Nachwuchsspieler als Alternative auf der rechten Seite? Lukas Kwasniok: „Sie sind eine Option“

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
, ,
Startseite » Cenny Neumann

Nachwuchsspieler als Alternative auf der rechten Seite? Lukas Kwasniok: „Sie sind eine Option“

Mit Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes fällt nahezu die komplette rechte Seite bei den Geißböcken aus. Gegen Augsburg könnten auch Nachwuchsspieler die Lücke füllen beim 1. FC Köln: Neumann und Fürst sind für Kwasniok eine Option.

Enorm gebeutelt von Verletzungen tritt der FC die Reise zum FC Augsburg an. Gerade auf der rechten Seite müssen die Geißböcke viele Ausfällt verkraften. Das könnte eine Chance für zwei Nachwuchsspieler bedeuten beim 1. FC Köln: Neumann und Fürst sind für Kwasniok eine Option.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Vor dem Spiel gegen den FC Augsburg am Freitag hatte Lukas Kwasniok einige schlechte Mitteilungen für die FC-Fans: „Es ist so, dass Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Linton Maina definitiv ausfallen werden.“ Zusätzlich stehen auch hinter Fynn Schenten, Said El Mala (Muskelverhärtung) und Denis Huseinbasic, der das Training am Mittwoch mit Hüftproblemen vorzeitig beenden musste, Fragezeichen. Extrem viele (potenzielle) Ausfälle. Besonders betroffen ist dabei die rechte Seite der Kölner. Durch die Muskelverletzungen von Thielmann, Sebulonsen und Castro-Montes steht fast das komplette Personal für die recht Schiene nicht zur Verfügung. Das stellt den Coach vor eine knifflige Situation. Die könnte aber gerade für einige junge Spieler zu einer Chance werden.

Chance für Neumann oder Fürst?

Denn der Trainer brachte für die rechte Schiene zwei Talente als Alternativen ins Spiel. „Cenny Neumann und David Fürst machen das gut. Lassen wir uns überraschen, sie sind auf jeden Fall eine Option“, so Kwasniok. Damit könnten einer der beiden nach Youssoupha Niang und Fynn Schenten der nächste Spieler aus dem Kölner Nachwuchs sein, der unter dem Coach sein Debüt in der ersten Mannschaft feiert. Dabei spielt ihnen in die Karten, dass der Trainer eigentlich nach den Leistungen der vergangenen Partien nicht so viele Änderungen vornehmen möchte. „Rein theoretisch könnte da ein Kaminski spielen. Oder ein Tom Krauß, einfach weil er diese physischen Voraussetzungen mitbringt. Aber du willst eigentlich nicht so viel verändern, weil du stabil warst. So spielt das auf jeden Fall eine Rolle und ist in meinen Gedanken jetzt nicht ganz weit hinten in der Schublade, dass wir einfach einen laufen lassen. Weil die Jungs das Potential mitbringen, sonst würden sie nicht bei uns trainieren“, stellte Kwasniok den Talenten eine Chance in Aussicht.

Auch physisch sieht der Coach Neumann und Fürst weit genug für die Bundesliga. Ein wichtiger Aspekt, wenn es um den Sprung vom Nachwuchs- in den Profifußball geht. Ein weiterer Vorteil für die beiden ist, dass es sich um eine Position auf der Außenbahn handelt. „Es ist nochmal was anderes, eine zentrale Position vielleicht einzunehmen. Wenn du einen zentralen Innenverteidiger mit 19 da reinwirfst, ist das ein bisschen was anderes als vielleicht auf der rechten Schiene, wo beide Tore nicht ganz so nah an deinen Aktionen sind und Fehler eher verziehen werden. Weil die natürlich in der Aufregung passieren können“, meinte der Trainer. So haben Neumann und Fürst eher weniger Druck auf der rechten Seite. Dabei hat Kwasniok „vollstes Vertrauen in die Jungs“.

Bisher in der zweiten Mannschaft und U19 aktiv

Damit können sich die beiden Talente durchaus Hoffnung machen, dass einer von ihnen am Freitag in Augsburg seine Premiere im Profifußball feiern darf. Neumann, der im Sommer aus dem Leipziger Nachwuchs nach Köln gekommen war, kommt bisher in dieser Saison auf zwölf Einsätze bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga. Dort hat sich der 19-Jährige zuletzt auf der rechten Schiene festgespielt. So stand er in den vergangenen acht Partien immer in der Startelf, spielte häufig auch durch. Fürst dagegen kam bisher nur in der U19 zum Einsatz. Dort durfte der Rechtsverteidiger unter anderem auch in vier von fünf Youth-League-Spielen ran. Beide konnten so schonmal Kwasniok auf sich aufmerksam machen. Und zumindest im Kader wird angesichts der vielen Ausfälle sehr wahrscheinlich ein Platz für mindestens einen der beiden frei sein.

Zurückhaltung, einem der beiden eine Chance zu geben, hat der Trainer nach eigener Aussage zumindest schonmal nicht. „Ich scheue mich nicht davor, die einfach reinzuwerfen, weil ich auch das Gefühl hab, dass die Mannschaft sehr stabil in sich ist“, erklärte der Coach. So können die erfahreneren Profis den potenziellen Debütanten Sicherheit geben. Ob Kwasniok das trotzdem vorhandene Risiko eingehen wird und einen der beiden bringt, wird sich zeigen. Hoffnung werden Neumann und Fürst nach den Aussagen des Trainers aber auf jeden Fall haben.


Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
,
Startseite » Cenny Neumann

Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal.


Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
, ,
Startseite » Cenny Neumann

Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

In knapp zwei Wochen öffnet das Winter-Transferfenster. Ob die Geißböcke dort noch einmal nachlegen werden, ist nicht sicher gesagt. Stellschrauben gibt es aber sicher beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Zuletzt trainierte er bei den Profis mit, am vergangenen Wochenende stand er das erste Mal im Kader der Geißböcke: Cenny Neumann ist einer der Zukunftshoffnungen bei den Geißböcken. Und offenbar darf sich der Rechtsverteidiger Hoffnungen auf mehr machen beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal


Dass die Kölner im Winter Handlungsbedarf haben, hat sich in den vergangenen Monaten vor allem in der Defensive gezeigt – notgedrungen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns drei bis vier Spieler ausfallen. Das war – wenn man die Spiele jetzt Revue passieren lässt – der Gamechanger in negativer Hinsicht“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin. „Wir haben hinten reaktiv basteln müssen, was dazu geführt hat, dass wir in der Offensive nicht mehr so in den Abläufen drin gewesen sind.“ Immerhin kehren nun Dominique Heintz und möglicherweise in der Wintervorbereitung in Spanien Joel Schmied wieder zurück. Für den Kölner Coach eine wichtige Entlastung. Dann sei man wieder „breiter aufgestellt“. Unter der Woche hatte der Trainer bei „Sky“ noch angedeutet, dass man aber durchaus die Augen nach einer Verstärkung in der Innenverteidigung offen hält.

„Er macht einen sehr guten Eindruck“

Für eine erste Entspannung hatte bereits die Genesung von Rav van den Berg gesorgt. „Auch da ist es so, dass Rav jetzt wieder da ist. Er muss dann eben im Rhythmus bleiben. Ich glaube, dass sich mit der Rückkehr die absolute Not dann auch etwas erübrigt“, sagte Kwasniok. Aktuell sei es noch ein wenig dünn. Doch der Trainer erklärte, dass Heintz eine Option für Samstag sei. Nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der FC auch noch einmal auf der rechten Abwehrseite nachbessert. „Das wird die Vorbereitung zeigen. Ich finde, dass Cenny Neumann echt einen guten Eindruck macht“, sagte der Coach. „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann hatte in der vergangenen Woche erstmals im Kader der Profis gestanden. Der Rechtsverteidiger trainierte auch bereits bei den Profis mit und könnte auch mit ins Trainingslager nach Spanien reisen. „Er macht einen sehr sehr guten Eindruck. Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht“, erklärte der Coach. „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen.

Die Kölner werden sich aber sicherlich dennoch den Markt genau anschauen. Das hatten die Kölner Verantwortlichen in den vergangenen Wochen bereits durchblicken lassen.