1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #6: Zwischen Kwasnioks Entlassung und Wagners ersten Tagen

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #6: Zwischen Kwasnioks Entlassung und Wagners ersten Tagen

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #6: Zwischen Kwasnioks Entlassung und Wagners ersten Tagen. Der Podcast zum 1. FC Köln.

Im Podcast sprechen Simon, Hendrik und Simon von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #6: Zwischen Kwasnioks Entlassung und Wagners ersten Tagen.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #6:

In Folge Sechs gibt es natürlich vor allem ein beherrschendes Thema: Die Entlassung von Lukas Kwasniok nach dem Rheinderby. Und bei so einem großen Thema trifft es sich gut, dass es eine Premiere bei 1948 gibt: Neben der doppelten Simon-Kombi von der vorherigen Folge bestehend aus Simon Bartsch und Simon Hense gibt Hendrik Broschart aus dem come-on-fc-Team seine Premiere. Zusammen diskutieren sie, ob die Entlassung die richtige Entscheidung war, was sich Kwasniok (nicht) vorwerfen lassen muss und wie die Ernennung des vorherigen Co-Trainers René Wagner zu bewerten ist. Zum Schluss machen sie dann noch einen kleinen Abstecher in Richtung Nationalmannschaft, wieso sich Said El Mala wieder (nur?) bei der U21 zeigen darf. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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220.000 Euro! DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

Pyrotechnik beim Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln
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220.000 Euro! DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

Köln auf die Zwei: Der FC ist zur nächsten heftigen Strafe verdonnert worden und wieder aufgrund von Pyrotechnik: Der 1. FC Köln muss 220.000 Euro bezahlen.

Auch in dieser Saison muss der FC wieder viel Geld in die Kassen des DFB überweisen. Denn erneut sind die Kölner zu einer saftigen Strafe aufgrund von Pyrotechnik verurteilt worden.


Die Begegnung gegen den FC Bayern München Mitte Januar war schon besonders emotional. Und das auch aufgrund der Fans. Und einige Kölner Anhänger meinten es mit der Unterstützung besonders gut. Der Einsatz von Pyrotechnik kommt den Verein aber wieder einmal teuer zu stehen. Denn der DFB hat die Geißböcke erneut mit einer Strafe belegt und erneut mit einer besonders heftigen. 220.000 Euro müssen die Kölner für das Duell gegen den Rekordmeister berappen. Wegen „unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ ist der FC laut DFB-Urteil bestraft worden. Wie immer kann ein Drittel der Summe für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“, heißt es weiter.

110 pyrotechnische Gegenstände

Zur Begründung heißt es, dass die Fans zu Beginn des Spiels zahlreiche Pyro-Gegenstände gezündet hätten. „Der DFB-Kontrollausschuss geht nach Inaugenscheinnahme von Videomaterial von mindestens 110 pyrotechnischen Gegenständen (mindestens 100 Bengalische Feuer und 10 Rauchkörper) aus.“ Tatsächlich werden die einzelnen Pyrogegenstände im Nachhinein gezählt und die Summe addiert. Zudem wurde die Begegnung ebenfalls zu Beginn des Spiels für knapp zehn Minuten unterbrochen. Die Strafe von 220.000 Euro ist die höchste, die die Geißböcke in dieser Saison erhalten haben. Insgesamt kommt der FC in dieser Saison auf mehr als 570.000 Euro an bereits ausgesprochenen Strafen. Damit liegen die Geißböcke auf Platz zwei der ligainternen Wertung. Nur der Hamburger SV hat noch mehr bezahlen müssen.

Im März gab es bereits zwei Strafen von Seiten des DFB. Im Duell gegen Frankfurt wurde Pyrotechnik gezündet, die Kölner mussten mehr als 70.000 Euro bezahlen. Es folgten die 8000 Euro für die verbale Entgleisung von Stadionsprecher Michael Trippel im Duell gegen Dortmund. Für die Pyrotechnik im Derby in Gladbach muss der FC ebenfalls fast 200.000 Euro bezahlen. Vor der Präsidentschafts-Wahl im September hatte sich Jörn Stobbe gegenüber come-on-fc.com zum Thema geäußert: „Pyro ist ein schwieriges Thema. Manche sind dafür, manche dagegen. Es ist aber ein ganz elementarer Teil der internationalen Fanszene. Wir müssen dafür sorgen, dass das Strafen-System angepasst wird. Das Verbots-System hat doch versagt. Wir wollen keine Kollektivstrafen.“


Talent Benjamin Ley bleibt langfristig beim 1. FC Köln

Benjamin Ley verlängert seinen Vertrag bei den Geißböcken
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Talent Benjamin Ley bleibt langfristig beim 1. FC Köln

Der FC hat den Kontrakt mit einem seiner großen Talente ausgedehnt. Benjamin Ley verlängert beim 1. FC Köln. Der 17-Jährige spielt seit elf Jahren mit dem Geißbock auf der Brust.

Noch vor wenigen Monaten hinterließ er einen guten Eindruck bei der U17-Weltmeisterschaft, nun hat er sich langfristig an die Geißböcke gebunden. Benjamin Ley bleibt noch einige Jahre beim FC.

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Die Geißböcke arbeiten weiter an der mittelfristigen Zukunft. Die Kölner haben eins ihrer größten Talente langfristig an sich gebunden. Wie der Verein am Mittag mitteilte bleibt Benjamin Ley weiterhin Teil der Geißböcke. „Wir freuen uns sehr, dass Ben seine sportliche Zukunft beim FC sieht und die nächsten Schritte seiner noch jungen Laufbahn gemeinsam mit uns gehen möchte. Ben ist am Geißbockheim groß geworden und zeichnet sich nicht nur durch sein großes Talent, sondern auch durch seinen Ehrgeiz und seine Mentalität aus“, sagt Lukas Berg, technischer Direktor der Kölner. „Diese Eigenschaften haben ihm von der U8 bis zur Unterschrift dieses Vertrags verholfen und bieten eine hervorragende Basis, um sich hier zum Profi zu entwickeln. Auf diesen Traum werden wir weiterhin gezielt zusammen hinarbeiten.“ 

„Ich werde weiter an meinem Traum hart arbeiten“

Der gebürtige Berliner wechselte 2015 ans Geißbockheim, ist seitdem fester Bestandteil jeglicher Juniorenmannschaften. Aktuell bei der U19 von Stefan Ruthenbeck. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Verantwortlichen und danke allen, die mich auf meinem Weg bis hierhin begleitet haben“, sagt Ley. „Für mich geht heute ein großer Traum in Erfüllung und ich freue mich, bei meinem Heimatverein, den ich, seit ich denken kann, liebe, verlängert zu haben. Ich werde weiter hart an meinem Traum arbeiten, vor 50.000 Fans im RheinEnergieSTADION zu spielen.“ Einen Vorgeschmack erhielt der 17-Jährige im Februar als er mit der U19 in der Youth League vor ausverkauften Haus gegen Inter Mailand spielte.

Der Mittefeldspieler kommt in dieser Saison wettbewerbsübergreifend auf 25 Einsätze für die U19. Insgesamt erzielte Ley vier Tore und bereitete sechs weitere vor. Für die deutsche U17 lief der Berliner mittlerweile sechs Mal auf. Bei der bitteren Halbfinal-Niederlage im DFB-Pokal am vergangenen Sonntag stand der Youngster 120 Minuten auf dem Feld. Der FC unterlag dem VfL Wolfsburg nach hartem Kampf 2:3.


„Haben uns gut darauf eingestellt“: Frauen-Trainerin Carlson verteilt Lob nach Sieg in Nürnberg

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Haben uns gut darauf eingestellt“: Frauen-Trainerin Carlson verteilt Lob nach Sieg in Nürnberg

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind in Nürnberg in die Erfolgsspur zurückgekehrt und gewannen nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder in der Bundesliga. Von Trainerin Britta Carlson gab es Anerkennung für die Leistungen.

Trainerin Britta Carlson lobte ihre Mannschaft für die Anpassung an einen oftmals destruktiven Gegner – und freute sich für die beiden Kölner Torschützinnen.

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Das Duell im Max-Morlock-Stadion war kein fußballerischer Leckerbissen für die rund 1000 Zuschauer sowie die Fans vor den TV-Bildschirmen. Die Partie war zerfahren und von vielen Unterbrechungen geprägt. „Das Spiel ist genauso gekommen, wie wir es erwartet haben, dass du gegen einen sehr destruktiven Gegner spielst, der immer wieder gefährlich ist durch seine schnellen Offensivkräfte. Wir wussten, dass es schwer wird, hier Fußball zu spielen. Wir haben uns darauf vorbereitet und gut darauf eingestellt“, analysierte Kölns Trainerin Britta Carlson.

Lob von Carlson

Die Fußball-Lehrerin ärgerte sich, dass ihre Mannschaft nach der 2:0-Führung nicht nachlegte und so früh für klare Verhältnisse gesorgt hat: „Wir müssen eigentlich das 3:0 machen, vielleicht auch das 4:0 und kriegen durch eine Unachtsamkeit bei einem schnell ausgeführten Freistoß, bei dem wir nicht präsent sind oder nicht alle den Ball anschauen, ein unnötiges Gegentor.“ Die Trainerin freute sich insbesondere für die beiden Kölner Torschützinnen Laura Donhauser und Sandra Jessen: „Laura ist eine Spielerin, die sich immer komplett fürs Team einsetzt, immer Gas gibt. Sie hatte sich schon sehr viele Möglichkeiten in dieser Saison erarbeitet, aber nicht genutzt.“

Sandra Jessen beendete ihre Torflaute in Nürnberg nach 520 Minuten. „Ich glaube, das hat sie schon belastet, dass sie so lange nicht getroffen hat, weil sie immer wieder fleißig ist“, konstatierte Carlson, „heute hat sie auch ganz viele Wege vorne mit Pauline Bremer gemacht und sich das Tor hart erarbeitet.“ Jessen ist mit nunmehr zehn Saisontreffern immer noch in den Top Ten der Torjägerliste der Bundesliga.

Frauen jetzt mit 28 Punkten

Die FC-Frauen verbesserten ihr Punktekonto mit dem Sieg am Dutzendteich auf 28 Zähler auf, sind auf dem achten Platz allerdings auch wie festzementiert. Das wiederum wird am Geißbockheim jedoch niemanden stören, denn im vergangenen Sommer hätte man diese Zwischenbilanz fünf Spieltage vor dem Saisonende sofort unterschrieben. Am Wochenende winkt den FC-Frauen die ganz große TV-Bühne: Das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt wird aufgrund der Länderspielpause der Herren-Bundesliga live in der ARD übertragen. Die Partie beginnt mit Blick auf die 20-Uhr-Tagesschau deswegen zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 17:55 Uhr. Dieser Rahmen dürfte zweifellos für eine Extra-Motivation bei der Mannschaft sorgen.

2:1-Erfolg in Nürnberg: Sandra Jessen beendet Torflaute und die Frauen des 1. FC Köln ihre Ergebniskrise

Die FC-Frauen jubeln nach dem Sieg
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2:1-Erfolg in Nürnberg: Sandra Jessen beendet Torflaute und die Frauen des 1. FC Köln ihre Ergebniskrise

Der 1. FC Köln hat seine Ergebniskrise beendet und nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg wieder einen Dreier in der Bundesliga gelandet. Die FC-Frauen gewannen beim 1. FC Nürnberg mit 2:1 (2:0).

Zusätzlich zum Sieg gab es noch eine erfreuliche Begleiterscheinung: Im Duell mit dem Club endete die Torflaute von FC-Stürmerin Sandra Jessen nach 520 Minuten.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute in der Startelf wie erwartet wieder auf Marina Hegering. Sara Agrez und Weronika Zawistowska fielen kurzfristig aus, ebenso konnten Martyna Wiankowska, Sylwia Matysik, Merle Hokamp, Taylor Ziemer, Dora Zeller und Paula Hoppe nicht dabei sein, womit gleich acht Spielerinnen ausfielen. Der Aufsteiger wäre beinahe in Führung gegangen: Irina Fuchs verlor den Ball im Sechzehner nach einem Rückpass von Feiersinger leichtfertig im Zweikampf gegen Nürnbergs Emöke Papai, der Ball trudelte Richtung Torlinie, doch Amelie Bohnen klärte in letzter Sekunde und schlug die Kugel aus der Gefahrenzone (14.).

Kuriosum zu Beginn der zweiten Halbzeit

Der FC-Führungstreffer entstand wenig später nach einem Kölner Einwurf in der eigenen Hälfte durch Carlotta Imping. Die Kölnerinnen schalteten blitzschnell um. Sandra Jessen spielte den Ball am Mittelkreis in den Lauf von Laura Donhauser, die frei aufs Tor zulief und den Ball an der machtlosen Keeperin Lourdes Grzondziel vorbei zum 1:0 für den FC einschoss (19.). Und die FC-Frauen legten schnell einen zweiten Treffer nach: Pauline Bremer wurde auf dem rechten Flügel per Foul gestoppt. Anna Gerhardt servierte den fälligen Freistoß aus dem Halbfeld hoch auf den ersten Pfosten, wo Jessen unbedrängt zum 2:0 für den FC einköpfte (28.). Für die Isländerin endete mit ihrem ersten Bundesligatreffer in 2026 eine persönliche Durststrecke nach 520 Minuten ohne Torerfolg.

Die zweite Hälfte begann mit einem Kuriosum. Die Partie musste unterbrochen werden, weil die Linienrichterin Katharina Kruse nach einem Sprint plötzlich muskuläre Beschwerden verspürte und ihre Tätigkeit trotz kurzer Behandlung der FC-Betreuer nicht fortsetzen konnte. Nach rund neun Minuten übernahm die bisherige vierte Offizielle Daniela Kottmann die Fahne auf der Linie vor den Trainerbänken. Die Partie war in der Folgezeit von vielen Unterbrechungen geprägt, sodass kein richtiger Spielfluss zustande kam. Den Nürnbergerinnen fehlten zudem die Ideen, um die Kölnerinnen, die sich weit in die eigene Hälfte zurückzogen, ernsthaft unter Druck setzen zu können.

Nürnberg kommt noch einmal ran

Die kurz zuvor eingewechselte Anna-Lena Stolze scheiterte mit ihrem strammen Schuss aus spitzem Winkel an Nürnbergs Torfrau (77.). Die vergebene Chance rächte sich kurz danach. Die Nürnbergerinnen führten einen Freistoß nach einem Handspiel von Hegering vor dem Sechzehner schnell kurz aus. Nastassja Lein kämpfte sich zwischen Bohnen und Gerhardt durch und verkürzte für den FCN per Flachschuss ins Tor auf 2:1 (80.). Danach passierte jedoch in zerfahrenen Schlussminuten trotz über 14(!) Minuten Nachspielzeit nichts Spannendes mehr. Für die FC-Frauen geht es am Samstagabend (17:55 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Hegering, Bohnen, Imping (90.+5 Degen) – Achcinska, Feiersinger, Vogt (76. Stolze), Donhauser – Bremer (87. Elsen), Jessen. Tore: 0:1 Donhauser (19.), 0:2 Jessen (28.), 1:2 Lein (80.).

Joker Süne trifft und muss vom Feld: U21 des 1. FC Köln verliert gegen Gütersloh in Unterzahl knapp

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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Joker Süne trifft und muss vom Feld: U21 des 1. FC Köln verliert gegen Gütersloh in Unterzahl knapp

Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstag gegen Gütersloh verloren. Damit kassierte die Kölner Reserve die zweite Regionalliga-Niederlage in Folge. Das Team von Evangelos Sbonias spielte in der Endphase in Unterzahl.

Eine Woche nach dem 1:2 gegen Rot-Weiß Oberhausen ging das Spiel beim nächsten Spitzenteam FC Gütersloh ebenfalls mit 1:2 verloren. Kölns Trainer Evangelos Sbonias haderte hinterher mit dem Untergrund im Ohlendorf-Stadion im Heidewald.

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Die U21 des 1. FC Köln hat die nächste Chance verpasst, sich noch einmal näher ans obere Tabellendrittel zu schieben. Die FC-Reserve verharrt durch die zweite Pleite in Folge auf dem achten Tabellenplatz und verliert die ersten Sechs bei nunmehr sieben Zählern Rückstand aus den Augen. Die Niederlage in Ostwestfalen war dabei unterm Strich verdient, denn Gütersloh hätte die Partie schon frühzeitig für sich entscheiden können. Allein Patrik Twardzik hätte die U21 fast im Alleingang bezwingen können. Doch Kölns Torwart Mikolaj Marutzki parierte beispielsweise stark gegen Twardziks Kopfball aus fünf Metern (19.).

U21 in Unterzahl

Die U21 wurde nur selten gefährlich, zu nennen sei insbesondere der Distanzschuss von Mikail Özkan von der Sechzehner-Grenze an die Latte (28.). Gütersloh zeigte sich aber auch nach der Pause überlegen. Twardzik schoss kurz nach dem Seitenwechsel innerhalb des Fünfers am Kölner Tor vorbei (48.). Kurz danach belohnten sich die Gastgeber und insbesondere Twardzik. Der Gütersloher kam nach einer Flanke von Sandro Reyes Sison von der rechten Kölner Abwehrseite im Rücken von Mikail Özkan und Max Lippert frei zum Kopfball und verwandelte ins lange Eck zum 1:0 für die Gastgeber (58.). Und der Tscheche legte direkt einen weiteren Treffer nach: Der 33-Jährige verwandelte nach einer Ecke – diesmal von der linken FC-Abwehrseite – unbedrängt per Kopf zum 2:0 (64.).

Die U21 schlug immerhin direkt zurück. Marvin Ajani passte vom rechten Flügel vor den Strafraum zu Bernie Lennemann. Der legte ab zum erst kurz zuvor eingewechselten Arda Süne. Der Offensivspieler dribbelte sich durch die Gütersloher Abwehr und legte den Ball am Torwart Jarno Peters vorbei ins Netz zum 2:1 (65.). Die Schlussphase blieb somit offen, der Ausgleich gelang dem FC jedoch nicht mehr. Erschwerend kam hinzu, dass Süne in der Schlussphase angeschlagen vom Feld musste und der FC nicht mehr wechseln konnte.

„Hinten raus haben wir ein wenig Pech“

Kölns Trainer Evangelos Sbonias haderte nach dem Spiel mit den Platzverhältnissen in Gütersloh: „Momentan haben wir auswärts, das Spiel in Mönchengladbach ausgenommen, mit den Plätzen zu kämpfen, wo wir nur selten unser Spiel durchbringen können, wie wir es gern würden. Natürlich müssen wir die Dinge auch so annehmen, aber das ist schon ein großer Faktor in den letzten Wochen. So kam auch heute wieder ein Spiel zustande von beiden Mannschaften, das von vielen technischen Fehlern geprägt war. Hinten raus haben wir ein wenig Pech, weil wir unser Wechselkontingent aufgebraucht hatten und wir das Spiel die letzten zehn, zwölf Minuten In Unterzahl spielen mussten, als sich Arda Süne verletzt hat. Aber auch mit einem Mann weniger waren wir in der Schlussphase meiner Meinung nach die deutlich bessere und aktivere Mannschaft. Mit ein bisschen Glück können wir mindestens einen Punkt mitnehmen.“

Sbonias konstatierte: „Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen, haben sich zerrissen. Wir sind viel und intensiv gelaufen, haben wirklich alles versucht, bis zur letzten Sekunde noch einen Punkt mitzunehmen.“ Für die U21 geht es am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) mit dem Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Zimmermann (75. Fürst), Ajani, Dabrowski (75. Labenz), Özkan, Lippert (61. Spitali) – Harchaoui, Kristal (84. Dürholtz) – Yacobi, Lennemann, Borie (61. Süne). Tore: 1:0/2:0 Twardzik (58./64.), 2:1 Süne (65.). Zuschauer: 1331.

Ganz bitterer Einstand, wenig Glanz – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Beim FC wussten nicht alle Spieler zu überzeugen
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Ganz bitterer Einstand, wenig Glanz – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Der FC kommt im Rheinderby nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Dabei überzeugten die Geißböcke eher in der Offensive, in der Hintermannschaft tat sich vor allem ein Spieler schwer: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach.

Früher Rückstand, frühe Führung, erneut Rückstand, später Ausgleich – das Derby gegen Mönchengladbach hielt für den 1. FC Köln viele Wendungen bereit. Am Ende stand ein 3:3, das für den Kölner Coach zu wenig sein könnte.

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Eigentlich stabile Defensive, eigentlich…

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Auch mit Tunnel: War beim ersten Gegentreffer aus kurzer Distanz chancenlos. Das galt auch für den zweiten Treffer sowie für das Traumtor von Castrop. Bekam sonst wenig auf den Kasten, war dann aber zur Stelle.


Einzelkritik Kristoffer Lund 3

Kristoffer Lund

Sein öffnender Pass aus dem Zentrum ermöglichte Kaminski die Vorarbeit zum 2:1. War auch sonst in viele Offensivaktionen eingebunden, aber gerade bei den Flanken alles andere als glücklich.


Cenk Özkacar, Einzelkritik, Note 2-

Cenk Özkacar

Bewies einmal mehr, warum er aktuell so viel Spielzeit bekommt. Und das sollte nicht nur an Personalsituation liegen. Robust im Zweikampf, ordentliches Stellungsspiel, ein etwas verunglückter Rückpass hätte ins Auge gehen können. Tat er aber nicht.


Einzelkritik Rav van den Berg 3+

Rav van den Berg

Grundsolide Vorstellung des Niederländers. Hatte aber beim ersten Gegentor seine Aktien mit im Spiel, als er Honorat aus den Augen verlor. Starke Zweikampfwerte.


Einzelkritik Cenny Neumann, Note 5

Cenny Neumann

Kam aufgrund der kurzfristigen Verletzung von Tom Krauß zu seinem Startelf-Debüt und das im Rheinderby. Sah bereits in der ersten Aktion nicht gut aus, als er einen langen Ball falsch einschätzte und so Castrop die Tür zur Führung öffnete. Unterband beim 2:2 die Hereingabe von der linken Seite erneut von Castrop nicht und ließ sich dann auch vor dem 2:3 vom Ex-Kölner austanzen.


Engagiert, Tor, Gelb-Rot

Eric Martel

Zeigte beeindruckend, worauf es im Derby ankommt. Ging leidenschaftlich voran, schmiss sich auch im vordersten Drittel gefühlt in jeden Zweikampf und peitschte die Fans an. Krönte seine kämpferische Leistung mit seinem zweiten Saisontreffer. Holte sich anschließend erstaunlicherweise Gelb-Rot ab, für ein Foul, das in Halbzeit eins an ihm nicht geahndet wurde.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson Einzelkritik 3-

Isak Johannesson

Sein Traumpass aus dem Mittelfeld ermöglichte Said El Mala die Führung. Probierte es mit einem Distanzschuss selbst, verfehlte aber knapp. Holte sich für ein Ballspielen den gelben Karton ab. War in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu sehen.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Spielte eigentlich wieder hinter der vordersten Kette. Seinen ersten Ausflug auf die rechte Seite krönte er mit der Vorarbeit zum 2:1. War wieder viel unterwegs und an vielen Situationen beteiligt. Allerdings in den Aktionen nicht immer gewinnbringend.


Said El Mala, Einzelktirik Note 3+

Said El Mala

Zeigte mit seinem ersten Ballkontakt seine große Klasse. Den langen Ball von Johannesson nahm er aus der Luft perfekt an und tunnelte Nicolas aus der Drehung. Arbeitete stark mit zurück, was sogar im eigenen Sechszehner zu finden. In der zweiten Halbzeit nur noch mit einem eher mäßigen Schussversuch.


Ragnar Ache, Einzelkritik Note 3+

Ragnar Ache

Stand beim Führungstreffer, da wo ein Stürmer stehen muss und machte es souverän. Brachte auch eine Ecke von Kaminski mit dem Kopf Richtung Tor, aber eben nur Richtung. Beeindruckte mit einer akrobatischen Brustannahme. Wurde erstaunlich wenig gefüttert. Noch erstaunlicher seine Auswechslung.


Einzelkritik Linton Maina 4-

Linton Maina

Kam für Niang in die Startformation. Sehr engagierter Auftritt, wenn auch eher selten glücklich. Arbeitete viel mit zurück. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich aber immer mehr erstaunliche Fehler ein.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Kwasniok: „Ich gehe davon aus…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Gladbach

Lukas Kwasniok ärgerte sich an der Seitenlinie
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Kwasniok: „Ich gehe davon aus…“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Gladbach

Am Samstagnachmittag empfing der FC die Fohlen zum 100. Rheinderby. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Thomas Kessler und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach.

Der FC hat das vermeintliche Schicksalsspiel nicht gewonnen. Im Derby gab es ein 3:3-Unentschieden. Und die Trainerfrage wird sich damit auch weiterhin stellen.

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„Der Punkt ist zu wenig“

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst

Thomas Kessler

„Es war ein Wechselbad der Gefühle. Wenn du in einem so wichtigen Spiel so schlecht reinkommst, dann ist es sehr schön, dass die Mannschaft die richtige Reaktion zeigt. Dann gehst du in Führung und musst dir schon vorwerfen lassen, dass du die 2:1-Führung nicht länger über die Zeit bringst. Es war insgesamt ein wildes Spiel. Dann machen wir am Ende noch glücklicherweise das 3:3. Unterm Strich muss man schon sagen, dass der Punkt dann zu wenig ist.“

„Am Ende muss man der Mannschaft erst mal ein Kompliment machen, so wie ich gerade gesagt habe, nach so einem Nackenschlag direkt zu Beginn zurückzukommen. Aber das begleitet uns ja auch schon die ganze Saison. Das ist jetzt keine neue Erkenntnis, dass diese Mannschaft immer wieder in der Lage ist, auch die Spiele eng zu gestalten. Ich glaube, wir hatten im Laufe der Saison nicht einmal ein Spiel, wo wir deutlich verloren haben, sondern hatten immer die Möglichkeit, die Spiele auch zu gewinnen. Aber man muss jetzt schon ehrlicherweise sagen, wir sind jetzt in einer Zeit angekommen, wo wir auch mal wieder ein Dreier holen müssen.“

„Dass die Qualität ausreicht“

„Also ich glaube, es gibt keinen beim 1. FC Köln, der nicht die Überzeugung hat, dass die Qualität dieser Mannschaft ausreicht, um die Klasse zu halten. Jetzt haben wir leider eine längere Durststrecke und wir können alle die Tabelle lesen. Und deswegen, so wie ich eben schon gesagt habe, ist der Punkt heute leider zu wenig.“

Zu den Diskussionen von Kwasniok mit dem Schiedsrichter: „Ja, also die Situation, die kann ich gerne einordnen. Das ist eher dann kurz nach dem Spiel die Emotion, dann auch dem Schiedsrichter gegenüber, weil den haben wir im Gespräch ja noch gar nicht thematisiert. Ich fand, dass wir heute viele Situationen hatten, wo ich mich wirklich gewundert habe, warum er entschieden hat, wie er entschieden hat. Und ich glaube, das steht dann dem Trainer auch zu, kurz nach dem Spiel da auch sehr emotional zu sein. Weil am Ende eigentlich in der Phase, wo du das 3:3 machst, winkt der Abseits und gibt dann noch eine Gelbe-Rote Karte. Viele Gelbe Karten auch im Laufe des Spiels, wo ich wirklich Fragezeichen hatte.“

„Wenn dieses Spiel heute eins hatte, dann war das Intensität auf den Rängen, auf dem Platz, wirklich Zweikämpfe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schiedsrichter dann international bei so einem Spiel so pfeifen. Und deswegen steht es dem Trainer dann auch zu, dass er nach dem Spiel dann emotional ist.“

Zu Kwasniok: „Ja, ich glaube, wir müssen das jetzt einfach sachlich und rational analysieren. Wir haben jetzt eine Länderspielpause vor der Brust. Wir haben heute eine große Enttäuschung, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Wie ich eben gesagt habe, die Erwartungshaltung waren klar drei. Und wir werden uns jetzt Gedanken machen. Ich werde auch eine Nacht drüber schlafen.“


Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen“

Eric Martel und Lukas Kwasniok nach dem Spiel

Eric Martel

Zur zweiten Karte: “Der Schiedsrichter kommt zu mir und sagt, das ist eine Abseitssituation und dann kann er für mich nicht das Foul danach bewerten, weil wenn es eine Abseitssituation ist, dann darf er mir danach nicht Gelbrot geben. Ich finde das ein bisschen hart, muss ich sagen.“

Zum Platzverweis kurz nach seinem Treffer zum Ausgleich: “Das ist natürlich dann wieder ein Momentum, das vielleicht auf uns rübergegangen wäre. Ich meine, wenn du hier kurz vor Schluss den Ausgleich schießt, hast noch noch wahrscheinlich zehn Minuten zu spielen. Mit den Fans im Rücken, glaube ich, hätten wir schon gute Chancen gehabt, das Spiel noch komplett zu drehen.“

Zum frühen ersten Treffer: “Wahnsinn, das war echt ein Hin und Her muss man sagen. Wie du schon sagst, direkt nach 30 Sekunden, aber ich muss trotzdem sagen, dass man der Mannschaft nie angemerkt hat, dass es uns irgendwie zurückgeworfen hat, ob es nach dem 1:0 war, ob es nach dem 3:2 war, wir sind immer wieder zurückgekommen und ich glaube, das zeigt echt den Charakter von dieser Mannschaft.“

Zur Trainerfrage: „Ich kann nur das bewerten, was ich sehe. Ich bin Spieler, ich sehe, wie wir trainieren, das ist echt gut. Da reißt sich echt jeder den Arsch auf. Ich sehe, wie wir spielen und das ist eigentlich auch echt gut von den Leistungen, muss man sagen. Was uns fehlt sind leider die Ergebnisse, die fahren wir nicht ein.“


„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen“

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

„Wir wollten unbedingt drei Punkte holen. Wir haben früh den Gegentreffer bekommen, dann aber die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben alles reingeschmissen, um zu gewinnen. Dementsprechend sind wir mit dem einen Punkt auch nicht zufrieden. Es war mein erstes Derby. Die Fans haben nach dem Aufwärmen noch mit uns gesprochen. Ich bin für die Unterstützung dankbar und es tut mir leid, dass nicht mehr drin war.“

Zu Kwasniok: „In dieser Situation kann ich mich nur auf das Spiel fokussieren und auf das, was der Trainer mir mitgibt. Es liegt ja nicht in meiner Hand. Ich hab nur über andere Dinge die Kontrolle.“


„Ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg

Lukas Kwasniok

„Also alles wie immer, das machen wir immer so, wir lassen die Dinge sacken und dann besprechen wir die Inhalte. Also das ist normalste der Welt, aber klar, wenn du dann die Frage wofür gestellt bekommst und um den Klassenerhalt kämpfst, dann wird es immer anders gewertet.“

„Es geht nicht nur um heute, es sind einfach die letzten Wochen und ich weiß, dass in der Öffentlichkeit in allererster Linie Ergebnisse an so Argumenten zur Rate gezogen werden. Ich glaube aber, als Vereinsverantwortlicher schaut man in allererster Linie darauf, wie arbeiten die Jungs gemeinsam mit dem Trainer, was für eine Überzeugung ist vorhanden und sie können mir noch so viele Hindernisse in den Weg legen, egal ob es dann Unparteiische sind oder Verletzungen, wo wir heute einfach einen 19-Jährigen reingeworfen haben. Das ist alles Teil des Lebens, das ist alles Teil dieses Jobs hier beim 1. FC Köln und ich glaube eins spürt man sehr wohl, ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein, für die Mannschaft und das werde ich bis zum Schluss tun. Und ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai Schluss sein wird. Für diese Saison.“

Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Said El Mala beim Schussversuch
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Punkteteilung im 100. Rheinderby: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3

Auf Trainer Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft lastete vor dem 100. Rheinderby nach zuletzt sechs sieglosen Partien eine Menge Druck. Und dem hielten sie nur zum Teil stand: Der 1. FC Köln spielt gegen Borussia Mönchengladbach 3:3.

Den Befreiungsschlag verpasst, aber zumindest einen Punkt Zuhause behalten: Mit 3:3 trennt sich der 1. FC Köln im 100. Rheinderby von Borussia Mönchengladbach – trotz Unterzahl in den letzten Minuten. Damit bleiben die Geißböcke auch im siebten Spiel in Folge ohne Sieg und können im Kampf gegen den Abstieg nicht zum Rivalen aufschließen.

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Trotz der zuletzt schwachen Kölner Ergebnisse versuchte Lukas Kwasniok, das Duell gegen Borussia Mönchengladbach als eine Möglichkeit zu sehen: „Ich glaube jede Aufgabe, jede Situation, die vor dir im Leben liegt, kannst du je nach Mindset unterschiedlich gewichten und bewerten und du kannst es natürlich als Problem wahrnehmen, hast Angst vor irgendwas“, sagte der Coach. „Du kannst es aber eben auch als Gelegenheit und Chance wahrnehmen und das ist halt ein Mindset von Leistungssportlern, die gewinnen wollen.“ Um diese Chance, wie es der Coach ausdrückte, zu nutzen, wollte er eigentlich nur eine Veränderung im Vergleich zum HSV-Spiel vornehmen. So rückte Linton Maina für Youssoupha Niang in die Startformation. Da aber Aushilfs-Rechtsverteidiger Tom Krauß kurzfristig vor dem Spiel ausfiel, kam Cenny Neumann überraschend zu seinem Startelf-Debüt.

Verrückte Anfangsphase

Und der Debütant stand in einer verrückten Anfangsphase direkt im Mittelpunkt. Denn nach nichtmal einer Minute schlug Franck Honorat auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie einen schönen Pass in den Rücken der hoch stehenden Kölner Abwehr. Dort setzte sich Jens Castrop im Laufduell mit Neumann durch und behielt vor Marvin Schwäbe die Nerven. Der Gladbacher tunnelte den FC-Schlussmann. Aber die Geißböcke ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren und drehten die Partie innerhalb von knapp sieben Minuten. Erst spielte Isak Johannesson einen schönen langen Ball aus der Spielfeldmitte in den gegnerischen Strafraum. Dort bekam Said El Mala zu wenig Druck von Joe Scally, sodass der Linksaußen den Ball annehmen, sich drehen und abschließen konnte – die direkte Antwort in der vierten Minute.

Und der FC legte nur drei Zeigerumdrehungen später nach. Kristoffer Lund schickte mit einem starken, langen Pass Jakub Kaminski. Der Pole brachte den Ball von rechts mit dem ersten Kontakt in die Mitte. Dort musste Ragnar Ache nur noch zur Führung einschieben. Erneut nur drei Minuten danach legte dieses Mal der Stürmer am Strafraumrand quer auf Johannesson. Der Isländer schoß jedoch rechts am Gladbacher Kasten vorbei. Dann zeigten sich aber auch die Gladbacher mal wieder. Nach einer langen Hereingabe von Scally aus dem rechten Halbfeld köpfte Castrop knapp drüber. In der 20. Minuten machten es die Gladbacher besser: Nach einem Seitenwechsel kam auf links wieder der 22-Jährige an den Ball. Neumann konnte ihn zwar noch nach außen abdrängen, die Flanke aber nicht verhindern. Diese rutschte durch auf Philipp Sander. Dessen ersten Versuch konnte Eric Martel noch blocken, im zweiten Versuch kassierten die Geißböcke dann doch den Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten – den Treffer macht aber Gladbach

Danach ging es zumindest für ein paar Minuten etwas ruhiger zu. Erst nach einer halben Stunde kam Ache nach einer Ecke per Kopf zum Abschluss, stellte Nicolas dabei aber vor keine Herausforderungen. Nicht eingreifen musste der Gladbacher Keeper kurz darauf bei einem Abschluss aus 18 Metern von Johannesson, der aus guter Position links vorbeischoss. Nur wenig fehlte wiederum auf der anderen Seite Kevin Diks. Der Verteidiger verlängerte im Kölner Strafraum eine Hereingabe von links, die Bogenlampe senkte sich fast ins Kölner Tor und touchierte wohl noch den Pfosten. Dadurch verpasste außerdem Yannik Engelhardt den Ball am zweiten Pfosten und es gab Abstoß für den FC (39.). So ging es mit dem 2:2 in die Pause.

In der zweiten Hälfte hatten die Kölner die erste gefährliche Aktion. Kaminski setzte sich schön gegen zwei Borussen durch und schickte El Mala. Der wurde noch im letzten Moment vorm Abschluss gestört. Weil der 19-Jährige den Ball dabei ans Knie bekam, gab es nur Abstoß. Ein paar Minuten später legte sich wieder Kaminski den Ball schön an der Grundlinie an Rocco Reitz vorbei. Seinen Versuch aus sehr spitzem Winkel hielt Nicolas sicher. Den nächsten Treffer erzielten trotz der FC-Chancen jedoch die Gladbacher. Links kurz vorm Kölner Strafraum kam Castrop an den Ball. Der Borusse zog nach innen und hämmerte den Ball ins lange Eck über Schwäbe hinweg unter die Querlatte und ins Tor (60.).

Martel doppelt im Mittelpunkt

Der Rückstand setzte den Geißböcken zwar etwas zu, sie versuchten aber weiter nach vorne zu spielen. Wirkliche Möglichkeiten gab es aber erstmal nicht. El Mala zog aus gut 24 Metern mal ab, verfehlte das Tor allerdings deutlich (64.). Gefährlicher wurde es nach einer Flanke von links von Kaminski auf den zweiten Pfosten. Von dort legte Ache nochmal per Kopf quer, es kam aber kein FC-Spieler mehr hin. Wieder der auffällige Pole behauptete den Ball kurz darauf nach einem langen Kölner Schlag gut am gegnerischen Strafraum und spielte auf den kurz zuvor eingewechselten Luca Waldschmidt. Dessen Abschluss aus halblinker Position ging jedoch am Tor vorbei.

Im Anschluss an eine FC-Ecke reklamierten die Kölner knapp zehn Minuten vor Schluss dann Elfmeter. Der Ball ging allerdings nur an Tabakovics Schulter. Nach einer weiteren Ecke von Florian Kainz kamen die Geißböcke aber doch noch zurück: Die hohe Hereingabe köpfte Martel schön in die linke Ecke und ließ Nicolas keine Chance. Keine zwei Minuten später stand der Sechser erneut im Mittelpunkt: Bei einem Kopfballduell in der eigenen Hälfte hatte der 23-Jährige den Arm gegen Scally draußen und sah dafür seine zweite gelbe Karte. Die Kölner waren also für den Rest der Schlussphase in Unterzahl. Und so kam in der Nachspielzeit Reitz nochmal aus der Entfernung zum Abschluss, der abgefälschte Versuch ging jedoch knapp vorbei. Im Anschluss an die folgende Ecke bekamen die Kölner den Ball nicht geklärt, konnten den Schuss von Hugo Bolin aber gerade noch blocken.

Damit überstanden die Hausherren die letzte knifflige Situation und es blieb beim insgesamt gerechten Unentschieden. Für den 1. FC Köln geht es dann nach der Länderspielpause am Sonntag, den 5.4., weiter. Dann müssen die Geißböcke um 17:30 Uhr (Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) in Frankfurt gegen die Eintracht antreten.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Neumann (70. Thielmann) – Martel, Johannesson (70. Chavez) – El Mala (77. Waldschmidt), Kaminski, Maina (77. Kainz) – Ache (77. Bülter); Gelbe Karten 1. FC Köln: Johannesson (38.), Schwäbe (52.), Kaminski (61.), Özkacar (70.), Thielmann (76.), Kainz (90.); Gelb-Rote Karte: Martel (86.) Tore: Castrop (1., 60.), El Mala (4.), Ache (7.), Sander (20.), Martel (84.)

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Gladbach: Martel vom Platz – FC in Unterzahl

Am Samstagnachmittag empfängt der FC im rheinischen Derby die Gladbacher. Dann steht für die Geißböcke das 27. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den HSV am vergangenen Wochenende müssen die Geißböcke zu Hause gegen die Mannschaft von Eugen Polanski zeigen, was in ihnen steckt. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der Erfolgsdruck ist hoch.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Personell wird Coach Lukas Kwasniok wohl wenige Veränderungen im Vergleich zur Begegnung gegen den HSV vornehmen. Jahmai Simpson-Pusey fällt weiterhin gesperrt aus, Jan Thielmann und Denis Huseinbasic trainierten die Woche mit und sind wieder eine Kaderoption. Tom Krauß wird wohl in der Abwehr aushelfen und ermöglicht Jakub Kaminski den Einsatz auf seiner Position weiter vorne.

Gegen Gladbach stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der Druck auf den Trainer und das Team ist enorm im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch Kwasniok, sieht in der Herausforderung allerdings das Positive. „Wir nehmen das Spiel als große Chance an, auf uns aufmerksam zu machen. So tickt meine Mannschaft. Wir sehen das Derby als Gelegenheit, hier einen Boost reinzubekommen“, so der Kölner Trainer. Für Kwasniok könnte der Ausgang der Partie zu einem entscheidenden werden. Denn seit Wochen wird über einen möglichen Trainerwechsel gemutmaßt. Drei Punkte aus dem Derby würden Kwasniok den Job zunächst wohl sichern, wie es bei einem Unentschieden, einer Niederlage oder einer schlechten Leistung der Mannschaft aussieht, ist bisher offen. Kwasniok plädierte auf der Pressekonferenz für eine langfristige Zusammenarbeit auch in schweren Zeiten und lobte die Vereinsführung für ihren Umgang mit der Situation.