Königstransfer und Shootingstar – So benoten wir die Offensive des 1. FC Köln in dieser Saison

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Königstransfer und Shootingstar – So benoten wir die Offensive des 1. FC Köln in dieser Saison

Nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga lieferten die Geißböcke eine eher durchwachsene Spielzeit ab. Dennoch ist das Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Saisonbenotung: So bewerten wird die Offensive des 1. FC Köln.

Die abgeschlossene Spielzeit hatte so manches Auf und Ab im Gepäck. Die Geißböcke starteten unerwartet stark in die Saison, ließen dann aber nach. Lukas Kwasniok musste seinen Platz als Chefcoach an seinen Co-Trainer René Wagner abgeben. Doch auch unter dem neuen Mann an der Seitenlinie lief es punktetechnisch nicht rund. Die FC-Profis in der Saison-Einzelkritik – Teil II: Mittelfeldspieler und Angriff.

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Durchwachsenes Mittelfeld

Erik Martel Einzelkritik, Note 3-

Eric Martel

Mit auslaufendem Vertrag startete Martel in die Saison. Er begann stark und unterstrich früh seinen Wert für die Mannschaft. Aufgrund der Verletzungsserie in der Innenverteidigung musste der Straubinger phasenweise genau auf diese Position ausweichen. Seine Auftritte wurden schwächer. Zusätzlich stagnierte seine spielerische Entwicklung.


Tom Krauß, Einzelkritik Note 2-

Tom Krauß

Auf nahezu jeder Position kam der 23-Jährige diese Saison zum Einsatz. Der Sommerneuzugang brauchte eine kurze Anlaufzeit. Nach dem ersten Saisondrittel entwickelte er sich aber zum Stammspieler und überzeugte mit guten Leistungen. Mit Knieschmerzen brachte er die letzten Wochen der Saison zu Ende, um den Klassenerhalt und somit auch seinen Verbleib zu sichern. Sein Kampfgeist macht definitiv Lust auf mehr.


Isak Johannesson Einzelkritik, Note 3-

Isak Johannesson

Vor der Saison wurde er von vielen Fans als Königstransfer gefeiert. Für rund 5,5 Millionen Euro holte der FC den Isländer vom Rivalen Fortuna Düsseldorf. Mit seinem emotionalen Last-Minute-Siegtor in Regensburg begann er vielversprechend. Zu Beginn des Winters bröckelte seine Form jedoch. Der Nationalspieler wurde immer häufiger auf die Bank gesetzt. Seit der Entlassung von Lukas Kwasniok gehörte er wieder zum Stammpersonal und kam auf 31 Einsätze in dieser Spielzeit.


Denis Huseinbasic Einzelkritik 5+

Denis Huseinbasic


Für den Bosnier hätte 2026 kaum frustrierender verlaufen können. In den ersten 16 Partien kam der 24-Jährige noch auf immerhin acht Startelfeinsätze. Nur dreimal blieb er ohne Einsatz. Seitdem stand er gerade einmal 73 Minuten auf dem Feld. In den letzten fünf Spielen wurde er dreimal nicht in den Spieltagskader berufen. Eine Trennung im Sommer ist wahrscheinlich.


Einzelkritik Chavez 4

Felipe Chávez

Im Winter wollte man für das Mittelfeldzentrum nachlegen und verpflichtete den Peruaner. Die Bayern-Leihgabe zeigte vielversprechende Ansätze, viel mehr jedoch nicht. Insgesamt kommt das Talent auf gerade einmal sieben Einsätze. Kein einziger davon in der Startelf. Beide Seiten werden sich sicherlich etwas mehr von der Leihe versprochen haben. Wie es im Sommer für ihn weitergeht, ist noch offen.


Einzelkritik Kainz 4

Florian Kainz

In seiner letzten Profisaison kam der Österreicher nur sporadisch zum Zug. Trotz seiner geringen Einsatzzeit konnte er dem FC immerhin zwei Torbeteiligungen beisteuern. Gegen den HSV traf er per Traumfreistoß zum 2:0 und bereitete das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach vor.


Jakub Kaminski Einzelkritik 1-

Jakub Kaminski

Der Königstransfer des 1. FC Köln. Er musste als absoluter Leistungsträger auf nahezu jeder Position spielen. Ein Garant für den Klassenerhalt, der nicht nur mit seinen beachtlichen zwölf Torbeteiligungen (sieben Tore, fünf Vorlagen) glänzte. Ein echter Gewinn für die Kölner sowohl sportlich als auch finanziell. Die Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro wird der FC ziehen. „Sky“ berichtete zuletzt von Anfragen in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Das entspricht der vereinbarten Ausstiegsklausel.


Von ernüchternd bis beflügelnd

Einzelkritik Linton Maina, Note 4

Linton Maina

Mit viel Rückenwind kam der Berliner aus der Aufstiegssaison. Dort gelangen ihm drei Tore und elf Vorlagen und er verlängerte seinen Vertrag. Zu seinem Pech hieß die Konkurrenz auf seiner Stammposition Jakub Kaminski und Said El Mala. Somit kam er teilweise auf ungewohnter Position als Schienenspieler zum Einsatz und konnte nur selten überzeugen. Nach dem Jahreswechsel bekam er das Vertrauen und durfte offensiv beginnen. Dieses zahlte er zurück und sammelte in vier Spielen jeden seiner drei Scorer. Nachdem ihn eine Verletzung ausbremste, kam er nicht mehr wirklich in Fahrt.


Marius Bülter Einzelkritik 4

Marius Bülter

Um die mangelnde Bundesligaerfahrung des Kaders auszugleichen, verpflichtete man Bülter von der TSG Hoffenheim. Mit vier Torbeteiligungen aus den ersten beiden Partien startete der 33-Jährige ideal in die Saison. Diese Bilanz konnte er jedoch nicht lange aufrechterhalten. Zwischen dem elften und dem 28. Spieltag gelang ihm keine einzige Torbeteiligung. In den letzten drei Spielen konnte er immerhin zwei Tore erzielen. Insgesamt kommt er auf fünf Treffer und vier Assists.


Jan Thielmann Einzelkritik, Note 4

Jan Thielmann

Den Saisonverlauf der diese Spielzeit beim 1. FC Köln typisch zu sein scheint, hat auch Thielmann vorzuweisen. Er begann mit drei Scorern aus den ersten vier Begegnungen. Die restliche Zeit sieht dagegen ziemlich mager aus, obwohl er häufig zum Stammpersonal gehörte. In den verbleibenden Spielen gelang ihm lediglich ein Treffer. Insgesamt also eine doch eher ernüchternde Saison.



Einzelkritik Waldschmidt 4+

Luca Waldschmidt

Der ehemalige Nationalspieler ist einer der wenigen für die diese Entwicklung nicht gilt. Zu Beginn der Saison spielte der 30-Jährige eine untergeordnete Rolle, obwohl er zu den besten Scorern der Geißböcke zählte. Mit einem Interview, in dem er seine Unzufriedenheit ausdrückte, sorgte er für Aufsehen. Der Trainerwechsel auf René Wagner beflügelte den 30-Jährigen. Er übernahm Verantwortung und sammelte in drei Spielen in Folge jeweils eine Torbeteiligung. Insgesamt kommt er auf eine solide Ausbeute von neun Scorern. Sein Problem bleibt nach wie vor die Konstanz über eine gesamte Saison.


Ragnar Ache Einzelkritik 2-

Ragnar Ache

Rund 4,5 Millionen Euro überwies der 1. FC Köln an den 1. FC Kaiserslautern und sicherte sich den Stürmer. Der 27-Jährige durchlebte einen sehr schwierigen Beginn in der Domstadt. Er kam häufig von der Bank und erzielte in der Hinrunde lediglich einen Treffer. Mit seinem Doppelpack gegen Mainz begann die Wende. Ache wurde essenzieller Stammspieler und durch seine physische Stärke als Wandspieler eine wichtige Säule im Kölner Aufbauspiel. Sein Fehlen in den letzten vier Saisonspielen fiel deutlich ins Gewicht. In seiner ersten Bundesligaspielzeit erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere vor.


Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Wenn ein 19-Jähriger in seiner ersten Bundesligasaison auf 13 Tore und fünf Vorlagen kommt, gibt es da wenig zu kritisieren. El Mala rettete dem FC diese Saison einige Punkte und trug einen maßgeblichen Anteil zum Klassenerhalt bei. Anfang November wurde er erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, auch wenn sein Debüt ausblieb. Das wird auch vorerst so bleiben, da Bundestrainer Julian Nagelsmann den Shootingstar nicht für die anstehende WM nominiert hat. Somit bleibt die absolute Krönung der Saison leider aus. Dennoch erwies sich El Mala als sportlicher und finanzieller Segen. Ein Verkauf im Sommer gilt als wahrscheinlich. Mit den angestrebten 50 Millionen Euro könnte sich der FC im Sommer enorm verstärken. Aufgrund der nicht immer konstanten Leistungen eigentlich einen 2+, die Entwicklung des Talents bringt aber einen Extrapunkt.

Es wurden lediglich die FC-Profis bewertet, die in dieser Saison mindestens zwei Mal für den FC aufgelaufen sind. Hier geht es zur Bewertung der Defensive.


Starker Rückhalt, überraschender Neuling – So benoten wir die Defensive des 1. FC Köln in dieser Saison

Abwehrspieler des 1. FC Köln. Wer bleibt? Wer geht?
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Starker Rückhalt, überraschender Neuling – So benoten wir die Defensive des 1. FC Köln in dieser Saison

Saisonziel erreicht, doch die letzten beiden Spiele haben keinen guten letzten Eindruck hinterlassen. Insgesamt blicken die Geißböcke auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Dementsprechend fällt auch die Einzelkritik aus. Saisonbenotung: So bewerten wird die Defensive des 1. FC Köln.

Eine Saison mit Höhen und Tiefen ist für den 1. FC Köln zu Ende gegangen. Der Start mit sieben Punkten aus drei Spielen war vielversprechend und ließ auf eine sorgenfreie Saison hoffen. Mit 14 Punkten nach neun Spielen stand der FC auf Platz sieben. Acht sieglose Spiele in Serie brachten erstmals die Trainerfrage auf. Letztlich musste Lukas Kwasniok nach nur zwei Siegen aus 18 Spielen seinen Posten räumen. René Wagner übernahm auf Platz 15 und hielt schlussendlich die Klasse. Die Spielzeit brachte viele Überraschungen, aber auch Hoffnungsträger, Enttäuschungen und einige überraschende Wendungen mit sich. Einige Personalien, die für reichlich Gesprächsstoff sorgten. Die FC-Profis in der Saison-Einzelkritik – Teil I: Torhüter und Verteidiger

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Schwache Defensive

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Wie schon in den vergangenen Jahren erwies sich Marvin Schwäbe als wichtiger Rückhalt im Kölner Tor. Der 30-Jährige sicherte dem FC ein ums andere Mal wichtige Punkte. Seine zahlreichen Paraden bei den 1:0-Siegen gegen die TSG Hoffenheim und den VfL Wolfsburg sind dafür perfekte Belege. Natürlich gab es auch Patzer – beispielsweise gegen St. Pauli, als der Kapitän bitter wegrutschte und somit den Sieg verspielte. Dennoch war Schwäbe eine essenzielle Säule für den Kölner Klassenerhalt.


Einzelkritik Ron-Robert Zieler, Note 3

Ron-Robert Zieler

Nach dem Abgang von Phillip Pentke suchte der FC im Sommer einen neuen Backup für Marvin Schwäbe. Die Wahl fiel auf Ron-Robert Zieler. Der Weltmeister von 2014 wurde als klare Nummer zwei geholt, bekam aber die Pokalspiele. Beim Last-Minute-Sieg in Regensburg musste der 37-Jährige einmal hinter sich greifen, gegen die Bayern viermal. Bei den Gegentoren war der gebürtige Kölner größtenteils chancenlos. Akzeptierte seine Rolle ohne Probleme und gilt als Leader in der Mannschaft.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Mit der Verpflichtung des Dänen mit US-Pass erhoffte sich Lukas Kwasniok auch Offensivgefahr. Zu Beginn der Saison schien diese Rechnung auch aufzugehen. Lund stand stabil in der Defensive und schaltete sich regelmäßig offensiv ein. Doch mit der Zeit häuften sich die Fehler beim US-Amerikaner. Besonders schmerzhaft war die Leistung im Derby in Gladbach. Dort verschuldete er unter anderem zwei Elfmeter. Auch der Ertrag in der Offensive blieb zunehmend aus. Zum Schluss stehen nach 33 Ligaspielen gerade einmal zwei Assists zu Buche.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Nach dem Ausfall von Timo Hübers, mussten andere Spieler eingreifen. Unter anderem kam Cenk Özkacar zu mehr Einsätzen, wusste zunächst jedoch nicht zu überzeugen. So wurde sogar über einen Abbruch der Leihe spekuliert. Nach der Winterpause spielte sich Özkacar fest in die Startelf und zeigte immer stärkere Leistungen. In der Rückrunde spielte er in 15 der 17 Spiele von Beginn an.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik, Note 2

Jahmai Simpson-Pusey

Im Winter überraschte der FC mit der Verpflichtung des jungen Innenverteidigers. Bereits nach den ersten Spielen wunderten sich die Fans jedoch, warum dieser Spieler bei Celtic Glasgow gar nicht zum Zug kam. Simpson-Pusey glänzte mit hervorragendem Aufbauspiel und sah durch sein starkes Stellungsspiel aus wie ein routinierter Innenverteidiger. Der 20-Jährige entwickelte sich zum Stammspieler und Leistungsträger.


Einzelkritik Joel Schmied, Note 3-

Joel Schmied

Nach einer starken Vorbereitung erhielt der Abwehrspieler zu Saisonbeginn das Vertrauen von Lukas Kwasniok. Mit guten Leistungen spielte sich der Schweizer, in der Startelf fest. In den Folgewochen wirkte er ähnlich wie die gesamte Kette zunehmend instabiler und musste kurz danach aufgrund einer Oberschenkelverletzung aussetzen. Nur zwei Spiele nach seiner Rückkehr verletzte sich der Innenverteidiger erneut und kam nur noch in den letzten drei Saisonspielen zum Einsatz. Seine starken Auftritte aus den ersten Wochen der Saison konnte er dabei nur selten bestätigen.


Einzelkritik Sebulonsen 3

Sebastian Sebulonsen

Rund 2,5 Millionen Euro überwies der FC an Bröndby und sicherte sich die Dienste von Sebastian Sebulonsen. Mit seiner Physis und Dynamik sollte er die rechte Schiene der Kölner beackern. Auch er startete gut in die Saison und spielte sich in der Startelf fest. Aufgrund der Verletzungssorgen in der Defensive, musste der Norweger immer häufiger als Innenverteidiger starten. Selbst auf dieser Position machte er einen guten Job und wirkte nur selten überfordert. Dadurch büßte er im Umkehrschluss aber an Offensivoutput ein und konnte keine einzige Torbeteiligung beisteuern.


Verletzungen und Routiniers

Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Die Erwartungen waren hoch nachdem der 1. FC Köln rund acht Millionen Euro an Middlesbrough für den Niederländer überwies. Doch van den Berg wurde dieser Erwartungshaltung nur bedingt gerecht. Der Saisonverlauf des jungen Niederländers ähnelt dem von Joel Schmied sehr. Auch er wurde früh von einer Verletzung ausgebremst. Nach seiner Rückkehr fand er nicht wirklich in die Spur und wirkte in Teilen unsicher wie bei seiner Roten Karte gegen Union Berlin. Insgesamt wird man sich, gerade aufgrund der Ablösesumme, sicherlich mehr von dem Neuzugang erhofft haben. Dennoch sollte man im Kopf behalten, dass Van den Berg mit seinen 21 Jahren bereits sehr spannende Anlagen mitbringt und besitzt sicherlich noch Steigerungspotenzial


Dominique Heintz Einzelkritik 3

Dominique Heintz

In seiner letzten Saison für den 1. FC Köln sammelte Dominique Heintz nochmal neun Einsätze und konnte sich am 33. Spieltag gegen Heidenheim vor heimischem Publikum verabschieden. Die Leistungen waren durchweg solide. Wenn gebraucht wurde, war er da. Daher nur ein kurzer Satz: Danke für alles, Heintzi!


Alessio Castro-Montes, Einzelkritik 3

Alessio Castro-Montes

Am Deadline-Day der Sommertransferphase reagierte man auf die Unterbesetzung der Schienen und verpflichtete einen Mann für beide Seiten. So richtig wollte Castro-Montes aber nicht in Fahrt kommen. Bis zum Jahreswechsel kam der 29-Jährige auf gerade einmal vier Einsätze und konnte nicht überzeugen. Nach der Winterpause wirkte der Sommerneuzugang wie ein anderer Spieler. Plötzlich glänzte er durch Flankengefahr und bereitete in zwei Partien drei Tore vor. Nach einer Verletzungspause von mehreren Wochen traf der Belgier direkt bei seinem Comeback in Frankfurt zum 2:2-Endstand.



Timo Hübers Einzelkritik, Note 3

Timo Hübers

Für Timo Hübers hätte die Saison kaum bitterer laufen können. Kurz vor Spielende zog sich der 29-Jährige beim Auswärtsspiel in Dortmund eine schwere Knieverletzung zu und fiel für die restliche Saison aus. Zuvor war Hübers klar der beste Kölner Innenverteidiger und hielt die Defensive zusammen. Als Zeichen des Vertrauens ihn wurde sein auslaufender Vertrag trotz Verletzung um ein Jahr verlängert.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die in dieser Saison mindestens zwei Mal für den FC aufgelaufen sind. Die defensiven Mittelfeldspieler werden im zweiten Teil benotet.


Eine Zwei, drei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

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Eine Zwei, drei Fünfen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

So wirklich groß dürften die Hoffnungen auf Punkte in München nicht gewesen sein. Doch die Niederlage beim FCB war deutlich und dennoch in der Höhe absolut verdient. Und das spiegelt sich auch in den Noten der Geißböcke wider: Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim FC Bayern München.

Mit einer deutlichen 1:5-Pleite kehren die Kölner aus München heim – und das durchaus verdient. Gegen den Rekordmeister hatten die Kölner wenig entgegenzusetzen.

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Schwache Defensive

Einzelkritik Marvin Schwäbe 3-

Marvin Schwäbe

Bitterer Nachmittag für den Kapitän. War bei allen fünf Gegentreffern machtlos. Verhinderte mehrfach einen noch höheren Rückstand seiner Mannschaft. Leistete sich besonders in der Anfangsphase aber auch ein paar leichte Abspielfehler ins Seiten-Aus.


Einzelkritik Kristoffer Lund 5

Kristoffer Lund

Kein guter Auftritt des US-Amerikaners. Ließ seinem Gegenspieler vor dem 0:1 und 1:3 zu viel Platz auf der Außenbahn und ermöglichte so die Hereingabe auf den jeweiligen Torschützen. Konnte nach vorn kaum Akzente setzen. Bei seinem einzigen Vorstoß in die Spitze hart von Konrad Laimer gefoult. Kam beim 1:5 im Duell mit Nicolas Jackson zu spät. Verhinderte mit einer klasse Grätsche gegen Olise kurz vor Schluss immerhin das 1:6.


Einzelkritik Cenk Özkacar 4-

Cenk Özkacar

Übernahm wie in den Vorwochen die Position des linken Innenverteidigers in der Dreierkette. Leistete sich in der ersten Halbzeit einen leichten Abspielfehler, der am Ende jedoch unbestraft blieb. Kam gegen die Offensivstärke der Bayern an seine Grenzen.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik 3

Jahmai Simpson-Pusey

War der Beste der drei Innenverteidiger. Leistete sich sowohl im Spielaufbau als auch im Stellungsspiel nur kleinere Fehler. War in den direkten Duellen gut am Gegner und rettete ein paar Mal in höchster Not.


Einzelkritik Joel Schmied 5+

Joel Schmied

Stand nach dem Startelf-Comeback gegen Heidenheim wieder in der Startelf. Wirkte noch nicht vollständig im Rhythmus und war oft einen Schritt zu spät. War von den drei Innenverteidigern der schwächste. Stand beim 0:1 zu weit von Kane weg und ermöglichte dem Engländer so den ersten Treffer. Wurde zur Halbzeit von Trainer René Wagner ausgewechselt.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4-

Sebastian Sebulonsen

Sah gegen Diaz immer wieder schlecht aus und ließ den Kolumbianer Wiederholt in den Kölner Strafraum eindringen. Leistete sich im eigenen Spielaufbau öfter kleine Abspielfehler. Hätte bei seiner einzigen Offensivaktion nach der Pause auf 2:3 stellen können, wenn nicht müssen. Scheiterte mit seinem Schuss jedoch an Jonathan Tah.


Überwiegend schwache Leistungen

Einzelkritik Eric Martel 5

Eric Martel

Wurde als alleinige Sechs aufgeboten. War im Mittelfeld gegen Kimmich und Goretzka ohne Chance. Legte Musiala und verursachte damit den Freistoß zum 0:2. Sah auch bei den Zweikämpfen vor dem 0:1 und dem 1:3 nicht wirklich gut aus. Ließ sich immer wieder in die eigene Abwehrreihe fallen. Ermöglichte Karl mit einer verunglückten Klärungsaktion fast das 1:4.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<



Einzelkritik Jakub Kaminski 4-

Jakub Kaminski

Blieb offensiv blass und war eigentlich nur mit Verteidigen beschäftigt. Verlor vor dem 0:1 das entscheidende Duell gegen Kimmich, stand beim 1:3 viel zu weit von Bischof entfernt. Blieb bei Ballgewinnen immer am Gegenspieler hängen und vertändelte so die ein oder andere Torchance. Seine einzig gute Offensivaktion führte fast zum 2:3 durch Sebulonsen.


Einzelkritik Castro-Montes 4-

Alessio Castro-Montes

Wurde von Trainer Rene Wagner heute offensiver aufgestellt. Kam über seine gesamte Spielzeit auf keine gelungene Offensivaktion und musste wie die gesamte Mannschaft nur Defensivarbeit betreiben. Hatte gemeinsam mit Lund große Probleme gegen Konrad Laimer und Lennart Karl.


Marius Bülter

Holte nach einer guten Aktion zu Beginn die erste Ecke der Partie heraus. Ermöglichte Kane durch sein Wegdrehen aus der Mauer beim 2:0 den zweiten Treffer. Blieb im Anschluss ohne weitere nennenswerte Aktion.


Einzelkritik Said El Mala 2

Said El Mala

Der Youngster war der beste Kölner auf dem Platz. Kam als Spitze und musste einiges an Laufarbeit verrichten. Blieb nach einer guten Balleroberung im Mittelfeld und einem Sprint über fast den halben Platz souverän vor Neuer und erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kölner. Musste in der zweiten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden.


Einzelkritik Linton Maina, Note 4-

Linton Maina

Kam zur Halbzeit für Joel Schmied in die Partie. Hatte bereits wenige Minuten nach seiner Einwechslung einen guten Abschluss, der knapp links am Pfosten vorbeiging. In der Folge blieb Maina harmlos. Hätte gegen Mitte der zweiten Halbzeit nach einem schnellen Gegenstoß El Mala in Szene setzen können, blieb aber an einem Bayern-Spieler hängen.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Nur zwei Spieler überzeugen, ansonsten eher schwache Leistungen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Heidenheim

1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim
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Nur zwei Spieler überzeugen, ansonsten eher schwache Leistungen – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Heidenheim

Der FC hatte sich gegen den 1. FC Heidenheim viel vorgenommen. Davon gehalten haben die Kölner wenig. Das zeigt sich auch in der Spielerbenotung. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim.

Der 1. FC Köln unterliegt am Samstagnachmittag dem 1. FC Heidenheim. Während sich große Teile der Fußball-Fans nun auf ein packendes Finale im Tabellenkeller freuen, herrscht in Köln Enttäuschung.

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Schwächen in der Defensive

Einzelkritik Marvin Schwäbe, Note 3

Marvin Schwäbe

Erlebte eine harte erste Halbzeit: zwei Gegentore bei zwei Torschüssen. War aber bei sämtlichen Gegentoren machtlos. Zeigte kurz vor der Pause gegen Pieringer eine starke Parade und hielt den FC mit weiteren wichtigen Rettungsaktionen im Spiel. War im Aufbau sehr stark eingebunden. Wenn eine fehlende Zuordnung im Sechzehner nicht auf eine fehlende Kommunikation des Torhüters zurückzuführen ist, eine solide Leistung – trotz der drei Gegentore.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Der Kölner Pechvogel zum Heidenheimer 1:2. Rettete ins eigene Netz und verlor auch vor dem 1:3 ein entscheidendes Duell an der Seitenlinie. War im Aufbauspiel erstaunlich offensiv unterwegs, blieb mit seinen Abschlüssen aus der Distanz aber erneut ohne echte Gefahr. Wirkte in vielen Aktionen überhastet, aber engagiert. Hatte die meisten Sprints der Kölner zu verzeichnen.


Cenk Özkacar Einzelkritik 5+

Cenk Özkacar

Erlebte einen gebrauchten Tag. Leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass durchs Zentrum selbst ein und war auch in der Folge beim Gegentor nicht eng genug am Heidenheimer Torschützen. Wirkte über die gesamte Partie ungewohnt unsicher und nicht wirklich präsent. Zudem verlor der eigentlich ziemlich formstarke Innenverteidiger viele direkte Duelle auf letzter Linie. Auch am zwischenzeitlichen 1:2 fehlte ihm im letzten Moment der Zugriff: Ein Auftritt zum Vergessen.


Einzelkritik Joel Schmied Note 3

Joel Schmied

Rückte nach dem kurzfristigen Ausfall von Jamai Simpson-Pusey überraschend in die Startelf und machte seine Sache ordentlich. Glänzte vor allem mit seiner Kopfballstärke- auch in Offensivaktionen. Schaltete sich gegen tief stehende Heidenheimer immer wieder mit mutigen Dribblings ins Aufbauspiel ein.


Einzelkritik Sebulonsen 3

Sebastian Sebulonsen

Griff über die rechte Seite im Wechselspiel mit Maina immer wieder aktiv ins Offensivspiel ein und hatte auffällig viele Aktionen im letzten Drittel. War insgesamt, auch dem System geschuldet, sehr offensiv ausgerichtet, wodurch hinter ihm allerdings immer wieder Lücken entstanden, die Heidenheim für Konter nutzte. Übernahm nach der Auswechslung von Schmied phasenweise die Position des rechten Innenverteidigers, löste die Aufgabe unauffällig.


Nicht viele Lichtblicke

Tom Krauß, Einzelkritik Note 2-

Tom Krauß

Bereitete mit einem starken Schnittstellenpass auf Bülter den wichtigen Treffer zum 1:1 vor und schaltete sich insgesamt deutlich offensiver ein als gewohnt. Ackerte gut gegen den Ball, gewann viele Zweikämpfe und ließ seinen Gegenspielern nur wenig Raum zum Aufdrehen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Einzelkritik Isak Johannesson, Note 4-

Isak Johannesson

Hat die Rolle von Eric Martel übernommen und das statistisch mehr als solide: beste Pass- und Laufquote der Kölner. Übernahm den defensiveren Part im Mittelfeld, ließ sich im Aufbauspiel immer wieder zentral in die Dreierkette fallen und gab dem Kölner Spiel Struktur. Legte aber Ibrahimovic beim Klären das 1:2 auf und hatte Schöppner beim 1:3 nicht im Blick.


Einzelkritik Jakub Kaminski , Note 4+

Jakub Kaminski

Gerade in der Anfangsphase häufig in der Rolle als klare Zehn, trieb das Kölner Spiel mit viel Tempo immer wieder nach vorne. War durch seine ständige Rotation fast immer anspielbar. Leitete mit einem starken Dribbling samt Hereingabe beinahe die zwischenzeitliche Führung ein. Blieb trotz all seiner Aktivität im letzten Drittel aber ohne den entscheidenden Ertrag – Kein Torschuss, kein Assist.


Einzelkritik Linton Maina, Note 4-

Linton Maina

Tat sich meist schwer, war im Dribbling wie in den Anschlussaktionen etwas unglücklich und blieb lange unauffällig. Kam mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie, seine Hereingaben waren aber eher fahrig. Seine auffälligste Aktion war eine defensive – und das sagt viel aus.


Einzelkritik Marius Bülter 2-

Marius Bülter

Der einzige Torschütze der Kölner. Setzte sich beim Treffer stark zwischen den Ketten ab und vollendete wuchtig zum wichtigen 1:1 aus schwierigem Winkel. War mit ungewohnt vielen Ballaktionen häufig ins Offensivspiel eingebunden, holte sich viele Bälle ab und machte diese immer wieder gut fest. Hatte vor der Pause sogar gleich zweimal das 2:2 auf dem Fuß (Kopf), tauchte nach dem Seitenwechsel aber zunehmend ab und blieb in vielen Aktionen unglücklich.


Said El Mala Einzelkritik 4-

Said El Mala

Fand kaum ins Spiel, auch weil Heidenheim ihn früh konsequent doppelte und gleich mehrere Gegenspieler im ersten Kontakt um ihn herum positionierte, sodass er gar nicht in seine Eins-gegen-Eins-Aktionen zünden konnte. Verpasste in der Anfangsphase eine große Chance und blieb offensiv insgesamt erstaunlich blass – der erste eigene Abschluss ließ bis in die zweite Halbzeit auf sich warten. Arbeitete gegen den Ball zwar engagiert, konnte offensiv aber kaum Akzente setzen.


Luca Waldschmidt Einzelkritik, Note 3

Luca Waldschmidt

Kam in einer undankbar wilden Phase ins Spiel (58.), suchte sofort immer wieder den Abschluss aus jeder Entfernung, blieb mit seinen Torschüssen aber insgesamt zu ungefährlich. Wollte in vielen Situationen zu viel selbst lösen. Gegen den Ball fehlte ihm zudem in direkten Duellen häufig die letzte Konsequenz. Insgesamt zwar engagiert, aber ehr unglücklich in der Entscheidungsfindung.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Drei Zweien, aber auch viel Durchschnitt – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Union Berlin

Tom Krauß im Zweikampf
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Drei Zweien, aber auch viel Durchschnitt – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Union Berlin

Viel hat nicht gefehlt und der FC hätte einen sehr großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Am Ende gab es ein 2:2. Doch die Ausgangslage ist nach wie vor keine schlechte. Überzeugen konnten nicht alle Spieler. Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei Union Berlin.

Auch, wenn der FC zwei Punkte liegengelassen hat, die Situation ist nach wie vor eine gute. Je nach Ausgang der Spiele der Konkurrenz kann der Rest der Saison entspannter angegangen werden. Dennoch sorgte das Remis für eine enttäuschte Stimmung.

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Einzelkritik Marvin Schwäbe, Note 3

Marvin Schwäbe

Zunächst ohne Arbeit, brachte dann mit einem haarsträubenden Fehler Burke und der Kemlein ins Spiel. Die Unaufmerksamkeit blieb mit Glück ohne Folgen. War bei den Gegentoren machtlos.


Einzelkritik Kristoffer Lund 3

Kristoffer Lund

Hatte einen schweren Stand auf der linken Abwehrseite, vor allem gegen den agilen Schäfer. Einmal mehr nicht immer sicher am Ball.


Cenk Özkacar Einzellkritik 3+

Cenk Özkacar

Wieder ein sehr routinierter Auftritt des Türken, der sich mit Nachdruck festspielt. Gewann starke 75 Prozent seiner Zweikämpfe und überzeugte auch im Spielaufbau.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik, Note 2

Jahmai Simpson-Pusey

Bekam früh gleich zwei Mal die Körperhärte von Ansah brutal zu spüren. Holte sich das Selbstvertrauen aber schnell zurück. Kam alleine in den ersten zehn Minuten auf 20 Pässe, die alle ankamen. Am Ende wurden es gute 50. Im Spielaufbau beeindruckend souverän und auch in den Luftzweikämpfen gut.


Einzelkritik Sebulonsen 3

Sebastian Sebulonsen

Erst unauffällig, stand dann gleich mehrfach gegen Rothe bei Flanken unglücklich. Fing noch vor dem Seitenwechsel einen Konter in höchster Not ab. Einmal mehr eine insgesamt solide Leistung – nicht mehr und nicht weniger.



Nicht alle überzeugen

Eric Martel

Stopfte viele Lücken und gewann im Schnitt drei von vier Zweikämpfen. Holte sich mit einem Stempel die zehnte Gelbe Karte ab und fehlt beim letzten Heimspiel der Geißböcke, vielleicht dem letzten Auftritt in Köln.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Einzelkritik Tom Krauss 3+

Tom Krauß

Spielte für den gesperrten Johannesson. Führte die meisten Kölner Zweikämpfe, von denen er die meisten auch gewann. War gewohnt leidenschaftlich und willensstark, ohne das Spiel zu leiten.


Einzelkritik Jakub Kaminski, Note 3

Jakub Kaminski

War über den Pass von Waldschmidt in der Anfangsphase noch überrascht. Dann richtig auf Zack, als er El Mala vor der Führung wegschickte und diese selbst einleitete. Hätte vor der Halbzeit erhöhen können, doch Klaus rettete stark, hätte nach der Halbzeit erhöhen können, kam einen Schritt zu spät. Erstaunlich früh vom Platz.


Einzelkritik Luca Waldschmidt, Note 2-

Luca Waldschmidt

Begann zum ersten Mal seit mehr als zwei Monaten in der Startelf. Seine erste Aktion – ein langer Ball auf Kaminski – ging in Richtung Traumpass. Dann mit einem cleveren Assist vor der Kölner Führung. Auch sein zweiter Traumball auf Kaminski fand kein glückliches Ende. Extrem laufstark, viele Ballkontakte. Gutes Spiel.


Marius Bülter Einzelkritik 3

Marius Bülter

Fand lange gar nicht statt. Sein elfter Ballkontakt war dann schon ein besonders schöner zur Kölner Führung, der zehnte hatte den Treffer mit einem tollen langen Ball auf (eigentlich den im Abseits stehenden El Mala) Kaminski eingeleitet. Arbeitete stark in der Defensive, setzte aber auch weiterhin wenig im Angriff um.


Einzelkritik Said El Mala 2

Said El Mala

Ließ seine Qualität das erste Mal nach 20 Minuten aufblitzen, als er von der linken Seite in die Box zog, den Ball aber über das Tor jagte. Legte Kaminski gleich zwei große Chancen auf, die dieser vergab. Spielte Lunds Vorarbeit trocken ins lange Ecke. Ging nach 70 Minuten vom Platz.


Einzelkritik Felipe Chavez, Note 3+

Felipe Chávez

Kam nach einer guten Stunde. Technisch wirklich eine Augenweide, stark am Ball.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Eine Zwei, eine Fünf – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

Zweikampf in Duell des 1. FC Köln gegen Leverkusen
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Eine Zwei, eine Fünf – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

Mit einem so guten Auftritt gegen die Werkself hatte im Vorfeld wohl kaum einer gerechnet. Denn der FC hielt mit der Mannschaft von Kaspar Hjulmand mit, war zeitweise sogar die stärkere Mannschaft. Eingebracht hat es den Geißböcken allerdings nichts: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen.

Das Team von Coach René Wagner startete stark ins Duell mit dem Nachbarn aus Leverkusen und kam im Spielverlauf zu etlichen Torchancen. Verwandeln konnten die Kölner allerdings nur einen Treffer. So gab es am Ende eine bittere 1:2-Niederlage für die Geißböcke.

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Durchwachsene Leistungen der Defensive

Einzelkritik Marvin Schwäbe, Note 3

Marvin Schwäbe

Das Geburtstagskind zeigte gegen Leverkusen seine ganze Routine. War beim Elfmeter zwar in der richtigen Ecke und noch dran, konnte den Ball aber nicht entscheidend abwehren. Beim 0:2 dann chancenlos.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Wurde gegen Leverkusens Ibrahim Maza permanent defensiv gefordert, gerade im direkten Laufduell – spulte folgerichtig mit 23 Sprints die meisten der Kölner ab. Klärte mehrfach auch mit wichtigen Grätschen an der Linie. Seine Zweikampfquote mit 46 Prozent ließ jedoch noch Luft nach oben. Blieb offensiv erneut zu unauffällig und setzte kaum Akzente. Wurde in der 72. Minute ausgewechselt.


Einzelkritik Cenk Özkacar, Note 3-

Cenk Özkacar

Hielt mit der Viererkette lange stark gegen die Leverkusener stand und überzeugte einmal mehr mit guter Präsenz in der Luft. In Kombination mit Simpson-Pusey wirkte der Innenverteidiger über weite Strecken stabil und gut abgestimmt. Beim 0:2 fehlte dann allerdings die Zweikampfhärte zu Torschütze Patrik Schick, der dadurch nahezu ungehindert einschieben konnte.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik, Note 2

Jahmai Simpson-Pusey

Brachte wie gewohnt Stabilität in die Kölner Hintermannschaft und agierte in brenzlichen Situationen abgeklärt-  mit vielen richtigen Entscheidungen und starkem Timing. Spielte einen herausragenden langen Pass auf El Mala. An beiden Gegentoren ohne entscheidende Mitschuld. Fiel als Innenverteidiger wieder einmal eher nicht auf – in erster Linie ein beruhigendes Zeichen.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Zeigte einen aktiven Auftritt über die rechte Seite und schaltete sich im Zusammenspiel mit Maina immer wieder offensiv mit gefährlichen Hereingaben in den Strafraum mit ein. Bewies in den Zweikämpfen ein gutes Timing beim Grätschen. Bitter: Beim 0:2 schaltete er beim Konter zu spät um und verlor das entscheidende Laufduell. Rückte nach der Pause im Wechselspiel mit Thielmann zeitweise sogar auf die rechte Schiene vor und kam in sogar selbst zu einem Abschluss (76.). Versuchte sich im ersten Abschnitt auch mit einem Freistoß.



Zahlreiche Chancen, wenig Tore

Eric Martel Einzelkritik, Note 4-

Eric Martel

Übernahm zunächst den defensiveren Part auf der sechser Position, musste viele Laufduelle auf letzter Linie führen und rettete in höchster Not (38.). Wirkte im Aufbauspiel dagegen teils gedanklich zu langsam und traf Entscheidungen im letzten Drittel oft einen Tick zu spät. So hätte Schick nach einem katastrophalen Fehlpass treffen müssen. Hatte den Führungstreffer aus guter Reichweite auf dem Fuß (29.). Kassierte einen fragwürdigen Elfmeter wegen eines vermeintlichen Handspiels, der den Gästen das erste Tor einbrachte. War auch in der Verteidigung vor dem 0:2 zu passiv.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Einzelkritik Isak Johannesson, Note 4

Isak Johannesson

Fügte sich zunächst mit einem schicken steilen Pass und einer Flanke ein, tauchte offensiv zunehmend ab. Ärgerte sich, dass El Mala ihn bei seinem Pfostenschuss einfach nicht im Rückraum sehen wollte. Spulte bis zu seiner Auswechslung die meisten Kilometer ab. Den großen Effekt hatte er auf das Kölner Spiel wieder einmal nicht. Das gilt auch für nächste Woche. Denn Johannesson sah seinen fünften Karton.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Wieder extrem emsig. Eroberte in den Anfangsminuten stark den Ball, zog zu hastig ab. War wieder unfassbar viel mit Tempo unterwegs. Hatte den Ausgleich auf dem Fuß, schloss aber zu zentral ab. Besonders bitter: Im direkten Gegenzug fiel das 0:2.


Einzelkritik Linton Maina, Note 4-

Linton Maina

Kam für Thielmann in die Startelf, um für Tempo zu sorgen. Setzte sich das erste Mal mit einem starken Steilpass auf El Mala in Szene, der im entscheidenden Moment bedrängt wurde. Leitete eine ähnliche Chance für Kaminski ein. Hatte sonst wenig Zugriff. Nach einer Stunde war Schluss.


Marius Bülter Einzelkritik 5

Marius Bülter

Stand das erste Mal seit Februar wieder in der Anfangsformation. Allerdings auf einer Außenposition. Arbeitete viel mit zurück, machte seine Meter, blieb aber in der Offensive ohne entscheidende Situationen. Verließ nach einer Stunde den Platz.


Said El Mala Einzelkritik, Note 3-

Said El Mala

War früh das erste Mal durch, vergab dann aber bedrängt deutlich. Den zweiten Versuch musste Blaswich dann schon mit einer starken Parade entschärfen. Der Keeper verhinderte auch beim dritten Versuch den Rückstand, beim vierten war es der Pfosten. Da aber wäre ein Pass auf Johannesson die bessere Variante gewesen. Hatte dann aber maßgeblich an der Vorarbeit zu Waldschmidts Anschlusstreffer Anteil.


Jan Thielmann Einzelkritik, Note 4

Jan Thielmann

Kam nach einer Stunde. War aber zunächst gar nicht zu sehen. Brachte eine Flanke auf Waldschmidt, der zu wenig Druck hinter den Ball bekam.


Alessio Castro-Montes Einzelkritik 4

Alessio Castro-Montes

Sollte für Maina die Außenbahn beackern. Sorgte für Druck und initiierte gleich mehrere Angriffe. Hätte dem FC gegen Ende der Spielzeit mit dem Kopf fast noch einen Punkt beschert.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Eine Fünf, zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Marius Bülter im Duell gegen St. Pauli
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Eine Fünf, zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Vor dem Duell am Millerntor hofften die Fans auf einen Acht-Punkte-Vorsprung – die Vorentscheidung. Am Ende waren die Kölner froh über einen Punkt. Wirklich überzeugen konnten nicht alle Spieler: Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim FC St. Pauli.

Wenn man so will sind die Kölner mit einem blauen Auge davon gekommen. Der FC spielte 1:1 am Millerntor und rettete sich durch einen Elfmeter kurz vor Spielende.

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Schwäbe wieder bester Kölner

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Stand früh richtig gegen Hountondji bei einem Kopfball, rettete dann weltklasse gegen den 23-Jährigen im Eins-gegen-eins. War anschließend auch gegen Ritzka zur Stelle und nach dem Wechsel bei einem viel zu harten Rückpass von Simpson-Pusey. Als er nach einer knappen Stunde geschlagen war, war Bülter für ihn auf der Linie zur Stelle. Bei Mets Gegentor machtlos.


Alessio Castro-Montes Einzelkritik 4

Alessio Castro-Montes

Rückte für Kristoffer Lund in die Anfangsformation. Wirkte nicht immer sattelfest. Etwas als Pyrka ihn nach einer halben Stunde viel zu leicht stehen ließ. Rettete dafür aber bei einer scharfen Flanke von Sinani nur wenige Minuten später. Seine Flanken verpufften meist wirkungslos.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Sah gegen Hountondji nicht immer gut aus. Hatte bei einer Drehung Glück, dass Schwäbe weltklasse parierte. War aber im Zweikampfverhalten ansonsten routiniert, gewann starke 70 Prozent der Duelle.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik 4+

Jahmai Simpson-Pusey

War in der Anfangsphase einmal mehr die Ruhe selbst. Seine langen Bälle waren oft zu ungenau, fanden weder Ache noch El Mala. War auch defensiv nicht immer auf der Höhe. Stellte seinen Keeper mit einem erstaunlich harten Rückpass auf die Probe und verlor Mets beim 0:1 aus den Augen. Hatte auf der anderen Seite die meisten Ballkontakte und spielte mit Abstand die meisten Pässe (80).


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Fiel nicht sonderlich auf, was für einen Defensivspieler gerade in der Rückwärtsbewegung meist ein gutes Zeichen ist. Hatte aber auch recht wenig mit dem Spielaufbau zu tun.


Keine gute Leistung

Einzelkritik Eric Martel, Note 4

Eric Martel

Spulte die meisten Kilometer von allen Spielern ab und führte die meisten Zweikämpfe. War aber dennoch weit von seiner Topform entfernt. Setzte in der Vorwärtsbewegung gar keine Ausrufzeichen. Klammerte Wahl bei dessen Vorlage zum 1:0. Vielleicht wäre „mit zum Kopfball hochsteigen“ die bessere Wahl gewesen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Einzelkritik Isak Johannesson, Note 4-

Isak Johannesson

Hatte in der Offensive kaum Impact, stopfte dafür in der Rückwärtsbewegung zunächst einige Löcher. Sammelte alleine in den Anfangsminuten vier Zweikämpfe, die er alle gewann. Seine Leistung flachte mit der Länge des Spielverlaufs zunehmend ab.


Einzelkritik Jakub Kaminski, Note 2

Jakub Kaminski

Setzte den ersten Abschluss, wurde aber geblockt. Wieder ein absoluter Aktivposten. Spulte seine Kilometer ab, kam auf drei Torschussbeteiligungen und holte den Elfmeter zum Ausgleich heraus.


Einzelkritik Jan Thielmann, Note 5

Jan Thielmann

Spielte wieder eher den rechten Part einer Fünferkette. Stand dort in der Defensive zunächst gut. Bis Ritzka ihn viel zu leicht stehen ließ, bevor er den Ball stark auf Hountondji brachte, der aber vergab. Nach vorne passierte über seine Seite so gut wie gar nichts. Auch deswegen war für das Eigengewächs zur Halbzeit Schluss.


Einzelkritik Ragnar Ache, Note 4

Ragnar Ache

Wurde immer wieder mit langen Bällen gesucht, aber viel zu selten gefunden. War somit kein Faktor im Spiel. Kam auf zehn Ballkontakte, ein Torschuss war nicht dabei. Nach 50 Minuten musste der Angreifer verletzt raus.


Einzelkritik Said El Mala, Note 4+

Said El Mala

Setzte sich früh gegen zwei Gegenspieler durch, brauchte beim Abschluss dann aber mehr als nur Feinjustierung. War viel unterwegs, aber eher selten mit Ball und noch seltener gefährlich. Steigerte sich nach dem Wechsel, setzte die Kugel an die Latte.


Einzelkritik Linton Maina, Note 4

Linton Maina

Kam zur Halbzeit für Thielmann und sorgte für deutlich mehr Tempo. War aber in seinen Situationen auch nicht glücklich.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Kam für den verletzten Ache und setzte sich sofort in Szene. Allerdings mit einer Rettungsaktion auf der eigenen Linie.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Wenig Ausreißer nach oben, zwei nach unten – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bremen

Jan Thielmann probiert es direkt
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Wenig Ausreißer nach oben, zwei nach unten – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bremen

Endlich etwas Aufatmen heißt es für die Kölner nach dem Sieg gegen die Bremer im Kampf gegen den Abstieg. Allerdings überzeugten nicht alle Geißböcke. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bremen.

Der FC hat die erhofften Punkte gegen Bremen eingefahren, profitierte aber auch von zwei frühen – und berechtigten – Schiedsrichterentscheidungen. Trotz des absolut verdienten Siegs war nicht alles gut bei den Geißböcken.

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Ordentliche Defensive gegen schwache Bremer

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Lange kaum geprüft, dann in der 52. Minute per Abfälscher erstmals gefordert und direkt zur Stelle. Der Kapitän wurde immer wieder ins Aufbauspiel eingebunden, vor allem über lange Bälle. Beim Elfmeter dann aber ohne Chance. Insgesamt eine souveräne und routinierte Leistung.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Rotierte viel und versuchte, über die linke Seite offensive Impulse zu setzen, blieb dabei aber insgesamt zu unauffällig. Defensiv mit unnötigen Fouls und sichtbaren Abstimmungsproblemen in der Abwehrkette im Zusammenspiel mit Özkacar. Wirkte nicht immer eingebunden ins Spiel. Wurde zur Halbzeit folgerichtig ausgewechselt.


Cenk Özkacar Einzellkritik 3+

Cenk Özkacar

Defensiv mit wichtigen Klärungsaktionen und Präsenz auf der letzten Linie, vor allem in der Luft. Bei dem Innverteidiger zeigten sich aber auch einige Unsicherheiten im Aufbau mit teils abenteuerlichen Fehlpässen. Hatte offensiv Pech bei einem Kopfball vorm Tor. Da der Ball anschließend aber vor den Füßen von Ache landete, der auf 2:0 erhöhte, sogar eine Vorlage. Insgesamt mehr Licht als Schatten.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik 3

Jahmai Simpson-Pusey

Als letzter Mann nicht aufzufallen, ist im Fußball ja bekanntlich nichts Schlechtes, eher im Gegenteil. Genau das zeichnete den Abwehrspieler nach einer kleinen Unsauberkeit zu Beginn erneut aus. Defensiv wieder einmal extrem zuverlässig, zweikampfstark und sicher im Stellungsspiel. Sah spät noch Gelb, blieb aber auch in der Schlussphase stabil und abgeklärt.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 2-

Sebastian Sebulonsen

Ein sehr auffälliger Auftritt von Sebastian Sebulonsen gegen die Bremer. Auf der rechten Seite, immer wieder mit viel Raum vor sich, den er ordentlich aufmischte. Schaltete sich regelmäßig offensiv ein und harmonierte im ständigen Austausch mit Thielmann. Insgesamt ein sehr ordentliches, aktives Spiel ob vorne oder hinten.


Einzelkritik Eric Martel 2-

Eric Martel

Der Motor im Zentrum ist wieder da: gedankenschnell, zweikampfstark und immer anspielbar. Eric Martel war seinem Gegenspieler meist einen Schritt voraus und brachte die gewohnte Struktur und gewünschte Ruhe zurück ins FC-Spiel. Leitete mit wichtigen Verlagerungen und Pässen viele Angriffe ein.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<

Überzeugendes Mittelfeld


Isak Johannesson Einzelkritik 2-

Isak Johannesson

Tat sich zunächst im ersten Kontakt und in Anschlusssituationen schwer, steigerte sich aber im Laufe des Spiels deutlich. Krönte seine insgesamt ordentliche Leistung in der Nachspielzeit mit einem starken Lupfer über den zu diesem Zeitpunkt überragenden Mio Backhaus zum 3:1.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3

Jakub Kaminski

Holte den frühen Elfmeter raus und war wie gewohnt im Aufbau extrem präsent. Ließ sich immer wieder fallen, bot sich an und wirbelte das Mittelfeld mit vielen Ballaktionen auf. Mit einem technisch sehr sauberen ersten Kontakt und mit guten Seitenwechseln, auch wenn seine Standards heute ungefährlich blieben. Seine Laufleistung sticht wie immer hervor.


Jan Thielmann Einzelkritik, Note 4

Jan Thielmann

Insgesamt sehr aktiv, mit vielen Positionswechseln und Zug zum Tor. Hatte das 2:0 gleich zweimal auf dem Fuß, seine Abschlüsse blieben aber zu harmlos – sinnbildlich für seine fehlende Effizienz heute. Zeigte dafür starke Gegenpressing-Momente und holte sich verlorene Bälle wieder. Defensiv stabil, offensiv mit vielen Flanken, die aber keinen Abnehmer fanden.


Ragnar Ache, Einzelkritik Note 3+

Ragnar Ache

Ackerte viel gegen den Ball und provozierte so auch die Rote Karte gegen Friedl (24). Als Zielspieler aktuell in der Spitze unverzichtbar, machte Bälle fest und verteilte sie. Vergab zunächst mehrere gute, wenn nicht sogar sehr gute Chancen. Belohnte sich dann aber in der 65. Minute im zweiten Versuch per Nachschuss. Überschattet wurde sein Auftritt später mit dem verursachten Elfmeter und dem folgerichtigen gelben Karton.


Said El Mala, Einzelktirik Note 3+

Said El Mala

Übernahm früh Verantwortung und verwandelte den Elfmeter souverän zur Führung. Machte insgesamt einen wachen und selbstbewussten Eindruck. Vor allem im Gegenpressing war der Youngstar sehr aggressiv. In Eins-gegen-Eins-Situationen mit guten Ansätzen, ließ seinen Gegenspieler Yukinari Sugawara mehrfach im ersten Kontakt nach Innen aussteigen, konnte daraus aber nichts Nennenswertes erreichen. Viele Hereingaben zu ungenau und aus dem Spiel kaum eigene Abschlüsse.


Einzelkritik Castro-Montes 2-

Alessio Castro-Montes

Kam zur zweiten Halbzeit und traf direkt – der Treffer wurde jedoch wegen Abseits wieder aberkannt. Brachte sofort das erhoffte Tempo auf die linke Seite und gewohnte Dynamik mit ins Umschaltspiel. Wirkte sehr präsent und knüpfte an seine gute Form aus der Vorwoche an. Kein Vergleich zum erster Bremen-Auftritt.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Eine Eins, mehrere Vieren – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

OF Jakub Kaminski im Duell mit Frankfurts Ritsu Doan (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Eine Eins, mehrere Vieren – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt

Beim Cheftrainer-Debüt von René Wagner holten die Geißböcke immerhin einen Punkt nach Rückstand. Dabei stachen vor allem zwei Spieler positiv heraus: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt.

Mit einem Punkt im Gepäck kehren die Geißböcke zurück nach Köln. Während vor allem zwei Spieler gegen die Eintracht ihre zuletzt guten Leistungen bestätigen konnten, gab es auch ein paar Ausreißer nach unten.

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Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Hielt seine Mannschaft gleich mehrmals entscheidend im Spiel. Parierte stark bei der guten Chance von Ansgar Knauff (24.) und im Eins-gegen-Eins gegen Arnaud Kalimuendo (34.). Fälschte zu Beginn der zweiten Hälfte eine flache Hereingabe von Nathaniel Brown noch entscheidend ab. Ansonsten bei Frankfurter Abschlüssen aus etwas größerer Distanz sicher. Leitete einige Umschaltaktionen mit langen Abwürfen ein, aus denen seine Vorderleute aber zu wenig machten.


Kristoffer Lund Einzelkritik 3+

Kristoffer Lund

Der Linksverteidger klärte schon nach sechs Minuten eine Hereingabe vor Knauff und verhinderte so eine Großchance. Ließ sich von diesem aber bei dessen guter Chance zu leicht abkochen (24.). Ansonsten stand der 23-Jährige recht sicher in der Defensive, konnte lange aber wenig in der Offensive erreichen, obwohl er die meisten Kölner Sprints (31) anzog. Dann vor dem Ausgleich aber mit einer guten Flanke auf Waldschmidt.


Cenk Özkacar Einzelkritik Note 4

Cenk Özkacar

Bei der Knauff-Chance ließ er sich zu leicht rausziehen (24.), nur um dann beim 1:0 zu spät auf Fares Chaibi rauzurücken, sodass dieser aufdrehen und die Vorlage geben konnte. Ließ knapp zehn Minuten vor dem Gegentreffer Arthur Theate bei einer Ecke völlig frei und hatte Glück, dass die Eintracht nicht da schon in Führung ging. Ansonsten resolut in den Zweikämpfen und ordentlich im Spielaufbau, wenn auch ohne große Ideen.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Ließ Kalimuendo bei einem Frankfurter Konter zu alleine, sodass dieser frei vor Marvin Schwäbe auftauchte. Unterlief dann vor dem zweiten SGE-Treffer einen langen Ball, sodass Jonathan Burkardt den Ball in die Mitte legen konnte. Ansonsten defensiv in Ordnung, aber mit keiner guten Zweikampfquote von 44%. Dafür eine starke Passquote (94%).


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Hatte eine schwierige Aufgabe gegen den auffälligen Kalimuendo. Ließ sich direkt zu Beginn auch zu leicht von diesem austanzen bei einer Frankfurter Chance. Bekam ihn danach zumindest besser in den Griff, konnte ihn jedoch nicht am 2:0 hindern. Verlor außerdem beim ersten Eintracht-Treffer Torschütze Burkardt aus den Augen. Dafür in der ersten Hälfte mit einer guten Offensivaktion, als er erst gut den Ball eroberte und dann nach einem kurzen Antritt Said El Mala in Szene setzte, der aber verzog.


Gemischte Leistungen im Mittelfeld

Einzelkritik Huseinbasic, Note 4-

Denis Huseinbasic

Bekam in der Mittelfeldzentrale den Vorzug vor Isak Johannesson, blieb dabei aber blass. Kam gerade mal auf 26 Ballkontakte. So konnte er dem Kölner Spiel weder Struktur verleihen noch ihm kreative Momente geben. Beim 1:0 nicht in der Position, um Chaibis Lauf zu verhindern. Wurde nach 67 Minuten ausgewechselt.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Spielte direkt zu Beginn einen tollen Pass quer über den Platz auf Jakub Kaminski und legte so die erste Kölner Chance auf. Das blieb allerdings für das gesamte Spiel seine beste Aktion im Spielaufbau. Wurde in der zweiten Hälfte bei einem guten Laufweg stark von Ragnar Ache in die Tiefe geschickt, spielte dann aber einen schwachen Querpass und verspielte so eine gute Möglichkeit. Ansonsten engagiert in der Defensive, gewann 62% seiner 13 Zweikämpfe. Wichtig etwa, wie er sich am eigenen Strafraumrand noch zwischen den Ball und Mario Götze schob und danach einen Freistoß bekam (78.). In der 82. Minute kam für ihn dann Alessio Castro-Montes, als Köln in Rückstand mehr nach vorne warf.


Jan Thielmann, Einzelkritik 4-

Jan Thielmann

Ein kompliziertes Spiel für den 23-Jährigen. Startete auf der rechten Schiene, wo er mit Kalimuendo anfangs völlig überfordert war. Danach stellte Wagner etwas um, sodass Sebulonsen den SGE-Angreifer und Thielmann Brown übernahm. Ließ diesen aber in der 50. Minute dann aber doch fast folgenschwer laufen, Schwäbe fälschte die Hereingabe des Frankfurters aber noch ab. Das Kölner Eigengewächs führte am Ende keinen einzigen Zweikampf, da er immer zu spät war. Auch in der Offensive ohne Aktionen und folgerichtig in der 75. Minute ausgewechselt.


Jakub Kaminski Einzelkritik 2

Jakub Kamiński

Der auffälligste Kölner Offensivakteur mit sieben Abschlüssen, den ersten direkt nach einer Minute, der jedoch zu ungenau war. In der ersten Hälfte vergab er außerdem die größte Kölner Chance wegen eines unsauberen ersten Kontakts, als er frei auf Michael Zetterer zulief. Nach zwei weiteren aussichtsreichen Versuchen (50., 65.) machte der Pole es nach 70 Minuten besser: Nach einem schönen Zusammenspiel mit Ragnar Ache erzielte der Linksaußen mit einem abgefälschten Schuss den wichtigen Anschlusstreffer. Blieb auch danach auffällig und machte viele Wege. Holte sich in der Nachspielzeit aber eine unnötige Gelbe Karte wegen Reklamieren.


Said El Mala Einzelkritik, Note 3-

Said El Mala

Spielte zentral in der Spitze neben Ragnar Ache auf einer ungewohnten Position. War dort kaum ins Spiel eingebunden. Das belegen seine gerade mal vier Pässe in über 80 Minuten. Trotzdem mit zwei guten Offensivaktionen: Nach einem Pass von Sebulonsen drehte sich der Youngster schön mit dem Ball, schoss am Gegenspieler vorbei jedoch knapp drüber (25.). Kurz vor seiner Auswechslung in der 82. Minute bekam der 19-Jährige dann nach einem guten Laufweg einen schönen Steckpass von Linton Maina, scheiterte aber aus leicht spitzem Winkel an Zetterer. Für ihn kam in der Schlussphase Luca Waldschmidt.


Ragnar Ache Einzelkritik 2-

Ragnar Ache

Bei Zetterers Unsicherheit in der ersten Minute aufmerksam, scheiterte aber mit seinem Nachschuss knapp am gerade noch reagierenden Frankfurter Keeper. Machte danach immer mal wieder Bälle fest und rieb sich auf, ohne aber zumindest in der ersten Stunde die ganz großen Aktionen zu haben. Stark dann aber, wie er auf den einlaufenden Krauß durchsteckte, woraus dieser nicht mehr machte (63.). Schön, wie der Angreifer vor Kaminskis Anschlusstreffer mit dem Polen auf engen Raum zusammenspielte und so dessen Tor einleitete. Für ihn kam knapp zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit Marius Bülter.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Ganz bitterer Einstand, wenig Glanz – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Beim FC wussten nicht alle Spieler zu überzeugen
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Ganz bitterer Einstand, wenig Glanz – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach

Der FC kommt im Rheinderby nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Dabei überzeugten die Geißböcke eher in der Offensive, in der Hintermannschaft tat sich vor allem ein Spieler schwer: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Mönchengladbach.

Früher Rückstand, frühe Führung, erneut Rückstand, später Ausgleich – das Derby gegen Mönchengladbach hielt für den 1. FC Köln viele Wendungen bereit. Am Ende stand ein 3:3, das für den Kölner Coach zu wenig sein könnte.

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Eigentlich stabile Defensive, eigentlich…

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Auch mit Tunnel: War beim ersten Gegentreffer aus kurzer Distanz chancenlos. Das galt auch für den zweiten Treffer sowie für das Traumtor von Castrop. Bekam sonst wenig auf den Kasten, war dann aber zur Stelle.


Einzelkritik Kristoffer Lund 3

Kristoffer Lund

Sein öffnender Pass aus dem Zentrum ermöglichte Kaminski die Vorarbeit zum 2:1. War auch sonst in viele Offensivaktionen eingebunden, aber gerade bei den Flanken alles andere als glücklich.


Cenk Özkacar, Einzelkritik, Note 2-

Cenk Özkacar

Bewies einmal mehr, warum er aktuell so viel Spielzeit bekommt. Und das sollte nicht nur an Personalsituation liegen. Robust im Zweikampf, ordentliches Stellungsspiel, ein etwas verunglückter Rückpass hätte ins Auge gehen können. Tat er aber nicht.


Einzelkritik Rav van den Berg 3+

Rav van den Berg

Grundsolide Vorstellung des Niederländers. Hatte aber beim ersten Gegentor seine Aktien mit im Spiel, als er Honorat aus den Augen verlor. Starke Zweikampfwerte.


Einzelkritik Cenny Neumann, Note 5

Cenny Neumann

Kam aufgrund der kurzfristigen Verletzung von Tom Krauß zu seinem Startelf-Debüt und das im Rheinderby. Sah bereits in der ersten Aktion nicht gut aus, als er einen langen Ball falsch einschätzte und so Castrop die Tür zur Führung öffnete. Unterband beim 2:2 die Hereingabe von der linken Seite erneut von Castrop nicht und ließ sich dann auch vor dem 2:3 vom Ex-Kölner austanzen.


Engagiert, Tor, Gelb-Rot

Eric Martel

Zeigte beeindruckend, worauf es im Derby ankommt. Ging leidenschaftlich voran, schmiss sich auch im vordersten Drittel gefühlt in jeden Zweikampf und peitschte die Fans an. Krönte seine kämpferische Leistung mit seinem zweiten Saisontreffer. Holte sich anschließend erstaunlicherweise Gelb-Rot ab, für ein Foul, das in Halbzeit eins an ihm nicht geahndet wurde.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Isak Johannesson Einzelkritik 3-

Isak Johannesson

Sein Traumpass aus dem Mittelfeld ermöglichte Said El Mala die Führung. Probierte es mit einem Distanzschuss selbst, verfehlte aber knapp. Holte sich für ein Ballspielen den gelben Karton ab. War in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu sehen.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Spielte eigentlich wieder hinter der vordersten Kette. Seinen ersten Ausflug auf die rechte Seite krönte er mit der Vorarbeit zum 2:1. War wieder viel unterwegs und an vielen Situationen beteiligt. Allerdings in den Aktionen nicht immer gewinnbringend.


Said El Mala, Einzelktirik Note 3+

Said El Mala

Zeigte mit seinem ersten Ballkontakt seine große Klasse. Den langen Ball von Johannesson nahm er aus der Luft perfekt an und tunnelte Nicolas aus der Drehung. Arbeitete stark mit zurück, was sogar im eigenen Sechszehner zu finden. In der zweiten Halbzeit nur noch mit einem eher mäßigen Schussversuch.


Ragnar Ache, Einzelkritik Note 3+

Ragnar Ache

Stand beim Führungstreffer, da wo ein Stürmer stehen muss und machte es souverän. Brachte auch eine Ecke von Kaminski mit dem Kopf Richtung Tor, aber eben nur Richtung. Beeindruckte mit einer akrobatischen Brustannahme. Wurde erstaunlich wenig gefüttert. Noch erstaunlicher seine Auswechslung.


Einzelkritik Linton Maina 4-

Linton Maina

Kam für Niang in die Startformation. Sehr engagierter Auftritt, wenn auch eher selten glücklich. Arbeitete viel mit zurück. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich aber immer mehr erstaunliche Fehler ein.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben