Leart Pacarada über die vergangene Saison – „Es war ein Schlag ins Gesicht“

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Leart Pacarada über die vergangene Saison – „Es war ein Schlag ins Gesicht“

Seit Dienstag trainiert Leart Pacarada wieder mit der Mannschaft. Der Abwehrspieler kam als Hoffnungsträger, doch die vergangene Spielzeit lief auch für ihn alles andere als gut. Zu der schweren Zeit äußerte sich Pacarada im Interview des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.

Nach überstandenem Infekt ist der Abwehrspieler zurück im Training des 1. FC Köln: Leart Pacarada kämpft um seine Position.

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Das Comeback fällt besonders intensiv aus. Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad jagt Gerhard Struber seine neue Mannschaft über den Trainingsplatz. Zum ersten Mal kommt auch Leart Pacarada in den direkten Genuss des neuen Trainers. Der Linksverteidiger kehrte mit einem hartnäckigen Infekt aus dem Urlaub zurück, fiel die ersten beiden Wochen der Vorbereitung aus. „Im Normalfall freut man sich nach dem Urlaub, den Ball wieder am Fuß zu haben. Das hat sich bei mir ein bisschen verschoben“, sagt Pacarada im FC-Interview. „Ich bin aber froh, dass es mir wieder gut geht.“ Dennoch war es ein schlechter Start, denn für Pacarada geht es auch um die Rückkehr in den erweiterten Kreis der Startplatz-Kandidaten. Den anberaumten und sicher geglaubten Stammplatz hatte der Abwehrspieler im vergangenen Winter an Max Finkgräfe verloren.

Pacarada: „Das war nicht ganz so einfach“

Zum einen, weil Steffen Baumgart nicht mehr ausnahmslos mit den Leistungen des Linksverteidigers einverstanden war, zum anderen, weil der Abwehrspieler gleich mehrfach verletzt oder krank ausgefallen war. „Das war nicht ganz so einfach, weil ich in meiner Karriere das Glück hatte, extrem wenig Verletzungen oder Erkrankungen zu haben“, sagte Pacarada nun in einem FC-Interview. „Auch vom Timing her hat das weh getan.“ Die muskuläre Verletzung im Dezember ermöglichte Finkgräfe Startelf-Einsätze gegen Freiburg und Union Berlin. Pacarada kehrte im Februar zurück, allerdings nur in den Kader. Gegen Ende der Saison folgte eine Mandelentzündung, in das Abstiegsfinale konnte der Linksverteidiger erst gegen Heidenheim wieder eingreifen – einmal mehr von der Bank.

An dem Ausfall, aber auch an dem Abstieg hat der 29-Jährige zu knabbern. „Es war ein Schlag ins Gesicht. Auch für mich persönlich“, sagt Pacarada. Nun blickt der Abwehrspieler positiv in die Zukunft. „Ich möchte meinen Körper wieder voll auf Trab bringen. Für mich ist es wichtig, das Selbstvertrauen, das ich die letzten Jahre immer hatte, zurückzugewinnen. Ich will den Leuten zeigen, eh wartet mal kurz, hier ist einer, der schon Qualität hat“, sagt der 29-Jährige. „Ich glaube, die Leute wissen nicht immer, dass ich schon Qualität im Köcher habe.“ Das will Pacarada nun beweisen. Auch der Abwehrspieler erhält in den kommenden Wochen die Chance, sich zu beweisen. Den Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe wird der Abwehrspieler auf jeden Fall aufnehmen müssen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Transfersperre: FC scheitert mit Gnadengesuch bei der FIFA

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Transfersperre: FC scheitert mit Gnadengesuch bei der FIFA

Es war eine kleine Hoffnung, aber es war eine in Sachen der Transfersperre: Der 1. FC Köln scheitert mit dem Gnadengesuch bei der FIFA. Die Sanktion bleibt damit weiter bestehen.

In den vergangenen Wochen ist es mit der Kritik an den FC-Vorgesetzten bekanntlich ein wenig ruhiger geworden. Christian Keller kann sich zumindest nicht vorwerfen lassen, untätig gewesen zu sein. Und das nicht nur bei der Arbeit mit und an dem Kader.

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Neben dem Verhindern des Spieler-Ausverkaufs haben die FC-Bosse auch ein Gnadengesuch bei der FIFA gestellt – sind damit aber gescheitert. Das bestätigte Christian Keller gegenüber dem „Kicker„. „Wir wussten, dass die Erfolgsaussichten gering sind, wollten aber dennoch nichts unversucht lassen. Insofern waren wir von der Ablehnung des Gnadengesuchs nicht überrascht“, so Keller.

Parallelen zu Fall Diarra

Der Sportdirektor nannte auch die Ansätze, mit denen der FC punkten wollte: „Zum einen – vereinfacht ausgedrückt – die Tatsache, dass wir mit dem Abstieg und den dazugehörigen wirtschaftlichen Folgen schon genug bestraft wurden. Die jetzige Transferperiode ist gefühlt bereits die dritte, in der wir gesperrt sind“, so Keller. Dem FC waren auch in der Phase der ersten Transfersperre, die später ausgesetzt wurde, einige Akteure abgesprungen. Zum anderen nährte ein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zwischen der Fifa und dem französischen Fußball-Profi Lass Diarra die Hoffnung. Wie berichtet, gibt es in den beiden Fällen Parallelen.

Keller: „Das ist extrem bitter für uns“

Diarra war 2013 von Real Madrid zu Lokomotive Moskau gewechselt. Nach nur einem Jahr löste der Franzose seinen Vertrag einseitig auf – das nach Ansicht von FIFA und CAS zu Unrecht. Doch Diarra tat sich schwer, einen neuen Club zu finden, denn potentielle Interessenten sorgten sich um Sanktionen wie eine Transfersperre und/oder Geldstrafen. Sporting Chaleroi war an dem Spieler interessiert, sprang aber aus Angst vor Strafen ebenfalls kurzfristig ab. Diarra verklagte daraufhin die FIFA auf sechs Millionen Euro Schadensersatz. „Das Argument war: Die FIFA-Transferregeln mitsamt ihren Sanktionen seien mit dem Europarecht unvereinbar. Das belgische Gericht hat diese Frage dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung vorgelegt“, erklärte Jurist Prof. Dr. Alexander Scheuch gegenüber come-on-fc.com.

Und weiter: „Sollte der EuGH zu dem Ergebnis kommen, dass die FIFA-Regeln gegen Europarecht verstoßen, dürften sie nicht angewendet werden. Weil es dabei just um die Regeln geht, wegen derer der FC bestraft worden ist, stünde damit zugleich fest, dass die Strafe gegen den FC keine Grundlage hatte“, so Scheuch weiter. Keller erklärte aber gegenüber dem „Kicker“: „Die Fifa sieht hier aber das Problem der Präjudiz, solange der EuGH noch kein Urteil gefällt hat. Ich kann das nachvollziehen. Dennoch ist es extrem bitter für uns, weil wir gegebenenfalls auf Basis eines europarechtswidrigen Regelwerks verurteilt worden sind.“

 


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Denis Huseinbasic: „Der FC war die einzige Option für mich“

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Denis Huseinbasic: „Der FC war die einzige Option für mich“

Für Denis Huseinbasic steht am Wochenende das Testspiel gegen Kickers Offenbach auf dem Programm. Gegen seinen Ex-Club geht es für den Mittelfeldspieler auch um seine Position beim 1. FC Köln. Jenen Club, bei dem er Profi geworden ist. Ein Wechsel war deswegen keine Option.

Denis Huseinbasic könnte in der kommenden Saison eine wichtige Rolle im Mittelfeld der Geißböcke übernehmen. Am Samstag steht erstmal das Testspiel gegen seinen Ex-CLub Kickers Offenbach an. Am Mittwoch äußerte sich der Spieler nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Denis Huseinbasic über seine Vertragsverlängerung und den neuen Trainer.

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Ein wenig dürfte es dann doch ein neues Gefühl für Denis Huseinbasic sein. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2022 von Kickers Offenbach zum FC wechselte, ist mittlerweile unter den jungen Spielern der Kölner mit seinen 23 Jahren einer der älteren. Das auch, weil einige Leihspieler nach Köln zurückgekehrt sind sowie einige Youngster in den Kader rücken. „Ich weiß, wie es ist, in der Situation zu sein. Deshalb biete ich ihnen oft meine Unterstützung an und sie können immer zu mir kommen, wenn sie einen Rat brauchen. Die Jungs geben alles und machen einen positiven Eindruck auf mich“, sagt Huseinbasic am Mittwoch nach der Trainingseinheit.

Huseinbasic: „Ich habe dem Verein viel zu verdanken“

Huseinbasic ist in den vergangenen Jahren beim FC gereift, kommt trotz seiner 23 Jahren und erst zwei Profi-Spielzeiten auf 50 Bundesliga-Einsätze. Vor allem im ersten Jahr unter Steffen Baumgart erlebte der Mittelfeldspieler einen beeindruckenden Aufschwung. Durch den FC ist Huseinbasic zum Fußballprofi geworden. „Ich habe dem Verein viel zu verdanken, der FC hat mich damals aus der Regionalliga geholt und mir die Chance gegeben, Bundesliga zu spielen“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses Vertrauen möchte ich zurückzahlen – und deshalb war der FC die einzige Option für mich.“ Von daher war es keine sonderlich große Überraschung, dass Huseinbasic erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim FC verlängert hat.

Huseinbasic wurde beim FC nicht nur Profi, er wurde auch zum Nationalspieler. Nach der eher schwachen Europameisterschaft mit der deutschen U21 folgte der Verbandswechsel. Der 23-Jährige läuft für Bosnien-Herzegowina auf. Im Sommer gab er sein A-Länderspiel-Debüt. „Diese Momente werde ich so schnell nicht vergessen. Und die ersten Trikots habe ich mir natürlich gesichert. Eins haben meine Eltern bekommen, eins mein Berater. Und eins bekommt einen Ehrenplatz neben meinem ersten FC-Trikot. Es macht mich einfach nur stolz, für Bosnien spielen zu dürfen“, sagt Huseinbasic.

Der Fokus liegt für den 23-Jährigen aber auch auf dem Unterfangen schnelle Rückkehr in die Bundesliga. Und das mit neuem Trainer. „Der Eindruck ist sehr gut, das Trainerteam und wir Spieler gewöhnen uns immer mehr aneinander. Die Intensität ist in jedem Training hoch, aber es macht Spaß und Lust auf mehr“, sagte Huseinbasic. Am Samstag gibt es ein Duell gegen seinen Ex-Verein aus Offenbach. Der Mittelfeldspieler traut den Kickers den Aufstieg in dieser Saison zu – und hofft gleichzeitig auf den eigenen.


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Damion Downs – nach Olympia-Aus der Selke-Profiteur?

Damion Downs stürmt für den 1. FC Köln.
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Damion Downs – nach Olympia-Aus der Selke-Profiteur?

Anfang der Woche platzte für Damion Downs der Traum von Olympia. Doch das könnte für den Stürmer von Nutzen sein. Spätestens durch den Weggang von Davie Selke.

In den bisherigen Testspielen wusste der Angreifer für den 1. FC Köln bereits zu überzeugen. Am Montag folgte die Enttäuschung. Für Damion Downs und den 1. FC Köln: Olympia-Aus zur richtigen Zeit.

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Der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen ist für Damion Down nur wenige Tage nach seinem Geburtstag geplatzt. Der Stürmer des 1. FC Köln wird nicht mit nach Paris reisen. Für den 20-Jährigen sicherlich eine herbe Enttäuschung, vielleicht die bislang größte seiner noch jungen Karriere. Allerdings eine, die nicht so richtig überraschend kommt. Der Angreifer des 1. FC Köln hatte bis zum Vorbereitungscamp der Spiele noch kein Spiel für die U23 der US-Boys absolviert, die nominierte Offensiv-Konkurrenz dagegen schon, bis auf Griffin Yow haben auch alle Stürmer schon A-Länderspiele bestritten. Vermutlich ein schwacher Trost. Die Chance, Spiele zu erleben, kommt bekanntlich nicht oft.

Downs ein Kandidat für die Sturmspitze

Und dennoch ist der geplatzte Traum von den Olympischen Spielen für den Kölner Youngster auch eine Chance. Denn Downs befindet sich gerade in einer nicht ganz unwesentlichen Phase seiner Karriere. Downs feierte in der vergangenen Spielzeit sein Bundesliga-, sein Profidebüt. Nicht nur das, mit den Treffern zum 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach sowie dem 3:2-Last-Minute-Tor gegen Union Berlin gelangen dem Stürmer zwei sehr wichtige und vor allem emotionale Tore. Downs hat die ersten Schritte im Profifußball gemacht und könnte nun die nächsten gehen. Downs ist zumindest ein Kandidat für die Sturmspitze. In den bisherigen Testspielen machte der 20-Jährige einen hervorragenden Eindruck, war der torgefährlichste Stürmer gegen den Kreisligisten aus Poll.

Und Downs wird noch weitere Gelegenheit bekommen, sich auszuzeichnen. Der Stürmer wird nun die komplette Vorbereitung absolvieren, mit ins Trainingslager fahren. Das wäre dem Offensivspieler bei der Olympia-Teilnahme verwehrt geblieben, genauso wie wohl der Auftakt gegen den Hamburger SV. Nun stehen noch fünf Testspiele aus, in denen der Angreifer weitere Bewerbungen abgeben kann. Durch den nun definitiven Weggang von Davie Selke steigen die Chancen des Stürmers sogar noch einmal. Denn nun ist klar, dass der Konkurrenzkampf um die Position in der Spitze eröffnet ist. Selke hätte wohl aufgrund seiner Erfahrung und Historie Einsatzzeit eingefordert. Nun bekommen wohl die Youngster eine Chance.

Und die ist nicht schlecht. Sargis Adamyan ist von der Spielanlage ohnehin kein Zielstürmer, Florian Dietz gilt als Wechselkandidat, Steffen Tigges konnte in den vergangenen beiden Jahren nur selten überzeugen. Gut möglich also, dass Gerhard Struber mindestens in der Hinrunde auf Downs, Tim Lemperle, vielleicht sogar auf Jaka Potocnik baut. Nun muss der 20-Jährige nur noch zugreifen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Davie Selkes Abschied hinterlässt Fragezeichen, eröffnet aber große Chancen

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Davie Selkes Abschied hinterlässt Fragezeichen, eröffnet aber große Chancen

Dass Davie Selke den 1. FC Köln verlassen würde, war in den vergangenen Tagen bereits abzusehen. Die Art und Weise seines Abschieds hinterlässt Fragezeichen. So oder so hat der Weggang aber durchaus positive Seiten.

Es war ein Post der Fragezeichen hinterlässt, aber gleichzeitig auch Antworten liefert. In der Nacht zu Dienstag verkündete er seinen Weggang vom 1. FC Köln: Warum der Abschied von Davie Selke dennoch positive Seiten hat.

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Eine Hängepartie war es eigentlich schon lange nicht mehr. Die Fronten schienen viel eher verhärtet, wenn nicht geklärt. Und dennoch sorgt das Statement von Davie Selke für Verwunderung bei den Fans des 1. FC Köln und vermutlich auch bei den Verantwortlichen der Geißböcke. In der Nacht zu Dienstag (warum auch immer) hat der 29-Jährige das Kapitel 1. FC Köln für sich und damit auch für den Verein endgültig geschlossen. Möglicherweise war es das auch schon hinter verschlossenen Türen. Immerhin behauptet Selke, dass man ihm die Chance aur eine Weiterbeschätigung final genommen hat. Eine seltsame Formulierung, die Fragezeichen hinterlässt, eine Formulierung, die gleichzeitig aber auch finale Antworten liefert.

Selkes Qualitäten hätte der FC gebrauchen können

Der 1. FC Köln wird nicht mit Davie Selke in die 2. Bundesliga gehen. Die Kölner Verantwortlichen um die Kaderplaner Christian Keller und Thomas Kessler sowie den Trainer Gerhard Struber können und müssen sich nun auf die Qualitäten des eigenen Sturm-Nachwuchses verlassen. Das Kapitel Selke und 1. FC Köln ist beendet. Es war von Beginn an eine seltsames. Der FC erhoffte sich, etwas (zu) spät die Lücke, die Anthony Modeste hinterlassen hatte, zu schließen. Selke wollte wiederum die ins Stocken geratene Karriere wieder antreiben. Bei der Hertha kam der Stürmer nicht mehr über die Rolle des Edeljokers hinaus. In seinem letzten Duell für die alte Dame spielte der Angreifer genau sechs Minuten – gegen den FC.

Doch auch beim FC wollte Selke zunächst nicht so recht ankommen, erzielte seinen ersten Treffer erst im achten Einsatz, der Begriff „Fehleinkauf“ waberte bereits um das Geißbockheim, obwohl der Stürmer streng genommen gar kein Einkauf war, ablösefrei zum FC kam. Spätestens mit seinem Doppelpack gegen Leverkusen wurde Selke aber mindestens zum Hoffnungsträger der Kölner und entwickelte sich auch beim FC zum Führungsspieler. Die Qualitäten auf und neben dem Platz hätten dem FC auch in der 2. Bundesliga gut getan.

Die Chance liegt beim eigenen Nachwuchs

Aber eben nicht zu jedem Preis. Was hinter verschlossenen Türen besprochen, wie lange und wann verhandelt wurde, wissen nur die betroffenen Verhandlungspartner. Ein Angebot wird es von Seiten des FC definitiv gegeben haben. Sollte die Weiterarbeit tatsächlich aus finanziellen Gründen gescheitert sein, haben sich die Kölner Verantwortlichen immerhin nicht verbogen, wären sich ihrer Linie des engen Gehaltsgürtels treu geblieben. Dass auch der Angreifer nach dem Abstieg auf Gehalt hätte verzichten müssen, ist einleuchtend. Dass der FC nach den doch häufigen Verletzungen kein großes finanzielles Risiko eingehen würde, ebenfalls. Möglich, dass sich Keller und Co. verpokert haben. Genauso ist es aber auch möglich, dass Selke in Liga zwei nicht eingeschlagen hätte oder verletzt ausgefallen wäre.

Selke hätte beim Verbleib aber aufgrund seiner Erfahrung und seiner Qualität Spielzeit eingefordert. Möglicherweise war auch das Teil der Verhandlungen. Nun haben die Kölner die Chance, ihre Ankündigung wahrzumachen, vermehrt auf den eigenen Nachwuchs, die eigenen Talente zu setzen. Mit Tim Lemperle und Damion Downs scharren zwei Spieler bereits mit den Hufen, die im Profifußball angekommen sind und aktuell mehr Gefahr ausstrahlen als die routinierten Angreifer Sargis Adamyan und Steffen Tigges. Zudem befindet sich mit Jaka Potocnik ein großes Talent in Lauerstellung. Die jungen Angreifer haben nun eher die Chance, sich zu beweisen, bekommen sicher mehr Einsatzzeit.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass die Youngster durchstarten, den erhofften Erfolg vor dem Tor bringen. Doch notfalls kann der FC im Winter bekanntlich nachbessern. Nicht erst nach dem Abgang von Davie Selke sollte das nötige Kleingeld da sein.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Marco Höger verlängert um ein Jahr

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Marco Höger verlängert um ein Jahr

Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe der Vertragsunterschrift von Mark Uth hat der 1. FC Köln eine weitere Personalie verkündet. Marco Höger bleibt der U21 ein weiteres Jahr erhalten.

Marco Höger bleibt mindestens für ein weiteres Jahr beim 1. FC Köln. Der Routinier hat damit sein Karriereende noch um ein Jahr herausgezögert und einen Vertrag bis 2025 unterschrieben. Möglicherweise bleibt der 34-Jährige anschließend in anderer Funktion bei den Geißböcken.

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Marco Höger hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2025 verlängert. Der Mittelfeldspieler kehrte im vergangenen Sommer als Kapitän der U21 zum FC zurück. Zwischen 2016 und 2021 hatte Höger bereits für die Geißböcke gespielt und insgesamt 106 Pflichtspiele bestritten. Der gebürtige Kölner gab der U21 als Führungsspieler Stabilität und unterstützte auch bei der Entwicklung zahlreicher Top-Talente. Der 34-Jährige wird auch kommende Saison der höchsten Ausbildungsmannschaft des 1. FC Köln mit seiner Erfahrung von über zehn Jahren Profifußball und 30 internationalen Spielen helfen, weitere Nachwuchsspieler am Übergang zwischen Jugend- und Herrenbereich auszubilden und in den Profifußball zu übergeben.

Höger: „Es hat einfach in meinem Körper gekribbelt“

„Ich bin seit Kindheitstagen FC-Fan. Ich bin selber früher mit meinem Vater zum Training gegangen, um die Spieler zu sehen. Es hat einfach in meinem Körper gekribbelt. Ich habe gespürt, dass es das noch nicht war. Gerade in der jetzigen Situation möchte ich meinem Verein helfen und danke den Verantwortlichen für das Vertrauen“, sagte Marco Höger. „Die abgelaufene Saison hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg mit der U21 sind, Top-Talente früher an den Herrenfußball heranzuführen. Gerade die Entwicklung von Spielern wie Max Finkgräfe, Damion Downs und Justin Diehl macht mich in meiner Rolle als zusätzlicher Ausbilder extrem stolz. Diesen Weg wollen wir weiter gehen.“

„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung mit Marco Höger. Wir sind überglücklich, dass die Idee, die wir vor der noch laufenden Saison mit Högi und seiner Rolle in der U21 hatten, auf und neben dem Platz perfekt aufgegangen ist“, sagte Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball. „Marco Höger war über das Jahr als Spieler und Persönlichkeit sehr wertvoll für das Trainerteam und die jungen Spieler. Wir spüren extremes gegenseitiges Vertrauen und haben beidseitig gemerkt, dass unsere Zusammenarbeit noch nicht vorbei ist. Wir freuen uns, dass wir als NLZ und Verein in dieser herausfordernden Zeit weiterhin auf Högi setzen können.“



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Uth bleibt beim FC – „Ich möchte meine Karriere hier beim FC beenden“

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Uth bleibt beim FC – „Ich möchte meine Karriere hier beim FC beenden“

Mark Uth wird auch in der kommenden Saison für den 1. FC Köln spielen – und das unabhängig der Liga. Der Offensivspieler hat einen neuen Vertrag unterschrieben. Das gab der Verein am Freitag bekannt.

Unter dem Motto „Ejal, wat och passeet“, hat der 1. FC Köln am Freitag die Unterschrift unter einem neuen Vertrag bekannt gegeben: Mark Uth bleibt beim 1. FC Köln.

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Die Vorbereitungen auf das Finale gegen Heidenheim laufen auf Hochtouren. Nebenschauplätze – wie die Situation um Justin Diehl – sind da unerwünscht. Mit einer guten Nachricht konnte der Club am Freitag dann doch aufwarten: Mark Uth wird dem 1. FC Köln auch weiterhin erhalten bleiben – und das unabhängig des Endspiels gegen Heidenheim. Vor der Abfahrt setzte Mark Uth seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag – und damit ein Zeichen: „Ejal, wat och passeet“, zitiert der FC den 32-jährigen Mittelfeldspieler. Dieser wird in der kommenden Spielzeit mit der Nummer 13 auflaufen. Bislang galt Uths Arbeitspapier nur für die Bundesliga, im Falle des Abstiegs wäre der Stürmer vertragslos gewesen.

Neuer Vertrag für den Angreifer

Die Kölner setzen mit der Veröffentlichung des neuen Kontrakts ebenfalls ein positives Zeichen. Dennoch geht es am Samstag für die Geißböcke noch einmal um den Klassenerhalt. „Aktuell habe ich nur Heidenheim vor Augen. Wir werden alles raushauen und müssen da unsere Hausaufgaben erledigen“, sagte Uth. „Wir alle, die ganze Stadt, glauben daran, in der Liga zu bleiben – und deshalb bin ich absolut zuversichtlich.“ Vor wenigen Wochen hatte Uth ebenfalls davon gesprochen, dass er an den Ligaverbleib glaube. Damals wollte der gebürtige Kölner nicht auf seinen Vertrag oder die Zukunft eingehen. Nun schon. „Unabhängig davon war es mir wichtig, bei meinem Herzensverein weiterhin Verantwortung zu übernehmen und sportlich voranzugehen, nachdem ich mich in den letzten beiden Jahren nicht so einbringen konnte, wie ich mir das vorgestellt habe. Für mich gibt es nichts anderes mehr – ich möchte meine Karriere hier beim FC beenden.“

Das hören die Kölner Verantwortlichen gerne. Die Bedeutung des Spielers ist für den FC immens. „Mark ist für uns ein Unterschiedsspieler. Das hat er zuletzt mit seinen ersten Kurzeinsätzen nach langer Leidenszeit wieder unter Beweis gestellt. Dazu prägt Mark unsere Mannschaft mit seiner Persönlichkeit und geht voran“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller. „Seine Entscheidung, dem FC unabhängig vom Saisonausgang die Treue zu halten, ist deshalb ein starkes Signal zum richtigen Zeitpunkt. Wir freuen uns alle sehr darüber.“ Wie lange der Kontrakt läuft, ist bislang nicht bekannt. Möglicherweise wird der 32-Jährige sein Treuebekenntnis am Samstag mit einem Startelf-Einsatz garnieren. Der Angreifer hatte schon zuletzt wieder fleißig Minuten gesammelt.



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Trotz Siegtreffer und Schultz-Lob deutet viel auf Downs als Joker hin

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Trotz Siegtreffer und Schultz-Lob deutet viel auf Downs als Joker hin

Mit dem Treffer zum 3:2 gegen Union Berlin öffnete Damion Downs den Türspalt zum Klassenerhalt ein wenig. Sein Startelf-Debüt wird er gegen Heidenheim deswegen aber nicht zwingend bekommen. Trotz der lobenden Worte des Trainers.

Mit seinem Tor in der Nachspielzeit entzündete Damion Downs am vergangenen Samstag die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Nicht wenige Fans wünschen sich mehr Einsatzzeit für den Stürmer. Danach sieht es aber nicht unbedingt aus beim 1. FC Köln: Deswegen wird Damion Downs wohl wieder als Joker kommen.

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Im Duell gegen Borussia Mönchengladbach waren es genau vier Minuten, beim 3:2-Erfolg gegen Union Berlin 17. Damion Downs stand in den beiden Begegnungen nicht lange auf dem Platz, bevor der Stürmer traf. „Es ist gut zu wissen, dass ich einen Spieler einwechseln kann und er sofort funktioniert. Es gibt ja Spieler, die performen, wenn sie eingewechselt werden. Andere brauchen eine gewisse Anlaufzeit oder müssen schon am Tag vorher wissen, dass sie spielen“, sagt Timo Schultz. „Ich finde, Damion hat in den Kurzeinsätzen, die er für uns absolviert hat, extrem viel für uns geleistet.“ Das verdeutlichte vor allem der vergangene Samstag, als Downs mit seinem späten Tor zum 3:2-Erfolg die Tür zum Klassenerhalt auf der Zielgeraden wieder einen Spalt weit öffnete.

Schultz: „Damion hat mit den besten Schuss bei uns“

Kein Wunder, dass nicht wenige Kölner Fans den Stürmer als Antwort auf die Sturm-Misere der Geißböcke ausgemacht haben und den 19-Jährigen auch mal gerne von Beginn an auf dem Feld sehen würden. Downs kommt mittlerweile auf neun Einsätze, allerdings nur 127 Spielminute, dafür aber zwei Tore – und dann noch extrem wichtige. In der Hinrunde hielt sich der Angreifer weitestgehend in der U21 und auch im Schatten von Justin Diehl auf. In 18 Duellen erzielte der 19-Jährige dennoch acht Tore. Eine ordentliche Bilanz. Doch der Sprung von der Regionalliga in das Fußball-Oberhaus ist ein großer. Zur Wahrheit gehört auch, dass auch Downs auch schon schlechtere Auftritte bei den Profis hatte. Zum Beispiel beim 1:1 gegen Mainz oder beim Remis gegen Augsburg. „Er hat auch Einsätze gehabt, wo es extrem körperlich war und er dann noch nicht die Qualität hat, sich durchzusetzen“, sagte Schultz.

Dass Downs also gegen die kompakte Defensive von Heidenheim sein Startelf-Debüt gibt, ist eher unwahrscheinlich – trotz der Sturmflaute. „Ich schaue mir als Trainer das Spiel vorher schon an, gehe es durch und überlege, ob es dem Jungen und uns hilft, wenn die Räume eng sind oder es aggressiv sein wird. Oder ist er vielleicht besser in einer Spielsituation aufgehoben, wo es hektischer ist, wo die Abstände zwischen Ketten groß sind, wo das Spiel ein bisschen mehr pingpongmäßig von links nach rechts geht“, erklärt Schultz. Downs scheint also auch gegen den Aufsteiger eher die Rolle des Jokers einzunehmen. „Und trotzdem hat Damion mit den besten Schuss bei uns – mit beiden Füßen. Er hat einen großen Richer im Sechzehner. Das ist etwas, worauf er aufbauen kann und weswegen ich ihn unbedingt im Kader haben will.“

Vermutlich nicht nur das. Schultz wird nicht müde zu betonen, dass gerade auf der Zielgeraden in der Schlussphase der Spiele viel passieren kann. Dass Damion Downs genau der richtige Mann dafür ist, hat er erst am vergangenen Samstag bewiesen.



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Jan Thielmanns bislang ungewohnteste Rolle

Jan Thielmann sit beim 1. FC Köln eigentlich Stammspieler.
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Jan Thielmanns bislang ungewohnteste Rolle

Jan Thielmann ist beim FC in dieser Saison eine Art Allzweckwaffe. Auf einigen Positionen wurde der 21-Jährige bereits eingesetzt. Am Samstag saß das Eigengewächs nur auf der Bank. Das sollte sich am Samstag wieder ändern.

Zum ersten Mal in dieser Saison blieb Jan Thielmann am Samstag nur die Rolle des Bankdrückers. Das Kölner Eigengewächs wurde beim 3:2-Erfolg des 1. FC Köln über Berlin nicht berücksichtigt. Das wird sich am Samstag wohl wieder ändern. Jan Thielmann ist wieder ein Kandidat für die Startelf.

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Er spielte in dieser Saison bereits auf der Außenbahn, mal als Rechtsverteidiger, mal als falsche Neun, mal als Stoßstürmer – nicht umsonst eilt Jan Thielmann der Ruf der Kölner Allzweckwaffe voraus. „Jan ist ein Spieler, der wie kaum ein anderer hier den 1. FC Köln verkörpert. Er hat das Herz am rechten Fleck, gibt immer Vollgas“, hatte Timo Schultz noch Anfang Mai erklärt. Im April hatte das Kölner Eigengewächs die etatmäßigen Rechtsverteidiger Benno Schmitz und Rasmus Carstensen aus der Startelf verdrängt, der Ex-FC-Profi Matthias Scherz hatte den 21-Jährigen auf dieser Position schon als künftigen Nationalspieler ausgemacht. Das Experiment war von vierwöchiger Dauer, dann kehrte Thielmann zurück auf seine angestammte Position eine Reihe weiter vorne. „Es ist für mich als Trainer gut, ihn auf beiden Positionen einplanen zu können“, sagte Schultz.

Schultz: „Bei den Einwechslungen haben wir mehr richtig gemacht, als falsch“

Am Samstag war die Allzweckwaffe im Duell gegen den 1. FC Union Berlin allerdings eine sehr stumpfe, denn Thielmann saß 90 Minuten gegen die Eisernen nur auf der Bank. Der Trainer hatte den 21-Jährigen auf keiner der Positionen eingeplant. „Bei den Einwechslungen haben wir mehr richtig gemacht, als falsch. Jan hat in den vergangenen Wochen immer auf dem Platz gestanden“, sagte Timo Schultz. „Wer Jan kennt, der weiß, dass er für diese Mannschaft alles gibt und noch mehr, wenn er könnte.“ Zwar kommt der etatmäßige Offensivspieler in dieser Saison erst auf 21 Liga-Einsätze, allerdings fiel Thielmann bis Ende Oktober verletzt aus. Abgesehen von der Sperre nach seiner Roten Karte gegen Leverkusen bekam der 21-Jährige immer seine Einsatzzeit.

Am Samstag erstmals nicht. Das sicher auch, weil Thielmanns Ehrgeiz, Wille und Leidenschaft in den vergangenen Spielen nicht ausreichten. Das Kölner Eigengewächs tat sich sichtbar schwer. Dabei gehört Thielmann mit seinen 21-Jahren schon zu den Routiniers beim FC. Einzig Florian Kainz und Benno Schmitz haben mehr Spiele für den FC abgerissen. Thielmann kommt schon auf 123 Pflichtspieleinsätze für den FC. „Auch ihn werden wir nächste Woche wieder brauchen“, betonte auch Timo Schultz am Samstag. Und das wohl wieder von Beginn an. Benno Schmitz wird nach seiner fünften Gelben Karte definitiv ausfallen, möglicherweise wird Thielmann als Ersatz eine Option. Durch den möglichen Ausfall von Luca Waldschmidt könnten aber auch Faride Alidou oder Florian Kainz auf die Position hinter die Spitze rücken und Thielmann eine Rolle auf der Außenbahn eröffnen.



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Damion Downs empfiehlt sich für das Startelf-Debüt

Damion Downs vom 1. FC Köln jubelt nach seinem Tor.
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Damion Downs empfiehlt sich für das Startelf-Debüt

Mit dem Treffer zum 3:2 gegen Union Berlin avancierte Damion Downs am Samstagnachmittag zum Matchwinner – schon wieder. Der 19-Jährige empfiehlt sich für sein Startelf-Debüt.

In der dritten Minute der Nachspielzeit brachte er das Stadion endgültig zum Kochen und macht Hoffnung für den 1. FC Köln: Damion Downs gibt eine starke Bewerbung ab. Nicht nur für das letzte Saisonspiel gegen Heidenheim. Auch für die mittelfristige Zukunft.

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Es ist gerade erst acht Wochen her, da erlebte Damion Downs einen der größten Momente seiner jungen Profi-Karriere. Der junge Stürmer war im Rheinderby spät eingewechselt worden und hatte nur kurz darauf das 3:3, den wichtigen Ausgleich in einem Spiel erzielt, in dem das Momentum ganz klar Richtung Gladbach ging. Für Downs war das erste Profi-Tor eine „Erfahrung, die nicht von dieser Welt ist“, schrieb der 19-Jährige später auf Instagram. Der vergangene Samstag dürfte noch einmal eine Steigerung für den Stürmer gewesen sein. Denn Downs brachte mit seinem Treffer zum 3:2 gegen Union Berlin das Kölner Stadion nahe der Explosion. “So viele Leute um sich herum jubeln zu sehen, ist brutal”, sagte Downs. „Man kann es nicht beschreiben. Es ist so ein schönes Gefühl. Es ist geisteskrank.”

Chancen auf Startelf-Debüt

Tatsächlich hatten die Schlussminuten in Köln viel von einem Ausnahmezustand. Kein Wunder, Downs hält mit seinem Treffer das letzte Fünkchen Hoffnung eines bereits totgesagten Bundesligisten am Leben. Die Geißböcke können am kommenden Samstag das Wunder Klassenerhalt noch schaffen, auch wenn die Chance nur eine sehr kleine ist. Nachdem Downs in den vergangenen Wochen nicht mehr so in den Fokus gerückt war, hätte dieser wiederum am Samstag kaum größer sein können. „Damion hat einen guten Instinkt gehabt. Es hat schon das zweite wichtige Tor geschossen“, erklärte Florian Kainz und auch Tim Hübers sprach von der sehr guten Entwicklung der jungen Spieler. Und die ist immerhin so gut, dass Timo Schultz offenbar sogar über einen Startelf-Einsatz des Stürmers gegen Berlin nachgedacht habe.

„Er hat aber noch Probleme gegen physisch starke Spieler. Wenn die Gegenspieler müde werden, fällt es ihm leichter“, erklärte der Kölner Trainer die Joker-Rolle des Siegtorschützen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering, dass das Startelf-Debüt schon zum Saisonfinale ansteht. Zumindest dürften die Chancen nach Samstag aus gleich mehreren Gründen gestiegen sein. Mit Luca Waldschmidt wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Stammspieler der Offensive ausfallen. Der 27-Jährige wurde von Rani Khedira gefoult und am im Januar gebrochenen Wadenbein getroffen. Ein Einsatz am Samstag erscheint unwahrscheinlich. Sargis Adamyan lieferte gegen Union Berlin einmal mehr eine erstaunlich schwache Leistung ab. Da der FC nicht nur drei Punkte, sondern auch vier Tore auf Berlin aufholen muss, ist ein gewisser Offensivdrang gegen Heidenheim wahrscheinlich.

FC mit Doppelspitze gegen Heidenheim?

Tatsächlich spricht viel für einen Einsatz von Downs oder eben Steffen Tigges, der ähnlich wie Downs bereits zum zweiten Mal ein enorm wichtiges Tor für die Geißböcke erzielte. Am Samstag den 2:2-Ausgleich, beim letzten Last-Minute-Erfolg gegen den VfL Bochum war es der 1:1-Ausgleich. Möglicherweise agiert Schultz aber auch mit einer Doppelspitze. So oder so gab der Stürmer auch eine Bewerbung für die mittelfristige Zukunft ab. Denn im Falle des Abstiegs könnten gleich mehrere Offensivspieler den FC verlassen. So hat Waldschmidt dem Vernehmen nach bereits signalisiert, den FC im Abstiegsfall verlassen zu wollen. Auch die Kaufoption von Faride Alidou wird nicht zwingend gezogen. Die Verträge von Davie Selke und Mark Uth gelten nicht für die 2. Liga. Ob die beiden Routiniers bleiben, ist offen. Nur der Abgang von Justin Diehl scheint fix. Die Kölner werden sich im Worst Case in der Offensive neu aufstellen müssen.

Damion Downs wird wohl eine große Rolle dabei spielen. Dass der Stürmer als eins der größten Kölner Talente gilt, ist bekannt. Doch um den Gang in die 2. Bundesliga macht sich Downs keine große Gedanken. „Auf jeden Fall bleiben wir drin. Das ist für mich keine Frage. Mit den Fans geht es nicht anders“, sagte der Matchwinner.  



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