Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
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Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

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Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

In knapp zwei Wochen öffnet das Winter-Transferfenster. Ob die Geißböcke dort noch einmal nachlegen werden, ist nicht sicher gesagt. Stellschrauben gibt es aber sicher beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Zuletzt trainierte er bei den Profis mit, am vergangenen Wochenende stand er das erste Mal im Kader der Geißböcke: Cenny Neumann ist einer der Zukunftshoffnungen bei den Geißböcken. Und offenbar darf sich der Rechtsverteidiger Hoffnungen auf mehr machen beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

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Dass die Kölner im Winter Handlungsbedarf haben, hat sich in den vergangenen Monaten vor allem in der Defensive gezeigt – notgedrungen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns drei bis vier Spieler ausfallen. Das war – wenn man die Spiele jetzt Revue passieren lässt – der Gamechanger in negativer Hinsicht“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin. „Wir haben hinten reaktiv basteln müssen, was dazu geführt hat, dass wir in der Offensive nicht mehr so in den Abläufen drin gewesen sind.“ Immerhin kehren nun Dominique Heintz und möglicherweise in der Wintervorbereitung in Spanien Joel Schmied wieder zurück. Für den Kölner Coach eine wichtige Entlastung. Dann sei man wieder „breiter aufgestellt“. Unter der Woche hatte der Trainer bei „Sky“ noch angedeutet, dass man aber durchaus die Augen nach einer Verstärkung in der Innenverteidigung offen hält.

„Er macht einen sehr guten Eindruck“

Für eine erste Entspannung hatte bereits die Genesung von Rav van den Berg gesorgt. „Auch da ist es so, dass Rav jetzt wieder da ist. Er muss dann eben im Rhythmus bleiben. Ich glaube, dass sich mit der Rückkehr die absolute Not dann auch etwas erübrigt“, sagte Kwasniok. Aktuell sei es noch ein wenig dünn. Doch der Trainer erklärte, dass Heintz eine Option für Samstag sei. Nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der FC auch noch einmal auf der rechten Abwehrseite nachbessert. „Das wird die Vorbereitung zeigen. Ich finde, dass Cenny Neumann echt einen guten Eindruck macht“, sagte der Coach. „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann hatte in der vergangenen Woche erstmals im Kader der Profis gestanden. Der Rechtsverteidiger trainierte auch bereits bei den Profis mit und könnte auch mit ins Trainingslager nach Spanien reisen. „Er macht einen sehr sehr guten Eindruck. Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht“, erklärte der Coach. „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen.

Die Kölner werden sich aber sicherlich dennoch den Markt genau anschauen. Das hatten die Kölner Verantwortlichen in den vergangenen Wochen bereits durchblicken lassen.