ist Salih Özcan gestern in Istanbul gelandet, um den Vertrag bei Besiktas zu unterschreiben. Der Vollzug soll im Laufe des Tages verkündet werden.


Entscheidung gefallen: „Wir haben Cenk mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen“

Rene Wagner und Cenk Özkacar
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Entscheidung gefallen: „Wir haben Cenk mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen“

Nun also doch. Die Entscheidung ist gefallen: Cenk Özkacar wird den 1. FC Köln verlassen. Das bestätigte Thomas Kessler am Dienstag in einer Medienrunde. Der Innenverteidiger wird zum FC Valencia zurückkehren. Dort ist die Zukunft nicht geklärt.

Am Montag sorgte eine Mitteilung aus Spanien für Verwirrung. Denn dort wurde berichtet, dass Cenk Özkacar den FC verlassen werde. Das konnte zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt werden. Nun herrscht aber Klarheit: Özkacar verlässt die Geißböcke endgültig. Das hat man dem Spieler mittlerweile auch mitgeteilt.

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In einer Medienrunde am Dienstag erklärte Thomas Kessler, dass der Spieler in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen werde. „Wir haben Cenk mitgeteilt, dass wir die Kaufoption nicht ziehen werden“, sagte der Geschäftsführer. Özkacar war im vergangenen Sommer vom FC Valencia ausgeliehen worden und wird nach Spanien zurückkehren. Der Abwehrspieler hätte den FC rund zwei Millionen Euro gekostet. Auf diese Summe war die Kaufoption festgeschrieben, die im Vertrag des Türken verankert war. Die Kölner Verantwortlichen entschieden sich gegen den Transfer. Wohl auch, weil das Gehalt des Abwehrspielers nicht in das Gefüge der Geißböcke gepasst hätte. Özkacar hat in Valencia deutlich besser verdient, als es beim FC Usus ist. Zudem können die zwei Millionen Euro an anderer Stelle investiert werden. Die FC-Bosse sind bekanntlich auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger.

Marktwert bei rund drei Millionen Euro

Bei den Fans wird die Personalie kontrovers gesehen. Özkacar sprang bei den Geißböcken ein, als die Verletzungsmisere besonders groß war. Gerade im Jahr 2026 spielte sich der Innenverteidiger beim FC fest und brachte durchweg solide Leistungen. Erst in den letzten beiden Saisonspielen lief es nicht mehr so rund für den 25-Jährigen. Auf der anderen Seite waren aber auch klare Defizite, vor allem im Tempo und dem Zweikampfverhalten auszumachen. Özkacar wird nun zum FC Valencia zurückkehren. Allerdings wohl nicht mehr für den Club auflaufen. Denn in Valencia strebt man durchaus den Verkauf des Spielers an. Einen Markt soll es geben. Özkacars Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf drei Millionen Euro geschätzt. Weitere Entscheidungen sind bei den Leihspielern laut Thomas Kessler noch nicht gefallen. „Wir werden uns jetzt unsere Gedanken über mögliche Abgangskandidaten machen“, so Kessler. „Mit Ausnahme der von Cenk ist noch keine gefallen.“


Zwischen Wertschätzung und Leistungsprinzip – warum die Personalie Cenk Özkacar polarisiert

Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel
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Zwischen Wertschätzung und Leistungsprinzip – warum die Personalie Cenk Özkacar polarisiert

Am Montagmittag sorgte eine Meldung aus Spanien für viele Kommentare in den Sozialen Medien. Cenk Özkacar würde demnach den FC sicher verlassen. Ganz so sicher ist die Entscheidung noch nicht. Und doch wird im Netz heftig diskutiert über den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Warum die Personalie Cenk Özkacar nicht unumstritten ist.

Bleibt er oder kehrt er dem FC den Rücken? Das ist nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht vollends geklärt. Die Parteien befinden sich noch in Gesprächen. Allerdings gerieten diese zuletzt ein wenig ins Stocken. So oder so wird über den Abwehrspieler heftig diskutiert.

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Cenk Özkacar traute seinen Augen nicht, als Ragnar Ache mit einer artistischen Einlage zum 1:0 gegen die TSG Hoffenheim traf. Der Türke riss die Augen weit auf, fasste sich mit den Händen ins Gesicht – ungläubig, kopfschüttelnd. Das Tor hätte er dem Angreifer so offenbar nicht zugetraut. Es dürfte gute Chancen bei der Tor-des-Jahres-Wahl haben. Doch nicht nur der Treffer wird in Erinnerung bleiben, die Reaktion Özkacars ganz sicher auch. Sicherlich eine der schönen Erinnerungen, sollte der Spieler den Verein verlassen. Denn am Sonntag machte eine Meldung aus Spanien die Runde, der FC werde die Kaufoption des Spielers nicht ziehen. Die Entscheidung ist zwar noch nicht final gefallen. Sie könnte aber gegen den Türken ausgehen. Und das sorgte am Montag für ordentlich Gesprächsstoff. Auch, weil Özkacar während der Saison durch Leistung überzeugte. Die Begegnung gegen Hoffenheim fiel zumindest in eine Phase, die vielleicht als Wendepunkt in der Saison des Spielers angesehen werden kann.

Nur wenig Ausreißer nach unten

Özkacar wurde im vergangenen Sommer vom FC Valencia ausgeliehen, der Vertrag mit einer Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro versehen. Doch der Wechsel war vom ersten Moment von Skepsis begleitet. Die Leihe nach Köln war bereits die fünfte seit 2018. Wirklich überzeugt hatte der Innenverteidiger selten. Auch beim FC hatte Özkacar von Beginn an einen schweren Stand, kam in der Liga bis Ende Oktober auf zwei Kurzeinsätze. Das Bild änderte sich mit dem Jahreswechsel. Auch aufgrund der Verletzungen der halben Innenverteidigung bekam der Abwehrspieler seine Chance. Und Özkacar nutzte diese, spielte in 2026 nur zwei Begegnungen nicht, stand sonst nahezu in jeder Begegnung in der Startformation, verdrängte sogar Spieler wie Rav van den Berg auf die Bank. Der Türke strahlte auf dem Platz eine enormen Ruhe aus, wirkte meist routiniert und schien die Defensive zu stabilisieren. Vor allem bewegte sich der Akteur mit einer beeindruckenden Konstanz durch die Liga, hatte nur wenige Ausreißer nach unten, eigentlich erst am Ende der Saison.

Werte nicht überragend

Özkacar war zur Stelle als die Kölner personell am Stock gingen, die Wertschätzung, die der Abwehrspieler gerade erfährt, ist verdient. Gefühlt wären die zwei Millionen Euro Ablöse also ein Schnäppchen, zumal der Marktwert des Spielers auf drei Millionen eingeschätzt wird. Und doch gibt es auch kritische Stimmen, deren Enttäuschung sich bei einem Abschied wohl in Grenzen hielt. Denn auch wenn Özkacar sich wenig zu Schulden kommen ließ, so gut wie keine folgenschweren Fehler machte, wird im Netz durchaus die Frage gestellt, ob der Innenverteidiger die Qualitäten für die Bundesliga habe. Die Werte des Abwehrspielers sind sicher nicht alle top. Özkacar gewann 56 Prozent seiner Zweikämpfe. Mit diesem Wert liegt der Türke in der internen Statistik auf Rang sieben, in der gesamten Liga jenseits Platz 100. Ähnlich verhält es sich in der Quote der angekommenen Pässe, bei denen Innenverteidiger eigentlich immer besonders gut wegkommen. Mit seinen 85 Prozent liegt er auch hier intern auf Platz sieben, ligaweit auf Platz 108.

Immerhin liegt Özkacar bei den gewonnenen Kopfbällen mit 67 auf Rang drei der Kölner, hinter Ragnar Ache und Eric Martel. Als das größte Problem wollen die Fans im Netz aber die Geschwindigkeit des Spielers ausgemacht haben. Tatsächlich kommt der 25-Jährige auf eine Höchstgeschwindigkeit von 33,5 km/h und liegt damit weit hinten im Vereins- aber auch Ligavergleich. Natürlich gehört mehr zu der Leistung als „nur“ Werte sowie Statistiken, und doch müssen die FC-Bosse durchaus abwägen, ob es für die kolportierte Ablöse von zwei Millionen Euro nicht eine Alternative gäbe, die am Ende bessere Werte aufweist. Zumal das bisherige Gehalt weit über die normalen Grenzen in Köln hinaus geht. Und genau darum scheint es in den Gesprächen aktuell zu gehen. Dass Özkacar aber Bundesliga spielen kann, hat er in dieser Saison durchaus bewiesen.


Das steckt wirklich hinter dem verwirrenden Spanien-Gerücht: Wie geht es weiter mit Cenk Özkacar?

Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar vom 1. FC Köln
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Das steckt wirklich hinter dem verwirrenden Spanien-Gerücht: Wie geht es weiter mit Cenk Özkacar?

Am Sonntagabend wurde bekannt, dass der FC das Talent Felipe Chávez nicht fest verpflichten werde, am Montag folgte dann eine ähnliche Nachricht aus Spanien. Doch die stimmt nicht so ganz, wie sich nach und nach herausstellt. So steht es um die Zukunft von Cenk Özkacar beim 1. FC Köln.

Geht er oder bleibt Cenk Özkacar bei den Geißböcken? Am Sonntagmittag hatte die Online-Plattform Tribuna Deportiva via „X“ vermeldet, dass der FC Cenk Özkacar nicht fest verpflichten werde, ihm die Entscheidung bereits mitgeteilt habe. Wie come-on-fc.com bereits berichtete, standen die Angaben des Portals aber auch im Widerspruch zu einer Meldung, die das Medienunternehmen auf der eigenen Homepage veröffentlich hatte.

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Während das Online-Portal bei „X“ berichtet, dass die Kölner die Kaufoption nicht ziehen würden, den Spieler schon informiert hätten und Özkacar somit nach Valencia zurückkehre, hieß es im Bericht auf der Homepage des Vereins, dass der FC sich eben noch nicht sicher sei, ob er den Spieler verpflichte. Und nach Informationen von come-on-fc.com ist die Entscheidung tatsächlich noch nicht final gefallen. Der FC befindet sich noch in Gesprächen mit Spieler und dem FC Valencia, allerdings gibt es aktuell wohl unterschiedliche Verhandlungspositionen. Die Kölner könnten den Spieler für rund zwei Millionen Euro fest verpflichten. Angesichts der Leistungen in den vergangenen Wochen vielleicht ein lohnendes Investment. Der 25-Jährige hatte sich beim FC festgespielt, war eine Konstante in der Hintermannschaft der Geißböcke. Allerdings offenbarte Özkacar auch einige Probleme, gerade wenn das Spiel dann mal schnell wurde. Der Türke hat ein Tempodefizit.

Ablöse bei rund zwei Millionen Euro

Dass es Überlegungen gibt, ob Özkacar so eine Zukunft beim FC hat, steht also außer Frage. Tatsächlich soll es sich nach Informationen von come-on-fc.com durchaus aber auch ums Geld drehen. Beim FC Valencia verdient der Abwehrspieler ein Gehalt, das man in Köln wohl nicht bereit ist, zu bezahlen. Vor allem nicht unter dem Gesichtspunkt, dass Özkacar bei den Geißböcken wohl nicht die erste Wahl sein muss. Mit Rav van den Berg haben die Kölner einen Innenverteidiger, dem die FC-Bosse in der kommenden Saison den Durchbruch zutrauen. Jahmai Simpson-Pusey würde man auch gerne fest verpflichten, Joel Schmied wäre auch eine Konstante und es soll zudem noch ein Innenverteidiger verpflichtet werden, der wie Özkacar einen linken Fuß hat. Königlich wird man den 25-Jährigen also nicht bezahlen wollen. Bei Valencia dürfte man die Entwicklung recht entspannt zur Kenntnis nehmen. Denn es gibt mittlerweile Interessenten, die bereit wären den Marktwert des Spielers zu bezahlen. Der liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei drei Millionen Euro.


Verwirrender Medienbericht: 1. FC Köln zieht auch die Kaufoption von Cenk Özkacar nicht

Cenk Özkacar wird den FC wohl auch verlassen
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Verwirrender Medienbericht: 1. FC Köln zieht auch die Kaufoption von Cenk Özkacar nicht

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Saison. Dazu gehören auch die Entscheidungen zu den aktuellen Leihspielern. Nachdem am Sonntag bereits der Abgang von Felipe Chávez durchsickerte, scheint es einen weiteren zu geben. Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption bei Cenk Özkacar nicht.

Eigentlich hatte sich Cenk Özkacar vorgenommen, seine Reise als Leihspieler zu beenden und in Köln sesshaft zu werden. Doch daraus scheint nichts zu werden – glaubt man zumindest einem Post aus Spanien. Der FC wird demnach die Kaufoption bei dem Innenverteidiger nicht ziehen. Der Spieler kehrt zum FC Valencia zurück, es droht die nächste Leihe.

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Unter anderem Lyon, Leuven und Valladolid – die Liste der Leihvereine von Cenk Özkacar ist lang. Zuletzt gesellte sich bekanntlich der FC dazu. Der Innenverteidiger ist eigentlich beim FC Valencia beheimatet, war aber im Sommer zum FC gekommen. Und das aufgrund seiner Historie mit einer gehörigen Portion Skepsis. Aber aus seiner Sicht mit einem klaren Plan. Özkacar wollte sich in Köln fest spielen, auf sich aufmerksam machen und sich damit für mehr empfehlen. Der Innenverteidiger wollte in Köln bleiben und tat dafür viel. So viel, dass er beim FC zur Stammkraft wurde. Der Türke war über weite Strecken eine absolute Bank, konstant in den Leistungen, routiniert im Zweikampfverhalten. So wurde schon recht früh über einen möglichen Verbleib beim FC spekuliert. Doch daraus wird offenbar nichts. Denn wie das Online-Portal „Tribuna Deportiva“ bei „x“ berichtet, werden die Kölner die Kaufoption nicht ziehen. Verwirrend: In dem dazugehörigen Beitrag bei „Tribuna Deportiva“ heißt es, der FC erwäge noch die Kaufoption zu ziehen.

Ablöse bei rund zwei Millionen Euro

Laut Post sei der Spieler über die Entscheidung auch schon informiert. Özkacar würde also wieder zum FC Valencia zurückkehren. Dort hat der 25-Jährige wohl aber auch keine Zukunft. Özkacar wird wohl in das nächste Leihkonstrukt gehen müssen. Beim FC lief der Türke in der Liga 25 Mal auf, davon 20 Mal von Beginn an – und das meist mit soliden Leistungen. Allerdings hatte der Abwehrspieler auch mit einigen Defiziten im Stellungsspiel und gerade im Tempo zu kämpfen. Für den FC erschien die Ablöse in Höhe von zwei Millionen Euro durchaus als stemmbar. Aktuell beschäftigt sich der FC aber bereits mit anderen Lösungen auf der Innenverteidiger-Position. Abubacarr Sedi Kinteh gilt als heißes Eisen im Feuer, auch über Sebastiaan Bornauw wurde bereits oft spekuliert. Timo Hübers wird erst zur Rückrunde zurückerwartet. Allerdings bekommen in der Vorbereitung wohl auch die Rückkehrer Julian Pauli und Elias Bakatukanda wieder eine Chance.

Wie es mit Jahmai Simpson-Pusey weitergeht, steht noch nicht fest. Die Kölner würden den Spieler gerne beim FC halten, doch Manchester City hat die Hand mit einer Rückkaufoption auf dem Deal. Dominique Heintz und Luca Kilian haben den Verein verlassen. Es bleiben Joel Schmied und Rav van den Berg.

Update: Allerdings scheint die Wahrheit ein wenig eine andere zu sein. Denn nach Informationen von come-on-fc.com befindet man sich durchaus in Gesprächen mit Verein und Spieler, nur sind die Gespräche ins Stocken geraten. Ein Knackpunkt dürfte das Gehalt des Spielers sein.


Der nächste starke Auftritt: Cenk Özkacar verdient sich den Stammplatz

Cenk Özkacar und Jakub Kaminski jubeln nach dem Spiel
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Der nächste starke Auftritt: Cenk Özkacar verdient sich den Stammplatz

Seit Wochen ist Cenk Özkacar einer der Kölner Leistungsträger. Auch am Sonntag im Duell gegen Bremen überzeugte der Innenverteidiger, der es zu Saisonbeginn noch so schwer hatte. Cenk Özkacar macht sich beim 1. FC Köln unverzichtbar.

Einmal mehr stand Cenk Özkacar am Wochenende wieder in der Startelf. Und der Türke zahlte das Vertrauen mit einer weiteren starken Partie zurück. Mittlerweile ist der 25-Jährige absoluter Stammspieler – und das zu Recht.

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Der direkte Weg führte zu Lukas Sinkiewicz. Cenk Özkacar lief nach dem 2:0 im Heimspiel gegen Werder Bremen zum neuen Co-Trainer der Geißböcke. Unmittelbar zuvor hatte der Innenverteidiger mit einem Kopfball an den Pfosten das Tor durch Ragnar Ache vorgelegt. Der Stürmer traf im Nachschuss. „Sinke hat die letzten drei Wochen viel mit den Innenverteidigern am Kopfballspiel trainiert. Deshalb ist Cenk zu ihm gerannt nach dem 2:0, so habe ich das interpretiert. Die Beiden haben eine Wette am Laufen und ich hoffe, Cenk gewinnt sie“, sagte Trainer René Wagner. Für Özkacar war es der erste Assist – wenn auch nicht offiziell – in dieser Saison, vor allem aber die Krönung einer erneut starken Leistung. Der Innenverteidiger ist aktuell aus der Startelf der Kölner kaum noch wegzudenken.

Die meisten Ballkontakte, die meisten Pässe

Und das war zu Saisonbeginn nicht zwingend abzusehen gewesen. Der Leihspieler des FC Valencia war in den vergangenen Jahren bei keinem Club so richtig durchgestartet, immer wieder auf Leihbasis in halb Europa unterwegs. Und auch bei den Geißböcken deutete nicht viel auf eine wirklich glückliche Zeit. In den ersten sieben Ligaspielen kam der Türke auf zwei Kurzeinsätze. Aufgrund der anhaltenden Personalprobleme sammelte der Abwehrspieler schließlich doch Minute um Minute und ist aktuell ein absoluter Stammspieler. Am Sonntag erhielt der 25-Jährige den Vorzug vor Rav van den Berg. Der Niederländer rutschte aus der Startformation, weil auch der frisch gebackene Vater Jahmai Simpson-Pusey wieder mit von der Partie war und von Beginn an auflief.

Van den Berg war im Sommer für rund acht Millionen Euro plus Boni an den Rhein gewechselt. Schon alleine aufgrund der Ablöse der eigentliche Königstransfer des ersten Transferfensters in dieser Spielzeit. Und dennoch erhielt Özkacar am Wochenende den Vorzug, stand nun in neun der vergangenen zehn Begegnungen von Beginn an auf dem Platz. Neben einigen guten Defensivaktionen kam der Türke am Sonntag auf die mit Abstand meisten Ballkontakte und die meisten Pässe aller Spieler. Davon kamen mehr als 90 Prozent auch beim Mitspieler an. Mit einer Saison-Zweikampfquote von rund 60 Prozent gehört Özkacar in dieser Statistik zu den besseren Innenverteidigern der Spielzeit. Und damit sammelt der Türke Bewerbungspunkte. Die Zukunft des 25-Jährigen ist weiterhin offen. Der FC besitzt eine Kaufoption, ob er sie zieht ist noch unklar. Und leise Hoffnungen auf die WM-Teilnahme wird Özkacar sicherlich auch noch haben.

Die jüngsten Leistungen sprechen definitiv für ihn.


Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

In der Hinrunde galt der Abwehrspieler noch als potenzieller Transfer-Flop, mittlerweile ist er unumstrittener Stammspieler und das, obwohl die Rekonvaleszenten nach und nach zurückkehren beim 1. FC Köln: Das sagt Cenk Özkacar zu seiner Situation.

Auf gerade einmal vier Startelf-Einsätze kam Cenk Özkacar vor der Winterpause. Und das auch, aufgrund der zahlreichen Verletzungen. Aktuell ist der 25-Jährige unumstrittener Stammspieler. Am Dienstag äußerte sich der Abwehrspieler am Rande des Trainings über seine Situation und die bevorstehende Begegnung gegen Dortmund.

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Als Lukas Kwasniok um die Jahreswende nach möglichen Abgängen gefragt wurde, da sprach der Kölner Coach davon, dass es durchaus den ein oder anderen Spieler geben könne, der vielleicht mit seiner Einsatzzeit nicht einverstanden sei und dann über einen Wechsel nachdenken könne. Rein nach den jenen Einsätzen der Hinrunde galt Cenk Özkacar damals als ein potenzieller Kandidat. Der Innenverteidiger hatte es in der Hinrunde nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus gebracht. Bis zur Winterpause standen dort vier Begegnungen, in denen der Türke einen Platz in der Anfangsformation gefunden hatte. Aber eben auch sieben Spiele, in denen er 90 Minuten das Spiel von der Bank aus betrachten musste. Für Özkacar eine durchaus bekannte Situation, der Abwehrspieler eilte in der Vergangenheit von Leihe zu Leihe, ohne wirklich viel zu spielen.

Sieben von neun Spielen in der Startelf

Doch die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Abwehrmann profitierte – als einziger Innenverteidiger, der verschont geblieben ist – von den vielen Verletzungen seiner Mitspieler, wurde immer wieder in die Anfangsformation berufen und hat sich dementsprechend auch zum absoluten Stammspieler entwickelt. „Ich bin jemand, der immer 100 Prozent gibt. Ich glaube, wenn man immer alles gibt, dann wird deine Chance kommen“, sagte Özkacar am Dienstag nach dem Training. „Durch die Verletzungen ist meine Zeit gekommen. Im Moment mache ich es ganz gut.“ In den neun Pflichtspielen im Jahr 2026 stand der 25-Jährige sieben Mal in der Startelf – und das, obwohl ein Großteil der Innenverteidiger nach und nach immer wieder zur Verfügung gestanden hat. „Das schwierige ist es nun aber, dieses Level auch beizubehalten“, so der 25-Jährige.

Lukas Kwasniok äußerte sich zuletzt sehr positiv über den Spieler, nannte ihn Maschine. „Ich versuche schon, auf meinen Körper besonders zu achten“, sagte Özkacar und kündigte eine Fitnesseinheit im Anschluss an die Mixed Zone an. Für den Türken geht es gerade auch um die eigene Zukunft. Özkacar würde gerne in Köln bleiben. „Ich will wirklich gerne hier bleiben. Meine Frau und ich sind sehr glücklich mit dem Club und der Stadt. Aber es ist noch sehr früh über die Situation zu sprechen“, sagt der 25-Jährige. Nach Stationen in Valencia, Valladolid, Lyon, Leuven, Karacabay und Altay würde der Abwehrspieler gerne langfristig unterkommen. Allerdings läuft die Leihe im Sommer aus. Bis zur Winterpause deutete nicht wirklich viel darauf, dass der FC die vorhandene Kaufoption ziehen würde. Das könnte sich nun geändert haben, mindestens die bisherige Tendenz. „Wir haben nun erst einmal einen Job zu erledigen“, so der Abwehrspieler weiter.

„Wir wissen, dass wir uns mit harter Arbeit aus der Situation befreien können“

Mittelfristig heißt der Job Klassenerhalt. „Wir wissen um die aktuelle Situation, wissen, dass es nur zwei Punkte bis zur Relegation sind. Das wichtigste ist, dass wir keine negative Energie in die Umkleidekabine bringen. Wir bleiben positiv“, sagte Özkacar. „Wir wissen, dass wir mit harter Arbeit aus der Situation kommen werden. Wir geben 100 Prozent und setzen den Plan des Trainers um.“ Die kurzfristige Aufgabe heißt Borussia Dortmund. Denn gegen die Westfalen geht es am Samstagabend. „Im Fußball weißt du vor einem Spiel nie, wie es ausgehen wird. Auch nicht gegen die guten oder großen Mannschaften. Wir müssen den Fokus auf uns richten und die beste Leistung bringen“, so der 25-Jährige. Ein Erfolg wäre eine Überraschung, aber damit kennt sich der Innenverteidiger offensichtlich aus.


Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

Zu Beginn der Saison tat sich der 25-Jährige noch schwer. Aktuell hat sich der Innenverteidiger zu einer festen Größe der Kölner Abwehr gemausert beim 1. FC Köln: Cenk Özkacar wird zu einer Alternative.

In den vergangenen Duellen setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die Dienste des Innenverteidigers. Und Cenk Özkacar belohnte das Vertrauen mit zunehmend starken Leistungen.

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Mit weit aufgerissenem Mund, großen Augen und den Händen an den Wangen stand Cenk Özkacar in der 15. Minute des Duells des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim vor dem gegnerischen Tor. Der 25-Jährige konnte nicht fassen, was Mitspieler Ragnar Ache bei seinem spektakulären Treffer gegen Hoffenheims Keeper Oliver Baumann veranstaltet hatte. Das Tor, oder besser die Tore der beiden Offensivspieler Ache und Said El Mala sicherten dem FC am Samstag den Zähler gegen die Sinsheimer, waren aber sicherlich nicht alleine für den Punktgewinn verantwortlich. Denn was die Defensivabteilung der Geißböcke im Hintergrund in Müngersdorf leistete, war mindestens genauso entscheidend für das Remis.

Özkacar fightet sich rein

Die Kölner Abwehr stand gegen die qualitativ stark aufspielenden Hoffenheimer stabil, ließ über weite Phasen so gut wie nichts zu und grätschte weg, was ihr vor die Füße kam. Auch die Statistik belegt mit 50 Prozent der gewonnen Zweikämpfe auf beiden Seiten, dass die Geißböcke in diesem Bereich gut mithalten konnten. „Hoffenheim ist momentan eins der besten Teams im der Bundesliga. Sie spielen unglaublich guten Fußball“, fasste Joel Schmied zusammen. „Sie haben uns richtig vor Schwierigkeiten gestellt.“ Diese Schwierigkeiten meisterte die Defensive des FC allerdings gut, fightete sich in die Begegnung rein und holte mit ihren Mitteln sehr viel raus. Ein Akteur, der sich die vergangenen Wochen besonders zurückgekämpft hat, ist Özkacar.

Özkacar bekommt den Vorzug

In sechs der vergangenen sieben Begegnungen lief der 25-Jährige in der Startelf auf, blieb nur einmal ohne Einsatz auf der Bank und stand in vier der Partien sogar über die volle Spieldauer auf dem Platz. Ein Erfolg, den sich der Türke über die Saison hart erarbeitet hat. Denn zu Beginn stand der Verteidiger in den ersten sieben Partien nur zwei Mal auf dem Platz und sammelte insgesamt lediglich 41 Minuten Einsatzzeit. Özkacar erarbeitete sich das Vertrauen des Trainers, mauserte sich zu einem Spieler, der zunehmend in der Startelf steht. Besonders auffällig erschien, dass Lukas Kwasniok den Innenverteidiger am Samstag Spielern wie Dominique Heintz oder Jahmai Simpson-Pusey vorgezog. Heintz durfte am Samstag sogar nur auf der Tribüne Platz nehmen, was sicherlich auch mit der Rückkehr von Rav van den Berg zusammenhing.

Und Özkacar gab der Entscheidung des Trainers recht. Der 25-Jährige zeigte gegen die Hoffenheimer einen sehr ordentlichen Auftritt, verteidigte hingebungsvoll und war im Kölner Aufbauspieler eine frische Komponente, indem er Jakub Kaminski mit langen Bällen auf rechts fütterte. Somit macht Özkacar seine Sache nicht nur in der Rückwärtsbewegung gut, er belebt auch das Kölner Spiel. In dieser Form werden es die Konkurrenten um den Platz in der Startelf schwer haben. Der Türke scheint in Köln angekommen zu sein. Und das möglicherweise zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn Özkacar ist an den FC verliehen. Wieder einmal eine Leihe. Der Innenverteidiger spielte in der Vergangenheit für zahlreiche Clubs auf Leihbasis, so wirklich glücklich wurde er offenbar nie. Nun geht es also auch um die Zukunft in Köln. Der FC besitzt eine Kaufoption, Özkacar spielt also auch um seine Zukunft. Und das gelingt ihm zurzeit sehr gut.


Wirklich neue Optionen beim 1. FC Köln? Die zweite Garde bewirbt sich für mehr

Linton Maina erzielt die Führung gegen die Bayern
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Wirklich neue Optionen beim 1. FC Köln? Die zweite Garde bewirbt sich für mehr

Im Duell gegen den FC Bayern München überzeugten mit Linton Maina und Cenk Özkacar zwei Spieler, die zuletzt nicht wirklich viel Einsatzzeit sammelten. Doch die Leistungen waren gut für den 1. FC Köln: Linton Maina und Cenk Özkacar bewerben sich für mehr.

Lange hatten sie nicht mehr begonnen, nun standen wie wieder in der Startelf beim 1. FC Köln: Linton Maina und Cenk Özkacar bewerben sich mit ihrer Leistung gegen Bayern München für mehr.

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Irgendwo muss es so etwas wie der pure Wille gewesen sein: Linton Maina eroberte im Duell gegen den FC Bayern in der eigenen Hälfte den Ball gegen Nationalspieler Serge Gnabry, zündete den Turbo, sprintete 60 Meter über den Rasen des Kölner Stadions und hatte dann auch noch die Kraft, die Kugel Manuel Neuer um die Fäuste zu ballern. Nicht nur das, mit einem weiteren Sprint ging es Richtung Fans. Auch, wenn keine Geste darauf schließen ließ, wird durch den Flügelspieler sicher ein Gefühl von „Siehste!“ geflossen sein. Die Hinrunde war für den Topscorer der Vorsaison alles andere als erfreulich. Maina hatte im Frühling als einer der Leistungsträger der Geißböcke seinen Vertrag verlängert. Aber sicher nicht in der Erwartung nur noch zweite Wahl zu sein.

„Ich habe mich gefreut, wieder spielen zu dürfen“

Auf zehn Einsätze kam der schnelle Offensivspieler in dieser Saison in der Liga, gerade einmal 300 Minuten. Am Mittwochabend stand Maina das erste Mal seit dem HSV-Spiel, dem letzten Sieg der Kölner, wieder in der Anfangsformation und sprühte vor Spielwitz. Schon nach zwei Minuten hätte sein Schnittstellenpass auf Said El Mala einen Scorerpunkt verdient gehabt. Maina spulte bis zu seiner Auswechslung nach einer guten Stunde die meisten Kilometer aller Spieler ab, zog fast 20 Sprints an. „Ich habe mich gefreut, wieder spielen zu dürfen und mich mit einem Tor zu belohnen. Natürlich wäre der Abend mit einem Sieg noch schöner gewesen“, sagte der Torschütze. Tatsächlich wurde bereits über einen Abgang spekuliert, doch der gebürtige Berliner will sich dem Vernehmen nach beim FC durchsetzen.

Das gilt wohl auch für Cenk Özkacar. Zumindest hatte der Innenverteidiger das im Herbst vergangenen Jahres mehrfach betont. Auch für den Abwehrspieler läuft die Saison bislang alles andere als glücklich. Gegen Heidenheim saß der Türke trotz der massiven Innenverteidiger-Not 90 Minuten auf der Bank. Nun kehrte Cenk gegen die Bayern in die Startelf zurück und löste seine Aufgabe weitestgehend gut. Der ein oder andere Wackler war sicher im Spiel, doch so wirklich viel passierte über seine Seite nicht, obwohl er mit Spielern wie Michael Olise schon die geballte Qualität vor der Brust hatte. „Es ist schon sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung verkraften“, sagte Lukas Kwasniok.

Nächster Anlauf am Samstag?

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Begegnung gegen die Bayern mit den Umschaltmomenten auf Maina zugeschnitten war. Schon im DFB-Pokalspiel vor einem Jahr gegen Bayer Leverkusen bewies der Flügelspieler mit ähnlichen Aktionen, wie wichtig er im Umschaltspiel sein kann. So auch gegen die Bayern. Im Duell gegen Mainz am Samstag könnte die Rolle also wieder eine andere sein. Und das gilt wohl auch für Cenk Özkacar. Vor der Begegnung gegen den Rekordmeister hatte Kwasniok angedeutet, dass die Körperlichkeit des Abwehrspielers von immenser Bedeutung sein würde. Nun kehren aber mit Rav van den Berg und Eric Martel zwei Spieler wieder zurück, die zuletzt in der Innenverteidigung die Nase vorne gehabt haben.

So deutet aktuell viel daraufhin, dass es erst einmal weiterhin fließende Rollen bei den beiden Spielern bleiben werden.