Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Der ewige Dominique Heintz überzeugt auch gegen Union Berlin

Dominique Heintz vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin
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Der ewige Dominique Heintz überzeugt auch gegen Union Berlin

Nach der Niederlage gegen Union Berlin ist der FC mit sechs Spielen ohne Sieg auf dem harten Boden der Bundesliga-Realität angekommen. Ein Abwehr-Routinier stand nach seiner Verletzung wieder auf dem Platz mit dem 1. FC Köln: Dominique Heintz überzeugt einmal mehr.

Nach dem Duell gegen die Hauptstädter ärgerte sich der 32-Jährige über den Punktverlust. Kein Wunder, denn der Abwehrspieler war einer der besseren Akteure beim 1. FC Köln: Dominique Heintz überzeugt einmal mehr.

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Im Nachhinein wirkten die Worte des Kölner Abwehrspielers ein wenig so, wie ein Blick in die Glaskugel. Nachdem Dominique Heintz unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, sprach der 32-Jährige über die Schwäche seiner Mannschaft: “Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagte Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Gegen die Mannschaft von Steffen Baumgart wurde dieses Vorhaben am Samstagnachmittag nicht in die Tat umgesetzt. Es waren die gleiche Probleme, wie in den vergangenen Spielen, in denen die Geißböcke das Spiel machen mussten.

Heintz mit starken Werten

Während der FC also auch im sechsten Spiel in Folge eine Enttäuschung einstecken musste, lief die Begegnung für den Abwehrspieler persönlich wieder gut. Heintz war von Beginn an präsent, nahm Wooyeong Jeong und Christopher Trimmel jegliche Spielfreude, luchste auch Stürmer Oliver Burke den Ball ab. Insgesamt gewann Heintz 80 Prozent (!) seiner Zweikämpfe, kam auf 110 Ballkontakte (nur van den Berg hatte mit 116 mehr) und erreichte eine Passquote von 84 Prozent. Und das gegen seinen Ex-Verein, bei dem der Pfälzer nicht so wirklich zum Zug kam.

Heintz untermauert aktuell einmal mehr das Narrativ des Stehauf-Männchens. „Ich brauche keine Bestätigung von außen oder dass die Medien mich immer als den Spieler beschreiben, der nicht aufgibt. Auf der anderen Seite entsteht dieser Eindruck ja durch die harte Arbeit und schafft so ein positives Gefühl. Das kannst du aber nur schaffen, wenn du täglich in der Arbeit sauber bleibst, eine gute Haltung hast, gut zu deinen Mitstreitern bist“, sagte Heintz im Oktober im Interview mit come-on-fc.com über seine Arbeitseinstellung. Den Lohn dafür erntet der 32-Jährige durch das Vertrauen des Trainers „Egal, in welcher Phase du bist, ob Du spielst oder nicht, du musst immer dran bleiben. Du darfst einfach nichts in deiner Mentalität oder an deiner Art in der täglichen Arbeit ändern. Dann wirst du irgendwann wieder belohnt. Dazu versuche ich immer, die Mannschaft zu unterstützen“, sagte der Routinier im Oktober weiter.

Heintz profitiert natürlich auch von der extremen Verletzungsmisere in der Innenverteidigung, war auch selbst kürzlich davon betroffen. Zu Beginn der Saison wurde der Kölner Routinier von Trainer Lukas Kwasniok noch nicht berücksichtigt, war zunächst außen vor. Möglicherweise aufgrund eines Tempodefizits, das ihm nachgesagt wurde. Heintz belehrte die Kritiker allerdings eines besseren und weiß durch seine Erfahrung mögliche Schwachstellen an anderer Stelle gekonnt auszugleichen. In den vergangenen Spielen, in denen der 32-Jährig auflief, lieferte er durchweg gute Leistungen ab und arbeitete stets für die Mannschaft.

„Willkommen in der Bundesliga“

Gearbeitet hat Heintz auch am vergangenen Samstag. Und dennoch sind die Geißböcke nun sechs Spiele in Folge sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist geschrumpft, der FC steht aktuell auf dem elften Tabellenplatz. „Wir sind aufgestiegen, wir wissen, wo wir herkommen. Wir wissen, wie viele Punkte wir uns schon hart erarbeitet haben, was für tolle Spiele wir schon gezeigt haben“, ordnet der Abwehrspieler ein. „Aber trotzdem dürfen wir uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen das klar analysieren, die Winterpause gut nutzen, gut dran arbeiten im Trainingslager, um dann in Heidenheim bereit zu sein.“ Denn die Partie gegen den FCH wird wohl bereits zu einer Art Wegweiser für die Rückrunde werden. Deutlich wurde am Samstag einmal mehr, dass der FC im Oberhaus angekommen ist: „Das sind alles Top-Mannschaften. Jeder kleine Fehler wird bestraft“, sagte Heintz und ergänzte: „Willkommen in der Bundesliga“.


Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Nach seiner Verletzung trainierte der Kölner Routinier am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft. Am Mittwoch äußerte sich der 32-Jährige dann nach der Trainingseinheit des 1. FC Köln: FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend.

Nach dem Mittwochstraining sprach der Kölner Abwehrspieler über seine Rückkehr und das anstehende Duell gegen Union Berlin des 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend, seiner Zeit bei Union und dem kommenden Gegner.

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Am Dienstagabend postete der Abwehrspieler noch ein Foto vom Xavier Naidoo-Konzert, am Mittwoch ackerte der Innenverteidiger hinter verschlossenen Türen, beim Geheimtraining der Geißböcke. Nach seiner leichten Muskelverletzung war der Routinier seit Ende November ausgefallen und fehlte in der Kölner Abwehr. Jetzt fühlt sich der Innenverteidiger aber wieder bereit und will seine Mannschaft so schnell wie möglich durch seine Erfahrung unterstützen. „Es wird von Tag zu Tag besser. Heute war wieder ein wichtiger Schritt. Umso mehr du mitmachst und in die Bewegung gehst, umso einfacher wird es dann auch.“, so Heintz nach der „intensiven“ Einheit am Mittwoch. „Wenn jetzt keine Schmerzen auftauchen, dann bin ich guter Dinge, dass ich am Wochenende eine Option bin.“

„Es ist eine kompakte Mannschaft“

Für den FC eine denkbar gute Nachricht, denn die Geißböcke leiden bekanntlich fast schon chronisch unter einer Innenverteidiger-Verletzungsmisere. Nun stehen Trainer Lukas Kwasniok mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und eben Heintz wieder drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Aber auch für Heintz ist es wieder einmal der Kampf zurück. Nach einer starken Zweitliga-Saison in der vergangenen Spielzeit hatte sich der Kölner Abwehrspieler in dieser Saison unter Lukas Kwasniok seinen Stammplatz erst wieder erkämpfen müssen. Das Auf und Ab im Fußballgeschäft ist der 32-Jährige durchaus gewohnt. Nun stehen die Chancen auf weitere Einsatzzeit – auch aufgrund der engen personellen Lage in der Defensive beim 1. FC Köln – nicht schlecht. Ob der Innenverteidiger aber bereits gegen Union Berlin auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Für Heintz wäre es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Wirklich gute Erinnerungen wird der Abwehrspieler an seine Zeit in der Hauptstadt allerdings wohl nicht haben. Heintz wechselte im Januar 2022 vom SC Freiburg zu den Eisernen, kam dort allerdings nur auf neun Einsätze und wurde nach einem halben Jahr von Berlin aus nach Bochum verliehen. Nach einem Jahr beim VfL endete die Leihe und Heintz wechselte im Sommer 2023 zurück an den Rhein. „Es ist eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit guten Spielern. Ich weiß, wie die Mannschaft tickt, kenne viele Spieler, mit denen ich zusammengespielt habe. Es wird eine schwierige Aufgabe“, sagt der 32-Jährige. „Union ist sehr körperlich aufgestellt. Wir müssen dagegen halten.“

„Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas“

Alleine, weil der FC zuletzt ein wenig eingebrochen ist. „Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagt Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Fünf Spiele in Folge sind die Geißböcke nun sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist auf fünf Zähler geschrumpft und dieser könnte somit zum Jahresausklang bedenklich nahe kommen. „Es war uns schon vor der Saison bewusst, dass es eng zusammenrücken würde. Jede Mannschaft hat Qualität. Wir haben uns ein gutes Polster aufgebaut. Da darf man sich nicht drauf ausruhen“, sagt der Routinier.

Ein Befreiungsschlag vor Weihnachten wäre wichtig für den FC, die Fans, die Spieler. „Du möchtest natürlich das Spiel vor dem Winter positiv gestalten, damit du ein schönes Fest hast, gut in Urlaub gehen kannst“, sagt Heintz, der aber guter Dinge ist. „Wir haben das Stadion im Rücken. Wir wollen den Fans ein schönes Weihnachtsgeschenk zurückgeben. Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas.“


Gute Nachrichten zum Trainingsstart beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Gute Nachrichten zum Trainingsstart beim 1. FC Köln

Am Dienstagnachmittag ist der FC nach dem Remis gegen St. Pauli in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen Leverkusen gestartet. Vor dem Duell gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz im Lauftraining.

Nach dem Remis am vergangenen Wochenende beginnt am Dienstag die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel der Geißböcke gegen Leverkusen. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz befindet sich wieder im Lauftraining. Youssoupha Niang trainiert in Teilen mit dem Team.

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Am kommenden Wochenende geht es für die Geißböcke zum Nachbarn nach Leverkusen. Im vorletzten Duell vor der Winterpause wollen die Kölner nochmal Punkte einfahren. Ein einfaches Unterfangen wird dies gegen den Vize-Meister der vergangenen Saison sicherlich nicht. Nach vier sieglosen Spielen wächst der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok allerdings in Köln. So bemängeln die Fans in den Sozialen Medien die Rotation in den Startaufstellungen des Coaches. In den bisher gespielten 15 Partien war Kwasniok immer mit einer neuen Kombination seiner Spieler gestartet. Ob der Trainer dann auch am kommenden Wochenende eine neue Anfangsformation wählt, ist stand jetzt offen. Viele weitere Optionen werden sich aber wohl nicht auftun.

Dominique Heintz dreht erste Runden

Immerhin befindet sich Dominique Heintz wieder im Lauftraining. Der Innenverteidiger drehte seine ersten Runden nach der Muskelverletzung, die sich der Abwehrspieler gegen Werder Bremen zugezogen hatte. Eine gute Nachricht gibt es auch bei einem Talent: Youssoupha Niang hat wieder teilintegriert mit der Mannschaft trainiert. Beide Spieler werden aber bis Samstag wohl keine Option für die Mannschaft. Weiterhin befinden sich Joel Schmied nach seiner Muskelverletzung sowie Timo Hübers mit seiner schweren Knieverletzung und Luca Kilian (Kreuzbandriss) im Reha-Training.

Am Dienstag und Mittwoch trainieren die Geißböcke öffentlich, bevor Lukas Kwasniok der Mannschaft am Donnerstag und Freitag den letzten Schliff unter Ausschluss der Öffentlichkeit verpassen will. Am Samstag steht dann das Duell in der BayArena auf dem Plan. Um 18:30 geht es für den FC darum, das Punktekonto vor der Winterpause noch ein wenig nach oben zu schrauben, um dann nach dem letzten Duell vor Weihnachten gegen Union Berlin mit einem Polster ins neue Jahr zu starten. Einfach wird die Aufgabe gegen den aktuell Tabellenvierten sicherlich nicht.


Verein bestätigt: Auch Dominique Heintz muss beim 1. FC Köln zunächst aussetzen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Verein bestätigt: Auch Dominique Heintz muss beim 1. FC Köln zunächst aussetzen

Am Samstagnachmittag hatte es sich angedeutet, am Sonntag wurde es bestätigt: Dominique Heintz wird dem 1. FC Köln zunächst fehlen. Das gab der Verein am Sonntagvormittag bekannt.

Die Innenverteidigung bleibt die personelle Achillesferse der Geißböcke. Denn auch Dominique Heintz wird dem 1. FC Köln zunächst fehlen. Das gab der Club am Sonntag bekannt.

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Rav van den Berg kam gegen Werder Bremen schneller zu seinem Comeback in der Bundesliga als eigentlich angedacht. Bereits nach dem Ausfall von Joel Schmied wurde der Sommer-Neuzugang als mögliche Option für die Startelf gegen Bremen gehandelt. FC-Trainer Lukas Kwasniok stellte van den Berg allerdings nicht zu Beginn an auf. Doch dann kam alles anders als geplant. Dominique Heintz musste im Weserstadion in der 12. Minute das Spielfeld verlassen. Der Abwehrspieler fasste sich an den Oberschenkel und konnte die Partie nicht weiter bestreiten. Mit Heintz fällt der nächste Innenverteidiger aus. Wie der FC am Sonntag bestätigte, hat sich der Routinier eine muskuläre Verletzung zugezogen. Es handele sich um einen „kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich“, so der Verein. Die Diagnose wurde bei einer MRT-Untersuchung verifiziert.

Heintz ist der fünfte Ausfall bei den Geißböcken

Kwasniok hatte bereits am Samstagnachmittag geahnt, dass es für Heintz nach einem Ausfall aussehen könnte: „Das gehört leider dazu, dass jetzt gefühlt alle Innenverteidiger ausfallen. Das ist wie verhext. Für mich ist wichtig, dass wir auch da wieder Lösungen gefunden haben“, so Kwasniok nach der Begegnung. Besonders ärgerlich für die Geißböcke ist, dass bereits Timo Hübers mit einer schweren Knieverletzung längerfristig ausfällt sowie Joel Schmied im Duell gegen Frankfurt in der vergangenen Woche ebenfalls frühzeitig vom Platz musste und dem Verein aktuell fehlt. Zudem fehlt dem FC Luca Kilian nach dem dritten Kreuzbandriss. Im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte sich zudem Julian Pauli verletzt. Der Youngster ist bekanntlich mittlerweile an Dresden verliehen. Van den Berg ist nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzbereit.

Neben dem Rückkehrer van den Berg ist Cenk Özkacar nun der einzige fitte gelernte Innenverteidiger im Kölner Kader. Schon in den vergangenen Wochen mussten mit Eric Martel oder Sebastian Sebulonsen immer wieder positionsfremde Spieler im Abwehrzentrum ran. Wie lange Heintz ausfallen wird, konnte der Verein noch nicht sagen.


Erlebt Dominique Heintz beim 1. FC Köln seinen zweiten Frühling?

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Erlebt Dominique Heintz beim 1. FC Köln seinen zweiten Frühling?

Nach einem schwierigen Saisonstart kämpft sich der erfahrene Innenverteidiger zurück in die Startelf und überzeugt durch seine Routine, Ruhe und Führungsstärke für den 1. FC Köln: Dominique Heintz hat sich zurückgekämpft.


Erst ausgebootet, dann plötzlich gesetzt  für den 1. FC Köln: Dominique Heintz hat sich zurückgekämpft.

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Der 1. FC Köln ist erfolgreich in die Bundesliga-Saison gestartet. Mit elf Punkten aus den ersten sieben Ligaspielen und dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg kann der Aufsteiger auf einen positiven Saisonstart zurückblicken. Nach dem Aufstieg und zahlreichen Transferbewegungen im Sommer war dies jedoch nicht selbstverständlich. Neben den Neuzugängen, die die Qualität des Kaders erhöhen, zeigen auch Profis aus der Aufstiegssaison verbesserte Leistungen und passen sich immer besser dem Niveau der Bundesliga an. Einer von ihnen ist Dominique Heintz. Der erfahrene Innenverteidiger gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern und erlebt beim FC aktuell einen erneuten Frühling in seiner bereits fortgeschrittenen Karriere.

Heintz: „Das ist ein Motto in meiner Karriere“

Beim FC läuft derzeit vieles in die richtige Richtung. Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok präsentiert sich gefestigt, kampfstark und als geschlossene Einheit. Dies ist auch den Spielern zu verdanken, die zunächst keine tragende Rolle spielten, im entscheidenden Moment aber zur Stelle sind. Dazu gehört auch Heintz. Der 32-Jährige war in der abgelaufenen Saison ein zentraler Bestandteil der Defensive und trug maßgeblich zum Aufstieg bei. Zu Beginn der aktuellen Spielzeit stand er dann allerdings erstmal in der zweiten Reihe. Obgleich seiner schwierigen Lage sah Heintz keinerlei Anlass dazu, Unruhe zu stiften oder gar seinen Ärger über die Entscheidung seines Trainers öffentlich anzukreiden, wie es vielleicht bei anderen Spielern schon geschehen ist.

Die Ausbootung wandelte er vielmehr in Motivation um, sich wieder einen Platz in Kwasnioks erster Elf zu erarbeiten: „Es ist für ein Team immer gut, wenn neue Spieler dazukommen. Das setzt neue Impulse und jeder muss wieder um seinen Platz kämpfen, das fördert die Leistung und den Konkurrenzkampf“, teilte der Routinier im Interview mit Vereinsmedien mit. „Das Wichtigste ist, dass trotzdem jeder die Mannschaft im Vordergrund sieht und nicht das eigene Ego nach vorne stellt. Das ist aktuell so und wir Erfahrenen müssen dafür sorgen, dass wir diesen Gedanken aufrecht erhalten. Das ist auch ein Stück weit ein Motto von mir in meiner Karriere: Wenn die Mannschaft strahlt, dann kannst du auch als einzelner strahlen. Deshalb sind wir in einem Mannschafts- und nicht in einem Einzelsport“, so Heintz weiter.

Überraschung in Hoffenheim

Anfang Oktober rückte Heintz überraschend in die Startelf, da Rav van den Berg verletzt ausfiel und Tom Krauß gegen Leipzig und Stuttgart nicht zu überzeugen wusste. Heintz nutzte seine Chance eindrucksvoll: Beim 1:0-Auswärtssieg in Hoffenheim zeigte der Linksfuß eine abgeklärte und konzentrierte Leistung. Von der ersten Minute an war er hellwach, überzeugte in seinen Zweikämpfen und trug zur Stabilität in der Defensive bei. Trainer Kwasniok hatte ihn erst am Spieltag darüber informiert, dass er von Beginn an spielen würde. „Ich habe mich einfach auf das Spiel gefreut. Es ist schön, wenn du für deine harte Arbeit belohnt wirst und der Trainer sieht, dass du nie aufgegeben hast“, sagte Heintz. „Meine Familie war auf dem Weg ins Stadion – sie hat sich natürlich gefreut, mich wieder live auf dem Platz zu sehen.“

Kleine Delle gegen Augsburg

Auch im folgenden Heimspiel gegen den FC Augsburg stand der Abwehrspieler in der Startelf. In der ersten Halbzeit ließ die Kölner Defensive um Heintz, Timo Hübers und Joel Schmied kaum eine Torchance zu. Nach dem Seitenwechsel verursachte Heintz allerdings mit einem Foul an Anton Kade einen Elfmeter, durch den die Gäste in Führung gingen. Doch statt zu wanken, spielte der Routinier konzentriert weiter und blieb bis zu seiner Auswechslung souverän. In einer Mannschaft, die sich nach dem Aufstieg in der Bundesliga etablieren will und viele junge, unerfahrene Spieler in ihren Reihen hat, bringt er wertvolle Eigenschaften ein: Erfahrung, Spielintelligenz, Ruhe und Präsenz. Qualitäten, die man kaum trainieren kann, die aber in entscheidenden Momenten den Unterschied ausmachen.

So wusste er auch mit seinem Fauxpas beim Augsburgspiel richtig umzugehen: „Als junger Spieler machst du dir noch viel mehr Gedanken, du möchtest möglichst perfekt spielen. Mit der Erfahrung weiß man nach einer Situation wie am Samstag: Es sind noch 40 Minuten zu spielen und Fehler passieren. Man hat solche Situationen schon öfter durchlebt und lernt, ruhig zu bleiben. Es geht darum, dass man als Team versucht, die Fehler wieder auszubügeln. Das haben wir am Samstag geschafft und noch den Punkt geholt“, ordnete Heinz im Nachhinein ein.

Ob der 32-Jährige auch in den kommenden Spielen gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern München in der Startelf stehen wird, ist unklar. Eines ist jedoch eindeutig: Wenn Heintz auf dem Platz steht, kann sich der 1. FC Köln auf einen erfahrenen, verlässlichen und mental starken Verteidiger verlassen. Denn der zweite Frühling des Routiniers hat längst begonnen.


Defensive des 1. FC Köln: Bislang sehr stabil, doch nun warten die großen Herausforderungen

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Defensive des 1. FC Köln: Bislang sehr stabil, doch nun warten die großen Herausforderungen

Bislang hat sich die Defensive der Geißböcke doch sehr stabil gezeigt. Mit erst zehn Gegentreffern zählen die Kölner zu den stärksten Teams der Liga. Doch nun kommen gleich zwei Brocken: Auf die Defensive des 1. FC Köln warten nun Härtetests.

Der FC hat erst wenige Gegentore kassiert, ist in der Abwehr stabil. Dabei sprechen nicht alle Defensivwerte für den FC. Und nicht nur das – auf die Defensive des 1. FC Köln warten nun zwei richtige Härtetests.

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Möglicherweise hatte das Knie von Dominique Heintz mehr als nur einen Zähler im Duell gegen den FC Augsburg verhindert. Der Kölner Innenverteidiger hatte im Duell gegen den FC Augsburg sein Bein vielleicht ein wenig unglücklich stehen lassen, Mittelfeldspieler Anton Kade nahm dankend an und Fabian Rieder verwandelte den vertretbaren Elfmeter zur Führung des FCA. „Schade, dass ich dann den Elfmeter verursache und wir 0:1 in Rückstand geraten. Das wird dann im Fußball bestraft“, sagte Heintz. „Wenn er den pfeift, dann ist er natürlich berechtigt. Ich finde aber nicht, dass ich aktiv hingehe. Er geht in mich aktiv rein. Das sieht in der Geschwindigkeit blöd aus. Das passiert leider. Das ist dann mein Fehler und da muss man auch dazu stehen.“ 

Wenige Gegentore

Und so stand nicht nur der 0:1-Rückstand, vielmehr hatte der FC den nächsten Gegentreffer nach einem ruhenden Ball kassiert. Der siebte in dieser Saison. Auch, wenn die beiden Strafstöße gegen den VfB Stuttgart und eben Augsburg in einer Standard-Gegentore-Bilanz ein wenig anders gewichtet sind, der FC bleibt anfällig bei den Standards. Und doch ist dann da auch weiterhin das andere Stück Wahrheit. Denn die Kölner kassierten auch gegen die Fuggerstädter kein Gegentor aus dem Spiel heraus. Das sind nach dem siebten Spieltag genau drei. Kein anderes Team hat weniger Gegentore aus dem Spiel eingenetzt bekommen, einzig der FCB liegt mit dem FC auf Augenhöhe. Das spricht wohl für eine gute Defensivleistung. Auch gegen den FCA ließen die Kölner nicht so wirklich viel zu, standen sehr stabil.

Erstaunlich, denn der FC lief einmal mehr mit Timo Hübers, Joel Schmied und Dominique Heintz und damit mit der Innenverteidiger-Formation der Vorsaison auf. Und die wurde im Grunde mit dem Aufstieg dann vor der Saison noch ein wenig in Frage gestellt. Schmied habe sich zu viele Fehler erlaubt, Hübers wirke nicht immer sattelfest und bei Heintz stünde die Frage nach dem Bundesliga-Tempo im Raum, so der Tenor. Drei Gegentore aus dem Spiel, erst zehn insgesamt sprechen aber eine andere Sprache. Gerade einmal vier Clubs haben weniger Tore der Gegner auf dem Konto. Das sind die Bayern, Stuttgart, Leipzig und eben der kommende Gegner aus Dortmund – also schon auch die Topclubs der Liga.

Schwache Zweikampfwerte

Die Frage wird aber schon erlaubt sein, wie sich die Kölner Defensive in den Härtetests schlägt. Denn die beiden kommenden Gegner heißen bekanntlich Dortmund und Bayern München. Auf die letzte Kette der Rheinländer dürfte einiges zukommen. Und zumindest in der Statistik zeigen sich dann doch einige Werte, die zeigen, dass die Kölner Hintermannschaft vielleicht doch nicht so souverän wie erhofft ist. Hübers kommt auf einen Zweikampfwert von knapp über 50 Prozent, Schmied liegt sogar unter der Hälfte gewonnener Zweikämpfe. Überhaupt bestreiten die Kölner die wenigsten Bodenzweikämpfe und gewinnen dann prozentual auch am drittwenigsten davon. Dazu ist der FC die Mannschaft mit den wenigsten Balleroberungen.

Dass es gegen spielstarke Mannschaften schwer werden kann, hat die Begegnung gegen RB Leipzig gezeigt, als die Sachsen für mächtig Betrieb in der Kölner Box sorgten. Nicht umsonst betonte Lukas Kwasniok später, dass es gerade bei der Boxverteidigung noch einiges zu tun gäbe. Und der BVB ist ebenfalls bekannt für das Offensivspiel. Zwölf Treffer erzielte die Borussia aus dem Spiel heraus, liegt damit gemeinsam mit dem FC auf Rang drei. Ganz sicher wird Lukas Kwasniok wieder versuchen, den richtigen Schlüssel zu finden.


Dominique Heintz im Interview über seine Zukunft und die Zuneigung der Fans – Teil 2

Die Spieler des 1. FC Köln feiern mit Trainer Funkel die Meisterschaft
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Dominique Heintz im Interview über seine Zukunft und die Zuneigung der Fans – Teil 2

Der Abwehrspieler fühlt sich wohl in Köln – und das nicht nur fußballerisch. Mit come-on-fc.com spricht der 32-Jährige über seine weiteren Karrierepläne, die Vertragssituation und die Zuneigung der Fans des 1. FC Köln: Dominique Heintz im Interview – Teil 2.

Die Sympathien, die dem Kölner Abwehrspieler entgegenschlagen, sind in der Domstadt große. Und der 32-Jährige fühlt sich mit seiner Familie wohl in Köln und beim FC. Mit come-on-fc spricht der Pfälzer über seine Zukunftspläne, die Vertragssituation beim FC und die Liebe der Fans des 1. FC Köln: Dominique Heintz im Interview – Teil 2.

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Das Gespräch führte Simon Bartsch
Herr Heintz, Lukas Kwasniok hat Sie jetzt wieder spielen lassen, zu Beginn saßen auch mal Linton Maina oder Luca Waldschmidt draußen. Welche Signale sendet der Coach mit dieser Art der Rotation?

Dominique Heintz: Die Rotation zeigt doch, dass man durch harte Arbeit im Training und gute Präsenz, die Chance bekommt, reingeschmissen zu werden. Auf der anderen Seite spricht das natürlich auch für die Qualität in unserer Mannschaft. Jeder Spieler ist wichtig, jeder Spieler bekommt auch die Chance, sich zu zeigen und diese dann auch zu nutzen. Wir haben es selbst in der Hand zu zeigen, wie stark wir im Training sind, wie stark wir im Spiel sind.

„Wir haben aber auch einfach geile Jungs in der Mannschaft“

Der Kader hat sich komplett verändert. Dennoch wirkt es von außen so, als sei er komplett eingespielt. Wie würden Sie den bisherigen Erfolg erklären?

Dominique Heintz: Es ja nicht so, dass alle Spieler der vergangenen Saison weg sind und wir sind ja auch nicht umsonst aufgestiegen (lacht). In erster Linie hat es etwas mit dem guten Teamgeist in der Mannschaft zu tun. Der steht über allem und ist die Voraussetzung für guten Fußball. Wir haben aber auch einfach geile Jungs in der Mannschaft, die schon lange in Köln sind und die es den neuen Spielern einfach machen. Du brauchst bei uns nur zwei, drei Tage und dann hast du das Gefühl, dass du schon länger bei uns im Team bist.

Im Sommer wurden gleich zwei, mit Tom Krauß sogar im Grunde drei Innenverteidiger verpflichtet. Mit Rav van den Berg sogar der teuerste Abwehrspieler der Vereinsgeschichte. Was ist Ihnen da durch den Kopf gegangen?

Dominique Heintz: In jeder Mannschaft, in der ich gespielt habe, waren die Jungs stark und schwere Konkurrenz. Da muss man sich einfach durchsetzen. Das gehört zu dem Business dazu, egal auf welcher Position. Konkurrenz belebt das Geschäft und bringt dich auch weiter nach vorne. Ich habe mir da eigentlich keine großen Gedanken gemacht. Im Sommer habe ich eigentlich nur die Meisterschaft der 2. Bundesliga genossen.

Dominique Heintz in der Saison 2015/16 gegen Borussia Dortmund
Dominique Heintz in der Saison 2015/16 gegen den FC Bayern München
Dominique Heintz gegen Hertha BSC
Dominique Heintz nach dem Spiel vom 1. FC Köln

Dennoch erscheint die Konkurrenz nun besonders groß…

Dominique Heintz: Klar, das ist sie. Da muss man auf dem Platz dann Gas geben. Aber im Ernst: Das sind gute Jungs. Ich freue mich, dass sie da sind. Wir werden sie brauchen. Denn die Saison ist lang. Wir sind gerade erst beim sechsten Spieltag. Es sind noch viele schwere Spiele zu bestreiten und von daher bin ich froh, dass wir so einen breiten Kader haben. Man sieht ja auch an den späten Wechseln, welchen Impuls wir dann noch mal bringen können.

Sie sind jetzt 32 Jahre alt, haben viel erlebt. Europa, Aufstieg, Abstieg – Welche Ziele haben Sie als Fußballer noch?

Dominique Heintz: Da gibt es schon noch einige, die ich jetzt aber nicht verrate (lacht). Ich stecke mir aber auch hohe Ziele. Das finde ich wichtig. Ich bin in erster Linie froh, hier zu sein und versuche, einfach Gas zu geben, mit meiner Leistung zu überzeugen. Alles andere wird man sehen. Aber, dass ich mich in dem Alter noch mal rangekämpft, dass ich mich eigentlich von ganz unten jetzt nach oben gekämpft habe, mir dann noch mal eine Chance erarbeitet habe, macht mich schon stolz. Die Chance möchte ich jetzt erneut nutzen.

„Der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich an dem Verein habe“

Allerdings läuft Ihr Vertrag beim FC im kommenden Sommer aus. Wie ist der Stand der Dinge?

Dominique Heintz: Ich habe schon oft gesagt, dass ich gerne hier spiele. Jeder weiß, wie wohl ich mich auch mit meiner Familie in Köln fühle. Das ist kein Geheimnis und das muss auch gar kein Geheimnis sein. Wir sind aber auch erst beim sechsten Spieltag, noch nicht mal in der Winterpause. Ich habe da keinen Stress. Der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich an dem Verein habe. Zum richtigen Zeitpunkt werden sich die richtigen Personen zusammensetzen und dann werden wir da eine Entscheidung treffen.

Sie sind in der Pfalz nach wie vor sehr verwurzelt. Könnten Sie sich dennoch ein Karriereende beim FC vorstellen?

Dominique Heintz: Es wäre natürlich ein Traum, wenn meine Kinder hier im Kindergarten bleiben, meine Frau wieder arbeiten gehen kann und ich hier meine Karriere beende. Ob es am Ende so kommt, das kann ich jetzt noch nicht beantworten.

Was macht Dominique Heintz denn nach seiner Karriere?

Dominique Heintz: Ich möchte meine Trainerscheine machen und dann schauen, wie weit der Weg da geht. Ich kann mir gut vorstellen, mit dem Nachwuchs zu arbeiten. Ob ich dann irgendwann ins Profigeschäft einsteige, das gucken wir dann mal. Mein Ehrgeiz wird sich sicher auch da zeigen (lacht). Aber so weit denke ich eigentlich noch nicht. Ich fühle mich noch fit und es macht mir noch so viel Spaß, Fußball zu spielen. Ich möchte das einfach so lange genießen, bis mein Körper irgendwann sagt, dass die Grenze oder das Alter erreicht sind.

„Deswegen spiele ich so gern für den 1. FC Köln“

Nach dem Spiel in Hoffenheim gab es für Sie viel Zuspruch, viel Lob, Anerkennung. Wie erklären Sie sich diese Zuneigung?

Dominique Heintz: Das ist schwer zu sagen. Vielleicht ist es meine Art, wie ich Fußball spiele oder wie ich bin. Vielleicht mögen es die Leute, dass da ein Spieler ist, der nicht gleich abhaut, sich der Situation stellt und versucht, sich durchzubeißen. In der vergangenen Saison kam ich nach dem zehnten Spieltag so richtig rein. Die Fans haben das nicht vergessen. Ich freue mich, dass die Menschen so eine gute Meinung von mir haben und das spüre ich auch. Deswegen bin ich so gerne hier und deswegen kann ich auch eine so gute Leistung bringen. Meine Familie fühlt sich wohl, ich habe hier ein gutes Standing, die Leute sind überzeugt von mir und das macht dann auch etwas mit dem Spieler. Deswegen spiele ich so gern für den 1. FC Köln.

Zum ersten Teil des Interviews geht es hier.


Dominique Heintz im Interview: „Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren“ – Teil 1

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Dominique Heintz im Interview: „Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren“ – Teil 1

Am vergangenen Spieltag stand der Routinier gegen Hoffenheim erstmals diese Saison in einem Pflichtspiel auf dem Platz und machte seine Sache gut. Mit come-on-fc.com sprach der 32-Jährige über seine seine Einstellung zum Fußball und seine Rolle beim 1. FC Köln: Dominique Heintz im Interview – Teil 1.

Die Nominierung für die Startelf gegen die TSG Hoffenheim kam nicht nur für die Fans überraschend. Auch der Kölner Abwehrspieler war durchaus erstaunt, aber nicht verwundert. Mit come-on-fc sprach der Pfälzer über seine Arbeitseinstellung, den Kader und den neuen Trainer des 1. FC Köln: Dominique Heintz im Interview – Teil 1.

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Das Gespräch führte Simon Bartsch

Herr Heintz, nach dem Spiel gegen Hoffenheim sprachen sie davon, dass es Ihr Traum gewesen sei, noch einmal Bundesliga zu spielen. Der ist wahr geworden. Was war schwerer? Die Beine oder der Sack an Kurznachrichten?

Dominique Heintz: Beides war schwer (lacht), aber natürlich vor allem die Beine. Ich habe in letzter Zeit nicht so viel gespielt. Zuletzt 15 Minuten im Test gegen Bergamo. Das merkst du dann schon. Man kann zwar viel trainieren, macht mal Extra-Läufe und versucht, dranzubleiben, aber das Training ersetzt  keine Spiele. Das ist noch einmal ein anderes Level. Ich war zufrieden, dass ich so lange durchgehalten habe und habe mein Bestes gegeben. Nach zwei Spielen ist man dann aber auch wieder bereit, um auch 90 Minuten durchzuhalten.

Es war ihr erster Einsatz in dieser Saison. Sie haben durchklingen lassen, dass der Trainer sie mit der Aufstellung nach dem Mittagessen überrascht hat. Was ist Ihnen von da an durch den Kopf gegangen?

Dominique Heintz: Ich habe mich einfach auf das Spiel gefreut. Es ist schön, wenn du für deine harte Arbeit belohnt wirst und dass der Trainer gesehen hat, dass ich nie aufgegeben habe und er auf mich setzen kann. Dann habe ich meiner Familie Bescheid gegeben, die gerade auf dem Weg zum Stadion war. Die hat sich natürlich gefreut, mich wieder live auf dem Platz zu sehen. Ich habe mich dann aber auch schnell auf das Spiel fokussiert. Wenn du schon ein bisschen länger im Geschäft dabei bist, dann weißt du, was du zu tun hast.

In der Abstiegs-Saison war die Situation für Sie ähnlich. Da haben Sie zu Beginn auch so gut wie gar nicht gespielt. Zwischenzeitlich mehr, dann wieder kaum. Vergangene Spielzeit waren Sie aus dem Nichts dann wieder Stamm. Was machen diese Auf und Abs mit einem? Vielleicht auch gerade mit einem routinierten Spieler, der ja schon einiges in seiner Karriere geleistet hat?

Dominique Heintz: Das gehört nun mal zum  Profifußball dazu. Es kommt ja auch immer darauf an, welches System der Trainer bevorzugt. Und ein neuer Coach muss sich erst ein Bild von der Mannschaft machen. Aber egal, in welcher Phase du bist, ob Du spielst oder nicht, du musst immer dran bleiben. Du darfst einfach nichts in deiner Mentalität oder an deiner Art in der täglichen Arbeit ändern. Dann wirst du irgendwann wieder belohnt. Dazu versuche ich  immer, die Mannschaft zu unterstützen.

„Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren“

Als sie 2023 nach Köln zurückgekommen sind, haben Sie gesagt, dass Sie Ihre Rolle darin sehen, da zu sein, wenn die anderen Sie bräuchten. Ist dieses Mannschaftsverständnis manchmal auch hart, wenn man im Umkehrschluss dann auf dem Platz auch mal nicht gebraucht wird?

Dominique Heintz: Auch dann muss man immer weitermachen. Nur so erarbeitet man sich ja die Chance, sich wieder zu zeigen. So habe ich das in meiner ganzen Karriere gemacht.

Dominique Heintz gegen den FC Bayern München 2025/16


Und da bestand nie die Gefahr, in ein Loch zu fallen?

Dominique Heintz: Wenn du in ein Loch fällst, dann hast du im Grunde schon verloren. Dann bestätigst du ja, dass du am Anschlag bist und vielleicht eben nicht die Haltung oder die Bereitschaft hast, im Training alles zu geben. Vielleicht erwartet der Trainer aber gerade eine Reaktion vom Spieler. Wie geht er mit einer Nicht-Berücksichtigung um? Wie zeigt er sich danach? Dann muss man zeigen, dass man sich nicht unterkriegen lässt.

Gerhard Struber hat sie in der vergangenen Saison als Rotwein beschrieben, der immer besser werden würde. Würden Sie sich als den unverwüstlichen oder den immer wieder aufstehenden Dominique Heintz beschreiben?

Dominique Heintz: Das macht ihr Medien ja dann (lacht). Ich brauche keine Bestätigung von außen oder dass die Medien mich immer als den Spieler beschreiben, der nicht aufgibt. Auf der anderen Seite entsteht dieser Eindruck ja durch die harte Arbeit und schafft so ein positives Gefühl. Das kannst du aber nur schaffen, wenn du täglich in der Arbeit sauber bleibst, eine gute Haltung hast, gut zu deinen Mitstreitern bist. Es ist nicht so, dass mir das nicht gefällt. Es ist natürlich schön, so etwas zu lesen oder zu hören, weil es eine Bestätigung für die Arbeit ist.

Schwingt bei solchen Einsätzen wie am Freitag auch ein Hauch Genugtuung im Sinne von „Seht ihr, ich kann es noch“ mit?

Dominique Heintz: Nein, das wäre zu viel. Ich sehe es als Belohnung. Man sitzt auf der Tribüne, kommt zurück in den Kader und dann vom Kader in die Startelf – das tut gut. Ich habe es am Freitag einfach genossen. Darauf habe ich mich seit dem Aufstieg gefreut.

„Jeder Spieler ist wichtig“

Gerhard Struber hat Sie damals als sehr verlässlich, loyal beschrieben. Eigenschaften, die Sie von außen betrachtet perfekt beschreiben. Sind das Tugenden, die es im aktuellen Fußball noch häufig zu finden gibt?

Dominique Heintz: Manchmal liegen Entscheidungen nicht beim Spieler. Zum Beispiel, wenn er gerne bleiben will und der Verein andere Pläne hat – oder es ist genau andersherum. Ich bin schon immer so gewesen, egal bei welchem Verein ich gespielt habe. Hier in Köln habe ich angefangen, habe dann meine Reise gemacht und bin jetzt wieder hier. Ich glaube, ich habe mich in dieser Zeit nicht groß verändert.

Verändert hat sich aber das Umfeld, in diesem Sommer der Kader…

Dominique Heintz: Wir haben viele gute Typen in unserer Mannschaft und du brauchst diese gute Mischung. Du brauchst ein paar jüngere Spieler, ein paar bodenständige. Du brauchst auch ein paar ausgefallene Spieler, so wie es jede Mannschaft hat, das ist sehr wichtig. Du musst immer aufpassen, dass du einen guten Stamm hast und dass du eine gute Mischung hast.

Das ist jetzt Ihre sechste Saison beim FC. Sie haben viele Trainer kommen und gehen sehen. Ist Lukas Kwasniok noch einmal anders? Und wenn ja, inwiefern?

Dominique Heintz: Ich vergleiche Trainer nicht gerne, weil jeder seine eigene Philosophie, seine eigenen Standards, seine eigenen Werte hat. Die Spieler müssen den Trainer erst einmal kennenlernen und der Trainer die Spieler. Jetzt sind wir schon ein paar Monate zusammen und man merkt, dass es immer besser und besser wird. Eigentlich ist es immer gut, wenn du zwei, drei Jahre am Stück mit einem Trainer arbeitest. Dann läuft viel automatisiert.

Haben sich das Training und das Spiel denn so deutlich verändert?

Dominique Heintz: Das ist schwer zu sagen, weil sich in erster Linie unsere Situation verändert hat. In der vergangenen Saison haben wir einen Fußball gespielt, bei dem die Gegner meist tief standen. Da waren wir Favorit. Diese Saison sind wir eher der Außenseiter, der Aufsteiger. Da haben wir wiederum nichts zu verlieren. Die Mannschaften laufen uns jetzt schon sehr hoch an, geben uns Druck, pressen früh. Es ist schon anders. Uns ist schon klar, dass wir vielleicht mal weniger den Ball haben, sondern eher die Umschaltmomente suchen müssen. So wie wir das gegen Hoffenheim gemacht haben.

Im zweiten Teil des Interviews spricht Dominique Heintz über seine Zukunft, die Vertragssituation beim FC und die Zuneigung der Fans.


Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Starker Auftritt des Routinier vom 1. FC Köln: Der immer wiederkehrende Dominique Heintz

Am Freitagabend stand Dominique Heintz das erste Mal in dieser Saison für die Geißböcke auf dem Platz. Der Einsatz kam selbst für den Routinier überraschend. Doch der 32-Jährige machte seine Sache gut beim 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

Gänsehaut, starke Werte und ganz viel Erfahrung. Der Freitagabend in Sinsheim hielt viel bereit für den Routinier des 1. FC Köln: Dominique Heintz kehrt erneut ins Spiel zurück.

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Freitagabend, Flutlichtspiel, mehr als 10.000 mitgereiste Kölner Fans in der ProZero-Arena in Sinsheim. Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend, als die Kölner Spieler inklusive Routinier Dominique Heintz den Rasen zum Duell gegen die TSG Hoffenheim betraten. Ein Gänsehautmoment für den 32-Jährigen, der zuletzt in den Planungen von Lukas Kwasniok keine Rolle gespielt hatte. Gegen Hoffenheim war es dann soweit. Heintz stand nicht nur im Kader der Kölner, Trainer Kwasniok ließ den Abwehrspieler sogar von Beginn an ran – und das überraschte selbst Heintz: „Da habe ich nicht mit gerechnet. Der Trainer hat es mir nach dem Mittagessen gesagt. Er hat mich auch selbst gefragt, ob ich überrascht bin. Da habe ich auch gesagt: ,Ja´. Aber wenn man im Training immer wieder Gas gibt, dran bleibt, auch wenn es schwer wird – das habe ich letztes Jahr auch gezeigt, dass ich dann auf einmal durchstarten kann – dann klappt das auch“, so Heintz.

„Richtig gute Entscheidungen“

Und der Routinier weiß, wovon er spricht. Bereits 153 Mal ist der gebürtige Neustädter im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust aufgelaufen. Schon mehrfach in seiner Karriere war er außen vor, kämpfte sich zurück und zeigte dabei, dass er durchaus mit den jüngeren und zugegebenermaßen schnelleren Abwehrspielern mithalten kann. Seine Erfahrung macht dann eben doch wohl den Unterschied. In der vergangenen Saison stand Heintz zunächst nur als Auswechselspieler auf dem Platz, saß sogar in den ersten sieben Spielen der zweiten Liga auf der Bank. Doch der 32-Jährige bewieß seine Qualität und sicherte sich zunehmend einen Stammplatz in der Mannschaft von Gerhard Struber. „Das ist einfach Fußballschläue par excellence, die der Dominique mitbringt“, lobte Struber seinen Abwehrspieler noch im Februar. „Weil er in gewissen Situationen einfach richtig gute Entscheidungen trifft.“

Schon damals war Heintz laut Struber ein „entscheidender Eckpfeiler“ der Mannschaft, galt als Stabilisator, Vorlagengeber, vor allem aber als Konstante beim 1. FC Köln, kam auf gute Pass- und starke Zweikampfquoten. Allerdings eben in der 2. Bundesliga. Mit dem Aufstieg ins Oberhaus wurde gemutmaßt, dass Heintz die Schnelligkeit und Intensität der ersten Liga nicht (mehr) gehen könne. Am Freitagabend war das weit gefehlt. Denn der Routinier überzeugte gegen die TSG Hoffenheim, stand gegen Ex-Teamkollege Tim Lemperle und TSG-Stürmer Fisnik Asllani sicher. „Die Kölner haben es auch gut verteidigt. Die standen total eng. Ich hatte gefühlt immer am Sechzehner den Timo und den Heinzi direkt bei mir“, bemerkte auch Lemperle. Und das Gefühl des Ex-Kölners war durchaus berechtigt.

“Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“

Denn mit fast 90 Prozent gewonnener Zweikämpfen war Heintz in dieser Statistik der beste Kölner. Abwehrchef Timo Hübers kam auf 53 Prozent, Joel Schmied lag bei 48 Prozent, Tom Krauß bei 46 Prozent und damit bei der Hälfte des Wertes von Heintz. Auch im Ligavergleich kann sich der Wert sehen lassen. So muss sich der 32-Jährige nicht hinter den Top-Innenverteidigern der Liga verstecken. Da führen Jeff Chabot und Dominik Kohr mit 75 Prozent die Statistik an. Die Konkurrenz muss Heintz also nicht fürchten. Den Konkurrenzkampf innerhalb seiner Mannschaft muss der 32-Jährige allerdings führen. Denn mit den Neuverpflichtungen von Rav van den Berg, Cenk Özkacar und auch Krauß bekam Heintz zu Beginn der aktuellen Saison gleich mehrere Kontrahenten und landete vorerst auf dem Abstellgleis, stand die ersten Begegnungen nichtmal im Kader von Kwasniok. Bis jetzt.

Und das lag sicherlich auch an seiner Einstellung und an den Trainingsleistungen. „Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da“, erklärte Heintz. Und der Routinier war da gegen die Hoffenheimer. „Ich glaube, ich habe heute ein sehr gutes Spiel gemacht, dafür, dass ich über zwei Monate kein Spiel gemacht habe. Das ist dann auch nicht immer einfach für mich. Aber mit meiner Erfahrung und meiner Qualität konnte ich das gut wett machen heute“, so der Kölner weiter, der sich über seine erneute Wiederkehr merklich freute. „Ich genieße das ungemein, in meinem Alter nochmal Bundesliga spielen zu dürfen. Das haben wir uns letztes Jahr erarbeitet. Das war nochmal ein Traum mit Köln da anzukommen und jeder weiß, wie sehr ich den Verein liebe“, fasste Heintz nach dem Duell zusammen. „Ich kriege da immer noch Gänsehaut.“ Vermutlich wird es nicht die letzte gewesen sein.