Nächste Premiere beim 1. FC Köln: Das bittersüße Startelf-Debüt des Cenny Neumann

Cenny Neumann im Rheinderby
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Nächste Premiere beim 1. FC Köln: Das bittersüße Startelf-Debüt des Cenny Neumann

Aufgrund der Verletzung von Tom Krauß wurde Cenny Neumann im Derby ins kalte Wasser geworfen und startete von Beginn an. Der Spielverlauf war nicht optimal für den Youngster des 1. FC Köln: Cenny Neumann muss im Derby Lehrgeld bezahlen. Lukas Kwasniok war dennoch nicht unzufrieden.

Erst wenige Minuten vor Spielbeginn erfuhr Cenny Neumann von seinem Startelf-Debüt im Rheinderby. Der Youngster erlebte einen schwarzen Nachmittag. Dennoch lobte Lukas Kwasniok den Rechtsverteidiger.

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Die aus seiner Sicht positive Nachricht kam erst wenige Minuten vor Anpfiff. Nachdem sich Tom Krauß beim Aufwärmen verletzt hatte, rotierte Cenny Neumann erstmals in die Startelf. Das nächste Debüt und dann ausgerechnet im Derby. Lukas Kwasniok entschied sich also bewusst für den Newcomer und gegen Jakub Kaminski, der bislang gerne auf der rechten Defensiv-Schiene aushelfen musste. Noch unter der Woche hatte der Kölner Coach erklärt, dass er nun durch den „zweiten Allrounder“ Krauß eben die Möglichkeit habe, den Polen wieder in der Offensive einzusetzen. Es müsse schon „mit dem Teufel zugehen, dass Kaminski wieder als Rechtsverteidiger“ agieren werde. Mit dem Teufel geht es beim FC wohl nicht zu, doch wieder einmal mit dem auffälligen Verletzungspech.

„Hätte ihn ins Verderben laufen lassen“

Und so erhielt Neumann sein Startelf-Debüt. Bislang kam der 19-Jährige auf vier Minuten gegen den BVB, machte seine Sache in den Schlussminuten gegen die Westfalen auch sehr gut. Doch der Samstag hätte nicht bitterer für den Youngster beginnen können. Nach einem langen Ball, stand Neumann in der Viererkette suboptimal zum Ball, verschätzte sich. Das ehemalige Kölner Eigengewächs Jens Castrop nahm dankend an und vollendete zur Gladbacher Führung. Und der 19-Jährige hatte weiterhin einen schweren Stand gegen den ehemaligen Kölner Mittelfeldspieler. So war es ebenfalls Castrop, der sich vor dem 2:2 gegen Neumann durchsetzte und die Kugel an den langen Pfosten servierte, wo Philipp Sander lauerte und im zweiten Versuch ausglich. Kurz vor der Halbzeit kam der Kölner Youngster einen Schritt zu spät, hatte Glück, dass der Pfosten den FC vor dem Rückstand bewahrte.

Kwasniok ließ den 19-Jährigen aber auf dem Feld. Neumann fing sich, wurde auch in der Offensive aktiver und ganz offensichtlich immer sicherer. Doch es blieb ein schwieriges Spiel für den Nachwuchsspieler. So war es erneut Castrop, der den Youngster stehen ließ und mit einem Sahneschuss zum 3:2 traf. „Die Frage ist immer, welche Alternativen hast du“, erklärte Lukas Kwasniok. „Ganz klar, ich hätte Cenny Neumann vor vier Wochen noch nicht von Beginn an reingeworfen, weil er noch nicht so weit gewesen ist. Aber die Alternative war Jan Thielmann nach einer vierwöchigen Verletzungszeit ins Verderben laufen zu lassen. Dann wäre ihm der Muskel vielleicht durchgerissen.“ Thielmann kam gerade erst aus einer Verletzung zurück, hatte seit Karneval kein Spiel mehr bestritten.

„Es gilt diese Dinge zu akzeptieren und ich fand eben auch, dass Cenny soweit ist, dass du ihn reinwerfen musst“, so der 44-Jährige weiter. Beim ersten Gegentreffer sei der Youngster das letzte Puzzleteil einer Fehlerkette gewesen. „Er kann das besser lösen, ich fand es aber beachtlich, wie er zurückgekommen ist. Beim dritten Tor, da kann keiner etwas machen. Das muss man auch mal akzeptieren.“ Vielmehr fand der Trainer, dass sich Neumann immer besser zu recht fand. „Der 1. FC Köln wird noch viel Freude an ihm haben“, sagte Kwasniok. „Es war nicht einfach für ihn, fünf Minuten vor Anpfiff zu erfahren, dass er das Derby von Anfang an spielen wird.“


Nebeneffekt der Verletzungsmisere: Der Kölner Nachwuchs bekommt unter Lukas Kwasniok eine echte Chance

Debütant Cenny Neumann im Duell mit Dortmunds Daniel Svensson
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Nebeneffekt der Verletzungsmisere: Der Kölner Nachwuchs bekommt unter Lukas Kwasniok eine echte Chance

Gegen Borussia Dortmund gab es beim FC gleich zwei Premieren: Youssoupha Niang stand das erste Mal in der Startelf und Cenny Neumann feierte sein Bundesliga-Debüt. Damit bekommen erneut Nachwuchsspieler ihre Chance beim 1. FC Köln: Kwasniok beweist weiter seinen Mut mit Talenten.

Auch durch den Ausfall von Alessio Castro-Montes gab es eine große Überraschung in der Startelf der Geißböcke gegen den BVB. Nicht die erfahrenen Marius Bülter oder Luca Waldschmidt rückten für den Belgier in die Anfangsformation, sondern Youngster Youssoupha Niang. Und auch Cenny Neumann gab in der Partie sein Debüt für die Profis des 1. FC Köln.

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Es hatte fast ein bisschen was von Jugend forscht am Samstagabend beim 1. FC Köln: Mit gerade mal 23,6 Jahren im Schnitt bot der FC die jüngste Startelf seit mehr als fünf Jahren auf. Zuletzt war die Anfangsformation am 16. Dezember 2020 bei einem 0:4 gegen Bayer Leverkusen so jung gewesen. Gegen den BVB bestand etwa die Kölner Flügelzange mit Said El Mala und Youssoupha Niang aus zwei 19-Jährigen. Für Letzteren war es nach zuvor vier Kurzeinsätzen das Debüt in der ersten Elf. Dabei bewies Kwasniok mal wieder, dass er sich nicht scheut, auf Talente zu setzen. Denn eigentlich hätte Alessio Castro-Montes als Rechtsverteidiger auflaufen sollen und Jakub Kaminski wohl eine Position weiter vorne. Da der Belgier aber nach Problemen im Abschlusstraining ausfiel, schob der Coach Kaminski nach rechts hinten. Anstatt aber als Rechtsaußen einen erfahrenen Spieler wie Luca Waldschmidt oder Marius Bülter zu bringen, entschied sich der Trainer bewusst für Niang.

Cenny Neumann der nächste Debütant in dieser Saison

Den Ausschlag für den 19-Jährigen gab letztendlich seine Laufstärke. Und der Rechtsaußen zahlte das Vertrauen mit einer engagierten Leistung zurück. So hatte der Youngster einige gute Aktionen, gab am Ende bis zu seiner Auswechslung in der 74. sogar vier Torschüsse ab – der Bestwert auf Seiten der Kölner. Neben Niang feierte außerdem ein weiterer FC-Nachwuchsspieler eine Premiere. Cenny Neumann kam kurz vor Schluss aufs Feld und damit zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz, konnte in der Zeit aber nicht mehr wirklich Einfluss nehmen. Trotzdem war er damit bereits der dritte Debütant aus dem Kölner Nachwuchs in dieser Saison. Denn auch Fynn Schenten kann bereits einige Einsatzminuten in der Bundesliga verzeichnen. So stand der Stürmer etwa beim ersten Spiel im neuen Jahr gegen den 1. FC Heidenheim sogar in der Startelf.

Damit zeigt sich, dass die Geißböcke ihre Philosophie, den Nachwuchs zu fördern, wirklich durchziehen. Und dass Kwasniok sich nicht scheut, die Talente ins kalte Wasser zu schmeißen. Gerade im Kampf gegen den Abstieg eine mutige Entscheidung. Aber auch eine, die dem Verein langfristig helfen kann. Denn durch die Einsatzminuten für die Nachwuchsspieler können die Kölner zum einen natürlich finanziell profitieren, wenn die Debütanten ihre Entwicklung fortsetzen. Zum anderen hilft es den Geißböcken, Jugendspieler zu überzeugen, zum FC zu kommen. Für sie gibt es dort eine realistische Perspektive auf Spielzeit. Neben Niang, Schenten und Neumann zeigt das ebenfalls die Entwicklung von El Mala. Der 19-Jährige, der vor anderthalb Jahren verpflichtet und wegen der Transfersperre erstmal an Viktoria Köln verliehen wurde, feierte schließlich diese Saison auch sein Debüt. Bei ihm erforderte wegen seiner starken Leistungen die Entscheidung des Trainer aber natürlich weniger Mut.

Chance für Talente durch Verletzungsmisere

Dass so viele Nachwuchsspieler zum Einsatz kommen, liegt allerdings nicht nur am Mut des Trainers. Die große Verletzungsmisere spielt dabei eine wichtige Rolle. So kam Niang gegen den BVB wie zuvor beschrieben wohl überhaupt erst durch den Ausfall von Castro-Montes zu seinem Startelfdebüt. Ähnlich ist der Fall bei Neumann, der ebenfalls von den vielen Ausfällen auf der rechten Seite profitierte. Denn neben dem Belgier standen auch Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann nicht zur Verfügung. Ohne die Verletzungen hätte das Talent, das im Sommer aus dem Nachwuchs von RB Leipzig in die Domstadt gekommen ist, womöglich nichtmal im Kader gestanden. Somit sind die Chancen für die jungen Spieler vielleicht der einzige positive Nebeneffekt der vielen Verletzungen.

Da die Geißböcke weiter von den Ausfällen gebeutelt sind, werden die Youngster wohl auch in den nächsten Wochen Einsatzzeit bekommen. Zumindest wird Kwasniok sich mit Sicherheit nicht scheuen, sie selbst in anspruchsvollen Situationen reinzuwerfen. Und damit haben die Talente die Chance, sich nachhaltig für mehr zu empfehlen. Wenn ihnen das gelingt, wird es bestimmt schon sehr bald wieder eine Startelf mit einem ähnlich geringen Altersdurchschnitt wie gegen den BVB geben – und nicht erst in fünf Jahren.


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Das nächste Debüt: Cenny Neumann könnte zur Alternative beim 1. FC Köln werden

Cenny Neumann vom 1. FC Köln debütierte gegen den BVB
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Das nächste Debüt: Cenny Neumann könnte zur Alternative beim 1. FC Köln werden

In der Aufregung um den nicht gegebenen Elfmeter gegen den BVB wäre eine erfreuliche Nachricht fast untergegangen. Cenny Neumann feiert sein Profidebüt beim 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger könnte schon bald eine spannende Alternative werden.

Der Ärger über den nicht gegebenen Elfmeter im Duell gegen den BVB war groß, die Sorge vor einem weiteren Abstieg ebenfalls. Dabei war das Profidebüt von Cenny Neumann ein positiver Aspekt des Topspiels.

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So wirklich viel deutete wohl nicht mehr auf die große Wende hin. In Überzahl hatte der BVB das Spiel gegen die Kölner im Griff, führte aufgrund der zweiten Halbzeit auch nicht unverdient. Selbst, wenn sich die Geißböcke nicht aufgaben. Für die letzten Minuten brachte der Kölner Coach noch einmal drei frische Kräfte. Und hätte Jakub Kaminski nicht noch den Anschluss hergestellt und Yan Couto regelwidrig aber unbestraft den Ball mit der Hand im Strafraum gespielt, dann wäre das Debüt von Cenny Neumann vielleicht auch nicht so in den Hintergrund geraten. Denn eben für jene letzten Minuten brachte der Kölner Coach das Eigengewächs. Der 19-Jährige hatte in den vergangenen Wochen schon mehrfach im Kader gestanden. Nun also das erste Spiel.

Die ersten Profiminuten

Neumann wurde mit einer starken Flanke in Szene gesetzt, aber auch am Abschluss entscheidend gestört. Zudem leitete der Youngster den Anschlusstreffer von Jakub Kaminski ein. Der Rechtsverteidiger hinterließ eindrucksvolle erste Spuren. Folgerichtig war das erste Profi-Spiel des 19-Jährigen ohnehin. Schon im Trainingslager in La Nucia fiel das Kölner Talent positiv auf. In der vergangenen Woche war der Youngster zum zweiten Mal in den Profi-Kader berufen worden. Und nicht wenige hatten schon da mit einem Einsatz des Rechtsverteidigers gerechnet. Denn bekanntlich ist dem FC mit den Verletzungen von Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes die gesamte rechte Schiene weggebrochen. Letzterer war eigentlich für die Begegnung gegen den BVB wieder fest eingeplant worden, musste dann aber doch passen.

Je nach Verletzung werden den Geißböcken also weiterhin die Alternativen auf der rechten Defensivseite fehlen und Neumann könnte in den Planungen des Trainers eine Rolle spielen. Der Abwehrspieler kam im vergangenen Sommer aus Leipzig nach Köln. Schon damals hatte Lukas Berg mit einer rasanten Entwicklung gerechnet. „Cenny wird bei uns die Zeit bekommen, um seine sehr guten Anlagen weiterzuentwickeln. Wir trauen Cenny zu, sehr schnell Seniorenfußball spielen zu können“, hieß es damals von Berg. Nun hat der 19-Jährige sein Profidebüt also gegeben und könnte in den kommenden Wochen weitere Einsatzminuten sammeln. Neumann durchlief seit 2019 die Nachwuchsmannschaften von RB, wurde bei den Sachsen auch zum Junioren-Nationalspieler. Vor allem der Offensivdrang des Abwehrspielers würde zum Fußball von Lukas Kwasniok passen.


Nachwuchsspieler als Alternative auf der rechten Seite? Lukas Kwasniok: „Sie sind eine Option“

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
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Nachwuchsspieler als Alternative auf der rechten Seite? Lukas Kwasniok: „Sie sind eine Option“

Mit Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes fällt nahezu die komplette rechte Seite bei den Geißböcken aus. Gegen Augsburg könnten auch Nachwuchsspieler die Lücke füllen beim 1. FC Köln: Neumann und Fürst sind für Kwasniok eine Option.

Enorm gebeutelt von Verletzungen tritt der FC die Reise zum FC Augsburg an. Gerade auf der rechten Seite müssen die Geißböcke viele Ausfällt verkraften. Das könnte eine Chance für zwei Nachwuchsspieler bedeuten beim 1. FC Köln: Neumann und Fürst sind für Kwasniok eine Option.

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Vor dem Spiel gegen den FC Augsburg am Freitag hatte Lukas Kwasniok einige schlechte Mitteilungen für die FC-Fans: „Es ist so, dass Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Linton Maina definitiv ausfallen werden.“ Zusätzlich stehen auch hinter Fynn Schenten, Said El Mala (Muskelverhärtung) und Denis Huseinbasic, der das Training am Mittwoch mit Hüftproblemen vorzeitig beenden musste, Fragezeichen. Extrem viele (potenzielle) Ausfälle. Besonders betroffen ist dabei die rechte Seite der Kölner. Durch die Muskelverletzungen von Thielmann, Sebulonsen und Castro-Montes steht fast das komplette Personal für die recht Schiene nicht zur Verfügung. Das stellt den Coach vor eine knifflige Situation. Die könnte aber gerade für einige junge Spieler zu einer Chance werden.

Chance für Neumann oder Fürst?

Denn der Trainer brachte für die rechte Schiene zwei Talente als Alternativen ins Spiel. „Cenny Neumann und David Fürst machen das gut. Lassen wir uns überraschen, sie sind auf jeden Fall eine Option“, so Kwasniok. Damit könnten einer der beiden nach Youssoupha Niang und Fynn Schenten der nächste Spieler aus dem Kölner Nachwuchs sein, der unter dem Coach sein Debüt in der ersten Mannschaft feiert. Dabei spielt ihnen in die Karten, dass der Trainer eigentlich nach den Leistungen der vergangenen Partien nicht so viele Änderungen vornehmen möchte. „Rein theoretisch könnte da ein Kaminski spielen. Oder ein Tom Krauß, einfach weil er diese physischen Voraussetzungen mitbringt. Aber du willst eigentlich nicht so viel verändern, weil du stabil warst. So spielt das auf jeden Fall eine Rolle und ist in meinen Gedanken jetzt nicht ganz weit hinten in der Schublade, dass wir einfach einen laufen lassen. Weil die Jungs das Potential mitbringen, sonst würden sie nicht bei uns trainieren“, stellte Kwasniok den Talenten eine Chance in Aussicht.

Auch physisch sieht der Coach Neumann und Fürst weit genug für die Bundesliga. Ein wichtiger Aspekt, wenn es um den Sprung vom Nachwuchs- in den Profifußball geht. Ein weiterer Vorteil für die beiden ist, dass es sich um eine Position auf der Außenbahn handelt. „Es ist nochmal was anderes, eine zentrale Position vielleicht einzunehmen. Wenn du einen zentralen Innenverteidiger mit 19 da reinwirfst, ist das ein bisschen was anderes als vielleicht auf der rechten Schiene, wo beide Tore nicht ganz so nah an deinen Aktionen sind und Fehler eher verziehen werden. Weil die natürlich in der Aufregung passieren können“, meinte der Trainer. So haben Neumann und Fürst eher weniger Druck auf der rechten Seite. Dabei hat Kwasniok „vollstes Vertrauen in die Jungs“.

Bisher in der zweiten Mannschaft und U19 aktiv

Damit können sich die beiden Talente durchaus Hoffnung machen, dass einer von ihnen am Freitag in Augsburg seine Premiere im Profifußball feiern darf. Neumann, der im Sommer aus dem Leipziger Nachwuchs nach Köln gekommen war, kommt bisher in dieser Saison auf zwölf Einsätze bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga. Dort hat sich der 19-Jährige zuletzt auf der rechten Schiene festgespielt. So stand er in den vergangenen acht Partien immer in der Startelf, spielte häufig auch durch. Fürst dagegen kam bisher nur in der U19 zum Einsatz. Dort durfte der Rechtsverteidiger unter anderem auch in vier von fünf Youth-League-Spielen ran. Beide konnten so schonmal Kwasniok auf sich aufmerksam machen. Und zumindest im Kader wird angesichts der vielen Ausfälle sehr wahrscheinlich ein Platz für mindestens einen der beiden frei sein.

Zurückhaltung, einem der beiden eine Chance zu geben, hat der Trainer nach eigener Aussage zumindest schonmal nicht. „Ich scheue mich nicht davor, die einfach reinzuwerfen, weil ich auch das Gefühl hab, dass die Mannschaft sehr stabil in sich ist“, erklärte der Coach. So können die erfahreneren Profis den potenziellen Debütanten Sicherheit geben. Ob Kwasniok das trotzdem vorhandene Risiko eingehen wird und einen der beiden bringt, wird sich zeigen. Hoffnung werden Neumann und Fürst nach den Aussagen des Trainers aber auf jeden Fall haben.


Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Cenny Neumann im Dress er Junioren-Nationalmannschaft
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Bewährungsprobe in Spanien? Schafft Cenny Neumann den Sprung bei den Profis des 1. FC Köln?

Er ist einer der zahlreichen Talente in der FC-Akademie: Der Stern von Cenny Neumann ging im ersten Youth-League-Einsatz der U19 richtig auf, seither startet der Rechtsverteidiger durch. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar im Bundesliga-Kader – und könnte dort nach der Weihnachtspause sogar noch häufiger auftauchen. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

Im Kölner Nachwuchs gehört er wohl zu den vielversprechendsten Talenten. Zumindest scheint der 18-Jährige besonders in den Fokus von Lukas Kwasniok und Co. gerückt zu sein. Wird Cenny Neumann der Backup beim 1. FC Köln?

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Sein Stern ging beim ersten Youth-League-Einsatz der U19 in Luxemburg so richtig auf. Cenny Neumann kurbelte das Spiel der FC-Talente auf dem rechten Flügel immer wieder an und belohnte sich für seinen starken Auftritt sogar mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg des FC. „Er ist ein toller Fußballer, vom Mindset schon sehr erwachsen. Der wird spannend“, urteilte der U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nach der Partie in Luxemburg. Für den 18-Jährigen sollte es zwar der bislang einzige Europapokal-Auftritt für die Kölner bleiben, doch die Duftmarke war gesetzt.

Großes Potenzial

Der 1,78 Meter große Rechtsverteidiger wechselte erst im Sommer aus der U19 von RB Leipzig ans Geißbockheim, absolvierte für Leipzig bereits sechs Youth-League-Einsätze. Der Start in der Domstadt verlief noch holprig, Neumann laborierte noch an den Folgen seines Syndesmosebandrisses im rechten Sprunggelenk und verpasste die ersten Wochen. Danach startete der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler aber durch. Bei der U21, für die er eigentlich im Sommer verpflichtet worden war, gehörte er in den letzten Partien vor der Winterpause zum Stamm-Personal, ließ gegen Dortmunds U23 einen weiteren Treffer in dieser Saison folgen.

Das Potenzial des Außenverteidigers blieb natürlich auch dem Team um Bundesliga-Coach Lukas Kwasniok nicht verborgen. Die Personal-Not in der Abwehr kam dabei auch Cenny Neumann zugute, der sich im Training präsentieren durfte. Bei der 0:2-Derby-Pleite in Leverkusen stand der gebürtige Chemnitzer sogar einmal im Bundesliga-Aufgebot des FC, blieb dabei aber noch ohne Einsatz. Das könnte sich nach der kurzen Weihnachtspause aber ändern, ist der FC doch rechts hinten nicht sonderlich breit aufgestellt. Jusuf Gazibegovic hat den FC auf Leihbasis nach Graz verlassen, Rav van den Berg ist für zwei Spiele gesperrt. Neumann dürfte daher zumindest die Chance erhalten, sich im Trainingslager im spanischen La Nucia Anfang Januar weiter aufzudrängen.

Vertrag bis 2028

„Er macht einen sehr guten Eindruck“, urteilte Kwasniok unlängst und ergänzte: „Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht.“ Mit Blick auf den Platzhirsch Sebastian Sebulonsen spekulierte der Coach: „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen. Das deutete auch Kwasniok an: „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann jedenfalls hat auf jeden Fall Zeit zur Entwicklung am Geißbockheim: Der Vertrag des Talents läuft bis Sommer 2028. Bis dahin, so die Hoffnung aller Beteiligten, soll Neumann den Durchbruch geschafft haben. Die letzten Wochen waren jedenfalls vielversprechend.

Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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Lukas Kwasniok über mögliche Transfers und die Chancen von Nachwuchsspieler Cenny Neumann

In knapp zwei Wochen öffnet das Winter-Transferfenster. Ob die Geißböcke dort noch einmal nachlegen werden, ist nicht sicher gesagt. Stellschrauben gibt es aber sicher beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Zuletzt trainierte er bei den Profis mit, am vergangenen Wochenende stand er das erste Mal im Kader der Geißböcke: Cenny Neumann ist einer der Zukunftshoffnungen bei den Geißböcken. Und offenbar darf sich der Rechtsverteidiger Hoffnungen auf mehr machen beim 1. FC Köln: Das sagte Lukas Kwasniok über mögliche Transfers auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

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Dass die Kölner im Winter Handlungsbedarf haben, hat sich in den vergangenen Monaten vor allem in der Defensive gezeigt – notgedrungen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns drei bis vier Spieler ausfallen. Das war – wenn man die Spiele jetzt Revue passieren lässt – der Gamechanger in negativer Hinsicht“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin. „Wir haben hinten reaktiv basteln müssen, was dazu geführt hat, dass wir in der Offensive nicht mehr so in den Abläufen drin gewesen sind.“ Immerhin kehren nun Dominique Heintz und möglicherweise in der Wintervorbereitung in Spanien Joel Schmied wieder zurück. Für den Kölner Coach eine wichtige Entlastung. Dann sei man wieder „breiter aufgestellt“. Unter der Woche hatte der Trainer bei „Sky“ noch angedeutet, dass man aber durchaus die Augen nach einer Verstärkung in der Innenverteidigung offen hält.

„Er macht einen sehr guten Eindruck“

Für eine erste Entspannung hatte bereits die Genesung von Rav van den Berg gesorgt. „Auch da ist es so, dass Rav jetzt wieder da ist. Er muss dann eben im Rhythmus bleiben. Ich glaube, dass sich mit der Rückkehr die absolute Not dann auch etwas erübrigt“, sagte Kwasniok. Aktuell sei es noch ein wenig dünn. Doch der Trainer erklärte, dass Heintz eine Option für Samstag sei. Nach dem Abgang von Jusuf Gazibegovic stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der FC auch noch einmal auf der rechten Abwehrseite nachbessert. „Das wird die Vorbereitung zeigen. Ich finde, dass Cenny Neumann echt einen guten Eindruck macht“, sagte der Coach. „Wenn man sich so die Geschichten von jungen Spielern anschaut, dann funktionieren die nur dann, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung geben wird. Ansonsten wäre es für einen Lennart Karl auch ein bisschen schwieriger geworden, wenn jetzt der Woltemade-Deal geklappt hätte.“

Neumann hatte in der vergangenen Woche erstmals im Kader der Profis gestanden. Der Rechtsverteidiger trainierte auch bereits bei den Profis mit und könnte auch mit ins Trainingslager nach Spanien reisen. „Er macht einen sehr sehr guten Eindruck. Das werden wir dann im Januar noch einmal unter die Lupe nehmen und dann entscheiden, in welche Richtung es dann geht“, erklärte der Coach. „Wir haben mit Seb einen auf der Position, der einfach nicht verletzungsanfällig ist. Das heißt, du musst jetzt nicht zwangsläufig einen holen, der auf jeden Fall zu 100 Prozent vom ersten Tag dann auch sofort da ist. Wir haben uns darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht.“ Neumann könnte also durchaus in den Planungen eine Rolle spielen.

Die Kölner werden sich aber sicherlich dennoch den Markt genau anschauen. Das hatten die Kölner Verantwortlichen in den vergangenen Wochen bereits durchblicken lassen.