Wie schon mehrfach in dieser Saison nahm Lukas Kwasniok auch am vergangenen Samstag mit seinen Einwechslungen wieder Einfluss auf das Spiel und damit auch auf das Ergebnis des 1. FC Köln: Die Breite des Kaders zahlt sich aus.
Mit Said El Mala, Denis Huseinbasic und Marius Bülter wechselte Lukas Kwasniok einmal mehr Gamechanger für den 1. FC Köln ein: Die Breite des Kaders zahlt sich weiterhin aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir! ![]()
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
So wirklich rund lief die Saison für Denis Huseinbasic nun wahrlich nicht. Mal ausgebootet, mal Startelf und ganz viel Bankplatz. Auch gegen den FC Augsburg kam der Mittelfeldspieler erst in der zweiten Halbzeit. Und auch wenn Huseinbasic später nicht auf dem Scorerboard auftauchte, hatte der Bosnier einen großen Anteil am Ausgleich und das zwei Minuten nach seiner Einwechslung. Der 24-Jährige eroberte stark den Ball, spielte weiter auf Marius Bülter, der wiederum Said El Mala schickte. Und der Rest war dann wieder eine El-Mala-Sache. Bemerkenswert: Alle drei maßgeblichen Protagonisten an dem Treffer befanden sich noch nicht lange auf dem Platz. Huseinbasic keine zwei Minuten, Bülter und El Mala eine gute Viertelstunde. Lukas Kwasniok hatte einmal mehr ein goldenes Händchen bewiesen, vor allem aber den Beweis geliefert, dass der FC in dieser Saison einen besonders breiten Kader hat.
Sieben Scorerpunkte durch Joker
In der vergangenen Spielzeit war die Bank noch das große Problem der Kölner. Unter Gerhard Struber gelangen den Jokern vier Treffer, insgesamt fünf Torbeteiligungen, inklusive Friedhelm Funkel waren es fünf Tore und zwei Assists. Auf eben jene sieben Scorerpunkte kommt der FC auch in dieser Spielzeit – nur eben schon nach dem siebten Spieltag. In der Vorsaison eins der schlechtesten Teams ist Köln in dieser Bundesliga-Saison bislang die Mannschaft mit dem größten Joker-Impact – vor Borussia Mönchengladbach mit fünf Torbeteiligungen. Es folgen dann erst große Mannschaften wie Borussia Dortmund oder Bayern München mit vier. Und auch im Pokal wechselte Kwasniok mit Ragnar Ache einen Gamechanger ein. Zumindest legte der Stürmer beide Kölner Tore durch Eric Martel und Isak Johannesson vor.
Der Kölner Coach hat seit seinem Amtsantritt immer wieder betont, wie wichtig ihm der breite Kader sei und welche Rolle dieser dann auch am Erfolg des FC spiele. „Unsere gute Bank hat uns heute ins Spiel zurückgebracht, weil wir da wieder sehr variabel Dinge verändern konnten“, sagte der Coach dann auch nach dem Augsburg-Duell. Die Breite des Kaders nutzt Kwasniok Woche für Woche. Der 44-Jährige gehört zu den fünf Trainern, die bislang immer ihr komplettes Wechselkontingent erschöpft haben. Das liegt zum Großteil sicherlich an den zwölf Neuverpflichtungen, die Thomas Kessler im Sommer getätigt hat. Immerhin gehört ein Großteil der neuen Akteure zum erweiterten Kreis der Stammspieler.
Auch in Paderborn bewies Kwasniok sein goldenes Händchen
Oder kommt eben von der Bank. Doch auch Lukas Kwasniok wird seinen Anteil an der guten Bilanz seiner Joker haben. Der Kölner Coach hat schon mehrfach in dieser Spielzeit bewiesen, dass er auch während des Spiels noch reagiert, den richtigen Schlüssel auch im Laufe der Partie findet. Und das scheint eben nicht nur an den Neuverpflichtungen zu liegen. Schließlich war der 44-Jährige auch in der Vorsaison in der 2. Bundesliga der König der Einwechslungen. Damals kam er beim SC Paderborn mit seinen Jokern auf 24 Scorerpunkte – ligabestwert. Einen Wert, den der Trainer wenn er so weitermacht in Köln toppen könnte. Bislang ist die Bank der Geißböcke jedenfalls eine Bank.
