Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

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Vom FC über England zum HSV: Damion Downs erwartet ein „besonderes Spiel“ und will endlich wieder treffen

Im Kellerduell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV steht viel auf dem Spiel. Im Fokus: Ex-Kölner Damion Downs, der beim HSV noch auf seinen ersten Scorerpunkt wartet, aber dennoch das Vertrauen von Trainer Merlin Polzin genießt. Nun geht es gegen seinen Ex-Club, den 1. FC Köln: Wiedersehen mit Damion Downs.

Am Samstagabend steht automatisch ein Ex-Kölner im Fokus: Damion Downs. Bislang will es noch nicht rundlaufen für den Angreifer. Das soll sich ausgerechnet gegen den Ex-Club ändern.

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Das Spiel am Samstagabend zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV hat alles, was es braucht, um als Schicksalsspiel zu gelten. Denn da treffen nicht nur zwei absolute Traditionsclubs vor altehrwürdiger Kulisse bei Flutlicht aufeinander, beide befinden sich auch noch in Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen. Bei den Rothosen von Merlin Polzin schrillen die Alarmglocken dank des Aufwärtstrends der Hamburger zuletzt etwas leiser als bei den Gästen. Die wiederum nur noch die bessere Tordifferenz vom Relegationsplatz trennt. Und inmitten dieser Gemengelage kommt es zum Wiedersehen mit Damion Downs, der seit dem vergangenen Winter in der Hansestadt weilt.

Trotz fehlender Scorer: HSV-Coach Polzin setzt auf Downs

Seit seiner Rückkehr in die Bundesliga aus dem südenglischen Southampton wartet der 21-Jährige noch auf seinen ersten Scorerpunkt, genießt aber dennoch das Vertrauen seines Trainers. Zumindest wenn er fit ist erhielt er häufig den Vorzug im Hamburger Sturmzentrum. Der HSV-Kader mangelt nicht an Alternativen auf der Downs-Position. Gerade deshalb wirft die Entscheidung gegen Königsdörffer Fragen auf. Der Angreifer gehört zusammen mit Shootingstar Luka Vušković und der Leihgabe Fábio Vieira von Arsenal FC zu den produktivsten Offensivspielern der Hamburger in dieser Saison.

Downs‘ Qualitäten lassen sich aber eben nicht in Toren quantifizieren, meint zumindest sein Trainer Merlin Polzin. Der Hamburger Coach messe seinen Schützling nicht ausschließlich nach der Anzahl an der Torbeteiligungen. Der Deutsch-Amerikaner bringe in seiner Offensive anderweitig viel auf den Rasen. „Wir bewerten den Spieler nicht nur daran, wie oft du im Ballbesitz Lösungen findest, sondern auch daran, was in den Minuten passiert, in denen du den Ball nicht hast. Und das sind meistens deutlich mehr als andersherum. Und das macht er einfach extrem gut, weil er das Pressing steuern und auslösen kann und für die Mitspieler Räume freizieht. Trotzdem ist es mir wichtig, noch einmal zu betonen, dass es weniger eine Entscheidung von mir oder von uns für den einen und gegen den anderen ist, sondern eine Entscheidung für die Mannschaft und dafür, wie wir erfolgreich sein können.“

Verpflichtet als Strafraumstürmer

Allerdings blendet diese Argumentation einen wichtigen Punkt aus. Der HSV hatte Downs ursprünglich auch deshalb verpflichtet, weil im Kader ein klassischer Mittelstürmer fehlte, der im Strafraum für Gefahr sorgt. Downs Abschlussverhalten in seiner letzten Saison beim FC schien den Kaderplanern des HSV attraktiv. Denn der Offensivspieler erzielte neun seiner zehn Saisontore in der Zweitligasaison 2024/2025 von innerhalb des Strafraums. Diese Qualität ist dem 1,90 m großen Stürmer in dieser Saison allerdings abgegangen. Seit seinem Wechsel aus der 2. Bundesliga zur Championship als absoluter Wunschtransfer des ehemaligen Southampton-Coachs Will Still kam er für die „Saints“ nur auf eine Vorlage- bisher bekanntlich Downs´ einziger Scorer wettbewerbsübergreifend. In England gingen Presse und Anhänger hart ins Gericht mit dem glücklosen Goalgetter, der den Tapetenwechsel von England nach Hamburg dankend annahm.

Damion Downs: „Ich bin kein fertiges Produkt“

Im Interview mit come-on-fc.com blickte Downs auf seine Zeit in England zurück: „Man merkt in vielen Situationen, dass es in England einfach viel physischer zugeht. Man geht vielleicht mit ein, zwei blauen Flecken mehr nach Hause. Du hast nach dem Spiel dann auch mal ein paar Schmerzen mehr.“ Von den ausbleibenden Scorerpunkten lässt sich der 21-Jährige dennoch nicht aus der Ruhe bringen: „Ich bin ein junger Spieler, der sich weiterentwickeln muss. Ich bin kein fertiges Produkt, wie man im Fußball sagt. Dementsprechend nehme ich jeden Tag so, dass ich mich bestmöglich weiterentwickeln kann.“ Die nächste Gelegenheit dazu könnte ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Club kommen.

Im „besonderen Spiel“ mit Köln steht für den HSV nicht nur ein wichtiger Schritt im Abstiegskampf auf dem Spiel. Gleichzeitig bietet sich für Downs die Chance, seine Torflaute auf der größten Bühne des Wochenendes (Samstag, 18:30 Uhr, abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) zu beenden. Und genau das hat er angekündigt. Downs will treffen und gewinnen. Immerhin: Dann wolle der Spieler nicht jubeln, sagte Downs.


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Interview: Damion Downs über das Derby-Tor, sein Wiedersehen mit dem FC und einem möglichen Trikottausch

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Interview: Damion Downs über das Derby-Tor, sein Wiedersehen mit dem FC und einem möglichen Trikottausch

Der Angreifer wechselte vergangenen Sommer vom Rhein zum FC Southampton. Im Winter zog es den Stürmer dann zurück in die Bundesliga. Seit Januar stürmt der 21-Jährige nun für den Hamburger SV. Mit come-on-fc.com spricht der Ex-Kölner über das vergangene Jahr, die Zeit bei den Geißböcken und das Duell des HSV gegen den 1. FC Köln: Damion Downs im Interview.

Beim FC Southampton lief es für den Ex-Kölner nicht immer glücklich, beim HSV fühlt sich der Stürmer sehr wohl. Der 21-Jährige sprach mit come-on-fc.com unter anderem über seine Wiedersehen mit den ehemaligen Weggefährten und die Vorfreude auf die Begegnung.

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Die Fragen stellte Hendrik Broschart für come-on-fc.com

Herr Downs, Sie haben den 1. FC Köln im vergangenen Jahr mit Ihren Toren maßgeblich zurück in die Bundesliga geschossen. Wie blicken Sie heute, mit ein paar Monaten Abstand, auf Ihre Zeit in Köln zurück – was sind die ersten Bilder, die Ihnen in den Kopf kommen?

Damion Downs: Als erstes kommt da natürlich der Aufstieg. Das war für jeden von uns ein extrem schöner Moment. Aber ich habe in der Jugend auch einige gute Momente gehabt. Zum Beispiel den DFB-Pokal der Junioren gewonnen. Allgemein waren die zahlreichen Erfahrungen, die ich in den vielen Spielen für den FC machen durfte, etwas Besonderes. Ich habe den 1. FC Köln schon in besonderer Erinnerung behalten.

Ihr erstes Bundesligator im Derby in Mönchengladbach und der Last-Minute-Treffer gegen Union Berlin haben viele FC-Fans geprägt. Welche dieser Momente sind für Sie persönlich die größten Highlights Ihrer Kölner Zeit – und warum?

Damion Downs: Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als das erste Bundesliga-Tor im Derby gegen Gladbach zu erzielen. Der Treffer gegen Union war aber auch ein extrem wichtiges Tor – das am vorletzten Spieltag. Es waren beides schöne Momente, an die ich mich gerne zurückerinnere.

Sie haben sich im Sommer 2025 bewusst für Southampton und damit für den Schritt nach England entschieden. Was hat damals den Ausschlag gegeben, Deutschland zu verlassen und in die Championship zu gehen?

Es war eine sehr gute Erfahrung

Damion Downs: Ich wollte immer in England spielen. Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, habe ich mich gefreut, den nächsten Schritt machen zu können. Ich wollte weitere Erfahrungen im Fußball sammeln.

Der Unterschied ist aber vermutlich ein großer. Die Championship gilt als extrem physische, dichte Liga mit hohem Rhythmus. Was waren die größten Umstellungen für Sie?

Damion Downs: Das stimmt. Man merkt in vielen Situationen, dass es in England einfach viel physischer ist, dass man vielleicht mit ein, zwei blauen Flecken mehr nach Hause geht. Du hast nach dem Spiel dann auch mal ein paar Schmerzen mehr (schmunzelt).

Aus der Ferne betrachtet, erscheint die Phase bei Southampton nicht die glücklichste. Wie blicken Sie auf die Zeit in England zurück?

Damion Downs: Es war eine sehr gute Erfahrung – persönlich, aber auch fußballerisch. Es war für mich eine sehr lehrreiche und deswegen auch eine gute Zeit.

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
Sie sind im Winter nach Hamburg gewechselt und waren der erste Neuzugang des HSV in diesem Transferfenster. Wie haben Sie Ihre ersten Wochen im Klub erlebt – in der Kabine, in der Stadt, im Alltag am Volkspark?

Damion Downs: Extrem gut. Es ist eine sehr geile Truppe. Das ganze Trainerteam, der Staff – das ist alles top. Ich habe mich direkt sehr wohl gefühlt. Die Jungs haben es mir aber auch sehr einfach gemacht. Die Erlebnisse, die ich bisher machen durfte, waren sehr schön.

Sportlich sind Sie beim HSV bislang noch nicht so zum Zug gekommen, wie Sie es sich wahrscheinlich erhofft hatten. Wie gehen Sie mit dieser Situation um, gerade mit Blick auf das Duell gegen Köln, das für Sie ja eine besondere Bühne ist?

Damion Downs: Ich bin ein junger Spieler, der sich weiterentwickeln muss. Ich bin kein fertiges Produkt, wie man im Fußball sagt. Dementsprechend nehme ich jeden Tag so, dass ich mich bestmöglich weiterentwickeln kann.

Es überwiegt die Vorfreude

Was überwiegt vor diesem Wiedersehen mit Ihrem Ausbildungsverein: Vorfreude, Nervosität, Sentimentalität – oder letztlich doch der ganz nüchterne Profi-Blick auf ein wichtiges Ligaspiel?

Damion Downs: Es überwiegt die Vorfreude, aber es ist natürlich auch ein sehr wichtiges Spiel. Es wird schon ein besonderes Spiel für mich, aber ich versuche, mir nicht den Kopf zu sehr darüber zu zerbrechen.

Haben Sie schon mit ehemaligen Mitspielern aus Köln über das Duell gesprochen – gibt es kleine Wetten, Sticheleien oder besondere Abmachungen für den Moment, wenn Sie sich im Volksparkstadion wiedersehen?

Damion Downs: Mit Denis Huseinbasic bin ich immer mal wieder im Austausch. Aber auch mit Spielern, mit denen ich in der Jugend zusammengespielt habe. Vor dem Spiel gab es jetzt aber keinen Austausch mehr. Sticheleien auch nicht. Der Trikottausch mit Denis Huseinbasic war eigentlich schon geplant, aber da muss man mal sehen, wie das am Wochenende wird…

Was nehmen Sie sich für das Wochenende vor?

Damion Downs: Ein Tor schießen und gewinnen. Aber Jubeln muss ich dann nicht.


Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV

Es gibt also schon bald das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV. Der Stürmer wird für ein halbes Jahr ausgeliehen. Die Rothosen haben eine Kaufoption.

Es war ein Wett-Buhlen zweier großer Konkurrenten um den ehemaligen Spieler des 1. FC Köln, das Rennen ist nun entschieden: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV und kehrt zurück in die Bundesliga. Das berichtet die „Bild“.

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Wenn der FC Mitte März im Volksparkstadion zu Gast ist, wird es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben. Damion Downs wird dann voraussichtlich das Trikot der Rothosen tragen. Der Stürmer hat sich für eine Rückkehr in die Bundesliga entschieden und wie die „Bild“ nun berichtet erhält der HSV den Zuschlag. Downs befindet sich demnach schon in Hamburg und soll am Dienstag den Medizincheck absolvieren. Der 21-Jährige wird bis zum Sommer vom FC Southampton ausgeliehen. Die Hanseaten besitzen laut dem Boulevardblatt eine Kaufoption, die feste Ablöse soll in diesem Fall bei zehn Millionen Euro liegen. Der FC hatte Downs im vergangenen Sommer für feste acht Millionen Euro plus Boni nach England ziehen lassen.

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Bei den Saints wurde der Stürmer allerdings wie berichtet nicht glücklich. Der ehemalige U21-Nationalspieler kam in elf Championship-Begegnungen insgesamt 280 Minuten zum Einsatz. Seit Ende November spielte Downs gar nicht mehr – allerdings auch aufgrund einer kleineren Verletzung. Für die Saints bereitete der Angreifer in 14 Pflichtspielen einen Treffer vor, selbst war Downs aber nicht erfolgreich. Nun gibt es in der Bundesliga den nächsten Anlauf. Wohl auch, um sich in der Nationalmannschaft wieder ins Gespräch zu bringen. Downs würde gerne an der WM in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Zuletzt wurde der 21-Jährige nicht mehr für die US-Auswahl berücksichtigt.

Beim HSV gibt es offensichtlich keine Bedenken, um die jüngste Formschwäche des Stürmers. Im Gegenteil, laut „Bild“ habe eine ihm aufgezeigte Stärke-Schwäche-Analyse am Ende den Ausschlag für Downs gegeben. Die Rothosen waren auf der Suche nach einem wuchtigen Stürmer, der mit Tempo bei Umschaltmomenten den Unterschied machen kann. Diese Aufgabe soll nun Damion Downs übernehmen. Der FC hatte im Sommer versucht, das Eigengewächs zu halten. Der Reiz, in der Championship und in England Fuß zu fassen, war zu groß.


Ex-Spieler des 1. FC Köln: Der nächste Bundesligist will Damion Downs verpflichten

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Ex-Spieler des 1. FC Köln: Der nächste Bundesligist will Damion Downs verpflichten

Eine Rückkehr in die Bundesliga wird wahrscheinlicher für einen Ex-Spieler des 1. FC Köln: Werder Bremen will Damion Downs verpflichten. Der Stürmer steht damit im Fokus von zwei Konkurrenten der Geißböcke.

Möglicherweise gibt es schon in der Rückrunde ein Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Nach dem Hamburger SV will nun auch Werder Bremen Damion Downs verpflichten.

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Ausgerechnet der große Rivale macht dem Hamburger SV nun Konkurrenz im Buhlen um Kölns Ex-Stürmer Damion Downs. Wie „Sky“ berichtet, soll sich Bremen bereits nach dem Angreifer erkundigt haben. Downs war bekanntlich im vergangenen Sommer vom 1. FC Köln nach England zum FC Southampton gewechselt. Bei den „Saints“ wird der Stürmer bislang aber nicht glücklich. In der Liga kam der 21-Jährige bislang elf Mal zum Einsatz, bereitete einen Treffer vor und hat sich sonst noch gar nicht auf das Scorerboard gebracht. Zuletzt kam der Angreifer nicht mehr zum Einsatz, ein Wechsel scheint daher eine gute Option. Zumal es für den Stürmer auch um die WM-Teilnahme mit den USA geht. Downs hatte sich gegen den DFB entschieden, war zunächst auch nominiert, zuletzt aber nicht mehr berücksichtigt worden.

Wichtiger Karriereschritt

Ein Wechsel in die Bundesliga könnte sich also als wichtiger Karriereschritt entpuppen. Nach Informationen von come-on-fc.com gibt es sogar noch weitere Interessenten aus der Bundesliga. Laut englischen Medien ist Southampton aber nur bereit den Spieler abzugeben, wenn ein adäquater Ersatz für die Offensive gefunden wird. Den gibt es bislang noch nicht. Werder Bremen soll laut der Deichstube zudem auch noch an weiteren Stürmern interessiert sein. So sollen auch Fraser Hornby oder Nelson Weiper auf der Liste von Werder stehen. Beim FC hatte man Downs einen neuen Vertrag vorgelegt, doch der Stürmer hatte sich gegen einen Verbleib entschieden und war für eine festgeschriebene Summe von acht Millionen Euro plus Boni nach England in die zweite britische Liga gewechselt. Das hatte dem FC wiederum Spielraum für den Transfermarkt im Sommer ermöglicht.

Auch durch die Einnahmen aus Transfers mit Downs und Max Finkgräfe war Thomas Kessler in der Lage, ein Dutzend neuer Spieler zu verpflichten, der Mannschaft ein neues Gesicht zu verleihen.


Liga-Konkurrent offenbar an Damion Downs interessiert

Damion Downs spielt beim Gold Cup
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Liga-Konkurrent offenbar an Damion Downs interessiert

Kommt es schon bald zum Bundesliga-Comeback des Ex-Kölners? Wie der „Kicker“ berichtet könnte der Stürmer schon im Winter auf Leihbasis nach Deutschland zurückkehren. Allerdings nicht zum 1. FC Köln: Der HSV soll an Damion Downs interessiert sein.

Beim FC war er in der vergangenen Saison noch ein Garant für den Aufstieg, beim FC Southampton will es so gar nicht rund laufen für den Ex-Stürmer des 1. FC Köln: Der HSV soll an Damion Downs interessiert sein.

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Gerade einmal 16 Treffer erzielte der Hamburger SV im bisherigen Saisonverlauf. Nur die drei Tabellenkinder waren bislang noch seltener erfolgreich. Kein Wunder also, dass es im Winter Verstärkungen in der Offensive geben soll. Und die könnte aus England kommen. Wie der „Kicker“ berichtet beschäftigen sich die Rothosen mit einer Leihe von Damion Downs, sollen sich sogar beim HSV bereits erkundigt haben. Der Stürmer kommt in der zweiten britischen Liga bislang so gar nicht zurecht. Bei seinem ersten Auftritt im Sommer bereitete Downs noch einen Treffer vor, anschließend herrschte Flaute. Und die führte auch dazu, dass der 21-Jährige zuletzt gar nicht mehr berücksichtigt wurde. Fünf Mal wurde Downs nicht in den Kader berufen, steht auf dem Abstellgleis.

Zuletzt fünf Mal nicht im Kader

Besonders bitter: Downs hatte sich auch für die Nationalmannschaft der USA entschieden, um an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr teilzunehmen. Doch ohne Spielzeit könnte das ein schwieriges Unterfangen werden. Zuletzt wurde der Stürmer nicht mehr berücksichtigt. Ein Wechsel könnte wenige Monate vor Beginn des Endturniers die Situation noch einmal grundlegend verändern. Für den HSV wäre eine Leihe somit eine Win-Win-Situation. Denn die Rothosen brauchen dringen Offensivkräfte, könnten mit einem Leihkonstrukt eine hohe Ablösesumme umgehen. Downs war im vergangenen Sommer für rund acht Millionen Euro auf die Insel gewechselt. Aktuell wird der Marktwert bei transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt. Für viel weniger würden die „Saints“ den 21-Jährigen sicher nicht abgeben wollen.

Beim FC hätte man den Angreifer gerne behalten. Kein Wunder, der Stürmer erzielte in der vergangenen Spielzeit zehn Treffer, bereitete fünf weitere vor. Downs lag ein neues Arbeitspapier vor. Doch der Stürmer entschied sich für einen Wechsel nach Südengland.


Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
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Zwischen La Liga-Hoffnung und Bankfrust – Kontrastprogramm für Ex-Youngster des 1. FC Köln

Während der FC entspannt ins zweite Saisondrittel geht, erleben drei Ex-Kölner völlig unterschiedliche Fußballwelten nach ihrem Weggang vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs – drei FC-Abgänge im Check.

Ihre Wechsel waren mit Wirbel verbunden, mittlerweile fällt der Abschied angesichts des guten Saisonstarts nicht mehr so schwer. FC-Abgänge im Check: Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

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Das erste Saisondrittel eignet sich hervorragend für ein belastbares Zwischenfazit. Das zeigt sich dieser Tage nicht nur beim 1. FC Köln, sondern auch andernorts. Beim FC Augsburg und beim FSV Mainz 05 mussten die Cheftrainer Sandro Wagner und Bo Henriksen nach missratenen Saisonstarts bereits gehen. Beim 1. FC Köln herrscht unterdessen Zufriedenheit: Coach Lukas Kwasniok attestierte seiner Mannschaft im Interview mit der „Bild“ glatt Schulnote Zwei. Alles bestens also, mit ein wenig Optimierungspotenzial an der ein oder anderen Stellschraube. Während der Saisonstart des 1. FC Köln also bereits eingeordnet wurde, lohnt sich nun ein Blick über den Tellerrand auf jene Personalien, die den Verein im Sommer verlassen haben. Im Fokus stehen dabei drei Akteure aus dem Kölner Nachwuchs. Wie schlagen sich Max Finkgräfe, Tim Lemperle und Damion Downs bei ihren neuen Vereinen?

Max Finkgräfes schwieriger Start in Leipzig

Im Sommer wechselte Max Finkgräfe vom Geißbockheim zu RB Leipzig. Kurz nach seiner Ankunft folgte jedoch ein empfindlicher Dämpfer für seine Entwicklung. Eine Innenbandverletzung setzte ihn mehrere Wochen außer Gefecht und erst seit November gilt er wieder als vollständig einsatzbereit. Entsprechend lange musste der 21-Jährige warten, bis er erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auf dem Rasen stehen durfte. Am elften Spieltag war es schließlich so weit: RB-Trainer Ole Werner wechselte ihn gegen Werder Bremen tief in der Nachspielzeit ein. Eine Minute später beendete Schiedsrichter Martin Petersen die Partie. Auch im DFB-Pokal zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Ost-Duell mit dem 1. FC Magdeburg kam Finkgräfe in der 82. Minute für Antonio Nusa ins Spiel. In beiden Einsätzen durfte er nicht auf seiner angestammten Position links in der Viererkette spielen, sondern kam als offensiver Flügelspieler zum Einsatz.

An seiner geringen Einsatzzeit in Liga und Pokal dürfte sich in absehbarer Zeit wenig ändern. Nationalspieler David Raum präsentiert sich in herausragender Form, stand in dieser Saison jede mögliche Spielminute für die Roten Bullen auf dem Platz und führt den Tabellenzweiten zudem als Kapitän an. Für Finkgräfe ergibt sich damit kurzfristig kaum eine realistische Perspektive auf regelmäßige Einsätze. Ole Werner äußerte sich zur schwierigen Ausgangslage seines Youngsters zuletzt demonstrativ zuversichtlich und erklärte gegenüber der „Bild“: „Wir sind total überzeugt von ihm. Er entwickelt sich im Training Schritt für Schritt. Max ist einfach ein guter Junge und Fußballer bei dem wir ganz bewusst einen langfristigen Plan verfolgen. Deshalb ist es auch so, dass ich für den Moment sehr zufrieden bin“.

Tim Lemperle – Aus der Domstadt nach Madrid?

Der Wechsel zur TSG Hoffenheim hat sich für Tim Lemperle bislang als voller sportlicher Erfolg erwiesen. Unter Cheftrainer Christian Ilzer knüpft der Offensivspieler nahtlos an seine überzeugenden Leistungen aus der vergangenen Saison an. In elf Partien erzielte der 23-Jährige bisher vier Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Damit hat sich Lemperle in kurzer Zeit zu einer festen Größe im Hoffenheimer Angriff entwickelt und zeigt eine beeindruckende Konstanz.

Damit der positiven Nachrichten noch nicht genug: Laut Informationen von „Sky“ soll seine Entwicklung Begehrlichkeiten in der spanischen La Liga geweckt haben. Demnach steht Lemperle bei Atlético Madrid auf der Beobachtungsliste. Der Verein von Trainer Diego Simeone soll besonders von einer Kombination aus Geschwindigkeit, Physis und Torgefahr angetan sein, die den gebürtigen Frankfurter auszeichnet.

England bleibt ein hartes Pflaster für Damion Downs

Der Neustart beim FC Southampton hatte für Damion Downs zunächst alle Zutaten einer Erfolgsgeschichte. Nach seinem Wechsel aus Köln präsentierte sich der junge Mittelstürmer in der Vorbereitung torgefährlich und hinterließ beim Testspielsieg gegen Espanyol Barcelona sofort einen guten Eindruck.

Doch bereits wenige Wochen später wich die anfängliche Aufbruchsstimmung der ernüchternden Realität. Downs gelang es nicht, sich dauerhaft in der Startelf festzusetzen, und der erhoffte Durchbruch in der körperlich intensiven zweiten englischen Liga blieb aus. In der bisherigen Spielzeit stand er in der Liga nur ein einziges Mal von Beginn an auf dem Platz. Obwohl er als zentraler Angreifer verpflichtet wurde, der dem Premier-League-Absteiger mehr Durchschlagskraft verleihen sollte, wartet er weiterhin auf seinen ersten Treffer im Trikot der „Saints“. Seine Aktionen wirken oft zu unauffällig und im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern findet er derzeit nur selten die nötige Bindung. Auch seine körperlichen Vorteile kann der 1,92 Meter große Stürmer bislang nicht konsequent einbringen.

Die sportlich schwierige Phase Southamptons mündete Anfang November in einem Trainerwechsel. Der Verein trennte sich von Will Still und übergab die Verantwortung an Interrimstrainer Tonda Eckert. Für Downs hätte dieser Schritt eine Gelegenheit zum Neustart sein können, doch bislang blieb die erhoffte Wende aus. In vierzehn Pflichtspielen kam der 21-Jährige auf etwas mehr als 400 Einsatzminuten. Zuletzt saß er beim Duell mit dem FC Millwall über die volle Distanz auf der Bank.

Kein Anlass zur Panik

Die Wege von Tim Lemperle, Max Finkgräfe und Damion Downs könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Lemperle in Hoffenheim voll einschlägt, kämpft Finkgräfe in Leipzig um Spielzeit und Downs sucht in Southampton noch seinen Rhythmus. Für letztere wird deutlich, wie anspruchsvoll der Sprung in ein neues, ungewohntes Umfeld sein kann. Fest steht: Es wäre zu kurz gedacht, ihre Wechsel so früh in der Saison schon als gescheitert zu verurteilen.

Damion Downs findet nach seinem Abschied vom 1. FC Köln nicht in die Spur, es bleibt nicht viel Zeit

Damion Downs feiert A-Länferspieldebüt
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Damion Downs findet nach seinem Abschied vom 1. FC Köln nicht in die Spur, es bleibt nicht viel Zeit

In Köln wollte man den Angreifer eigentlich gerne behalten, doch der Youngster hatte andere Ideen, wechselte zum FC Southampton. Auch, um sich für die WM in den USA zu empfehlen. Doch auf mehr Einsatzzeit kommt der 21-Jährige nicht als beim 1. FC Köln: Ex-Stürmer Damion Downs steht aktuell auf dem Abstellgleis.

So richtig rund will es nach dem Wechsel zum FC Southampton nicht laufen. Gerade einmal auf 100 Minuten Einsatzzeit kommt der ehemalige Top-Scorer des 1. FC Köln: Ex-Stürmer Damion Downs steht aktuell auf dem Abstellgleis.

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Englische Wochen in der Championship heißt es dieser Tage für Damion Downs beim FC Southampton. Nur von einer besonders großen Doppelbelastung kann bei dem Stürmer aktuell keine Rede sein. Downs spielt in England bislang eine untergeordnete Rolle und das ist für den Angreifer Gift im Kampf um eine Teilnahme an der WM im eigenen Land. Zumindest würde Downs gerne für die USA an dem Endturnier teilnehmen. Aktuell ist der Stürmer allerdings kein Teil des US-Kaders und die ganz großen Bewerbungen hat der 21-Jährige bislang nicht abgegeben. Auf die glorreiche Zeit in Köln, inklusive Aufstieg oder Rückkehr in die Bundesliga, folgt nun eine bittere Phase der Karriere in Engand.

Zuletzt kaum Einsatzzeit

Am Dienstagabend saß der Stürmer einmal mehr zunächst auf der Bank, kam für die Schlussphase, konnte aber die 1:3-Pleite beim FC Bristol mit Gerhard Struber nicht verhindern. Eigentlich ist der FC Southampton als Aufstiegskandidat in die Saison gestartet, hat rund 60 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben und befindet sich nach elf Spieltagen auf Platz 17 der Championship, in Reichweite der Abstiegsplätze. Bei den Fans macht sich der Unmut breit und der richtet sich auch gegen den Stürmer, den sich der Zweitligist rund neun Millionen Euro kosten ließ. Bekanntlich kam Downs mit der Empfehlung von elf Toren und sechs Vorlagen. Die Geißböcke hätten den Stürmer gerne behalten, doch Downs hatte andere Ziele, sah den nächsten Karriereschritt eher in der zweiten englischen als in der ersten deutschen Liga.

Nun muss der Angreifer aber erfahren, dass die zweite englische Liga eine andere Qualität hat als die 2. Bundesliga. Laut Southamptons Teammanager Will Still müsse man Downs noch dahin bewegen, die Zweikämpfe anzunehmen. Denn aktuell steht der 21-Jährige eher auf dem Abstellgleis. In den vergangenen sieben Spielen sammelte Downs ganze drei Einsätze und gerade einmal 100 Spielminuten. Dabei würde der Offensivspieler nur zu gerne Pluspunkte sammeln. Denn über allem steht aktuell noch die Chance auf die WM-Teilnahme in den USA. Downs hatte erst kürzlich den Verband gewechselt, startet nun für die USA. Im Juni hat der Wernecker sein A-Länderspieldebüt gegeben, war aber zuletzt auch in der Nationalmannschaft kein Thema mehr.

Konkurrent fällt aus

Bei den Fans hat der Offensivspieler zudem einen schweren Stand, sah sich zuletzt gezwungen, nach einigen harten Kommentaren seinen Instagram-Kanal temporär zu löschen. Still will eigentlich weiterhin am Spieler festhalten, forderte zuletzt Geduld mit dem Ex-Kölner ein. Doch das fällt den Anhängern der Saints schwer. Mehr als ein Assist war für den Angreifer bislang nicht drin. Möglicherweise profitiert Downs von der Verletzung von Ross Stewart. Still rotierte eigentlich immer drei Stürmer. Durch den Ausfall von Stewart könnte ein Platz in dieser Rochade für Downs frei werden, zumindest mehr Spielzeit anstehen. So langsam sollte der Angreifer diese dann aber auch nutzen.


Ein letzter Besuch: Damion Downs verabschiedet sich emotional vom 1. FC Köln

Damion Downs feiert A-Länferspieldebüt
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Ein letzter Besuch: Damion Downs verabschiedet sich emotional vom 1. FC Köln

Mit einem Besuch am Geißbockheim endet ein Abschnitt seiner Karriere: Damion Downs verabschiedet sich vom 1. FC Köln. Der Stürmer wird künftig für den FC Southampton spielen.

Noch ein letztes Mal am Geißbockheim, vorerst ein letzter Besuch in der Kölner Kabine. Damion Downs verabschiedet sich vom 1. FC Köln. Zuvor hat der Nationalspieler der USA emotionale Worte an die Kölner Fans gerichtet.

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Während die FC-Profis am Montag in die nächste Vorbereitungswoche auf die kommende Spielzeit gestartet sind, hieß es für ein Kölner Eigengewächs Abschied nehmen. Damion Downs war noch einmal am Geißbockheim zu Gast. Der Angreifer verabschiedete sich von der Mannschaft und den Angestellten der Geschäftsstelle und verließ mit gepackten Sachen das Gelände. Downs wird schon bald seine Zeit beim FC Southampton beginnen. Beim Testspiel am Wochenende war der Angreifer nicht dabei, Downs hatte noch Sonderurlaub nach seinem Auftritt beim Gold Cup, bei dem es am Ende dann „nur“ zum zweiten Platz reichte. Die USA unterlag Mexiko im Endspiel. Nach dem Einsatz mit der Nationalmannschaft wartet nun also das Abenteuer „Championship“.

Emotionale Worte an die Fans

Vor seinem Abschied am Geißbockheim hatte sich der 21-Jährige schon mit emotionalen Worten bei den Fans verabschiedet. „Ich bin unendlich dankbar für die letzten Jahre, für die Menschen, die ich kennenlernen durfte, für die Erfahrungen, die ich machen konnte und für all die besonderen Momente mit euch. Der 1. FC Köln wird für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben. Hier habe ich meine ersten Schritte im Profifußball gemacht. Mein Debüt, mein erstes Tor gegen Gladbach… unvergessliche Erinnerungen, die mich ein Leben lang begleiten werden. Danke für eure Unterstützung, euren Glauben an mich und diese besondere Zeit. Ihr werdet immer ein Teil meiner Geschichte sein. ❤️“, schreibt der Stürmer auf Instagram.

Im Alter von 16 Jahren war Downs aus Ingolstadt zum FC gewechselt, war dann Teil der Juniorenmannschaften und feierte 2023 im Duell gegen Werder Bremen sein Profidebüt. Den ersten Treffer in der Bundesliga erzielte Downs sein erstes Profitor. In der vergangenen Spielzeit avancierte der Stürmer zum Stammspieler, war einer der Topscorer der Kölner. Nun folgt der Wechsel in die zweite britische Liga.

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Der nächste Abgang eines Eigengewächses: Damion Downs wechselt vom 1. FC Köln zum FC Southampton

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Der nächste Abgang eines Eigengewächses: Damion Downs wechselt vom 1. FC Köln zum FC Southampton

In den letzten Tagen hat es schon einige Transferaktivitäten rund um das Geißbockheim gegeben. Jetzt steht der nächste Abgang fest beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum FC Southampton.

Nach einigen Gerüchten in den letzten Tagen ist nun klar: Der FC verliert erneut ein Eigengewächs. Denn der nächste Abgang steht jetzt fest beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum FC Southampton.

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Es hatte sich in den letzten Tagen schon angedeutet: Damion Downs verlässt den 1. FC Köln. Der Stürmer wechselt zum FC Southampton in die zweite britische Liga. Damit verliert der FC erneut ein Eigengewächs. Aber der Verkauf lohnt sich für die Kölner: Dem Vernehmen nach erhalten die Geißböcke eine Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro. Mit Bonuszahlungen seien sogar bis zu zehn Millionen Euro möglich. Viel Geld dafür, dass Downs nur noch einen Vertrag bis 2026 hatte. Trotzdem hätte FC-Sportdirektor Thomas Kessler Downs gerne gehalten und hatte ihm wohl ein für FC-Verhältnisse wirtschaftlich sehr gutes Angebot gemacht. „Wir konnten uns gut vorstellen, den Weg mit Damion weiterzugehen. Das Gesamtpaket sowohl in der Perspektive als auch im wirtschaftlichen Rahmen war sehr lukrativ. Aber wenn sich ein Spieler dagegen entscheidet, dann muss man die beste Entscheidung für den Club treffen und ich denke, da haben wir ein wirtschaftlich sehr gutes Ergebnis erzielt“, so Kessler.

Ausgebildet in der Kölner Jugend

Downs kam 2020 vom FC Ingolstadt zum 1. FC Köln in die U17. 2023 gab er für den FC sein Debüt in der Bundesliga unter dem damaligen Trainer Steffen Baumgart. Seinen ersten Treffer erzielte er dann beim Derby in Gladbach, als er mit seinem Tor den Ausgleich zum 3:3 erzielte. In der abgelaufenen Zweiliga-Saison gelang ihm der endgültige Durchbruch bei den Profis: In 29 Zweitliga-Spielen erzielte der Stürmer 10 Tore und lieferte fünf Vorlagen. Die Leistungen blieben nicht unbemerkt: Vor ein paar Wochen machte der 21-Jährige sein erstes Länderspiel für die USA und gehörte zu deren Kader im Gold Cup.



Seine starke Entwicklung rief auch andere Vereine auf den Plan: So hatte er das Interesse des FC Southampton geweckt. Weil Downs nur noch ein Jahr Vertrag hatte, standen die Geißböcke unter Zugzwang: Sie wollten entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Nachdem Downs das Kölner Angebot zur Verlängerung aber abgelehnt hatte, haben sich jetzt alle Seiten auf einen Wechsel des Stürmers geeinigt. „In der Folge haben wir für den 1. FC Köln eine Lösung gefunden, die wirtschaftlich in einem guten Rahmen liegt. Wir danken Damion für seinen Einsatz beim FC und seinen wichtigen Beitrag auf unserem Weg zurück in die Bundesliga. Für seinen weiteren Karriereweg wünschen wir ihm sportlich wie persönlich nur das Beste“, sagt Sportdirektor Kessler.

Downs Dank an Kessler und Jugendtrainer Stefan Ruthenbeck

Downs zeigt sich derweil dankbar für seine Zeit in der Domstadt: „Ich bin vor fünf Jahren als Teenager aus Ingolstadt nach Köln gekommen und bin dem FC und den Menschen in Köln extrem dankbar für die Unterstützung und Herzlichkeit in der ganzen Zeit. Es hat mir immer Spaß gemacht und die Zeit wird immer in meinem Herzen bleiben, der Aufstieg in die Bundesliga war einer der schönsten Momente meines Lebens. Ich möchte mich vor allem bei meinem Jugendtrainer Stefan Ruthenbeck und bei Thomas Kessler bedanken, die mich besonders unterstützt haben. Ich wünsche allen Kölnerinnen und Kölnern eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga.“ In Zukunft wird der Stürmer nun also in der englischen Championship auf Torejagd gehen.


Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Am Mittwoch wurde der Transfer verkündet: Damion Downs wechselt zum FC Southampton. Der Abgang bringt dem 1. FC Köln dem Vernehmen nach eine hohe einstellige Millionensumme. Mit diesem Geld müssen die Kölner jetzt nach einem Ersatz für den Nationalspieler der USA suchen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln.

Es könnte ein verspätetes Geburtstagsgeschenk sein: Am Sonntag wurde Damion Downs 21 Jahre alt, nun folgt der Wechsel zum FC Southampton. Damit nimmt der 1. FC Köln eine Millionensumme ein, verliert nach Tim Lemperle aber auch seinen zweiten Stamm-Stürmer aus der abgelaufenen Saison. Jetzt muss sich der Verein nach einem Ersatz umschauen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht um Gerüchte!

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Janis Antiste: In der vergangenen Rückrunde hat Janis Antiste schon in Deutschland gespielt. Bei seiner halbjährigen Leihe von US Sassuolo zum 1. FC Nürnberg gelangen ihm in zwölf Einsätzen immerhin fünf Tore und zwei Vorlagen. Zuvor war der 22-Jährige in der zweiten italienischen Liga kaum zum Zug gekommen. Dabei hat der Franzose durchaus Qualität: Er verfügt über eine starke Dynamik, ein trotz „nur“ 1,83 Meter Körpergröße gutes Kopfballspiel und zeigt auch Einsatz gegen den Ball. Dabei muss Antiste jedoch noch sein Timing und Anlaufverhalten verbessern und auch sein vertikales Passpiel ist ausbaufähig. Auch ist er kein klassischer Stürmer, sondern kommt meistens eher über den rechten Halbraum. Nürnberg würde den Spieler gerne halten, was aber wegen einer Kaufoption von vier Millionen Euro und einem kolportierten Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro schwierig wird. Für den 1. FC Köln wäre das eher stemmbar. Auch liegt der geschätzte Marktwert bei nur zwei Millionen Euro. Unklar ist aber die Vertragslänge. Eigentlich wurde in den Medien über einen Kontrakt bis 2026 berichtet. Die Bild brachte nun aber ins Spiel, dass Antiste seinen Vertrag vor der Leihe nach Nürnberg bis 2028 verlängert habe. In dem Fall hätte Sassuolo eine bessere Verhandlungsposition.

Verstärkung mit Bundesliga-Erfahrung?

Myron Boadu: Vor vier Jahren war Myron Boadu der AS Monaco ganze 17 Millionen Euro wert. Nach einer starken Zeit bei der AZ Alkmaar wollten ihn die Monegassen unbedingt. Im Fürstentum konnte er sich jedoch nie durchsetzten. So war er 2024/25 zum VfL Bochum verliehen und sammelte dort Erfahrungen im Abstiegskampf. In 19 Bundesliga-Einsätzen erzielte er starke neun Tore und lieferte eine Vorlage. Das sowie sein mit 24 Jahren immer noch vorhandenes großes Potential könnten ihn für den 1. FC Köln interessant machen. Bei Boadu gibt es jedoch mehrere große Abers. So hat er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, verpasste alleine in der abgelaufenen Saison zwölf Spiele. Und der Niederländer zeigt immer wieder eine schlechte Einstellung im Training, wurde von VfL-Trainer Dieter Hecking deswegen sogar für ein Spiel suspendiert. Das könnte gerade im unruhigen Umfeld beim FC zum Problem werden. Boadus Marktwert liegt bei geschätzten sieben Millionen Euro. Er könnte aber vielleicht auch für weniger zu haben sein, da er nur noch ein Jahr Vertrag hat.



Milos Pantovic: Mit erst 22 Jahren hat Milos Pantovic bereits Europa und Conference League-Erfahrungen gesammelt. So erzielte der Stürmer vom FK TSC Backa Topola vergangene Saison in acht Spielen in der Conference League fünf Tore. Insgesamt kam er in der Spielzeit auf 16 Tore und acht Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Dabei sticht der Serbe in einigen Statistiken heraus. Im Vergleich zu Stürmern in den 14 größten Wettbewerben nach den Top fünf Ligen gehörte er zu den Besten bei Tore und Vorlagen pro 90 Minuten. Er arbeitet sich viele Chancen, dient selber als Anspielstation und kann auch entscheidende Pässe spielen. Pantovic Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 3,5 Millionen Euro und er hat nur noch ein Jahr Vertrag. Jetzt könnte für ihn der richtige Zeitpunkt für den Sprung in die Bundesliga sein. Für den 1. FC Köln wäre es ein Transfer mit viel Potential, aber auch dem Risiko, ob Pantovic sich in der Bundesliga durchsetzen kann. Auch müsste er sich in einem neuen Land zurechtfinden, da er bis jetzt nur in Serbien gespielt hat.

Junge Kandidaten mit viel Potential

Nikola Stulic: Ein weiterer talentierter serbischer Stürmer ist Nikola Stulic. Der 23-Jährige spielt seit zwei Jahren in Belgien bei Royal Charleroi SC und ist in der abgelaufenen Saison nach einem schwierigen erstem Jahr inzwischen voll angekommen. 17 Tore und 2 Vorlagen in 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Der Serbe ist ein klassischer Abschlussspieler, besitzt aber auch Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr Vertrag und einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro ist er definitiv für den 1. FC Köln spannend. Die Frage wäre nur, wie schnell Stulic in der Bundesliga klarkommen würde, da er schon für den Durchbruch in Belgien ein Jahr Anlaufzeit benötigt hat.

Dor Turgeman: Der Schritt nach Deutschland wäre sicher auch für Dor Turgeman ein großer Sprung. Der Israeli von Maccabi Tel Aviv ist ein fleißiger, beweglicher Stürmer, der gut darin ist, den Ball unter Druck im letzten Drittel zu halten. Mit diesen Qualitäten schaffte er es letzte Saison, in 44 Pflichtspielen 20 Tore und 6 Vorlagen zu erzielen, einen der Treffer sogar in der Europa League. So machte er Klubs aus ganz Europa auf sich aufmerksam, unter anderem auch Weder Bremen. Die besten Chancen auf einen Transfer sollen aber die Glasgow Rangers haben. Die Schotten sollen bis zu 5 Millionen Pfund, umgerechnet ungefähr 5,8 Millionen Euro, bieten. Das wäre für den 1. FC Köln eine Menge Geld, könnte sich beim erst 21-Jährigen Stürmer aber in Zukunft rentieren.

Spannende Optionen aus Frankreich

Sambou Soumano: 2024/25 war Sambou Soumano einer der Schlüsselspieler für den Aufstieg des FC Lorient in die Ligue 1. Mit 14 Toren und drei Vorlagen in 32 Spielen war der Senegalese in Topform. Bei einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro und einem in einem Jahr auslaufenden Vertrag könnte der 24-Jährige auch für den 1. FC Köln eine Option sein. Dabei würden die Geißböcke allerdings Konkurrenz aus der Premier League bekommen. Der FC Brentford, der FC Burnley und AFC Sunderland haben Soumano auf dem Zettel.

Lassine Sinayoko: Einen offensiv variabel einsetzbaren Spieler würde der 1. FC Köln mit Lassine Sinayoko bekommen. Der 25-Jährige Mittelstürmer kann auch als Links- oder Rechtsaußen eingesetzt werden. So lieferte er in seinen 34 Ligue 1-Einsätzen für AJ Auxerre in der abgelaufenen Saison auch mehr Vorlagen als Tore. Neun Stück waren es, aber nur fünf Treffer. Sinayoko ist kein klassischer Abschlussspieler, er kreiert eher Chancen für seine Mitspieler. Der Nationalspieler Malis ist stark darin, den Ball mit Pässen und Dribblings nach vorne zu tragen. Auch hat der 25-Jährige große Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr und einem Marktwert von geschätzten vier Millionen Euro wäre er für die Kölner wohl finanzierbar. Allerdings gibt es in Frankreich laut Medienberichten viele Interessenten wie unter anderem Olympique Marseille oder OSC Lille.

Schwedisches Talent als Downs-Ersatz?

Jusef Erabi: Der Schwede Jusef Erabi, aktuell bei Hammarby IF unter Vertrag, wäre ein weiterer möglicher Downs-Nachfolger. Erabi hat nur noch bis Ende 2026 Vertrag, sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Er dürfte daher nicht günstig, aber bezahlbar sein für die Kölner. In der aktuellen Saison erzielte Erabi bisher in 16 Pflichtspielen vier Tore und eine Vorlage. Das er noch mehr drauf hat, zeigte er in der Saison davor. Da gelangen dem 22-Jährigen elf Tore und zwei Vorlagen in 28 Pflichtspielen. Deswegen hat er auch das Interesse vom italienischen Erstligisten Hellas Verona auf sich gezogen. Der FC hätte daher eine starken Konkurrenten, wenn er sich um Erabi bemühen wollen. Und auch bei ihm wäre unklar, wie schnell er sich an das Niveau in der Bundesliga anpassen kann.