Cenk Özkacar bekommt nun seine Chance – es geht auch um seine Zukunft und die WM

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar bekommt nun seine Chance – es geht auch um seine Zukunft und die WM

Durch die Verletzungsmisere in der Innenverteidigung rückt auch Cenk Özkacar mehr und mehr in den Fokus. Der Türke ist der einzige Kölner Innenverteidiger, der noch nicht verletzt ausgefallen ist. Nun gibt es zwangsläufig mehr Einsatzzeit. Und die will er nutzen beim 1. FC Köln: Für Cenk Özkacar geht es um die Zukunft und die WM.

So richtig rund läuft die Saison für Cenk Özkacar bislang noch nicht. Doch die Chancen stehen aktuell besonders gut auf Einsatzzeit. Denn durch die Verletzungsmisere der Innenverteidigung rückt der 25-Jährige in den Fokus beim 1. FC Köln: Für Cenk Özkacar geht es um die Zukunft und die WM.

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Der 4. Juni 2024 ist Cenk Özkacar sicherlich noch gut in Erinnerung. Der Abwehrspieler stand für die Türkei gegen Italien auf dem Feld, hoffte sicherlich noch auf eine gute Leistung, um sich für die Europameisterschaft zu empfehlen. Doch das Endturnier fand ohne den heute 25-Jährigen statt. Es war gleichzeitig das letzte Länderspiel, das Özkacar für die Türkei bestritt, sein neuntes. Für den Innenverteidiger lebt aber der Traum von der WM in den USA, in Kanada und Mexiko. „Ich habe das Thema für mich längst nicht abgehakt“, sagte Özkacar dem „Express“ im Oktober: „Daher ist es umso wichtiger für mich, dass ich ans Spielen komme und kontinuierlich Leistung zeigen kann. Wenn ich das hier beim FC in den kommenden Wochen und Monaten unter Beweis stellen kann, werde ich auch bei der Nationalmannschaft wieder meine Chance bekommen.“

Bislang erst sechs Einsätze

So groß wie zurzeit war die Chance auf Spielzeit für den Türken in der jüngeren Vergangenheit wohl selten. Tatsächlich ist Özkacar von den sechs Innenverteidigern im Kader der einzige, der in der Spielzeit noch nicht verletzt ausfiel und neben Rav van den Berg einer von zwei aktuell gesunden. So stand der 25-Jährige im Duell gegen Werder Bremen erwartungsgemäß in der Anfangsformation. So wirklich überzeugen konnte der Innenverteidiger nicht. Gerade die linke Seite hatten die Bremer ganz offensichtlich als den Schwachpunkt bei den Geißböcken ausgemacht. In der ersten Halbzeit liefen deutlich mehr als die Hälfte aller Angriffe über die Schiene von Alessio Castro-Montes und Özkacar. Yukinari Sugawara, Senne Lynen und Cameron Puertas brachen immer wieder durch, führten die Kölner an ihre Grenzen.

Özkacar blickt auch beim FC auf eine durchwachsene Spielzeit zurück, kommt trotz der Kölner Verletzungsmisere in der Defensive auf gerade einmal sechs Einsätze, zwei von Beginn an. Die Zweikampfquote liegt bei 54 Prozent, wirklich sattelfest wirkt der Abwehrspieler nicht immer. Dabei geht es für den 25-Jährigen in dieser Saison wohl auch um die eigene Zukunft. Der Türke ist in den vergangenen Jahren viel rumgekommen, wurde immer wieder verliehen – so wie in dieser Saison. Özkacar hatte zu Beginn der Spielzeit bereits erklärt, er wolle gerne für eine längere Zeit bei einem Verein bleiben. Der FC wäre ein wünschenswertes Ziel. Zumal die Geißböcke eine Kaufoption mit dem FC Valencia vereinbart haben. Doch, ob Thomas Kessler diese im Sommer zieht, ist alles andere als sicher.

Özkacar tut sich bislang beim FC schwer, im Sommer werden mit Elias Bakatukanda und Julian Pauli zwei große Talente wieder zurückerwartet. Timo Hübers soll wohl ebenfalls ein Vertrag angeboten bekommen – allerdings ist nicht klar, wie leistungsstark der eigentliche Abwehrchef zurückkommen wird. Joel Schmied und Rav van den Berg spielen in der mittelfristigen Planung der Kölner ebenfalls eine große Rolle. So oder so: Özkacar wird sich für seine Ziele noch ein wenig strecken müssen. Die nächste Chance bekommt er sicher am Samstag im Heimspiel gegen St. Pauli.

Feste Verpflichtung oder Abgang im Sommer? So ist der Stand bei den Leih-Neuzugängen des 1. FC Köln

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Torjubel.
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Feste Verpflichtung oder Abgang im Sommer? So ist der Stand bei den Leih-Neuzugängen des 1. FC Köln

Gleich vier Spieler hat der FC im Sommer per Leihe verpflichtet und sich bei allen eine Kaufoption gesichert. Bisher sind die Leih-Profis jedoch unterschiedlich gut eingeschlagen beim 1. FC Köln: Empfehlen sich die Leih-Zugänge für feste Transfers?

Um den Umbruch im vergangenen Sommer finanziell zu bewältigen, verpflichtete Sportdirektor Thomas Kessler auch einige Neuzugänge per Leihe. Bei allen gibt es jedoch nach dieser Saison eine Kaufoption für den 1. FC Köln: Empfehlen sich die Leih-Zugänge für feste Transfers?

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Der Umbruch im Sommer war gewaltig beim 1. FC Köln: Neben zahlreichen Abgängen holte der FC ganze elf Neuzugänge ans Geißbockheim. Um diese Menge an Transfers finanzieren zu können, griff Sportdirektor Thomas Kessler auch auf Leihgeschäfte. So kamen mit Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Tom Krauß und Jakub Kaminski gleich vier Spieler vorerst nur für die aktuelle Saison zu den Geißböcken. Dabei sicherte sich der Verein jedoch bei allen Profis eine Kaufoption (im Fall von Krauß eine Kaufpflicht), mit der sie diese im kommenden Sommer fest verpflichten können. Ob die Verantwortlichen diese jedoch bei allen ziehen wollen, hängt natürlich von den Leistungen ab, die sie diese Spielzeit im Kölner Trikot zeigen. Und die unterscheiden sich schon relativ deutlich.

Volltreffer Jakub Kaminski

Voll eingeschlagen ist Jakub Kaminski. Die Entwicklung des Polen in der Domstadt ist überragend. Trainer Lukas Kwasniok adelte ihn zuletzt als seinen „besten Spieler“. So ist es auch nicht überraschend, dass der Offensivspieler einer der Dauerbrenner ist und alle zehn Liga-Partien durchgespielt hat, nur im Pokal in beiden Runden in der Schlussviertelstunde ausgewechselt wurde. Der 23-Jährige gab mit 25 Schüssen die viertmeisten der Liga ab und erzielte dabei schon vier Treffer. Auch eine Vorlage lieferte der Neuzugang. Es hätten allerdings schon mehr sein können, denn mit 1,63 Torschussvorlagen und 0,45 kreierten Großchancen pro 90 Minuten hat der Angreifer starke Offensiv-Werte.

Neben seinem offensivem Qualitäten passt Kaminski zusätzlich mit seinem Einsatzwillen perfekt zu Kwasniok. Der Linksaußen legte mit 117,8 Kilometern die zweitmeisten der Bundesliga zurück. Mit 211 Sprints und 763 intensiven Läufen befindet sich der polnische Nationalspieler in diesen Kategorien ebenfalls in den Top Zehn beziehungsweise Top Fünf. Außerdem überzeugte der 23-Jährige mit seiner Variabilität. Denn neben seiner Lieblingsposition Linksaußen kann der Angreifer nahezu auf allen Positionen in der Offensive auflaufen sowie als Schienenspieler. Diese Rolle füllte er auch in den vergangenen beiden Partien gegen den HSV und Borussia Mönchengladbach auf der rechten Seite mehr als zufriedenstellend aus. Daher dürfte eine feste Verpflichtung nur Formsache sein, wenn seine Entwicklung weiter geht wie bisher. Die Kaufoption von kolportierten fünf Millionen Euro wäre für den FC dann sogar ein Schnäppchen.

Gute Aussichten bei Kristoffer Lund

Ebenfalls gute Aussichten auf eine feste Verpflichtung hat Lund. Der Linksverteidiger ist auf der linken Schiene gesetzt und kam bis auf gegen Leipzig in allen Pflichtspielen zum Einsatz, meistens von Beginn an. Dabei zeigte der gebürtige Däne keine großen Anpassungsschwierigkeiten nach seinem Wechsel vom Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga in die höchste deutsche Spielklasse. Zuletzt im Derby agierte der 23-Jährige zwar unglücklich und verursachte zwei Elfmeter. Ansonsten überzeugte der Leihspieler aber mit ordentlichen Leistungen und hat wahrscheinlich noch Potenzial für mehr. So sollte Lund seinen Einfluss in der Offensive verbessern, denn bisher kommt er noch auf keine Torbeteiligung und gab im Vergleich zu anderen Spielern auf seiner Position mit 0,54 pro 90 Minuten nur relativ wenig Torschussvorlagen. Ansonsten ist der Schienenspieler aber eine Konstante im Kölner Spiel und verleiht diesem mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35,11 km/h einiges an Tempo.

Schlechter als bei Lund sieht es bei Özkacar aus. Die Leihe in die Domstadt läuft für den Innenverteidiger durchwachsen. War er zu Beginn der Saison noch häufig außen vor, bekam der frühere türkische Nationalspieler zuletzt durch die Verletzungen von Timo Hübers und Rav van den Berg mehr Einsatzzeit. Wenn Letzterer bald sein Comeback gibt, dürften diese aber wieder abnehmen. Denn der 25-Jährige konnte seine Chancen nicht wirklich nutzen, zeigte höchstens durchschnittliche Leistungen und verursachte mit einem großen Fehler im Derby das zwischenzeitliche Gladbacher 3:0. Damit der FC die Kaufoption zieht, muss sich der Abwehrspieler noch steigern und im Konkurrenzkampf beweisen.

Spezialfall Tom Krauß

Etwas anders als bei Kaminski, Lund und Özkacar ist die Situation bei Krauß. Bei ihm wird aus der Kaufoption im Falle des Klassenerhalts eine Kaufpflicht. Bisher glänzte der eigentliche Sechser als „Defensiv-Allrounder“, wie ihn Kwasniok bezeichnete. So kam der 24-Jährige bereits im zentralen Mittelfeld, als Innenverteidiger und als Linksverteidiger zum Einsatz. Mit im Schnitt 1,58 pro Spiel gelangen ihm in diesen Einsätzen viele Balleroberungen. Auch blockte der Neuzugang viele Bälle und weißt mit 89,4 Prozent eine gute Passquote auf.

Vollends den Trainer überzeugen konnte Krauß jedoch offenbar noch nicht und saß daher schon mehrfach 90 Minuten auf der Bank oder wurde nur eingewechselt. Trotzdem gibt Krauß mit seinen Qualitäten dem FC-Kader bisher mehr Breite und spielt solide, wenn er gebraucht wird. Somit dürften die Kölner Verantwortlichen nicht unglücklich darüber sein, wenn am Ende der Saison die Kaufpflicht greifen sollte und der frühere deutsche U21-Nationalspieler fest in die Domstadt wechselt. Ob sie aber im Falle eines Abstiegs bei den bisherigen Einsatzzeiten die dann Kaufoption ziehen würden, ist zumindest fraglich.

Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Diese (mindestens) fünf Profis des 1. FC Köln dürfen sich Hoffnungen auf die WM machen

Mit dem Achtungserfolg gegen die Niederlandehat Jakub Kaminski mit Polen einen großen Schritt Richtung WM-Playoffs gemacht. Auch Isak Johannesson will dieses Ziel mit Island erreichen. Und dann gibt es da noch weitere Hoffnungen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM

Für Jakub Kaminski und Isak Johannesson sieht es aktuell nach Playoff-Turnier um das WM-Ticket aus. Said El Mala hofft erst einmal auf sein Debüt. Aber es gibt noch weitere Spieler, die das Ticket lösen wollen. Diese Profis des 1. FC Köln hoffen noch auf die WM.

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Jakub Kaminski: Mit seinem Treffer gegen die Niederlande flammte sogar die Hoffnung auf das direkte WM-Ticket für den FC-Profi auf. Mit einem Erfolg über die Elftal wäre Polen punktgleich gewesen, allerdings mit einem deutlich besseren Torverhältnis. Selbst bei einem Sieg wäre die Mannschaft um Superstar Robert Lewandowski also auf Schützenhilfe aus Litauen angewiesen und hätte selbst gegen Malta gewinnen müssen. So läuft aktuell so ziemlich alles auf die Playoffs hinaus. Dort hat Polen sicherlich nicht die schlechtesten Chancen. Allerdings könnte es dort auch sehr unangenehme Gegner geben. Italien wird beispielsweise ebenfalls Playoffs spielen – und die DFB-Auswahl ist bekanntlich ebenfalls noch nicht durch. Kaminski wäre bei einer Quali als Stammspieler sicher gesetzt.

Kommt es zum FC-Finale um die WM?

Isak Johannesson: Theoretisch kann es auch zum Duell der FC-Profis kommen. Denn auch Island befindet sich auf Playoff-Kurs. Allerdings steht den Nordlichtern noch eine besonders schwere Aufgabe bevor. Am Sonntag kommt es zum Endspiel um das Playoff-Ticket in der Begegnung gegen die Ukraine. Die Partie wird in Warschau ausgetragen. Aktuell sind die Teams punktgleich. Sollte sich Island dann auch in den Playoffs durchsetzen, würde Johannesson ziemlich sicher in den Genuss seiner ersten WM kommen. Der Mittelfeldmann ist bei Island Stammspieler und Leistungsträger.

Said El Mala: Die DFB-Auswahl steht kurz vor dem direkten WM-Ticket. Dazu muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann am Montag gegen die Slowakei mindestens Remis spielen. Ob der Offensivspieler dann aber auch persönlich das WM-Ticket löst, muss sich erst noch zeigen. Der Weg in die USA, nach Mexiko und nach Kanada ist für den 19-Jährigen zumindest noch sehr lang. Bislang wurde El Mala erst einmal für die Nationalmannschaft nominiert und das unter der Vorgabe eines Kennenlernens, eines Reinschnupperns. Eine Tendenz ist daher noch nicht abzugeben.

Rückkehr ins Nationalteam?

Kristoffer Lund: Die US-Boys sind als Gastgeber natürlich schon qualifiziert. Eine mühsame Qualifikation müssen die Vereinigten Staaten also nicht mehr spielen. Allerdings steht vor Lund dennoch eine hohe, aber nicht unüberbrückbare Hürde. Aktuell gehört der Schienenspieler nicht zum Kader von Mauricio Pochettino. Das heißt aber nicht, dass der gebürtige Däne aber keine Chance haben wird. im Gegenteil: Sollte Lund beim FC weiter solide Leistungen abrufen (abgesehen vom Pechvogel-Auftritt im Derby), ist eine Nominierung für die WM alles andere als ausgeschlossen.

Sebastian Sebulonsen: Norwegen ist etwas überraschend auf dem besten Weg, direkt die WM-Quali perfekt zu machen. Dem Team um Superstar Erling Haaland führt die Tabelle drei Punkte vor Italien vor dem letzten Spieltag an. Eigentlich wäre es eine besondere Dramatik, dass die beiden Teams direkt aufeinandertreffen. Allerdings müsste Italien die Begegnung schon mit neun Toren Unterschied gewinnen. Selbst bei einem Sieg liegt vor Sebulonsen aber ebenfalls noch ein weiter Weg. Der Schienenspieler hat erst in der vergangenen Länderspielpause sein Debüt gefeiert, als Nachrückker. Dieses Mal ist er nicht nominiert worden. Die WM ist dennoch eine Option.

Überraschungen möglich?

Schwerer Stand: Cenk Özkacar spielte ebenfalls schon für die türkische Nationalmannschaft. Aktuell gehört Özkacar nicht zum Kader und ist wohl in seiner aktuellen Leistungskurve keine Option. Der Weg zurück ins Team ist ein weiter. Auch wenn die Türkei noch alle Chancen für eine WM-Teilnahme hat. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic sind ebenfalls aktuell kein Thema beim bosnischen Unterfangen WM-Teilnahme. Und aktuell erhalten beide auch nicht die vielen Möglichkeiten, am Nationalteam-Status etwas zu ändern.

Mögliche Überraschungen: Springt noch ein Spieler auf den WM-Zug? Florian Kainz steht aktuell auf der Nachrück-Liste von Ralf Rangnick für Österreich. Ob das aber die Chancen auf die WM erhöht, ist fraglich. Ein Kandidat wäre eventuell Rav van den Berg, wenn der Innenverteidiger nach seiner Rückkehr noch einmal so richtig aufdreht. Auch Eric Martel wäre grundsätzlich ein Kandidat, der früher oder später das Zeug zum Nationalspieler hat. Aktuell wohl eher später. Denn das Zentrum ist in der DFB-Auswahl schon stark besetzt. Ein Hot Take wäre dann vielleicht sogar Joel Schmied, der sich beim FC durchaus in eine gute Position gespielt hat.

Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und fällt länger aus. Das ist bitter für den FC, aber gleichzeitig eine Chance für zwei Spieler des 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

Mehrere Wochen wird Rav van den Berg dem FC fehlen. In der Zeit müssen wahrscheinlich vor allem zwei Spieler den teuersten Sommerneuzugang ersetzen beim 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

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Langsam hatte ihn Trainer Lukas Kwasniok an die Mannschaft herangeführt und dann direkt zweimal in Folge in die Startelf beordert: Rav van den Berg schien eigentlich gerade dabei zu sein, sich einen festen Platz in der ersten Kölner Elf zu erarbeiten. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich der teuerste Neuzugang des Sommers jedoch an der Schulter und fällt für mehrere Wochen aus. Eine bittere Nachricht für den FC, aber gleichzeitig die Chance für zwei andere Verpflichtungen, sich zu zeigen. Denn in den vergangenen beiden Partien hatte van den Berg noch Cenk Özkacar und Tom Krauß auf die Bank verdrängt. Die beiden sahen in den Begegnungen mit den Wölfen und dem SC Freiburg kaum Spielzeit, nur Krauß wurde für eine halbe Stunde gegen die Breisgauer eingewechselt. Sie drohten, hinter dem Niederländer zurückzufallen. Jetzt kann sich aber sehr wahrscheinlich mindestens einer der beiden wieder beweisen.

Bei einer Dreierkette braucht es einen Ersatz

Denn wenn Kwasniok weiterhin auf die Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt wie in den meisten bisherigen Spielen, muss es zwangsläufig nach dem Ausfall Veränderungen in der Innenverteidigung geben. Timo Hübers ist unter dem neuen Coach gesetzt. Und auch Joel Schmied scheint beim Trainer hoch im Kurs zu stehen, stand in der bisherigen Saison nur 45 Minuten nicht auf dem Platz. Dominique Heintz dagegen war bei noch keiner einzigen Partie im Kader. Darum ist es unwahrscheinlich, dass der Routinier der Ersatz für van den Berg wird.


Bleiben Özkacar und der von Kwasniok häufig in der Innenverteidigung eingesetzte Krauß. Der hatte bis jetzt trotz einer guten Vorbereitung keinen leichten Stand. Im erste Bundesligaspiel gegen seinen Stammverein FSV Mainz 05 durfte der Leihspieler sich als linker Innenverteidiger beweisen, konnte seinen Coach dabei aber nicht restlos von sich überzeugen und musste in der 68. Minute vom Platz. Aber der Trainer schätzt seine Einsatzbereitschaft und Energie, bezeichnete ihn als wichtigen „Defensiv-Allrounder“. Jetzt ergibt sich mit dem Ausfall von van den Berg für ihn die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen zu können. Denn die bisherigen Einsatzzeiten erfüllen bestimmt nicht die Ansprüche, mit denen der 24-Jährige per Leihe aus Mainz gekommen ist.

Özkacar eine Option als Linksfuß

Dafür muss der gelernte Mittelfeldspieler sich aber gegen Özkacar durchsetzen. Dieser erhielt bereits im Pokal den Vorzug und wurde im ersten Ligaspiel für Krauß eingewechselt. Dabei zeigte der Innenverteidiger solide Leistungen, ohne sich aber nachhaltig zu empfehlen. Nachdem der Türke dann in den beiden Partien danach keine Minute Einsatzzeit bekam, dürfte er nun heiß auf die neue Chance sein. Dabei hat der Neuzugang ein leicht anderes Profil als Krauß. Denn neben der Tatsache, dass Özkacar die Position gelernt hat, ist der 24-Jährige neben Heintz der einzige Innenverteidiger im Kölner Kader, der einen starken linken Fuß hat. Damit bietet der Abwehrspieler wegen der unterschiedlichen Passwinkel seinem Trainer nochmal andere Möglichkeiten. Das könnte ein Vorteil für den vom FC Valencia ausgeliehenen Profi sein.

Allerdings hat Kwasniok auch in den vorherigen Begegnungen kein Problem damit gehabt, einen Rechtsfuß als linken Innenverteidiger einzusetzen. Daher muss sich der türkische Nationalspieler wie Krauß im Training empfehlen, um die Chance zu bekommen, bis van den Berg zurückkehrt. Denn gegen den teuersten Sommerneuzugang könnte es alleine wegen der hohen Ablöse, aber auch wegen des zweifellos vorhandenen großen Potentials des Niederländers schwierig werden. Trotzdem könnte es für sie eine Möglichkeit sein, um Druck auf den 21-Jährigen bei dessen Rückkehr sowie vor allem auf Schmied und Hübers auszuüben.


Sechs Bundesliga-Debütanten gegen Mainz: FC-Profis beweisen sich in der höchsten deutschen Spielklasse

OF Kristoffer Lund bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Mainz 05 (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Sechs Bundesliga-Debütanten gegen Mainz: FC-Profis beweisen sich in der höchsten deutschen Spielklasse

Mit dem Erfolg gegen den FSV Mainz 05 feierte der FC seine Bundesliga-Rückkehr. Dabei gab es für einige Spieler eine Premiere beim 1. FC Köln: Mehrere FC-Profis beweisen sich bei Bundesliga-Debüt.

Einmal in der Bundesliga spielen ist das Ziel vieler Fußballer. Einige Spieler schafften am Sonntag dieses Ziel beim 1. FC Köln: Mehrere FC-Profis beweisen sich bei Bundesliga-Debüt.

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Für gleich sechs Kölner Spieler ging am Wochenende ein Traum in Erfüllung, den viele Fußballer haben: Joel Schmied, Kristoffer Lund, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Said El Mala und Cenk Özkacar feierten beim Sieg des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 ihr Debüt in der Bundesliga. Und alle sechs deuteten zumindest schonmal an, dass sie das erforderliche Niveau für die höchste deutsche Spielklasse besitzen. Mit soliden Leistungen ohne große Fehler, aber dafür viel Einsatzwillen sorgten sie mit dafür, dass am Ende der Auftaktsieg stand. Nur Isak Johannesson fiel im Vergleich etwas ab, konnte nicht noch wie im Pokal gegen Jahn Regensburg der Taktgeber sein. Aber das ist noch kein Grund zur Beunruhigung. Denn das Potenzial hat der Mittelfeldspieler unbestritten.

Von Anfang an auf Bundesliga-Niveau

Damit deutet sich schonmal an, dass Kessler die Mannschaft mit Spielern wie Lund, Sebulonsen oder Özkacar gut für die Bundesliga verstärkt haben dürfte. So kann der Sprung von der zweiten in die erste Liga wie bei der Begegnung gegen Mainz gelingen. Dabei profitieren die Debütanten bestimmt auch davon, dass es in der Kölner Mannschaft einen guten Mix gibt mit noch einigen Profis, die bereits viele Partien im deutschen Oberhaus absolviert haben. Diese Akteure können gerade jetzt in den ersten Spielen vorangehen und sorgen mit dafür, dass mögliche Anpassungsprobleme der Neuen weniger schlimm sind.

Gleichzeitig gibt es bei den Debütanten noch Potenzial nach oben. Alle waren solide, aber nicht überragend. So landeten sie bei den Noten von come-on-fc.com alle – mit Ausnahme von Johannesson – im Dreierbereich. Eine herausragende Leistung ist bei der ersten Partie jedoch auch noch nicht zu erwarten. Dass Profis wie Schmied, Sebulonsen oder El Mala aber von Anfang an solide funktionieren, ist für den FC sehr wichtig, um nicht direkt in den Abstiegsstrudel zu rutschen. Das haben die Geißböcke den Aufsteigern der Vorsaison jetzt schon voraus. Denn der FC St. Pauli brauchte damals bis zum 5. Spieltag für den ersten Saisonsieg, Holstein Kiel sogar bis zum 9.

Weitere Entwicklung bleibt abzuwarten

Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Bundesliga-Neulinge in den kommenden Wochen weiter beweisen. Denn eine Partie hat natürlich noch keine endgültige Aussagekraft. Trotzdem dürfen die FC-Fans eine Entwicklung erwarten. Denn im Idealfall steigern sich die Debütanten mit der Zeit. So dürfte sich Trainer Kwasniok zum Beispiel von seinen Schienenspielern Lund und Sebulonsen bestimmt noch mehr Einfluss in der Offensive wünschen. Oder dass Johannesson wieder mehr zum Taktgeber im Mittelfeld wird. Interessant werden auch die möglichen Fortschritte von Said El Mala sein, der mit einigen Dribblings sein enormes Potential bereits andeutete. Jedoch muss der Youngster sich gerade in der Entscheidungsfindung noch verbessern, was für ein Talent in seinem Alter aber vollkommen normal ist.

Dabei ist der teuerste Kölner Transfer noch gar nicht zum Zug gekommen. Rav van den Berg saß gegen Mainz noch 90 Minuten auf der Bank. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, da er vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Gerade bei ihm dürfte spannend sein, ob der 21-Jährige ähnlich wie die anderen auch direkt auf Bundesliga-Niveau mitspielen kann und sein großes Potential, wegen dem ihn die Geißböcke verpflichtet haben, sofort zeigen kann. Aber selbst wenn van den Berg noch eine etwas längere Anlaufzeit braucht, haben die anderen Debütanten angedeutet, dass er sich diese nehmen kann, weil die Kölner auch so schon in der Bundesliga mithalten können.


Neu verpflichtet, direkt in der Startelf – Cenk Özkacar: „Das kann ich kaum erwarten“

Cenk Özkacar beim Training des 1. FC Köln
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Neu verpflichtet, direkt in der Startelf – Cenk Özkacar: „Das kann ich kaum erwarten“

Etwas überraschend stand Cenk Özkacar am Sonntag im ersten Pflichtspiel der neuen Saison in der Anfangsformation. Nun will der Türke nach schwierigen Spielzeiten durchstarten: Das sagt Cenk Özkacar über den 1. FC Köln, das Stadion und die Fans.

Gerade einmal eine Woche hatte der türkische Abwehrspieler auf dem Trainingsplatz verbracht, da rotierte der Neuzugang bereits in die Anfangsformation. Das sagt Cenk Özkacar über den 1. FC Köln, das Stadion und die Fans.

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Zwar hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok Veränderungen seiner Anfangsformation in Aussicht gestellt und auch Einsatzzeit seiner jüngsten Neuverpflichtungen nicht ausgeschlossen, so ein wenig überraschend kam die Startelf gegen Regensburg auf manchen Positionen dann doch her. Cenk Özkacar lief im Jahnstadion nicht nur erstmals für die Geißböcke auf, der Innenverteidiger hatte es auch in die Anfangsformation geschafft. „Es war schon sehr aufregend. Ich habe mich mit meinen Mitspielern sehr wohl gefühlt. Es hat alles ganz gut geklappt“, sagte Özkacar am Donnerstag nach der Trainingseinheit der Kölner. Ganz gut geklappt hatte vor allem die Schlussphase mit dem späten 2:1-Erfolg über Regensburg und damit dem Erreichen der 2. Runde. „Die Fans waren toll. Es war fast wie ein Heimspiel.“

„Ich kann es kaum erwarten, in Köln zu spielen“

Heimspiel ist für Özkacar so eine Sache. Beim FC steht für den türkischen Nationalspieler gerade die fünfte Leihe seiner Karriere an. Gerade die vergangene Spielzeit bei Valladolid lief alles andere als glücklich. Özkacar kam auf gerade einmal zwölf Einsätze. „Ich war mehrere Monate verletzt, es gab diverse Wechsel, es gab aber auch andere Gründe, über die ich nicht sprechen möchte“, sagt Özkacar. Der Abwehrspieler ist in den vergangenen Jahren viel rumgekommen, hat Stadien wie Bernabeu oder das Camp Nou gesehen, gegen Bergamo noch auf der Tribüne, heißt es in zehn Tagen dann erstmals auch RheinEnergie-Stadion. „Ja, ich habe schon in anderen Stadien gespielt. Aber das ist noch einmal etwas anderes, weil die Fans die Mannschaft immer weiter antreiben, egal wie es steht. Ich kann es kaum erwarten, in Köln zu spielen“, so Özkacar. „Ich war ja schon da, als die Mannschaft gegen Atalanta gespielt hat. Das Stadion war schon sehr beeindruckend und die Fans waren richtig toll.“



Ob der Innenverteidiger auch gegen Mainz wieder in der Startelf steht, wird sich zeigen müssen. Denn Trainer Lukas Kwasniok hatte mehrfach betont, dass er rotieren würde. Und aktuell gibt es neun Akteure, die auf der Position des Innenverteidigers spielen können. „Es ist schon große Konkurrenz im Team. Wie die anderen Spieler auch, werde ich jeden Tag hart arbeiten“, sagt die Neuverpflichtung. „Am Ende trifft dann der Trainer die Entscheidung, wer am besten für das Team ist. Wenn ich spielen soll, werde ich mein bestes geben. Sollte ich auf der Bank sitzen, werde ich die Mannschaft aber genauso unterstützen.“ Die Vorfreude ist dem Innenverteidiger durchaus anzumerken. Wenn Özkacar am Sonntag aufläuft, dann mit dem Namen „Cenk“ auf dem Trikot. „Das ist für die Mitspieler und Fans doch viel leichter auszusprechen“, sagt der Innenverteidiger mit einem breiten Lächeln.

Und ein wenig wie Heimat fühlt sich Köln für den neuen Spieler auch schon an. „Ich habe vorher gehört, wie viel Tausend Menschen mit türkischen Wurzeln in Köln leben. Es brauchte also keine zu große Anpassung, weil ich mich schon ein wenig wie zu Hause fühle“, sagt Özkacar lachend.


Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Cenk Özkacar im Duell mit Julian Pauli
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Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Am heutigen Mittwoch startete der FC mit dem Training in die erste Pflichtspiel-Woche. Mit am Start war dabei ein neues Gesicht: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln.

Mit einem Neuzugang im Training startet der FC in die erste Trainingseinheit der Woche: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln. Eine weitere potenzielle Verpflichtung fehlte jedoch noch.

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Nur noch ein paar Tage sind es, bis das lange Warten ein Ende hat. Denn am Sonntag steht für den 1. FC Köln endlich das erste Pflichtspiel der Saison und damit auch die erste Begegnung für Trainer Lukas Kwasniok an. Jahn Regensburg heißt der Gegner im DFB-Pokal. Und am heutigen Mittwoch ging die Vorbereitung auf das Pokalmatch mit dem ersten Training der Woche in die heiße Phase. Dabei war ein Neuzugang mitten drin: Cenk Özkacar durfte erstmals beim FC auf dem Trainingsplatz dabei sein. Am Samstagmorgen hatten die Geißböcke die Verpflichtung des Innenverteidigers offiziell gemacht. Beim Spiel gegen Atalanta Bergamo am gleichen Tag und beim Training einen Tag später hatte der 24-Jährige aber noch nicht mitwirken dürfen. Grund war eine noch fehlende Arbeitserlaubnis. Nun mischte der neunmalige türkische Nationalspieler aber voll mit, um sich direkt für das Spiel gegen Regensburg zu empfehlen.

Potenzieller Neuzugang fehlte noch

Ein weiterer sehr wahrscheinlich bevorstehender Neuzugang für die Innenverteidigung fehlte aber noch. Gestern absolvierte Rav van den Berg in der Domstadt seinen Medizincheck. Damit steht der Wechsel des zentralen Abwehrspielers kurz bevor, offiziell ist aber noch nichts. Darum müssen sich die Kölner Fans auch noch etwas gedulden, bevor sie die potentielle Verpflichtung wie Özkacar das erste auf den Plätzen am Geißbockheim in Betracht nehmen können.

Ebenso beim Training nicht dabei war Luca Kilian. Nach einer Reruptur des Kreuzbandes Ende des vergangenen Jahres arbeitete der 25-Jährige individuell an seinem Comeback. Wieder zur Verfügung stand dagegen Julian Pauli, der sich im Trainingslager einen Bänderriss zugezogen hatte. Diesen hat der Youngster nun auskuriert. Für ihn Platz machen musste Neo Telle, der wieder zur U21 zurückging. Ansonsten konnte Trainer Lukas Kwasniok auf alle Profis zurückgreifen.

Der FC hofft bislang vergeblich auf Einsatzzeit – So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Elias Bakatukanda spielt für Linz
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Der FC hofft bislang vergeblich auf Einsatzzeit – So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Neben den festen Abgängen hat der FC wieder einige Spieler verliehen. Für die Akteure geht es in erster Linie darum, möglichst viel Spielzeit einzusammeln. Doch genau das gestaltet sich schwierig. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Die Idee ist eigentlich klar, der FC strebt mit einigen jungen Akteuren Leihen an, um den Spielern möglichst viel Einsatzzeit zu ermöglichen. Bislang hapert es aber mit der Umsetzung. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Dem Innenverteidiger gehört beim FC bekanntlich die Zukunft. Zumindest werden die FC-Bosse nicht müde, die Qualitäten des Youngsters hervorzuheben. Aktuell soll „Ele“ in Linz Einsatzzeit bekommen. Und da können sich die Kölner in der noch jungen Saison nicht beschweren. In den bisherigen beiden Begegnungen stand der Abwehrspieler nicht nur von Beginn an in der Startelf, Bakatukanda absolvierte auch jeweils die gesamte Spielzeit. Einzig die Ergebnisse wollen noch nicht passen. Beide Partien verloren die Blau-Weißen 0:1.

Verletzung wirft Potocnik zurück

Jaka Potocnik: Auch für den jungen Slowenen geht es nun zunächst um Spielzeit – und das in der 3. Liga bei Rot-Weiss Essen. Aufgrund von Verletzungen ist diese bislang mehr als überschaubar. Potocnik kam für die Rot-Weissen noch nicht zum Einsatz. In Köln setzt man weiterhin große Stücke auf den Angreifer. Allerdings sollte der Durchbruch schon bald gelingen.

Wenig Einsatzzeit

Rasmus Carstensen: Nach seinem erfolgreichen Jahr in Polen, will der Däne nun auch in seiner Heimat Fuß fassen. Das gestaltet sich aber offensichtlich bislang nicht wirklich einfach. In den bisherigen vier Pflichtspielen von Aarhus wurde der Rechtsverteidiger jedes Mal eingewechselt, Einfluss auf das Spiel nahm er nicht mehr.

Chilohem Onuoha: Der Stürmer geht weiterhin für den SC Verl in der 3. Liga auf Torejagd. Das bislang mit mäßigem Erfolg. Zwei Spiele hat der Sportclub bereits absolviert, in beiden Begegnungen wurde Onuoha eingewechselt. Auf das Scorerboard hat es der Angreifer jedoch nicht geschafft. Bislang sammelte der 20-Jährige rund 50 Minuten Spielzeit.

Mansour Ouro-Tagba: Ein weiterer Angreifer, der Spielpraxis sammeln soll. Ebenfalls in der 3. Liga, nur eben für den VfB Stuttgart II. Bei den Schwaben wartet der gerade erst gewechselte Angreifer auf seinen ersten Einsatz.

Das waren bislang die Stärken und Schwächen von FC-Neuzugang Cenk Özkacar

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Das waren bislang die Stärken und Schwächen von FC-Neuzugang Cenk Özkacar

Mit der Verpflichtung von Cenk Özkacar vom spanischen Erstligisten Valencia FC hat der 1. FC Köln den nächsten Transfer perfekt gemacht. Der neunte Neuzugang der Geißböcke schließt die Vakanz in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln: Was zeichnet Cenk Özkacar aus?

Innenverteidiger Cenk Özkacar kommt aus der spanischen LaLiga vom FC Valencia ans Geißbockheim und wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen vom 1. FC Köln: Was zeichnet Cenk Özkacar aus?

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“Der Fußball ist nunmal ein Geschäft. Da gehören halt immer drei Parteien dazu: Wir müssen einen Spieler wollen, der Spieler muss uns wollen und der abgebende Verein muss seinen Spieler abgeben wollen. Das ist nicht immer ganz so einfach”, ordnete FC-Trainer Lukas Kwasniok kürzlich nach dem Test seiner Kölner gegen Vitesse Arnheim ein. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. So auch beim Transfer von Cenk Özkacar zum 1. FC Köln. Denn dort herrschte schnell Klarheit unter allen Beteiligten. Der 24-Jährige wechselt auf Leihbasis ans Geißbockheim, der FC sichert sich Medienberichten zufolge zudem eine Kaufoption über zwei Millionen Euro. Da stellt sich die Frage: Wodurch zeichnet sich der jüngste FC Neuzugang aus?

Die Özkacar-Odyssee nimmt kein Ende

Der in Izmir geborene Innenverteidiger durchlief die Jugend von zahlreichen türkischen Vereinen, bevor er in der Saison 2018/2019 sein Profidebüt für den damaligen Drittligisten Karacabey Belediyespor feierte. Nachdem er in der darauffolgenden Spielzeit eine Spielklasse höher für Altay SK aufgelaufen war, wechselte der heute 24-Jährige im Sommer 2020 nach Frankreich zu Olympique Lyon. Bei den Lyonnaise kam der FC-Neuzugang jedoch nicht zu viel Spielzeit. In der kompletten Spielzeit im südosten Frankreichs verbuchte Özkacar lediglich einen zehnminütigen Kurzeinsatz auf seinem Konto. Um Spielpraxis zu sammeln, folgte 2021 eine Leihe zum belgischen Erstligisten OH Leuven. Dort gehörte der Linksfuß sofort zum Stammpersonal und kam wettbewerbsübergreifend in 34 Pflichtspielen zum Einsatz, bei denen er sogar zwei Treffer erzielte. Im Anschluss an seine Zeit in Belgien wurde Özkacar 2022 dann sofort für eine Spielzeit nach Spanien zum FC Valencia weiterverliehen.

Trotz der Tatsache, dass er in seiner ersten Saison in Spanien nicht zum absoluten Stammpersonal gezählt hat, verpflichtete Valencia den Innenverteidiger im Sommer 2023 für fünf Millionen Euro fest. In der Saison 23/24 sammelte Özkacar weiter seine Einsätze, konnte sich jedoch weiterhin nicht endgültig in der Startelf der Spanier durchsetzen. Für die abgelaufene Spielzeit wurde der Linksfuß dann für eine Saison an Real Valladolid ausgeliehen. Beim Ligakonkurrenten verschlechterte sich die Situation des neunfachen türkischen Nationalspielers. Özkacar kam in lediglich elf Ligaspielen zum Einsatz und stieg am Ende der Saison mit seiner Mannschaft in die zweite spanische Liga ab. Nun war der Innenverteidiger wieder Teil des Kaders von Valencia, sollte den Verein im besten Fall jedoch verlassen – und heuerte nun beim 1. FC Köln an.

Stärken und Verbesserungspotenziale

Die größte Stärke von Özkacar liegt in der Kontrolle des eigenen Defensivraums sowie der Antizipation. So zeigt der Türke ein gutes Gespür, um gegnerische Offensivaktionen frühzeitig zu erkennen und diese zu klären. Ebenso kann der 24-Jährige ein gutes Zweikampfverhalten am Boden vorweisen. Besonders in den direkten Duellen mit dem Gegenspieler kann der Innenverteidiger mit seiner körperlichen Robustheit punkten. Ein weiterer Vorteil des Linksfußes ist es, dass er sowohl als linker Innenverteidiger als auch als Linksverteidiger und in einer Dreier- oder aber Viererkette eingesetzt werden kann, womit er das systemische Anforderungsprofil von FC-Trainer Kwasniok erfüllt.

Neben den Stärken bringt der türkische Nationalspieler jedoch auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Insbesondere beim Spielaufbau zeigte der Abwehrmann in der jüngeren Vergangenheit noch einige Defizite, die vorwiegend gegen hoch pressende Gegner zum Vorschein kamen. Überdies kann der 24-Jährige auch im Luftzweikampf noch einiges draufpacken. Obwohl er mit 1,90 eine gute Körpergröße mitbringt, gewann Özkacar lediglich 58 Prozent seiner Luftduelle. Auch im Hinblick auf das Tempo gehört der FC-Neuzugang eher zu den langsameren Spielern. So wurde er in der Vergangenheit mit nur 32 km/h gemessen.

Ein Transfer ohne großes Risiko

Die Verpflichtung von Özkacar schließt beim FC nicht nur die Lücke in der Innenverteidigung, sondern erhöht auch die Flexibilität in der Defensive der Geißböcke. So haben die Kölner nun neben Dominique Heintz einen weiteren zentralen Abwehrspieler im Kader, der den linken Fuß präferiert. Dazu bringt der Transfer auch kein großes Risiko mit sich. Durch die Leihe bekommt der FC zunächst eine kostengünstige Verstärkung für die Abwehr, bei der man abwarten kann, wie die Entwicklung in der kommenden Saison aussieht. Sollte man mit den Leistungen des 24-Jährigen zufrieden sein, könnte man den Linksfuß für nur zwei Millionen Euro fest verpflichten. Anderenfalls macht sich Thomas Kessler auf die Suche nach einer Alternative. Wie die Entscheidung im nächsten Sommer aussehen wird, werden die kommenden Monate und Spiele zeigen.

Der 1. FC Köln verpflichtet Innenverteidiger Cenk Özkacar 

Cenk Özkacar spielt künftig für den 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet Innenverteidiger Cenk Özkacar 

Der nächste Neuzugang für den 1. FC Köln: Cenk Özkacar kommt auf Leihbasis vom FC Valencia.

Der neunte Neuzugang der Geißböcke schließt die Vakanz in der Innenverteidigung 1. FC Köln: Cenk Özkacar kommt auf Leihbasis vom FC Valencia.

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Am späten Mittwochabend sickerte die Verbindung zwischen dem 24-Jährige Türken und dem 1. FC Köln durch. Heute dann wurde der Transfer nun vom Verein offiziell verkündet. Özkacar kommt vom FC Valencia an den Rhein. Der Abwehrspieler wird zunächst geliehen, der FC hat aber anscheinend eine Kaufoption für 2026 vereinbart. Diese soll bei rund zwei Millionen Euro liegen. Der Marktwert des türkischen Nationalspielers liegt laut „transfermarkt.de“ bei 1,2 Millionen Euro. Nach Informationen der „Bild“ soll der FC eine Leihgebühr von unter 300.000 Euro an Valencia zahlen.

Kommt noch ein weiterer Innenverteidiger?

Özkacar spielte für diverse türkische Clubs bei den Junioren und wechselte 2020 vom heutigen Drittligisten Altay SK zu Olmypique Lyon. Von dort ging es in Leihstationen über OH Leuven zum FC Valencia. 2023 verpflichtete der spanische Erstligist den Abwehrspieler für fünf Millionen Euro – die dem damaligen Marktwert entsprachen – fest, bevor 2024 die nächste Leihe zu Valladolid folgte. Diese endete in diesem Sommer. Nun folgt die nächste nach Köln. Bei Valladolid kam der Innenverteidiger lange nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, wurde erst zum Ende der Saison Stammspieler. Insgesamt stehen nur elf Spiele in der vergangenen Spielzeit auf dem Konto. Özkacar wurde 2022 von Stefan Kuntz in die A-Nationalmannschaft der Türkei berufen.

Der 24-Jährige kommt allerdings auf nur neun Einsätze, wurde zuletzt nicht mehr berücksichtigt. „Auch wenn die vergangene Saison für ihn nicht optimal verlaufen ist, sind wir überzeugt von seinem Potenzial und seinen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gespräche mit ihm haben uns gemeinsam zu der Überzeugung gebracht, dass er die nötige Ambition und Mentalität mitbringt, die wir für die anstehenden Herausforderungen benötigen. Damit wird er unserer Mannschaft guttun – wir freuen uns sehr, dass er sich für den FC entschieden hat“, sagt Thomas Kessler.

„Ich wusste sofort, dass es der richtige Schritt ist“

Der 1,90-Meter-Mann erfüllt die Anforderung. „Mit Cenk bekommen wir wie geplant einen Linksfuß für unsere Innenverteidigung dazu, der das Niveau auf dieser Position ebenso wie den Konkurrenzkampf erhöhen wird“, so Kessler weiter. Özkacar kann aber auch auf den Außenpositionen agieren und gilt zudem als körperlich robuster Spielertyp. Mit dem Türken schließt der FC die nächste Baustelle. Gerade auf der Innenverteidigerposition haben die Kölner noch händeringend gesucht. Zuletzt waren Ahmetcan Kaplan, dessen Ablöse einfach zu hoch war, und Rav van den Berg auf dem Wunschzettel. Der Niederländer galt sogar als wahrscheinlicher Transfer. Ob der FC noch immer an einer Verpflichtung interessiert ist, ist wahrscheinlich. Die Kaderplanung ist sicherlich noch nicht vollends abgeschlossen, doch mit der Özkacar wurde nun eine weitere wichtige Lücke wurde geschlossen.

„In den Gesprächen mit Thomas habe ich ein richtig gutes Gefühl für den FC bekommen – für die Historie des Clubs und seine Bedeutung für die Menschen. Ich wusste sofort, dass es der richtige Schritt für mich sein wird, nach Deutschland in die Bundesliga zu wechseln. Ich freue mich schon jetzt auf das Stadion und die Fans, die für ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung über die Grenzen von Köln hinaus bekannt sind“, sagt Cenk Özkacar.