Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV
Simon Bartsch
Es gibt also schon bald das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV. Der Stürmer wird für ein halbes Jahr ausgeliehen. Die Rothosen haben eine Kaufoption.
Es war ein Wett-Buhlen zweier großer Konkurrenten um den ehemaligen Spieler des 1. FC Köln, das Rennen ist nun entschieden: Damion Downs wechselt zum Hamburger SV und kehrt zurück in die Bundesliga. Das berichtet die „Bild“.
Damion Downs kehrt in die Bundesliga zurück
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Wenn der FC Mitte März im Volksparkstadion zu Gast ist, wird es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben. Damion Downs wird dann voraussichtlich das Trikot der Rothosen tragen. Der Stürmer hat sich für eine Rückkehr in die Bundesliga entschieden und wie die „Bild“ nun berichtet erhält der HSV den Zuschlag. Downs befindet sich demnach schon in Hamburg und soll am Dienstag den Medizincheck absolvieren. Der 21-Jährige wird bis zum Sommer vom FC Southampton ausgeliehen. Die Hanseaten besitzen laut dem Boulevardblatt eine Kaufoption, die feste Ablöse soll in diesem Fall bei zehn Millionen Euro liegen. Der FC hatte Downs im vergangenen Sommer für feste acht Millionen Euro plus Boni nach England ziehen lassen.
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Bei den Saints wurde der Stürmer allerdings wie berichtet nicht glücklich. Der ehemalige U21-Nationalspieler kam in elf Championship-Begegnungen insgesamt 280 Minuten zum Einsatz. Seit Ende November spielte Downs gar nicht mehr – allerdings auch aufgrund einer kleineren Verletzung. Für die Saints bereitete der Angreifer in 14 Pflichtspielen einen Treffer vor, selbst war Downs aber nicht erfolgreich. Nun gibt es in der Bundesliga den nächsten Anlauf. Wohl auch, um sich in der Nationalmannschaft wieder ins Gespräch zu bringen. Downs würde gerne an der WM in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen. Zuletzt wurde der 21-Jährige nicht mehr für die US-Auswahl berücksichtigt.
Beim HSV gibt es offensichtlich keine Bedenken, um die jüngste Formschwäche des Stürmers. Im Gegenteil, laut „Bild“ habe eine ihm aufgezeigte Stärke-Schwäche-Analyse am Ende den Ausschlag für Downs gegeben. Die Rothosen waren auf der Suche nach einem wuchtigen Stürmer, der mit Tempo bei Umschaltmomenten den Unterschied machen kann. Diese Aufgabe soll nun Damion Downs übernehmen. Der FC hatte im Sommer versucht, das Eigengewächs zu halten. Der Reiz, in der Championship und in England Fuß zu fassen, war zu groß.
Ex-Spieler des 1. FC Köln: Der nächste Bundesligist will Damion Downs verpflichten
Redaktion
Eine Rückkehr in die Bundesliga wird wahrscheinlicher für einen Ex-Spieler des 1. FC Köln: Werder Bremen will Damion Downs verpflichten. Der Stürmer steht damit im Fokus von zwei Konkurrenten der Geißböcke.
Möglicherweise gibt es schon in der Rückrunde ein Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Nach dem Hamburger SV will nun auch Werder Bremen Damion Downs verpflichten.
Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Ausgerechnet der große Rivale macht dem Hamburger SV nun Konkurrenz im Buhlen um Kölns Ex-Stürmer Damion Downs. Wie „Sky“ berichtet, soll sich Bremen bereits nach dem Angreifer erkundigt haben. Downs war bekanntlich im vergangenen Sommer vom 1. FC Köln nach England zum FC Southampton gewechselt. Bei den „Saints“ wird der Stürmer bislang aber nicht glücklich. In der Liga kam der 21-Jährige bislang elf Mal zum Einsatz, bereitete einen Treffer vor und hat sich sonst noch gar nicht auf das Scorerboard gebracht. Zuletzt kam der Angreifer nicht mehr zum Einsatz, ein Wechsel scheint daher eine gute Option. Zumal es für den Stürmer auch um die WM-Teilnahme mit den USA geht. Downs hatte sich gegen den DFB entschieden, war zunächst auch nominiert, zuletzt aber nicht mehr berücksichtigt worden.
Wichtiger Karriereschritt
Ein Wechsel in die Bundesliga könnte sich also als wichtiger Karriereschritt entpuppen. Nach Informationen von come-on-fc.com gibt es sogar noch weitere Interessenten aus der Bundesliga. Laut englischen Medien ist Southampton aber nur bereit den Spieler abzugeben, wenn ein adäquater Ersatz für die Offensive gefunden wird. Den gibt es bislang noch nicht. Werder Bremen soll laut der Deichstube zudem auch noch an weiteren Stürmern interessiert sein. So sollen auch Fraser Hornby oder Nelson Weiper auf der Liste von Werder stehen. Beim FC hatte man Downs einen neuen Vertrag vorgelegt, doch der Stürmer hatte sich gegen einen Verbleib entschieden und war für eine festgeschriebene Summe von acht Millionen Euro plus Boni nach England in die zweite britische Liga gewechselt. Das hatte dem FC wiederum Spielraum für den Transfermarkt im Sommer ermöglicht.
Auch durch die Einnahmen aus Transfers mit Downs und Max Finkgräfe war Thomas Kessler in der Lage, ein Dutzend neuer Spieler zu verpflichten, der Mannschaft ein neues Gesicht zu verleihen.
Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein
Simon Hense
Am Mittwoch wurde der Transfer verkündet: Damion Downs wechselt zum FC Southampton. Der Abgang bringt dem 1. FC Köln dem Vernehmen nach eine hohe einstellige Millionensumme. Mit diesem Geld müssen die Kölner jetzt nach einem Ersatz für den Nationalspieler der USA suchen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln.
Es könnte ein verspätetes Geburtstagsgeschenk sein: Am Sonntag wurde Damion Downs 21 Jahre alt, nun folgt der Wechsel zum FC Southampton. Damit nimmt der 1. FC Köln eine Millionensumme ein, verliert nach Tim Lemperle aber auch seinen zweiten Stamm-Stürmer aus der abgelaufenen Saison. Jetzt muss sich der Verein nach einem Ersatz umschauen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht um Gerüchte!
Damion Downs verlässt den 1. FC Köln
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Janis Antiste: In der vergangenen Rückrunde hat Janis Antiste schon in Deutschland gespielt. Bei seiner halbjährigen Leihe von US Sassuolo zum 1. FC Nürnberg gelangen ihm in zwölf Einsätzen immerhin fünf Tore und zwei Vorlagen. Zuvor war der 22-Jährige in der zweiten italienischen Liga kaum zum Zug gekommen. Dabei hat der Franzose durchaus Qualität: Er verfügt über eine starke Dynamik, ein trotz „nur“ 1,83 Meter Körpergröße gutes Kopfballspiel und zeigt auch Einsatz gegen den Ball. Dabei muss Antiste jedoch noch sein Timing und Anlaufverhalten verbessern und auch sein vertikales Passpiel ist ausbaufähig. Auch ist er kein klassischer Stürmer, sondern kommt meistens eher über den rechten Halbraum. Nürnberg würde den Spieler gerne halten, was aber wegen einer Kaufoption von vier Millionen Euro und einem kolportierten Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro schwierig wird. Für den 1. FC Köln wäre das eher stemmbar. Auch liegt der geschätzte Marktwert bei nur zwei Millionen Euro. Unklar ist aber die Vertragslänge. Eigentlich wurde in den Medien über einen Kontrakt bis 2026 berichtet. Die Bild brachte nun aber ins Spiel, dass Antiste seinen Vertrag vor der Leihe nach Nürnberg bis 2028 verlängert habe. In dem Fall hätte Sassuolo eine bessere Verhandlungsposition.
Verstärkung mit Bundesliga-Erfahrung?
Myron Boadu: Vor vier Jahren war Myron Boadu der AS Monaco ganze 17 Millionen Euro wert. Nach einer starken Zeit bei der AZ Alkmaar wollten ihn die Monegassen unbedingt. Im Fürstentum konnte er sich jedoch nie durchsetzten. So war er 2024/25 zum VfL Bochum verliehen und sammelte dort Erfahrungen im Abstiegskampf. In 19 Bundesliga-Einsätzen erzielte er starke neun Tore und lieferte eine Vorlage. Das sowie sein mit 24 Jahren immer noch vorhandenes großes Potential könnten ihn für den 1. FC Köln interessant machen. Bei Boadu gibt es jedoch mehrere große Abers. So hat er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, verpasste alleine in der abgelaufenen Saison zwölf Spiele. Und der Niederländer zeigt immer wieder eine schlechte Einstellung im Training, wurde von VfL-Trainer Dieter Hecking deswegen sogar für ein Spiel suspendiert. Das könnte gerade im unruhigen Umfeld beim FC zum Problem werden. Boadus Marktwert liegt bei geschätzten sieben Millionen Euro. Er könnte aber vielleicht auch für weniger zu haben sein, da er nur noch ein Jahr Vertrag hat.
Milos Pantovic: Mit erst 22 Jahren hat Milos Pantovic bereits Europa und Conference League-Erfahrungen gesammelt. So erzielte der Stürmer vom FK TSC Backa Topola vergangene Saison in acht Spielen in der Conference League fünf Tore. Insgesamt kam er in der Spielzeit auf 16 Tore und acht Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Dabei sticht der Serbe in einigen Statistiken heraus. Im Vergleich zu Stürmern in den 14 größten Wettbewerben nach den Top fünf Ligen gehörte er zu den Besten bei Tore und Vorlagen pro 90 Minuten. Er arbeitet sich viele Chancen, dient selber als Anspielstation und kann auch entscheidende Pässe spielen. Pantovic Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 3,5 Millionen Euro und er hat nur noch ein Jahr Vertrag. Jetzt könnte für ihn der richtige Zeitpunkt für den Sprung in die Bundesliga sein. Für den 1. FC Köln wäre es ein Transfer mit viel Potential, aber auch dem Risiko, ob Pantovic sich in der Bundesliga durchsetzen kann. Auch müsste er sich in einem neuen Land zurechtfinden, da er bis jetzt nur in Serbien gespielt hat.
Junge Kandidaten mit viel Potential
Nikola Stulic: Ein weiterer talentierter serbischer Stürmer ist Nikola Stulic. Der 23-Jährige spielt seit zwei Jahren in Belgien bei Royal Charleroi SC und ist in der abgelaufenen Saison nach einem schwierigen erstem Jahr inzwischen voll angekommen. 17 Tore und 2 Vorlagen in 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Der Serbe ist ein klassischer Abschlussspieler, besitzt aber auch Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr Vertrag und einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro ist er definitiv für den 1. FC Köln spannend. Die Frage wäre nur, wie schnell Stulic in der Bundesliga klarkommen würde, da er schon für den Durchbruch in Belgien ein Jahr Anlaufzeit benötigt hat.
Dor Turgeman: Der Schritt nach Deutschland wäre sicher auch für Dor Turgeman ein großer Sprung. Der Israeli von Maccabi Tel Aviv ist ein fleißiger, beweglicher Stürmer, der gut darin ist, den Ball unter Druck im letzten Drittel zu halten. Mit diesen Qualitäten schaffte er es letzte Saison, in 44 Pflichtspielen 20 Tore und 6 Vorlagen zu erzielen, einen der Treffer sogar in der Europa League. So machte er Klubs aus ganz Europa auf sich aufmerksam, unter anderem auch Weder Bremen. Die besten Chancen auf einen Transfer sollen aber die Glasgow Rangers haben. Die Schotten sollen bis zu 5 Millionen Pfund, umgerechnet ungefähr 5,8 Millionen Euro, bieten. Das wäre für den 1. FC Köln eine Menge Geld, könnte sich beim erst 21-Jährigen Stürmer aber in Zukunft rentieren.
Spannende Optionen aus Frankreich
Sambou Soumano: 2024/25 war Sambou Soumano einer der Schlüsselspieler für den Aufstieg des FC Lorient in die Ligue 1. Mit 14 Toren und drei Vorlagen in 32 Spielen war der Senegalese in Topform. Bei einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro und einem in einem Jahr auslaufenden Vertrag könnte der 24-Jährige auch für den 1. FC Köln eine Option sein. Dabei würden die Geißböcke allerdings Konkurrenz aus der Premier League bekommen. Der FC Brentford, der FC Burnley und AFC Sunderland haben Soumano auf dem Zettel.
Lassine Sinayoko: Einen offensiv variabel einsetzbaren Spieler würde der 1. FC Köln mit Lassine Sinayoko bekommen. Der 25-Jährige Mittelstürmer kann auch als Links- oder Rechtsaußen eingesetzt werden. So lieferte er in seinen 34 Ligue 1-Einsätzen für AJ Auxerre in der abgelaufenen Saison auch mehr Vorlagen als Tore. Neun Stück waren es, aber nur fünf Treffer. Sinayoko ist kein klassischer Abschlussspieler, er kreiert eher Chancen für seine Mitspieler. Der Nationalspieler Malis ist stark darin, den Ball mit Pässen und Dribblings nach vorne zu tragen. Auch hat der 25-Jährige große Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr und einem Marktwert von geschätzten vier Millionen Euro wäre er für die Kölner wohl finanzierbar. Allerdings gibt es in Frankreich laut Medienberichten viele Interessenten wie unter anderem Olympique Marseille oder OSC Lille.
Schwedisches Talent als Downs-Ersatz?
Jusef Erabi: Der Schwede Jusef Erabi, aktuell bei Hammarby IF unter Vertrag, wäre ein weiterer möglicher Downs-Nachfolger. Erabi hat nur noch bis Ende 2026 Vertrag, sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Er dürfte daher nicht günstig, aber bezahlbar sein für die Kölner. In der aktuellen Saison erzielte Erabi bisher in 16 Pflichtspielen vier Tore und eine Vorlage. Das er noch mehr drauf hat, zeigte er in der Saison davor. Da gelangen dem 22-Jährigen elf Tore und zwei Vorlagen in 28 Pflichtspielen. Deswegen hat er auch das Interesse vom italienischen Erstligisten Hellas Verona auf sich gezogen. Der FC hätte daher eine starken Konkurrenten, wenn er sich um Erabi bemühen wollen. Und auch bei ihm wäre unklar, wie schnell er sich an das Niveau in der Bundesliga anpassen kann.
Auch für Damion Downs platzt der Titeltraum – nächster Halt: FC Southampton
Simon Bartsch
Auch für Damion Downs ist der Traum des Kontinentaltitels geplatzt. Die USA unterlagen Mexiko im Endspiel des Gold Cups 1:2. Nun geht es aber wohl nicht zurück zum 1. FC Köln: Damion Downs zieht es zum FC Southampton.
Nach dem EM-Halbfinal-Aus von Said El Mala mit der deutschen U19 sowie der Final-Pleite von Eric Martel und Jan Thielmann bei der U21-Europameisterschaft hat nun auch Damion Downs ein Endspiel um einen Kontinentaltitel verloren. Beim Gold Cup unterlag der Angreifer mit den USA dem Konkurrenten Mexiko 1:2. Als nächstes folgt wohl der Abschied vom 1. FC Köln: Damion Downs zieht es zum FC Southampton.
Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Mit einer Enttäuschung endet die Spielzeit für Damion Downs. Der Angreifer unterlag in der Nacht zu Montag mit den USA im Endspiel um den Gold Cup dem Erzrivalen Mexiko 1:2. Downs wurde im Finale nach 70 Minuten eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Die frühe Führung durch Chris Richards glich Raul Jimenez nach einer halben Stunde aus. Wenige Minuten nach der Einwechslung des Noch-Kölners erzielte aber Edson Alvarez das entscheidende 2:1. Mexiko feierte damit den zehnten Sieg beim Gold Cup, die USA hat erst sieben Mal gewonnen. Downs hatte am 11. Juni sein Debüt für die US-Nationalmannschaft gefeiert und an seinem ersten großen Turnier teilgenommen. Bei den Junioren war der Angreifer auch für den DFB im Einsatz.
Knapp zehn Millionen Euro
Zum FC wird der Stürmer vorerst aber nicht mehr als Spieler zurückkehren. Denn schon für den Dienstag ist der Medizincheck beim FC Southampton anberaumt, spätestens Mittwoch soll der Deal dann auch publik gemacht werden. Der Stürmer wechselt in die zweite britische Liga, die Championship. Dem Vernehmen nach kassieren die Kölner rund acht Millionen Euro fix, plus Boni in Höhe von noch einmal etwa zwei Millionen Euro. Downs wird damit zu einem der Rekord-Abgänge der Geißböcke. Mit Lukas Podolski und Yannick Gerhardt wechselten nur zwei Eigengewächse für eine höhere Ablöse. Downs war im Sommer 2020 vom FC Ingolstadt zum FC gewechselt. Im September 2023 feierte der Stürmer sein Bundesliga-Debüt gegen Werder Bremen. Die Geißböcke befinden sich zurzeit auf der Suche nach einem neuen Stürmer.
Einigung offenbar erzielt: Damion Downs wechselt nach England
Simon Bartsch
Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet. Nun herrscht offenbar Gewissheit beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt wohl nach Southampton. Eine Einigung soll erzielt worden sein.
Nach dem Abgang von Max Finkgräfe konkretisiert sich der nächste Abschied beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt wohl nach Southampton. Wie „Sky Sports UK“ vermeldet haben die Clubs eine Einigung erzielt.
Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Eigentlich sollte der Freitag der Tag der Neuverpflichtungen beim FC werden. Zumindest sind gleich zwei Medizinchecks von Jakub Kaminski, der sich bereits in Köln befindet, und Tom Krauß anberaumt. Nun aber deutet sich der nächste Abschied konkret an. Damion Downs wird den FC wohl endgültig verlassen. Der Stürmer weilt aktuell noch mit der amerikanischen Nationalmannschaft beim Gold Cup in den USA, spielt am Wochenende das Finale gegen Mexiko. Zum FC wird der Angreifer aber wohl nicht mehr zurückkehren. Denn die Kölner Verantwortlichen und der FC Southampton sollen eine Einigung erzielt haben. Demnach wird Downs in die Championship, die britische zweite Liga, wechseln.
Knapp acht Millionen Euro
Nach übereinstimmenden englischen Medienberichten soll die Ablösesumme bei 6,8 Millionen Pfund, also annähernd acht Millionen Euro liegen. Dazu kommen noch weitere Boni sowie offenbar auch eine Weiterverkaufsgebühr. Ohne diese liegt das Gesamtpaket im knapp zweistelligen Millionenbereich. Für den FC ein starker Erlös. Denn Downs geht in das letzte Vertragsjahr, die Verhandlungsposition der Kölner war also nicht die beste. Zudem kommt der Stürmer aktuell auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro. Wie „Sky Sports“ berichtet, sind noch letzte Vertragsdetails zu klären. Das werde nach dem Finale des Gold Cups angegangen. Schon in der kommenden Woche steht anscheinend der Medizincheck an. Für den FC ist es ein unverhoffter Geldsegen, denn eigentlich wollten die Geißböcke mit ihrem Stürmer verlängern.
Und das führt wiederum zur Kehrseite der Medaille. Denn der FC wird nun auf der Position vermutlich noch einmal doppelt nachrüsten müssen. Es sollte ohnehin ein weiterer Angreifer verpflichtet werden. Nun muss ein weiterer Angreifer her, der im Idealfall dem FC direkt weiterhelfen kann. Das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz soll Köln eigentlich verlassen. Als klassische Mittelstürmer hätten die Geißböcke dann nur noch Imad Rondic und Neuverpflichtung Ragnar Ache. Sollten sich die Summen bewahrheiten, hätte der FC an zwei Eigengewächsen rund 15 Millionen Euro verdient. Ein ordentlicher Betrag.
Zweistelliges Angebot? Die Personalie Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden
Simon Bartsch
Eigentlich sollte der Vertrag verlängert werden, doch mittlerweile können die FC-Bosse das Angebot des FC Southampton wohl nicht mehr zurückweisen. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.
Angeblich bezahlt der FC Southampton für den Kölner Stürmer einen zweistelligen Millionenbetrag. Und das wäre mehr als nur ein Trostpflaster. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.
Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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In der Nacht zu Donnerstag werden die Augen einiger FC-Fans, aber sicher auch der Kölner Verantwortlichen in die USA gerichtet sein. Damion Downs spielt dann mit den US-Boys beim Gold Cup das Halbfinale gegen Guatemala. Der Gastgeber möchte das Endspiel erreichen. Und nach dem Downs die USA mit einem cleveren Schuss vom Punkt überhaupt erst ins Halbfinale geschossen hat, dürfte es vielleicht sogar weitere Einsatzzeit geben. Selbst wenn der Kölner Angreifer einmal mehr zum Matchwinner avancieren sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass das wiederum mögliche Angebote für den Stürmer beim FC maßgeblich verändert. Denn das Angebot, das der FC Southampton den Kölner unterbreitet hat, ist kaum noch zu toppen.
Zögern, Skepsis oder Bedenken
Wie der „Kicker“ berichtet sollen mit diversen Boni rund zehn Millionen Euro für den FC drin sein. Und sollte Downs Lust auf Aufstiegskampf in der Championship haben, dann können die FC-Bosse wohl gar nicht anders, als das Angebot anzunehmen. Denn die zehn Millionen wären auf dem Transfermarkt vielleicht so etwas wie ein vorläufiger Gamechanger. Zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. haben mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang zwei Transfers vermeldet. Vielversprechende, zweifelsohne, aber eben erst zwei Neuverpflichtungen und Baustellen gibt es viele. Zwei weitere könnten bald mit Leihen geschlossen werden, zahlreiche bleiben.
Und nachdem zuletzt einige Deals geplatzt, einige Poker verloren gegangen sind, müssen die Kölner wohl etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um den Kader möglichst wettbewerbsfähig zu machen. Und sollte der „Kicker“ recht haben, dann gibt es reichlich Geld für den Angreifer. Deutlich mehr als vor wenigen Tagen noch gedacht. Der Marktwert des Stürmers liegt zwar bei sechs Millionen Euro, allerdings ein Jahr bevor der Vertrag ausläuft. Die Kölner befinden sich somit nicht in der allerbesten Verhandlungsposition. Und es ist auch wahrlich nicht davon auszugehen, dass es von einem deutschen Interessenten nur ein annähernd ähnliches Angebot gegeben hätte – vermutlich wären fünf, vielleicht sechs oder sieben Millionen möglich gewesen, mehr sicher nicht.
Win-Win-Situation?
Nun wollen die „Saints“ einen Spieler verpflichten, der in der vergangenen Saison bewiesen hat, im Profifußball angekommen zu sein, auf der anderen Seite aber eben auch „erst“ zehn Tore in der 2. Bundesliga erzielt hat. Für den englischen Zweitligisten kann Downs eigentlich nur ein Zukunftsprojekt sein. Ein Stürmer, der sich entwickeln, sein Potenzial entfalten kann, voraussichtlich wird, aber eben nicht muss. Dementsprechend sind die Reaktionen in den Fan-Foren der „Saints“ auch mit einer gehörigen Portion Skepsis versehen. Das schreckt die Verantwortlichen des Zweitligisten aber nicht ab. Im Gegenteil: Downs gilt als festes Transferziel, schwebte schon vor Wochen als der „mystische Stürmer“ durch die Fanszene.
Für den FC ist es sicherlich schmerzhaft ein weiteres Eigengewächs abzugeben. Das Trostpflaster kommt zur rechten Zeit und fällt höher aus, als gedacht. Das ist eben auch ein Teil der Arbeit als Entwicklungsclub.
Damion Downs: Vertragsverlängerung oder Wechsel – was ist für den 1. FC Köln die bessere Option?
Simon Bartsch
Eigentlich wollte Thomas Kessler den Vertrag mit Damion Downs verlängern, doch bislang warten die FC-Bosse vergeblich auf eine Reaktion. Nun grätscht der FC Southampton mit einem enormen Angebot dazwischen und das wäre sehr lukrativ für den 1. FC Köln: Darum macht ein Transfer von Damion Downs aktuell Sinn.
Die Zukunft sollte Damion Downs beim FC gehören. Doch mittlerweile stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Angreifer zum FC Southampton wechselt. Das ist aber nicht die schlechteste Nachricht für den 1. FC Köln: Darum macht ein Transfer von Damion Downs dann auch durchaus Sinn.
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Bislang war die Wahrnehmung, dass sich Damion Downs aktuell voll und ganz auf den Gold Cup in den USA konzentrieren wolle. Kommuniziert hat das der Stürmer im Gegensatz zu beispielsweise Eric Martel und der U21-EM nicht so deutlich. Dafür hatte Thomas Kessler vor einigen Wochen Stellung zu der Personalie genommen. „Wir sind mit Damion im Austausch. Er konnte sich noch nicht durchringen, den Vertrag zu unterschreiben“, hatte der Sportchef auf dem Mitgliederstammtisch erklärt. Tatsächlich soll dem Angreifer etwa seit einem halben Jahr, nach Christian Kellers Sicht sogar noch viel länger, ein Vertrag vorliegen. Ein Vertrag, bei dem andere laut Ex-Sportdirektor mit „den Ohren schlackern würden“. Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass sich der FC für eine Vertragsverlängerung mächtig gestreckt hat.
Zögern, Skepsis oder Bedenken
Kessler hätte den A-Nationalspieler der USA gerne bis 2029 gehalten. Sollte Downs der Vertrag also tatsächlich schon Monate vorgelegen haben, dann kann man das Abwarten durchaus als Zögern, Skepsis oder Bedenken interpretieren. Keller erklärte, dass der Stürmer gerne Bundesliga spielen würde. Dass der FC genau das tun wird, steht mittlerweile aber eben auch seit sechs Wochen fest. Eine Unterschrift hat die Gewissheit nicht mit sich gebracht. Und so könnte es eben genauso gut sein, dass der Stürmer einfach auf ein passendes Angebot gewartet haben. Im Mai gab es in Italien schon Gerüchte, der FC Turin habe erneut die Fühler ausgestreckt, seit einigen Wochen hält sich nun hartnäckig das Southampton-Gerücht, dass vermutlich schon lange kein Gerücht mehr ist.
So hatte Sky-Experte Florian Plettenberg erst am Samstag erklärt, dass die Gespräche mit dem Premier-League-Absteiger schon fortgeschritten seien. Worte, die man in der lokalen englischen Boulevardpresse natürlich schnell aufgeschnappt hat. Selbst die BBC fragte nun bei einem deutschen Journalisten nach, welches Paket Southampton denn da verpflichten würde. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied und damit werden die Kölner ein weiteres Eigengewächs verlieren. Downs kam 2020 in die U17 der Geißböcke, feierte im September 2023 sein Profi-Debüt und erzielte im Derby seinen ersten Profi-Treffer. Schon damals gehörte dem schnellen Angreifer gefühlt die Zukunft. Dass der 20-Jährige den FC nun verlassen könnte, schmerzt die FC-Fanseele sicherlich und auch Thomas Kessler und Co. werden sich das anders vorgestellt haben.
Win-Win-Situation?
Nur ist das Trostpflaster alles andere als ein schlechtes. Acht Millionen Euro soll Southampton für den Stürmer bieten. Eine enorme Summe, denn der Marktwert des Angreifers wird aktuell auf sechs Millionen Euro geschätzt. Dazu hat Downs nur noch ein Jahr Vertrag, die Verhandlungsposition der Geißböcke ist also ganz sicher keine besonders gute. Und da es bislang wohl nicht die ganz große Masse an Mitbietern gibt, sind die acht Millionen schon sehr viel Geld. Mit den vier Millionen Euro, die RB Leipzig offenbar bereit ist, für Max Finkgräfe zu bezahlen, würden die Kölner rund zwölf Millionen für zwei Youngster kassieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich der Marktwert der beiden Akteure in den kommenden Monaten oder Jahren erhöhen, die gebotenen Summer übersteigen, doch aktuell würden die Einnahmen die Erwartungen wohl übersteigen und unterm Strich das kolportierte Budget von zwölf Millionen Euro verdoppeln.
„Es muss doch aber auch der Weg sein, Spieler zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, sagte Keller unlängst in der „Kölnischen Rundschau“, gefühlt in weiser Voraussicht. „Dann müssen gewünschte Rahmendaten wie beispielsweise Ausstiegsklauseln aber auch für den FC lohnenswert sein, ansonsten kann es unter Umständen attraktiver sein, einen Transfer zu realisieren und mit dem Transfererlös einen neuen Spieler mit ähnlichem oder bestenfalls besserem Leistungsniveau zu verpflichten.“ Und so muss sich Thomas Kessler nun wohl die Frage stellen, ob genau dieser Zeitpunkt nun gekommen ist. Ob der Zeitpunkt der richtige ist, acht Millionen Euro anzunehmen und den Großteil dann wieder in Neuverpflichtungen zu stecken. Dann müssten die FC-Bosse jedenfalls nicht mehr auf die Reaktion des Stürmers warten.
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist frisches Budget ein Treibstoff, der den zuletzt ins Stocken geratenen Transfermotor wieder ans Laufen bringen kann.
Dass der Keeper den FC verlassen würde, war bereits seit Wochen klar. Nun steht auch fest wohin es geht für den ehemaligen Keeper des 1. FC Köln: Jonas Nickisch wechselt nach Saarbrücken und spielt künftig 3. Liga.
So ein bisschen war der Wechsel ein kleines Mysterium bei den Geißböcken. Nun geht es weiter, nur nicht mehr beim 1. FC Köln: Jonas Nickisch wechselt nun nach Saarbrücken und spielt 3. Liga.
Jonas Nickisch wird künftig im Saarland spielen
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Jonas Nickisch kam 2023 als Nachwuchskeeper zum FC und sollte die Nummer drei bei den Geißböcken werden und gleichzeitig das Tor der U21 hüten. So weit so gut, nur verlieh der FC gleichzeitig Jonas Urbig an die SpVgg Greuther Fürth. Damals gab es tatsächlich nicht wenige Fans, die sich daran störten, dass der FC einen talentierten Keeper abgab und gleichzeitig einen weiteren verpflichtete. Ein wenig weitergedacht sorgte dieser Transfer in der Tat für ein wenig Unverständnis. Denn Urbig wurde nach Fürth verliehen, um ihn später als Herausforderer nach der Leihe wieder zum FC zurückzuholen. Für Nickisch wäre in diesem Szenario keine Chance auf den Platz hinter Marvin Schwäbe gewesen. Letztlich kam es ohnehin anders. In der vergangenen Saison verlor der ehemalige U19-Nationalspieler dann seinen in der U21 sicher geglaubten Stammplatz an Alessandro Blazic.
„Ich will mich hier weiterentwickeln“
Spätestens da standen die Zeichen auf Abschied. Am Ende der Saison wurde Nickisch dann auch vom FC offiziell verabschiedet. Nun steht die neue Aufgabe bevor. Nickisch wechselt zum 1. FC Saarbrücken in die 3. Liga und will dort einen neuen Anlauf nehmen. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim 1. FC Saarbrücken. Der Verein hat große Tradition und eine leidenschaftliche Fanbasis. Ich will mich hier weiterentwickeln und einen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten“, sagt der Keeper. Ob es der 21-Jährige schafft, die Nummer eins in der 3. Liga zu werden, wird sich zeigen. „Mit Jonas gewinnen wir ein ambitioniertes Torwarttalent, das bereits in jungen Jahren eine gute Ausbildung genossen hat“, sagt Saarbrückens Torwarttrainer Frank Kackert.
Der FC hat mit Philipp Pentke, Anthony Racioppi, Nickisch und eben Blazic eine Vielzahl seiner Keeper abgegeben. Bislang ist noch keine dieser Positionen neu besetzt.
Wird Manuel Riemann beim 1. FC Köln wirklich zum Thema?
Simon Bartsch
Auf der Suche nach weiteren Torhütern ist es beim FC zurzeit noch verdächtig ruhig. Heiße Gerüchte gibt es jedenfalls nicht. Zuletzt machte der Name eines Ex-Keepers von Lukas Kwasniok die Runde. Ist Manuel Riemann beim 1. FC Köln ein Thema?
Zahlreiche Namen wurden bereits in der Gerüchteküche der Kölner gehandelt. Konkret wurde es zuletzt aber immer seltener. Und ausgerechnet bei den Keepern ist es bislang eher stillt. Aber: Ist Manuel Riemann beim 1. FC Köln ein Thema?
Kann Manuel Riemann ein Thema beim 1. FC Köln werden? (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Bereits viele Namen wurden in der Gerüchteküche rund um den 1. FC Köln gehandelt, konkret wurde es dann doch nur bei wenigen. Immerhin könnten Tom Krauß und Jakub Kaminski in dieser Woche noch vorgestellt werden. Doch ausgerechnet auf der Torhüter-Position sind gehandelte Namen eher Mangelware. Ausgerechnet, weil der FC einfach im Kasten eine offene Lücke zu beklagen hat. Hinter Marvin Schwäbe fehlen die Nummer zwei und die Nummer drei und durch den Weggang von Alessandro Blazic ist auch die Kölner Reserve quantitativ ein wenig schwach auf der Brust. Die Kölner müssen und werden auf der Torhüterposition noch einmal kräftig nachjustieren müssen. Und doch ist genau dort die Gerüchteküche bislang kalt.
Bei Bochum nach zehn Jahren ausgemustert
Auf der anderen Seite lässt die vermeintliche Stille viel mehr Raum für Spekulationen. Das Anforderungsprofil beim FC ist vermutlich ein logisches. die Kölner suchen einen erfahrenen Keeper, der bereit ist, sich auch hinter Schwäbe auf die Bank zu setzen. Das war bekanntlich ein Problem, als Timo Horn den FC verlassen hat. Nun sucht man also wieder erfahrene Keeper. So könnte beispielsweise Alexander Schwolow ein Kandidat sein. Der Keeper verlässt Union Berlin, sucht eine neue Herausforderung. Ob er die auf der Bank der Geißböcke findet, ist aber alles andere als wahrscheinlich. Und auch Manuel Riemann wurde zuletzt in den Ring geworfen. Der Ex-Torhüter des SC Paderborn wurde bei den Ostwestfalen freigestellt, um Gespräche führen zu dürfen. Der Vertrag läuft eigentlich bis 2026.
Ob die Gespräche aber in oder mit Köln stattfinden, ist vollkommen unklar. Konkrete Gerüchte gibt es bislang nicht. Riemann kennt nicht nur Lukas Kwasniok, der Keeper war auch jahrelang Schützling von FC-Torwarttrainer Peter Greiber. Ob Riemann bereit ist, auf der Bank zu sitzen, nachdem er zuletzt wieder Stammspieler war, ist komplett offen. Fakt ist: Riemann würde vom Anforderungsprofil zum FC passen, viel Erfahrung mitbringen und als Typ sicherlich eine wichtige Rolle bei den Kölnern einnehmen. Allerdings hat genau dieser „Typ“ des 36-Jährigen in der jüngeren Vergangenheit zu Problemen geführt. So wurde Riemann aus dem Spielbetrieb beim VfL Bochum geholt, nachdem es intern wohl massive Probleme gegeben hat. Der Keeper klagte und wurde schließlich wieder Nummer drei, bevor er im vergangenen Winter zum SCP wechselte.
Dort fiel Riemann zunächst durch eine unnötige Rote Karte auf, bevor er schließlich Stammspieler wurde. Zuletzt hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er nicht vorhabe, mehrere SCP-Spieler nach Köln zu holen. Ob Riemann eine Ausnahme ist, wird sich zeigen müssen.
Erst die Gerüchte, dann der Held – Damion Downs schießt US-Boys ins Halbfinale
Simon Bartsch
Damion Downs hat seinen Aufenthalt in den USA verlängert. Und das mit einem Erfolgserlebnis für den Stürmer des 1. FC Köln: Damion Downs schießt die US-Boys ins Halbfinale.
Nach der Final-Niederlage von Eric Martel und Jan Thielmann mit der U21 des DFB sowie dem Halbfinal-Aus der U19 um Said El Mala, gibt es noch eine Turniersieg-Hoffnung für einen Spieler des 1. FC Köln: Damion Downs schießt die US-Boys ins Halbfinale des Gold Cups.
Damion Downs jubelt nach seinem Treffer (Foto: Stephen Maturen/Getty Images)
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Damion Downs hat sein erstes Tor in einem Spiel der A-Nationalmannschaft erzielt, wenn auch im Elfmeterschießen. Der Angreifer traf mit dem letzten Schuss vom Punkt in einem zwar einseitigen und doch spannenden Viertelfinale des Gold Cups. Wenige Stunden zuvor war der Stürmer mit einer ganz anderen Nachricht in die Schlagzeilen geraten. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet, dass der FC Southampton bereit sei, acht Millionen Euro für den 20-Jährigen zu überweisen. Eine stolze Summe. Eine Summe, zu der die FC-Bosse wohl nicht „Nein“ sagen werden, wenn Downs denn nach England wechseln will. Die Geißböcke wollen auf dem Transfermarkt noch nachbessern, frisches Geld würde so manche Arbeit möglicherweise erleichtern.
Downs trifft vom Punkt
Downs habe zwar einen unterschriftsfertigen Vertrag vorliegen und das offenbar zu ziemlich guten Bezügen – eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Aktuell konzentriert sich der Stürmer ohnehin auf den Gold Cup, das CONCACAF-Äquivalent zu der Europameisterschaft. Und das nun noch mindestens eine halbe Woche länger. Im Duell gegen Costa Rica waren die US-Boys von Beginn an erwartungsgemäß überlegen, wollten die Weichen frühzeitig auf Halbfinale stellen. Doch der Underdog ging durch einen Foulelfmeter in Führung. Noch vor dem Wechsel glich Diego Luna für die USA aus. Im zweiten Abschnitt sah dann alles wie ein Selbstläufer aus. Maximilian Arfsten brachte den Gastgeber in Führung, der Ausgleich durch Alonso Martinez fiel aus dem Nichts. So ging es ins Elfmeterschießen.
Sebastian Berhalter und Kiels John Tolkin vergaben, auf der anderen Seite leisteten sich Juan Vargas, Francisco Calvo und Andy Rojas Fehlschüsse und so trat Downs, der in der 78. Minute eingewechselt wurde, zum entscheidenden Elfmeter an und verlud Costa Ricas Kult-Keeper Keylor Navas. Am Donnerstag trifft die Mannschaft um den Kölner Stürmer im Halbfinale auf Guatemala. Der Underdog setzte sich ebenfalls im Elfmeterschießen gegen Kanada durch. Im Idealfall dauert das Turnier für Downs noch bis zum 7. Juli an. Dann findet das Endspiel statt. So oder so wird der 20-Jährige Sonderurlaub erhalten und frühestens im Trainingslager zum FC dazustoßen. Wenn überhaupt, das Angebot aus Southampton klingt verlockend.