Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Es ist „anders, als wenn man von sich aus geht“: Dominique Heintz über seinen Abschied und den Neustart in Düsseldorf

Es sie die beste Entscheidung gewesen, 2023 noch einmal nach Köln zurück zu kommen. Der ehemalige Kölner Abwehrspieler blickt ohne Groll zurück auf seine Zeit beim FC und will bei Fortuna Düsseldorf noch mal angreifen: Das sagt Dominique Heintz zum Abschied vom 1. FC Köln und dem Neustart bei Fortuna.

Trotz des versöhnlichen Abschieds von den Geißböcken verrät der 32-Jährige auch, wie schwierig die Saison unter Ex-Coach Lukas Kwasniok für ihn gewesen ist.

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Während hinter vielen Teilen der kommenden Mannschaft noch Fragezeichen stecken, gibt es bei einem Ex-Spieler der Geißböcke mittlerweile Klarheit. Dominique Heintz wird künftig für Fortuna Düsseldorf die Schuhe schnüren. Der Innenverteidiger hat bei dem Rhein-Rivalen einen Zweijahresvertrag unterschrieben und auch ein wenig Kritik in den Sozialen Medien aufgrund seines Wechsels erfahren. „Der FC wollte nicht mit mir verlängern. Wenn man nicht mehr gewollt wird, ist das anders, als wenn man von sich aus geht“, sagte Heintz nun in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Tatsächlich hatte sich der FC gegen eine Vertragsverlängerung entschieden. Heintz hatte bereits vor einigen Jahren von 2015 bis 2018 in Köln gespielt, war dann 2023 wieder ans Geißbockheim zurückgekehrt. Nach drei Jahren trennen sich nun die Wege. Mitte April habe ihm Thomas Kessler die Entscheidung mitgeteilt. Eine öffentliche Diskussion will der Pfälzer nicht lostreten. „Am Ende muss man akzeptieren, dass der Verein solche Entscheidungen trifft. So ist das Geschäft“, sagt Heintz.

„Das Vertrauen des Vereins war nicht weg“

Dennoch lief das vergangene Jahr auch für den Innenverteidiger beim FC nicht so wirklich glücklich. Heintz kam in der vergangenen Saison auf neun Einsätze. „Lukas Kwasniok war am Anfang nicht überzeugt von mir. Ich konnte mir nichts vorwerfen – ich habe alles gegeben“, sagt der Abwehrspieler. „Ich kämpfte mich hoch, spielte gut. Dann verletzte ich mich und war schnell wieder raus. Es wäre leichter gewesen mit einem Trainer, der mehr auf mich setzt.“ Erstaunlich, in den Begegnungen, in denen Heintz auflief, überzeugte der Routinier restlos. Der 32-Jährige hatte immer betont, da sein zu wollen, wenn er gebraucht werde. Genau das setzte Heintz auch um. Und dennoch scheint in den Worten auch ein wenig Wehmut mitzuschwingen. Es fehlte wohl an Vertrauen, oder? „Das hatte eher mit dem Trainerwechsel im vergangenen Sommer zu tun. In der 2. Bundesliga spielte ich fast alles und trug großen Anteil am Wiederaufstieg. Mit einem neuen Trainer, der andere Qualitäten eines Innenverteidigers setzt, wird es schwierig“, so Heintz. „Das Vertrauen des Vereins war nicht weg. Aber trotzdem ging es halt nicht weiter.“

Immerhin bleibt Heintz nun in Köln wohnen. Seine Familie fühlt sich wohl, Heintz fühlt sich wohl. Und ein gutes Gefühl hatte der Innenverteidiger bei seinem Wechsel nach Düsseldorf wohl auch. „Sportvorstand Sami Arabi und Trainer Alexander Ende haben mich vom ersten Tag an überzeugt. Sie sind extra aus Düsseldorf zu mir gefahren, wir haben fast vier Stunden zusammengesessen. Das zeigt eine ungemeine Wertschätzung“, sagt der Routinier. Und offenbar dann auch wieder Vertrauen. „Vor allem will ich wieder Gas geben – ich bin noch topfit, will und kann spielen und Verantwortung übernehmen. Ich weiß, dass ich bei Fortuna zu 100 Prozent gebraucht werde“, sagt Heintz. Dass er dafür nun zwei Ligen tiefer ran muss, ist kein Problem. Und Heintz geht nicht mit schlechten Gefühlen. „Die letzten zwei, drei Monate habe ich trotzdem genossen, obwohl ich wusste: Das Kapitel Köln hat ein Ende. Die Verabschiedung – das war unfassbar emotional. Das kriegt nicht jeder“, sagt Heintz. „Dafür bin ich dem FC sehr dankbar. Es war überhaupt die beste Entscheidung, dass ich 2023 noch einmal nach Köln zurückgekehrt bin.“


Offiziell: Dominique Heintz wechselt zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Offiziell: Dominique Heintz wechselt zu Fortuna Düsseldorf

Es hatte sich gestern bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Dominique Heintz wechselt zu Fortuna Düsseldorf. Der Innenverteidiger unterschreibt bei der Fortuna einen Zweijahresvertrag. Der Kontrakt bei den Geißböcken war nicht verlängert worden.

Dominique Heintz setzt seine Karriere fort. Der Innenverteidiger wechselt wie erwartet zu Fortuna Düsseldorf. Beim Drittligisten unterscheibt Heintz einen Vertrag bis 2028. Der 32-Jährige hatte in Köln keine Vertragsverlängerung mehr bekommen. Nun folgt der ablösefreie Wechsel.

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Bereits am Donnerstag hatte die „Rheinische Post“ den Wechsel angedeutet. Nun ist er vollzogen worden. „Ich komme nach Düsseldorf, um auf und neben dem Platz Verantwortung zu übernehmen. Mit meiner Erfahrung möchte ich der Mannschaft Stabilität geben und meinen Teil dazu beitragen, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen“, sagte Heintz. „Jetzt gilt es, schnell reinzukommen und gemeinsam zu einer starken Mannschaft zu werden. Auf diese Aufgabe und auf die Fans freue ich mich sehr.“ Heintz war zum Saisonende bei den Geißböcken verabschiedet worden. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft Ende Juni aus, der 32-Jährige erhielt frühzeitig das Signal, dass der Kontrakt nicht verlängert werde. Der Pfälzer fühlte sich in Köln immer wohl und machte nie einen Hehl daraus, auch gerne weiter in Köln spielen zu wollen. So kann Heintz aber in seiner zweiten Heimat wohnen bleiben. Der Abwehrspieler ist nach wie vor auch sehr mit der Pfalz engverbunden, hat dort erst kürzlich eine Padel-Halle eröffnet.

Erfahrung von mehr als 200 Bundesliga-Spielen

Insgesamt lief Heintz 161 Mal für die Geißböcke auf, stand von 2015 bis 2018 und dann wieder ab 2023 beim FC unter Vertrag. Bei den Fans wurde der Abwehrspieler durch seine freundliche, aufgeschlossene und bodenständige Art zum Publikumsliebling. Die Mannschaft stand für den Innenverteidiger immer im Vordergrund. So akzeptierte er auch in den vergangenen Jahren problemlos die Rolle des Ergänzungsspielers, betonte immer, „da sein zu wollen“, wenn er benötigt werde. Nun übernimmt der Routinier eine neue Aufgabe bei der Fortuna. „Dominique kommt mit der Erfahrung aus mehr als 200 Bundesliga-Spielen nach Düsseldorf und hat uns in den Gesprächen signalisiert, dass er große Lust verspürt, die Herausforderung bei der Fortuna anzupacken. Er bringt nicht nur eine enorme Zweikampf- und Kopfballstärke mit, sondern hat darüber hinaus Qualitäten im Spielaufbau und starke Führungsqualitäten“, sagt Samir Arabi, Sportvorstand der Düsseldorfer.

Seine fußballerische Laufbahn begann der Pfälzer bei seinem Heimatverein, dem SV Hertha Kirrweiler. Von dort wechselte er in die Jugend des 1. FC Kaiserslautern. Bei seinem Lieblingsverein gelang „Heintzi“ der Sprung in den Profifußball. Der FC verpflichtete den Pfälzer im Sommer 2015 für rund 1,5 Millionen Euro. In der Domstadt gelang dem heute 32-Jährigen die Qualifikation für den Europapokal. Nach dem Abstieg im Folgejahr trennten sich die Wege und Heintz zog zum SC Freiburg weiter. Im Sommer 2023 kehrte der Routinier nach Zwischenstationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum zurück nach Köln.


Dominique Heintz vor Wechsel zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln
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Dominique Heintz vor Wechsel zu Fortuna Düsseldorf

Dominique Heintz steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Fortuna Düsseldorf. Der Vertrag des Innenverteidigers wurde in Köln nicht verlängert, er wechselt also ablösefrei. Heintz bleibt damit im Rheinland, wird künftig dann 3. Liga spielen.

Zuletzt eröffnete der Abwehrspieler eine Padel-Halle, doch Schluss mit Fußball sollte es noch nicht sein. Während Florian Kainz seine Karriere nach dem Vertragsschluss in Köln beendet hat, will Dominique Heintz noch weiter spielen. Und ganz offensichtlich hat er bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden.

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Wie die „Rheinische Post“ am Donnerstag berichtet, wird der Innenverteidiger künftig in der 3. Liga spielen. Heintz wechselt offenbar zu Fortuna Düsseldorf. Laut RP seien alle grundlegenden Details bereits geklärt. Einzig der Medizincheck stehe noch aus, bevor die Unterschrift erfolgt. Heintz war zum Saisonende bei den Geißböcken verabschiedet worden. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft Ende Juni aus, der 32-Jährige erhielt frühzeitig das Signal, dass der Kontrakt nicht verlängert werde. Der Pfälzer fühlte sich in Köln immer wohl und machte nie einen Hehl daraus, auch gerne weiter in Köln spielen zu wollen. Dazu kam es bekanntlich nicht. Nun schlägt der 32-Jährige ein neues Kapitel auf, in der Nähe zur Domstadt. Heintz hatte in der vergangenen Saison neun Spiele für den FC absolviert. Diese aber höchst solide. Im direkten Datenvergleich mit seinen Mitspielern schnitt der 32-Jährige sehr gut ab.

Zwei Mal beim FC unter Vertrag

Insgesamt lief Heintz 161 Mal für die Geißböcke auf, stand von 2015 bis 2018 und dann wieder ab 2023 beim FC unter Vertrag. Bei den Fans wurde der Abwehrspieler durch seine freundliche, aufgeschlossene und bodenständige Art zum Publikumsliebling. Gleichzeitig nahm Heintz am Geißbockheim aber auch nie ein Blatt vor den Mund, sprach Dinge offen an. Die Mannschaft stand für den Innenverteidiger immer im Vordergrund. So akzeptierte er auch in den vergangenen Jahren problemlos die Rolle des Ergänzungsspielers, betonte immer, „da sein zu wollen“, wenn er benötigt werde. Das tat er auch in der vergangenen Saison, als er durch die Verletzungsmisere in der Abwehr plötzlich eine wichtige Rolle in der Startelf einnehmen musste. Unvergessen seine Einladung an einige Staff-Mitglieder an Silvester. Nun verstärkt der Abwehrspieler also offenbar die Fortuna. Dort wird nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eine neue Mannschaft aufgebaut. Heintz soll wohl eine zentrale Rolle übernehmen.

Seine fußballerische Laufbahn begann der Pfälzer bei seinem Heimatverein, dem SV Hertha Kirrweiler. Von dort wechselte er in die Jugend des 1. FC Kaiserslautern. Bei seinem Lieblingsverein gelang „Heintzi“ der Sprung in den Profifußball. Der FC verpflichtete den Pfälzer im Sommer 2015 für rund 1,5 Millionen Euro. In der Domstadt gelang dem heute 32-Jährigen die Qualifikation für den Europapokal. Nach dem Abstieg im Folgejahr trennten sich die Wege und Heintz zog zum SC Freiburg weiter. Im Sommer 2023 kehrte der Routinier nach Zwischenstationen bei Union Berlin und dem VfL Bochum zurück nach Köln.


“Es war mir eine Ehre“ – Nein, uns war es eine Ehre: Mit Dominique Heintz verlässt ein „guter Kerl“ den 1. FC Köln

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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“Es war mir eine Ehre“ – Nein, uns war es eine Ehre: Mit Dominique Heintz verlässt ein „guter Kerl“ den 1. FC Köln

Der Abschied von den Geißböcken fällt dem Innenverteidiger nicht leicht. Im vereinseigenen Interview verriet der 32-Jährige, welche Pläne er hat und welche Emotionen er verbindet mit dem 1. FC Köln: Dominique Heintz spricht über den Abschied und seine Zukunft.

Mit lautem Jubel und Beifall bedachten die Fans vergangenes Wochenende den Auftritt von Dominique Heintz im Müngersdorfer Stadion. Der Innenverteidiger der Geißböcke bekam dabei den Lohn für seine Zeit beim FC.

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Der Abschied von Dominique Heintz am vergangenen Wochenende war schon ein besonders emotionaler. Schon bei der Einwechslung kurz vor Schluss der Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim war der Pfälzer von den Fans mit Standing Ovations und lautem Jubel bedacht worden. Spieler wie Jan Thielmann schubsten den 32-Jährigen Richtung Trainerbank, wollten den Innenverteidiger nochmal auf dem Feld sehen. Von den Mannschaftskollegen gab es anschließend Umarmungen, von Thomas Kessler wertschätzende Worte: „Heinzi, bei dir fällt es mir besonders schwer, wir haben die Kabine geteilt. Der Aufstieg wurde dir genommen, weil der FC gerade Geld brauchte, den haben wir uns letztes Jahr wiedergeholt. Ihr seid immer hier zu Hause“, so Kessler.

„Das lag nicht an mir“

„Heinzi“ hat in seinen beiden jeweils dreijährigen Phasen in Köln Spuren hinterlassen. Dabei war der Wechsel nach Freiburg 2018 keine Entscheidung, die von Seiten des Spielers getroffen wurde, verriet der 32-Jährige im vereinseigenen Podcast. „Das hat Gründe gehabt, die man jetzt auch sagen kann. Das lag nicht an mir. Ich habe gesagt, ich bleibe da nach dem Abstieg und möchte das wieder gutmachen. Aber manchmal kommen im Fußball dann auch andere Menschen dazu im Verein. Und die, die da damals tätig waren, haben eine andere Meinung gehabt hier beim FC, das muss man dann manchmal auch akzeptieren“, so Heintz. Man habe ihm wenig Spielzeit oder sogar gar keinen Kaderplatz in Aussicht gestellt. Dann müsse man in jungen Jahren natürlich auch überlegen, dass man gerade gut unterwegs ist und man so gute Spiele gemacht hat, dass man schauen müsse, dass man weiter Spielzeit bekommt und auch gebraucht wird.

Dass weder der Verein noch die Fans dem Abwehrspieler einen Vorwurf ob des Transfers zum SC Freiburg gemacht haben, zeigte die Freude über die Rückkehr im Sommer 2023. Dennoch scheint die Situation des Abgangs nach dem Abstieg den 32-Jährigen nachhaltig zu beschäftigen. „Vielleicht kann man das nochmal klarstellen, dass es nicht so war, dass ich einfach abhauen wollte, weil wir runtergegangen sind. Für mich wäre das eine Jahr kein Problem gewesen. Das habe ich ja auch das letzte Mal, als wir jetzt abgestiegen sind, so gemacht“, betonte Heintz noch einmal ausdrücklich. „Da wurde ich dann aber gewollt und gebraucht. Ich wollte damals aber auch kein Fass aufmachen, so bin ich nicht.“

„Einfach ein feiner Kerl“

Nein, so ist Heinzi nicht. Der Fußballprofi bestach in all den Jahren durch seine Bodenständigkeit, die Fannähe, ohne den Eindruck zu vermitteln, er würde durch Autogrammanfragen gestört. Der Pfälzer grüßte jeden freundlich, nahm sich selbst im FC-Fanshop Zeit für die großen und kleinen Anhänger der Mannschaft. Und auch gegenüber dem Team zeigte der FC-Profi wahre menschliche Größe. Zuletzt als er langjährige Mitarbeiter des Vereins am Silvesterabend vor dem Trainingslager in La Nucia zu sich nach Hause einlud, damit diese nicht alleine im Hotel den Jahreswechsel feiern mussten. Kein Wunder also, dass auch die Reaktionen auf den Abgang beim FC mit lobenden Worten für den Innenverteidiger gespickt waren. Von „Danke für alles, Heintzi“, bis „Einfach ein feiner Kerl“ schlug dem 32-Jährigen Wertschätzung entgegen. Zum Abschied ebenso wie nach der Bekanntgabe seiner Rückkehr zum FC im Sommer 2023.

Die Freude über die Rückkehr zum FC war aber nicht nur auf Fanseite, sondern auch auf Seiten des Spielers groß. „Ich war froh, nach guten Gesprächen dann wieder hier zu sein, dass der FC mich dann nochmal geholt hat. Das ist selten, dass man nochmal zur alten Wirkungsstätte zurückkommt und dass es so schnell wieder passiert“ so Heintz. „Die letzte drei Jahre sind genauso schön wie die ersten drei. Deswegen bin ich stolz, in den sechs Jahren für den Verein alles gegeben zu haben.“ Egal, ob als Stamm- oder Ergänzungsspieler, auf Heintzi war in den vergangenen Spielzeiten immer Verlass. Besonders positiv fiel der Pfälzer durch seine ruhig und bodenständige Art auf. Immer nett grüßend, mit einem lockeren Spruch oder einem Rat für die jüngeren Mannschaftsmitglieder nahm der 32-Jährige eine Vorbildfunktion innerhalb des Vereins ein.

“Das ist kein ,Tschüß`, sondern ein ,Bis bald`“

Auch seine eigene Arbeitseinstellung trug dazu bei: „Es ist wichtig, dass du im Training jeden Tag Gas gibst, dass du für die Mannschaft da bist und zeigst, dass du ein erfahrener Spieler bist, dass dich nichts umhaut und du bereit bist, jeden Tag ans Limit zu gehen“, so Heintz. „Dann kann man auch persönlich mit einem guten Gefühl nach Hause fahren und sagen ,Ich habe heute alles so investiert, dass ich mit mir zufrieden bin“. Genau dies sei ein guter Weg, den er die ganzen Jahre eingeschlagen habe. „Wenn man dranbleibt und gute Trainingseinheiten abliefert, dann wird man auch wieder belohnt“, so das Credo des Abwehrspielers. Auch Trainer René Wagner hatte zum Abschied lobende Worte für den Innenverteidiger und beglückwünschte künftige Vereine zu einem super Spieler und tollen Menschen.

Der Abschied fiel Heintz sichtlich schwer. „Es war mir eine Ehre hier spielen zu dürfen. Der FC ist meine Familie und wird immer einen tiefen Platz in meinem Herzen haben. Das ist kein ,Tschüß`, sondern ein ,Bis bald`“, sagte Heintz unter Tränen. Der Innenverteidiger wäre gerne noch geblieben, müsse die Entscheidung des Vereins aber akzeptieren. Das täte natürlich weh, weil es jetzt natürlich auch noch mehr Spaß mache, da wo man jetzt wieder sei. Den Kopf in den Sand stecken wird Heintz aber nicht. „Ich werde trotzdem weiter Fußball spielen. Ich habe noch Bock, ich bin noch fit“, so der Pfälzer. Seine Zeit in Köln werde er vermissen, die Leute, die Mannschaftskollegen, den Weg zum Geißbockheim, die Stadt und am meisten das Stadion und die Heimspiele und die Siege mit der Hymne. „Wenn man rausläuft, das war natürlich immer ein Highlight.“

Den FC werde Heintzi noch oft besuchen kommen und es gäbe auch noch einen Plan nach der Karriere, verriet der 32-Jährige. „Man weiß ja nie, was der Fußball noch so bringt und ob ich vielleicht irgendwann hier nochmal aufschlage in anderer Funktion, wenn ich später vielleicht auch meinen Trainerschein habe“, so Heintz. Willkommen ist der bodenständige Pfälzer sicherlich und vielleicht ist das „Tschüß“ dann wirklich nur ein „Bis bald“.

Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Florian Kainz und Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Emotionaler Abschied beim 1. FC Köln? René Wagner gibt Florian Kainz und Dominique Heintz die Kader-Garantie

Mit dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim findet am Sonntagnachmittag das letzte Heimspiel der Saison statt. Und dann könnte es tatsächlich noch einmal einen sportlichen Abschied geben für künftige Ex-Spieler des 1. FC Köln: Florian Kainz und Dominique Heintz stehen im Kader.

Die Entscheidung über den Klassenerhalt scheint gefallen zu sein. In der sportlichen Situation könnte es durchaus zum Einsatz von Florian Kainz und Dominique Heintz kommen – wenn es das Spiel denn zulässt.

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Wenn die Geißböcke am Sonntagnachmittag das Team von der Ostalb in Köln erwarten, dann kann eigentlich nicht mehr viel anbrennen. Zwar hat der FC sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und es sind noch sechs Punkte zu holen, doch alleine die erfreulich gute Tordifferenz lässt wohl wenig Zweifel daran, dass der FC auch in der kommenden Spielzeit Bundesliga spielen wird. „Für uns geht es nun erst einmal darum, das Spiel zu gewinnen, dann ist es fix und das ist unsere Aufgabe“, sagte René Wagner. „Natürlich haben wir uns gefreut, dass die Ergebnisse so reingekommen sind, wie sie reingekommen sind. Das hat uns die Woche auch ein bisschen erleichtert. Wir können auf den Sieg gehen, ohne zu gucken, was die anderen machen.“

Und die anderen haben so schwere Aufgaben vor sich, dass es bereits vor dem Anpfiff am Sonntag entschieden sein könnte. St. Pauli ist zu Gast bei RB Leipzig, Wolfsburg spielt zu Hause gegen die Bayern. Gewinnen beide Teams nicht, ist der Klassenerhalt auch rechnerisch ganz sicher. „Dann gilt es für uns, genau den gleichen Fokus an den Tag zu legen“, sagte Wagner. „Wir wollen die Jungs auf Spannung halten. Und darauf konzentrieren wir uns.“

„Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit zufrieden sind“

Heißt, dass es auch beim sicheren Klassenerhalt wohl eher kein Startelf-Comeback für die Routiniers gibt. „Es ist für uns erst einmal ein wichtiges Bundesliga-Spiel. Florian Kainz und Dominique Heintz werden aller Voraussicht nach im Kader stehen“, sagte der Kölner Coach. „Dann müssen wir schauen, wie sich das Spiel entwickelt und was sich daraus entwickelt.“ Die beiden Routiniers stehen nach ihrer langen Zeit beim FC zwar ganz sicher im Kader und wenn es der Spielstand zulässt, werden auch beide Akteure ihren sportlichen Abschied bekommen. Ein Einsatz von Beginn an, wird es demnach wohl nicht geben. Dabei weiß der Trainer um die Verdienste. „Ich kenne Kainzi seitdem ich hier anfangen durfte. Er ist ein unfassbarer Fußballspieler“, erklärte Wagner. „Er hat sich die letzten Wochen immer reingehauen und auch die Mannschaft geführt.“

Der Ex-Kapitän habe für das Team alles gegeben. Ähnlich verhalte es sich bei dem Immenverteidiger. „Heintzi wird ja auch weiterspielen. Ich kann jedem Verein, der den Heintzi zu sich holt, nur gratulieren, zu einem supertollen Menschen“, erklärte Wagner. „Ich hoffe, dass beide mit ihrer Zeit hier beim FC zufrieden sind.“ Der Trainer erklärte auch, dass es noch keine Gespräche um seine Person gegeben habe. Die würden dann folgen, wenn der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist. Für das Spiel am Sonntag wird Tom Krauß wieder zu einer Option. Der Mittelfeldspieler soll Eric Martel auf der defensiven Sechs ersetzen, gesucht wird noch eine offensivere Variante fürs Zentrum. Auch Rav van den Berg könnte nach überstandenen muskulären Problemen wieder in den Kader rotieren.


Emotionale Reaktionen auf das FC-Aus im Sommer von Dominique Heintz

Dominique Heintz im Interview mit come-on-fc.
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Emotionale Reaktionen auf das FC-Aus im Sommer von Dominique Heintz

Dominique Heintz wird die Geißböcke wie berichtet im Sommer verlassen. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, doch der Abschied des Routiniers ist beschlossen beim 1. FC Köln: Es folgten emotionale Reaktionen auf das Aus von Dominique Heintz.

160 Mal lief der Abwehrspieler für den FC auf, spielt nahezu sechs Jahre für die Geißböcke. Kein Wunder, dass die Netz-Reaktionen auf die Nachricht vom FC-Aus nicht lange auf sich warten ließen.

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Ein wenig überraschend kam die Verpflichtung im Sommer 2023 dann doch. Dominique Heintz kehrte vor nahezu drei Jahren zurück nach Köln. Fünf Jahre nach seiner ersten Zeit am Geißbockheim. Damals verstärkte der Abwehrspieler das dünn besetzte Innenverteidiger-Team um Timo Hübers, Jeff Chabot, Luca Kilian und Elias Bakatukanda. Viel Einsatzzeit räumten dem Rückkehrer die Skeptiker nicht ein. „Ich bin ein Mannschaftsspieler und stelle mich voll in den Dienst des Teams. Und wenn ich mitmache, dann möchte ich natürlich auch drinbleiben. Ich kenne meine Rolle, will einfach weiterhelfen“, sagte Heintz. „Wir haben noch viele schwere Aufgaben, die Saison ist lang. Von daher wird jeder einzelne gebraucht.“ Der Pfälzer betonte, dass er immer da sein wolle, wenn er gebraucht werde.

„Die Nachricht macht mich sehr traurig“

Und das war der Routinier. In der ersten Spielzeit kam Heintz noch auf zwölf Einsätze, in den vergangenen Saison waren es dann wettbewerbsübergreifend 32, davon 25 von Beginn an. Und auch in dieser Saison wurde Heintz wieder gebraucht, kommt auf acht Einsätze – in diesem Jahr sind es allerdings nur vier Minuten. Der Abschied hat sich angebahnt. Auch, weil die Kölner Verantwortlichen den Kaderumbruch weiter vorantreiben wollen. Aktuell haben Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied die Nase vorne. Schmied und van den Berg haben auch in der Zukunft ein gültiges Arbeitspapier. Wenn es nach dem FC geht, wird man bei Jahmai Simpson-Pusey die Kaufoption ziehen wollen und auch Özkacar drängt sich für mehr auf. Dazu kehrt Timo Hübers nach seiner Verletzung wohl wieder zurück, mit Bakatukanda und Julian Pauli sind zwei starke Talente noch bis zum Sommer verliehen. Die Konkurrenz wird eine große sein.



Sportlich scheint die Entscheidung also folgerichtig zu sein. In den Reaktionen auf die Nachricht zeigt sich aber vor allem Unverständnis. „Das ist ein Fehler! Er hätte klaglos noch ein Jahr als Ersatz spielen können. Ein Spieler, den man immer bringen kann“, schreibt ein User in den Facebook-Kommentaren. Ein weiterer: „Die Nachricht macht mich sehr traurig. Ein durch und durch untadeliger Sportsmann, der es mehr als verdient gehabt hätte, einen Anschlussvertrag zu erhalten.“ Gerade die Zuverlässigkeit wird immer wieder hervorgehoben. Genauso wie Heintz als Sympathieträger. Tatsächlich gibt sich der Abwehrspieler bodenständig, hat immer einen freundlichen Gruß auf den Lippen.

Unvergessen: Im Winter lud Heintz gleich mehrere FC-Mitarbeiter zu Silvester in sein Ferienhaus in Spanien ein. Die Teile des Staffs befanden sich in Vorarbeit auf das Trainingslager in La Nucia bereits in Spanien. Dort machte Heintz Urlaub, bevor er mit der Mannschaft zur Wintervorbereitung reiste.


Auch Dominique Heintz wird den 1. FC Köln verlassen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin
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Auch Dominique Heintz wird den 1. FC Köln verlassen

Irgendwie hatte es sich dann doch in den vergangenen Wochen angedeutet, nun nimmt ein weiterer Abschied Konturen an. Dominique Heintz wird den 1. FC Köln wohl ebenfalls im Sommer verlassen. Der Innenverteidiger wird aber seine Karriere wohl fortsetzen wollen.

Den 3:1-Erfolg der Geißböcke verfolgte Dominique Heintz als Zuschauer im Kölner Stadion. Der Abwehrspieler stand gegen Werder Bremen nicht im Kader und wird es wohl auch in den kommenden Wochen schwer haben, auf Einsatzzeit zu kommen. Die Zeichen stehen auf Abschied.

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Die Saison war noch jung, als Dominique Heintz im Oktober mit come-on-fc.com über seine Zukunft sprach. „Ich habe schon oft gesagt, dass ich gerne hier spiele. Jeder weiß, wie wohl ich mich auch mit meiner Familie in Köln fühle. Das ist kein Geheimnis und das muss auch gar kein Geheimnis sein“, sagte Heintz damals. „Der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich an dem Verein habe. Zum richtigen Zeitpunkt werden sich die richtigen Personen zusammensetzen und dann werden wir da eine Entscheidung treffen.“ Diese ist nun gefallen. Come-on-fc.com kann die Meldung des „Express“ bestätigen: Demnach wird Dominique Heintz keine Zukunft beim FC haben. Demnach habe Thomas Kessler dem Innenverteidiger die Entscheidung bereits mitgeteilt. Der Routinier wird also offensichtlich dem weiteren Kaderumbruch zum Opfer fallen.

„Es gibt einen brutalen Konkurrenzkampf“

Am Sonntagnachmittag hatte René Wagner die undankbare Aufgabe gleich mehrere Akteure aus dem Kader zu streichen. Die Schattenseite des dickeren Kaders, der sich seit Wochen von Spieltag zu Spieltag wieder füllt. Neben Florian Kainz traf es den Rekonvaleszenten Joel Schmied sowie eben Heintz. „Ich habe es beiden schon die Tage gesagt, dass es nicht einfach wird, in den Kader zu kommen. Es gibt einen brutalen Konkurrenzkampf im Training“, erklärte Wagner auf Heintz und Kainz angesprochen bei DAZN. „Jetzt muss ich schwere Entscheidungen treffen. Die beiden und Joel Schmied hat es nun getroffen.“ Und leichter dürfte es angesichts der personellen Lage auch in den kommenden Wochen nicht werden. Gerade in der Innenverteidigung ist Köln aktuell so gut aufgestellt, dass auch der (wirtschaftliche) Königstransfer des vergangenen Sommers Rav van den Berg auf der Bank Platz nahm.

Der 32-jährige Heintz lief insgesamt für die Geißböcke 160 Mal auf. Im August 2023 war der Routinier wieder ans Geißbockheim zurückgekehrt, hatte in Köln schon von 2015 bis 2018 gespielt. Nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer gab es durchaus Skeptiker, die dem Routinier den Sprung in die Bundesliga nicht mehr zugetraut haben. Doch Heintz strafte die Kritiker lügen, sprang aufgrund der Verletzungswelle gleich mehrfach ein und überzeugte durchweg mit starken Leistungen. Heintz gilt als sehr Heimatverbunden, fühlt sich auch in der Pfalz sehr wohl und könnte sich eine Rückkehr in seine alte Heimat gut vorstellen. Möglicherweise gibt es die Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern. Am Betzenberg startete die Karriere des Abwehrspielers.


Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Dominique Heintz im Trainingslager in La Nucia
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Ausfall beim 1. FC Köln: Dominique Heintz fehlt in Heidenheim – Chance für Jahmai Simpson-Pusey?

Auch zum Jahresauftakt bleibt die Innenverteidiger-Misere dem FC treu. Am Samstagnachmittag fehlt ein weiterer Abwehrspieler des 1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

Auch zum Jahresauftakt bleibt die letzte Abwehrreihe die Sollbruchstelle beim1. FC Köln: Dominique Heintz fällt in Heidenheim aus.

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Als Jahmai Simpson-Pusey am Montagabend das Hotel des 1. FC Köln in La Nucia endlich betrat, werden die Kölner Verantwortlichen möglicherweise ein wenig aufgeatmet haben. Durch die Verpflichtung des 20-Jährigen war ein Licht am Ende des Innenverteidiger-Fiasko-Tunnels der Hinrunde zu sehen. Timo Hübers und Luca Kilian fallen bekanntlich langfristig aus. Joel Schmied ist aktuell ebenfalls verletzt und Dominique Heintz und Rav van den Berg fehlten ebenfalls einige Male. Einzig Cenk Özkacar blieb vom IV-Fluch der Geißböcke verschont, konnte allerdings noch nicht die Leistung abrufen, die ihn zu einer starken Alternative machen würde. Mit Simpson-Pusey haben die Kölner sicherlich noch nicht die Soforthilfe gefunden, die sie benötigen, der Engländer ist aber sicherlich eine Alternative, die dem Kader mehr Breite verleiht.

Nur zwei nominelle Innenverteidiger

Wie wichtig Verstärkungen im Defensivverbund sind, zeigt die aktuelle Situation. Denn Heintz wird den Geißböcken an der Ostalb nicht zur Verfügung stehen. Nach Informationen von come-on-fc.com plagen den Abwehrspieler muskuläre Probleme, ein Einsatz ist nicht möglich, der Routinier ist nicht mit der Mannschaft nach Memmingen gereist, sondern nach Weeze geflogen, da die Köln-Flüge alle ausgebaucht waren. Ebenfalls nicht in Heidenheim sind van den Berg und Schmied. Der Niederländer ist nach seiner Roten Karte gegen Union Berlin noch bis zur Partie gegen den 1. FSV Mainz gesperrt, Schmied wird nach Informationen von come-on-fc.com erst im Februar wieder richtig eingreifen können. Als nominelle Innenverteidiger stehen Lukas Kwasniok am Samstag also nur Cenk Özkacar und eben Simpson-Pusey zur Verfügung.

Eine Situation, die der Kölner Trainer rein quantitativ mittlerweile kennt. Kwasniok wird wieder improvisieren müssen. Eric Martel dürfte sicherlich ein Kandidat für die letzte Reihe sein, auch Sebastian Sebulonsen könnte eine mögliche Dreierkette verstärken, Tom Krauß hat die Position ebenfalls gespielt. Kommt es also direkt zum Startelf-Debüt des Neuzugangs? Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. „Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird“, sagte Kwasniok am Donnerstag. „Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

Dass der 20-Jährige nach erst drei Einheiten mit der Mannschaft tatsächlich beginnt, ist doch sehr unwahrscheinlich. Vielmehr deutet einiges auf den fünften Startelf-Einsatz von Özkacar. „Ich glaube, dass er sicherlich Spiele in dieser Saison hatte, wo er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Man hat auch im Trainingslager gesehen, dass er stetig arbeitet und der Mannschaft hilft“, hatte Thomas Kessler am Donnerstag gesagt.


Der ewige Dominique Heintz überzeugt auch gegen Union Berlin

Dominique Heintz vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin
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Der ewige Dominique Heintz überzeugt auch gegen Union Berlin

Nach der Niederlage gegen Union Berlin ist der FC mit sechs Spielen ohne Sieg auf dem harten Boden der Bundesliga-Realität angekommen. Ein Abwehr-Routinier stand nach seiner Verletzung wieder auf dem Platz mit dem 1. FC Köln: Dominique Heintz überzeugt einmal mehr.

Nach dem Duell gegen die Hauptstädter ärgerte sich der 32-Jährige über den Punktverlust. Kein Wunder, denn der Abwehrspieler war einer der besseren Akteure beim 1. FC Köln: Dominique Heintz überzeugt einmal mehr.

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Im Nachhinein wirkten die Worte des Kölner Abwehrspielers ein wenig so, wie ein Blick in die Glaskugel. Nachdem Dominique Heintz unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, sprach der 32-Jährige über die Schwäche seiner Mannschaft: “Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagte Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Gegen die Mannschaft von Steffen Baumgart wurde dieses Vorhaben am Samstagnachmittag nicht in die Tat umgesetzt. Es waren die gleiche Probleme, wie in den vergangenen Spielen, in denen die Geißböcke das Spiel machen mussten.

Heintz mit starken Werten

Während der FC also auch im sechsten Spiel in Folge eine Enttäuschung einstecken musste, lief die Begegnung für den Abwehrspieler persönlich wieder gut. Heintz war von Beginn an präsent, nahm Wooyeong Jeong und Christopher Trimmel jegliche Spielfreude, luchste auch Stürmer Oliver Burke den Ball ab. Insgesamt gewann Heintz 80 Prozent (!) seiner Zweikämpfe, kam auf 110 Ballkontakte (nur van den Berg hatte mit 116 mehr) und erreichte eine Passquote von 84 Prozent. Und das gegen seinen Ex-Verein, bei dem der Pfälzer nicht so wirklich zum Zug kam.

Heintz untermauert aktuell einmal mehr das Narrativ des Stehauf-Männchens. „Ich brauche keine Bestätigung von außen oder dass die Medien mich immer als den Spieler beschreiben, der nicht aufgibt. Auf der anderen Seite entsteht dieser Eindruck ja durch die harte Arbeit und schafft so ein positives Gefühl. Das kannst du aber nur schaffen, wenn du täglich in der Arbeit sauber bleibst, eine gute Haltung hast, gut zu deinen Mitstreitern bist“, sagte Heintz im Oktober im Interview mit come-on-fc.com über seine Arbeitseinstellung. Den Lohn dafür erntet der 32-Jährige durch das Vertrauen des Trainers „Egal, in welcher Phase du bist, ob Du spielst oder nicht, du musst immer dran bleiben. Du darfst einfach nichts in deiner Mentalität oder an deiner Art in der täglichen Arbeit ändern. Dann wirst du irgendwann wieder belohnt. Dazu versuche ich immer, die Mannschaft zu unterstützen“, sagte der Routinier im Oktober weiter.

Heintz profitiert natürlich auch von der extremen Verletzungsmisere in der Innenverteidigung, war auch selbst kürzlich davon betroffen. Zu Beginn der Saison wurde der Kölner Routinier von Trainer Lukas Kwasniok noch nicht berücksichtigt, war zunächst außen vor. Möglicherweise aufgrund eines Tempodefizits, das ihm nachgesagt wurde. Heintz belehrte die Kritiker allerdings eines besseren und weiß durch seine Erfahrung mögliche Schwachstellen an anderer Stelle gekonnt auszugleichen. In den vergangenen Spielen, in denen der 32-Jährig auflief, lieferte er durchweg gute Leistungen ab und arbeitete stets für die Mannschaft.

„Willkommen in der Bundesliga“

Gearbeitet hat Heintz auch am vergangenen Samstag. Und dennoch sind die Geißböcke nun sechs Spiele in Folge sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist geschrumpft, der FC steht aktuell auf dem elften Tabellenplatz. „Wir sind aufgestiegen, wir wissen, wo wir herkommen. Wir wissen, wie viele Punkte wir uns schon hart erarbeitet haben, was für tolle Spiele wir schon gezeigt haben“, ordnet der Abwehrspieler ein. „Aber trotzdem dürfen wir uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen das klar analysieren, die Winterpause gut nutzen, gut dran arbeiten im Trainingslager, um dann in Heidenheim bereit zu sein.“ Denn die Partie gegen den FCH wird wohl bereits zu einer Art Wegweiser für die Rückrunde werden. Deutlich wurde am Samstag einmal mehr, dass der FC im Oberhaus angekommen ist: „Das sind alles Top-Mannschaften. Jeder kleine Fehler wird bestraft“, sagte Heintz und ergänzte: „Willkommen in der Bundesliga“.


Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Nach seiner Verletzung trainierte der Kölner Routinier am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft. Am Mittwoch äußerte sich der 32-Jährige dann nach der Trainingseinheit des 1. FC Köln: FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend.

Nach dem Mittwochstraining sprach der Kölner Abwehrspieler über seine Rückkehr und das anstehende Duell gegen Union Berlin des 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend, seiner Zeit bei Union und dem kommenden Gegner.

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Am Dienstagabend postete der Abwehrspieler noch ein Foto vom Xavier Naidoo-Konzert, am Mittwoch ackerte der Innenverteidiger hinter verschlossenen Türen, beim Geheimtraining der Geißböcke. Nach seiner leichten Muskelverletzung war der Routinier seit Ende November ausgefallen und fehlte in der Kölner Abwehr. Jetzt fühlt sich der Innenverteidiger aber wieder bereit und will seine Mannschaft so schnell wie möglich durch seine Erfahrung unterstützen. „Es wird von Tag zu Tag besser. Heute war wieder ein wichtiger Schritt. Umso mehr du mitmachst und in die Bewegung gehst, umso einfacher wird es dann auch.“, so Heintz nach der „intensiven“ Einheit am Mittwoch. „Wenn jetzt keine Schmerzen auftauchen, dann bin ich guter Dinge, dass ich am Wochenende eine Option bin.“

„Es ist eine kompakte Mannschaft“

Für den FC eine denkbar gute Nachricht, denn die Geißböcke leiden bekanntlich fast schon chronisch unter einer Innenverteidiger-Verletzungsmisere. Nun stehen Trainer Lukas Kwasniok mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und eben Heintz wieder drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Aber auch für Heintz ist es wieder einmal der Kampf zurück. Nach einer starken Zweitliga-Saison in der vergangenen Spielzeit hatte sich der Kölner Abwehrspieler in dieser Saison unter Lukas Kwasniok seinen Stammplatz erst wieder erkämpfen müssen. Das Auf und Ab im Fußballgeschäft ist der 32-Jährige durchaus gewohnt. Nun stehen die Chancen auf weitere Einsatzzeit – auch aufgrund der engen personellen Lage in der Defensive beim 1. FC Köln – nicht schlecht. Ob der Innenverteidiger aber bereits gegen Union Berlin auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Für Heintz wäre es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Wirklich gute Erinnerungen wird der Abwehrspieler an seine Zeit in der Hauptstadt allerdings wohl nicht haben. Heintz wechselte im Januar 2022 vom SC Freiburg zu den Eisernen, kam dort allerdings nur auf neun Einsätze und wurde nach einem halben Jahr von Berlin aus nach Bochum verliehen. Nach einem Jahr beim VfL endete die Leihe und Heintz wechselte im Sommer 2023 zurück an den Rhein. „Es ist eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit guten Spielern. Ich weiß, wie die Mannschaft tickt, kenne viele Spieler, mit denen ich zusammengespielt habe. Es wird eine schwierige Aufgabe“, sagt der 32-Jährige. „Union ist sehr körperlich aufgestellt. Wir müssen dagegen halten.“

„Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas“

Alleine, weil der FC zuletzt ein wenig eingebrochen ist. „Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagt Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Fünf Spiele in Folge sind die Geißböcke nun sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist auf fünf Zähler geschrumpft und dieser könnte somit zum Jahresausklang bedenklich nahe kommen. „Es war uns schon vor der Saison bewusst, dass es eng zusammenrücken würde. Jede Mannschaft hat Qualität. Wir haben uns ein gutes Polster aufgebaut. Da darf man sich nicht drauf ausruhen“, sagt der Routinier.

Ein Befreiungsschlag vor Weihnachten wäre wichtig für den FC, die Fans, die Spieler. „Du möchtest natürlich das Spiel vor dem Winter positiv gestalten, damit du ein schönes Fest hast, gut in Urlaub gehen kannst“, sagt Heintz, der aber guter Dinge ist. „Wir haben das Stadion im Rücken. Wir wollen den Fans ein schönes Weihnachtsgeschenk zurückgeben. Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas.“