Das sind die aktuellen Marktwerte des 1. FC Köln

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Das sind die aktuellen Marktwerte des 1. FC Köln

Vier Pflichtspiele sind in der jungen Saison absolviert, der FC hat einen Punkt und die 2. Runde des DFB-Pokals eingefahren. Entsprechend ihrer Leistung konnten einige Spieler ihren Marktwert verbessern, bei anderen nimmt der Wert ab.

Mit mehr als acht Millionen Euro ist laut der Online-Plattform Gool.ai Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler des 1. FC Köln. Kein Wunder, dass das Gerücht um einen möglichen Abgang für ordentlich Wirbel gesorgt hat. Aber wie wertvoll sind eigentlich die weiteren Kölner Spieler? Das sind die aktuellen Marktwerte der FC-Profis.

Bild: Herbert Bucco

Ein Punkt aus drei Spielen, 2:4 Tore – der 1. FC Köln ist trotz des Pokalerfolgs über Osnabrück holprig in die neue Saison gestartet. Zwar hätte das Auftaktprogramm mit Dortmund (0:1), Wolfsburg (1:2) und Frankfurt (1:1) durchaus leichter ausfallen können und gerade die Leistung gegen den BVB hat überzeugt, unterm Strich steht aber eben nur ein Punkt und aktuell der 14. Tabellenplatz. Und nicht nur an der aktuellen Tabellensituation lässt sich die Form der Kölner Profis ablesen. Das Online-Portal gool.ai berechnet die aktuellen Marktwerte der Spieler anhand ihrer konkreten Leistungen. Anders als beispielsweise bei transfermarkt.de fließen ausschließlich objektive Daten in die Berechnung ein. Und: die KI hinter der Plattform berechnet anhand der jeweiligen Leistungsattribute nach jedem Spiel die Marktwerte der Profis neu. Fast jede Aktion hat also einen Einfluss auf den Wert. Die Summe ist umgekehrt ein Gradmesser der Leistung (Ranking).

Carstensen steigert Marktwert über vermeintliche Ablöse

Das ist besonders gut an Rasmus Carstensen zu sehen, der bei seinen Einsätzen bislang überzeugen konnte. Der Däne, dessen Kaufoption dem Vernehmen nach auf 1.5 Millionen Euro festgeschrieben ist, hatte zu Saisonbeginn einen Wert von 1.25 Millionen Euro. Durch seine guten Leistungen kommt er mittlerweile auf einen Marktwert von 1.95 Millionen Euro. Die Prognose von Gool.ai ist für den Dänen für den kommenden Sommer vielversprechend. Stand jetzt sollte sich ein Investment für den FC lohnen. Auch Leart Pacarada konnte seinen Wert durch die ersten guten Einsätze um nahezu 500.000 Euro auf 2.66 Millionen Euro steigern. Die Marktwerte von Linton Maina und Jeff Chabot stiegen jeweils um 300.000 Euro. Die hervorragende Pass- und Zweikampfquote ist bei dem Innenverteidiger ein Marktwertreiber. Maina liegt nun bei 2.51 und Chabot bei 2.24. Max Finkgräfe kommt aktuell auf einen Wert von 164.000 Euro. Er wurde zu Saisonbeginn noch nicht erfasst, hat sich aber in den vergangenen Wochen gesteigert.

Einer der Gewinner der vergangenen Wochen ist natürlich auch Eric Martel. Der Mittelfeldspieler ist aktuell mit der U21 unterwegs, kam dort als Kapitän zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler steigerte in den bisherigen vier Saisonspielen seinen Marktwert um 200.000 Euro, kommt nun auf 3.42 Millionen Euro. Durch die gute Leistung in der U21 wird die Summe wohl noch einmal steigen.

Adamyan mit hohem Marktwertverlust

Aktuell ist allerdings Dejan Ljubicic der wertvollste Profi der Kölner. Gool.ai berechnet den Wert des Mittelfeldspielers auf 8.7 Millionen Euro. Zu Beginn der Saison lag der Wert noch bei 8.8 Millionen Euro, nach dem überzeugenden BVB-Duell stieg er sogar auf 8.9 Millionen Euro an. Auch Florian Kainz und Timo Hübers haben nach den ersten Wochen ein wenig an Wert verloren. Kainz fällt von 5.2 auf 5.1, Hübers von 4.48 auf 4.31 Millionen Euro. Einen größeren Wertverlust verzeichnet da schon Luca Waldschmidt, der von 3.46 auf 3.04 Millionen Euro abgerutscht ist. Tatsächlich konnte der Offensivspieler bislang nur selten überzeugen. Zwischenzeitlich stand der ehemalige Nationalspieler sogar bei 2.9 Millionen Euro, durch seinen Treffer gegen Wolfsburg ist der Wert aber leicht gestiegen.

Sargis Adamyan hat nach der KI-Berechnung sogar knapp 600.000 Euro verloren. Adamyan war nach starker Vorbereitung optimistisch in die neue Spielzeit gestartet, konnte die Form in den Pflichtspielen aber nicht bestätigen und kommt jetzt auf einen Marktwert von 1.91 Millionen Euro.

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Veränderte Marktwerte: Das sind die Gewinner und Verlierer des Auftakts

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Veränderte Marktwerte: Das sind die Gewinner und Verlierer des Auftakts

Vier Pflichtspiele sind in der jungen Saison absolviert, der FC hat einen Punkt und die 2. Runde des DFB-Pokals eingefahren. Entsprechend ihrer Leistung konnten einige Spieler ihren Marktwert verbessern, bei anderen nimmt der Wert ab.

Mit mehr als acht Millionen Euro ist laut der Online-Plattform Gool.ai Dejan Ljubicic der wertvollste Spieler des 1. FC Köln. Und das mit großem Abstand. Aber wie wertvoll sind die weiteren Kölner Spieler? Marktwerte: Gewinner und Verlierer des Auftakts

Ein Punkt aus drei Spielen, 2:4 Tore – der 1. FC Köln ist trotz des Pokalerfolgs über Osnabrück holprig in die neue Saison gestartet. Zwar hätte das Auftaktprogramm mit Dortmund (0:1), Wolfsburg (1:2) und Frankfurt (1:1) durchaus leichter ausfallen können und gerade die Leistung gegen den BVB hat überzeugt, unterm Strich steht aber eben nur ein Punkt und aktuell der 14. Tabellenplatz. Und nicht nur an der aktuellen Tabellensituation lässt sich die Form der Kölner Profis ablesen. Das Online-Portal gool.ai berechnet die aktuellen Marktwerte der Spieler anhand ihrer konkreten Leistungen. Anders als beispielsweise bei transfermarkt.de fließen ausschließlich objektive Daten in die Berechnung ein. Und: die KI hinter der Plattform berechnet anhand der jeweiligen Leistungsattribute nach jedem Spiel die Marktwerte der Profis neu. Fast jede Aktion hat also einen Einfluss auf den Wert. Die Summe ist umgekehrt ein Gradmesser der Leistung (Ranking).

Carstensen steigert Marktwert über vermeintliche Ablöse

Das ist besonders gut an Rasmus Carstensen zu sehen, der bei seinen Einsätzen bislang überzeugen konnte. Der Däne, dessen Kaufoption dem Vernehmen nach auf 1.5 Millionen Euro festgeschrieben ist, hatte zu Saisonbeginn einen Wert von 1.25 Millionen Euro. Durch seine guten Leistungen kommt er mittlerweile auf einen Marktwert von 1.95 Millionen Euro. Die Prognose von Gool.ai ist für den Dänen für den kommenden Sommer vielversprechend. Stand jetzt sollte sich ein Investment für den FC lohnen. Auch Leart Pacarada konnte seinen Wert durch die ersten guten Einsätze um nahezu 500.000 Euro auf 2.66 Millionen Euro steigern. Die Marktwerte von Linton Maina und Jeff Chabot stiegen jeweils um 300.000 Euro. Die hervorragende Pass- und Zweikampfquote ist bei dem Innenverteidiger ein Marktwertreiber. Maina liegt nun bei 2.51 und Chabot bei 2.24. Max Finkgräfe kommt aktuell auf einen Wert von 164.000 Euro. Er wurde zu Saisonbeginn noch nicht erfasst, hat sich aber in den vergangenen Wochen gesteigert.

Einer der Gewinner der vergangenen Wochen ist natürlich auch Eric Martel. Der Mittelfeldspieler ist aktuell mit der U21 unterwegs, kam dort als Kapitän zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler steigerte in den bisherigen vier Saisonspielen seinen Marktwert um 200.000 Euro, kommt nun auf 3.42 Millionen Euro. Durch die gute Leistung in der U21 wird die Summe wohl noch einmal steigen.

Adamyan mit hohem Marktwertverlust

Aktuell ist allerdings Dejan Ljubicic der wertvollste Profi der Kölner. Gool.ai berechnet den Wert des Mittelfeldspielers auf 8.7 Millionen Euro. Zu Beginn der Saison lag der Wert noch bei 8.8 Millionen Euro, nach dem überzeugenden BVB-Duell stieg er sogar auf 8.9 Millionen Euro an. Auch Florian Kainz und Timo Hübers haben nach den ersten Wochen ein wenig an Wert verloren. Kainz fällt von 5.2 auf 5.1, Hübers von 4.48 auf 4.31 Millionen Euro. Einen größeren Wertverlust verzeichnet da schon Luca Waldschmidt, der von 3.46 auf 3.04 Millionen Euro abgerutscht ist. Tatsächlich konnte der Offensivspieler bislang nur selten überzeugen. Zwischenzeitlich stand der ehemalige Nationalspieler sogar bei 2.9 Millionen Euro, durch seinen Treffer gegen Wolfsburg ist der Wert aber leicht gestiegen.

Sargis Adamyan hat nach der KI-Berechnung sogar knapp 600.000 Euro verloren. Adamyan war nach starker Vorbereitung optimistisch in die neue Spielzeit gestartet, konnte die Form in den Pflichtspielen aber nicht bestätigen und kommt jetzt auf einen Marktwert von 1.91 Millionen Euro. Nach den Länderspielen könnten sich die Werte noch einmal verschieben. Die verletzten Spieler haben ihren Marktwert logischerweise halten können. Die Schwere einer Verletzung hat allerdings auch Auswirkungen auf den Marktwert.

Die Neuzugänge werden erst nach dem ersten Pflichtspiel von Gool.ai neu berechnet.

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Systemfrage beim 1. FC Köln: Das Geschäft mit den Leihspielern

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Systemfrage beim 1. FC Köln: Das Geschäft mit den Leihspielern

Mit Jonas Urbig, Tim Lemperle, Marvin Obuz und nun Maxi Schmid hat der FC vier Spieler verliehen, gleichzeitig mit Luca Waldschmidt und Rasmus Carstensen zwei geliehen – weitere könnten folgen. Ein lukratives Transfer-Modell mit geringem Risiko – für alle Parteien.

In einer Medienrunde vor wenigen Monaten erklärte FC-Sportdirektor Christian Keller, dass er ein Freund von Leihgeschäften sei. Kein Wunder: das Geschäft mit den Leihspielern ist risikoarm, fördert die Akteure, ist vor allem aber eins: lukrativ.

Bild: Herbert Bucco

Für Maxi Schmid könnte der Freitagabend ein ganz besonderer Abend werden. Hätte der 20-Jährige nicht schon eine Minute Europapokal erlebt, FC-Trainer Steffen Baumgart ließ ihn in der Conference League gegen den 1. FC Slovacko ran, würde der Angreifer sein Profidebüt feiern können, wenn er denn spielt. Denn Maxi Schmid ist an Rode Kerkrade verliehen worden. Eben mit der Absicht, möglichst viel zu spielen, Profifußball zu spielen. Ein Wunsch, den nicht nur der Spieler hegt. Denn Schmid gehört offenbar zu den Youngstern, denen der FC mittelfristig den Sprung zu den Profis zutraut. Genau deswegen wurde der Vertrag mit Schmid verlängert, genau deswegen wurde der 20-Jährige an Kerkrade verliehen. Und so könnte der junge Offensivmann am Freitagabend Zweitliga-Luft, wenn auch in den Niederlanden, schnuppern.

Für aufnehmenden Verein geringes Risiko

Einst verpönt sind Leihen mittlerweile ein probates Mittel bei der Kaderplanung geworden. Nicht umsonst haben die Kölner in dieser Transferperiode bereits vier Spieler ver- und zwei Akteure geliehen. Zumindest auf der Abgaben-Seite ist die Chance gar nicht so gering, dass weitere, etwa Nikola Soldo oder Florian Dietz, folgen werden. Leihen – wenn man so will eine Win-Win-Win-Situation: Der Spieler erhält Spielpraxis, kann sich weiterentwickeln und gleichzeitig für höhere Aufgaben empfehlen. Eine Leihe kann den Karriereschub, in einigen Fällen den Durchbruch bedeuten. Der aufnehmende Verein erhält einen Akteur für kleines Geld, der allerdings darauf brennt, seine Karriere voranzutreiben. Dabei geht der Klub ein denkbar geringes Risiko ein.

Funktioniert der Spieler nicht, kehrt er mit dem Ende der Leihe zu seinem Heimatklub zurück, hat der Verein eine Kaufoption vereinbart und der Spieler entwickelt sich positiv, steht ein Schnäppchen im Raum. Und: In der Branche ist es üblich, die Leihgebühr an die Anzahl der Einsätze zu koppeln. Je häufiger der Spieler zum Einsatz kommt, desto weniger Gebühr muss der Verein bezahlen. „Ich fand Leihgeschäfte schon immer gut und kann der Tatsache, dass man dadurch gegebenenfalls einen Spieler bekommt, den man eigentlich nicht kriegen würde, etwas abgewinnen“, sagte Christian Keller. Nur wenige Tage später erfolgte die Leihe von Luca Waldschmidt. Der Kauf des ehemaligen Nationalspielers wäre wohl nicht zu Stande gekommen. „Im Idealfall gibt uns der Stamm-Klub noch eine Kaufoption mit, dann kann man nicht viel falsch machen.“ So könnte der FC Luca Waldschmidt im kommenden Sommer für 4 Millionen Euro kaufen.

Wirtschaftliche Aspekt spielt ebenfalls eine Rolle

Ähnlich verhält es sich bei der Leihe von Rasmus Carstensen. Dem Vernehmen nach liegt die Kaufoption bei 1,5 Millionen Euro, laut der Online-Plattform Gool.ai liegt der Marktwert des 22-Jährigen aktuell bei 1,25 Millionen Euro, die KI des Portals prognostiziert Carstensen für den kommenden Sommer einen Wert von mehr als zwei Millionen Euro. Der FC hätte einen wirtschaftlichen Gewinn erzielt. Aktuell wird über eine Leihe von Faride Alidou von Eintracht Frankfurt spekulier. Der Außenspieler passt ins Profil der Kölner, Frankfurt will ihn verleihen – allerdings nicht mit einer Kaufoption.   

Denn auch der abgebende Verein profitiert natürlich von einem Leihgeschäft. So wollen die Hessen den U21-Nationalspieler nicht verkaufen, da sie noch Potenzial in ihm erkennen, sich den Durchbruch erhoffen. Er soll erst einmal Spielpraxis sammeln, um sich zu entwickeln. Entwicklung, das Zauberwort beim Leihgeschäft. Die abgebenden Vereine erwarten eine Entwicklung der Spieler, die sie im Heimatverein aufgrund der Konkurrenz nicht ausreichend erhalten würden. Spielpraxis ist der zweite Begriff, der bei nahezu jeder Leihe genannt wird. Die Akteure sollen sich über ihre Einsatzzeit verbessern.

Win-Win-Situation

Und das sicher nicht nur aus sportlichen Gründen: Der wirtschaftliche Aspekt an dem Transfermodell ist nicht von der Hand zu weisen. Leihgeschäfte sind aus Klubsicht risikoarm, versprechen aber gleichzeitig hohe Gewinne. Die Leih-Gebühren decken einen Teil der Kosten, Verkaufserlöse bringen Gewinne ein. Denn durch die erhoffte positive Entwicklung steigt automatisch auch der Marktwert des Akteurs. Im Idealfall ist der Spieler also entweder so gut geworden, dass er dem eigenen Team helfen kann, oder er wird mit hohem Gewinn weiterverkauft. Zur Not folgt vorerst eine weitere Leihe. Aktuell berechnet Gool.ai den Marktwert von Alidou auf 1,3 Millionen Euro, für den kommenden Sommer prognostiziert das Online-Portal einen Wert von 2,6 Millionen Euro. Demnach könnten die Hessen den Spieler dann unter Berücksichtigung des doppelten Marktwerts und wenn sie noch wollten verkaufen.

Gool.ai berechnet den Marktwert der Kölner Leihspieler Jonas Urbig, Tim Lemperle und Marvin Obuz auf insgesamt rund 2.25 Millionen Euro, die Prognose der Online-Plattform liegt für die drei Akteure bei 3.85 Millionen Euro, der FC würde bei der aktuellen Berechnung eine Marktwertsteigerung von fast 75 Prozent erreichen. Ob gewollt oder nicht, der FC geht mit jeder Leihe ein geringes Risiko ein, eröffnet sich aber gleichzeitig die Chance auf einen satten Gewinn.

Fifa musste einschreiten

Ein Modell, dass über viele Jahre ad absurdum geführt wurde. Der FC Chelsea war beispielsweise für seine „Loan Army“ bekannt. Zwischenzeitlich hatte der Londoner Klub nahezu 40 Spieler (darunter auch Nachwuchsakteure) unter Vertrag, die an andere Klubs verliehen wurden. Manchester City hatte in der Spielzeit 21/22 33 Spieler verliehen und Atalanta Bergamo sogar 65. Mittlerweile ist die Fifa eingeschritten und hat die Regeln verschärft. So dürfen unter anderem nur noch maximal acht Spieler eines Klubs verliehen werden. Akteure unter 21 Jahren fallen allerdings nicht unter diese Regel. Zudem dürfen nur drei Spieler an den gleichen Klub verliehen werden. Mit Florian Dietz, Nikola Soldo und Dimitrios Limnios haben die Kölner weitere drei potentielle Leihspieler im Kader – nicht allen wird man eine positive Entwicklung zutrauen.

 

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Nummer zwei: das meint Philipp Pentke zu seiner Rolle

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Nummer zwei: das meint Philipp Pentke zu seiner Rolle

Mit Philipp Pentke hat der 1. FC Köln seine Nummer zwei gefunden. Jetzt äußerte sich der Keeper über seine Rolle und seinen neuen Klub.

Lange hat der 1. FC Köln nach einer neuen Nummer zwei gesucht. In der vergangenen Woche hat er sie gefunden. Allerdings brauchten die Kölner dazu nur auf den eigenen Trainingsplatz zu schauen. Die Suche verlief auch so schwierig, weil die Kölner ein klares Anforderungsprofil hatten. Unter anderem war ganz klar definiert, dass dem Keeper nur die Rolle auf der Bank bleiben würde. Dazu äußerte sich der 38-Jährige. So denkt Pentke über seine Rolle als Nummer zwei.

Bild: Herbert Bucco

Philipp Pentke ist alles andere als unerfahren im Fußball-Geschäft. Mit seinen 38 Jahren kommt der Keeper auf rund 250 Profi-Pflichtspiele, allerdings stehen nur wenige auf höchstem Niveau zu Buche. Die Situation beim FC dürfte für den Keeper dennoch neu gewesen sein. FC-Geschäftsführer Sport Christian Keller kannte Pentke noch aus der gemeinsamen Zeit bei Jahn Regensburg und stellte den Kontakt her. Der FC brauchte vorerst einen Torhüter, der das Trainings-Quartett auffüllen sollte. Parallel suchten die Kölner aber einen weiteren Keeper. Einen, der das Erbe von Timo Horn antreten würde. Besonders erschwerend war das Anforderungsprofil des Torwarts, der erfahren sein sollte, zur Not für Marvin Schwäbe einspringen würde, sich aber gleichzeitig auch darüber im Klaren sein sollte, dass er nur die Nummer zwei und wenn überhaupt im kommenden Jahr die Nummer drei sein würde. Wie Keller später zugab, habe man an Pentke zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gedacht. Pentke war dennoch von Beginn an voll dabei. „Ich habe alles mitgemacht, keinen Tag in der Vorbereitung gefehlt. Ich bin mehr gelaufen als in den Jahren zuvor. Der Trainer ist so motivierend, dass du nur mehr laufen kannst. Es macht viel Spaß“, sagte der 38-Jährige am Mittwoch.

Pentke mit der Rolle der Nummer zwei zufrieden

Mit der Zeit gingen dem FC aber die Optionen, die Gespräche mit möglichen Ersatzkeepern aus und so beobachteten die Kölner ihren Trainingskeeper dann doch ein wenig genauer. „Wir waren aber nach den Trainingseindrücken, die der Philipp hinterlassen hat, der Meinung, dass wie keine weiteren Spieler mehr angucken müssen, weil er es einfach so gut gemacht hat“, sagte Keller. „Es war schon ein Gedanke, ob ein 38-Jähriger diese Trainingsintensität gehen kann, die wir gehen möchte. Das kann er.“ Und nicht nur das. Pentke bringt viel Ehrgeiz mit zum FC. „Ich bin Profi durch und durch, ich will immer mehr. Ich hätte mich geärgert, wenn es nicht geklappt hätte“, so der Torwart. Pentke will zwar mehr, doch beim FC wird es – wenn alles nach Plan läuft – nicht viel mehr werden. Ein Pflichtspiel wird der Keeper wohl eher nicht absolvieren.

Pentke: „Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefühlt“

Denn Fakt ist: Marvin Schwäbe ist als Nummer eins gesetzt, wird auch im Pokal auflaufen. „Für mich ist das gar kein Problem, ich will, dass die Nummer eins Gas gibt und erfolgreich ist. Für uns ist wichtig, dass wir alle gut performen“, sagte Pentke. Tatsächlich ist der Keeper die Rolle gewohnt und hat sie auch in der Vergangenheit immer akzeptiert. „Wir konnten uns immer auf Penne verlassen. Egal ob im Training oder im Spiel – wenn er gebraucht wurde, war er da. Auch in der Kabine hatten seine Worte aufgrund seiner großen Erfahrung eine hohe Bedeutung“, sagte TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen im Mai. Positive Worte fand auch Christian Keller, als sich der damalige Stammkeeper von Regensburg vom Jahn 2019 verabschiedete. „Philipp ist seit vier Jahren ein absolut sicherer Rückhalt unserer Mannschaft mit immenser Präsenz und Ausstrahlung. Klar, dass wir Philipp deshalb sehr gerne weiter beim SSV Jahn gesehen hätten“, so der heutige FC-Geschäftsführer, damals noch im Dienst der Regensburger. „Sein nun anstehender Abgang schmerzt insofern sehr.“

Mittlerweile ist Pentke also in Köln und innerhalb der Mannschaft voll angekommen. Das scheint ihm offenbar nicht schwer gefallen zu sein. „Es macht die Mannschaft und den Erfolg aus den vergangenen Jahren aus, dass der FC eine Einheit ist. Die Jungs marschieren zusammen und haben viel Spaß. Das ist schon sehr besonders hier. Das ist mir schon am ersten Tag aufgefallen“, so Pentke. „Ich wurde super aufgenommen und direkt integriert. Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefühlt.“

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Paqarada hat das Training beim 1. FC Köln wieder aufgenommen

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Paqarada hat das Training beim 1. FC Köln wieder aufgenommen

Leart Paqarada hat das Training beim 1. FC Köln wieder aufgenommen. Linton Maina und Dejan Ljubicic drohen für den Pokalfight gegen Osnabrück auszufallen.

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch mit der Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der Saison begonnen. Am kommenden Montag ist der FC in der 1. Runde des DFB-Pokals zu Gast beim VfL Osnabrück. Während sich Kristian Pedersen und Leart Paqarada wieder im Training befinden, konnten Linton Maina und Dejan Ljubicic nur individuell trainieren.

Bild: Herbert Bucco

Der Österreicher hatte im Testspiel gegen den FC Nantes einen Tritt gegen den Knöchel einstecken müssen. Zwar gaben die Verantwortlichen später an, dass offenbar keine strukturelle Verletzung vorliege, dennoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft trainieren. Ein Einsatz am kommenden Montag bleibt vorerst offen. Möglicherweise steigt der Mittelfeldspieler bereits am Donnerstag wieder in das Training ein. Für Linton Maina dürfte ein Einsatz in der ersten Runde des Pokals dagegen zu früh kommen – selbst wenn er bis Montag genesen sollte. Der Außenspieler hatte sich zunächst einen grippalen Infekt eingefangen, fiel darauf hin eine gute Woche aus. Unmittelbar nach seinem ersten Training litt Maina dann unter Rückenproblemen und konnte nun ebenfalls nur eine Art Reha-Training absolvieren. Da Maina einen Großteil der Vorbereitung verpasst hat, deutete Steffen Baumgart bereits an, dass er zumindest keine erste Wahl sein werde.

Das sieht bei Paqarada ganz anders aus. Der Abwehrspieler war ebenfalls im Duell gegen Nantes gefoult worden, erlitt aber offenbar nur eine Muskelverletzung. Am Mittwoch stand der Linksverteidiger genauso wie sein Backup Kristian Pedersen auf dem Platz. Pedersen hatte sich im Vorbereitungsspiel gegen Ajax Amsterdam mit muskulären Problemen auswechseln lassen. Jan Thielmann, Steffen Tigges, Florian Dietz und Noah Katterbach fehlen ebenfalls weiterhin.

 

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Nächster Abgang: 1. FC Köln verleiht Maxi Schmid

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Nächster Abgang: 1. FC Köln verleiht Maxi Schmid

Nach Tim Lemperle, Jonas Urbig und Marvin Obuz hat der 1. FC Köln auch Maxi Schmid verliehen. Der Keeper wechselt zu Roda Kerkrade um Spielpraxis zu sammeln.

Die Verantwortlichen des FC haben einen weiteren Spieler verliehen, der Spielpraxis sammeln soll. Wie der Verein am Nachmittag bekanntgab, verleiht der 1. FC Köln Maxi Schmid an Roda Kerkrade. Der Angreifer hat zudem seinen Vertrag bei den Geißböcken bis Sommer 2025 verlängert.

Bild: Herbert Bucco

Zuletzt hatte der Kölner Angreifer noch die Vorbereitung bei den Profis absolviert, bekam sogar viel Einsatzzeit und erzielte gegen Amsterdam sogar einen Treffer. Dennoch galt der Stürmer als einer der potenziellen Leihspieler. „Maxi hat sowohl in der vergangenen Spielzeit unserer U21 als auch in der aktuellen Vorbereitungszeit bei den Lizenzspielern mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Wir sind überzeugt, dass die Leihe nach Kerkrade der richtige Schritt für seine weitere Entwicklung darstellen wird. Wir wünschen Maxi alles Gute für die kommende Saison und die spannende und anspruchsvolle Aufgabe in Kerkrade“, sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung Thomas Keller. Der Vertrag des 20-Jährigen wäre im kommenden Sommer ausgelaufen, somit mussten die Kölner den Kontrakt vor der Leihe verlängern.

Schmid spielt seit 2018 für den FC und feierte 2019 mit der U17 den Gewinn der B-Junioren-Meisterschaft. In der vergangenen Saison feierte Schmid sein Profi-Debüt und das sogar im internationalen Wettbewerb. Gegen den 1. FC Slovacko kam Schmid allerdings nur eine Minute zum Einsatz. Zwar stand der Stürmer auch im Bundesliga-Kader der Kölner, das Debüt steht aber noch aus. Der Stürmer sammelte in 30 Regionalliga-West Spielen 17 Torbeteiligungen und soll nun in der zweithöchsten niederländischen Liga bei Roda JC Kerkrade Spielpraxis sammeln.

Damit ist Schmid bereits der vierte FC-Spieler, der in diesem Sommer verliehen wird. Tim Lemperle und Jonas Urbig sollen in der 2. Bundesliga bei Greuther Fürth Spielpraxis sammeln, Marvin Obuz ist aktuell an den Drittligisten Rot-Weiss Essen ausgeliehen.

 

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Gute Nachrichten beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe verlängert beim FC

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Gute Nachrichten beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe verlängert beim FC

Es war bereits durchgesickert, jetzt hat es der FC offiziell bestätigt: Nach Davie Selke hat auch Marvin Schwäbe seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert.

Während sich Kölns Vakanzen noch weitestgehend im Bereich der Gerüchte und Spekulationen befinden, sorgt der FC bei einigen Leistungsträgern für Klarheit. Schon in der vergangenen Woche hatten es mehrere Medien berichtet, jetzt hat es der Verein offiziell bestätigt: Marvin Schwäbe hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. Der Kölner Keeper hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Es ist eine folgerichtige Verlängerung.

Marvin Schwäbe hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert
Bild: Herbert Bucco

Als Schwäbe vor zwei Jahren zum FC wechselte, ging er davon aus, die Rolle des Ersatzkeepers anzutreten, er wollte sich aber dem Zweikampf mit Timo Horn stellen. Nur wenige Monate später stand der heute 28-Jährige aber im Kölner Kasten. Horn hatte sich verletzt, fiel Monate aus. Den Platz zwischen den Pfosten gab Schwäbe nicht mehr her, überzeugte vor allem in der Vorsaison und hatte somit seinen Anteil an der Conference-League-Qualifikation. Auch in dieser Spielzeit war Schwäbe ein wichtiger Rückhalt seines Teams, der 28-Jährige leistete sich aber auch einige Patzer.

„Marvin ist für unser Spiel von großer Bedeutung. In der Defensive ist er ein sicherer Rückhalt für unsere Mannschaft, in der Offensive ein wichtiger Anker für unseren Spielaufbau. Seine gezeigten Leistungen und seine stetige Bereitschaft sich weiter zu verbessern, sprechen dabei für sich. Hinzu kommt seine hohe Identifikation mit dem FC und unserer Mannschaft. Für die Erreichung unserer weiteren sportlichen Entwicklungsziele kommt Marvin deshalb eine tragende Rolle zu, die wir mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung manifestieren“, sagt Sportdirektor Christian Keller.

Marvin Schwäbe ist wichtig für den FC

Wie wichtig Schwäbe für den FC ist, zeigt gool.ai. Das Online-Portal berechnet anhand von 15.000 bis 20.000 Daten die Marktwerte von mehr als 90.000 Profi-Fußballern. Das vollkommen objektiv und leistungsbasiert, jde Veränderung hat direkte Auswirkung auf den Marktwert. Gool berechnet den Marktwert von Schwäbe auf 3,6 Millionen Euro. Damit ist er der fünft wertvollste deutsche Torhüter. In der Bundesliga wird aktuell nur Manuel Neuer mit 6,64 Millionen Euro von den deutschen Torhütern besser bewertet. Dass der FC mit seinem Keeper nun verlängert hat, ist also mehr als verständlich.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatte der FC die Vertragsverlängerung von Stürmer Davie Selke bekannt gegeben. Nun folgt mit Marvin Schwäbe die nächste Säule der Kölner. „Für mich passt hier alles sehr gut zusammen. Der FC, die Stadt, unser Trainer-Team, unsere Mannschaft, unsere Fans – deswegen brauchte ich kaum Bedenkzeit für meine Entscheidung, meinen Vertrag hier zu verlängern. Es macht mich stolz, für den FC im Tor zu stehen. Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren weiterentwickelt und freue mich auch in Zukunft meine nächsten Schritte beim FC zu machen“, sagt Schwäbe. „Wir hatten als Mannschaft großartige Momente in der vergangenen Saison, vor allem das Erreichen der Conference League war etwas ganz Besonderes. Ich habe jedes Mal Gänsehaut, wenn ich bei Heimspielen vor der Südkurve stehe und ich hoffe, dass wir unseren Fans auch in der neuen Saison mit guten Leistungen etwas für ihre Unterstützung zurückgeben können.“

Schwäbe spielte im Jugendbereich für Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt. 2013 wechselte der Torhüter zur TSG Hoffenheim, wurde aber 2015 an den VfL Osnabrück, den Pokalgegner des FC, und anschließend zu Dynamo Dresden verliehen. Im Sommer 2018 zog es Schwäbe zu Bröndby IF. Mit dem Club wurde er dänischer Meister, bevor er 2021 zum FC wechselte. Insgesamt kommt Schwäbe auf 290 Profi-Pflichtspiele.

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Auch der 1. FC Heidenheim ist an Benedict Hollerbach interessiert

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
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Auch der 1. FC Heidenheim ist an Benedict Hollerbach interessiert

Noch Anfang Juni schoss Benedict Hollerbach Wehen Wiesbaden im Grunde im Alleingang in die zweite Liga. Der Angreifer wird aber wohl in der Bundesliga spielen. Ob für den FC, ist nun fraglich. Offenbar zeigt auch Heidenheim Interesse.

Wie der „Kicker“ berichtet, bekommt der FC im Buhlen um Benedict Hollerbach weitere Konkurrenz aus der Bundesliga. Demnach ist auch der 1. FC Heidenheim an Hollerbach interessiert.

Benedict Hollerbach jubelt nach einem Tor
Foto: picture alliance/dpa | Jörg Halisch

Das Fachmagazin hatte schon unter der Woche berichtet, dass der eigentlich geplante Deal mit dem Angreifer noch platzen könne. Als möglichen Grund nennt der „Kicker“ die Transfersperre, in der der FC wertvolle Zeit in Bezug auf die Verpflichtung verloren habe. In der Zwischenzeit hat sich die Marktlage um Hollerbach komplett verändert. Durch den Aufstieg hat sich der sonst auslaufende Vertrag automatisch verlängert, Hollerbach dürfte mit den guten Leistungen zum Saisonende den eigenen Wert noch in die Höhe getrieben haben. Laut „Kicker“ ist auch Heidenheim an einem flexiblen, variabel einsetzbaren Stürmer interessiert.

Noch in der vergangenen Woche hatte das Fachmagazin einen möglichen Tausch als Transferparameter in den Raum geworfen. Um wen es sich bei dem möglichen Tauschpartner handelt, nannte der „Kicker“ nicht. Zuletzt war Jonas Urbig mit Wehen Wiesbaden in Verbindung gebracht worden – allerdings als Leihe, da man in Köln große Stücke auf den Keeper hält und der 19-Jährige bei einem Zweitligisten wie in der Vorsaison Spielpraxis sammeln soll. Urbig war im Winter an Regensburg verliehen worden und hatte sich als Nummer eins durchgesetzt. Auch der VfL Osnabrück soll sein Interesse an dem Keeper bekundet haben. Zu den weiteren möglichen Wackelkandidaten im Kader gehören Nikola Soldo und nach der Verpflichtung von Luca Waldschmidt auch Sargis Adamyan sowie einige junge Spieler wie die Leih-Rückkehrer Marvin Obuz und Meiko Sponsel, die laut dem „Geissblog“ erst einmal bei der U21 zum Einsatz kommen sollen.

Hollerbach überzeugt mit hoher Torquote

Schon Anfang Juni hatte der „Kicker“ berichtet, dass Hollerbach beim FC ein Thema sein soll. Gespräche hätten demnach schon stattgefunden, der FC befände sich im Rennen um den Angreifer in der „Pole Position“. Nach dem 2:1-Erfolg im Relegations-Rückspiel gegen Bielefeld wollte der Angreifer das Interesse aus Köln noch nicht bestätigen. „Die Frage stellt sich bei mir aktuell nicht“, sagte der Doppel-Torschütze damals. „Ich hab jetzt Vertrag, der sich durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Ich werde jetzt die Zeit erst einmal genießen, erst einmal vom Fußball abschalten und dann werden wir sehen.“ Ein klares Dementi hört sich anders an.

Auch Wehen-Coach Markus Kauczinski wurde auf den möglichen Wechsel des 22-Jährigen nach Köln angesprochen. „Wenn er dort hingehen sollte, glaube ich, dass sie einen sehr sehr guten Fang gemacht haben“, sagte er mit einem breiten Grinsen bei Sat1 und deutete damit wohl den FC-Transfer an. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 465.900 Euro. Bei einem Wechsel zum FC würde der Marktwert um mehr als das Zehnfache steigen. Zu den Stärken des Angreifers werden vor allem die Tor- und Torschussquote sowie die progressiven Läufe aufgeführt.

104 Pflichtspiele für Wehen Wiesbaden

In den Spielen gegen die Arminia zeigte Hollerbach noch eine weitere Stärke. Sein enormes Tempo, mit dem er auch immer wieder das Eins-gegen-Eins suchte. Der Angreifer kam auf einen maximal Wert von 34,2 km/h. In der gesamten vergangenen Saison waren beim FC nur Linton Maina (34,8) und Dejan Ljubicic (34,7) schneller. „Wenn er erst einmal vor dem Mann ist, ist es brutal schwer gegen ihn. Weil er einfach einen schnellen Antritt und ein gewisses Durchsetzungsvermögen hat“, bescheinigt auch Kauczinski.

Der 22-Jährige wurde in Starnberg geboren. Mit acht Jahren wechselte Hollerbach zu den Junioren von 1860 München. Von 2014 bis 2019 durchlief der Angreifer die Juniorenmannschaften von Bayern München, anschließend wechselte er zum VfB Stuttgart. „Ich kann mich glücklich schätzen, in zwei der vielleicht besten Nachwuchsleistungszentren in Deutschland gespielt zu haben“, sagte Hollerbach einst dem DFB. Im Sommer 2020 folgte dann der Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden. Für den SV bestritt Hollerbach 104 Pflichtspiele (davon 5 im Hessenpokal) und erzielte 24 Tore, alleine 19 davon in der abgelaufenen Saison.

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Von der Regionalliga zur U21-EM: Der Aufstieg von Denis Huseinbasic

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Von der Regionalliga zur U21-EM: Der Aufstieg von Denis Huseinbasic

Im vergangenen Sommer spielte er noch das Endspiel im Hessenpokal, jetzt reist er mit der deutschen U21 zur EM: Der rasante Aufstieg von Denis Huseinbasic.

Mit einem verdienten 3:1-Erfolg über die Schweiz neigt sich das Trainingslager der U21 in Südtirol dem Ende zu. Genau drei Wochen nach dem Ende der Bundesliga-Spielzeit ist für Denis Huseinbasic noch keine Sommerpause in Sicht. Vor einem guten Jahr gewann der Mittelfeldspieler den Hessenpokal mit Kickers Offenbach, nun steht der Mittelfeldspieler vor seinem ersten großen Turner. Huseinbasic reist am Sonntag mit der deutschen U21 zur Europameisterschaft nach Rumänien und Georgien. Es ist es eine beeindruckende Entwicklung des Profis des 1. FC Köln: Der rasante Aufstieg von Denis Huseinbasic.

Bild: Herbert Bucco

Den 9. Oktober vergangenen Jahres wird Huseinbasic so schnell wohl nicht vergessen. Nach einer guten Stunde wurde der damals 20-Jährige gegen Borussia Mönchengladbach eingewechselt. Das fünfte Profi-Pflichtspiel, der dritte Bundesliga-Einsatz, das erste Derby. Zu diesem Zeitpunkt war die Begegnung wohl schon entschieden. Gladbach führte 3:1, Florian Kainz hatte Gelb-Rot gesehen und Dejan Ljubicic war bereits verletzt ausgewechselt worden – und doch hatte das Spiel für Huseinbasic noch ein absolutes Highlight parat. Der Youngster erzielte sein erstes Pflichtspiel-Tor für die Geißböcke, das die Niederlage allerdings nicht verhindern konnte.

Es wäre doch schön, wenn wir nicht nur eine Sternschnuppe haben.

Steffen Baumgart

Für Huseinbasic war es das erste Profi-Tor, für Christian Keller die Bestätigung seiner Einschätzung: der bisherige Regionalliga-Spieler hat das Zeug zum Bundesliga-Profi. Keller hatte den Youngster noch zu seiner Zeit bei Jahn Regensburg gescoutet. Zur Überraschung des Sportdirektors stand er auch in den Notizbüchern der Kölner Scouts. Die Verpflichtung war also nur noch Formsache, eine günstige dazu. 50.000 Euro soll der FC für den Mittelfeldmann bezahlt haben. Wie sich in der vergangenen Saison herausgestellt hat: ein Schnäppchen. Huseinbasic kommt in 24 Bundesliga-Einsätzen und 777 Spielminuten auf vier Treffer. Ein Jahr zuvor erzielte Huseinbasic in der Regionalliga ebenfalls vier Tore, allerdings bei 33 Einsätzen und 2850 Einsatzminuten.

Huseinbasic

Denis

16

Torschüsse

4

Tore

FC-Spieler-Ranking

Internationale Klubs an Huseinbasic interessiert

Eine beeindruckende Leistung. Und doch kam der Youngster gerade im finalen Saisondrittel nur noch als Joker zum Einsatz – nicht ohne Grund: „Der Junge kommt aus der Regionalliga. Und da wäre es doch schön, wenn wir nicht nur eine Sternschnuppe haben, sondern wenn das etwas länger dauert und wir ihn kontinuierlich so aufbauen, dass er ständiges Mitglied der Startelf ist“, sagte Steffen Baumgart. Ein mittelfristiges Ziel, denn aktuell ist die Konkurrenz für Huseinbasic im Mittelfeld groß. Zwar gibt es durch den Abschied von Ellyes Skhiri eine Lücke auf der Sechs, doch die Rolle passt nicht perfekt auf den Youngster und Keller sagte bereits, dass man noch einen erfahrenen defensiven Mittelfeldspieler verpflichten werde. Auf der Acht und oder Zehn hat Huseinbasic mit Dejan Ljubicic und Florian Kainz sowie dann wohl wieder Mark Uth und Luca Waldschmidt ebenfalls Großkaliber vor der Brust.

Dennoch gehört die Zukunft dem Youngster, genauso wie dem verletzten Jan Thielmann oder Eric Martel, den weiteren U21-Nationalspielern. „Sie sind sicherlich noch keine fertigen Bundesligaspieler. Sie können weitere Schritte nach vorne machen“, sagte Keller in der vergangenen Woche dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Tatsächlich hat Huseinbasic seinen Marktwert vervielfacht, ist laut der Online-Plattform gool.ai rund 2,5 Millionen Euro wert. Und der gebürtige Südhesse hat schon Begehrlichkeiten geweckt. Die „Bild“ berichtete im Frühling, dass die Glasgow Rangers genau wie die Celtics Interesse an dem 21-Jährigen haben.

Sollte Huseinbasic bei der EM im Juni einen ähnlichen rasanten Aufstieg erleben wie beim FC, werden sich noch ganz andere Klubs um den Youngster reißen. Am kommenden Donnerstag steht das erste Gruppenspiel gegen Israel auf dem Spielplan (18 Uhr).

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Weiterer Abgang beim 1. FC Köln: Tim Lemperle wird nach Fürth verliehen

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Weiterer Abgang beim 1. FC Köln: Tim Lemperle wird nach Fürth verliehen

Christian Keller hatte es bereits angedeutet – jetzt ist es amtlich: Tim Lemperle wird verliehen.

Tim Lemperle wird in der kommenden Saison für Greuther Fürth in der 2. Bundesliga auf Torejagd gehen. Das gab der FC am Freitagmittag bekannt. Tim Lemperle wird nach Fürth verliehen

Bild: Herbert Bucco

Im Februar hatte der Stürmer den Vertrag beim FC noch einmal bis 2025 verlängert, in dem Wissen er würde ausgeliehen werden. „Tim bringt extrem viel mit, um sich perspektivisch in der 1. Bundesliga durchsetzen und etablieren zu können. Um das zu realisieren, ist es für die Entwicklung von Tim wichtig, dass er deutlich mehr Spielzeit sammelt als wir es ihm momentan ermöglichen können. Die Leihe nach Fürth macht deshalb für alle Beteiligten Sinn, auch weil die SpVgg in Bezug auf Spielidee, verantwortliche Akteure, Umfeld und die gezielte Entwicklung junger Spieler ein sehr passfähiger Leihpartner ist“ sagte Christian Keller, der die Leihe schon in einer Medienrunde angekündigt hatte. „Wir müssen ihn jetzt unbedingt ans Spielen bringen“, hatte Keller gesagt.

In der vergangenen Spielzeit kam Lemperle nicht über zwölf Kurzeinsätze hinaus. Spätestens seit dem Transfer von Luca Waldschmidt war klar, dass er in dieser Saison beim FC ebenfalls nicht sonderlich viel Spielzeit erhalten würde. Das soll sich in Fürth ändern. „Ich hatte offene Gespräche mit unserem Trainer Steffen Baumgart und unserem Geschäftsführer Christian Keller. Ich möchte mich langfristig beim FC durchsetzen, brauche dafür aber kurzfristig mehr Spielzeit und glaube, dass mir das Leihgeschäft dabei helfen wird. Es gibt viele positive Beispiele von Spielern wie Salih Özcan, bei denen der Weg gut funktioniert hat. Greuther Fürth hat sich sehr um mich bemüht und die 2. Bundesliga hat ein hohes Niveau. Ich habe richtig Bock darauf, mir meine Spielzeiten in Fürth zu erarbeiten, um anschließend noch stärker zurückzukommen“, so Lemperle.

Lemperle seit 2017 beim FC

Tim Lemperle wurde am 5. Februar 2002 in Frankfurt am Main geboren. Der U21-Nationalspieler begann beim TuS Makkabi Frankfurt mit dem Fußballspielen, wechselte danach in den Nachwuchs des 1. FSV Mainz 05 und später zum FSV Frankfurt. Ab Sommer 2017 wurde Lemperle im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln ausgebildet. Im Mai 2020 unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag beim FC und wurde im letzten Spiel der Saison 2019/20 erstmals in der Bundesliga eingewechselt. Insgesamt kommt Lemperle bislang auf 26 Spiele in der Bundesliga und zwei Tore. Die Juniorennationalmannschaften des DFB durchlief der vielseitige Stürmer von der U17 bis zur U21. 

 â€žIch möchte in der neuen Saison so viel Spielpraxis wie möglich sammeln und der Spielvereinigung mit guten Leistungen helfen, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Dafür werde ich vom ersten Tag an alles geben“, erklärte Tim Lemperle bei seiner Vorstellung in Fürth. „Wir bemühen uns schon lange um Tim, denn wir sind überzeugt, dass er über ein sehr großes Potential verfügt. Wir freuen uns, dass wir ihn nach Fürth lotsen konnten, insbesondere weil auch viele andere an Tim interessiert waren“, so Fürths Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi.

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