Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
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Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Über fehlende Chancen braucht sich Denis Huseinbasic beim FC nicht zu beklagen. Der Mittelfeldspieler kommt recht oft zum Einsatz. Wirklich durchgestartet ist der 24-Jährige aber nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Er ist wohl einer der größten Transfererfolge von Christian Keller. Für 50.000 Euro verpflichtete ihn der Sportdirektor einst. Mittlerweile ist der 24-Jährige ein Vielfaches wert. Und doch scheint es so, als stünde der Spieler am Scheideweg beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

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Mitte Juli hatte es dann auch Denis Huseinbasic erwischt. Der Mittelfeldspieler war Teil der Spekulationen, um einen möglichen Abschied. Auch sein Name wurde mit einem anderen Club in Verbindung gebracht. Der SC Braga wollte den Bosnier offenbar nach Portugal lotsen. Wie konkret das Interesse war, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Dem Vernehmen nach war Huseinbasic aber einem Tapetenwechsel offen gegenüber. Auch, weil der FC mit Isak Johannesson und Tom Krauß zwei Spieler für die Zentrale verpflichtete, Huseinbasic hatte berechtigte Bedenken, dass es mit einem Stammplatz eng werden könnte. Ein knappes halbes Jahr später gehört der 24-Jährige aber zu dem Pool Spieler, die immer mal wieder in die Anfangsformation rotieren.

Noch kein Scorer in dieser Saison

Sieben Mal stand Huseinbasic von Beginn an auf dem Feld, insgesamt kommt der Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits auf 13 Einsätze. Die 100-Pflichtspiel-Marke für den FC hat der gebürtige Hesse bereits geknackt. Und das, obwohl er noch vor etwas mehr als drei Jahren in der Regionalliga kickte. Christian Keller holte den Mittelfeldspieler damals für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach an den Rhein. Einer der wenigen Transfers, für die sich der ehemalige Sportchef feiern lassen konnte. Tatsächlich schlug Huseinbasic in der ersten Saison ein, war unter Steffen Baumgart eine feste Größe. Auch in der Folgezeit kam der Bosnier auf seine Einsatzminuten. Allerdings stagniert die Leistung ein wenig. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Huseinbasic vor allem mit starken Passwerten zu überzeugen weiß, dabei aber nur selten ein hohes Risiko eingeht.

In der aktuellen Saison fehlt ein wenig seine Bindung in das Offensivspiel. Auf das Scorerboard hat sich Huseinbasic noch nicht gebracht. Dabei hofft man in Köln durchaus auf den sportlichen Durchbruch. Auch Lukas Kwasniok glaubt an die Fähigkeiten des Mittelfeldspieler, gibt ihm immer wieder Chancen. Der 24-Jährige dürfte allerdings auch von dem Verletzungspech in der Innenverteidigung profitieren. Wären alle Abwehrspieler fit, würde das Zentrum wohl von Eric Martel und Johannesson bekleidet werden. Die Anzahl der gesammelten Einsatzminuten wäre wohl ohne die Verletzung von Timo Hübers deutlich niedriger ausfallen. Und da sich die FC-Verantwortlichen offenbar nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen, wird die Frage nach viel Einsatzzeit eine berechtigte sein.

Dabei wäre ein Stammplatz für den 24-Jährigen sicherlich noch einmal die Chance, dem Traum von der WM im kommenden Jahr näher zu kommen. Zuletzt wurde Huseinbasic nicht mehr für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berücksichtigt. Diese hatte er einst aufgrund mentaler Probleme frühzeitig verlassen. Streitigkeiten mit Nationaltrainer Sergej Barbarez sollen offiziell nicht der Grund für die Nicht-Berücksichtigung sein. Demnach müsste die Tür für Huseinbasic offen stehen. Durchgehen muss der Mittelfeldspieler aber selbst.

Denis Huseinbasic: Kampf um Startelf-Platz und eine offene Rechnung

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
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Denis Huseinbasic: Kampf um Startelf-Platz und eine offene Rechnung

Zuletzt stand Denis Huseinbasic drei Mal in Folge in der Liga in der Startelf. Möglicherweise wird sich das durch die Rückkehr von Rav van den Berg wieder ändern. Dabei ist die kommende Begegnung eine besondere für den Profi des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic wurde bei Frankfurt einst ausgemustert.

Für den Mittelfeldspieler dürfte die Begegnung gegen die Hessen eine besondere sein. Zumindest ist noch eine Rechnung zu begleichen für den Profi des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic wurde bei Eintracht Frankfurt einst ausgemustert.

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Auf den Unterarm hat er sich zwei Worte tätowieren lassen: „samo dalje“. Worte, die er von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen, die für seine Entwicklung, seinen Werdegang aber auch eine enorme Bedeutung haben. „Immer weiter“ könnte eine Art Motto, ein Mantra für Denis Huseinbasic sein. Denn der fußballerische Weg des Mittelfeldspielers verläuft alles andere als geradlinig. Dabei klingt so viel wie ein Märchen. Noch vor wenigen Jahren spielte er bei den Senioren von Kickers Offenbach, als 18-Jähriger – in der Regionalliga. Der Profitraum schien in weiter Ferne. Mittlerweile hat der 24-Jährige 101 Pflichtspiele für den FC absolviert. Huseinbasic trat bereits für die Geißböcke aber auch für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina auf internationalem Parkett an. Noch in der Spielzeit 22/23 galt er als der Newcomer beim FC.

Huseinbasics Weg zum Profi nicht geradlinig

Kein Wunder, Huseinbasic war für 50.000 Euro an den Rhein gewechselt, nur Monate später taxierte das Online-Portal transfermarkt.de den Marktwert des Mittelfeldspielers auf fünf Millionen Euro. Und ausgerechnet ein Verein, der eigentlich für das Hervorbringen von Talenten bekannt ist, hat das von Huseinbasic offenbar falsch eingeschätzt. Vier Jahre lang trug der Hesse das Junioren-Trikot der Eintracht, galt zwar als Talent, wenn auch nicht als das große Juwel. Doch dann endete der eingeschlagene Weg bei dem Bundesligisten. Denis sei zu klein, zu schmächtig, ihm fehle es an der nötigen Einstellung – sollen Kritikpunkte gewesen sein. Dem Vernehmen nach hat der Mittelfeldspieler mal einen Balljungendienst sausen lassen, weil er nicht aufgestellt wurde. Und so teilte der Verein der Familie Huseinbasic die Entscheidung der getrennten Wege mit. 

Doch „immer weiter“ galt schon damals. Huseinbasic wechselte in den Juniorenbereich der Kickers, avancierte schnell zum Stammspieler der Seniorenmannschaft und fand schließlich den Weg nach Köln. Auch in der Domstadt verläuft die Karriere nicht geradlinig. Unter Steffen Baumgart zunächst Einwechselspieler wird der Mittelfeldakteur zu einem unscheinbaren Dauerbrenner. In der vergangenen Bundesliga-Saison absolvierte er 28 Spiele, in der Aufstiegs-Spielzeit 35 Begegnungen. In dieser Saison gehört Huseinbasic nicht mehr zu Stammpersonal. Eigentlich. In zwölf Partien stand der 24-Jährige vier Mal in der Anfangsformation, spielte drei Mal gar keine Minute. Zuletzt stand Huseinbasic in der Liga drei Mal in Folge in der Startelf.

Welche Rolle übernimmt Eric Martel?

Das aber wohl auch, weil Eric Martel durch die Verletzung von Timo Hübers in die letzte Kette gerückt ist. Das könnte sich durch die Rückkehr von Rav van den Berg in den kommenden Spielen wieder ein wenig verschieben. Martel könnte zurück auf die Sechs kehren, dann wäre der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft sicher neben Isak Johannesson gesetzt. Huseinbasic müsste sich einmal mehr zurück kämpfen. Eben „immer weiter“. Und das dürfte wohl auch für die Nationalmannschaft gelten. Denn die ist auf einem guten Weg Richtung WM. Sicher ein Traum für Huseinbasic, der aber seit Juni 25 kein Teil der bosnischen Auswahl mehr ist. Querelen mit Trainer Sergej Barbarez wurden bestritten.

Dementsprechend müsste die Tür weiter offen sein und Huseinbasics Motto einmal mehr greifen: „Immer weiter“.

Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Gleich mehrere Spieler sind beim FC in den ersten beiden Pflichtspielen noch nicht zum Einsatz gekommen. Für zwei ist die Situation besonders kompliziert beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

Abgesehen von den ausgebooteten Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic gab es einige weitere Spieler, die in dieser Saison noch nicht für den FC gespielt haben. Und für ein paar Profis ist die Lage verzwickt beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

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Mit Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic hat der FC vergangene Woche drei Spielern schon mitgeteilt, dass sie in der gerade gestarteten Saison keine Rolle mehr spielen. Aber auch andere Akteure haben sich bisher noch nicht zeigen können. Denn mehrere Profis sind in den ersten beiden Pflichtspielen gegen Regensburg und Mainz noch keine Minute zum Einsatz gekommen. Bei Neuzugang Rav van den Berg wird das noch kein Grund zur Unruhe sein. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, nachdem er vor seinem Wechsel nur individuell trainierte. Sobald der Niederländer richtig fit ist, wird er sehr wahrscheinlich spielen. Die Aussicht hat Dominique Heintz zwar nicht, aber der Routinier scheint seine Rolle zu akzeptieren. Bei Talent Julian Pauli dagegen könnte in den letzten Tagen des Transferfenster noch eine Leihe arrangiert werden, um dem Youngster Einsatzzeit zu verschaffen. Komplizierter ist die Lage für die verbliebenen beiden Spieler, die bis jetzt außen vor waren: Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic.

Starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld

Ersterer hat im zentralen Mittelfeld momentan das Nachsehen hinter dem in der Vorbereitung eingespielten Duo Eric Martel und Isak Johannesson. Und selbst wenn Lukas Kwasniok auf der Position mal rotiert, könnte es gut sein, dass Neuzugang Tom Krauß, der zuletzt auch in der Innenverteidung ran musste, den Vorzug erhält. Diese Rolle ist wohl zu wenig für den Bosnier, der in der abgelaufenen Saison mit 31 Einsätzen noch Stammspieler war. Aber auch in der Vorsaison wusste der 24-Jährige nicht immer zu überzeugen. Seine Leistung ist in den vergangen ein, zwei Jahren eher stagniert.

Das scheint sich auch in der Vorbereitung unter seinem neuen Trainer nicht geändert zu haben. Zumindest hat Huseinbasic diesen nicht genug überzeugt, sodass der Mittelfeldspieler gegen Regensburg im Pokal nicht einmal im Kader stand. Trotzdem ist es natürlich noch zu früh in der Saison, um ihn abzuschreiben. Es ist durchaus möglich, dass sich der 24-Jährige über gute Trainingsleistungen und mögliche (Joker-)Einsätze noch empfiehlt und unter Kwasniok mit etwas Anlauf den nächsten Schritt macht. Dafür muss sich der Bosnier jetzt jedoch reinbeißen. Ansonsten könnte es sein, dass Huseinbasic, wenn sich seine Lage nicht ändert, bald Abwanderungsgedanken bekommt oder eventuell schon hat.

Gazibegovic bis jetzt hinter Sebastian Sebulonsen

Sehr ähnlich ist die Lage von Jusuf Gazibegovic. Vor nichtmal einem Jahr spielte der 25-Jährige mit Sturm Graz noch in der Champions League. Im Winter ging der bosnische Nationalspieler dann zum FC, um sich mit dem Aufstieg den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. In der höchsten deutschen Spielklasse mit den Kölnern angekommen, hat der Rechtsverteidiger jedoch bis jetzt im Konkurrenzkampf mit Neuzugang Sebastian Sebulonsen das Nachsehen.

Ein Grund dafür könnte das System von Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette sein. So kennt Sebastian Sebulonsen die Rolle als Schienenspieler bereits von seiner vorherigen Station Bröndby IF. Gazibegovic dagegen hat in Graz in einer Viererkette als Außenverteidiger agiert und damit einen Nachteil im Konkurrenzkampf. Auch passt das Profil des Bosniers weniger gut zu der Rolle als das seines Konkurrenten. So ist der 25-Jährige in der Defensive stärker als der Däne, hat aber dafür nicht so große Qualitäten wie Sebulonsen in der Offensive. Das heißt nicht, dass Gazibegovic als Schienenspieler nicht gut funktionieren kann, ist aber ein Grund, warum er gerade das Nachsehen hat. Trotzdem wird der Winterneuzugang wohl noch seine Chance bekommen, da sein Trainer nicht müde wird zu betonen, dass er keine Stammelf hat. Diese Möglichkeit muss der Rechtsverteidiger wie Huseinbasic dann aber auch nutzen. Sonst droht beiden eine harte Spielzeit.


Bei möglichem Abgang im Mittelfeld: Verpflichtet der FC einen Nachfolger oder gibt es eine Chance für Talente?

Denis Huseinbasic im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
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Bei möglichem Abgang im Mittelfeld: Verpflichtet der FC einen Nachfolger oder gibt es eine Chance für Talente?

Am Sonntag im Pokal stand Denis Huseinbasic nicht im Kölner Kader. Da der Mittelfeldspieler über seine Aussichten auf Einsatzzeiten nicht erfreut sein dürfte, wird über einen möglichen Abschied spekuliert. Sollte Huseinbasic wirklich gehen beim 1. FC Köln: Neue Chance für ein Talent? Oder braucht es einen weiteren Neuzugang?

Nach der Nicht-Nominierung für den Kader im Pokal scheint es, als habe Denis Huseinbasic den Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld verloren. Nun wird unter den Fans diskutiert, ob der Spieler den Verein noch verlässt. Dann würde sich eine weitere Frage stellen beim 1. FC Köln: Neue Chance für ein Talent? Oder braucht es einen weiteren Neuzugang?

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In sichtbarer Eile und nicht gerade mit Begeisterung hatte Denis Huseinbasic am Samstag das Geißbockheim verlassen. Der Spieler hatte zuvor erfahren, dass er nicht im Kader für das Pokalspiel in Regensburg steht. Eine herbe Enttäuschung für den 24-Jährigen. Schließlich war der zentrale Mittelfeldspieler in der abgelaufenen Saison noch Stammspieler bei den Kölnern, hatte mit 31 Einsätzen einen gehörigen Anteil am Aufstieg. Jetzt scheint der Bosnier erstmal nur Ergänzungsspieler zu sein. Und am Montag gab es für ihn direkt die nächste Enttäuschung: Der siebenmalige Nationalspieler steht nicht im bosnischen Aufgebot für die Länderspiele im September.

Schlechte Perspektive für Huseinbasic

Um wieder für die Nationalmannschaft berufen zu werden, muss er im Verein spielen und Leistungen zeigen. Die Chancen darauf scheinen in Köln wegen der starken Konkurrenz im defensiven Mittelfeld aber schlecht zu stehen. Eric Martel ist gesetzt und unumstritten. Und auch die beiden Neuzugänge Isak Johannesson und Tom Krauß haben sich bis jetzt stark präsentiert und stehen vor dem Bosnier. Daher könnte ein Vereinswechsel eine Option für den 24-Jährigen sein. Vor ein paar Wochen soll der SC Braga am Mittelfeldspieler interessiert gewesen sein.


Wenn Huseinbasic wechseln sollte, ist aber die Frage, wie der FC die Lücke, die der Mittelfeldspieler hinterlässt, schließen möchte. Denn bei einem Abgang hätte der Verein mit Martel, Johannesson und Krauß nur drei etatmäßige Optionen für zwei Positionen zur Verfügung. Damit wären die Geißböcke in der Zentrale zu dünn besetzt. Wenn sich einer der drei verletzen sollte oder eine Sperre einhandelt, hätten die Kölner keine direkte Alternative im Kader. Für das Problem hat der FC zwei mögliche Herangehensweisen.

Neuzugang oder Chance für ein Talent

Die erste offensichtliche Option wäre, einen Nachfolger zu verpflichten. Die Ablöse, die der Verein für den Bosnier bekommen würde, könnte direkt reinvestiert werden. So könnten die Kölner potenziell nochmal Qualität in der Kader holen und wären bei Ausfällen abgesichert. Dadurch würden sie auch die Spannung bei den Spielern hochhalten, da der Konkurrenzkampf um einen Platz in der Startelf weiter hoch wäre. Es könnte aber schwierig werden, einen passenden Kandidaten zu finden, der die nötige Qualität mitbringt und zum FC wechseln möchte. Denn wie sich bei Huseinbasic zeigt, würde der Verpflichtung ein Bankplatz drohen. Natürlich hätte der Neuzugang die Chance, sich zu beweisen und um einen Platz in der Startelf zu bewerben. Aber seine Konkurrenten dürften da schon weiter sein, weil sie sich Kwasniok schon länger zeigen konnten und sein Spielsystem mehr verinnerlicht haben.

Die zweite, alternative Option ist mit mehr Risiko behaftet. Die Geißböcke könnten den dann frei gewordenen Kaderplatz nicht mit einem externen Zugang neu besetzen, sondern mit einem Akteur aus der eigenen Jugend. Mit Fayssal Harchaoui hat man zum Beispiel ein großes Talent in den eigenen Reihen, das eine Chance bekommen könnte. Dabei gäbe natürlich das Risiko, dass der Spieler noch nicht für die Bundesliga bereit ist. Dadurch könnte bei Ausfällen der Qualitätsverlust zu groß sein. So war etwa der 19-Jährige am Anfang der Vorbereitung noch bei den Profis und durfte sich auch gegen Bergisch Gladbach und Fortuna Köln beweisen. Mit ins Trainingslager kam er nach seinen Leistungen jedoch nicht, dafür war Kwasniok wohl nicht überzeugt genug. Jedoch kann sich der Mut, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, auch lohnen. Denn nur mit Spielzeit entwickeln sich Youngster wie Harchaoui weiter.

Mut zur Lücke als Entwicklungsclub?

Gleichzeitig würde man an die eigenen Jugend das Signal senden, dass man auf sie setzt und ihnen etwas zutraut. Das motiviert und überzeugt die Talente bei Vertragsverhandlungen, eher beim Verein zu bleiben oder zum FC zu wechseln. Die Verantwortlichen könnten ihnen an dem Beispiel des zentralen Mittelfelds eine glaubwürdige Perspektive aufzeigen. Außerdem passt die Option zum eigenen Ziel, ein Entwicklungsclub zu sein. Trotzdem ist es natürlich gut möglich, dass den Verantwortlichen gerade in der ersten Spielzeit nach dem Aufstieg das Risiko zu groß ist. Und es steht auch noch gar nicht fest, ob Huseinbasic wirklich gehen wird. Falls er das aber macht, muss der Verein eine Entscheidung treffen: Geht er auf Nummer sicher mit einem Neuzugang oder gibt er Talenten wie Harchaoui eine Chance?


Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Leart Pacarada und Dominique Heintz im Kölner Trainingslager
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Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Mit Rav van den Berg hat der FC bereits zehn Neuverpflichtungen getätigt. Das könnte auch Konsequenzen für einige langjährige Spieler haben beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis.

In der abgelaufenen Saison wurden sie noch gefeiert, jetzt müssen sie um ihren Platz kämpfen beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis. Denn der FC rüstet in allen Mannschaftsteilen gehörig für die Bundesliga auf.

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Er war in der abgelaufenen Saison einer der Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Mit acht Vorlagen in 31 Einsätzen hatte Leart Pacarada einen gehörigen Anteil am Kölner Aufstieg. Ein Jahr zuvor in der Abstiegssaison hatte der Linksverteidiger seinen Stammplatz an Max Finkgräfe verloren. Doch in der zweiten Liga blühte der 30-Jährige auf und verdrängte mit guten Leistungen auch seinen jungen Konkurrenten wieder auf die Bank. Nun möchte der kosovarische Nationalspieler in der kommenden Spielzeit zeigen, dass er auch in der Bundesliga überzeugen kann. Doch das Blatt könnte sich erneut gegen Pacarada wenden. Denn mit Kristoffer Lund hat der FC bereits einen Linksverteidiger mit Ambitionen auf die Startelf verpflichtet und auch das Interesse an Derrick Köhn ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Ersterer könnte Pacarada seinen Stammplatz jetzt schon streitig machen. Pacarada wurde für die Begegnung gegen Regensburg nicht nominiert.

Große Konkurrenz in der Defensive

Es könnte darum eng werden für Pacarada. Erst Recht, wenn wie geplant noch ein weiterer Linksverteidiger kommen sollte. Aber auch so ist nicht klar, auf wie viel Einsatzzeit der 30-Jährige kommen wird. Lund spielte gegen die Lombarden gut, zeigte sich vor allem offensiv gefährlich. Und auch in der Innenverteidigung, wo der kosovarische Nationalspieler in der Vorbereitung wie beim Spiel gegen Atalanta öfter ran musste, hat der FC mit Cenk Özkacar einen Linksfuß geholt. Der saß zwar im letzten Testspiel des Sommers noch auf der Tribüne, dürfte aber jetzt den Konkurrenzkampf anheizen. Und gegen Bergamo spielte auch Tom Krauß eine gute Rolle als linker Innenverteidiger. Darüber hinaus kommt auch noch Rav van den Berg dazu, der bei einer Ablösesumme von bis zu zehn Millionen Euro zumindest mittelfristig für die Startelf im Abwehrzentrum eingeplant sein dürfte. Wenn Pacarada also nicht noch wechseln sollte, könnte er in der Bundesliga trotz seiner guten Aufstiegssaison aufs Abstellgleis geraten.

Ähnlich geht es Dominique Heintz und Julian Pauli. Nachdem Letzterer vor allem vor seiner längeren Verletzung in der Hinrunde 2024/25 überzeugte, trug der Routinier vor allem nach dem ersten Drittel der Saison als Stammspieler zum Aufstieg bei. Durch die Verstärkungen in der Innenverteidigung könnte es wie bei Pacarada nun aber für beide eng werden. Bei Heintz steht sowieso die Frage im Raum, ob er noch die Qualität für die höchste deutsche Spielklasse hat. Besonders das Tempo des 32-Jährigen könnte zum Problem werden. Es könnte daher gut sein, dass der Linksfuß gegenüber Neuzugängen wie Özkacar und van den Berg das Nachsehen hat. Pauli dagegen hat bis jetzt noch nie in der Bundesliga gespielt. Es ist also nicht klar, ob das Talent schon die Reife für die erste Liga hat. Außerdem verpasste der 20-Jährige mit einem im Trainingslager erlittenen Bänderriss weite Teile der Vorbereitung und bekam so nicht die Chance, sich zu empfehlen. So droht auch dem Youngster ein Platz auf der Bank. Auch wenn die Kölner ihn deshalb vielleicht noch für Spielpraxis verleihen könnten.

Keine sicheren Plätze im zentralen und offensiven Mittelfeld

Das dürfte bei Denis Huseinbasic keine Option sein. Der 24-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit im zentralen Kölner Mittelfeld gesetzt und steuerte drei Tore und eine Vorlage bei. Nun ist die Konkurrenz jedoch deutlich größer und namhafter. Mit Tom Krauß kam ein potenzieller Stammspieler mit Bundesliga-Erfahrung dazu. Und Isak Johannesson war 2024/25 einer der besten Spieler der zweiten Liga, der gerade mit seiner Kreativität eine wichtige Facette ins Kölner Spiel bringen könnte. Außerdem gibt es ja sowieso noch den unumstrittenen Eric Martel. Huseinbasic hat natürlich schon eine Chance, auf Einsatzzeiten zu kommen. Dafür müsste er sich aber im Vergleich zur vergangenen Saison steigern, um nicht am Ende hinter den anderen nur Reservist zu sein. Gegen Regensburg reichte es nicht für den Kader.

Ein Konkurrenzkampf droht auch Linton Maina. Auch wenn der Außenspieler in der zweiten Liga wahrscheinlich der wichtigste Feldspieler des FC war. Aber gerade in der Offensive hinter der Spitze hat Trainer Lukas Kwasniok einige Optionen. Jakub Kaminski, Marius Bülter, Jan Thielmann, Said El Mala, Florian Kainz, Luca Waldschmidt und je nach Positionierung auch Johannesson – die Liste ist lang. Da kann auch ein Profi mit zweifellos vorhanden guten Anlagen wie Maina Probleme bekommen. So musste er im Test gegen Bergamo und auch schon zuvor in der Vorbereitung auf die linke Schienenspieler-Position ausweichen. Aber auch dort gibt es jetzt mit Lund und potenziell Köhn wie bereits beschrieben mehr Auswahl für den Coach. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der 26-Jährige seine Chancen bekommen wird. Diese muss der Linksaußen aber auch nutzen. Ansonsten droht ihm wie einigen anderen Aufstiegshelden in der kommenden Saison die Bank.

Gerhard Struber mit warmen Worten: Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln?

Gerhard Struber und Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Gerhard Struber mit warmen Worten: Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln?

Auch für Denis Huseinbasic verläuft die Spielzeit bislang nicht wirklich konstant. Zuletzt blühte der Mittelfeldspieler wieder auf und erhielt nun viel Lob von Gerhard Struber. Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln?

Gegen Paderborn erzielte der 23-Jährige den entscheidenden Treffer, sein drittes Saisontor. Wie wichtig wird Denis Huseinbasic für den 1. FC Köln im Endspurt? Vom trainer gibt es jedenfalls viel Lob.

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Der Jubel war schon besonders ausgelassen, vielleicht auch ein wenig befreit. Denis Huseinbasic hielt sich die Finger an die Ohren, grinste über das ganze Gesicht. Kein Wunder, der 23-Jährige hatte die Kölner gegen den SC Paderborn nach Rückstand und unter schwierigen Bedingungen in Führun gebracht und letztlich sogar den entscheidenden Treffer ezielt. „Jeder weiß, dass ich eine schwere Phase hatte. Ich habe aber weiter an meine Fähigkeiten geglaubt und hatte heute das Glück auf meiner Seite“, sagte der Spieler später noch immer strahlend in der Mixed Zone der Home Deluxe Arena. Das Glück hatte der 23-Jährige auf seiner Seite, denn der Schuss war dann doch entscheidend von SCP-Abwehrmann Tjark Scheller abgefälscht worden. Möglicherweise wäre das Tor sonst nicht gefallen.

„Wir sind sehr happy, dass wir ihn so wieder zurückhaben“

So aber erzielte der Mittelfeldspieler die Führung und krönte eine gute Leistung mit dem dritten Saisontor. Dabei war der Saisonverlauf bislang alles andere als glücklich für Huseinbasic, nicht auf konstant hohem Niveau. Nach einer Verletzung im Winter folgte gegen Eintracht Braunschweig die Höchststrafe. Huseinbasic wurde ein- und vor dem Schlusspfiff schon wieder ausgewechselt. Zwar nahm Gerhard Struber die offensichtliche Fehlbesetzung später auf seine Kappe, doch so wirklich glücklich war der Spieler nicht. „Er ist auch ein Spieler, der hin und wieder ein gewisses Tal durchschreitet“, sagte der Kölner Trainer. „Es zeichnet den Denis aus, dass er dann auch kritisch mit sich ist und dran bleibt und versucht, sich zu verbessern.“ Und so ließ sich der 23-Jährige auch nicht aus der Bahn werfen, als er im März nicht für die A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina nominiert wurde.

Im Gegenteil, gegen Paderborn drehte Huseinbasic wieder auf. „Denis ist ein hochveranlagter Techniker, der viel mit dem Ball mitbringt und für uns auch was die Kreativität, die Spielkontrolle und in weiterer Folge auch die Dominanz angeht, viel entwickeln kann. Wir sind sehr happy, dass wir ihn so wieder zurückhaben“, sagte Struber. „Er ist jetzt im Aufwind. Wir unterstützen ihn. Wir hoffen, dass er im nächsten Spiel den nächsten Schritt setzen kann.“ Dabei geht mehr als der entscheidenden Treffer gegen einen direkten Konkurrenten doch eigentlich gar nicht. Vielleicht ein Kantersieg. „Mir ist egal, wie hoch wir gewinnen. Am Ende ist so ein Sieg mit den Emotionen für mich sogar schöner“, so Huseinbasic. Daran kann der Mittelfeldspieler gegen Hertha gerne anknüpfen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Trotz Borie-Comeback: Ungeschlagen-Serie der U21 endet gegen Düsseldorf

Etienne Borie im Spiel für den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf
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Trotz Borie-Comeback: Ungeschlagen-Serie der U21 endet gegen Düsseldorf

Die Positiv-Serie endete ausgerechnet im Derby: Die U21-Fußballer des 1. FC Köln haben nach fünf Regionalliga-Spielen wieder eine Niederlage kassiert – und das just gegen den rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf mit 0:2 (0:1). Auch das Comeback von Etienne Borie in der Schlussphase brachte keine Wende mehr. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Fortuna Düsseldorf.

Für die Reserve der Geißböcke endete ausgerechnet im Derby die Positiv-Serie. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Fortuna Düsseldorf 0:2.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 in Paderborn eine Woche zuvor auf zwei Positionen: Alessandro Blazic fehlte komplett im Aufgebot, dafür stand Jonas Nickisch zwischen den Pfosten. Zudem rutschte Emin Kujovic in die erste Elf und übernahm damit den Platz von Oliver Schmitt. Der Stürmer stand erstmals im Profi-Aufgebot beim Zweitliga-Auswärtsspiel in Braunschweig. Beide Teams lieferten sich eine ausgeglichene Anfangsphase ohne nennenswerte Aktionen in den Strafräumen. Der Führungstreffer für die Gäste fiel entsprechend aus dem Nichts. Kevin Brechmann spielte den Ball in die Gasse zu Luca Majetic, der den Ball an Jonas Nickisch vorbei ins lange Eck spitzelte zum 0:1 (21.). Georg Strauch und Mikail Özkan machten dabei keine gute Figur, entwischte der Torschütze doch genau zwischen den beiden Kölner Abwehrspielern.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Etienne Borie feierte wie erwartet sein Comeback

Die FC-Reserve war von dem Treffer einige Minuten beeindruckt, zeigte danach jedoch eine gute Reaktion und kam beinahe zum Ausgleich. Jonas Saligers Schuss nach einer Flanke Jakob Krautkrämers von der rechten Seite wurde jedoch zur Ecke abgefälscht (29.). Danach fehlte es dem FC-Spiel jedoch an der letzten Konsequenz im Offensivspiel, sodass weitere Torchancen bis zur Halbzeit ausblieben. Stattdessen hätte Kevin Brechmann nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld beinahe noch das 0:2 erzielt, der stramme Schuss flog jedoch unten am Pfosten vorbei (45.+2). Sbonias wechselte zur zweiten Hälfte in der Offensive, brachte Arda Süne für Jonas Saliger. Den Torschrei hatten jedoch die Gäste zunächst auf den Lippen.

Fabian Bindemann war beim Steckpass von Danny Latza jedoch zu früh in den Sechzehner eingelaufen, der Schuss an Jonas Nickisch vorbei ins Tor zählte wegen Abseits nicht (55.). Glück auch für Mikail Özkan, dem der Gegenspieler in dieser Situation entwischt war. Kurz darauf kam es zu zwei bemerkenswerten Wechseln beim FC: Etienne Borie feierte wie erwartet sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause. Yannick Freischlad kam zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga West überhaupt.

U21 zu ideenlos im Spiel nach vorne

Letztlich blieb die U21 gegen einen harmlosen Gegner jedoch auch in der Schlussphase zu ideenlos im Spiel nach vorne, sodass die Fortuna die schmeichelhafte Führung sogar noch ausbauen konnte. Tom Barth dribbelte sich nach einem Einwurf durch zwei Gegenspieler und schlenzte den Ball an Nickisch vorbei ins lange Eck zum 0:2 (90.).

1. FC Köln U21: Nickisch – Strauch (78. Salger), Sponsel, Özkan, Akmestanli – Kujovic, Höger – Krautkrämer (60. Freischlad), Kristal (60. Borie), Saliger (46. Süne) – Pinto.

Tore: 0:1 Majetic (21.), 0:2 Barth (90.).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Schwarzer Nachmittag für Denis Huseinbasic: „Für den Jungen ist es natürlich heute sehr bitter“

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Schwarzer Nachmittag für Denis Huseinbasic: „Für den Jungen ist es natürlich heute sehr bitter“

Der FC kehrte am Samstag mit drei wichtigen Punkten aus Braunschweig zurück. Für Denis Huseinbasic verlief der Nachmittag aber alles andere als erhofft. Der 23-Jährige wurde Ende der ersten Halbzeit eingewechselt und musste Mitte der zweiten Halbzeit das Spielfeld schon wieder verlassen – und das nicht verletzungsbedingt. 1. FC Köln: Das steckt hinter der Auswechslung von Denis Huseinbasic.

Genau 28 Minuten dauerte der Einsatz von Denis Huseinbasic am Samstagnachmittag. Der Mittelfeldspieler war nach der Verletzung von Florian Kainz ein- und eine knappe halbe Stunde später wieder ausgewechselt worden. Die Freude über den 2:1-Erfolg dürfte für ihn persönlich verhalten ausgefallen sein. Eine Erklärung gab es vom Trainer des 1. FC Köln: Das steckt hinter der Auswechslung von Denis Huseinbasic.

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Denis Huseinbasic suchte den direkten Weg, als auf der Anzeigetafel die Nummer acht erschien. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln verließ den Platz über die Toraus-Linie und schlenderte dann sichtlich bedient Richtung Auswechselbank. Frustriert klatschte der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina weitere Reservespieler und den Staff ab und bekam auch noch einen kurzen Handshake von Trainer Struber. Huseinbasic erlebte in der 69. Minute das, was im Fußball-Volksmund gerne als die Höchststrafe beschrieben wird. In der 40. Minute ein, in der 69. wieder ausgewechselt. Knappe 30 Minuten stand der 23-Jährige auf dem Platz. Teil des Arbeitszeugnisses: Neun Ballkontakte, sechs Pässe, von denen vier beim Mitspieler landeten. Nicht gerade die beste Bilanz.

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“Es war gar nicht geplant, dass Denis dieses Spiel spielt“

Für die Auswechslung entscheidend war aber wohl, dass Huseinbasic es nicht schaffte, Struktur ins zentrale Mittelfeld zu bringen. „Der Denis war jetzt schon über einen längeren Zeitraum raus aus dem Trainingsprozess und ich war im Glauben, dass er einfach ein Stück weiter ist“, so FC-Trainer Gerhard Struber. Tatsächlich hatte der 23-Jährige Teile der Trainingseinheiten unter der Woche aufgrund einer Wadenprellung verpasst. „Es war gar nicht geplant, dass Denis dieses Spiel spielt, weil er Probleme hatte und unter der Woche nicht viel trainiert hat“, so Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. Den eigentlichen Plan durchkreuzte Florian Kainz, als der Mittelfeldspieler nach gut 40 Minuten nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf den Boden knallte und ausgewechselt werden musste.

“Ich hoffe nicht, dass wir jetzt schon wieder über eine Gehirnerschütterung reden müssen, aber es sieht zumindest mal so in die Richtung aus, deswegen mussten wir tauschen“, sagte Kessler. „Das sieht von außen immer blöd aus, wenn du Spieler einwechselst und wieder auswechselst, aber am Ende geht’s darum, dass wir unbedingt diese drei Punkte holen wollten“, so Kessler weiter. Dass das Trainerteam bei dieser Entscheidung daneben gelegen hat, gab dann auch Struber selbst zu. „Also, das Ding ist alleine auf meinem Mist gewachsen. Ich habe hier einfach eine schlechte Entscheidung getroffen, ihn heute ins Spiel zu nehmen“, sagte der Cheftrainer. So musste Huseinbasic nach 69 Minuten der Begegnung wieder zurück auf die Bank.

„Das gehört zum Fußball dazu“

Sächlich veränderte sich anschließend aber auch die taktische Ausrichtung wieder, zumindest fand der FC wieder deutlich besser ins Spiel, sicher nicht nur aufgrund der Auswechslung von Huseinbasic. Der FC bekam nun wieder Räume, fand so auch die nötige Entlastung der Offensive, spielte die Umschaltmomente aber nicht sauber zu Ende. So mussten die Kölner bis zum Ende zittern. Trotz der drei Punkte dürfte sich die Laune bei Huseinbasic in Grenzen gehalten haben. „Für den Jungen ist es natürlich heute sehr bitter, aber es ist überhaupt gar kein Problem. Das gehört zum Fußball dazu“, sagte Kessler. „Manchmal erlebt man als Sportler dann auch mal eine Enttäuschung. Das ändert aber nichts an der großen Wertschätzung, die wir ihm gegenüber haben.“ Möglicherweise erhält der 23-Jährige schon am Mittwoch im Pokal gegen Leverkusen wieder mehr Einsatzzeit.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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So bewertet Denis Huseinbasic seinen neuen Mitspieler und die Partie gegen Nürnberg

Denis Huseinbasic im Testspiel des 1. FC Köln
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So bewertet Denis Huseinbasic seinen neuen Mitspieler und die Partie gegen Nürnberg

Denis Huseinbasic sieht die aktuelle Phase beim FC positiv. Auch, wenn ihm das Duell gegen den Jahn in der zweiten Halbzeit nicht mehr so richtig Spaß machen wollte. Für die Begegnung gegen Nürnberg hat der 23-Jährige ein klares Ziel. Und auch über den Neuzugang äußerte sich der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln: Das sagt Denis Huseinbasic zu Nürnberg und Jusuf Gazibegovic.

Denis Huseinbasic ist offenbar mit dem ersten Winter-Transfer der Geißböcke zufrieden. So habe er das „Mentalitätsmonster“ schon ein bisschen bearbeitet, gibt der 23-Jährige zu. Huseinbasic und Gazibegovic kennen sich aus der gemeinsamen Zeit bei der Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas und laufen bald gemeinsam auf beim 1. FC Köln: Das sagt Denis Huseinbasic zu Nürnberg und Jusuf Gazibegovic.

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So richtig rund lief es auch für Denis Huseinbasic in den vergangenen Wochen nicht beim 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler tat sich in den zuletzt oft zähen Begegnungen gegen die destruktiv auftretenden Gegner aus den unteren Tabellenregionen schon mal schwer, gerade in der Offensivbewegung, allerdings gilt das in den vergangenen Wochen wohl auch für den Rest der Mannschaft. „Ich glaube, dass wir stabiler hinten stehen und nicht mehr so viel zulassen“, sagt der 23-Jährige. „Wir sind als Mannschaft gereift. Fast immer, wenn wir geführt haben, haben wir es auch nach Hause gebracht.“ Tatsächlich haben die Kölner seit der Systemumstellung vier Spiele 1:0 gewonnen. Nur gegen Hannover 96 reichte die Führung der Geißböcke nicht zum erhofften Erfolg.

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Huseinbasic: „Die erste Halbzeit hat mir noch Spaß gemacht“

Nur ist Huseinbasic ja durchaus als ein „Zocker“ bekannt, der eben gerne zockt und vermutlich nicht ganz so gerne den Fokus auf die Defensive legt. So zum Beispiel am vergangenen Sonntag gegen Jahn Regensburg. Der FC hatte eine Halbzeit recht ordentlich gespielt, war dominant, verlor dann aber nach dem Wechsel den Faden und bekam gegen das Tabellenschlusslicht kleinere Probleme. „Die erste Halbzeit hat mir noch Spaß gemacht, die zweite dann nicht mehr so ganz“, sagt der Mittelfeldspieler. „Aber so Spiele gibt es einfach, wo sich die Mannschaft aufopfern muss und die drei Punkte am Ende des Wichtigste sind.“ Mit den drei Punkten aus Regensburg mischen die Kölner wieder im Aufstiegsrennen mit, sind sogar bis auf zwei Zähler am Spitzenreiter dran. Es gab schon schlechtere Phasen für die Geißböcke – auch in dieser Saison schon.

Der Erfolg gibt der aktuellen Spielweise ja auch recht. Das Motto beim FC heißt aktuell: nicht unbedingt schön, aber schon erfolgreich. „Wir schießen ja trotzdem auch immer ein Tor und das muss man auch erst einmal schaffen. Und wenn wir dann ein Tor schießen, dann kriegen wir nicht so leicht eins und wir gewinnen die Spiele“, sagt Huseinbasic. Immerhin vier der vergangenen fünf Ligaspiele, 13 Punkte, Rang sechs und am Wochenende winkt ein Aufstiegsplatz. Allerdings steht da noch die Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg auf dem Programm. Auf dem Papier eine durchaus lösbare Aufgabe für Köln. Schließlich befindet sich der FC mit sieben ungeschlagenen Spielen in Serie auf Erfolgskurs, während der Club seit sechs Begegnungen auf einen Erfolg wartet.

Huseinbasic: „Ich habe ihn schon ein bisschen bearbeitet“

Doch Huseinbasic weiß um die Schwierigkeiten gegen Nürnberg. „Die 2. Liga ist einfach sehr hart. Da hat jeder Gegner seine Qualitäten. Wir erwarten schon ein schwieriges Spiel, weil Nürnberg eine starke Mannschaft ist“, sagt der Mittelfeldspieler. „Wir dürfen sie nicht ins Spielen kommen lassen und müssen dann auch unsere Qualitäten auf den Platz bringen.“ Denn der FC hat den Aufstiegsplatz nun fest im Visier, will schnellstmöglich zurück ins Oberhaus und hat dazu nun auch den ersten Transfer getätigt. Jusuf Gazibegovic kommt an den Rhein. „Er ist auf jeden Fall ein Spieler, der uns helfen wird. Der genug Qualitäten vorne und hinten hat. Er ist ein Mentatlitätsmonster, der jedes Spiel und überhaupt immer alles gibt“, sagt Huseinbasic, der den Neuzugang aus der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina kennt und offenbar auch die ein oder andere Bewerbung abgegeben hat. „Ich habe ihn schon ein bisschen bearbeitet. Ich habe natürlich nur positiv vom FC gesprochen.“

Das ist zumindest auf sportlicher Ebene dieser Tage ein guter Gesprächsstoff.


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