Die Kölner Wackelkandidaten: Keine konkrete Aussagen, aber klare Tendenzen

Gerhard Struber ist Trainer des 1. FC Köln
,
Startseite » Dejan Ljubicic

Die Kölner Wackelkandidaten: Keine konkrete Aussagen, aber klare Tendenzen

Der 1. FC Köln hat am Montag das Training wieder aufgenommen, bereitet sich nun intensiv auf die kommende Spielzeit vor. Während der Großteil des Kaders steht, gibt es noch einige Wackelkandidaten. Und bei denen klare Tendenzen.

Mit einem XXL-Kader ist der FC am Montag in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. So groß wird der Kader aber nicht bleiben beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Selke, Maina, Ljubicic und Co.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Das Grinsen von Christian Keller war schon ein besonders breites, als der Sportdirektor über die Zukunft von Linton Maina sprach. Denn während der 46-Jährige in der Causa Urbig/Schwäbe erstaunlich deutlich wurde und den Youngster als die künftige Nummer eins bestätigte, wollte Keller bei Maina nicht konkret werden. Der schnelle Außenbahnspieler verfügt über eine Ausstiegsklausel, die noch nicht abgelaufen ist. Im Gegensatz zu einigen anderen Mitspielern hat sich der 25-Jährige aber noch nicht offiziell zum FC bekannt. Eine Meldung wie in den Fällen Thielmann, Martel, Hübers oder Kainz steht noch aus. „Linton hat Geburtstag gehabt und die Leistungsdiagnostik absolviert und freut sich, dass es wieder losgeht“, sagte Keller also mit einem breiten Grinsen und freute sich selbst über seine doch offene Antwort.

Selke vor Abschied?

Tatsächlich geht die Tendenz wohl Richtung Verbleib. Die erste Einheit absolvierte Maina am Montag, der vor einem Jahr noch so etwas wie der Pechvogel der Vorbereitung war, unter anderem mit Rückenbeschwerden lange ausfiel. Sollte sich Maina für den FC entscheiden, wäre eine Vertragsverlängerung wie bei Florian Kainz nicht unwahrscheinlich. Denn der Kontrakt des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus, Maina wäre dann ablösefrei zu haben. Fakt ist aber auch, dass die Ausstiegsklausel noch gilt. Sollte ein für Maina interessanter Verein die Fühler ausstrecken, ist ein Wechsel immer noch denkbar.

Immer wahrscheinlicher wird er indes bei Davie Selke. Keller betonte am Montag noch einmal, dass man dem Stürmer ein Angebot unterbreitet habe, dieser aber die Frist habe verstreichen lassen. „Jetzt ist die Frage, ob es noch mal eine neue Frist gibt“, sagte Keller. Sowohl der Sportdirektor als auch der neue Trainer betonten, wie wichtig ein Stürmer wie Selke für den Verein sein könne, allerdings müsse es da auch ein klares Commitment gegenüber dem Verein geben und das fehle nach wie vor. Das geforderte Commitment hat wohl auch mit dem nötigen Kleingeld zu tun. Die finanziellen Vorstellungen beider Parteien liegen viel zu weit auseinander, als dass eine schnelle Lösung möglich scheint. Die Kölner Verantwortlichen hatten zuletzt betont, dass man sich nicht ausquetschen lasse. Heißt: Auch für Selke gibt es wohl kein Gehalt, das das aktuelle Spektrum an Löhnen sprengen könnte. Zudem scheint der Stürmer nicht sonderlich glücklich über die Wortwahl gewesen zu sein. Zuletzt hat Selke sogar den Insta-Link des FC von seinem Account genommen.

Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?

Lukrative Angebote sollen Selke durchaus vorliegen. Auf der anderen Seite fühlt sich der Stürmer in Köln sehr wohl. Der FC muss allerdings langsam auch planen, braucht eine gewisse Sicherheit. Der neue Coach würde sich sicherlich über den Zielstürmer und erfolgsreichsten Torschützen der Vorsaison freuen. „Grundsätzlich zeige ich mich demgegenüber sehr offen, gleichzeitig haben wir sehr interessante Jungs im offensiven Bereich jetzt zur Verfügung. Mein Vertrauen in diese Jungs ist groß, Entwicklung zu schaffen“, sagte Struber. Gerade mit Tim Lemperle, Marvin Obuz, aber auch Damion Downs und vielleicht sogar Jaka Potocnik haben die Kölner viel offensives Talent, dass nun zur Entfaltung kommen könnte. Struber klingt jedenfalls so, als könne er sich mit einem Selke-Abschied arrangieren.

Deutliche Worte findet der Trainer bei Dejo Ljubicic. „Dejan ist ein sehr spannender Spieler. Auch, wenn das letzte Jahr ein schwieriges für ihn war“, sagte der Coach und betonte, dass der Mittelfeldspieler dem Team in dem Vorhaben, möglichst schnell wieder ins Oberhaus zurückzukehren, gut zu Gesicht stünde. „Ich spüre, dass er eine persönliche Verbundenheit zum Verein spürt. Er ist einer, den ich sehr gerne hier weitersehen würde.“ Tatsächlich war auch Ljubicic bei der ersten Einheit am Montag offensichtlich mit viel Freude dabei. Der Österreicher schrieb nach der Einheit bereitwillig Autogramme. Genauso wie Marvin Schwäbe, der gemeinsam mit Jonas Urbig und dem neuen Torwarttrainer Peter Greiber seine Einheit absolvierte. Eine konkrete Aussage zu dem Keeper machte Keller ebenfalls nicht. Nur, dass Jonas Urbig die Nummer eins sein würde. Klar ist aber, dass man Schwäbe sicherlich keine Steine in den Weg legen wird.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Bittere Pleiten, Sensationen – legendäre Spiele des FC gegen Bayern

,
Startseite » Dejan Ljubicic

Bittere Pleiten, Sensationen – legendäre Spiele des FC gegen Bayern

Am Samstag treffen der 1. FC Köln und Bayern München zum 106. Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Beide Teams feierten in den Duellen bereits große Erfolge, kassierten aber auch bittere Klatschen.

Die Rollen sind am Samstagnachmittag eigentlich klar verteilt, wenn es der FC mit Bayern München zu tun bekommt. Das war nicht immer so. Denn auch der FC erlebte schon gute Momente gegen den Rekordmeister. Legendäre Spiele zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München.

13 Jahre liegt der letzte Sieg des 1. FC Köln über Bayern München zurück, die Vorzeichen könnten bei dem Tabellenzweiten und dem Tabellenvorletzten kaum größer sein und doch rechnet sich FC-Trainer Timo Schultz durchaus Chancen gegen die Bayern aus. Und die jüngsten Ergebnisse geben dem Kölner Trainer im Grunde auch recht. Schließlich schnupperte der FC zuletzt einige Male an der Überraschung gegen den Rekordmeister. Ob den Kölnern diese auch am Samstag gelingen will, ist fraglich. Immerhin: Eine müde Nullnummer haben die Fans nicht zu erwarten. Denn in den bisherigen 105 Begegnungen gab es ganze vier torlose Remis.

Zudem spricht der bisherige Saisonverlauf nicht gerade für eine torarme Begegnung. Auf der einen Seite der FC, der im Schnitt nahezu zwei Treffer pro Spiel kassiert, auf der anderen der FC Bayern, der knapp drei Tore im Schnitt erzielt. In erster Linie durch Harry Kane. Der englische Nationalspieler kommt bislang alleine schon auf 32 Ligatore und damit auf mehr als die gesamte Kölner Mannschaft. „Er ist weltklasse“, adelte Timo Hübers den englischen Nationalspieler in der Hinrunde.

Bittere Pokal-Pleiten

In der Historie dieser Begegnung gab es zahlreiche torreiche Spiele. Alleine acht Treffer fielen im Pokalspiel vor rund 20 Jahren. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga bekam vom Spitzenreiter der Bundesliga die Grenzen aufgezeigt – und das schmerzlich. Mit acht Buden im Gepäck fuhren die Kölner wieder zurück in die Domstadt. Giovanne Elber (2), Owen Hargreaves und Bastian Schweinsteiger sorgten früh für die Entscheidung. Im zweiten Abschnitt erhöhten erneut Elber und Schweinsteiger sowie Zé Roberto und Willy Sagnol zum 8:0-Endstand. Es ist bis heute die höchste Klatsche, die die Kölner gegen die Bayern kassierten.

Für die FC-Fans eine schmerzhafte Erinnerung, für einige Bayern Anhänger dagegen eine Genugtuung für eine ähnlich derbe Pleite, die eben der heutige Rekordmeister ebenfalls im DFB-Pokal kassierte. Im April 1972 standen sich die Klubs im Viertelfinale des Pokals gegenüber. Bayern hatte das Hinspiel 3:0 gewonnen, stand bereits mit einem Bein im Halbfinale. Doch der FC schlug zurück, setzte sich in Köln nach Toren von Bernd Rupp (2), Jürgen Glowacz, Hannes Löhr sowie einem Eigentor von Georg Schwarzenbeck und dem Treffer von Gerd Müller 5:1 durch.

Premiere ging an den FC, der Titel später an die Bayern

Nur wenige Jahre zuvor waren die Vorzeichen ohnehin andere. So war Köln bei der Premiere des Duells im Dezember 1965 haushoher Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. 6:1 hieß es nach 90 Minuten. Heinz Hornig (2), Fritz Pott, Christian Müller und Karl-Heinz Thielen trafen für den FC. Für die Bayern Franz Beckenbauer und Karl Borutta, der allerdings zum 1:0 ins eigene Netz. Die Kölner Vorherrschaft hielt aber nicht besonders lang. Bayern lief dem FC den Rang ab, Kölner Siege wurden zunehmend eine Seltenheit. Während die Bayern bis heute 56 Spiele gegen den FC gewannen, setzte sich Köln 24 Mal durch. So kassierten die Geißböcke 1971 gegen die Bayern ihre höchste Bundesliga-Pleite der Vereinsgeschichte. 0:7 hieß es damals.

Eine besonders bittere Pleite setzte es aus Kölner Sicht vor allem aber 1989. Der FC machte sich lange Hoffnungen auf den Titel, glaubte sogar bis zum 30. Spieltag daran. Schließlich lag die Mannschaft von Christoph Daum nur zwei Zählern hinter den Bayern. Doch im Heimspiel gab es am 31. Spieltag eine 1:3-Niederlage. Roland Wohlfahrt erzielte alle drei Münchner Treffer. Die Hoffnung war dahin. Vor zwölf Jahren gelang dem FC dann der letzte Sieg gegen die Bayern. Mario Gomez und Hamit Altintop brachten die Bayern in Führung. Das war auch dringend nötig. Denn die Bayern belegten nur den dritten Platz, die Champions-League schien in Gefahr. Doch Christian Clemens brachte die Kölner wieder ins Spiel. Und dann kam der große Auftritt von Milivoje Novakovic. „Nova“ glich nicht nur per Kopf aus, mit einem Rechtsschuss sorgte er für den 3:2-Erfolg der Geißböcke und stürzte den Rekordmeister tiefer in die Krise.

In der befindet sich nun bekanntlich der FC. Ein Sieg gegen die Bayern käme wohl einer Sensation gleich. Doch auch die hat es in der Historie der beiden Klubs bereits gegeben. Im vergangenen Jahr war der FC in beiden Begegnungen ganz nah dran. Besonders emotional wurde es bekanntermaßen am letzten Spieltag der vergangenen Saison, als Jonas Hector und Timo Horn zu „Tommi“ verabschiedet wurden. Das ist noch keine Saison her und doch irgendwie legendär.

 

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Folgt uns auf:

EM in Gefahr: Ljubicic und Kainz nicht mehr im ÖFB-Kader

Ljubicic und Kainz nicht mehr im ÖFB-Kader
,
Startseite » Dejan Ljubicic

EM in Gefahr: Ljubicic und Kainz nicht mehr im ÖFB-Kader

Bittere Nachricht für Dejan Ljubicic und Florian Kainz. Die beiden FC-Profis wurden nicht für die anstehenden Testspiele der Nationalmannschaft Österreichs berufen. Nach den durchwachsenen Leistungen für den FC droht der Traum von der EM zu platzen.

Die Freude wenige Tage vor dem Rheinderby in Köln war bei Florian Kainz und Dejan Ljubicic groß, als die beiden FC-Profis im Oktober mit der Nationalmannschaft Österreichs das Ticket für die EM buchten, wenige Tage nach dem Rheinderby in Mönchengladbach ist die Enttäuschung dagegen groß, denn der Traum von der EM könnte platzen: Kainz und Ljubicic stehen nicht im ÖFB-Kader.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die Leistung war unterm Strich durchwachsen, der Ertrag aber endlich mal positiv. Florian Kainz gehörte mit seinen beiden Vorlagen im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zumindest auf dem Papier zu den großen Gewinnern. Wir bereits im Hinspiel schraubte der Mittelfeldspieler seine Scorerpunkte auch am vergangenen Samstag einigermaßen in die Höhe. Doch die beiden Vorlagen können kaum über die schwache Saison der Kölner Kapitäns hinwegtäuschen. Seit Saisonbeginn läuft Kainz den eigenen Erwartungen hinterher, ist ein Schatten vergangener Spielzeiten und trägt somit sicherlich seinen Teil zur Kölner Misere bei.

EM für FC-Profis in Gefahr

Doch Kainz ist damit nicht alleine. Auch Dejan Ljubicic konnte nur selten an die Leistungen seiner ersten Spielzeiten im Trikot des 1. FC Köln anknüpfen. Noch in der Vorsaison kamen die beiden Mittelfeldspieler auf insgesamt 14 Tore sowie 14 Vorlagen. In dieser Saison sind es bislang drei Tore (Elfmeter) und sechs Vorlagen. Seit Wochen bis Monaten wird über die Personalien diskutiert. Gegen Leverkusen saß Kainz erstmals seit vier Jahren 90 Minuten auf der Bank. Die schwachen Leistungen sind natürlich auch Ralf Rangnick nicht verborgen geblieben. Der Cheftrainer des ÖFB hat am Montagabend seinen Kader für ein Trainingslager in Marbella sowie die Testspiele gegen die Slowakei und Türkei bekannt gegeben.

Zwar reisen auch Dejan Ljubicic und Florian Kainz am 18. März nach Spanien, allerdings mit dem FC ins Kurz-Trainingslager und nicht mit der Nationalmannschaft. Nachdem Ljubicic schon bei den vergangenen Länderspielen nicht mehr im Kader stand, hat es nun auch Florian Kainz erwischt. Die beiden FC-Profis müssen ernsthaft um die Teilnahme an der EM im Land ihres Arbeitsgebers bangen. Für Ljubicic scheint der Traum in ganz weite Ferne gerückt zu sein. Die Konkurrenz auf seinen Positionen war ohnehin stark, der 26-Jährige kam unter Rangnick nur selten zum Einsatz, spielte sogar Außenverteidiger. Kainz war bislang fester Bestandteil des Kaders, kam aber bei den Länderspielen im November nur eine Minute zum Einsatz. Immerhin befinden sich die beiden FC-Profis aber noch auf Abruf.

Sein Debüt in der Nationalmannschaft könnte dagegen Denis Huseinbasic feiern. Der Kölner Mittelfeldspieler wurde erstmals in den Kader der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berufen. Und die Spiele haben es in sich. Huseinbasic könnte sein Debüt umgehend in den Playoffs zur EM feiern.

Der Kader im Überblick

TOR: Tobias Lawal (LASK; 0), Patrick Pentz (Bröndby IF/DEN; 4), Alexander Schlager (FC Red Bull Salzburg; 15)
VERTEIDIGUNG: Flavius Daniliuc (FC Red Bull Salzburg; 1/0), Kevin Danso (RC Lens/FRA; 16/0), Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach/GER; 38/2), Philipp Lienhart (SC Freiburg/GER; 19/1), Phillipp Mwene (1. FSV Mainz 05/GER; 9/0), Stefan Posch (FC Bologna/ITA; 28/1), Leopold Querfeld (SK Rapid; 0), Maximilian Wöber (Borussia Mönchengladbach/GER; 21/0)
MITTELFELD: Christoph Baumgartner (RB Leipzig/GER; 34/11), Muhammed Cham (Clermont Foot/FRA; 2/0), Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim/GER; 40/1), Konrad Laimer (FC Bayern München/GER; 32/4), Christoph Lang (SK Rapid; 0), Alexander Prass (SK Puntigamer Sturm Graz; 3/0), Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund/GER; 77/17), Xaver Schlager (RB Leipzig/GER; 40/3), Romano Schmid (SV Werder Bremen/GER; 7/0), Matthias Seidl (SK Rapid; 3/0), Nicolas Seiwald (RB Leipzig/GER; 20/0), Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg/GER; 8/0)
STURM: Maximilian Entrup (TSV Egger Glas Hartberg; 1/0), Michael Gregoritsch (SC Freiburg/GER; 51/12), Andreas Weimann (West Bromwich Albion/ENG; 21/1)

Auf Abruf: Cican Stankovic (AEK Athen/GRE; 4), Dejan Stojanovic (Cashpoint SCR Altach; 0); David Affengruber (SK Puntigamer Sturm Graz; 0); Thierno Ballo (RZ Pellets WAC; 0), Andreas Gruber (FK Austria Wien; 0), Florian Kainz (1. FC Köln/GER; 27/1), Dejan Lljubicic (1. FC Köln/GER, 9/1), Thomas Murg (PAOK Saloniki/GRE; 0), Nikolas Sattlberger (SK Rapid; 0), Kevin Stöger (VfL Bochum/GER; 0), Junior Adamu (SC Freiburg/GER; 6/0), Ercan Kara (Samsunspor/TUR; 7/0)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

In der Krise: Hält Schultz weiter an FC-Duo fest?

,
Startseite » Dejan Ljubicic

In der Krise: Hält Schultz weiter an FC-Duo fest?

Für Florian Kainz und Dejan Ljubicic verläuft die Saison alles andere als rund. Selbst der Trainerwechsel scheint keinen oder nur einen sehr kurzfristigen Einfluss auf die Leistungskurve der Spieler gehabt zu haben. Wie lange hält Timo Schultz an den beiden als Stammspieler fest?

Der 1. FC Köln befindet sich mitten im Abstiegskampf. Die Mannschaft braucht mehr denn je konstante Leistungen der Stammspieler. Doch zwei Leistungsträger der Vorsaison finden nach wie vor nicht zu alter Form der Vorsaison. Wie lange stehen Kainz und Ljubicic noch in der Startelf?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der Ausgleich der Kölner war am Samstag gegen den VfB Stuttgart noch keine drei Minuten alt, da trieb Dejan Ljubicic nach einer Balleroberung die Kugel Richtung gegnerischen Strafraum – Florian Kainz, Linton Maina und Jan Thielmann komplettierten die Vier-auf-drei-Situation. Doch Ljubicic spielte einen schlampigen Ball auf Kainz, der musste so das Tempo aus dem Konter nehmen. Der anschließende Abschluss vom nachgeeilten Faride Alidou strahlte angesichts der aufgerückten VfB-Abwehr keine große Gefahr mehr aus. Die Szene war symptomatisch für das Kölner Spiel. Denn auch gegen den VfB kreierten die Geißböcke einmal mehr viel zu wenige Chancen.

Kainz so gut wie gar nicht im Spiel

Dass es mit den Ballbesitzphasen und den Spielanteilen am Samstag für den FC gegen den VfB so eine, aber bestimmt keine große Sache werden würde, war angesichts des spielstarken Gegners schon vor der Begegnung klar. Dennoch versprach Timo Schultz in der vergangenen Woche, dass man versuche, Wege zu finden, um dem Gegner wehzutun. Der Plan ging nur in Teilen auf. Zwar hatten die Geißböcke neben dem Treffer von Eric Martel zwei weitere durchaus große Chancen durch Faride Alidou und Jan Thielmann, die Möglichkeiten resultierten aber zum einen aus einem Ausrutscher von Hiroki Ito sowie einem einfachen langen Pass von Rasmus Carstensen. Auch der Treffer von Martel fiel nach einem Standard.

Spielerisch war das Angebot der Kölner wieder überschaubar. Auch, weil einmal mehr zwei Leistungsträger der Vorsaison so gut wie gar nicht stattfanden. Kainz kam gegen den VfB auf erstaunliche 19 Ballkontakte, spielte zehn Pässe, von denen acht ankamen und führte vier Zweikämpfe, von denen er einen gewann. Einzig eine scharfe Hereingabe auf Thielmann sorgte für einen Hauch von Gefahr. Es blieb die einzige Flanke des FC-Kapitäns. Kainz hatte auch gegen den VfB keinen Zugriff auf die Partie, wirkte wie ein Fremdkörper. Der mögliche Effekt des Trainerwechsels scheint nur ein kurzfristiger gewesen zu sein. Seitdem Timo Schultz die Geschicke beim FC leitet, überzeugte Kainz nur gegen Heidenheim. Die Rolle als zweiter Stürmer neben Jan Thielmann stand dem 31-Jährigen nicht.

Gibt es Alternativen?

Positionsgetreu war Dejan Ljubicic im Mittelfeld zwar deutlich besser in das Spiel eingebunden, einen großen Effekt hatte er damit aber nicht auf die Partie. Zwar kamen immerhin ordentliche 86 Prozent seiner Pässe beim Mitspieler an, doch mehr als zwei ungefährliche Torabschlüsse standen auch nicht auf seiner offensiven Haben-Seite. Vermutlich würden die beiden Österreicher in Topform in zwei Drittel der Bundesliga-Teams einen Stammplatz finden, in der aktuellen Form stellen sich nicht wenige Fans die Frage, wie lange Schultz an den beiden Mittelfeldspielern festhält. Vor gut zwei Wochen hatte Timo Schultz die Bedeutung seines Kapitäns noch einmal hervorgehoben. Auch Steffen Baumgart hatte lange an Kainz festgehalten, für ihn die passende Rolle gesucht. Erst im Dezember vergangenen Jahres saß der 31-Jährige zwei Mal zunächst nur auf der Bank. Auch Ljubicic ist unter Schultz gesetzt, überzeugte aber bislang nur gegen Frankfurt mit zwei Vorlagen.

Noch im vergangenen Jahr fingen die beiden Mittelfeldspieler die Sturmflaute der Kölner mit auf. Wettbewerbsübergreifend erzielten die Nationalspieler Österreichs insgesamt 14 Tore und bereiteten 14 Treffer vor. In der aktuellen Saison sind es drei Tore und vier Assists. Und das liegt nicht nur an den fehlenden Stürmern. Laut dem Online-Portal ligainsider.de kreierte Florian Kainz in dieser Spielzeit ganze zwei Großchancen, Ljubicic immerhin sechs. In der Vorsaison führte Kainz die Liga in dieser Kategorie mit 17 Möglichkeiten an.

Dabei verfügt der FC über Alternativen – zumindest auf der Außenposition. Faride Alidou und Linton Maina saßen am Samstag zunächst nur auf der Bank. Auch ein Max Finkgräfe könnte eine offensivere Rolle spielen. Spätestens mit der Genesung von Davie Selke dürfte auch Jan Thielmann wieder eine Option für die Außenbahn sein. Aufgrund der Ausfälle von Mark Uth und Luca Waldschmidt spielte Kainz zuletzt wieder häufiger im Zentrum.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Alidou, Kainz und Ljubicic – Schultz entwickelt sich zum Formfinder

,
Startseite » Dejan Ljubicic

Alidou, Kainz und Ljubicic – Schultz entwickelt sich zum Formfinder

Zunächst Florian Kainz, dann Faride Alidou und nun Dejan Ljubicic – nach und nach finden die Kölner Profis wieder zurück zu alter Stärke. Und das auch Dank Timo Schultz.

Nach den schwachen Wochen des 1. FC Köln gegen Ende des vergangenen Jahres zeigt die Formkurve bei einigen Spielern momentan wieder nach oben. Die Neubewertung der Mannschaft durch Trainer Timo Schultz scheint dem ein oder anderen Aufwind zu geben. Die FC-Spieler finden wieder zu alter Form.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Keine 150 Meter haben gefehlt und Dejan Ljubicic hätte am Samstagabend sogar Ellyes Skhiri in Sachen Laufleistung übertroffen. 11,89 Kilometer spulte der Kölner Mittelfeldspieler ab, war gefühlt überall unterwegs und das als Außenbahnspieler. Zudem suchte der Österreicher auch die meisten Abschlüsse – nach einer Flanke von Faride Alidou nach sechs Minuten noch dürftig. Kurz vor dem Seitenwechsel rauschte dann ein Ball knapp am Tor vorbei. Der nächste Abschluss landete unfreiwillig an Alidous Bein und dann im Tor. Kurz danach bereitete der 26-Jährige auch das 2:0 durch Jan Thielmann vor. Das erste Mal in dieser Saison riss der Österreicher das ab, was sich die Kölner Verantwortlichen seit dem Abgang von Ellyes Skhiri versprochen hatten. Ljubicic war ein absoluter Leistungsträger. „Das ist ein Spieler, der ein sehr großes Herz hat, extrem laufstark ist, sich aber auch clever zwischen den Linien bewegen kann“, sagte Timo Schultz: „Wenn er die Leistung bestätigen kann, haben wir einen Top-Bundesliga-Spieler hier im Kader.“

Zunächst aussortiert, jetzt Hoffnungsträger

Wenn er denn die Leistung bestätigen kann – und das ist alles andere als sicher. Bereits nach dem verdienten 3:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach, bei dem unter anderem die ebenfalls formschwachen Luca Waldschmidt und Florian Kainz aufblühten, war die Hoffnung groß, dass der Knoten geplatzt sei. War er aber nicht. Es folgte die derbe 0:6-Klatsche gegen RB Leipzig und das bittere Pokal-Aus gegen Zweitligist Lautern. Von Kainz‘ und Waldschmidts ansteigender Form fehlte genauso jede Spur wie von Ljubicics Normalform. Die Hoffnung, dass es sich nun um mehr als nur einen positiven Ausreißer handelt, liegt beim FC dieser Tage in den eigenen Reihen begründet. Denn Timo Schultz scheint bei den kleinen Stellschrauben, von denen er bei seinem Amtsantritt gesprochen hat, große Hebel gefunden zu haben. Gleich mehrere Akteure hat der 46-Jährige aus dem Formtief geholt.

Schultz erfüllt gerade auf beeindruckende Art und Weise genau den Job, für den wiederum Steffen Baumgart in den vergangenen beiden Spielzeiten gefeiert worden war. „Ich bin kommunikativ, ehrgeizig und möchte etwas entwickeln“, hatte Schultz bei seiner Vorstellung Anfang Januar gesagt und betont, dass er alle Spieler entwickeln wolle. Auch die Spieler, die unter Steffen Baumgart keine Chance mehr erhalten haben. Baumgart wiederum hatte im Podcast von Jonas Hector und Fabian Köster erklärt, dass ein neuer Trainer Spieler auch durchaus anders bewerten könne, als er. So wie Faride Alidou, der unter Baumgart ausgemustert war, keine Chance mehr erhielt. Nach seinem zweiten Treffer beim zweiten Startelf-Einsatz zeigt auch bei dem 22-Jährigen die Formkurve eindeutig nach oben. So sehr, dass der Außenbahnspieler bei vielen Anhängern plötzlich als Hoffnungsträger, als gefühlter Neuzugang, gehandelt wird.

Schultz hat der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben

Wie schnell es von Zero zu Hero gehen kann, erfuhr zu Beginn des Jahres auch Florian Kainz. Der Kölner Kapitän stand in der Hinrunde neben sich, überzeugte genau in einer Begegnung. Im letzten Spiel von Steffen Baumgart als FC-Coach saß Kainz zunächst nur noch auf der Bank. Nach seinem erfrischenden Einsatz als „Freigeist“ gegen Heidenheim war der 31-Jährige schon bald wieder ein Hoffnungsträger. Auch Denis Huseinbasic ist aus der aktuellen Startelf nicht wegzudenken, genauso wie ein Jan Thielmann. Timo Schultz hat der Mannschaft wieder Selbstvertrauen, Sicherheit gegeben. „Ich muss gucken, an welchen Stellschrauben ich drehen kann, um der Mannschaft Sicherheit zu geben“, sagte der Coach im Januar und über seine Vorgehensweise: „Ich bin recht fix am Laptop, aber ich rede lieber mit den Spielern.“ Und damit scheint er genau den richtigen Schlüssel gefunden zu haben.

Steffen Baumgart hat seine Spieler motiviert, sie so lange stark geredet, bis sie stark waren. Nun ist es Timo Schultz, der seiner Mannschaft das Vertrauen ausspricht und diese zahlt es ihm durch Leistung zurück. Mal sehen, wer der nächste wiedererstarkte FC-Profi ist. Die Liste ist noch lang.

 

Bilder zum Spiel 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Der FC startet mit einem Hauch Karneval in die Hoffenheim-Woche

,
Startseite » Dejan Ljubicic

Der FC startet mit einem Hauch Karneval in die Hoffenheim-Woche

Mit einer Trainingseinheit am Montag ist der FC in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Hoffenheim gestartet. Auch wenn der Fokus auf der Begegnung am Sonntag liegt, ganz ohne Karneval geht es auch nicht.

Nach dem verdienten 2:0-Erfolg hat FC-Trainer Timo Schultz sein Augenmerk bereits auf das kommende Spiel gegen Hoffenheim am Sonntag gerichtet. Der großen Feierei des Karnevals erteilte der Coach eine Absage für den 1. FC Köln: Der Fokus liegt auf dem Hoffenheim-Spiel.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Vier Spiele, drei Niederlagen, ein Punkt – die Bilanz des 1. FC Köln in den Wochen nach Karneval war vor einem Jahr verheerend. Zwar mit dem Saisonauftakt der aktuellen Spielzeit vergleichbar, zur damaligen Situation aber beängstigend. Schon im März 2023 sorgten sich die ersten Fans um einen unter Steffen Baumgart nicht für möglich gehaltenen Abstiegskampf, nicht ahnend, dass dieser gegen Ende des Jahres schon mehrfach auch von Vereinsseite ausgerufen werden würde. „Ich habe mit dem 1. FC Köln meine Erfahrungen im Karneval gemacht und muss abschließend sagen: Der Karneval hat uns nicht gutgetan“, sagte Steffen Baumgart damals und deutete an, dass es einen ähnlichen Umgang mit dem Kölner Kulturgut nicht mehr geben würde.

Trainingsauftakt ohne Diehl

Ein knappes Jahr später steht Timo Schultz an der Seitenlinie der Geißböcke, an der Karnevals-Marschroute hält aber auch der neue Coach fest. „Ich bin nicht hier, um Karneval zu feiern und ich werde nicht in kölsche Euphorie verfallen“, hatte Trainer Schultz unmittelbar nach dem 2:0-Erfolg über Frankfurt gesagt. „Ich gehe davon aus, dass die Spieler den Ernst der Lage erkannt haben und sich bewusst sind, dass sie hier nicht die Woche durchfeiern können.“ Dabei gab das verdiente 2:0 den Kölnern viel Grund zum Feiern. Doch für Schultz gilt es nun, nachzulegen. Dem 46-Jährigen ist dabei die Bedeutung des bunten Treibens in der Domstadt durchaus bewusst. Oder schnell bewusst geworden: Erst vor einigen Wochen erzählte der Trainer im WDR2-Podcast „Einfach Fußball“, dass er in Köln bereits auf der ersten Karnevalssitzung gewesen sei, da habe er noch nicht alle Namen der Spieler gekannt.

Das sollte sich mittlerweile geändert haben, wenn Schultz am Dienstag zu einer weiteren Sitzung aufbricht und zwar zu der des Vereins. „Ich werde am Dienstag sicherlich die FC-Sitzung genießen und freue mich auf die Zeit – aber ich bin hier, um mit der Mannschaft zu trainieren und auch das Spiel am nächsten Sonntag in Hoffenheim erfolgreich gestalten zu können“, sagte Schultz. So startete der FC bereits am Montag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Hoffenheim. Neben Justin Diehl fehlten auch Elias Bakatukanda und Matthias Köbbing krankheitsbedingt. Nach wie vor arbeiten Mark Uth, Davie Selke und Luca Waldschmidt im Reha-Bereich. Waldschmidt betonte im Sky-Interview, dass er auf eine Rückkehr ins Mannschaftstraining im März hoffe.

Am Dienstag stehen gleich die nächsten beiden Einheiten für die Spieler auf dem Plan. Am Mittwoch haben die dann Profis frei. Laut Trainer aber nicht aufgrund der Vereins-Sitzung. „Ich mache den Trainingsplan nicht nach Ergebnissen und schon gar nicht nach Karneval, sondern so, dass wir nächstes Wochenende performen können“, sagte Schultz.  


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Kicker und Sportschau: Jeweils zwei FC-Profis in der Elf des Tages

, ,
Startseite » Dejan Ljubicic

Kicker und Sportschau: Jeweils zwei FC-Profis in der Elf des Tages

Zum zweiten Mal in Folge haben es Spieler des 1. FC Köln in die Elf des Tages des Kickers und dieses Mal auch in die Sportschau geschafft. Und zwar jeweils zwei Profis.

Für die starke Leistung gegen Eintracht Frankfurt belohnte sich der 1. FC Köln mit drei Punkten. Auch das Fachmagazin „Kicker“ sowie die Sportschau belohnten das Kölner Spiel: Zwei FC-Profis in der Elf des Tages.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Alles wollte bei Faride Alidou auch am Samstagabend noch nicht funktionieren. Alles nicht, aber viel. Am Ende standen 37 Ballkontakte, 28 Sprints, eine Passquote von 77 Prozent und zwei Torschüsse – sicher keine überragenden Werte. Vor allem aber stand da das 1:0, das zweite Tor in Folge, eine herausgeholte Gelb-Rote Karte, die Christian Keller als überragende Aktion adelte und damit die Grundlage für den verdienten 2:0-Erfolg der Geißböcke über Eintracht Frankfurt. Alidou leitete bei seinem zweiten Startelf-Einsatz in Serie den ersten Dreier seit Anfang Dezember ein. Damit dürfte sich der 22-Jährige auch für die kommende Begegnung gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag empfohlen haben – wenn er denn fit ist. Und das, obwohl Alidou noch im Dezember keine Rolle mehr bei den Kölnern gespielt hat. Nun stehen zwei Treffer auf dem Konto.

Starke Werte von Ljubicic

Zwei Assists stehen seit Samstagabend auch auf der Scorerliste von Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler hat in der bisherigen Saison noch nicht annähernd zu der Form der Vorsaison gefunden. Am Samstagabend zeigte die Formkurve wie aus dem Nichts aber steil nach oben. Ljubicic lief mehr als alle anderen Kölner, gab die meisten Torschüsse ab und näherte sich im Laufe des Spiels auch dem Tor immer mehr an. Vor allem aber bereitete der Österreicher beide Kölner Tore vor – auch wenn die Vorlage zum 1:0 wohl eher als Schuss gedacht war. Das Fachmagazin „Kicker“ hat beide Spieler in die Elf des Tages gewählt. Eine seltene Ehre für die Kölner. Denn in der aktuellen Saison haben es erst wenige FC-Profis in die Auswahl geschafft. Zehn Mal standen Kölner Spieler in der „Elf des Spieltags“.

Leroy Sané, Jeremie Frimpong oder Alejandro Grimaldo standen jeweils sieben Mal in der Auswahl. Marvin Schwäbe schaffte es in dieser Saison doppelt in die Top-Elf. Dazu kommen Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Eric Martel nach dem Erfolg über Borussia Mönchengladbach sowie Davie Selke gegen Heidenheim und Jeff Chabot gegen Darmstadt. In der vergangenen Woche wurde Max Finkgräfe in die Auswahl gewählt. Auch gegen Frankfurt zeigte Finkgräfe eine überragende Leistung. Das zeichnete wiederum die Sportschau aus, die sowohl Finkgräfe als auch Ljubicic für ihre Top-Elf benannte.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Leihspieler, Youngsters, Abgänge – wie sich eine Transfersperre auf den Kader auswirken würde

CAS-Urteil: Diese Auswirkung hätte die Sperre auf den FC-Kader
,
Startseite » Dejan Ljubicic

Leihspieler, Youngsters, Abgänge – wie sich eine Transfersperre auf den Kader auswirken würde

In den vergangenen Tagen wurde schon heftig über einen möglichen Transfer von Youssoufa Moukoko spekuliert, in Köln befindet man sich auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Dabei steht über allem noch die drohende Transfersperre und die hätte erhebliche Auswirkungen auf den Kader.

Hinter den Kulissen des 1. FC Köln dürfte aktuell fleißig gearbeitet werden, der kriselnde Bundesligist will im Winter noch einmal nachjustieren, den Kader verbessern, um dann in der Rückrunde noch einmal angreifen zu können. Gerade für die Offensive werden bereits die ersten Namen gehandelt. Dabei scheint die Sanktion der Fifa allerdings ein wenig in Vergessenheit zu geraten. Wie ginge es weiter nach einem CAS-Urteil: Diese Auswirkung hätte die Sperre auf den FC-Kader

CAS-Urteil: Diese Auswirkung hätte die Sperre auf den FC-Kader

Schon jetzt wird die drohende Strafe Auswirkungen auf die Transferideen der Kölner Verantwortlichen haben, eine sichere Perspektive kann der FC keinem Spieler aufzeigen. Das macht die Verhandlungen zumindest nicht leichter, wie FC-Sportdirektor vor rund zehn Tagen im Sport1-Doppelpass erklärte. Über genau dieses Problem stolperten die Kölner im Frühsommer mindestens bei Benedict Hollerbach, dem Vernehmen nach aber auch bei einem Sechser, der wie der Angreifer kurz vor Toreschluss noch abgesprungen sein soll. Im besten Fall spricht der internationale Sportgerichtshof in Lausanne also sein Urteil, den FC frei und die Kölner könnten tatsächlich an den richtigen Stellschrauben im Kader drehen. „Ich glaube schon, dass der FC dahingehend optimistisch sein kann, dass das Urteil reduziert wird. Dahingehend, dass die Sperre komplett aufgehoben wird, das würde ich mir für Köln zwar wünschen, aber diesen Optimismus würde ich nicht teilen“, sagt Sportrechtler Dr. Gregor Reiter.

Acht Verträge laufen im Sommer aus

Der Experte geht also davon aus, dass der FC „nur“ in diesem Winter mit der Sperre belegt sein wird. Ein Nachjustieren gerade an den Kaderschwächen wäre dann nicht möglich. Denn die Sperre bedeutet ein Registrierungsverbot. Neue Spieler könnten demnach beim Verband nicht registriert werden, hätten keine Spielerlaubnis. Der Kader würde sich also auf der „Haben“-Seite nicht verändern. Abgaben sind von einer möglichen Transfersperre laut Experten dagegen nicht betroffen. Schließlich soll eine Sperre gegen den Verein nicht auf den Schultern der Spieler ausgetragen werden, die den Klub möglicherweise verlassen wollen. Der FC müsste in diesem Fall mit dem aktuellen Kader bis zum Saisonende weiter arbeiten.

Genauso ist es im Worst-Case-Szenario allerdings auch möglich, dass der Gerichtshof bei der ausgesprochenen Sperre von zwei Transferperioden bleibt. Ein herber Schlag für den FC. „Ein Sommer ohne Transfers wäre sportlich wesentlich schwerer zu verkraften, als ein Winter“, sagt auch Fachanwalt Gregor Reiter. Das zeigt ein Blick auf die aktuelle Vertragssituation in Köln. Stand jetzt verfügen 23 FC-Profis über einen Kontrakt über das kommende Jahr hinaus. Heißt, bei zahlreichen Spielern, darunter auch Stammspielern oder Akteuren, die zum erweiterten Kreis des Stamms gehören wie Benno Schmitz oder Dominique Heintz, läuft der Vertrag im kommenden Sommer aus. Das gleiche gilt für die Leihspieler wie Luca Waldschmidt oder Rasmus Carstensen, die ebenfalls nur bis zum Sommer geliehen sind. Sollten diese Spieler den Verein verlassen und der FC dürfte den Kader nicht nachbessern, wären die Kölner in einer besonders misslichen Lage. Die ohnehin schon kritisierte Breite des Kaders würde empfindlich leiden. Sollten die Kölner zudem noch absteigen, würden sich mit Sicherheit einige Leistungsträger verabschieden. Köln könnte auch hier nicht nachbessern.

Die Hände wären dem FC nicht gänzlich gebunden

Doch die Transfersperre bedeutet nicht, dass den Kölnern in Sachen Kaderplanung die Hände gänzlich gebunden sind. So dürfen die FC-Verantwortlichen auch nach oder während der ausgesprochenen Transfersperre die Verträge mit den eigenen Spielern verlängern. „Es geht ausschließlich um Neu-Registrierungen. Ein Vertrag kann ja auch außerhalb der Transferperiode verlängert werden“, erklärt Fachanwalt Reiter. Und auch die Kaufoption der Leihspieler dürfen die Kölner definitiv ziehen. „Dies sollte eigentlich nicht gehen, da bei Ablauf des Leihvertrages der Spieler zurück zu seinem alten Verein muss, bei dem er auch noch einen Arbeitsvertrag hat und der FC müsste diesen Spieler bei einem endgültigen Transfer auf Grundlage eines Transfervertrags neu verpflichten und damit auch neu registrieren“, so Reiter. Aber: „Allerdings sieht Art. 25 Abs. 3 FIFA-Transferstatuen genau für diesen Fall eine Ausnahme vor: Rechtlich ist es eine Neuregistrierung, aber sie ist trotz Transfersperre ausdrücklich erlaubt.“ Der FC könnte also Akteure wie Carstensen und Waldschmidt fest an den Verein binden.

Und dann wären da noch die Nachwuchshoffnungen, die Talente, auf die viele Fans schon heute gerne setzen würden. Auch die Kölner Youngsters dürfte der FC wohl zu der Profimannschaft hochziehen. „Das ist kein Transfer im klassischen Sinne. Das sind Spieler des Vereins. Da ändert sich primär die Rechtsgrundlage, auf der sie beschäftigt sind“, sagt der Fachanwalt. „Meiner Meinung nach könnte der FC die Akteure auch bei einer ausgesprochenen Transfersperre zu Profis machen. Das ist keine Frage einer Neu-Registrierung.“  

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

 

Folgt uns auf:

Das sagt Timo Hübers über Harry Kane, die Bayern und „talentfreie Tugenden“

, ,
Startseite » Dejan Ljubicic

Das sagt Timo Hübers über Harry Kane, die Bayern und „talentfreie Tugenden“

Für Timo Hübers steht am Freitagabend ein besonderes Spiel auf dem Programm. Der Innenverteidiger wird es mit Harry Kane und damit dem aktuell besten Stürmer der Liga zu tun bekommen.

Trotz der anhaltenden Krise ist die Vorfreude auf das Bayern-Spiel am Freitagabend bei den Profis des 1. FC Köln groß. Am Rande des Trainings äußerte sich der Innenverteidiger zu der bevorstehenden Aufgabe. Das sagt Timo Hübers über Harry Kane, „talentfreie Tugenden“ und die Bayern.

Die 0:6-Pleite gegen Leipzig, das bittere Aus gegen Lautern, der glückliche Punkte in Bochum – nachdem zum Saisonauftakt auf das Kölner Abwehrzentrum weitestgehend Verlass war, lief es auch bei den beiden Innenverteidigern Jeff Chabot und Timo Hübers in den vergangenen Wochen alles andere als rund. Die Souveränität der ersten Pflichtspiele ist jedenfalls verloren gegangen, die Unsicherheit auch in der Kölner Abwehrreihe sicht- und spürbar. Ausgerechnet jetzt bekommen es die Kölner mit dem Rekordmeister, der torgefährlichsten und angriffslustigsten Mannschaft der Liga zu tun. Und mit einem Starensemble. „Es ist immer eine schöne Aufgabe, sich da zu messen“, sagte Timo Hübers am Dienstag nach dem Training. „Auch, wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass wir in dem Spiel drei Punkte holen. Es ist aber auch ein Spiel, in dem es möglich ist ein bis drei Punkte zu holen. Das ist die Marschroute.“

Hübers bekommt es mit Kane zu tun

Mit nur sechs Punkten aus elf Spielen sind die Kölner denkbar schlecht in die Spielzeit gestartet. Das Spiel gegen die Bayern, ohnehin schon eine Mammutaufgabe, wird so zu einer noch größeren Herausforderung. Das heißt aber weder für Trainer noch für die Spieler, eine andere Herangehensweise zu suchen. „Wir müssen in den ganzen talentfreien Tugenden eine deutliche Bank besser sein als die Bayern und selbst dann ist nicht gesichert, dass wir etwas holen“, so Hübers. Der FC setzt also wie von Trainer Steffen Baumgart gefordert auf Willen, Leidenschaft, Körpersprache. Doch gerade die ließen die Kölner im Duell gegen den VfL Bochum einmal mehr vermissen. Das soll sich gegen die Bayern ändern. Wozu das führen kann, hatte unter anderem der 1. FC Saarbrücken beim Pokal-Erfolg über München bewiesen.

„Wir versuchen, das Stadion mit auf unsere Seite zu nehmen, selber Chancen herausspielen und dann schauen wir, was dabei herauskommt“, sagt der 27-Jährige. Bislang ist beim FC noch nicht viel herausgekommen. Bei den Bayern dagegen schon. 42 Tore hat der FCB in den bisherigen elf Spielen schon erzielt, alleine 17 gehen auf das Konto von Harry Kane. Und genau mit dem bekommt es Hübers am Freitagabend zu tun. „Er ist ein Weltklasse Stürmer, unheimlich Abschlussstark im Sechzehner“, sagt der Innenverteidiger. „Da können aber auch noch ein paar andere gut kicken. Deswegen müssen wir das im gesamten Abwehrverbund auffangen.“

Dabei überstrahlt der Stürmer aktuell so ziemlich alles, was die Bundesliga aufbieten kann. Kommt der englische Nationalspieler zum Abschluss, ist die Torwahrscheinlichkeit recht hoch. „Es hilft nichts, wenn wir versuchen, Kane eins-gegen-eins aus dem Spiel zu nehmen“, sagt Hübers. So etwas habe man vielleicht früher einmal probiert. „Vielleicht geht es eher darum, die Zuspieler nicht in die Räume kommen zu lassen, dass sie ihn gezielt anspielen können.“ Selbst das ist ein schweres Unterfangen. Immerhin kehren die meisten Bayern-Profis erst Mittwoch oder Donnerstag von ihren Länderspielreisen zurück. Eine große Vorbereitung auf den FC wird es nicht geben. Ein Vorteil für den FC? „Das kann ein Vorteil sein, es kann genauso gut keiner sein“, sagt Hübers. „Auch wenn es am Freitag nicht der leichteste Gegner ist, ist es den Versuch wert, da vielleicht etwas zu starten.“

Die Mannschaften liegen eng beieinander

Denn gerade eine kleine Serie kann aktuell viel wert sein. „Wenn man sich die Tabelle anschaut, ist das alles ganz eng beieinander. Es ist ja jetzt noch nichts entschieden. Wir müssen jetzt nicht zwei Mal in Folge gewinnen, um überhaupt wieder dran zu sein“, sagt Hübers. Tatsächlich würde der FC die Abstiegsränge mit einem Sieh verlassen, der Tabellenzwölfte ist gerade einmal fünf Punkte entfernt. „Wir sind dran. Ein, zwei Spiele, dann kann es schon wieder ganz anders aussehen. Genauso wie es eine negative Serie gibt, kann es auch wieder eine positive Serie geben.“

 

Folgt uns auf:

Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

, ,
Startseite » Dejan Ljubicic

Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

In die letzte Saisonphase des Jahres startet der FC ausgerechnet gegen den FC Bayern. Steffen Baumgart bleibt bei seinem Offensivfußball und glaubt an die Überraschung.

Für den FC geht es in den kommenden Wochen darum, die schwache bisherige Saisonbilanz ein wenig aufzupolieren und sich eine gute Ausgangssituation für den Rückrundenauftakt zu verschaffen. Doch ausgerechnet jetzt empfangen die Kölner den Rekordmeister. Trainer Steffen Baumgart will auch gegen die Bayern seinen Offensivfußball zeigen. Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

FC-Trainer Steffen Baumgart ist nicht gerade bekannt für seinen Wankelmut. Im Gegenteil: der 51-Jährige bleibt sich, seinem Fußball, seinen Aussagen in aller Regel treu. Dafür wurde der Kölner Coach in jüngster Vergangenheit auch gerne und oft kritisiert. Der fehlende Wankelmut wird in diesem Fall mit Sturheit übersetzt. Baumgart sei stur, bei seinem Spielsystem, renne auch gegen Topteams blind an, mitunter ins Verderben, hieß es von so manchem Anhänger nach der 0:6-Pleite gegen Leipzig. Andere kritisierten die vermeintliche Missachtung der eigenen Jugendspieler. Max Finkgräfe und Damion Downs hätten doch schon auf deutlich mehr Einsatzminuten kommen müssen. Baumgart hält weiterhin an seiner Linie fest.

Baumgart bleibt bei seinem System

Und das aus seiner Sicht nicht ohne Grund. Über zwei Spielzeiten ist Baumgarts Verständnis von Fußball schließlich aufgegangen. Nach dem Fast-Abstieg in der Spielzeit 20/21 führte der Kölner Coach den FC in den europäischen Wettbewerb, brachte eine enorme Euphorie rund um das Geißbockheim. Und das eben mit seinem attraktiven Offensivfußball. Was dem 51-Jährigen jetzt von einigen Anhängern als ideenlos, kopflos, als Harakiri ausgelegt wird, galt noch vor einigen Monaten als mutig, wurde positiv wahrgenommen. Und das auch vollkommen zu recht. Denn mit diesem Fußball fuhr der FC in den vergangenen Spielzeiten Punkte und Siege gegen Topteams wie Leverkusen, Dortmund und Leipzig ein. Und sah auch gegen die Bayern nicht schlecht aus. „Wir haben es in den letzten Spielen gegen Bayern aus meiner Sicht gut gemacht und trotzdem in den letzten Minuten immer noch einen gekriegt“, sagte Baumgart am Montag.

So in der vergangenen Spielzeit. Ausgerechnet bei den Bayern sah der FC lange Zeit wie der Sieger aus, führte nach einem Treffer von Ellyes Skhiri bis in die Schlussphase mit 1:0, ehe Joshua Kimmich mit einem Hammer das Spiel noch egalisierte. Und auch im Mai, beim emotionalen Abschied von Jonas Hector und Timo Horn, schnupperte der FC an einer Überraschung, hätte dem BVB beinahe Schützenhilfe gegeben. Doch dieses Mal war es Jamal Musiala, der in der Schlussminute den Dreier für die Bayern noch eintütete. Grundsätzlich ist der FC also schon in der Lage, den Bayern Paroli zu bieten und das offensichtlich mit dem Baumgartschen Fußball. Nur will dieser in dieser Spielzeit noch so gar nicht gelingen. „Wir versuchen schon die Dinge zu machen, die wir für uns richtig halten. Wir wissen, was wir machen müssen, um überhaupt eine Chancen haben zu können“, sagt der Kölner Coach. „Selbst dann wird es schwer.“

Eine knappe Niederlage ist trotzdem eine Niederlage

Das Motto heißt also weiterhin mit der vollen Kapelle Richtung Angriff. Und trotz der Krise will Baumgart auch nicht eine knappe Niederlage als möglichen Erfolg gelten lassen. „Für uns zählt nicht nur eine gute Leistung, sondern auch das Ergebnis und das wollen wir haben. Daran werden wir alles setzen. Mir geht es nur ums Gewinnen“, sagte der Trainer. „Ein 0:2 ist auch eine Niederlage.“ Gegen die Bayern brauch es dazu aber eine „überragende Leistung“, sagt der Trainer. Immerhin spielt dem FC die Länderspielpause ein wenig in die Karten. Während die Kölner auf gerade einmal vier Spieler aktuell verzichten müssen, fehlt dem Rekordmeister gefühlt der gesamte Kader.

Nicht umsonst hatte sich FCB-Coach Thomas Tuchel über die Ansetzung der Partie geärgert. „Wenn die Jungs erst einen Tag vor dem Spiel zurückkommen, finde ich es verständlich, wenn ein Trainer darüber nicht glücklich ist. Aber wenn ich sehe, wie die Bayern zurzeit spielen, wird uns das leider keine Vorteile geben“, sagt der FC-Coach. Unterm Strich werden sich die Kölner also auf ihre Tugenden konzentrieren, die Baumgart auch einfordert. „Gegen die Bayern kann ich eine überragende Leistung bringen und trotzdem sechs Stück kriegen. Wenn wir unsere Tugenden auf den Platz bringen und trotzdem keine Chance haben, dann sind sie einfach zu stark“, erklärte Baumgart und schob dann die Marschroute für Freitag hinterher: „Gucken, was geht. Und alles raushauen.“

 

Folgt uns auf: