Lemperle und Downs: Schießt sich das Sturmduo für den Aufstieg des 1. FC Köln ein?

Tim Lemperle und Damion Downs freuen sich nach einem Tor
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Lemperle und Downs: Schießt sich das Sturmduo für den Aufstieg des 1. FC Köln ein?

Über Monate wurde der FC für seine mangelnde Offensivpower kritisiert, gegen Münster überzeugte der Angriff der Geißböcke endlich wieder. Das lag sicher auch am Gegner, aber eben nicht nur. Hat der 1. FC Köln sein Sturmduo für das Saisonfinale gefunden?

Erstmals seit einem halben Jahr standen Tim Lemperle und Damion Downs wieder gemeinsam in der Startelf der Geißböcke. Und beide Angreifer funktionierten gegen Münster. Das macht Mut. Hat der 1. FC Köln sein Sturmduo für das Saisonfinale gefunden?

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Ein verdienter Sieg, drei wichtige Punkte, die Tabellenführung und den Vorsprung auf Teile der Konkurrenz ausgebaut – der 30. Spieltag hätte für den FC nicht so wirklich viel besser laufen können. Und doch trat Christian Keller auf die Kölner Euphoriebremse. „Das war natürlich ein ganz wichtiger Sieg und aus meiner Sicht auch ein total verdienter Sieg, der gerne noch etwas höher hätte ausfällen können“, sagte der Sportdirektor. „Aber ich möchte an Ostern nicht motzen, wir sind zufrieden.“ Tatsächlich hätte der Sieg höher ausfallen können, wenn nicht müssen. Alleine Damion Downs hätte sein Torkonto noch ein wenig in die Höhe schrauben müssen. Doch der Stürmer scheiterte einmal an einer guten Parade von Münster-Keeper Johannes Schenk und einmal an der Latte.

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Starke Werte in der Offensive des 1. FC Köln

Und doch wäre ein Hadern nach dem 3:1-Erfolg über Münster ein falsches Zeichen gewesen. Denn nach Monaten des Minimalisten-Fußballs hat der FC in der Offensive mal wieder gut funktioniert. Drei Tore in einem Pflichtspiel gab es für den FC zuletzt im Dezember beim 3:1-Triumph über den 1. FC Nürnberg und in der Liga in dieser Saison zum vierten Mal. Im Jahr 2025 hatten die Geißböcke ganze elf Tore erzielt, im Schnitt noch nicht einmal eins pro Spiel. Nur Regensburg war seltener erfolgreich. Nun aber erinnerte das Offensivspiel an die ersten Begegnungen der Hinrunde, als der FC zum Teil im Angriff sogar ein Feuerwerk abbrannte. Das wäre für die Begegnung gegen Münster ein wenig hochgegrifen, dennoch erarbeiteten sich die Geißböcke auch weitere Hochkaräter.

Noch in der Vorwoche hatte Marvin Schwäbe nach dem 1:1 gegen Greuther Fürth erklärt, dass es immerhin schon ein Fortschritt sei, sich wieder Chancen herauszuspielen. Dieser Trend setzte sich gegen die Preußen fort. Auch, weil das Sturmduo Tim Lemperle und Downs von Beginn an funktionierte. Seit einem halben Jahr hatten die beiden nicht mehr gemeinsam in der Startelf gestanden. „Beide haben eine gute Tiefe, haben Dynamik, haben Speed. Beide können auch Bälle gut sichern“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber. „Sie sind in mehrerlei Hinsicht für den Gegner einfach schwer zu handeln. Beide sind torgefährlich, das tut uns gut und macht uns in unserer gesamten Ausrichtung noch einmal unberechnbarer.“

Auch Downs fand positive Worte. „Das Zusammenspiel mit Tim hat sich total gut angefühlt. Wir verstehen uns richtig gut auf dem Platz. Das hat man in mehreren Phasen wohl auch gesehen. Wie viele Chancen wir kreiert haben, es macht einfach richtig Spaß“, so der Stürmer. „Wir sind ein ähnlicher Spielertyp, wir können uns dann gut abwechseln und dementsprechend auch Ergebnisse bringen.“ Tatsächlich sah die Offensive gut aus. Der FC erspielte sich einen xGoals-Wert von mehr als 4.

„Es ist immer gut, wenn beide Stürmer treffen“

Dieser lag in der Rückrunde bislang im Schnitt bei 1,5 – die Qualität der Kölner Torchancen ließ also nur anderthalb Treffer pro Spiel erwarten. Die geringe Wahrscheinlichkeit gepaart mit einer mangelnden Effizienz brachten den Geißböcken den Ruf des Minimalisten-Fußballs erst ein. So brauchten die Kölner in dieser Phase 15 Torschüsse für ein Tor, schossen aber auch deutlich seltener auf die Kiste, als noch in der Hinrunde. Gerade einmal 13 waren es pro Begegnung. Gegen Münster kamen die Geißböcke nun auf 20 Abschlüsse, nahezu jeder sechste landete im Tor. Und dennoch fand Keller auch kritische Worte. „Es hat mir gut gefallen. Trotzdem, das wissen beide Jungs, das können sie besser“, sagte der Sportdirektor. „In Sachen Effizienz, in Sachen Positionierung, in Sachen Anlaufen und in ein paar anderen Sachen.“

Nach einem verdienten 3:1-Erfolg wohl Kritik auf hohem Niveau. Das fand dann auch Keller. „Wir wollen aber nicht die Sachen rausheben, die man besser machen soll. Sie haben beide ihr Tor gemacht und beide waren sehr engagiert gegen den Ball, beide haben viele Bälle gesichert“, so der Sportdirektor, dessen Resumé insgesamt aber gut ausfiel. „Es ist natürlich immer gut, wenn die Stürmer treffen. Wenn der zentrale Zehner dann auch noch trifft, dann haben die das heute gut gemacht“, sagte Keller. Immerhin so gut, dass Winter-Neuzugang Imad Rondic 90 Minuten auf der Bank saß. Der FC scheint aktuell sein schlagkräftiges Offensiv-Duo wiedergefunden zu haben. Allerdings war Münster auch erstaunlich schwach, der FC dominant. Gegen Hannover wird die Geißböcke ein anderes Kaliber erwarten. Wie gut Lemperle und Downs dann funkionieren, wird sich zeigen müssen.


Eigentlich spricht beim 1. FC Köln viel für das Duo Tim Lemperle und Damion Downs – eigentlich…

Der FC trifft am Sonntag auf eine der unangenehmsten Defensiven der Liga. Gegen Preußen Münster muss FC-Trainer Gerhard Struber daher den passenden Offensiv-Schlüssel finden. Keine leichte Aufgabe, denn gerade Imad Rondic blieb vergangene Woche bemerkenswert blass beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Tim Lemperle und Damion Downs? Oder wird es doch Imad Rondic?

Der 1. FC Köln und seine Sorgenkinder: Auch die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss

Damion Downs im Training mit Gerhard Struber
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Der 1. FC Köln und seine Sorgenkinder: Auch die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss

Am Dienstag stieg Damion Downs wieder ins Mannschaftstraining der Geißböcke ein. Zumindest zum Teil. Ein Comeback am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC gilt als unwahrscheinlich. Und der Angreifer ist mit der verspäteten Rückkehr nicht alleine beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.

Die Hoffnung war groß, dass der Stürmer schon längst wieder auf dem Platz steht, doch daraus wird wohl erst einmal nichts beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.

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So ein wenig werden sich die Sorgenfalten bei Gerhard Struber am Dienstag wieder gelegt haben. Denn es deutet sich an, dass die Personalsituation im Laufe der Woche eine deutlich entspanntere werden dürfte. Dominique Heintz stieg etwa wieder in Teile des Mannschaftstrainings ein und könnte damit der Abwehr wieder mehr Breite verleihen. Auch die Rückkehr von Timo Hübers ist alles andere als ausgeschlossen. Zwar betrat auch Damion Downs am Dienstag wieder das Kölner Trainingsgelände, doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stürmer am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder auf dem Platz steht, ist aktuell eher gering. Downs trainierte mit einer Manschette, grünes Licht hat er von den Ärzten noch nicht bekommen.

Lemperle, Pauli und Uth brauchten länger als erwartet

Und so reiht sich der Stürmer in eine ganze Riege an Kölner Sorgenkindern ein. Zumindest in die Riege der Akteure, deren Comeback sich länger als erhofft herauszögert. Denn die Kölner hatten zunächst durchaus gehofft, der Stürmer würde schon früher eingreifen können. Selbst die Begegnungen gegen Ulm und Darmstadt galten als theoretisch möglich, mittlerweile fehlt der Angreifer seit einem Monat. Beim Auswärtsspiel gegen Fürth soll der 20-Jährige dann aber wieder mit von der Partie sein. Downs ist wahrlich nicht der einzige Kölner Spieler, dessen Rückkehr deutlich früher erwartet worden war. Den FC umgibt nicht nur ein bemerkenswertes Verletzungspech, die Kölner haben auch alles andere als Glück, was die Rekonvaleszenz ihrer verletzten Spieler angeht.

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So warten die Geißböcke nach wie vor auf die Rückkehr von Julian Pauli. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC eine Gehirnerschütterung zugezogen. Gleich mehrfach scheiterten Versuche, den Innenverteidiger wieder vollständig ins Mannschaftsgefüge zu integrieren. Erst am vergangenen Samstag war der Shootingstar der Hinrunde eine Kaderoption, wurde dann aber doch noch geschont. Auch Tim Lemperle fiel mit seiner Muskelverletzung deutlich länger aus, als zunächst angenommen. Der Kölner Torjäger hatte sich im Spiel gegen Jahn Regensburg eine Verletzung zugezogen, es zu Beginn des Jahres im Trainingslager und anschließend auch im Duell gegen die SV Elversberg versucht, um dann erneut Wochen auszufallen.

Mark Uth ist wohl das Paradebeispiel der Kölner Sorgenkinder. Der Kölner Routinier kommt in dieser Spielzeit auf sechs Kurzeinsätze und insgesamt rund 40 Minuten Spielzeit. Dagegen verpasste Uth 19 Begegnungen aufgrund von Verletzungen.

Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

FC-Trainer Gerhard Struber setzte im richtungsweisenden Spiel gegen die Ostwestfalen auf eine neue Sturmkombination – und das Experiment scheint bislang aufzugehen. Das neu formierte Duo Imad Rondić und Tim Lemperle brachte die lange vermisste Offensivpower zurück. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Der 2:1-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn war eine Offenbarung für die verletzungsgeschwächte Offensive des 1. FC Köln. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

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Der Start beim 1. FC Köln verlief für Neuzugang Imad Rondić nicht nach Wunsch. Nach seinem Wechsel von Widzew Łódź wirkte der Angreifer zunächst wie ein Fremdkörper im FC-Spiel und blieb vor dem gegnerischen Tor glücklos. Doch der Bosnier zeigt Moral, arbeitet hart. Gegen Paderborn war er der laufstärkste Spieler auf dem Platz, spulte über 90 Minuten 12,16 Kilometer ab und gab mit sieben Torschüssen die mit Abstand meisten Torschüsse aller FC-Spieler ab. Ein Lattentreffer, mehrere knapp vergebene Chancen und schließlich sein erstes Tor waren der verdiente Lohn für seinen unermüdlichen Einsatz. Sein abgefälschter Schuss prallte vom Pfosten zu Paderborns Felix Götze und von dort ins Tor – ein erzwungenes Erfolgserlebnis, das ihm weiteren Auftrieb geben könnte.  

Paderborn-Trainer Kwasniok: “Dieses Duo hat uns wehgetan”

Die Rückkehr von Tim Lemperle, der gegen Paderborn erstmals seit dem 15. Spieltag wieder von Beginn an auf dem Platz stand, schien für den Bosnier das Zünglein an der Waage gewesen zu sein. Im Vergleich zu früheren Auftritten, bei denen er oft neben der Spur wirkte, war Rondić diesmal voll im Spiel und wurde von Sturmpartner Lemperle immer wieder klug eingesetzt. Als Doppelspitze aufgeboten, war die Marschroute klar: Lemperle und Rondić immer wieder ins Spiel bringen, um die Paderborner Abwehrkette unter Druck zu setzen. Das Sturmduo wurde nach dem Spiel auch von Paderborns Trainer Lukas Kwasniok gelobt:

“Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan. Unser Prunkstück ist normalerweise die Dreierkette- jeder lange Ball hinter die Kette und wo Bälle bewusst abgelegt wurden, da waren Sie einfach besser. Der 1:2 Siegtreffer war zwar leicht abgefälscht und damit glücklich, aber es war kein Zufall, das es zu diesem Tor gekommen ist. “ 

Das Gesamtpaket stimmt 

Tim Lemperle war ständige Anspielstation und klarer Zielspieler im Angriff des FC. Im Gegensatz zum Spiel gegen Darmstadt, als die langen Bälle oft verpufften, waren sie gegen Paderborn eine effektive Waffe. Beim Siegtreffer von Denis Huseinbašić bewies Lemperle seine Wichtigkeit: Er schirmte einen weiten Ball von Leart Paqarada gegen mehrere Gegenspieler ab, behielt die Übersicht und leitete den Ball klug auf Luca Waldschmidt weiter, der Huseinbašić mustergültig in Szene setzte.  FC-Trainer Gerhard Struber hob nach dem Spiel die besonderen Qualitäten seines Stürmers hervor: 

„Bei Tim hat man gesehen, wie wichtig er für uns hinter der letzten Linie ist, wie gut sein Timing ist und wie robust er in seinen Offensivaktionen agiert. Dadurch bringt er auch einen Imad Rondić immer wieder ins Spiel.”

Die Kombination aus Rondićs unermüdlichem Arbeitsethos und Lemperles technischer Finesse bildet ein Gesamtpaket, das für die kommenden Gegner entscheidend sein dürfte – zumal mit Linton Maina der beste Vorbereiter des FC aufgrund einer Sprunggelenksverletzung vorerst ausfällt. Gleiches gilt für Damion Downs, dessen Einsatz am kommenden Spieltag gegen Hertha BSC noch fraglich ist. Nach einem Bruch des Handgelenks verzögert sich das geplante Comeback des jungen Stürmers. Sicher ist: Sobald er wieder fit ist, wird seine Rückkehr in die Startelf ein Thema sein.

Was wird aus Downs?

Downs gilt als ähnlicher Stürmertyp wie Lemperle, der die Fähigkeit besitzt, Bälle festzuhalten und für nachrückende Mitspieler aufzulegen. Derzeit scheint jedoch Tim Lemperle nach seinem Comeback gesetzt, während Imad Rondić an seiner Seite immer mehr Gefahr ausstrahlt. Experimente wird sich Struber auf den letzten Metern der Saison wohl nicht mehr erlauben. Was nicht heißt, dass Downs, wenn er fit ist, zum Bankdrücker degradiert wird. Im Restprogramm trifft der FC noch auf drei direkte Konkurrenten. Für die schweren Duelle gegen Hertha, Nürnberg, Hannover und Kaiserslautern wird Struber jeden verfügbaren Mann brauchen.


Rondic und Downs oder Rondic oder Downs? Wie offensiv spielt der 1. FC Köln?

Die Frage nach der Torgefährlichkeit des FC ist nicht erst seit den vergangenen beiden Spielen Thema. Durch die Verpflichtung des Zielstürmers Imad Rondic haben die Geißböcke nun die Möglichkeit, auf zwei Sturmspitzen zu setzen. Doch dann stellt sich auch die Frage des Spielsystems beim 1. FC Köln: Downs und Rondic oder Downs oder Rondic?

Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Eric Martel wieder zurück im Training des 1. FC Köln
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Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Die personelle Situation bleibt beim FC weiterhin angespannt. Doch schon bald könnte es Entlastung geben: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln. Vorerst individuell. Doch der Sechser könnte schon bald wieder für den FC auflaufen.

Vier Tage vor dem wichtigen Spiel gegen Düsseldorf hat sich das Lazarett beim FC noch nicht gelichtet. Dennoch bahnt sich Besserung an: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln

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Wie sehr Eric Martel dem FC fehlt, wurde am vergangenen Freitag dann doch deutlich. Gerade in der zweiten Halbzeit im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekamen die Kölner einige Räume im Mittelfeld eben nicht mehr geschlossen. Sicher auch, weil Gerhard Struber nach dem Rückstand aufmachte, in einer anderen taktischen Formation dem Spiel noch eine andere Wende geben wollte. Dennoch fehlte der Sechser, der sich für keinen Meter, für keinen Zweikampf zu Schade ist. Am Freitag spielte Mathias Olesen auf der Sechs. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Nationalspieler von Luxemburg auch am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf wieder im defensiven Mittelfeld aufläuft. Mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic gäbe es aber zwei weitere Mittelfeldspieler, die aushelfen könnten.

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Martel zurück auf dem Platz

Aushelfen kann ein fitter Martel dann auch auf der Innenverteidigerposition. Also jenem Abwehrteil, bei dem die Personaldecke aktuell ebenfalls eher dünn ist. Kein Wunder also, dass man beim FC der schnellen Genesung des Sechsers entgegenfiebert. Und am Mittwoch gab es beim Training dann auch einen Lichtblick. Nach dem Mannschaftstraining kam Martel auf den Platz und absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach und Jacob Christensen wieder eine inidiviudelle Einheit. Martel war auch phasenweise wieder am Ball. Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 hatte sich der Kapitän der U21-Nationalmannschaft eine muskuläre Verletzung zugezogen, war schon zur Halbzeit ausgewechselt worden und hatte gleichzeitig Neo Telle zum Profi-Debüt bei den Geißböcken verholfen. Nun arbeitet Martel an der schnellen Rückkehr.

Gegen Düsseldorf wird der 22-Jährige dem FC am Sonntag sicher noch nicht zur Verfügung stehen. Doch schon in der Folgewoche könnte Martel wieder eine Option werden. Am Karnevalssamstag ist Köln zu Gast beim Karlsruher SC. Im Hinspiel lieferten die Kölner beim 4:4-Unentschieden gerade in der Defensive eine vogelwilde Begegnung ab. Ein Stabilisator der Marke Eric Martel wäre für das Rückspiel sicherlich nicht verkehrt.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Florian Kainz im Training des 1. FC Köln
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Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Akteure beim Training. Einzig Mark Uth stieg wieder ein. Doch der Offensivspieler wird am Sonntag noch keine Option sein für den 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn.

Die Situation ist weiterhin angespannt beim 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn. Am Mittwoch gab es zwar einen Rückkehrer, doch der wird in den Planungen noch keine Rolle spielen.

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Über einen Rückkehrer konnte sich Gerhard Struber am Mittwochmorgen freuen. Mark Uth nahm bei strahlendem Sonnenschein wieder an Teilen des Mannschaftstraining teil. Der Offensivspieler arbeitet an seinem xten Comeback. Dementsprechend freundlich wurde er von seinen Teamkameraden auch begrüßt. Doch so wirklich Entspannung bringt die Personalie nicht. Denn Uth wird nach seiner langen Verletzungspause ganz sicher kein Thema für das Derby am Sonntag gegen Düsseldorf sein. Der gebürtige Kölner wird wohl wieder langsam an den Spielbetrieb rangeführt werden. Ein weiteres Risiko gehen die FC-Verantwortlichen mit ihrem Routinier sicher nicht ein. Zwar ist die Rückkehr ein gutes Zeichen, doch die Personalsorgen bleiben.

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Thielmann gesperrt, Lemperle weiter verletzt

Denn auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Leistungsträger. Leart Pacarada und Damion Downs standen auch am Mittwoch nicht auf dem Platz. Und so langsam wird die Zeit eng. Beide Spieler haben sich im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekanntlich muskuläre Verletzungen zugezogen. Für Pacarada war die Begegnung nach einer halben Stunde beendet, Downs hielt länger durch. Zwar seien die Verletzungen nicht struktureller Natur, doch man wollen von Tag zu Tag schauen, hieß es von Seiten des FC. Nur gehen den Kölnern die Tage so langsam aus. Am Donnerstag ist trainingsfrei. Die Chance für die beiden Akteure zu regenerieren. Allerdings bleiben dann auch nur noch zwei Einheiten am Freitag und Samstag. Selbst bei einer Rückkehr ist ein Platz in der Startelf nicht die wahrscheinlichste Variante.

Somit wird sich Struber schon jetzt einen Plan-B überlegen. Auf der Position des Außenverteidigers deutet also viel auf Max Finkgräfe hin. Der Youngster befindet sich aber alles andere als in Form, erlebte gegen Magdeburg einen rabenschwarzen Abend und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Schon gegen den Hamburger SV verursachte der Linksverteidiger den entscheidenden Elfmeter. Doch Alternativen gibt es kaum. Im Angriff ist die Lage ein wenig entspannter. Sollte Downs wirklich nicht rechtzeitig fit werden, wäre Neuzugang Imad Rondic eine Alternative. Der Angreifer hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er bereit wäre, für jede Minute, die er vom Trainer bekommen würde. Allerdings ist Rondic ein anderer Stürmer-Typ als beispielsweise Downs.

Neben den beiden angeschlagenen Akteuren werden auch weiterhin Tim Lemperle und Julian Pauli verletzt fehlen. Jan Thielmann ist zudem gesperrt. Dazu gesellen sich mit unter anderem Luca Kilian und Jacob Christensen einige Langzeitverletzte.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Downs und Maina – die 31-Tore-Offensive: Ist das Duo zu halten? Das sagt Christian Keller

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Downs und Maina – die 31-Tore-Offensive: Ist das Duo zu halten? Das sagt Christian Keller

Trotz der 0:3-Pleite gegen Magdeburg und der zuletzt lahmenden Offensive sind sie die Aktivposten des Kölner Angriffs: Damion Downs und Linton Maina. Gemeinsam waren sie an 31 Toren direkt beteiligt. Die Frage ist nur, ob sie das auch in Zukunft tun werden beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Downs und Maina.

Sie sind aktuell die Leistungsträger bei den Geißböcken. Doch es ist nicht geklärt, ob auch in Zukunft. Dementsprechend soll gehandelt werden beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs und Linton Maina.

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Für Damion Downs kam die Einheit mit der Mannschaft am Dienstag noch zu früh. Der Torjäger der Kölner trainierte nicht mit der Mannschaft, das Fragezeichen hinter der Einsatz-Chance für das Duell gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag wird damit ein wenig dicker. Die Zeit rennt, doch die Hoffnung besteht, dass der Angreifer doch noch fit wird. Im Gegensatz zu Tim Lemperle, der schon alleine aufgrund der langen Ausfallzeit kein Kandidat für das rheinische Derby werden dürfte. Auch der zweite Topstürmer fehlt weiterhin. Sollte Downs wiederum rechtzeitig fit werden, stehen die Chancen nicht schlecht, dass FC-Trainer Gerhard Struber wieder auf sein Angriffs-Duo mit dem Youngster und Linton Maina setzt. Zwar blieben die beiden bei der 0:3-Pleite in Magdeburg weitestgehend blass, doch das Duo ist schon die gefährichste Waffe, die die Kölner gerade zu bieten haben.

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Wie geht es weiter mit Downs und Maina?

Ob es das Offensiv-Duo so aber auch in der kommenden Spielzeit beim FC weiterhin geben wird, ist nach wie vor unklar. Mainas Vertrag läuft bekanntlich im Sommer aus, eine Vertragsverlängerung ist noch nicht in Sicht. „Linton hat sich sehr gut entwickelt und zeigt, dass er in jedem Spiel den Unterschied machen kann“, sagte Sportdirektor Christian Keller nun gegenüber der „Bild„. „Er hat eine große Verbundenheit zum FC – und wir ein großes Vertrauen in ihn. Natürlich ist er ein Spieler, den wir uns gerne länger im FC-Trikot wünschen.“ Nur reichen Wünsche nun nicht immer aus. Erst vor wenigen Tagen kochten wieder Gerüchte hoch, der SV Werder Bremen sei an Maina interessiert. Keine neuen Gerüchte und keine die wirklich handfest sind, aber Spekulationen, die sich dann doch hartnäckig halten.

Und so ein bisschen könnte man den Eindruck gewinnen, als baue der FC schon vor für die Zeit nach Maina. Zumindest hat der FC bereits einige Offensivkräfte wie Said El Mala unter Vertrag genommen, die den schnellen Flügelspieler im Fall der Fälle ersetzen könnten. Maina selbst hatte angedeutet, dass er Bundesliga spielen wolle – am liebsten mit dem FC. Und allen Anschein nach, will der gebürtige Berliner auch alles dafür tun. Der 25-Jährige kommt in dieser Saison bereits auf fünf Tore und elf Vorlagen. Ein Abschied wäre für die Kölner dementsprechend bitter. Das gleiche gilt dann aber auch für Downs. Der 20-Jährige bringt es in dieser Saison auf zehn Tore und fünf Vorlagen, ist aktuell der gefährlichste Stürmer der Geißböcke und hat noch vertrag bis zum Sommer 2026.

Downs Vertrag läuft im Sommer 2026 aus

Das klingt komfortabel, ist es aber wahrlich nicht. Sollte Downs seinen Vertrag nicht verlängern wollen, wäre für ihn nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse möglich. Dementsprechend rennt die Zeit dann doch. „Ich habe bereits im Trainingslager mit vielen Spielern über Perspektiv-Themen gesprochen, natürlich auch mit Damion. Wir befinden uns im Austausch“, sagt Keller der „Bild“. „Im Moment steht im Vordergrund, dass wir die Saison bestmöglich beenden. Aber natürlich kümmern wir uns im Hintergrund auch um Personalien.“ Einzweiter Fall Tim Lemperle soll möglichst verhindert werden. Der Angreifer wechselt bekanntlich im Sommer ablösefrei zur TSG Hoffenheim. Das Offensiv-Duo Downs und Maina würden die Kölner sehr gerne langfristig behalten. Für Sonntag wäre es schon einmal wichtig, dass die beiden Akteure zum Einsatz kommen.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Christian Keller ist bei Damion Downs gefordert – der Rohdiamant wird immer wichtiger für den 1. FC Köln

Damion Downs freut sich mit Denis Huseinbasic über seinen Treffer
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Christian Keller ist bei Damion Downs gefordert – der Rohdiamant wird immer wichtiger für den 1. FC Köln

Auch gegen den FC Schalke 04 machte Damion Downs Downs-Dinge – zumindest erzielte der Stürmer bereits zum sechsten Mal in dieser Saison das wichtige 1:0. Nicht die einzige positive Bilanz: Damion Downs ist jetzt Top-Torjäger des 1. FC Köln.

Zehn Saisontore und fünf Vorlagen des Kölner Rohdiamanten stehen in dieser Saison auf dem Konto. Mit seinem Tor gegen den FC Schalke 04 zog der 20-Jährige an Tim Lemperle vorbei. Damion Downs ist jetzt Top-Torjäger des 1. FC Köln.

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Es lief die 43. Spielminute, als der Schalker Mehmet Aydin mit einer erfolglosen Rückgabe zu Schlussmann Justin Heekeren die Führung für den 1. FC Köln ermöglichte. Linton Maina roch die Situation und legte den Ball zu Stürmer Damion Downs rüber, der diesen aus vier Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste – einmal mehr zum 1:0 für den FC. „Ich habe gesehen, dass Linton spekuliert hat, deswegen habe ich auch direkt den Weg zum Tor gesucht. Als ich dann den Ball bekommen habe, war es ein ziemlich einfaches Tor für mich“, sagt der Angreifer. Downs gehört definitiv zu den positiven Überraschungen der Saison. Während der junge Angreifer in der vergangenen Spielzeit eher sporadisch zum Einsatz gekommen war, gehört er unter Trainer Gerhard Struber zum erweiterten Stammpersonal des Teams. Das Vertrauen des Coaches zahlt der 20-Jährige mit guten Leistungen, vor allem aber auch wichtigen Toren immer häufiger zurück.

Bereits das sechste 1:0 von Downs

Das Tor im Heimspiel gegen Schalke war für den Angreifer der dritte Treffer innerhalb von neun Tagen. Schon beim Sieg in Braunschweig und beim bitteren Pokalaus in Leverkusen trug sich der Youngster in die Torschützenliste ein. Mit dem entscheidenden Treffer gegen Schalke erzielte Downs in dieser Saison bereits das sechste Mal die 1:0-Führung und brachte somit sein Team auf die Siegerstraße. Schon im Hinspiel gegen die Knappen traf der schnelle Stürmer ebenfalls zum wichtigen 1:0. Ebenso wurde Downs durch das Tor gegen die Königsblauen zum alleinigen Top-Torjäger der Kölner in der Liga. Mit nun neun Ligatoren hat er einen Treffer mehr auf dem Konto, als Teamkollege Tim Lemperle. Insgesamt hat der gebürtige Wernecker diese Saison in 23 Pflichtspielen zehn Tore erzielt und weitere fünf für seine Kollegen aufgelegt.

Gute Entwicklung vor dem Tor

Während Downs zu Beginn der Saison noch einige Hochkaräter liegen ließ, zeigt er sich in den letzten Wochen extrem effizient. Sowohl bei den Gastspielen in Braunschweig und Leverkusen, als auch zu Hause gegen Schalke erzielte er mit seinem ersten Torschuss ein Tor. Nun also die Entscheidung gegen Schalke. Angesprochen auf seine Entwicklung sagte Downs bei Sky, dass er mit dieser zufrieden sei, es dennoch in manchen Bereichen noch Luft nach oben gäbe. Ob Downs auch in der nächsten Saison für die Kölner auf Torejagd gehen wird, ist allerdings nicht sicher. Sein Vertrag läuft 2026 aus. Einige Erstligisten und ausländische Clubs sollen den U20-Nationalspieler längst auf dem Zettel haben und mit einem Marktwert von rund drei Millionen könnte der Stürmer zu einem echten Schnäppchen werden. Schon im winter soll es wie berichtet Interessenten aus Como und Turin gegeben haben.

Im kommenden Sommer wird sich die Situation angesichts der Top-Leistungen sicherlich nicht verbessern. Im Gegenteil, es wird wohl auch Angebote aus der Bundesliga geben. Und angesichts des auslaufenden Vertrags wird ein Wechsel keine undenkbare Lösung sein. Dabei ist die Qialität des Angreifers in Köln bekannt. Nicht umsonst umschrieb Gerhard Struber den Angreifer unlängst als Rohdiamant. Bitter wäre eben nur, wenn der Diamant bereits unter Wert veräußert wird, bevor der finale Schliff erfolgt ist. Wie die „Bild“ am Montag berichtet, soll Sport-Boss Christian Keller (46) die Verhandlungen um eine vorzeitige Vertrags-Verlängerung inzwischen mit Downs und seinen Beratern aufgenommen haben. Ein zweiter Fall Tim Lemperle, der im Sommer ablösefrei nach Hoffenheim wechselt, soll unbedingt vermieden werden. Zumal der Marktwert in den kommenden Jahren, gerade beim Aufstieg, deutlich ansteigen wird.

Allerdings wird Keller sich finanziell dann wohl ein wenig Strecken müssen für den Mann der wichtigen Tore.

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Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Wer ersetzt Martel?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stellt der FC die Weichen auf Aufstieg?

Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Damion Downs und Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln
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Nach Lemperle-Ausfall: Der Rohdiamant, darf sein Potenzial unter Beweis stellen

Am Sonntag muss der FC im Duell gegen Nürnberg auf seinen Top-Torjäger verzichten. Tim Lemperle fällt mit einer Muskelverletzung aus. Dafür gibt es aber schon einen Ersatz beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

Bereits am vergangenen Sonntag wurde Damion Downs für den verletzten Tim Lemperle eingewechselt. FC-Trainer Gerhard Struber fand lobende Worte für den Youngster, betonte aber auch, dass der Offensivmann noch reifen müsse. Für das Duell gegen Nürnberg hat der Coach hohe Erwartungen an Downs, denn da sollte er sich beweisen beim 1. FC Köln: Bekommt Damion Downs nun seine Chance?

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Im Duell gegen den 1. FC Nürnberg müssen die Kölner auf ihren Top-Stürmer verzichten. Tim Lemperle fällt wie berichtet mit einer Muskelverletzung aus. Der Angreifer wird mindestens für das Duell gegen den Club fehlen, vermutlich auch im letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern. Zumindest ein wenig Hoffnung besteht noch. FC-Trainer Gerhard Struber wird seine Offensive für die Begegnung gegen die Mittelfranken also auf jeden Fall umbauen müssen. Ein bitterer Ausfall, immerhin ist Lemperle in der Liga an mehr als der Hälfte aller Treffer direkt beteiligt, erzielte in den vergangenen fünf Begegnungen gleich drei Mal das entscheidende 1:0. Mehr Entscheidungsspieler geht für die Kölner dieser Tage wohl nicht. So wird es dem Trainer auch nicht ganz so leicht fallen, einen adäquaten Ersatz zu finden.

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Struber: „Damion hat sich gut entwickelt“

Dabei ist der Favorit schnell ausgemacht. Damion Downs sprang am vergangenen Sonntag für Lemperle ein, wurde nach einer halben Stunde eingewechselt. Doch auch dem U20-Nationalspieler wollte gegen den Jahn nicht besonders viel gelingen. Einen Kopfball setzte der Angreifer knapp über das Tor. Doch Downs hat in dieser Spielzeit ebenfalls bewiesen, wie wichtig der Youngster für den FC ist. Auch Downs kann wichtige und entscheidende Tore, wie beim Last-Minute-Sieg gegen Greuther Fürth. „Damion hat sich im vergangenen halben Jahr sehr gut entwickelt und ist generell ein Spieler, der ein Profil mitbringt, in dem einfach viel Potenzial vorhanden ist“, sagt der Trainer. „Grundsätzlich ist da extrem viel Speed und Dynamik zu Hause. Er hat einen guten Riecher für gefährliche Räum und ist auch im Eins-gegen-eins schwer zu nehmen.“

Hört sich also nach einer guten Alternative an. Doch Struber ist von seinem Youngster noch nicht restlos überzeugt. „Es geht darum, diesen Rohdiamanten zu schleifen“, sagt der 47-Jährige. „Er ist ein Spieler, der noch reifen muss. Er muss robuster werden. Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht.“ Dass Struber große Stücke auf seinen Angreifer hält, ist unumstritten. Sonst hätte der Youngster nicht zu Beginn der Spielzeit zur Startelf gehört. Nur ist Downs einer der Verlierer der Systemumstellung gewesen. Bislang. Das Eigengewächs stand seit der Darmstadt-Pleite nicht mehr in der Anfangsformation. Und das wurde von einigen Fans durchaus kritisch gesehen. Zumal mit Luca Waldschmidt ein Akteur auflief, dessen Formkurve wahrlich nicht immer nach oben zeigt.

Es gibt nicht viele Alternativen

Doch Waldschmidt kommt mit seinen Qualitäten als Eins-zu-Eins-Ersatz für Lemperle ohnehin nicht in Frage. So wird es wohl erneut auf den „Rohdiamanten“ hinauslaufen. Und wenn es nach Struber geht, muss dieser auch liefern. „Wenn man so ein Profil zur Verfügung hat, dann sind die Erwartungshaltungen schon mal sehr groß“, sagt Struber. Dabei hat der Stürmer schon bewiesen, dass er zu den torgefährlichen Angreifern der Liga gehört. Sechs Tore in 14 Spielen sind zumindest eine ordentliche Duftmarke – zumal der 20-Jährige ganz offensichtlich nicht lange braucht, um zu zünden. Sowohl gegen Fürth als auch gegen Hannover stand Downs gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz, bevor der Offensivspieler einnetzte.

So richtig viele Alternativen hat Struber dann auch nicht mehr. Marvin Obuz wäre sicherlich eine Option als Ersatz für Tim Lemperle. Nur gehört auch der gebürtige Kölner nicht zu den Spielern, die das große Struber-Vertrauen genießen, obwohl der Coach dem Kölner Eigengewächs den „Sprung in die Mannschaft“ prophezeite. Trotz seiner starken Vorsaison kommt Obuz in dieser Spielzeit erst auf drei Einsätze in der Liga. Zufriedenstellend wird das für den Offensivspieler nicht sein. Möglich, dass sich auch dort noch im Winter ein Wechsel anbahnt. Vor wenigen Wochen hieß es, Rot-Weiss Essen sei an einer Rückhol-Aktion des Angreifers interessiert. Die weitere Offensiv-Riege um Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz wird es wohl eher nicht in den Kölner Kader schaffen.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Reicht die Zeit für Pauli?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?